Der sogenannte Volksaltar wurde eingeführt, um den Gläubigen entgegenzukommen. Man nahm dafür in Kauf, den Priester und Gott selber auf die Seite zu stellen.
(kreuz.net) Das Reden von der Zelebration „mit dem Rücken zum Volk“ oder „mit dem Gesicht zum Volk“ hin
ignoriert ausgerechnet jenen, an den sich das Gebet wendet.
Das erklärte Pater Uwe Michael Lang Ende
September im Gespräch mit der englischen Ausgabe der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’.
Der aus
Deutschland stammende Konvertit ist Oratorianer in London. Kürzlich ernannte ihn Papst Benedikt XVI.
zum Mitarbeiter der Päpstlichen Kommission für die kirchlichen Kulturgüter in Rom.
Das oberste Prinzip
der Messe sei ein Dialog zwischen Gott und seinem Volk – erklärt Pater Lang das eigentlich offensichtliche:
Priester und Gläubige verkörperten gemeinsam das Gottesvolk und streckten sich gemeinsam nach Gott
aus.
Es gehe nicht um einen Haltung „zum Volk“ oder „weg vom Volk“, sondern um die gemeinsame Richtung
der Gläubigem und des Priester zu Gott hin.
In allen Religion so
Das Gebet wird nach Pater Lang in
den meisten großen Religionen von einer „heiligen Richtung“ bestimmt.
So hätten die Juden Richtung
Jerusalem gebetet – zu Gott, der im Allerheiligsten des Tempels anwesend war. Dieser Brauch sei auch nach
der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 in den Synagogengottesdiensten beibehalten worden.
Die früheren
Christen orientierten sich am neuen, himmlischen Jerusalem. In der aufgehenden Sonne sahen sie ein Symbol
der Auferstehung und der Wiederkunft Christi. Darum beteten sie nach Osten.
Diese Gebetsrichtung war
ab dem zweiten Jahrhundert in der ganzen Christenheit selbstverständlich.
Die Theologen des ersten Jahrtausends
sahen in der Gebetsrichtung sogar ein Unterscheidungsmerkmal der Religionen: „Juden beten Richtung Jerusalem,
Moslems Richtung Mekka, aber die Christen Richtung Osten“ – so Pater Lang.
Pater Lang erklärt,
daß die Gebetsrichtung nach Osten auch Teil der byzantinischen, syrischen, armenischen, koptischen und
äthiopischen christlichen Traditionen ist.
Die meisten östlichen Riten wenden sich zum Gebet nach wie
vor gen Osten.
Nur einige wenige mit Rom unierte, stark latinisierte Kirchen – wie die Maroniten im Libanon
und die Syro-Malabarisch Katholische Kirche in Indien – haben sich den westlichen Reformen der jüngsten
Gegenwart angeschlossen.
Wie man den Mahltisch einführte
Pater Lang erklärt in dem Interview auch,
mit welchen falschen Argumenten der sogenannte Mahltisch in die Liturgie eingeführt wurde.
Man habe
zunächst behauptet, daß ein solcher Tisch in der frühen Kirche verwendet worden sei. Doch diese Behauptung
halte einer eingehenden Studie der Quellen nicht stand.
Zweitens sei verbreitet worden, daß die aktive
Teilnahme der Gläubigen an der Liturgie eine Zelebration zum Volk hin erfordere.
Dazu fordert Pater
Lang, daß das wichtige Prinzip der aktiven Teilnahme dringend neu bewertet werden müsse.
Vorbehalte
oder sogar Ängste vor der Zelebration zum Herrn hin resultierten aus der fehlenden Gewohnheit. Die Alte
Messe könnte eine Hilfe sein, die Gläubigen wieder an diese Zelebrationsrichtung zu gewöhnen.
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92 Lesermeinungen
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„da bin ich mitten unter ihnen“ Letztens nahm ich in Istanbul an einer armenisch-orthodoxen Liturgie teil:
Die Gläubigen standen dem Priester gegenüber. So einheitlich, wie behauptet, scheint es also auch in
den Ostkirchen nicht zu sein mit der angeblich nicht vorhandenen Ausrichtung versus populum. Aber in der
Tat geht es nicht um „zum Volk hin“ oder „vom Volk weg“, sondern. „zu Gott hin“. Aber wo ist denn Gott?
Nur im Osten? Nach unserem Glauben doch wohl „in unserer Mitte“, wenn wir in seinem Namen versammelt sind.
Dann ist das Gegenüber von Priester (Repräsentant Christi) und Volk, mit dem Altar (ebenfalls Symbol
Christi) in der Mitte, doch angemessen. Daß die Ostung lange Zeit Tradition war, ist ein schwaches Argument.
Denn 1.) hat Jesus diese Tradition nicht selbst eingeführt und 2.) können Traditionen auch geändert
werden, wenn das Empfinden sich ändert. Ich habe kein Verständnis dafür, eine bestimmte Tradition für
sakrosankt zu erklären, als hinge der gesamte Glaube davon ab. Im übrigen: Daß „alle“ Religionen eine
bestmmte Gebetsrichtung haben, ist auch ein schwaches Argument. KEINE andere Religion spricht von einem
„menschgewordenen“ Gott. Müssen wir deswegen so sein wie alle anderen – und das tun, was die anderen
machen???
@juergen: Die hl. Messe wurde zu allen Zeiten zelebriert Auch ich muß Ihnen recht geben, denn unser Hl.
Pater Pio hat einmal gesag: Eher kann die Welt ohne das Licht der Sonne existieren, als ohne die Helige
Messe! Hatten wir eine solche Zeit – zumindest in Rom nicht schonmal im 10. Jhr? Daß auch zu Zeiten eines
heruntergekommenen, verfallenen Rom, zu welchen Zeiten auch immer, nicht einmal ein einziger Priester,
der die katholische Messe zelebrierte, in Rom gewesen sein sollte, kann ich nicht glauben.
#90 Peter-Pan 13:54:05 | Sonntag, 4. November 2007
@Norbert D. Eher kann die Welt ohne das Licht der Sonne existieren, als ohne die Helige Messe! Die Welt
schon, nur alle Pflanzen, Tiere und Menschen darauf kämen in Schwierigkeiten.
ohne Messe Auch ich muß Ihnen recht geben, denn unser Hl. Pater Pio hat einmal gesag: Eher kann die Welt
ohne das Licht der Sonne existieren, als ohne die Helige Messe! Hatten wir eine solche Zeit – zumindest
in Rom nicht schonmal im 10. Jhr? Nebenbei: ohne Sonne wird es schnell recht kalt. Da reicht das Feuer
der Hölle auch nicht mehr zu Warmhalten der Erde.
#88 Norbert D. 13:02:35 | Sonntag, 4. November 2007
@ruhrgebietler Auch ich muß Ihnen recht geben, denn unser Hl. Pater Pio hat einmal gesag: Eher kann die
Welt ohne das Licht der Sonne existieren, als ohne die Helige Messe! Ich denke das sagt mit wenigen Worten
alles.
Missverständnis @Ruhrgebietler Sie haben meinen Beitrag völlig missverstanden, wenn Sie in ihm einen
Angriff gegen die „Privatmessen“ gesehen haben. Das Gegenteil ist der Fall: Ich habe gegen Gotthards Angriff
auf die Privatmessen Stellung genommen und diese verteidigt. Der erste Teil meines Beitrags (in kursiver
schrift) ist ja klar das Zitat von Gottthard, auf das ich dann eingehe. Während Gotthard meint, „Privatmessen“
spielten ausser bei der der Priesterbruderschaft St. pius X. praktisch keine Rolle mehr in der kkirchlichen
Praxis, behaupte ich das Gegenteil (mit Beispielen, die nichts mit der Priesterbruderschaft zu tun haben).
Wahrscheinlich haben Sie meinen letzten Satz völlig missverstanden: Da „Privatmessen“ weiterhin zur Realität
gehören und das Kirchenrecht jedem Priester die Freiheit entweder zur Konzelebration oder zur Einzelzelebration
gibt, ist auch eine Diskussion darüber sinnvoll. Mit dem Satz, eine Diskussion über Privatmessen sei
sinnvoll, meine ich keineswegs, dass sie abzuschaffen seien (Auch ich selbst ziehe wenn immer möglich
die Möglichkeit zur Einzelzelebration der Konzelebration vor!), sondern, dass über die rechte Weise,
sie zu feiern zu sprechen sei (zu verwendende Rubriken; Mögglichkeit der Zelebration gegebenenfalls auch
ohne Ministranten Freiheit für jeden Priester -gemäss Motu Proprio- den Alten Ritus zu verwenden), während
Gotthard die Diskussion über die „Privatmessen“ abwürgen wollte, weil diese ja keine Rolle mehr spielten.
Einzelzelebration Die Bedenken gegenüber der Einzelzelebration sind durchaus älter als das Konzil. Hierzu
einfach mal über die liturgischen „Experimente“ in der Abtei Maria Laach ab den 1920er Jahren informieren.
Pflichten Die zuförderst erste Pflicht des Priesters ist doch die Zelebration der hhlg. tird. Opfermesse!
So ist das sicher falsch. Wenn dann müßte man sagen: „Die zuförderst erste Pflicht des Priesters ist
die Zelebration Messe“
Die Einzelzelebration des hl. Meßopfers wurde nach dem Ungeist des Pastoralkonzils lange Zeit tatsächlich
verfolgt – wie auch die alte römische Messe für alle Zeiten. Das einzige sichere Refugium ist bis heute
die FSSPX, die allen Verfolgern zurecht Widerstand leistete, auch den despotischen Päpsten Paul VI. und
Johannes Paul II.
@sacerdos helveticus – wer sollte Einzelzelebration denn verbieten?? Der Papst?? Der Bischof?? Mal ehrlich –
es ist noch nicht der erste Weihnachtsmarkt eröffnen und ich habe auch nirgends bislang Räucherstäbchen
brennen sehen – unter Drogen wähne ich Sie auch nicht! Die zuförderst erste Pflicht des Priesters ist
doch die Zelebration der hhlg. tird. Opfermesse! Ohne die Opfermesse wäre doch diese Welt schon lange
zu Ende!!
PRIVATMESSEN Gotthard schreibt zu den „Privatmessen“: Was soll denn diese merkwürdige Diskussion über
Privatmessen eines Priesters? Wo gibt es sie und wozu sollen sie heute noch gut sein? Unsere Priester
haben eine solche Anzahl von Messen zu zelebrieren, die im Normalfall die kanonische Erlaubnis weit überschreiten.
Privatmessen mögen ja diese Piushanseln ohne richtige Aufgabe zelebrieren … doch wen interessiert das
schon? Und was ist mit den „Privatmessen“ in den Klöstern? In der Abtei Einsiedeln finden zum Beispiel
täglich ausser der konzelebrierten Konventsmesse und mehreren Messfeiern für das Volk eine ganze Reihe
von „Privatmessen“ der Priestermönche statt. Diese werden frühmorgens an den Seitenaltären der Basilika
gefeiert und nicht selten finden mehrere von diesen zur gleichen Zeit statt. Auch in anderen bedeutenden
Kirchen wie zum Beispiel im Persdom findet täglich eine ganze Reihe von „Privatmessen“ statt. Da „Privatmessen“
weiterhin zur Realität gehören und das Kirchenrecht jedem Priester die Freiheit entweder zur Konzelebration
oder zur Einzelzelebration gibt, ist auch eine Diskussion darüber sinnvoll.
@ Rudolfus Für diese Fragen ist im Zweifel der Papst bzw. die zuständige Papstkommission Ecclesia Dei
zuständig. Richtig, es wäre aber wirklich sehr verwunderlich, wenn sie anders urteilen würde.
Die Papstkommission Ecclesia Dei klärt die auftauchenden Fragen Man kann jedoch davon ausgehen, dass
in der heutigen Praxis des alten Ritus keine anderen Regeln bezüglich der Konzelebration gelten sollen
wie 1962. Für diese Fragen ist im Zweifel der Papst bzw. die zuständige Papstkommission Ecclesia Dei
zuständig.
@ juergen Das ist ein Dilemma aus dem man nicht rauskommt. Es können ja schlecht beide CIC gleichzeitig
gültig sein. Wie ich bereits ausführte hielte ich es für denkbar, dass gewissen Vorschriften, die sich
auf die liturgische Praxis im alten Ritus bezogen weiter als anwendbar gelten können. Im Umkehrschluss
gilt für den CIC, dass einige Vorschriften auf den alten Ritus nicht anwendbar sind. Als Beispiel sei
hier die Konzelebration genannt. Man kann davon ausgehen, dass SP nicht die Absicht hatte, den alten Ritus
um die Konzelebrationsregeln den neuen Ritus zu erweitern. Man kann jedoch davon ausgehen, dass in der
heutigen Praxis des alten Ritus keine anderen Regeln bezüglich der Konzelebration gelten sollen wie 1962.
Privatmessen Was soll denn diese merkwürdige Diskussion über Privatmessen eines Priesters? Wo gibt es
sie und wozu sollen sie heute noch gut sein? Unsere Priester haben eine solche Anzahl von Messen zu zelebrieren,
die im Normalfall die kanonische Erlaubnis weit überschreiten. Privatmessen mögen ja diese Piushanseln
ohne richtige Aufgabe zelebrieren … doch wen interessiert das schon?
unerträglich Das dumpfbackige Geschwafel und das permanente Ausweichen werden langsam unerträglich.
Leider gibt es hier keinen „Ignore“-Button mit dem man einfach die Beiträge mancher Leute ausblenden
kann.
@juergen / Kirchenrecht ist wandelbar über die Erlaubtheit kann man ggf. streiten. Das ist richtig, da
es nur Kirchenrecht ist. Daraus kann man aber nicht ableiten, daß eine Messe mit Volksbeteiligung auch
ein Privatveranstaltung des Priesters zur eigenen Erbauung ist. Die hl. Messe ist immer eine offizielle
Veranstaltung der Kirche, und niemals ein Privatgebet – auch ohne anwesendes Volk der irdischen Kirche.
nur ein Priester Daß eine Messe mit nur einem Priester und ohne Volk gültig ist, bestreitet wohl auch
keiner – über die Erlaubtheit kann man ggf. streiten. Daraus kann man aber nicht ableiten, daß eine
Messe mit Volksbeteiligung auch ein Privatveranstaltung des Priesters zur eigenen Erbauung ist.
@juergen / Die Messe, die nur der Priester alleine zelebriert, ist gültig. Für die Frage, ob die Messe
ein alleiniges Werk des Priesters ist, ist die Frage aber eher irrelevant, da beide Gesetzbücher die
Teilnahme von mindestens einem Gläubigen vorsehen. Die Anwesenheit mind. eines Gläubigen ist kirchliches
Recht und kennt deshalb Ausnahmen. Die Messe ohne Volk mit nur einem Priester ist deshalb gültig: Dies
ist unzweifelhaft göttliches Recht, daß ein Priester notwendig ist.
Welcher CIC Das Problem ist, daß der alte CIC auch Vorschriften in Bezug auf den Ritus enthielt, die
man heute in die entsprechenden liturgischen Bücher verfrachtet hat. Sagt man, daß generell der neue
CIC gilt, dann sind einige Dinge, die früher „liturgisches Recht“ waren, nicht mehr geregelt; sagt man,
daß generell der alte CIC für Messen im außerordentlichen Ritus gilt, hat man in dieser Hinsicht alles
wieder schön geregelt, aber widerspricht prinzipiell dem neuen CIC. Das ist ein Dilemma aus dem man nicht
rauskommt. Es können ja schlecht beide CIC gleichzeitig gültig sein. Für die Frage, ob die Messe ein
alleiniges Werk des Priesters ist, ist die Frage aber eher irrelevant, da beide Gesetzbücher die Teilnahme
von mindestens einem Gläubigen vorsehen. Die Privatmesse in gleichsam eine Abart der Messe, auch wenn
diese natürlich als allgemein angesehen werden muß.
@juergen / Der gültige CIC für die lateinische Kirche ist der neue CIC Es handelt sich allerdings immer
um kirchliches Recht, und nicht um göttliches Recht. Bei allen auftretenden Fragen gelten die Anordnungen
des Papstes: Der Papst steht immer über dem Kirchenrecht.
@ juergen Der CIC ist ja nicht ritusgebunden, auch wenn er sich mit dem Ritus befasst. Soweit die Vorschriften
anwendbar sind, gilt also selbstverständlich der neue CIC. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Regelungen
aus dem alten CIC bezüglich der Messe entsprechend anzuwenden sind. Wenn ich mich recht entsinne enthielt
der CIC von 1917 nämlich auch Regelungen für den Fall, dass ausnahmesweise nicht einmal ein Messdiener
aufzutreiben ist („Confiteor“ am Beginn dann nur einmal etc.). Diese Regelungen würde ich heute für
anwendbar halten, wenn ein solcher Fall einträte. Die von Ihnen zitierten Vorschriften dürften der Praxis
im alten Ritus ja nicht entgegenstehen.
neuer CIC Wenn der neue CIC für die Messen im außerordentlichen Ritus gilt, dann gilt auch: Can. 906 –
Ohne gerechten und vernünftigen Grund darf der Priester das eucharistische Opfer nicht ohne die Teilnahme
wenigstens irgendeines Gläubigen feiern. Ebenso: Can. 899 – § 1. Die Feier der Eucharistie ist eine
Handlung Christi selbst und der Kirche; in ihr bringt Christus der Herr durch den Dienst des Priesters
sich selbst, unter den Gestalten von Brot und Wein wesenhaft gegenwärtig, Gott dem Vater dar und gibt
sich den Gläubigen, die in seinem Opfer vereint sind, als geistliche Speise. § 2. In der eucharistischen
Versammlung wird das Volk Gottes der Leitung des Bischofs oder des unter seiner Autorität stehenden Priesters,
die in der Person Christi handeln, zur Einheit zusammengerufen; alle anwesenden Gläubigen, seien es Kleriker
oder Laien, wirken zusammen, indem jeder auf seine Weise gemäß der Verschiedenheit der Weihen und der
liturgischen Dienste teilnimmt. § 3. Die Feier der Eucharistie ist so zu ordnen, daß alle Teilnehmer
daraus die reichsten Früchte erlangen, zu deren Empfang Christus der Herr das eucharistische Opfer eingesetzt
hat. und noch vieles mehr!
alter und neuer CIC Welcher CIC gilt bei der Zelebration nach dem Ritus von 1962? Der alte CIC oder der
neue CIC? Wenn der neue CIC gilt, dann kann man auch über Kommunionhelfer und sonstiges nachdenken, das
nach dem neuen CIC erlaubt ist!
@Rudolfus Die Stelle war außerdem nur Kirchenrecht, und nicht göttliches Recht. Kirchenrecht ist veränderlich.
Von Theologie und Kirchenrecht solltest Du lieber die Finger lassen. Langsam wird es peinlich.
@juergen / Es gilt nicht mehr der alte CIC. Es gilt der neue CIC. Die Stelle war außerdem nur Kirchenrecht,
und nicht göttliches Recht. Kirchenrecht ist veränderlich.
Der Priester allen? Achwas!?! Muß nicht ein Ministrant anwesend sein? Der alte CIC sagt doch: Can 813
§1. Sacerdos Missam ne celebret sine ministro qui eidem inserviat et respondeat.
@ Rudolfus Die wenigsten merken sich die Lesungen auch wenn sie heute in fast allen Messen auf Deutsch
bzw. in Volkssprache vorgelesen werden. Die meisten merken sich die Lesungen, wenn sie im Rahmen der Predigt
vom Geistlichen anschaulich erklärt werden. Dem kann man allerdings zustimmen. Die Predigt ist hier überaus
wichtig. Die Messe ist zuerst die Messe des Priesters Beachten Sie aber, dass die Messe kein bloßes Frömmigkeitswerk
des Priesters zu dessen eigener Heiligung ist. Es ist ein Akt für die ganze Kirche, zu der natürlich
auch die Gläubigen gehören. Für sich allein (nicht im örtlichen Sinne gemeint) kann der Priester daher
die Messe nicht feiern
Predigt Auch den das Konzil von Trient davon spricht, daß den Gläubigen erklärt werden soll, was in
der Messe gelesen wurde, so erwähnt das sich auf das Konzil von Trient berufende Missale die Predigt
nicht. – Sie ist in den Rubriken nicht vorgesehen.
@ Rudolfus: Mitlesen …können die Leute im Schott erst seit 1884. Aber immerhin interessant, dass Sie
jetzt schon nicht mehr behaupten, dass die Lesungen eine „Lektüre“ des Priesters sind. Der ursprüngliche
Sinn der Lesungen dürfte tatsächlich die Belehrung gewesen sein. Später sah man die Lesungen in erster
Linie als Laudatio, weswegen es ncihts machte, dass sie in Latein gehalten waren. Dass sie aber eine Lektüre
für den Priester seien, dass habe ich heute zum ersten Mal gehört. Der Sinn einer reinen Funktion als
Laudatio kann darüberhinaus durchaus bezweifelt werden. Erstens heißt das ganze ja nicht umsonst Lehrgottesdienst
und zweitens kann es ja nun so verkehrt nicht sein, die Gläubigen das Wort Gottes in ihrer Sprache zu
verkünden (Verkündigungsfunktion). Das hat die liturgische Bewegung ja nun auch schon relativ früh
erkannt. Entsprechend gewährt ja auch Summorum pontificum, dass an dieser Stelle vom Ritus abgewichen
werden kann.
Die wenigsten merken sich die Lesungen, auch wenn sie heute in fast allen Messen auf Deutsch bzw. in Volkssprache
vorgelesen werden. Die meisten merken sich die Lesungen, wenn sie im Rahmen der Predigt vom Geistlichen
anschaulich erklärt werden.
Mitlesen? Und was ist, wenn die Gläubigen nicht lesen können? Soll den Leuten Gottes Wort vorenthalten
werden? 2003 gelten weltweit 862 Millionen Menschen als Analphabeten. In Deutschland sind 2004 nach Schätzungen
0,6% der Erwachsenen totale sowie zwischen etwa 6,5% und 11,2% funktionale Analphabeten. de.wikipedia.org/wiki/Analphabetismus
Gott „spricht“ in den Lesungen zu „uns“, wenn wir auf Deutsch mitlesen können. Es ist eine geistliche
Erklärung. In der Messe selbst „spricht“ Gott Latein zum Priester. Gott „spricht“ auch nicht – auch wenn
es der „Schott“ behauptet.
@ Rudolfus Ihre Auslegung des „Schott“ gegen die Meßdefinitionen der Kirche sind lächerlich. Die Meßdefinition
kommt nicht vom „Schott“. Also ist der Schott falsch? Warum haben die Bischöfe das 1936 toleriert? Die
Kirche hat einen Grund, weshalb die Messe auf Latein gelesen wird – und nicht Deutsch. Die Frage ist nur,
ob das der von Ihnen genannte Grund ist. Einen Beleg konnten Sie bislang ja nicht vorweisen.
Ihre „Schott“-Auslegungen Sie verwendet das Wörtchen „uns“. Eine Auslegung gegen den Wortlaut ist nicht
möglich. Ihre Auslegung des „Schott“ gegen die Meßdefinitionen der Kirche sind lächerlich. Die Meßdefinition
kommt nicht vom „Schott“. Die Kirche hat einen Grund, weshalb die Messe auf Latein gelesen wird – und
nicht Deutsch.
@ Rudolfus Die hl. Messe wird vom Konzil v. Trient für alle verbindlich und unfehlbar erklärt. Das Konzil
beschäftigt sich diesbezüglich vor allem mit der Hl. Eucharistie. Bitte nennen Sie zu unserer Aufklärung
den Kanon, in dem der Zweck der Lesung so definiert wird, wie Sie es hier erkläutert haben. Der „Schott“
ist schon korrekt, aber nicht, was Sie in den Text fälschlich hineininterpretieren und schlußfolgern.
Das ist ist doch sinnlos, was Sie hier betreiben. Wenn die Lesungen nur für den Priester sind wie Sie
schreiben, dann ist die Aussage im Schott objektiv falsch, da sie Ihren Worten diametral entgegenläuft.
Sie verwendet das Wörtchen „uns“. Eine Auslegung gegen den Wortlaut ist nicht möglich.
@Benedikt / Der „Schott“ wird schon theologisch korrekt sein Das heißt mit anderen Worten, dass die Bischöfe
1936 einem Buch die Imprimatur verliehen haben, das die Gläubigen irreführt? Der „Schott“ ist schon
korrekt, aber nicht, was Sie in den Text fälschlich hineininterpretieren und schlußfolgern.
@ RudolfusUnd Das heißt mit anderen Worten, dass die Bischöfe 1936 einem Buch die Imprimatur verliehen
haben, das die Gläubigen irreführt? Und dass Sie im Gegensatz zum Schott das Lehramt sind, welches den
Sinn der Lesungen in der Messe richtig erläutern kann? Wo steht geschrieben, dass die Lesungen nur für
den Priester sind (abgesehen davon, dass dies ein Beleg dafür wäre, dass eine gewordene Liturgie auch
Fehlentwicklungen aufweisen kann)?
Der „Schott“ ist nicht das Lehramt Sie verstehen nicht, was der „Schott“ ist. Der „Schott“ ist ein Andachtsbuch
und nicht das Lehramt – seine Erklärungen sind Erklärungen für den Laien, und nicht mehr. Das Lehramt
spricht durch den Papst und die Papstkonzilien.
@rudolfus Außerdem kann bei lateinischer Lesung jeder auch im „Schott“ mitlesen – Lesen ist immer verständlicher
als nur das Hören Immer wieder dieser deutsche Mittelstands-Bildungsdünkel … was sollen Lesungen in
Latein in einer afrikanischen Gemeinde? Welchen Gewinn soll ich beim frommen Beiwohnen erzielen? Soll
ich mir mit Rosenkranzgebet die Zeit vertreiben, bis der Priester sein Opfer dargebracht – und mich nicht
wahrgenommen hat? Was soll ich in einer solchen Veranstaltung, die mit mir nichts anzufangen weiß – und
nichts anfangen will, in der die hl. Kommunion wahrscheinlich auch nicht an das „beiwohnende Volk“ austeilt
wird – sondern anschließend an irgendeiner Kommunionbank in der Kirche – natürlich aus dem Tabernakel,
denn auf dem Altar lag nur die priesterliche Zelebrationshostie – leicht in drei Teile zu zerteilen –
einen Miniteil in den Kelch und 2 Teile für den Priester. Warum liest der Priester nicht aus seiner Bibel
zuhause – und schenkt sich und den Leuten diese „Vormesse“. Ich jedenfalls bin heilfroh, dass diese Liturgie
meiner Kindertage heute nicht mehr gefeiert wird.
@ Rudolfus Die Erklärungen im Schott sind von der Kirche approbierte Messerklärungen für das Volk.
Ihre Erklärungen sind Privatäußerungen irgendeines Laien.
@ Rudolfus Die Lesungen sind zuerst für den Priester – der Priester bringt das Opfer dar, nicht das Volk.
Aus dem Schott von 1936 S. 388: Lehrgottesdienst Sprachen wir bisher bittend zu Gott, so spricht nun Gott
mahnend und belehrend zu uns durch die Lesung (Epistel) und das Evangelium. Die Auffassung, der Priester
würde lediglich eine „Lektüre“ zur persönlichen Erbauung vornehmen ist damit nicht haltbar. Dies ließe
sich höchstens vom Schlussevangelium sagen, das sich vom Ritus her ja auch von den gewöhlichen Schriftlesungen
im Lehrgottesdienst absetzt. Das Schlusevangelium (idR der Johannesprolog) ist eben tatsächlich va als
Lobpreis Gottes gedacht, während die Lesungen die Gemeinde belehren sollen.
@juergen / Die Lesung in der Volkssprache sind römische Verordnungen aus verschiedenen Zeiten Dann braucht’s
doch keinen Schott, da es die Leute nicht zu interessieren hat. Es braucht auch keinen „Schott“, um der
hl. Messe andächtig beizuwohnen. Viele interessiert die Lesung allerdings, und es darf sie auch interessieren –
dann lesen sie mit. Es ist aber für das Volk nicht notwendig, um der hl. Messe fruchtbringend beizuwohnen.
Vorschriften Es ist eine Verordnung der römischen Autorität, daß das so möglich ist. Außerdem kann
bei lateinischer Lesung jeder auch im „Schott“ mitlesen – Lesen ist immer verständlicher als nur das
Hören. Es steht so nicht in den Rubriken. Wenn es dennoch erlaubt wurde, scheint man sich ja was dabei
gedacht zu haben. Aber warum sollte es in der Volkssprache gelesen werden, wenn doch der Text „vom Priester
für den Priester“ gelesen wird, wie ich vorhin lesen mußte. Dann braucht’s doch keine Übersetzung.
Mit dem „Schott“ wird das Problem verlagert. –- Aber wenn doch der Text „vom Priester für den Priester“
gelesen wird, wie ich vorhin lesen mußte. Dann braucht’s doch keinen Schott, da es die Leute nicht zu
interessieren hat.
Die Lesungen können in Volkssprache gehalten werden, insbesonders wenn das Volk zugegen ist – damit auch
das Volk die Lesungen hören kann. Es ist eine Verordnung der römischen Autorität, daß das so möglich
ist. Außerdem kann bei lateinischer Lesung jeder auch im „Schott“ mitlesen – Lesen ist immer verständlicher
als nur das Hören.
auch in Volkssprache Sie können auch in Volkssprache als Lektüre für das Volk gelesen werden – müssen
sie aber nicht An welcher Stelle der Rubriken ist dies so ausgesagt?
Die Lesungen und Evangelien werden vom Priester für den Priester gelesen Das ist keine Antwort auf die
gestellt Frage. Wenn die Lesungen und Evangelium eine Verkündigung sind, dann sollten die Adressaten
sie auch verstehen. Die Lesungen und Evangelien werden am Altar vom Priester auf Latein gelesen, weil
sie Teil der hl. Messe sind – sie sind eine Lektüre für den Priester. Sie können auch in Volkssprache
als Lektüre für das Volk gelesen werden – müssen sie aber nicht. Die Lesungen sind zuerst für den
Priester – der Priester bringt das Opfer dar, nicht das Volk.
Warum? 1. Warum lesen sie Gott die Geschichten vor, die er rein theoretisch schon kennen sollte, da er
sie ins Werk setzte? Der Zelebrant liest die hl. Messe fast ausschließlich am Altar. Das ist keine Antwort
auf die gestellt Frage. Wenn die Lesungen und Evangelium eine Verkündigung sind, dann sollten die Adressaten
sie auch verstehen. – Oder?
@rudolfus Ich mus nochmal präzsisieren. zu 1) Das ist doch das Wort Gottes!Käme es Ihnen nicht ähnlich
bescheuert vor, wenn ich Ihnen ihr POstin vorlesen würde? Soll das nicht eher dem Volk verkündet werden?
zu 2) das ist aber eine schwache Begründung. Gott hat kein Latein gesprochen, Jesus wohl erst recht nicht.
Außerdem sprach man in Rom ja wohl auch nicht immer diese Form des Lateins.
Die alte römische Messe 1. Warum lesen sie Gott die Geschichten vor, die er rein theoretisch schon kennen
sollte, da er sie ins Werk setzte? Der Zelebrant liest die hl. Messe fast ausschließlich am Altar. 2.
Warum auf Latein neutestamentliche Lesungen? Meines Wissens sprach man im Umfeld Jesu eher weniger Latein,
als aramäisch, resp. aramäische Dialektalabwandlungen? Latein ist die römische Kirchensprache.
Volksaltar-Evangelium Gestern besuchte ich einen Gottesdienst der Piusbruderschaft. Eine Sache, die hier
jetzt umrissen wird, befremdet mich, und ich bitte sie um Aufklärung. Der Priester las die erste Lesung
(Und wenn ich mich nicht täusche auch das Evangelium) dem Altar zugewandt auf Latein. Meine Fragen: 1.
Warum lesen sie Gott die Geschichten vor, die er rein theoretisch schon kennen sollte, da er sie ins Werk
setzte? 2. Warum auf Latein neutestamentliche Lesungen? Meines Wissens sprach man im Umfeld Jesu eher
weniger Latein, als aramäisch, resp. aramäische Dialektalabwandlungen?
#30 Don Camillo 18:06:12 | Freitag, 2. November 2007
Osten Der Sonne entgegen Bauten wirken auf den Menschen, sie sammeln und sie richten auch aus. Deshalb
waren unsere Kirchen in aller Regel auch nach Osten ausgerichtet. Sie waren ausgerichtet, weil sie den
Menschen ausrichten wollten, nach Osten hin, zum Orient. Sie gaben Orientierung, für den Glauben, für
das Leben, für die Menschen. Dies war auch ein Grund dafür, warum man früher in Richtung auf den Altar
hin zelebrierte. Es ging dabei nicht um die Frage zum Volk oder zum Altar hin, es ging darum, dass man
die Gebete Richtung Osten sprach, Richtung aufgehende Sonne, dem wiederkommenden Herrn entgegen. Das ist
ein Gedanke, der bei vielen Gottesdienstformen und Andachten, durchaus auch heute noch seine Berechtigung
und Bedeutung hat. Aber auch wenn Josef Kardinal Ratzinger – jetzt Papst Benedikt XVI. – in seinem Buch
über den Geist der Liturgie mittlerweile bedauert, dass bei der Messfeier die Ausrichtung nach Osten
hin aufgegeben wurde, denke ich, dass es eine der bedeutendsten Neuerungen der Liturgiereform gewesen
ist, dass wir den Altar in die Mitte gerückt haben und uns um ihn herum versammeln. Mir persönlich ist
die Versammlung aller um den Altar herum, ein sehr viel bedeutenderes Zeichen, als manche Symbolik und
alle weit weg von den Menschen angesiedelte kosmische Spekulation.
Nicht alles egal Daß es sich nicht um einen Dialog zwischen Priester und dem Kirchenvolk handelt, scheint
mir ein ganz wichtiger Aspekt zu sein. Es geht nicht um Form, sondern um Inhalte. Daher ist nicht alles
egal.
#28 Don Camillo 17:29:27 | Freitag, 2. November 2007
… Die Grundhaltung des Christen ist das Stehen vor Gott Hier ist zunächst wieder einmal wichtig zu
betonen, dass die Grundhaltung des Christen vor Gott nicht das Sitzen und auch nicht das Knien sind. Wir
sind dazu berufen, vor Gott zu stehen! Gerade im Zusammenhang des Kontakts mit Muslimen ist mir wieder
bewusst geworden, wie wichtig für mich ist, dass wir uns vor Gott nicht klein machen müssen. Wir dürfen
zu Gott Vater sagen, wir Menschen sind seine Kinder und wir dürfen deshalb auch aufrecht vor ihm stehen,
weil er in Jesus Christus uns auch auf Augenhöhe entgegengekommen ist.
#27 Horst Metzker 17:19:09 | Freitag, 2. November 2007
Ich dachte das Thema wäre durch, doch gibt es offensichtlich immer noch Gesprächsbedarf der „Parteien.“
Ein Gott, sein Sohn und der Hl. Geist an der Mauer im Bildnis und dabei Jesus am Kreuz, sind natürlich
sehr praktisch. Man denke da nur an die Karwoche, wo ein violettes Tuch Jesus verhüllt, und damit auch
Gottvater und den Hl. Geist. Wahrscheinlich gehen wir deshalb in der Karwoche zur Osterbeichte, weil wir
ja geistlos sündigten, ohne Verantwortlichkeit, der Geist war verhängt. Bleiben wir beim Bild. Bei der
röm. Messe jedoch, hat man das Logo von der Wand genommen, und die 3 in Einem, in unsere Mitte gestellt.
Jetzt kann ich nicht mehr gesenkten Hauptes an einem violetten Tuch vorbei sehen, sondern der Gottheit
ins Auge ist meine unabdingbare Herausforderung. Jetzt kann ich nicht mehr sagen, daß ich nicht gewußt
habe in welcher Himmelsrichtung Jerusalem, Mekka sind, oder mein Kompass ist kaputt. Nein, jetzt habe
ich die Herausforderung mitten im Herzen, und damit auch meinen Wegweiser, oder sogar den Fahrplan, der
umleitungsfrei funktioniert. Dies erspart mir sogar Umwege, die mich nur vom Ziel aufhalten. Ich muß
nicht Richtung Fatima, Assisi, Padua, Lourdes und andere Himmelsrichtungen flehen, sondern kann mich auf
meine Gottheit verlassen. Wir sind „ein Tempel Gottes“ sagt Paulus. „Du sollst dir kein Bildnis noch Gleichnis
machen, von dem was im Himmel, auf Erden, noch unter den Wassern ist. Bete sie nicht an und heilige sie
nicht, „ Gott will in uns geehrt werden Bildchen und Weihwasser helfen nic…
@ Fragender ok- die Erde ist also eine Kugel. Hat ja sogar die Kirche in schon vor ein paar Jahren erkannt.
Wieso „erkannt“? Dass die Erde eine Kugel ist war schon in der Spätantike eine gesicherte Erkenntnis
der Wissenschaft. Mit Ausnahme von ein paar Wissenschaftlern glaubte schon damals niemand mehr, dass die
Erde eine Scheibe ist, auch die Gelehrten der Kirche nicht. Dass die Kirche geglaubt hat die Erde sei
eine Scheibe ist erwiesenermaßen eine Lüge der Moderne um sich ihrer Genialität zu rühmen.
#25 NurEinLeser 16:43:22 | Freitag, 2. November 2007
„Das oberste Prinzip der Messe sei ein Dialog zwischen Gott und seinem Volk“ Die heilige Messe ist ein
Lob-, Dank-, Bitt- und Sühneopfer, kein „Dialog“!
#24 Fragender 15:59:57 | Freitag, 2. November 2007
@ ruhrgebietler ok- die Erde ist also eine Kugel. Hat ja sogar die Kirche in schon vor ein paar Jahren
erkannt. Aber was genau wollten Sie mir mit diesem Postinhg sonst noch mitteilen?
@Fragender – und Sie im Osten angekommen sind und nach Osten schauen?? Was passiert dann? Sie gehen also
nach Osten. usw… und auf einmal sind Sie wirder am Startpunkt angekommen! tz… tz… tz… wie täppisch!
#22 Trithemius † 15:06:07 | Freitag, 2. November 2007
@Pascendi: Das SOLLTE er…das kapitalistische System, definiert durch zinsbelasteten Privat-Kredit des
Privat-Banken Syndikates (das durch den zinsbelasteten Kredit das Geld in Umlauf bringt, und so den Wachstumszwang
erzeugt) dem Orkus zuführen. Ja, das sollte er…das müßte er der Bibel nach auch… Wucher-Verbot…das
auch noch im Katholizismus gilt. www.freiwirte.de Die Hochzinspolitik des Neoliberalismus ist struktureller
Wucher (Monetarismus der Chicagoer Schule der Volkswirtschaft). Freihandels-Lehre nach Adam Smith und
Ricardo wurde schon von Friedrich List widerlegt.
#21 Ultramontanus 14:52:10 | Freitag, 2. November 2007
Nein! „Tja, da kommt’s jetzt drauf an, ob man eher jemand ist, der immer das Glas nur halbleer sieht,
oder ob man jemand ist, der sein Glas halbvoll hat.“ Darauf kommt es ausdrücklich nicht an!! Es geht
hier um dogmatische Fragen, um ja oder nein.
#20 Don Camillo 14:37:14 | Freitag, 2. November 2007
@Ultramontanus Tja, da kommt’s jetzt drauf an, ob man eher jemand ist, der immer das Glas nur halbleer
sieht, oder ob man jemand ist, der sein Glas halbvoll hat. Wenn ich Ihnen nun behaupte, dass Sie – und
damit meine ich genau Sie – durch ihre Lügen und Schwindeleien, unkeuschen Gedanken, usw.usf. ein Jünger
Satans sind, werde ich Ihnen dann gerecht?
#19 Ultramontanus 14:33:29 | Freitag, 2. November 2007
„Jahrhundertpäpste“… „Johannes Pavlvs II war ein Jahrhundertpapst welcher in ebenso propheischer Manier
die zukünftige Frontline gegen die Kultur des Todes erkannte nachdem er den kommunismus in seine Einzelteile
zerlegt hatte. Benedictvs XVI wird Keinen Kampf fortführen und das kapitalistische System endlich dem
weltgeschichtlichen Orkus zuführen“ …die in Moscheen beten, den Koran küssen, interreligiöse Gebetstreffen
durchführen, Massenmörder im Vatikan empfangen und das Programm und exakt die Pläne der Freimaurer
ausführen, wie sie aus dem 18. Jahrh. aufgedeckt worden sind.
Rudolfus „Die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. (1963-2005)sind leider ganz klar ihren Papstpflichten
als Universalkirchenoberhaupt nicht nachgekommen“ Das ist ihre Privatmeinung. Fakt ist jedoch: Hätte
man auf Humanum Vitae gehört in der Paul VI in prophetischer Weise die Früchte der Pille, der Abtreibung
etc als gesellschaftliche Atombombe vorhersah und sich daran gehalten wären wir momentan nicht in dieser
geistlichen und gesellschaftlichen Agonie. Johannes Pavlvs II war ein Jahrhundertpapst welcher in ebenso
propheischer Manier die zukünftige Frontline gegen die Kultur des Todes erkannte nachdem er den kommunismus
in seine Einzelteile zerlegt hatte. Benedictvs XVI wird Keinen Kampf fortführen und das kapitalistische
System endlich dem weltgeschichtlichen Orkus zuführen
@fragender falsch argumentiert. gott ist da sicher nicht kleinlich, aber der mensch braucht, da er aus
seele und körper besteht, neben der seelischen auch die körperliche ausrichtung.
moment mal … @ f. geyer: zu keiner zeit hat die kirche eine zelebration „versus tabernaculum“ gekannt.
und hier die tatsache, dass seit der barockzeit oft der taberbakel auf dem hochaltar stand bzw. mit diesem
verbunden war, als zelebration zum tabernakel hin „theologisch“ zu untermauern, ist einfach falsch. genau
wie es falsch ist, zu behaupten, ein priester am zelebrationaltar, der vor dem tabernakel steht, würde
„gott den rücken zudrehen“. also noch mal ganz klar: zelebration „versus deum“ (speziell die „versus
orientem“ hat mit der positionierung des tabernakels nichts zu tun! @ pünktchen: ich würde es begrüßen,
wenn sie die bezeichnung „versus deum“ nicht verwenden, um damit die zelebration zum volk hin als „nicht
auf gott hin orientiert“ zu diskreditieren. gerade dieses verständnis kritisiert zb. der kardinal. jede
messfeier ist auf gott hin orientiert! im übrigen stimme ich ihnen zu, dass so manche liturgische positionierung
zu überdenken wäre. da, wo ich üblicher weise zelebriere, stelle ich mich zu den kyrie-rufen zb. oft
zwischen die mitfeiernden. und ab der präfation halte ich es – sofern es die kirche und die zahl der
mitfeiernden zulässt – für angemessen, dass sich die mitfeiernden (als „circumstantes“) um den altar
versammeln – so wird das „aug in aug gegenüber“ vermieden und alle sind auf das geschehen am altar kon-zentriert.
#14 Pünktchen 13:00:18 | Freitag, 2. November 2007
Tatsächlich ist die Himmelsrichtung nicht so entscheidend. Die gemeinsame Ausrichtung von Priester und
Volk kann man auch als „ideelle Ostung“ verstehen, ganz so wie im Wort „Orientierung“ die Angabe der Himmelsrichtung
(„Orient“) nicht mehr wahrgenommen wird! Es geht also in erster Linie darum, daß im liturgischen Geschehen
das Dialogische zwischen Volk und Priester (Lesungen und Predigt) einerseits und das Eucharistische Gebet
andererseits auch in den Gebärden und Riten angemessen vollzogen werden. Für die Lesungen z.B. halte
ich das Vis-à-Vis für angemessen, im Falle des Eucharistischen Hochgebetes halte ich es für unangemessen!
Deswegen hat der Papst recht, wenn er schreibt: „Beim Gebet ist es nicht notwendig, ja nicht einmal angemessen,
sich gegenseitig anzusehen; ebenso wenig beim Empfang der heiligen Kommunion. Es wird von den örtlichen
Gegebenheiten abhängen, wie man diesem Gesichtspunkt gerecht werden kann.“
@ fragender ich habe fast den eindruck, dass einige leute im forum das so sehen würden … allerdings
ist die frage nach der gebetsrichtung nicht identisch mit der frage, „wo gott ist“ – genau hier ist der
springende punkt ;)
#12 Pünktchen 12:43:10 | Freitag, 2. November 2007
Fragender: Es geht darum, wie die Hl. Katholische und Apostolische Kirche ihren Kult organisiert: so,
daß der Adressat „Gott“ ist und diese Adressierung auch sinnfällig erkannt wird oder so, daß das Volk
sich als Adressat fühlen muß, aber zugleich den ideologischen Vorbehalt, „eigentlich sei der Adressat
ja Gott, ständig gegen die sinnfällige äußere Gestalt im Kopf behalten soll. Wenn Gott es auch „egal“
ist, wie Sie meinen, dann muß es dennoch ein Anliegen der Kirche sein, ihren Kult gemäß dem inneren
(theologischen) Anspruch auch äußerlich (liturgisch) auszurichten. Aus diesem Grunde verdient die Zelebration
„versus deum“ zweifelsohne den Vorzug. Und das ist offensichtlich auch Meinung des Papstes! (s. mein Link
unten!)
#11 Fragender 12:37:54 | Freitag, 2. November 2007
Dann ist also Gott nur im Osten???? Da werden sich die Menschen im Westen, Norden und Süden aber sehr
kränken! Kleinliche Haarspaltereien sind das, mehr nicht!
@ pünktchen einspruch! offensichtlich war es für viele generationen zwar klar, dass sie „versus deum“
zelebrieren, aber eben auch „mit dem rücken zum volk“ (diese feststellung dürfte nicht erst gut 40 jahre
alt sein). seit der liturgiereform gibt es beide möglichkeiten: die zelebration versus deum – entweder
zum volk hin oder nach osten. ich wehre mich gegen die – oft zu lesende – unterstellung, dass eine zelebration
zum volk hin keine zelebration versus deum sei – und unterstütze die ausführungen kardinal schönborns
hier ausdrücklich, der eben die damit verbundene ideologisierung (beider seiten) kritisiert. übrigens
feiert der kardinal in der andreaskapelle im erzbischöflichen palais sowohl in der einen wie in der anderen
richtung. und es sei mir nochmals die anmerkung gestattet, dass es in st. rochus gar keine zelebration
„versus orientem“ gibt, da die kirche nicht geostet ist
Daß „versus deum“ zelebriert wird, muß in der Alten Messe nicht eigens gesagt werden, sondern es kommt
sinnfällig zum Ausdruck. Diejenigen, die für ihre Neuerung (!) als Argument den Gesichtspunkt einbrachten,
daß sie nun „versus populum“ zelebrierten, haben auch die Ideologisierung der Frage zu verantworten.
die formulierung … … „zum volk hin“ entstammt sinngemäß dem römischen messbuch (wo in etwa formuliert
wird: „… wenn der priester dem volk zugewandt steht …“). allerdings halte ich es sehr wohl für eine
ideologisierung aus der anderen richtung, wenn die alternative „versus populum“ zu „versus deum“ behauptet
wird (als ob es ein entweder-oder sei). und hier ist die feststellung kardinal schönborns, dass die zelebration
immer „versus deum“ geschieht – egal in welche richtung der priester sieht – wichtig festzuhalten. ich
persönlich lehne die bezeichnung „volksaltar“ ebenfalls ab (da sie verwirrend ist) und spreche in der
regel vom „zelebrationslatar“ (im gegensatz zum evtl. vorhandenen „hochaltar“).
Wiener Die Ideologisierung der Gebetsrichtung ist von den Verfechtern des Volksaltars zu verantworten!
Indem sie nämlich davon sprechen, daß die Liturgie „zum Volk hin“ zelebriert werde, brachten sie ein
ideologisches (nämlich – wie Pater Lang immer wieder betont! – „untheologisches“) Argument in die Frage
der Liturgiegestaltung ein.
@ pünktchen danke für ihre hinweise. ich erlaube mir das von ihnen verlinkte schreiben von kardinal
schönborn hier auszugsweise zu zitieren: Die erste und wichtigste Feststellung: Entscheidend ist nicht,
in welcher Richtung der Zelebrant am Altar steht, sondern das, was auf dem Altar geschieht. Auf das „Geheimnis
des Glaubens“ sollen wir uns ausrichten, auf Christus, der in unserer Mitte ist, dessen Hingabe an den
Vater für uns und für alle Menschen wir in der Eucharistie feiern. Seinen Tod und Seine Auferstehung
verkünden wir, da sie unter uns gegenwärtig werden. Das ist Mitte und Quelle und Höhe punkt des christlichen
Lebens, wie das Konzil mehrmals sagt. Daher die Frage anlässlich dieses „Altarstreites“: Ist uns das
genügend bewusst? Zweite Feststellung: Beide Zelebrationsrichtungen sind berechtigt, und daher soll keine
der beiden verdächtigt oder „ideologisiert“ werden. Zelebriert wird weder „zum Volk“ noch „zur Wand“,
sondern zu Gott durch Jesus Christus im Heiligen Geist. Die Zelebration „zum Volk“ gewendet hat den Sinn,
dass wir uns alle, Priester und Gläubige, um Christus versammeln, den der Altar symbolisiert und dessen
Leib und Blut auf dem Altar gegenwärtig werden. Die Zelebration „Rücken zum Volk“ ist keine Abwendung
von den Gläubigen, sondern die gemeinsame Gebetsrichtung, Ausdruck des Weges, auf dem wir alle gemeinsam
zu Gott hin pilgern als Sein wanderndes Volk. das sollten sich alle, die diese frage ideologisieren, zu
herzen nehmen.
Mahltisch! Treffend beschrieben! Wider V-II, nie mehr NOM – das ist die probate Stellungnahme zum Thema
Mahltisch. Entwürdigend für das ehrwürdigste Opfer des Erdenkreises! Wie soll auch nur der Anflug von
Ehrfurcht aufkommen können??? Weg mit den Mahltischen!
immerhin … … verwendet der artikel die bezeichnung „mahltisch“ (wobei „mensa“ doch ein durchaus altkirchlich
gebräuchlicher begriff des altares ist, es also keine „neue erfindung“ sein kann) und nicht – wie hier
schon öfter gelesen – „luthertheke“. im erfinden gehässiger und abwertender begriffe für das heilige
sind ja die leute von +.net durchaus kreativ.
Man kann es nicht oft genug wiederholen: . AUCH der Novus ordo kann in gemeinsamer Gebetsrichtung von
Priester und Volk zelebriert werden! s. >>>>>>hier www.kreuz.net/bookentry.1183.html <<<<<<< und: >>>>>>hier
www.kreuz.net/bookentry.980.html<<<<<<<< ! Daß dies ein Hauptanliegen des Papstes ist, erfahren wir immer
wieder aus seiner engeren Umgebung und es ist auch seinen früheren theologischen Schriften zu entnehmen.
Die künftige „Reform der Reform“ hätte m.E. unbedingt auch bei der Gebetsrichtung anzusetzen!
#1 Tridentinus 11:18:01 | Freitag, 2. November 2007
Alles in diesem Artikel unterstreiche ich, aber der Begriff Mahltisch ist kein offizieller Ausdruck für
umschreitbare Zelebrationsaltäre, an denen sich derPriester zum Volk hin ausrichten k a n n. Deshalb
passt das sogenannt hier nicht. Mahltisch ist ein wertender, interpretierender Ausdruck von grundsätzlichen
Gegnern des Volksaltares. Diese können ihre Ablehnung argumentativ sehr gut darlegen, mit solchen Ausdrücken
geschiehtdas aber in unnötig unqualifizierter Weise und schadet letztlich dem richtigen Argument und
Anliegen!