Kinderschlachtung
Kardinal Schönborn mit „Hans im Glück“-Strategie
Mit einer zahnlosen Initiative spielt die Erzdiözese Wien gegenwärtig den schlimmsten Feinden des Menschengeschlechts in die Hände. Von Dr. Josef Preßlmayer, Steinbach bei Schrems.
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn
© Pressebild Kardinal Schönborn
(kreuz.net, Wien) Die Kinderschlächter in Österreich und ihre Sympathisanten haben einen weiteren Sieg errungen und dürfen sich freuen.

Denn die Erzdiözese Wien hat sich nun gänzlich von ihrer früheren Forderung nach einer gesetzlichen Trennung von beratendem und kinderabtreibendem Arzt verabschiedet.

Statt dessen sollen die Abtreiber nur verpflichtet werden, auf ein zusätzliches, freiwilliges Beratungsgespräch hinzuweisen, wo die Mütter Hilfe erhalten können.

Hören Sie schon, wie die Abtreiber über diese Hinweispflicht lachen?

Sie versuchen sich auszumalen, wie die Lohnhenker auf diese Beratungsstellen hinweisen werden?

Sie malen sich aus, wie der Abtreiber seiner derzeitigen gesetzlichen Beratungspflicht nachkommt und schließen daraus auf jene der Hinweispflicht?

Erzdiözese Wien als Steigbügelhalter für Abtreiberwünsche

Der Wiener Abtreiber Christian Fiala – Chef der Europäischen Abtreibervereinigung ‘FIAPAC’ – betrachtet die Pflichtberatung vor einer Abtreibung als „Mißstand“.

Die in vielen Ländern vorgeschriebene Trennung von Kinderabtreiber und beratendem Arzt bezeichnet er gar als „inhuman“.

Bei der deutschen Beratungsschein-Regelung verurteilt er, daß die Beratung zwar „ergebnisoffen“ zu sein hat, aber gleichzeitig das Leben der Ungeborenen schützen muß.

Dies konnte Dr. Claudia Kaminsky – Bundesvorsitzende der ‘Aktion Lebensrecht für Alle’ (AlfA) – in Erfahrung bringen, nachdem sie sich in einen finsteren Kongreß der FIAPAC-Abtreiber in Rom eingeschmuggelt hatte.

Erzdiözesaner Beratungs-Eiertanz

Am 22. Oktober präsentierte die Erzdiözese Wien mit der ‘Aktion Leben Österreich’ und dem ‘Katholischen Familienverband Österreichs’ eine neue Initiative, die sich „Mut zum Kind“ nennt.

Darin läßt sie die gesetzliche Trennung von beratendem und abtreibendem Arzt fallen.

Warum führt die Erzdiözese diesen Beratungs-Eiertanz auf?

Warum hat Rechtsanwältin Stephanie Merckens – erzdiözesane „Lebensschutzbeauftragte“ und Nichte des Kardinals – diesen wichtigen Punkt durch erfolgreiches Lobbying bereits aus dem ÖVP-Perspektiven-Papier eliminiert?

Der Grund für die Ablehnung

Es stand im lebensfeindlichen Internet-Portal ‘die Standard’: „Ein verpflichtendes Beratungsgespräch nach deutschem Vorbild lehnt die Allianz ab.“ Die Gründe für diese Ablehnung wurden verschwiegen.

In Wahrheit fürchtet man wohl für die kirchlichen Beratungsstellen in Österreich ein ähnliches Schicksal wie für die deutschen Beratungseinrichtungen.

Letztere zwang Papst Johannes Paul II. wegen des dort ausgestellten Beratungsscheines, der Voraussetzung zur Kindstötung ist, sich aus dem staatlichen Beratungssystem zurückzuziehen.

Abtreibungsleichen
Abtreibungsleiche: 7 Wochen.Abtreibungsleiche: 7 Wochen.Abtreibungsleiche: 8 Wochen.

Flucht in eine „Hans im Glück“-Strategie

Die zahnlose Initiative „Mut zum Kind“ tritt mit weiteren harmlosen Forderungen an die Öffentlichkeit:

• eine dreitägige Bedenkzeit zwischen Beratungs- und Abtreibungstermin (in einer Hand des Abtreibers),
• eine regelmäßige Erhebung der Motive, die Mütter zu einer Abtreibung bewegen,
• die flächendeckende Einrichtung von Beratungsstellen für Schwangere
• die Einrichtung eines öffentlichen Hilfsfonds für Schwangere in Not.

„Diese Forderungen lesen sich nicht besonders radikal und sind zudem altbekannt“ – höhnt Redaktorin Ina Freudenschuss in einem Kommentar auf ‘die Standard’.

„Die Nicht-Infragestellung der Fristenlösung ist politischer Konsens“ – stellt sie fest.

Damit ist die Zukunft dieser Forderungen vorgezeichnet. Sie werden nach einer „Hans im Glück“-Strategie vorgebracht und zeigen, daß der Wert des Lebens ungeborener Kinder für Erzdiözese und Kardinal ständig abnimmt.

Noch am 9. September – dem Tag der Abreise von Papst Benedikt XVI. – rang ein Journalist im ‘Österreichischen Rundfunk’ dem Wiener Kardinal die Erklärung ab, daß die Fristenlösung „kein akzeptabler Status“ sei.

Bei seinem Österreich-Besuch hatte der Papst das Lebensrecht der Ungeborenen noch eindringlich eingemahnt und davor gewarnt, daß „eines Tages womöglich nur noch die Steine hierzulande vom Christentum reden würden“.

Doch inzwischen hat der Teufel weiteres Unkraut gesät, während die Menschen schliefen und auf den Sieg des Lebens hofften.

Nur wenige Wochen später läßt der gleiche Kardinal die wichtige, in einem kirchlichen Neun-Punkte-Programm aus dem Jahr 1999 festgehaltene Forderung nach Trennung von abtreibendem und beratendem Arzt fallen.

Alles Heuchelei?

„Über die Stellungnahme des Papstes zum Thema Fristenlösung bei seinem Österreich-Besuch habe man sich gefreut, meinten die Vertreter der Initiative ‘Mut zum Kind’ einhellig“ – so ‘die Standard’ über die zur Schau getragene Harmonie der Initiative am 22. Oktober.

Doch wenige Wochen vorher – am 11. September – berichtete die Tageszeitung ‘Der Standard’ etwas ganz anderes:

„Bei der kirchennahen Beratungsorganisation ‘Aktion Leben’ ist man über die neu entflammte Debatte [um die Abtreibung] wenig begeistert. Im Gegenteil: »Das bringt uns keinen Schritt weiter«, ärgert sich Martina Kronthaler von der ‘Aktion Leben’. Das Hinterfragen der Fristenlösung führe nur zu ‘altem Lagerdenken’“.

Hat sich da die Meinung von Frau Kronthaler auf wunderbare Weise umgepolt?

Oder war ihre Freude über die Papstworte einfach geheuchelt?

„Mama, ich will leben“
Mit 6 Wochen ist das ungeborene Kind rund 15 Millimeter groß. Es kann schon seine Arme und Beine bewegen.

Sein Herz schlägt schon seit 3 Wochen: seit dem 21. Tag seiner Existenz.Dieses Kind verlor sein Leben nach nur acht Wochen. Tod durch Abtreibung. Mit acht Wochen sind bereits alle Organe des Menschen angelegt. Es sind auch schon Zehen, Brustwarzen, Augenlider und Scheitel vorhanden.Jede Abtreibung fordert zumindest zwei Opfer:

Das Kind wird getötet.
Die Mutter erleidet ein psychisches Trauma.

Radio Vatikan kriecht der „Aktion Leben“ auf den Leim

Am 22. Oktober veröffentlichte Radio Vatikan – „Die Stimme des Papstes und der Weltkirche“ – einen Ausschnitt aus der Rede von Martina Kronthaler bei der Präsentation der Initiative „Mut zum Kind“.

Frau Kronthaler kritisiert zuerst den Slogan „Schwanger? – jetzt nicht!“, um dann auf ein Lob auf die Beratungsmethoden der „Aktion Leben“ auszubrechen:

„Ich möchte in diesem Zusammenhang auch ganz klar sagen, daß eine seriöse Beratungsstelle eine Frau nicht manipuliert oder gar überredet, die Entscheidung liegt bei der Frau und wird in jedem Fall respektiert.“

Was bedeutet dieser, in Staccato und mit schneidender Stimme verteidigter Beratungsgrundsatz?

Frau Kronthaler verteidigt damit die sogenannte „ergebnisoffene“ Beratung.

Gleichzeitig versetzt sie jenen einen Seitenhieb, die „nicht ergebnisoffen“ beraten, sondern von Anfang an die klare Absicht verfolgen, das Kind und die psychische Gesundheit der Mutter zu retten.

Beispiel: Jene Straßenberater, die vor den Kinderschlachthöfen meist nur wenige Sekunden Zeit haben, um das Herz der Mutter zu berühren.

Diese Straßenberater sind der „Aktion Leben“ seit jeher ein Dorn im Auge, weil sie dort stehen, wo der Baby-Völkermord geschieht, und nicht warten, bis es jemanden in ihre bequemen Beratungsstelle verschlägt.

„Unseriöse“ Rettung ist kein Problem für die Kinder

Allein in Österreich sind Tausende ungeborene Kinder auf diese Weise – durch Ansprechen der Mütter auf der Straße – gerettet worden.

In Deutschland wurde kürzlich der Film „Maria und ihre Kinder“ vorgestellt. Er zeigt die Münchnerin Maria Grundberger bei dieser „unseriösen“ Arbeit.

Hunderte von Kindern verdanken Maria Grundberger und den anderen „Helpern“, die nach der Idee von Pater Reilly aus New York in die ganze Welt und auch nach München verpflanzt wurden, das Leben.

Ergebnisoffene Beratungsstellen für Euthanasie?

Nach dem Siegeszug der in Deutschland und Österreich staatlich geförderten „ergebnisoffenen“ Beratungsstellen wird es wohl bald auch „ergebnisoffene“ Beratungsstellen für Euthanasierung geben.

Auch diese Tötungsentscheidungen dürfte die ‘Aktion Leben’ „in jedem Fall“ respektieren.

Es ist dann anzunehmen, daß die durch Abtreibung psychisch angeschlagenen und unbequem gewordenen Frauen, sowie die ein Leben lang „ergebnisoffen“ beratenden Frauen der ‘Aktion Leben’, die bis zu diesem Zeitpunkt ihren erbberechtigten Angehörigen zu einer Last geworden sind, selber einem Euthanasie-Konflikt zum Opfer fallen werden.

Womit sich der „ergebnisoffene“ Beratungskreis geschlossen hätte.

Dr. Josef Preßlmayer ist Gesundheitspsychologe und Kurator des „1. Europäischen Lebensschutz-Museums“.
      
24 Lesermeinungen
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#24   Junonian   09:05:35 | Montag, 5. November 2007
Kultur des Todes
wussten Sie schon, dass viele der organisierten und aktiven Abtreiber (s.u.) nekrophile Neigungen aufweisen und sexuelle Erregung bei Kindesmord verspüren und tlw. auch mit schwarzesoterischem Glauben sympathisieren? Dies erinnert übrigens frappant an so manche durchgeknallten KZ-SSler.
Besonders bedenklich erscheint, dass sich sogar Kirchenvertreter mit derartigem satanischen Abschaum zu arrangieren versuchen.
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#23   methusalix †   02:42:30 | Sonntag, 4. November 2007
Die Fragen der Frau v. H.
Elisabeth v. H.: Die heutige, kranke Gesellschaft…
Die zunehmende Legalisierung in allen Bereichen, …
Darf ich raten, Frau v. H. welche Bereiche Sie mit „alle“ meinen? Schulbildung? Zugang zu einem Universitätsstudium? Medizinische Versorgung (ist für Frauen auch heute noch schlechter als für Männer, aber nicht in Frankreich und Skandinavien; vor allem in Deutschland)? Zugang zu Berufen, die bisher ausschliesslich Männer ausüben durften (Berufsboxen z. B.)?
Fragen über Fragen und keine Antworten. Kein Wunder, dass Frauen so böse sind. Sie zeigen ja einen Lösungsweg auf, aber …
Wäre da eine klare, kompromisslose Haltung nicht angebracht?
… klare und kompromisslose Haltung von wem? Dem Papst? Der Kurie? Der Bischöfe? Oder wollen Sie die staatlichen Gewalten in die Pflicht nehmen, um Ihre ganz persönlichen römisch-katholischen Moralvorstellungen per Gesetz, Strafverfolgung und Polizei durchzusetzen? Eine Religionspolizei, so wie im Iran und in Saudi-Arabien?
Vor allem stellt sich die Frage, soll die Religionspolizei und die Kirchengerichte hauptsächlich die Frauen verfolgen, so wie das bis in die verkommene und verlogene Adenauer-Republik war (natürlich mit der Ausnahme männlicher gleichgeschlechtlich Liebender; warum wurden eigentlich Lesbierinnen nicht per Strafgesetz verfolgt? Wegen der römisch-katholischen Doppelmoral?), oder diesmal auch die Männer?
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#22   Florian Geyer   12:36:53 | Freitag, 2. November 2007
das freut doch immerwieder das Herz
zu sehen wie unsere liebe Emminenz klar und kompromisslos gegen die Todeskultur Stellung bezieht getreu der Weisung des Herrn ohne Rücksicht auf Zeitgeist, Politik und Medien
:-!
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#21   Nachtlaterne   09:52:22 | Freitag, 2. November 2007
es wird ja auch…
…das herz und der verstand, das gemüt , das selbstständige denken und die liebe in vielen herzen planmäßig abgetrieben. wir müssen uns ganz gott zuwenden und nicht einmal uns selber trauen, weil wir doch selber voller fehler sind. das leben ganz gott übergeben, alles andere ist wahnsinn!
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#20   Pünktchen   09:48:46 | Freitag, 2. November 2007
franziskus
.
„Sie bekommen nachher in einem kleinen versiegelten Paket das Ergebnis zur möglichen Bestattung?“
Ein bedenkenswerter und guter Vorschlag! Es ist nicht einzusehen, wieso z.B. die GRÜNEN sich gegen die „verbrauchende Embryonenforschung“ wenden mit dem Argument, dadurch werde die Menschenwürde (sic!) verletzt, dieselben GRÜNEN aber im Falle der Abtreibung kein Problem damit haben, daß Menschen im Fötalstadium getötet und wie x-beliebiger Abfall in eine Mülltonne geworfen werden. Schon als Embryo genoß also der gezeugte („erzeugte“) Mensch nach Auffassung der GRÜNEN bereits eine verletzliche Würde, als fortgeschrittener und weiter ausdifferenzierter Fötus aber soll er jede Würde verloren haben?
Zu erinnern ist hier an die Gesetzesinitiative www.kreuz.net/article.612.html der bayerischen Landtagsabgeordneten Ingrid Fickler, die auch einen würdigen Umgang mit den Kinderopfern einer Abtreibung fordert.
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#19   franziskus   09:00:19 | Freitag, 2. November 2007
Bestattungsrecht für Abgetriebene
Christliche Trauerkultur legt es Eltern nahe, ihre totgeborenen Kinder ohne Unterschied des Alters oder Gewichtes würdig bestatten zu lassen.
Die Abgetriebenen sind genauso für eine ewige Neuschöpfung vorausbestimmt.
Wäre es nicht eine makabre Abschreckung, wenn man vorher sagte: Sie bekommen nachher in einem kleinen versiegelten Paket das Ergebnis zur möglichen Bestattung?
Übrigens: Den weitestgehenden Schutz für Ungeborene von Vater Staat zu erwarten, ist vielleicht zu viel verlangt in einer Zeit, wo immer weniger Staaten in der Lage sind, ihre lebenden Bürger zu schützen.
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#18   Nachtlaterne   08:14:27 | Freitag, 2. November 2007
mein leber leblhuber,
rudolfus hat keineswegs unsinn geredet. das rosenkranzgebet rettet, nicht nur einzelne menschen sondern auch ein ganzes land! die russen hätten kein problem gehabt östereich besetzt zu halten.
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#17   Leblhuber   00:16:12 | Freitag, 2. November 2007
@Rudolfus:
Österreich erhielt seine Souverainität 1955 insbesonders wegen des Rosenkranzsühnekreuzzues, das von der Kirchenhierarchie und von der ÖVP jahrelang getragen wurde.
Rudolfus, Sie sind eine interessante Person.
Für mich ist es unvorstellbar, jemand mit gehobenem (Un)Wissen könne solchen Humbug von sich geben.
Ihr hier in diesem Forum geäußertes Gottesbild ist derart verzeichnet, dass es sich nur um eine provokative Lästerung handeln kann.
Die Alternative dazu wäre eine pathologische Bigotterie. Wäre das dann krankhafte Selbstgerechtigkeit oder doch bloß Heuchelei? Suchen Sie es sich aus!!!
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#16   Graf von Galen   22:44:36 | Donnerstag, 1. November 2007
Wider den Mord an den Ungeborenen
Daß die gottfeindliche Welt Ungeborene meuchelt, ist
schlimm. Daß ein Kardinal anscheinend der Meinung ist,
daß Ungeborene nicht des Schutzes durch den Staat
bedürfen, ist schlimmer und ein Skandal. Stumme Hunde,
die die Wehrlosesten ihrer Herde im Stich lassen und mit
den Wölfen heulen. Ich verstehe nicht, wie er morgens
noch in den Spiegel schauen kann.
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#15   Rodolfo Panetta   21:44:53 | Donnerstag, 1. November 2007
„Ergebnisoffene Beratung“ …
… wird es in der Tat bald in ganz Europa auch bei der Euthanasie von Pflegebedürftigen geben. Da hat der Autor völlig recht. Erst wird man die Alten „ergebnisoffen“ beraten, dann mit sanftem Druck zur Todespille, am Ende wird man sie gar nicht mehr fragen. – Das ist die Politik der CDU und der ÖVP. Die haben jeden Verstand verloren und hecheln dem linken Zeitgeist nach. Und selbst Kardinäle wie Schönborn unterstützen solche Tendenzen. Im Europaparlament hat diese Bande schon die Mehrheit.
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#14   Elisabeth v. H.   20:06:27 | Donnerstag, 1. November 2007
Die heutige, kranke Gesellschaft…
… begünstigt den Entschluß der Frau, indem sie von ihr in vielen Fällen die Abtreibung ja geradezu erwartet.
Die zunehmende Legalisierung in allen Bereichen, die vielfach noch vorhandene Hemmungen der betroffenen Frauen abbaut, führt zu einer erheblichen gesellschaftlichen Bewußtseinsveränderung.
Wäre da eine klare, kompromisslose Haltung nicht angebracht?
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#13   Nachtlaterne   18:49:12 | Donnerstag, 1. November 2007
hallo rudolfus,
ja, da haben sie unbedingt recht!
das rosenkranzgebet ist der wirkliche garant des friedens. ich habe ihn früher viel öfter gebetet und hatte in dieser zeit viel mehr erfolg. danke für die erinnerung!
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#12   Rudolfus   18:41:13 | Donnerstag, 1. November 2007
Am wirkungsvollsten ist es allerdings,
Gott und Seine Mutter im hl. Meßopfer und im hl. Rosenkranz täglich zu bestürmen.
Der hl. Rosenkranz ist das mächtigste Gebet – gemäß Unserer Lieben Frau in Fátima und in vielen anderen Erscheinungsorten.
Österreich erhielt seine Souverainität 1955 insbesonders wegen des Rosenkranzsühnekreuzzues, das von der Kirchenhierarchie und von der ÖVP jahrelang getragen wurde.
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#11   Nachtlaterne   18:36:04 | Donnerstag, 1. November 2007
wir sollen jedenfalls…
…die eigene bequemlichkeit aufgeben und aussaat für den schutz des lebens halten! mit einem freund habe ich vor einigen jahren einen abtreiber öffentlich in frage gestellt. dieser zettelte mir eine gereichtsverhandlung an. ich unterlag bei einer 6 stelligen strafandrohung. der abtreiber sendete monate später meinem freund und mir eine mail zu und teilte uns mit, dass er keine abtreibungen mehr durchführen werde.
auf der straße sagte mir eine frau, dass sie sich an frühere gespräche mit mir über abtreibung erinnert und ihr kind trotz sehr schwieriger lage zur welt gebracht habe.
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#10   Rudolfus   18:27:25 | Donnerstag, 1. November 2007
@Nachtlaterne / In Österreich ist die vorgeburtliche Kindestötung verboten
Die vorgeburtliche Kindestötung ist lediglich „straffrei“, in vielen Fällen bis unmittelbar vor der Geburt,
d.h. die Exekutive müßte Verbotenes verhindern, auch wenn es „straffrei“ ist.
Ob etwas „straffrei“ ist, das müßte der Richter feststellen – nicht die Exekutive.
Wer gehört zur Exekutive?
Die Bundes-, Landes- und Stadtregierung und die Polizei!
Die Polizei müßte alles Verbotene verhindern – und jeder Bürger, der das tun kann.
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#9   Nachtlaterne   18:21:48 | Donnerstag, 1. November 2007
falsch rudolfus!
es geht nicht alleine um die wahl der richtigen volksvertreter, denn dann wäre die welt endgültig verloren. es geht um die eigene aktivierung zum guten hin, die ist mehr als wichtig und wird durch das beispiel christi immer wieder belegt!
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#8   Rudolfus   18:15:35 | Donnerstag, 1. November 2007
@Nachtlaterne / Aktionen gegen die Abtreibung durch die Apostelnachfolger
Unsere Bischöfe sind „Exzellenzen“ vor dem Staat und stehen in ständigem Kontakt mit den Bundes- und Landesregierungen – und erhalten auch Möglichkeit, in den Fernsehnachrichten aufzutreten.
Der einfache Bürger kann nur die richtigen Volksvertreter wählen, die die Regierungsarbeit erledigen.
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#7   Nachtlaterne   18:10:29 | Donnerstag, 1. November 2007
wer hier nur eine meinung hat…
…und nichts zur rettung der ungeborenen tut, der ist ein handlaner des verbrechens! wenn alle schweigen, du aber darfst nicht schweigen! was tust du oder was willst du künftig tun!? sag es bitte, ganz konkret!!
weist du wieviel eigene sünden du tilgen kannst durch die rettung eines einzigen kindes? welche aktionen kanns du in deinem ort machen, welche aktionengegen die größten menschenschlechter? welche aktionen kannst du im landtag oder bundestag machen?! tu was!!!
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#6   Rudolfus   18:08:08 | Donnerstag, 1. November 2007
Es reicht „verboten, aber straffrei“
„wenn nur vorher eine ergebnisoffene Beratung durchgeführt wurde?“
Es reicht bereits „verboten, aber straffrei“ – d.h., die exekutive Staatsgewalt darf nicht eingreifen, wegen eines simplen Parlamentsbeschlusses.
Sämtliche Bundes- und Landesregierungen folgen einem solchen verfassungswidrigen Parlamentsbeschluß!
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#5   Pünktchen   18:03:57 | Donnerstag, 1. November 2007
möchtegern-kathole:
.
„Vielleicht könnte man ja Mord und Totschlag allgemein erlauben, wenn nur vorher eine ergebnisoffene Beratung durchgeführt wurde?“
Volltreffer! :-D :)3
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#4   matt2 †   17:29:40 | Donnerstag, 1. November 2007
Die Kirche wird mit Demok niemals glücklich werden…
Demok ist die Hure des Volkes, eine Polithure. So ein Regime ist per se gottlos. Aber die Kirche wollte es ja so. Sie hat ja das weltliche Herrscherprinzip verachtet. Aber sie braucht es. Es gibt keine sinnvolle Alternative dazu. Die ganzen Widersacher mit denen sie in Demoks Regime zu kämpfen hat könnten ihr erspart sein. Aber sie hat sich eingelassen auf dieses Spiel mit dem Teufel. Es liegt in ihrem Willen die Dinge zu ändern. Aber solange sie es mit Demok hält, wird sie niemals so zur Geltung kommen, wie sie sollte.
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#3   DocRöntgen   17:20:26 | Donnerstag, 1. November 2007
Das wird umso besser klappen, matt2,…
…wie sich die Kirche aus der Politik ‘raushält. Capisce?
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#2   möchtegern-kathole   17:20:19 | Donnerstag, 1. November 2007
Vielleicht könnte man ja Mord …
… und Totschlag allgemein erlauben, wenn nur vorher eine ergebnisoffene Beratung durchgeführt wurde?
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#1   matt2 †   17:17:57 | Donnerstag, 1. November 2007
Die Kirche soll aufhören sich von der Politik beschwatzen zu lassen…
Schönborn hat die Zeichen der Zeit immer noch nicht verstanden. Er hängt noch immer der Illusion an, es gäbe ein harmonisches Zusammenspiel dieses politschen Regimes und der Kirche. Geistliche wie Schönborn sind bequem und ängstlich. Sie sind es gewohnt ihre Kompromisse auszuhandeln damit es ruhig bleibt in ihrer Diözese. Dabei ist das ein Friedhofsfriede dem täglich Menschen zum Opfer fallen. Und deren Blut kommt auch über das Haupt des lieben Herrn Schönborn. Na wohl bekomms Herr Kardinal. Dieser Typ ist einfach eine weichgekochte Memme, wirklich eine Schande für die Christenheit.
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