Wenn es konkret wird, verschwimmt alles
Katholischen Bischöfen und christlichen Parteien mangelt es heute an Rückgrat. An die Stelle von Glauben und politischer Überzeugung ist ein bleichgesichtiger Nihilismus getreten.
(kreuz.net, Münster) „Grundsätzlich ist die CDU für das Lebensrecht – aber wenn es ernst wird und konkrete
rechtliche Definitionen vonnöten sind, taucht sie in diesen Fragen ab und verschwimmt im Ungefähren.“
Das ist das Fazit von Pater Wolfgang Ockenfels (60), Sozialethiker an der Universität Trier. Der Geistliche gehört dem Dominikanerorden an.
Pater Ockenfels äußerte sich bei der Jahresmitgliederversammlung der ‘Christdemokraten für das Leben’ zum Entwurf des CDU Grundsatzprogramms.
Die Tagung fand in Königswinter bei Bonn statt.
Dem zur Zeit diskutierten Entwurf fehlt nach Ansicht von Pater Ockenfels jener Geist, mit dem die Christdemokraten nach dem Krieg den Neuanfang Deutschlands entscheidend mitgestalteten.
Wähler, die sich an den Zehn Geboten orientieren und denen der Schutz von Würde und Leben des Menschen wichtig ist, könnten sich in diesem Programm nicht wiederfinden.
Die CDU habe in diesem Papier einer „Tendenz zum Relativismus“ nachgegeben.
Damit droht der Partei – so Pater Ockenfels – „die Gefahr der Profillosigkeit und der Traditionsvergessenheit“.
Der Entwurf verabschiede sich vom Naturrechtsgedanken der christlichen Tradition.
Eine direkte Folge daraus sei, daß sich die heutige CDU an einem bloß moralischen Begriff von Menschenwürde ohne konkrete Rechtsverbindlichkeit orientiere: „Sie macht so einen großen Bogen um die Menschenrechte“.
Das werde besonders in der Frage des Lebensrechts ungeborener Menschen oder in Fragen der Tötung von Embryonen für Forschungszwecke deutlich.
Die CDU bedauere zwar die hohen Abtreibungszahlen in Deutschland: „Aber daraus werden keine Rechtsgarantien für die Ungeborenen abgeleitet.“
Zwar werde behauptet, daß die Forschungsfreiheit bei der Menschenwürde ihre Grenze finde. Doch zugleich führe man in der Embryonenforschung den „makabren Begriff des Stichtags“ ein.
„Lebensschutz darf für die CDU kein Lippenbekenntnis bleiben“ – kommentiert Monika Hoffmann von den ‘Christdemokraten für das Leben’ die Ausführungen des Paters.
Das sei für eine wachsende Zahl von CDU-Wählern eine conditio sine qua non.
Das ist das Fazit von Pater Wolfgang Ockenfels (60), Sozialethiker an der Universität Trier. Der Geistliche gehört dem Dominikanerorden an.
Pater Ockenfels äußerte sich bei der Jahresmitgliederversammlung der ‘Christdemokraten für das Leben’ zum Entwurf des CDU Grundsatzprogramms.
Die Tagung fand in Königswinter bei Bonn statt.
Dem zur Zeit diskutierten Entwurf fehlt nach Ansicht von Pater Ockenfels jener Geist, mit dem die Christdemokraten nach dem Krieg den Neuanfang Deutschlands entscheidend mitgestalteten.
Wähler, die sich an den Zehn Geboten orientieren und denen der Schutz von Würde und Leben des Menschen wichtig ist, könnten sich in diesem Programm nicht wiederfinden.
Die CDU habe in diesem Papier einer „Tendenz zum Relativismus“ nachgegeben.
Damit droht der Partei – so Pater Ockenfels – „die Gefahr der Profillosigkeit und der Traditionsvergessenheit“.
Der Entwurf verabschiede sich vom Naturrechtsgedanken der christlichen Tradition.
Eine direkte Folge daraus sei, daß sich die heutige CDU an einem bloß moralischen Begriff von Menschenwürde ohne konkrete Rechtsverbindlichkeit orientiere: „Sie macht so einen großen Bogen um die Menschenrechte“.
Das werde besonders in der Frage des Lebensrechts ungeborener Menschen oder in Fragen der Tötung von Embryonen für Forschungszwecke deutlich.
Die CDU bedauere zwar die hohen Abtreibungszahlen in Deutschland: „Aber daraus werden keine Rechtsgarantien für die Ungeborenen abgeleitet.“
Zwar werde behauptet, daß die Forschungsfreiheit bei der Menschenwürde ihre Grenze finde. Doch zugleich führe man in der Embryonenforschung den „makabren Begriff des Stichtags“ ein.
„Lebensschutz darf für die CDU kein Lippenbekenntnis bleiben“ – kommentiert Monika Hoffmann von den ‘Christdemokraten für das Leben’ die Ausführungen des Paters.
Das sei für eine wachsende Zahl von CDU-Wählern eine conditio sine qua non.
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Freitag, 2. November 2007 13:56
praktizierender Sodomist †: Dildo
Der Catoon ist gut.
Ichr habt nur den Witz nicht verstanden:
Das ist ein Dildo!
Ichr habt nur den Witz nicht verstanden:
Das ist ein Dildo!
Freitag, 2. November 2007 01:14
Vineta: @Romulus
Der CSU gelingt es, mit ihrem billigen, immer wieder mal aufgewärmten Schulgebet + Kruzifix- Getue von wirrköpfigen, unmoralischen Politikern ( Söder, Seehofer, Pauli usw.) abzulenken und ihre zutiefst unchristliche Politik zu tarnen: Verhungernde und Verdurstende in Pflegeheimen, hohe Subventionen für donum vitae, sehr geringe für Biobauern, Billigkredite für den Bau von Temelin, erwünschter milliardenteurer Transrapid, LWS-Skandal, Milliarden-Spekulationsverluste mit Hochrisiko-Aktien in Ostasien, Büchergeld, Studiengebühren, Blockade des Zentralabiturs, zuvor die grauenhafte Bildungspolitik eines Herrn Zehetmayr und und und…
Donnerstag, 1. November 2007 20:12
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Peter-Pan,
ich finde es nur witzig, wenn Leute die auf einem Auge oder in einem bestimmten Fachgebiet blind sind, mit Kennermiene versichern, dass es da nichts zu sehen gibt.
Donnerstag, 1. November 2007 20:01
Rudolfus: Die meisten Deutschen kümmern sich gar nicht um eine christliche Politik
Peter-Pan
Sie meinen, nur Menschen von Ihrer überragenden Weisheit und Intelligenz erkennen die wahre Natur der Politik von Angela Merkel ?
Ich glaube eher nicht…
Die meisten Deutschen kümmern sich überhaupt nicht mehr um eine christliche Politik.
Sie meinen, nur Menschen von Ihrer überragenden Weisheit und Intelligenz erkennen die wahre Natur der Politik von Angela Merkel ?
Ich glaube eher nicht…
Die meisten Deutschen kümmern sich überhaupt nicht mehr um eine christliche Politik.
Donnerstag, 1. November 2007 15:19
Peter-Pan: @HeinrichvonOfterdingen
… sagen wir es mal so: sie verkauft die DDR-Politik so gut, dass es die meisten Menschen nicht spannen.
Sie meinen, nur Menschen von Ihrer überragenden Weisheit und Intelligenz erkennen die wahre Natur der Politik von Angela Merkel
?
Ich glaube eher nicht…
Sie meinen, nur Menschen von Ihrer überragenden Weisheit und Intelligenz erkennen die wahre Natur der Politik von Angela Merkel
Ich glaube eher nicht…
Donnerstag, 1. November 2007 15:11
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Peter-Pan,
Da ist keine Spur von DDR-Politik in dem was Merkel tut.
… sagen wir es mal so: sie verkauft die DDR-Politik so gut, dass es die meisten Menschen nicht spannen.
… sagen wir es mal so: sie verkauft die DDR-Politik so gut, dass es die meisten Menschen nicht spannen.
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