(kreuz.net) Vor allem junge Menschen fühlen sich vom Geheimnis der Alten Messe angezogen.
„Ich liebe
die lateinische Messe“, gestand Audrey Kunkel (20) von Cincinnati kürzlich vor der Tageszeitung ‘Washington
Times’. Es sei wunderbar, daran zu denken, daß „ich die selbe Messe besuche, die durch Jahrhunderte hindurch
die Heiligen geformt hat“.
„Die Alte Messe löst mich von der Welt und hebt meine Gedanken, mein Herz
und meine Seele zu himmlischen Dingen“, ist Michael Malain (21) von Houston überzeugt.
Für Kirk Rich
(21) aus dem US-Bundesstaat Ohio war die Erfahrung der ersten Alten Messe so intensiv, daß er glaubte,
es sei eine neue Religion erfunden worden:
Hw. Franklyn McAfee:
„Der gregorianische Gesang ist das Gegenteil
von Rap. Ich glaube, daß das eine erfrischende Abwechslung für die Jugendlichen ist.“
„Das ist der Eindruck,
den man bekommt, wenn man die zwei Formen der Messe vergleicht.“
Kenneth Wolfe (34) sieht den Vorteil
des Alten Ritus darin, daß die soziale Kaffeerunde nachher stattfindet – nicht während der Messe: „Ehrlicherweise
kann niemand behaupten, daß die nachkonziliäre Liturgie schöner ist als jene die jahrhundertelang zelebriert
wurde.“
Das Gegenteil von Rap
Hw. Franklyn McAfee, Pfarrer von St. John the Beloved aus der Gegend McLean
im US-Bundesstaat Virginia erklärt, daß der Alte Ritus im Gegensatz zum ‘Novus Ordo’ „kontemplativ,
geheimnisvoll, heilig, transzendent“ sei.
Dieser Ritus ziehe junge Leute an: „Der gregorianische Gesang
ist das Gegenteil von Rap. Ich glaube, daß das eine erfrischende Abwechslung für die Jugendlichen ist.“
Die Pressesprecherin der Erzdiözese Washington, Susan Gibbs, findet die Anziehungskraft der Alten Messe
auf Jugendliche „sehr interessant“.
Auch Herr
Louis J. Tofari von der Priesterbruderschaft St. Pius X. sucht eine Antwort auf dieses Phänomen.
Abgesehen
von dem reichen historischen Inhalt und der spirituellen Bedeutung der Liturgie zeige die junge Generation
auch ein Interesse daran, das Alte wieder neu werden zu lassen.
„Leute, die nie mit der traditionellen
Messe aufgewachsen sind, finden sie von sich aus und verlieben sich in sie.“
„Die Alte Messe hilft Menschen
zwischen 20 und 40, die in einer Kultur aufgewachsen sind, der es an Stabilität und Rechtgläubigkeit
mangelt, etwas zu sehen, das größer ist als sie – die Herrlichkeit Gottes“, glaubt Pater Geoffrey Coleman
von der Priesterbruderschaft St. Petrus.
Pater Coleman ist am US-Priesterseminar der Petrusbruderschaft
in Denton tätig.
Viele Priester sind davon überzeugt, daß die Alte Messe mehr junge Menschen in die
Kirche bringen und den Glauben vieler vertiefen wird.
Hw. Paul Scalia (37), Priester des Bistums Arlington
im östlichen Bundesstaat Virginia und Sohn des obersten Bundesrichters Antonin Scalia, sieht in dem Interesse
der Jugendlichen den Beweis dafür, daß die Messe lebendig und lebensspendend ist:
„Ihre Schönheit
ist gewaltig, da sie uns zu Gott hinzieht, der die Schönheit selbst ist.“
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57 Lesermeinungen
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@ Gotthard Was soll denn eine Zelebrationshostie sein? Ach wissen Sie, da ich davon ausgehe, dass auch
Sie schon mal gesehen haben wie Kelch, Hostie und Patene für eine Messe vorbereitet werden gehe ich mal
davon aus, dass Sie genau wissen, was ich meine.
#56 Gotthard 21:25:01 | Donnerstag, 1. November 2007
@Heinrich vO dabei handelt es sich nur um natürliche Eheschließungen, nicht um sakramentale. Diese Beispiele
sind daher nur Belege, dass Sie sich nicht auskennen. bitte beantworte mir eine Frage: ist die Ehe zwischen
Christen ein Sakrament oder nicht?
Lieber Gotthard, … in der evangelischen Kirche , vor dem Standesamt …es konnte in der Vergangenheit
unter der Eiche nur zwischen den beiden Brautleuten oder oder oder … … dabei handelt es sich nur um
natürliche Eheschließungen, nicht um sakramentale. Diese Beispiele sind daher nur Belege, dass Sie sich
nicht auskennen.
#53 Gotthard 21:15:06 | Donnerstag, 1. November 2007
@Heinrich vO ein Ritus soll das bezeichnen was er übernatürlich bewirkt. sorry, diese Aussage ist schlicht
falsch! Das Sakrament der Ehe zB kann auf die unterschiedlichsten Art und Weisen (=Riten) gespendet werden:
in einer kath. Kirche vor einem Priester und 2 Zeugen, in der evangelischen Kirche , vor dem Standesamt
…es konnte in der Vergangenheit unter der Eiche nur zwischen den beiden Brautleuten oder oder oder …
ein Ritus ist die Art und Weise, die sichtbaren „Zeichen der Liebe Gottes“ (=Sakramente) zu feiern.
#52 juergen 21:11:35 | Donnerstag, 1. November 2007
Handkommunion Auf den Hankommunionstreit lasse ich mich hier sicher nicht ein. Es gibt die Handkommunion,
sie wird auch vom Papst praktiziert. Das sollte als aktuelle Legitimation reichen. Wie die historische
Entwicklung war etc. ist bekannt und braucht nicht diskutiert zu werden. Insbesondere eignet sich die
Frage nicht zur Festlegung der Rechtgläubigkeit. Zudem ist der teils festzustellende Skrupulismus weder
katholisch noch dem Herrn, der sich nicht zu schade war, ins Stroh einer Krippe legen zu lassen, um von
Flöhen und sonstigem Ungeziefer gebissen zu werden; der bei Sündern gegessen hat; der Aussätzige berührt
hat; der für uns gestorben ist, gerecht.
#51 Rudolfus 21:04:42 | Donnerstag, 1. November 2007
@juergen / Die Realpräsenz Christi ist in jedem einzelnen Hostienpartikel voll gegeben. Auch der Novus
Ordo schreibt die Hostienpatene für die Kommunionspendung vor – und hatte niemals die Handkommunion vorgesehen,
die illegal gegen den Papst eingeführt wurde.
#48 Rudolfus 21:00:42 | Donnerstag, 1. November 2007
Der Gottesdienst muß nach der größtmöglichen Vollkommenheit streben Dies ist beim real existierenden
„Novus Ordo“ nicht gegeben. Der real existierende „Novus Ordo“ schändet das heiligste Altarssakrament
und verstreut die Hostienpartikel in der Handkommunion.
#47 Gotthard 20:58:23 | Donnerstag, 1. November 2007
@rudolfus Der Ritus soll vollkommen sein – und nicht destruktiv. Was ist denn das für ein Aussage? Ein
Ritus ist die Art und Weise Gottesdienst zu feiern. Nicht mehr und nicht weniger! Gibt es Vollkommenheit
nur im Singular oder auch im Plural?
#46 Rudolfus 20:54:02 | Donnerstag, 1. November 2007
@Hoffnung / Experimente der Kirchenzerstörung waren unnötig Um dies objektiv gegenüberstellen zu können
müßte der derzeitige ordentliche Ritus, von anderen Rite unbedrängt, der gleiche Zeitraum zur Verfügung
gestellt werden. Die Zahlen nach der Einführung des „neuen Ritus“ sind aus empirischen Gründen ausreichend,
um zu sehen, wie desaströs dieser „Ritus“ für die hl. Kirche war. Außerdem ist der „neue Ritus“ selbst
äußerlich in fast allen Kirchen die Ritus gewordene Destruktion: Der Ritus soll vollkommen sein – und
nicht destruktiv.
#45 Hoffnung 20:51:17 | Donnerstag, 1. November 2007
@Rudolfus Um dies objektiv gegenüberstellen zu können müßte der derzeitige ordentliche Ritus, von
anderen Rite unbedrängt, der gleiche Zeitraum zur Verfügung gestellt werden.
#44 Rudolfus 17:22:53 | Donnerstag, 1. November 2007
@Hoffnung: „Die Attraktion des alten Ritus…liegt darin, das es Ihn solange nicht gab.“ Der alte römische
Ritus ist jedenfalls der Ritus, der die meisten Heiligen hervorbrachte. Den neuen Ritus kann man in seiner
real existierenden Form auch kaum mehr als „Ritus“ bezeichnen, sondern als „unförmige Veranstaltung“.
#42 Hoffnung 13:39:27 | Donnerstag, 1. November 2007
Die Attraktion des alten Ritus… …liegt darin, das es Ihn solange nicht gab. Ansonsten würde er das
Schicksal des derzeitigen ordentlichen Ritus teilen.
Zukunft Die einzige Zukunft für die Kirche, also für das Christentum ist die Wiederentdeckung ihrer
Lehre, Tradition, Liturgie ! Die heutige Krise wird einmal überwunden sein. Keine Sorge. Einmal werden
sich Historiker fragen, wie das möglich war, dass man 1969 so eine dumme Liturgie erfundet hat. Die heutige
Krise hat uns die Wichtigkeit der Liturgie, der wahren Messe, der Tradition gelernt. Vor dieser Krise,
vor dem Konzil, waren wir nicht so sehr dessen bewusst. Die Krise ist eine Lektion. Die Kirche wird davon
stärker rauskommen…
#40 Rudolfus 23:50:05 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Erzbischof Lefebvre hat allen Katholiken abgeraten, der Neuen Messe beizuwohnen, und die FSSPX rät weiterhin
davon ab. Die Neue Messe wird meist als Greuel gegen das heiligste Altarssakrament zelebriert, als „Greuel
an heiliger Stätte“.
Lieber Rudi, so ist das halt fachsprachlich, dass man für Dinge die anders nicht adäquat beschreibbar
sind einen neuen Fachausdruck „erfindet“. Die Herkunft dieser Fachausdrücke ist meist banal. Nicht so
die Fachsprache.
#36 Rudolfus 22:37:46 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Heinrich v. O. / Das Mysterium der hl. Messe kennt viele Bezeichnungen Der Ausdruck „hl. Messe“ ist nur
der am häufigsten gebrauchte. „Messe“ selbst ist vor allem Alltagssprache, sagt aber theologisch wenig
bis gar nichts aus, sondern kommt bloß vom Schlußwort der hl. Zeremonie „Ite, missa est.“
#34 Gotthard 22:29:08 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@heinrichvo … das ist das was man argumentativ allgemein anstrebt: die Reduktion auf das Wesentliche.
Das ist Unsinn … wenn es um die Erklärung wichtiger Dinge geht … die Messe ist halt wesentlich mehr
als dieses alleinige Opfer.
Lieber Rudi, wir haben gerade nicht über die Sache geredet, da sind wir uns wohl einig, sondern über
die Benamsung. Und da ist das Gebräuchliche halt dem Extravaganten und Ungewöhnlichen überlegen, weil
man es versteht. P.S. für die „Benamsung“ entschuldige ich mich, auch wenn sie bei Buchhorn, 1662 schon
nachgewiesen ist. Denken Sie sich „Benennung“ an dieser Stelle.
#32 Rudolfus 22:24:07 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Heinrich v. O. in Deutschland ist üblich „hl. Opfer des Altars“, Das ist die gebräuchlichere Form im
gesamten deutschen Sprachgebiet. Die theologischen Ausdrücke sind ja fast immer Übersetzungen aus dem
Lateinischen. In den Katechismen in englischer Sprache heißt es „Sacrifice of the Altar“ – alles Übersetzungen
aus dem Lateinischen.
Lieber Gotthard, gibt auch treffend die Lehre der Kirche wieder. Die Lehre der Kirche wird dadurch sehr
stark verengt. … das ist das was man argumentativ allgemein anstrebt: die Reduktion auf das Wesentliche.
Verengung ist dafür das falsche Wort.
#28 Rudolfus 22:11:31 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Heinrichv.O. / Die hl. Messe ist das Altarsopfer … tatsächlich in dieser Form sehr ungebräuchlich.
Wenn Sie sich als Worterfinder betätigen, Das Wort ist theologisch korrekt und wird auch in den Katechismen
der Kirche gebraucht und gibt auch treffend die Lehre der Kirche wieder. Wer das Wort nicht kennt, der
muß eben häufiger Katechismen der Kirche lesen.
Lieber Rudi, hl. Altarsopfer … tatsächlich in dieser Form sehr ungebräuchlich. Wenn Sie sich als Worterfinder
betätigen, dann müssen Sie sich nicht wundern, wenn Sie keiner versteht.
#26 Rudolfus 21:54:56 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Gotthard / Informieren Sie sich über die katholische Lehre Wer sonn- und feiertags dem hl. Altarsopfer
fernbleibt also, welche tollen Wortakrobatiken werden denn hier noch erfunden? Die hl. Messe ist das hl.
Opfer des Altares. Sie haben die Pflicht, sich über die katholische Lehre zu informieren, wenn Sie Katholik
sind.
#25 Gotthard 21:51:09 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@rudolfus Wer sonn- und feiertags dem hl. Altarsopfer fernbleibt also, welche tollen Wortakrobatiken werden
denn hier noch erfunden? nach der „hochheiligen tridentinischen Opfermesse“ jetzt also das „hl. Altarsopfer“ …
beide Begriffe finden sich in keiner offiziellen ‘Verlautbarung und in keiner Dogmatik. Sekten beginnen
immer mit neuen Begrifflichkeiten …
#24 Liborius 21:02:33 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Subdiakon mit Velum Wen die Handlung des Subdiakons mit der Patene unter dem Velum interessiert kann sich
diese Predigt www.aktion-alte-messe.de/film/070729.mp3 zu diesem Thema anhören.
#23 Rudolfus 20:36:26 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@GerdEric / Gott hat Seine Verheißung erfüllt Wieso wortbrüchig? Gott hat Seine Verheißung erfüllt,
mit dem Eintreffen des verheißenen Christus. Israel wurde zum Ursprung des einen Gottesvolkes, dem alle
Nationen eingepflanzt wurden – das entspricht doch den Verheißungen an die Israeliten.
#22 GerdEric 20:19:40 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Rudolfus Das Alte Israel ist das frühere Gottesvolk – aber seit der Gründung des Neuen Israel ist es
nicht mehr das Gottesvolk. Sie glauben doch selbst nicht, daß G’TT der HERR wortbrüchig ist…
#21 Rudolfus 20:11:46 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@GerdEric / Die Kirche Christi ist das Gottesvolk und das Neue Israel ich werde auf meine Alten Tage kein
Heide mehr werden Die katholische Kirche ist das Neue Gottesvolk – und damit kein Heidenvolk. Die katholische
Kirche ist das Neue Israel, hervorgegangen aus dem Alten Israel. Das Alte Israel ist das frühere Gottesvolk –
aber seit der Gründung des Neuen Israel ist es nicht mehr das Gottesvolk.
#20 Dr. Otterbeck 20:09:54 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Weiter so! Manche Ritualisten gäben erst Ruhe, wenn aus der „alten Messe“ endlich eine neue Religion
würde… Aber auch das verhindert das m.p. vom 7.7. Roma locuta. Causa finita?
#19 GerdEric 20:07:35 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Rudolfus Ich bete ja auch täglich um die Bekehrung meiner Frau, aber dennoch will sie katholisch bleiben
(und ich werde auf meine Alten Tage kein Heide mehr werden…).
#18 Rudolfus 19:47:05 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@GerdEric / Nur über die Kirche kommt man zu Christus und zu Gott Das sage ich meiner Frau auch immer
und immer wieder, doch sie will und will einfach nicht zur Kirche Beten Sie täglich für die Bekehrung.
Nur über die Kirche Christi kann man zu Christus in den Himmel kommen, der der einzige Mittler der Menschheit
zu Gott ist.
#16 Rudolfus 19:37:58 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
Jeder katholische Christ ist verpflichtet, sonn- und feiertags dem hl. Altarsopfer beizuwohnen, und zwar
unter der Verpflichtung der Todsünde. Wer sonn- und feiertags dem hl. Atarsopfer fernbleibt, der begeht
eine schwere Sünde und verliert die Taufgnade – und kann nicht die ewige Seligkeit erlangen, wenn er
bis zur Todesstunde nicht wieder die Gnade Gottes empfängt.
Ihr glaubt doch nciht ernsthaft, dass die Alte Messe massenhaft Jugendliche affizieren wird… das ist
reines Wunschdenken Freunde. Ein paar werden Euch schon zufallen, aber die Vielzahl wird Euch nicht zulaufen.
Und jetzt kommt mir nicht mit: die Masse rennt ja ins Verderben. Habt Ihr überhaupt eine Ahnung von der
Inspiration die in manchen von diesen Künstlern wohnt, die täglich irgendwo auf der Welt auf Konzerten
die Menschen begeistern? Wisst Ihr etwas von dieser Schönheit? Kennt Ihr Euch damit wirklich aus, sodass
Ihr das leichtfertig abtun könnt etwa als Jugendirrsinn, oder teuflische Verführung. Ich glaube Ihr
seid einfach verstockt mit Euren Messriten und versteht von sonstwas nix und seid auch nicht bereit Euch
dafür zu öffnen. Bitte, akzeptiere ich. Aber dann versucht nicht den Menschen ein Ritual als Allerweltenheilmittel
zu verkaufen. Das ist ziemlich lächerlich. Dass sich Gott den Menschen auch in anderer Form preisgibt,
dass diese Künstler auch inspiriert sind und sich darin gewaltig der schöpferische Geist auslebt, davon
habt Ihr doch wohl keinen blassen Schimmer. Vielleicht habt Ihr ja Angst vor dieser Liebe, dieser Art
des Seins, dieser Art vereinnahmt zu werden. Vielleicht seid Ihr diejenigen die Angst haben sich wirklich
hinzugeben, sich gehenzulassen in dieser Leidenschaft und Extase, die ihr nicht kennt, die ihr nicht kostet.
Mir erscheint Eure Beharrlichkeit auf diesen Riten doch ziemlich bieder und verschroben.
Rap is Crap; finde ich auch doof… zum Glück gibt es eine Vielzahl an wirklich guten modernen Interpreten,
die mehr können als von ihren dämlichen Klamoten, Klunkern, Tussen und Autos zu singen, und davon, wie
cool sie doch sind, weil keiner ihnen was kann, usw… sondern denen es wirklich um die Intensität des
Daseins geht, die Liebe, Religiosität, innere Kämpfe, usw… Höre gerade einen Song von „My Chemical
Romance“. Den finde ich echt gut und tiefsinnig. Für mich sind solche Ausdrucksformen meine Kirche. Das
ist mir lieber als die alte Messe. Da zieh ich mir das rein und das erhebt mich und man reflektiert die
Empfindungen dabei und lernt allerhand über sich und die Welt.
@Gotthard das ist die Hostie, die der Priester für die Zelebration benötigt. Ich weiß zwar nicht, ob
diese Hostie so genannt wird oder „in echt“ vielleicht eine andere Bezeichnung hat, aber ich weiß, was
gemeint ist (wie Sie wahrscheinlich auch…) Jedenfalls störe ich mich nicht wie Sie an solchen Kleinigkeiten
und nutze Sie nicht für Sticheleien, wie sie immer wieder von Ihnen kommen, wenn es hier um den Alten
Ritus geht.
#11 Tridentinus 17:33:26 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Gotthard Sollten Sie tatsächlich pensionierter Diözesanpriester sein, kennen Sie vielleicht wenigstens
den Begriff „Priesterhostie“, die Benedikt ebenfalls zutreffend Zelebrationshostie nennt. Sie ist im Unterschied
zu den Kommunionhostien (dieser Begriff ist etwas seltsam, weil ja auch die Priesterhostie kommuniziert
wird) so gross und vorgestanzt, so dass sie leicht und ohne unnötig grosse Partikelbildung in drei Teile
gebrochen werden kann, von denen der kleinste in den konsekrierten hl. Wein gesenkt wird.
Hostie des Bischofs? Schrieb nicht Mosebach in einem Aufsatz, dass sich in frühesten Zeiten auf dieser
Patene eine Hostie befand, die zuvor in der Messe des Bischofs konsekriert worden war?
@Seminarist und Benedikt Seminarist, ich meine, mit Ihrem Posting habe ich’s kapiert. Also zuerst bringt
der Subdiakon die ganzen Utensilien an den Altar und hält während der Wandlung die Patene, auf der dann
aber nicht die Priesterhostie liegt. Jedenfalls danke an Sie beide.
#5 Tridentinus 17:13:55 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@Seminarist Ihr Hinweis ist liturgisch bzgl. des angefragten Photos korrekt. Allegorische Deutungen immer
etwas fragwürdig, jedenfalls nie absolut erschöpfend! Hauptsächlich dürfte die Patene deshalb unter
dem Corporale verborgen sein bzw. vom Subdiakon gehalten werden, um die Differenz von Eucharistie als
Opfer (= hl. Messe) und Speise (= Sakrament), die freilich keine monadenhafte Scheidung ist, auszudrücken.
#3 Seminarist 17:03:55 | Mittwoch, 31. Oktober 2007
@litterae Der Subdiakon hält unter dem Velum die Patene in Händen. (Symbol für Christus in der Verborgenheit
des Grabes, der dann nach der Wandlung auferstanden ist – dann liegt die Hl. Hostie wieder auf der Patene.)
@ litterae Der Subdiakon bringt unter dem Velum Kelch mit Patene und Zelebrationshostie zum Altar. Sind
keine Leviten anwesend, so trägt der Priester die Dinge selber zu Beginn der Messe zum Altar. Das Anfassen
dieser Gegenstände war Laien früher nicht erlaubt.
Frage Auf Bild 7 ist der Subdiakon während der Wandlung mit Velum zu sehen. Ich habe auch einmal selbst
ein levitiertes Hochamt im Alten Ritus besucht. Mir schien es, als ob der Subdiakon irgendetwas hält
und daher das Velum tragen muss. Aber was? Und warum? Im Voraus danke für eine Antwort. Im Übrigen waren
in der Kirche, in der ich diese Messe besuchte tatsächlich einige junge Leute dabei, die, wie ich im
anschließenden Gespräch mit ihnen herausfand, sehr angetan sind von diesem Ritus. Was also im Artikel
steht, hat schon sein Wahres.