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Alle Religionen – alle Verstorbenen + Außerordentliche Versammlung + Schlecht abgeschrieben + Wie der Heilige Paulus + Geistesverwandte
Alle Religionen – alle Verstorbenen

Vatikan. Benedikt XVI. rief beim Angelusgebet am gestrigen Allerheiligenfest die Menschen aller Religionen dazu auf, ein Leben in Heiligkeit zu führen und „als Ebenbild des Schöpfers zu leben“. Der Papst ermutigte auch zum Gebet für die Verstorbenen. Alle Verstorbenen sollten sich „in Ewigkeit des Lichts und des Friedens des Herrn erfreuen“.

Außerordentliche Versammlung

Vatikan. Am 23. November findet im Vatikan ein außerordentliches Konsistorium statt, zu dem alle Kardinäle der Kirche eingeladen sind. Das berichtete die deutsche ‘Katholische Nachrichenagentur’. In der Versammlung wollen Papst und Kardinäle über die Ökumene beraten. Das Eröffnungsreferat wird der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper halten. Am Tag darauf wird der Papst 23 neue Kardinäle kreieren.

Schlecht abgeschrieben

Schweiz. Die von den Schweizer Bischöfen erlassenen Ausführungsbestimmungen für das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ sind fast wörtlich von dem analogen Dokument der Deutschen Bischofskonferenz abgeschrieben. Nicht einmal das „ß“, das in der Schweiz ungebräuchlich ist, wurde aus dem Text entfernt. Dafür wurden einige unverständliche Stilblüten hinzugefügt. So sagen die Deutschen Bischöfe: „Für die außerordentliche Form der Messfeier ist das Missale Romanum 1962 (z. B. Editio juxta typicam Regensburg 1962, mit den Diözesanproprien) zu verwenden (vgl. SP Art. 1).“ Bei den Schweizern wurde daraus die unverständliche Formulierung: „Als Ergänzung kann in der außerordentlichen Form der Messfeier das Missale Romanum 1962 (in der Editio juxta typicam Regensburg 1962, mit den Diözesanproprien) Verwendung finden (vgl. SP Art. 1).“

Wie der Heilige Paulus

Wien. Christoph Kardinal Schönborn von Wien hat dem katholischen Hilfswerk ‘Kirche in Not’ anläßlich seines 60jährigen Bestehens gratuliert. Dabei erklärte der Kardinal, daß der Gründer des Hilfswerks, Pater Werenfried van Straaten († 2003), „nur mit dem heiligen Paulus und mit Don Bosco vergleichbar“ sei.

Geistesverwandte

„»Soll eine Idee nicht ebenso gut wie ein Gesetz der Physik vernichten dürfen, was sich ihr widersetzt? […] Der Weltgeist bedient sich in der geistigen Sphäre unserer Arme ebenso, wie er in der physischen Vulkane oder Wasserfluten gebraucht. Was liegt daran, wenn sie nun an einer Seuche oder an der Revolution sterben? Das Gelangen zu den einfachsten […] Grundsätzen hat Millionen das Leben gekostet, die auf dem Weg starben. Ist es nicht einfach, daß zu einer Zeit, wo der Gang der Geschichte rascher ist, auch mehr Menschen außer Atem geraten?« Wenn wir diesen Worten nun noch das Halbsätzchen einfügten: »[…] dies erkannt zu haben, und dabei anständig geblieben zu sein […]«, dann wären wir unversehens 150 Jahre später, und nicht mehr in Paris, sondern in Posen, in Himmlers berüchtigter Rede vor SS-Führern.“

Ein Zitat des „Erzengels des Terrors der Französischen Revolution“, Louis Antoine de Saint-Just († 1794). Aus der Rede des Schriftstellers Martin Mosebach bei der Verleihung des Georg-Büchner-Preises.
      
25 Lesermeinungen
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#25   Rudolfus   00:27:49 | Samstag, 3. November 2007
Nachzulesen in einem Posting des DonMedardus,
nicht des DonCamillo.
DonMedardus leugnete diese Lehre.
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#24   Benedikt   00:26:21 | Samstag, 3. November 2007
@ Rudolfus
Nachzulesen in den Postings des DonCamillo.
Ich konnte kein derartiges Posting finden.
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#23   Rudolfus   00:10:03 | Samstag, 3. November 2007
@Benedikt / Sie müssen schon anführen, auf wen ich mich bezog
Apostaten gibt es unzählige, auch bei kreuz.net, z.B. DonCamillo, der in einem Posting leugnete, daß die katholische Kirche die einzige Kirche Christi ist.
Nachzulesen in den Postings des DonCamillo.
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#22   Benedikt   00:03:43 | Samstag, 3. November 2007
@ Rudolfus
Sie müssen schon anführen, in welchem Text ein Dogma geleugnet wurde.
Ist das jetzt ein Witz, oder was? Sie haben doch hier einen Debattenteilnehmer wegen angeblicher Dogmenleugnung zum Apostaten erklärt. Ich hätte jetzt gerne von Ihnen gewusst, wo Sie bei diesem User eine Dogmenleugnung entdeckt haben.
Im Übrigen ist es geradezu schreiend komisch, wenn Sie auf eine Frage, wo Sie eine Dogmenleugung gesehen haben antworten, man müsse schon den Text anführen, in dem ein Dogma geleugnet wurde.
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#21   Rudolfus   23:52:15 | Freitag, 2. November 2007
Wer ein einziges Dogma der Kirche leugnet, leugnet alle Dogmen
Wer ein einziges Dogma der Kirche leugnet, leugnet die gesamte Lehre der Kirche.
Und welches Dogma wurde hier geleugnet? Ich bitte um Nachweis am Text.
Die Aussage gilt allgemein.
Sie müssen schon anführen, in welchem Text ein Dogma geleugnet wurde.
Es gibt auch eine Verbindlichkeit jenseits des Dogmas.
Das ist richtig.
Es ist aber auch das vom Lehramt in Gehorsam anzunehmen, was nicht unfehlbare Lehre der Kirche ist.
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#20   Benedikt   23:49:08 | Freitag, 2. November 2007
@ Rudolfus
Wer ein einziges Dogma der Kirche leugnet, leugnet die gesamte Lehre der Kirche.
Und welches Dogma wurde hier geleugnet? Ich bitte um Nachweis am Text.
Diese Folgerung ist doch nur logisch.
Es gibt auch eine Verbindlichkeit jenseits des Dogmas.
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#19   Rudolfus   23:48:18 | Freitag, 2. November 2007
Das ist falsch
Wenn nur Aussagen verbindlich sind, die auch mit einer Verurteilung verbunden sind, dann ist das letzte Motu Proprio auch nur „pastorales Geschwafel“.
Die letzte päpstliche Bulle enthält klare Anweisungen.
Verbindlich sind grundsätzlich alle Lehren, die das Lehramt unter dem Papst unterbreitet – aber nicht unfehlbar.
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#18   juergen   23:46:15 | Freitag, 2. November 2007
Verbindlich
Wenn nur Aussagen verbindlich sind, die auch mit einer Verurteilung verbunden sind, dann ist das letzte Motu Proprio auch nur „pastorales Geschwafel“.
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#17   Rudolfus   23:43:41 | Freitag, 2. November 2007
@juergen / Logische Folgerung
Das Pastoralkonzil hat keine Verurteilung ausgesprochen – das ist richtig.
Daraus zu folgern, daß die „dogmatischen Konstitutionen“ nur „pastorales Geschwafel“ ohne Verbindlichkeitscharakter sind, ist aber absurd.
Diese Folgerung ist doch nur logisch.
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#16   juergen   23:36:24 | Freitag, 2. November 2007
Pastoralkonzil
Das Pastoralkonzil hat keine Verurteilung ausgesprochen – das ist richtig.
Daraus zu folgern, daß die „dogmatischen Konstitutionen“ nur „pastorales Geschwafel“ ohne Verbindlichkeitscharakter sind, ist aber absurd.
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#15   Rudolfus   23:33:14 | Freitag, 2. November 2007
@juergen / Ihre Behauptung über das Pastoralkonzil ist falsch.
Es verkündete keine Dogmen.
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#14   juergen   23:30:03 | Freitag, 2. November 2007
Nur ein Dogma
„Mehr als ein Dogma“ – das gibt es in der kirchlichen Lehre nicht.
Aha,
und wurde also gerade von Rudolfus – gleichsam lehramtlich – mitgeteilt, daß es nur ein einziges Dogma gibt.
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#13   Rudolfus   23:28:17 | Freitag, 2. November 2007
Das Pastoralkonzil Vaticanum II hat keine Dogmen verkündet
Wer das II. Vatikanische Konzil ablehnt, der leugnet mehr als ein Dogma.
Wer das Pastoralkonzil ablehnt, kann deshalb auch kein Dogma leugnen.
„Mehr als ein Dogma“ – das gibt es in der kirchlichen Lehre nicht.
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#12   juergen   23:25:50 | Freitag, 2. November 2007
Leugnung
Wer das II. Vatikanische Konzil ablehnt, der leugnet mehr als ein Dogma.
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#11   Rudolfus   23:19:26 | Freitag, 2. November 2007
Es gibt NUR KATHOLIKEN ODER NICHT-KATHOLIKEN
Ihre Jagd auf vermeintliche Apostaten wird von Stunde zu Stunde alberner.
Wer ein einziges Dogma der Kirche leugnet, leugnet die gesamte Lehre der Kirche.
Es gibt nur „Katholik“ oder „Nicht-Katholik“ – eine Mischung gibt es nicht.
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#10   Benedikt   23:17:16 | Freitag, 2. November 2007
@ Rudolfus
Ihre Jagd auf vermeintliche Apostaten wird von Stunde zu Stunde alberner.
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#9   Rudolfus   22:56:21 | Freitag, 2. November 2007
@DonCamillo / Sie leugnen die katholische Lehre
Und was glauben Sie, versucht die Kirche im ökumenischen Diskurs zu erlangen? Bspw. differenzierter Konsens. Da wird überhaupt keine Wahrheit Gottes, deren Trägerin die kath. Kirche ist, aufgegeben. So ist das.
Sie leugnen die katholische Lehre und haben daher den katholischen Glauben bereits verloren.
Sie leugnen unter anderem, daß nur die katholische Kirche die eine heilige Kirche Christi ist – und daß nur diese zu Christus führt.
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#8   Seefeldt   22:51:25 | Freitag, 2. November 2007
@ D C
Leider wurde unter dem Banner des Ökumenismus schon sehr viel Verrat an Gott, Glaube und Kirche begangen, nicht zuletzt durch den schlimmen Ökumenismus, alle Religionen enthielten Wahrheit. Das verträgt sich eben nicht mit der alleinigen Wahrheit bei der katholischen Kirche.
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#7   Benedikt   18:02:28 | Freitag, 2. November 2007
@ agiafortuni
Ich wüsste nicht, was daran seltsam wäre, dass sich der Papst mit seinem Senat über die Ökumene austauscht. Wie er die Verhältnisse sieht hat er ja jüngst über die Glaubenskongregation kundgetan. Was das MP Summorum Pontificum damit zu tun hat ist mir einigermaßen unklar, dann der Papst hat nie den Eindruck erweckt, dass mit dem MP irgendwelche anderen kirchenpolitschen oder theologischen Änderungen verbunden seien, eher im Gegenteil.
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#6   Agiafortuni   17:57:08 | Freitag, 2. November 2007
Benedikt
das eine schliesst das andere nicht aus
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#5   Benedikt   16:48:32 | Freitag, 2. November 2007
@ Agiafortuni
und zu diesem Zwecke hat Benedikt XVI sämtliche Kardinäle für den 23.November 2007 zu einem ökumenischen Treffen nach Rom eingeladen.
Man hätte auch sagen können, dass diese Einladung im Falle der Ernennung neuer Kardinäle immer erfolgt^^
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#4   Don Camillo   16:36:25 | Freitag, 2. November 2007
@Seefeld
Und was glauben Sie, versucht die Kirche im ökumenischen Diskurs zu erlangen? Bspw. differenzierter Konsens. Da wird überhaupt keine Wahrheit Gottes, deren Trägerin die kath. Kirche ist, aufgegeben. So ist das.
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#3   Seefeldt   15:26:03 | Freitag, 2. November 2007
Falsch am ökumenistischen Kurs ist, …
… daß die Kirche mit diesem Kurs Gott und sich selbst verrät.
Denn Christus gründete nur eine Kirche, eben die katholische Kirche, und diese ist die Verkünderin der einen Wahrheit.
Jede Relativierung dieser Wahrheit ist ein Verrat an Gott.
Geschriebenes bedeutet natürlich nicht, daß alle Nichtgläubigen mit Feuer und Schwert bekämpft werden sollen. Christus selbst lehnte derartige „Bekehrungen“ ab.
Ich finde es durchaus gut, in Frieden mit Angehörigen anderer Konfessionen zu leben. Aber bei alledem sollte doch nie vergessen werden, daß Wahrheit und Heil nur bei der Kirche sind. Und da eben auch das Heil nur bei der Kirche ist, besteht für die (katholischen) Christen auch die Pflicht, die Nichtgläubigen möglichst zu Gott zu bringen.
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#2   Don Camillo   14:04:37 | Freitag, 2. November 2007
@Agiafortuni
Was ist denn falsch am ökumenischen Diskurs?
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#1   Agiafortuni   10:45:23 | Freitag, 2. November 2007
Ein neues Motu proprio zur Ökumene wahrscheinlich
mit seinem Motu proprio zur alten Messe wollte Benedikt XVI jenen Gläubigen das Verbleiben in der Konzilskirche ermöglichen, die sich vom NOM entweder abgestossen oder nicht viel damit anzufangen wussten. Nach diesem kurzen Tauwetter will man wieder zum ökumenischen Alltag zurückkehren und zu diesem Zwecke hat Benedikt XVI sämtliche Kardinäle für den 23.November 2007 zu einem ökumenischen Treffen nach Rom eingeladen. Kardinal Kasper wird dazu das Eingangsreferat halten. Mit diesem Schritt dürfte er bei jenen Gläubigen ein Ärgernis hervorrufen, die die Ökumene entweder ablehnen oder nichts damit anzufangen wissen. Um diesen Gläubigen den Verbleib in der Konzilskirche möglich zu machen wird Benedikt XVI ein neues Motu proprio verfassen müssen, um zu erklären auch ohne ökumenisches Bekenntnis könne man der Konzilskirche angehören. Mit einem solchen Schritt hätte Benedikt XVI das Meisterstück vollbracht, gleichzeitiges Oberhaupt zweier Kirchen zu sein, einer ökumenischen und einer katholischen
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