10:22:46 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Katholischen Bischöfen und christlichen Parteien mangelt es heute an Rückgrat. An die Stelle von Glauben und politischer Überzeugung ist ein bleichgesichtiger Nihilismus getreten.

‘
Catholic Cartoon Blog’ hält für die Bischöfe – und auch für Christdemokraten – ein besonderes Geschenk bereit.
(kreuz.net, Münster) „Grundsätzlich ist die CDU für das Lebensrecht – aber wenn es ernst wird und konkrete
rechtliche Definitionen vonnöten sind, taucht sie in diesen Fragen ab und verschwimmt im Ungefähren.“
Das ist das Fazit von
Pater Wolfgang Ockenfels (60), Sozialethiker an der Universität Trier. Der Geistliche
gehört dem Dominikanerorden an.
Pater Ockenfels äußerte sich bei der Jahresmitgliederversammlung der
‘Christdemokraten für das Leben’ zum Entwurf des CDU Grundsatzprogramms.
Die Tagung fand in Königswinter
bei Bonn statt.
Dem zur Zeit diskutierten Entwurf fehlt nach Ansicht von Pater Ockenfels jener Geist,
mit dem die Christdemokraten nach dem Krieg den Neuanfang Deutschlands entscheidend mitgestalteten.
Wähler,
die sich an den Zehn Geboten orientieren und denen der Schutz von Würde und Leben des Menschen wichtig
ist, könnten sich in diesem Programm nicht wiederfinden.
Die CDU habe in diesem Papier einer „Tendenz
zum Relativismus“ nachgegeben.
Damit droht der Partei – so Pater Ockenfels – „die Gefahr der Profillosigkeit
und der Traditionsvergessenheit“.
Der Entwurf verabschiede sich vom Naturrechtsgedanken der christlichen
Tradition.
Eine direkte Folge daraus sei, daß sich die heutige CDU an einem bloß moralischen Begriff
von Menschenwürde ohne konkrete Rechtsverbindlichkeit orientiere: „Sie macht so einen großen Bogen um
die Menschenrechte“.
Das werde besonders in der Frage des Lebensrechts ungeborener Menschen oder in Fragen
der Tötung von Embryonen für Forschungszwecke deutlich.
Die CDU bedauere zwar die hohen Abtreibungszahlen
in Deutschland: „Aber daraus werden keine Rechtsgarantien für die Ungeborenen abgeleitet.“
Zwar werde
behauptet, daß die Forschungsfreiheit bei der Menschenwürde ihre Grenze finde. Doch zugleich führe
man in der Embryonenforschung den „makabren Begriff des Stichtags“ ein.
„Lebensschutz darf für die CDU
kein Lippenbekenntnis bleiben“ – kommentiert Monika Hoffmann von den ‘Christdemokraten für das Leben’
die Ausführungen des Paters.
Das sei für eine wachsende Zahl von CDU-Wählern eine conditio sine qua
non.
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#10
praktizierender Sodomist † 13:56:06 | Freitag, 2. November 2007
#9
Vineta 01:14:23 | Freitag, 2. November 2007
#8
HeinrichvonOfterdingen 20:12:48 | Donnerstag, 1. November 2007
#7
Rudolfus 20:01:48 | Donnerstag, 1. November 2007
#6
Peter-Pan 15:19:46 | Donnerstag, 1. November 2007
#5
HeinrichvonOfterdingen 15:11:42 | Donnerstag, 1. November 2007
#4
Peter-Pan 14:34:26 | Donnerstag, 1. November 2007
#3
NurEinLeser 20:47:58 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
#2
K.TO 11:11:14 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
#1
Romulus 10:46:35 | Mittwoch, 31. Oktober 2007