Halloween
Alles Neue und Fremde ist gut
Pädagogen und Medienpropagandisten sind seit vierzig Jahren damit beschäftigt, unsere Kultur nach dem Schema umzupolen: fremde Traditionen sind gut und eigene sind schlecht. Von Hubert Hecker.
Das Geschäft mit dem Halloween-Klamauk blüht
Das Geschäft mit dem Halloween-Klamauk blüht
© Flickr-Benützer Flickr-Benützer „Caleb Lost for Birmania Free“, CC
(kreuz.net) In diesem Jahr fiel der Halloween- Mummenschanz mit dem Verkaufsrummel um den siebten Harry-Potter-Band zusammen.

Beides paßte gut zusammen: Harry Potter streitet gegen fiese Finsterlinge und die Kürbislichtträger schrecken dunkle Dämonen ab.

In der keltischen Ursprungsmythologie kämpfen die Menschen am 31. Oktober mit Verkleidungen, Geschrei und drohenden Fratzen gegen böse Geister.

Von diesem seltsamen Dämonenglauben sind im Zeitalter des totalen Marktes nur noch gruselige Kostüme, Dekorationen und Verschreckungsliturgien übriggeblieben.

Allerdings werden bei den Halloween-Sammeltouren der Kinder auch die ursprünglichen Drohelemente übernommen.

Mit der Formel „Süßes oder Saures!“ lernen die Kinder Betteln – also Fordern ohne Gegenleistung – sowie Drohung und Schadenszufügung, wenn sich erwachsene Personen den frechen Forderungen verschließen.

In diesem Jahr wurden in Deutschland 250.000 Hexen- und Zauberhüte verkauft
In diesem Jahr wurden in Deutschland 250.000 Hexen- und Zauberhüte verkauft
© Flickr-Benützer „Caleb Lost for Birmania Free“, CC
In diesem Jahr haben die Deutschen mehr als 150 Millionen Euro für den Halloween-Klamauk ausgegeben.

250.000 Hexen- und Zauberhüte wurden verkauft und zwei Millionen sogenannte Ekel-Accessoires gingen über die Ladentheke.

Wie ist es zu erklären, daß sich dieser asoziale Kulturschrott aus den USA innerhalb von zehn Jahren flächendeckend durchsetzen konnte?

Die keltische Halloween-Mythologie hat im deutschen Kulturraum keine Basis in Geschichte und Tradition.

Die Halloween-Sammeltouren der Kinder mit Forderungs- und Drohgebärden folgen einem anderen Muster als etwa die fastnächtlichen Heischegänge.

Aber genau diese Traditionsfremdheit könnte der Grund für den Erfolg des Halloween-Marketings sein.

Seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat sich mehr und mehr der gesellschaftliche Grundsatz etabliert:

Alles Bewährte, die eigene Geschichte und Traditionen sind reaktionär, bestenfalls uninteressant und altbacken.

Alles Neue, Utopische und Fremde gilt als interessant, anregend und bereichernd.

Mit den neuen Ritualen gelangt die heutige Kindergeneration auf einen gefährlichen Weg
Mit den neuen Ritualen gelangt die heutige Kindergeneration auf einen gefährlichen Weg
© Flickr-Benützer „kstrebor“, CC
Ein Heer von Politikern, Pädagogen und Propagandisten ist damit beschäftigt, unsere Gesellschaft nach diesem Schema umzuerziehen.

Der Würzburger Bildungsforscher Heinz Reinders sieht in den Drohritualen der Kinder bei den Halloween-Sammeltouren sogar ein „positives Erziehungselement“:

„Die Kleinen können in die Rolle des Bösen schlüpfen – ohne Sanktionen der Erwachsenen.“

„Sie sind ja nicht irgendeinem Horrorszenario ausgeliefert, sondern aktiver Teil davon.“ Wie überaus positiv für Kinder!

Die traditionellen Kindermärchen, die in die Welt vom Guten und Bösen einführen sowie eine selbstverständliche Distanzierung vom Bösen erzeugen, werden obsolet gemacht.

Statt dessen probieren die Kinder in modernen Geschichten und Spielen das Böse aus und kreieren Horrorszenarien.

Spätestens hier wird offensichtlich, daß die neuen Rituale üble Wirkungen zeitigen werden.
      
68 Lesermeinungen
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#69   neverland   14:00:56 | Freitag, 31. Oktober 2008
Scheidungsanwälte freut es
Der Familienvernichter Gass freut sich über Grüße zur Halloween.
07131 882101 oder unter 572071.
Halloween soll ihm einen Vorgeschmack darauf geben, was ihn ihn nach einem hoffentlich langen Leben erwartet.
In diesem Sinne bietet sich alle Hexen, Geistern und Dämonen ein wahrhaft geeignetes Ziel.
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#68   HomCat   14:40:44 | Mittwoch, 7. November 2007
Geistige Onanie…
…ist das hier. Harry Potter und Halloween sind der Weg in ein glückliches Satanistenleben. Damals war alles besser… Da ging es noch schneller:
Der böse Wolf schleicht sich tückisch von hinten an die Oma ran und frisst sie auf. Das Blut spritzt bis zu Decke. Die Hexe wohnt in nem Zuckerhaus. Klasse, daß Kinder immer auf Süßigkeiten stehen. So kann man sie einfangen und so richtig mästen. Das gibt beim Braten eine gute Kruste kann ich ihnen sagen! Pommes dazu? Und haben Sie gewusst, daß man aus zwei Bengeln super Hühnerfutter machen kann? Vielleicht laufen in Ihrer Stadt auch so zwei Idioten rum. Also ab in die Mühle und durch. Das Schreinen kann man toll unterbinden, indem man die Münder vorher zunäht. Und wenn Ihre Kinder auf Sex mit Tieren stehen, dann kaufen Sie einen Wetterfrosch, den soll damals die Prinzessin leicht rumbekommen haben. Sieben kleine stämmige Minenarbeiter wohnen hinter den sieben Bergen zusammen in EINEM Haus. Und ihr Gast, die alle Betten mal durchmacht, wird von ner Hexe paar mal um die Ecke gebracht und von den Zwergen vom Tod zurückgeholt…
Scheinbar haben damals die heutigen Schreiber und Erfinder der satanistischen Bücher und Feste es dort gelernt… Ich kann mich erinnern, daß beide Omas meinerseits gerne Mal so ne Mörderstory zum besten gegeben haben und die waren katholischer als der Papst…
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#67   raindance1 †   21:14:34 | Dienstag, 6. November 2007
für alle die immer noch im Halloween Fieber sind
Halloween ist für dieses Jahr vorbei, die Kinder können ihre Süßigkeiten jetzt wieder ungeschminkt und ganz unamerikanisch essen…
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#66   Victim of a Hecker   20:30:53 | Dienstag, 6. November 2007
Bitte mal runter kommen…
Lieber Hubert Hecker,
Es geht hier um kleine Kinder, die sich bisschen verkleiden und Süßigkeiten mampfen wollen. Für Kinder ist ohnehin kein Fest (auch nicht Ostern) religiös motiviert.
Warum soll die Toleranz, von der sie oft behaupten gegenüber der Katholischen Kirche sei sie nicht mehr ausreichend vorhanden und die sie im Islam als „Duldung“ unterschätzen, nicht für Raucher oder Schwule gelten…oder schlimmer: Für Leute, die anders denken als sie…
EIn ehemaliger Schüler.
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#64   Rusty Nail   16:50:42 | Montag, 5. November 2007
@ Engelhardt:
Offensichtlich ist Ihnen die extrem gut versteckte Ironie in meinem Posting nicht aufgefallen. Ich erlaube mir, Ihnen empfehlen zu dürfen, dass Sie beim nächsten mal das ganze Geschreibsel lesen, nicht nur den ersten Satz ;)
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#63   engelhardt †   18:06:50 | Sonntag, 4. November 2007
VERBOTEN!
Meiner Meinung nach sollte Halloween verboten werden.
Und wie stellst Du Dir das praktisch vor? Polizei, die kleine Kinder in Halloweenkostuemen in Handschellen abfuehrt?
Typisch Deutsch: alles verbieten, was einem nicht passt.
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#62   juergen   13:40:01 | Sonntag, 4. November 2007
Angst vor neuem
Die Angst vor neuen Dingen ist übrigens nicht neu…
Im Speculum musicae von Jakobus von Lüttich (1380) findet man den Satz: „Oh, diese Modernen! Das soll noch Musik sein?“
:-)
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#61   Rusty Nail   01:18:40 | Sonntag, 4. November 2007
Grauenvoll
Meiner Meinung nach sollte Halloween verboten werden. Der Grund: Durch die verkauften Zauberhäute und ähnlichen Ramsch fliesst Geld in die Staatskasse. Und so etwas wollen wir ja nicht. Schliesslich kann es für Deutschland nichts gutes sein, einen florierenden Markt zu haben, denn – mal ehrlich – wer braucht schon Wirtschaft? Ausserdem finde ich, dass diese amerikanischen Schreckgespenster aus den Köpfen der Deutschen vertrieben werden sollten – stattdessen sollte man den Kindern wieder gute alte deutsche Märchen erzählen, in denen Mord und Totschlag ein Mittel zum Zweck im Kampf zwischen gut und böse sind. Oder – besser noch – man liest ihnen aus der Bibel vor, Stellen wie die Vernichtung von Sodom und Gomorra sollen auf Kinder ja wesentlich besser wirken als dieser Halloween-Schnickschnack aus den USA.
Am besten natürlich wäre es, den Kindern jeden Tag Seiten wie „Babycaust.de“ zu zeigen, da Fotos von zerstückelten Babys bekanntlich wesentlich besser Werte zu übemitteln wissen als eine Kostümierung zu Halloween.
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#60   Benedikt   18:57:20 | Samstag, 3. November 2007
@ Sigurd
Wieso Sekte? Wo scheidet sich die Kirchen denn von der Gesellschaft ab?
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#59   Sigurd von Thelen   14:12:50 | Samstag, 3. November 2007
Apropos fremdländische Kultur: Warum ignoriert kreuz.net, dass Spanien per Gerichtsentscheid…
…Scientology als eingetragene Religion zugelassen hat?
Das ist bemerkenswert für ein Land mit katholischer Prägung. Vielleicht ist das das späte Eingeständnis, dass
Sekte=Sekte ist- egal, ob 2000 Jahre alt oder erst gut 50 Jahre.
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#58   engelhardt †   09:55:43 | Samstag, 3. November 2007
Gut? Schlecht?
Pädagogen und Medienpropagandisten sind seit vierzig Jahren damit beschäftigt, unsere Kultur nach dem Schema umzupolen: fremde Traditionen sind gut und eigene sind schlecht.
Na, dann lasst uns endlich das fremdlaendische Christentum loswerden und zurueck zu unserer „wahren“, germanischen Religion zurueckkehren.
Dieser vorderasiatische Zombie- und Blutkult hat den Toitschen nur Aerger gebracht. Weg damit!
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#57   Gudrun †   03:14:49 | Samstag, 3. November 2007
Himmel und Hölle
tja… Herr Dragoner,
Alle, die in der Hölle brennen, haben nicht gebetet oder nicht genug gebetet.
Dann achten Sie aber immer gut darauf, dass Sie Ihr Pensum schaffen!
Erinnern Sie sich täglich, stündlich…ja minütlich…wägen Sie genau ab ob’s noch reicht für den Himmel!
Dieser Gedanke ist in Fleisch un Blut über gegangen: der Gedanke an die Hölle
Man stelle sich nur vor, man liegt im Sterbebett und auf einmal wird klar: „es reicht nicht! Scheiße!“
Fatal!
Ich frage mich gerade, woher man eigentlich weiß, dass man ausreichend gebetet (usw…) hat.
Wer sagt einem das?
…oder ich habe eine wirklich schlimme Sünde vergessen…verdrängt…
und dann?
Wieviele Menschen mögen von diesen oder ähnlichen Gedanken getrieben sein?
…besonders wenn sie älter werden…und anfangen nachzudenken.
Sie auch, Dragoner? Sind Sie auch getrieben? Ein wenig hörte sich Ihr letzter Kommentar danach an.
Keine Sorge, den Höhepunkt erleben Sie, wenn Sie sich im Prozess des Sterbens befinden.
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#56   Kurt K.   01:50:27 | Samstag, 3. November 2007
@Ansbach: Woher?
Man hasst durt auch den Teufel. Dennoch gefällt er ihnen, weil er sie zu verderben sucht; er und seine Helfershelfer, die mit ihm am Anfang der Zeit gefallenen Geister. Sie zählen nach Millionen. Sie schweifen auf der Erde umher, dicht, wie ein Mückenschwarm, und man ahnt es kaum. die verworfenen Menschen, haben euch nicht zu versuchen, das kommt den gefallenen Geistern zu. Es vermehrt zwar ihre Qual noch jedesmal, daß sie eine Menschenseele in die Hölle herunterreißen.
Und woher weiss der gute Thommi das alles?
LSD? Oder Privatoffenbarung?
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#55   Ansbach.Dragoner   01:31:06 | Samstag, 3. November 2007
Holle (Th.V.Avila)
Gott erweist sich barmherzig, indem er die in der Hölle nicht zwingt, ihm näherzutreten, als eben in diesem entfernten Höllenort, was die Qual verringert. Jeder Schritt Gott näher verursachte dort größere Pein als ein Schritt näher einem brennenden Scheiterhaufen. (Avila)
Alle, die in der Hölle brennen, haben nicht gebetet oder nicht genug gebetet. Das Gebet ist der erste Schritt zu Gott. Es bleibt der entscheidende…
An den Einfluß des Teufels glaubten viele nie… Nur viele Gebete anderer und selbst, verbunden mit Opfer und Leiden, können davor entreißen. Und auch das nur allmählich. Gibt es wenig äußerlich Besessene, so wimmelt es von innerlich Besessenen…
Man hasst durt auch den Teufel. Dennoch gefällt er ihnen, weil er sie zu verderben sucht; er und seine Helfershelfer, die mit ihm am Anfang der Zeit gefallenen Geister. Sie zählen nach Millionen. Sie schweifen auf der Erde umher, dicht, wie ein Mückenschwarm, und man ahnt es kaum. die verworfenen Menschen, haben euch nicht zu versuchen, das kommt den gefallenen Geistern zu. Es vermehrt zwar ihre Qual noch jedesmal, daß sie eine Menschenseele in die Hölle herunterreißen. Aber was tut der Haß nicht! …
Aber so ist es, daß Gott alles Gute, das ein Mensch vollbringt, belohnt. Wenn er es im Jenseits nicht vergelten kann, tut er es auf Erden…
Die verdammten Katholiken leiden mehr als Andersgläubige, weil sie meist mehr Licht und Gnade empfingen und zertraten. Wer mehr gewußt hat, leidet härter, als wer weniger erkannte.
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#54   Rudolfus   01:22:45 | Samstag, 3. November 2007
Die Hölle ist ewig und real
Es ist bereits gefährlich, die Hölle und Luzifer als „Täuschung der Kirche“ anzusehen.
Die Hölle ist ewig: Wer dorthin verdammt ist, kann nie wieder raus – für alle Ewigkeit, ohne Ende: Was die Hölle erst zur Hölle macht.
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#53   Benedikt   01:20:36 | Samstag, 3. November 2007
@ Kurt K.
Nein, wahre Satanisten sind ein Feindbild, dass die Kirche erfunden hat.
Ja natürlich. Feindbilder erfinden ist das, was wir eh die ganze Zeit machen.
:-S
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#52   Ansbach.Dragoner   01:17:52 | Samstag, 3. November 2007
Kurt K
„Jemand Weiss um die Wahrheit des Christentums, glaubt an Gott und die Kirchliche Lehre, entscheidet sich aber bewusst dagegen und damit gegen das ewige Leben und für die Hölle in Ewigkeit, wegen einiger erhoffter Vorteile auf Erden.
Das macht doch keiner! „
Oh leider machen das viele. Der Hass gegen Gott und seine Gebote zu dem der Satan anstachelt wird bei diesen Leuten so groß dass sie in Verkennung der Qualität der Hölle diese in Kauf nehmen. Durh permanente Beleidigungen Gottes werden sie vom Satan mit vermeintlichem irdischen Glück belohnt, geraten aber immer mehr in die Knechtschaft.
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#51   Rudolfus   01:17:17 | Samstag, 3. November 2007
@Kurt K. / Die Satansanbeter
Von einer realen Anbetung des Satan kann jedoch keine Rede sein
Es sind aber auch jene bereits gefährlich, die nicht tatsächlich an Satan glauben und „nur Okkultismus“ betreiben.
Der Satan nützt alle Möglichkeiten, um sein Reich auszudehnen.
Es gibt aber auch Okkultisten, die satanische Praktiken betreiben.
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#50   Kurt K.   01:12:15 | Samstag, 3. November 2007
@ Rudolfus: Dööt! Nein.
Sehen Sie, es gibt Gruppierungen, die sich Satanisten nennen. Z.B. Anhänger des A.S. LaVey.
Aber „echter“ Satanismus ist folgendermassen definiert: Jemand Weiss um die Wahrheit des Christentums, glaubt an Gott und die Kirchliche Lehre, entscheidet sich aber bewusst dagegen und damit gegen das ewige Leben und für die Hölle in Ewigkeit, wegen einiger erhoffter Vorteile auf Erden.
Das macht doch keiner! Wäre ich überzeugt davon, dass die Bibel, das Christentum und die Kirche die Wahrheit erzählen, dann wäre ich doch nicht so bescheuert, dem Gegenpart Gottes zu dienen wegen der paar lächerlichen Jährchen hier auf Erden (also im Vergleich zur Ewigkeit nach dem Tod).
Nein, wahre Satanisten sind ein Feindbild, dass die Kirche erfunden hat. Niemand ist so bescheuert, das wirklich zu sein. Wenn nun jemand „Teufelssymboliken“ irgendwo hin schmiert, dann will der vielleicht provozieren, als der „Bad Guy“ gelten, sich profilieren oder ähnliches. Ein wahrer Satanist ist er dadurch noch lange nicht, denn dafür müsste er an Jesus und Gott glauben. Denn ohne Gott kein Satan.
Die ganzen Typen, die meinen, sie seien Satanisten, sind jedoch eher ungläubig, was das Christentum angeht. Sie leben auf eine sehr egoistische Weise und das wird im allgemeinen „satanistisch“ genannt. Von einer realen Anbetung des Satan kann jedoch keine Rede sein (ausser bei ein paar ganz durchgeknallten Typen vielleicht – aber das ist so lächerlich wenig…).
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#49   Ansbach.Dragoner   01:11:51 | Samstag, 3. November 2007
Kurt k
da sie Agnostiker sind ist ihre Aussage eine logische Schlusfolgerung. Ich bin von der Existenz des Teufels überzeugt und davon dass es welche gibt die ihm huldigen eines vermeintlichen kurzweiligen irdischen Glücks wegen. Dabei ist der Teufel oder der Dämon keine Chiffre für menschliche Projektion sondern reale personale Wesen ohne materielle Ausdehnung.
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#48   wiener   00:59:53 | Samstag, 3. November 2007
rudolfus …
seit 20:00 bis jetzt schon 66 (!!) postings – zu so gut wie jedem thema und artikel.
da darf man sich nicht wundern, wenn es an argumenten bzw. logik mangelt …
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#47   Rudolfus   00:58:22 | Samstag, 3. November 2007
Satansanbeter gibt es
Sie beschmieren auch die Wände in vielen Gegenden mit Satanssymbolen.
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#46   Benedikt   00:58:15 | Samstag, 3. November 2007
@ Ansbach.Dragoner
Halloween soll in erster Linie den katholischen Feiertag verdrängen.
In dem Fall wäre es wohl praktischer gewesen, Halloween auch an Allerheiligen stattfinden zu lassen.
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#45   Kurt K.   00:56:24 | Samstag, 3. November 2007
@ Rudolfus: Verzeihung! / @ Ansbach.Dragoner
@ Rudolfus: Verzeihung, habs im Moment des Absendens gemerkt, dass ich Sie und Romulus verwechselt hab da wars leider schon zu spät. Ich meinte Romulus mit dem „Islamisten“.
@ Ansbach Dragoner: Es gibt keine echten Satanisten.
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#44   Rudolfus   00:48:52 | Samstag, 3. November 2007
@Kurt K. / Sich als Dämonen und Hexen zu verkleiden, ist allerdings auch in den katholischen Ländern
alte Tradition, insbesonders auch in den deutschen katholischen Ländern,
aber an anderen Tagen als wie in den USA.
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#43   Ansbach.Dragoner   00:47:58 | Samstag, 3. November 2007
Halloween
soll in erster Linie den katholischen Feiertag verdrängen.
die Amerikanisierung ist zugleich eine verantichristlichisierung und eine Gleichschaltung der autarken sesshaften Lokalkultur durch eine globalamerikanische Einheitsprimitivkultur.
Nichtsdesdotrotz ist diese Nacht ein hochrangiger Feiertag für Satanisten an dem die abscheulichsten Dinge praktiziert werden. Satanisten sind nicht der Idioten mit der heavy Metal Kleidung sondern an der gesellschaftlichen Elite angesiedelt !
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#42   Kurt K.   00:41:49 | Samstag, 3. November 2007
Ich wusste es! Rudolfus ist…
… eigentlich ein Islamist!
Der „grosse Satan“ Amerika… :-D
Sagt mal, Leute, habt ihr einen an der Waffel? Okkulte Praktiken, an Halloween… klar: Wer sich ein Werwolf-Kostüm anzieht beisst auch lebenden Hühnern den Kopf ab! Ist doch ganz klar!
Ich war an Halloween in ner Gothic-Disse. Sehr interessante Menschen und Verkleidungen gabs da. Und gute Mucke.
Hab keine Menschenopferung oder so erlebt da… ihr habt ZUVIEL AMERIKANISCHE FILME gesehen!
Schmeisst euren Fernseher weg!
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#41   juergen   22:42:41 | Freitag, 2. November 2007
@Romulus
Ich empfehle, regelmäßig die verordnete Medizin einzunehmen.
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#40   Romulus   22:31:34 | Freitag, 2. November 2007
@Vineta- Halloween Frucht des Satans
Ihren Erläuterungen sei noch folgende wichtige Erklärung für die Ausbreitung des Halloween in Deutschland hinzugefügt:
1.) In Deutschland fiel 1990 wegen des Golfkriegs I der Fasching aus. Damit gingen der Wirtschaft Millionen von Mark verloren.
2.) Da dies so war, beschlossen „pfiffige“, vermutlich okkult geschulte, Geschäftsleute, weil der Fasching im Frühling ausfiel, muss nun im Herbst ein Verkleidungsfest her. Was kann der deutsche Michl besser als dem Ami alles nachzuahmen? Helloween muss her!
3.) Damals fasste sich noch jeder an den Kopf, doch die Typen, die damals auf diese Geschäftsidee setzten, haben recht behalten, was im übrigen für ihre okkulte Schulung spricht.
Also merke: Helloween in Deutschland ist die Frucht des ersten Irakkrieges, der deutschen Nachäffungsmentalität, der okkulten Umerziehung der Jugend, der deutschen Wirtschaft: kurz des Satans und seiner Verbündeten! >:)
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#39   Rudolfus   22:20:46 | Freitag, 2. November 2007
Die Halloween-Feiern werden außerdem nicht in den Kirchen gefeiert
Es sind Privatgebräuche ohne eigentliche okkulte Praktiken.
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#38   Vineta   22:18:56 | Freitag, 2. November 2007
Was den Halloween-Klamauk angeht:
1) Er breitete sich deshalb in Deutschland rasch aus, weil im Englischunterricht der Grundschule das englische und amerikanische Brauchtum ausgiebig behandelt wird, insbesondere das Halloween-Fest. Wenn dann in den Geschäften Kürbisse, Zauberhüte usw. angeboten werden, schreiten die Kinder eben zur Tat.
2) Wer weiß Genaueres über die Gestaltung des 31.10 – 1. 11-2.11 in Mexiko? Hat denn die Kirche sich dort nicht mit einem ähnlichen Brauchtum arrangiert, ja hat sie es denn nicht etwa integriert? Im Laufe der Kirchengeschichte gelang es der Kirche doch schon oft, heidnisches Brauchtum zu integrieren!
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#37   Rudolfus   22:14:15 | Freitag, 2. November 2007
Der Hexenwahn wurde erst durch einen Papst in einer Bulle sanktioniert in später Zeit:
Durch die Bulle Bulle Summis desiderantes (1484) von Papst Innozenz VIII. (1484-1492), ein moralisch schwer sündiger Papst und der Vorgänger des berüchtigten Papstes Alexander VI.
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#36   Fragender   22:13:46 | Freitag, 2. November 2007
@ Rudolfus: Hexen
Manche glauben heute noch daran- nur daß sie halt heute zu Halloween feiern und statt Hexenhüten Ärztekittel tragen :-D
… siehe Ansbach.Dragoner …
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#35   Benedikt   22:05:40 | Freitag, 2. November 2007
@ Peter-Pan
Ein Phänomen wie der Hexenwahn lässt sich so leicht nicht erklären. Jahrhundertelang war der Hexenglaube streng verboten (unter Karl d. Gr. bei Todesstrafe). Er trat in dem, was wir heute als Hexenwahn kennen erst in der frühen Neuzeit auf. Er wütete über die Konfessionsgrenzen hinweg, was eher auf ein gesellschaftliches Phänomen hindeutet. Die Kirche und jede andere Konfession ist in der Volkskirche Teil der Gesellschaft, es ist völlig logisch, dass auch die Kirche immer ein mehr oder weniger genaues Spiegelbild der Gesellschaft abgibt. Genau wie es Apologeten des Hexenwahns gab, gab es auch Gegner und zwar bis in den hohen Klerus.
Der Hexenwahn war ein Aufkeimen des Aberglaubens in einer sehr unsicheren Zeit (Reformationskriege, 30-jähriger Krieg). Diese Zeiten stehen ohnehin selten für Hochkultur. Er war ein von niemandem gesteuerter Feldzug gegen angebliche Hexen, vielmehr hat es in etlichen Orten Hexenverbrennungen gegeben, die einer Lynchtat der örtlichen Bewohner gleichkommt. Dahinter steckt das noch heute dem Menschen eigene Wesen, irgendjemandem die Schuld für das Ereignen von Unglücken zuzuschieben.
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#34   Rudolfus   21:59:52 | Freitag, 2. November 2007
@Peter-Pan / Die Kirche lehrte den Europäern nichts über Hexen
Das sind heidnische Ideen aus dem Heidenerbe Europas.
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#33   Peter-Pan   21:58:34 | Freitag, 2. November 2007
@Rudolfus
Dumme Ideen kommen immer aus dem Volk, nicht von der Kirche.
Daraus lässt sich wohl schließen, dass sie die Bibel nicht gelesen haben.
Aber es wohl nun mal die Kirche, die dem Volk verklickert hat, es gäbe Teufel, Dämonen und Hexen.
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#32   Rudolfus   21:51:34 | Freitag, 2. November 2007
@Peter-Pan / Der Hexenwahn ist nicht von der Kirche
Dumme Ideen kommen immer aus dem Volk, nicht von der Kirche.
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#31   Peter-Pan   21:47:37 | Freitag, 2. November 2007
@Rodulfus
Nein, die römisch katholische Kirche trägt sehr wohl Verantwortung für den Hexenwahn. Wer war es denn, der Jahrhunderte lang den Menschen erzählte, dass es so etwas wirklich gibt:
Menschen (vor allem Frauen natürlich), die mit dem Teufel im Bunde stünden und dadürch übernatürliche Kräfte erlangten. Und wo steht denn geschrieben, „Die Zauberer sollst du nicht leben lassen“ (oder waren es die Zauberinen; da herrscht glaube ich nicht ganz Klarheit).
Das verdummte Volk hat dieses ganzen Unsinn natürlich begierig aufgesogen und sich entsprechend verhalten.
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#30   Rudolfus   21:40:03 | Freitag, 2. November 2007
Der Hexenwahn kam aus dem Volk mit seinen Hysterien
Die Kirchenautorität bekämpfte jahrhundertelang den Hexenglauben im Volk, ehe sich im finsteren Mittelalter der Hexenglaube auch der Kirchenautorität mit ihren sündhaften Päpsten wie Innozenz VIII. bemächtigte.
Es ist darum nur natürlich, daß der Hexenglaube im Protestantismus besondere Wurzeln trieb – und sogar amerikanische Protestanten Hexen verfolgten.
Das Hexenerbe ist heute ein besonders anglo-protestantisches Erbe – und kommt vor allem in dortigen Filmen vor, nicht aber auf dem Europakontinent.
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#29   DienerGottes   21:37:07 | Freitag, 2. November 2007
Schutzgelderpressung…
@monti: Da muss ich dir leider zustimmen.
Schutzgelderpressung fängt damit an das man Gewalt androht, wenn man das was man haben will nicht bekommt. Der Grundstein für die schlimmste art der Kriminalität.
@alle: Seit wann hat Amerika eine Kultur??
ps.@ monti: Nur weil ich einen Prister der unerlaubte Messen feiert nicht als Pfarrer (das ist er nämlich nicht) sondern als Pfaffen bezeichne, heisst das nicht das ich ungläubig bin. Das wäre auch sehr ungeschickt da ich ja selber Pfaffe (Pfarrer) werden will ;-)
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#28   Peter-Pan   21:34:00 | Freitag, 2. November 2007
Wieder mal alles verteufelt…
Mit der Formel „Süßes oder Saures!“ lernen die Kinder Betteln – also Fordern ohne Gegenleistung – sowie Drohung und Schadenszufügung, wenn sich erwachsene Personen den frechen Forderungen verschließen.
Leute, im Ernst, ihr seid herzlos und böse. Etwas kann noch so harmlos und kindisch sein, wenn es nur den falschen Namen trägt oder die falschen Kostüme, wird es mit aller Macht verteufelt.
Die traditionellen Kindermärchen, die in die Welt vom Guten und Bösen einführen sowie eine selbstverständliche Distanzierung vom Bösen erzeugen, werden obsolet gemacht.
Wie bitte?? Habt ihr in letzter Zeit mal die traditionellen Kindermächen gelesen. Die Unterscheidung zwischen gut und böse ist bei den Gebrüdern Grimm und Konsorten lange nicht so eindeutig, wie hier mancher zu glauben scheint. Die Guten tun ebenso schreckliche Dinge wie die Bösen, und manchmal haben sie auch kaum bessere Motive.
Die keltische Halloween-Mythologie hat im deutschen Kulturraum keine Basis in Geschichte und Tradition.
Na und?? Das hatte das Christentum vor 2000 Jahren doch auch nicht. Bei Lichte betrachtet, kommt fast alles was uns heute lieb und teuer ursprünglich von irgendwo anders her – allen voran: Der christliche Glaube!
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#27   monti   21:29:38 | Freitag, 2. November 2007
Es gibt schon einen großen Unterschied:
Beim „normalen“ Sammeln wird den Angesprochenen nicht mit „Gewalt“ gedroht, wenn sie nichts geben…
So fängt Schutzgelderpressung an…
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#26   raindance1 †   20:40:36 | Freitag, 2. November 2007
gegen das „Ganzjahresgesicht“ mancher
Katholiken ist Halloween für einige wenige Stunden wahre Konkurrenz…
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#25   matt2 †   20:29:29 | Freitag, 2. November 2007
Ich brauche ihnen ja nicht aufmachen…
ich mache den Sternsingern auch nicht auf. Auch wenn mir dieses Harry Potter Zeug stinkt, Halloween kann ich ertragen und sogar noch etwas abgewinnen. Manchmal ist das Leben eben auch gruselig und erschreckend. Das kann man auch einmal positiv ins Auge fassen und zelebrieren, sodass die Racker auch ihre Freude daran haben. Das halte ich mit der Wahrheit nicht für unvereinbar. Bloß wenn sich irgendwelche dämlichen heidnischen Kulte miteinmischen, dann wirds natürlich schädlich. Es ist halt Teil der amerikanischen Kultur, die die Welt vereinnahmt. Laut Rammstein leben wir ja alle in Amerika. Ich habe damit nicht so ein Problem. Amerika ist eine schöne Nation, mit Schönheitsfehlern.
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#24   juergen   19:57:59 | Freitag, 2. November 2007
@Diener
Es ging mir nicht um die Frage, ob es was mit Missionsarbeit zu tun hat, sondern darum, daß es eine ganze Menge von kulturellen Dingen gibt, die importiert und exportiert werden.
Das Ganze bezeichnet man als Inkulturation
de.wikipedia.org/wiki/Inkulturation
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#23   Fragender   19:53:06 | Freitag, 2. November 2007
@ Ansbach
interessant wäre natürlich irgendein Beweis für die massenweise stattfindenden Hostienschändungen&Co – kann doch kein Problem sein, wenn das das Lieblingshobby der gesellschaftlichen Eliten ist, oder?
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#22   DienerGottes   19:51:37 | Freitag, 2. November 2007
Importiert
Also wenn man das jetzt als Missionsarbeit bezeichnen will. Dann Taufe ich keine Kinder mehr und sag den Eltern sie sollen Halloweenunterricht geben :-) Das kommt dan ungefähr aufs selbe raus. Missionieren aus damaliger sicht und Geschäfftemacherei aus Heutiger sicht, sind zwei ganz unterschiedliche dinge. Damals hat man gesagt: „Wir wollen anderen was gutes tun“. Heute sagt man: „Ich will mir und meinem Geldbeutel etwas gutes tun“
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#21   juergen   19:46:39 | Freitag, 2. November 2007
Importiert
…aber ich muss Kreuz.net absolut und 100%ig zustimmen was diese obskuren Kult anbelangt. Importiert, ohne Geschichtlichen oder Traditionellen Hintergrund, oder ähnlichem.
Das haben sicher nicht wenige Völker auch gedacht als sie zum erstenmal was vom Christentum gehört haben und missioniert werden sollten.
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#20   Fragender   19:39:10 | Freitag, 2. November 2007
ojeoje…
ich glaube sie sehen zu viele schlechte Filme!
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#19   raindance1 †   19:39:01 | Freitag, 2. November 2007
Nun, über irgend etwas muss hier ja disktuiert werden
also, warum nicht über Halloween…noch schnell ein paar schwarze Messen mit Halloween verbinden, und die Sache ist kreuz.net tauglich perfekt aufgestylt.
Und so wird Halloween, obwohl der Boom schon längst am abflauen ist, am Leben erhalten…
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#18   Ansbach.Dragoner   19:37:31 | Freitag, 2. November 2007
Fragender
nur weil eine Revolutionsbewegung namens „Aufklärung“ behauptet dass gewisse Dinge nicht existieren heißt das nicht dass diese nicht existieren. Der Dämon zb wird nicht deswegen inexistent indem man behauptet dass es ihn nicht gibt. Die satanischen Kräfte der geistige Realität deren phänotypische Ausprägungen das ausmachen was wir als „Realität“ erkennen sind eben seit der Zeit indem man ihr Wirken leugnet auf dem Vormarsch und haben freie Bahn. Ein guter Coup dieser Kräfte ist auch die indieweltsetzung der These dass das satanische eine menschliche Projektion sei…
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#17   DienerGottes   19:35:59 | Freitag, 2. November 2007
Man höre und staune, ich glaube es selber nicht…
…aber ich muss Kreuz.net absolut und 100%ig zustimmen was diese obskuren Kult anbelangt. Importiert, ohne Geschichtlichen oder Traditionellen Hintergrund, oder ähnlichem. Einfach nur schwachsinnige Geldscheffelei.
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#16   Fragender   19:29:20 | Freitag, 2. November 2007
@ Ansbach
diese Vorwürfe sind nur beinahe neu:
früher waren es halt wilde Frauen in der Walpurgisnacht, denen Hostienschändung &CO angedichtet wurden.
Die Frauen ladeten dann als „Hexen“ am Scheiterhaufen…
ein paar hundert Jahre später sollten auch Dragoner etwas gescheiter geworden sein…
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#15   Ansbach.Dragoner   18:42:43 | Freitag, 2. November 2007
Halloween ist ernst
in dieser Nacht werden okkulte Praktiken en Masse praktiziert, in höchsten Kreisen schwarze Messen und rituelle Schändungen. Satanist ist nicht der Verrückte in Heavy Metal kleidung sondern der angesehene Oberarzt oder Universitätsprofessor. Ein beliebtes Ritual zb ist auf konsekrierte Hostien zu urinieren uva…
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#14   raindance1 †   18:37:34 | Freitag, 2. November 2007
Welche Rituale denn?
Spätestens hier wird offensichtlich, daß die neuen Rituale üble Wirkungen zeitigen werden.
Süsses oder Saures, gilt das schon als Ritual?
Mit der Formel „Süßes oder Saures!“ lernen die Kinder Betteln – also Fordern ohne Gegenleistung
Kinder bekommen fast alles im Leben ohne Gegenleistung, oder müssen ihre Kinder sich Frühstück, Mittagessen und Abendbrot erst verdienen…und wie ist es mit der Liebe die sie ihren Kindern schenken?…
Man kann es mit allem übertreiben, auch mit der Bedeutung von Halloween…
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#13   Airbag   18:31:59 | Freitag, 2. November 2007
Evangelium 2. November – Allerseelen
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit,
als Jesus in Betanien ankam,
fand der Lazarus schon vier Tage im Grab liegen.
Betanien war nahe bei Jerusalem,
etwa fünfzehn Stadien entfernt.
Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen,
um sie wegen ihres Bruders zu trösten.
Als Marta hörte, das Jesus komme,
ging sie ihm entgegen,
Maria aber blieb im Haus.
Marta sagte zu Jesus:
Herr, wärst du hier gewesen,
dann wäre mein Bruder nicht gestorben.
Aber auch jetzt weiß ich;
Alles, worum du Gott bittest,
wird Gott dir geben.
Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
Marta sagte zu ihm:
Ich weiß, das er Auferstehen wird
bei der Auferstehung am letzten Tag.
Jesus erwiederte ihr:
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
wer an mich glaubt,
wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird auf ewig nicht sterben.
Glaubst du das?
Martha antwortete ihm:
Ja Herr, ich glaube, daß du der Messias bist,
der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.
(Joh. 11, 17-27)
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#12   Gallowglas   18:17:15 | Freitag, 2. November 2007
@Kurt K
Du meinst Karneval ? :-D
Wobei, u.a. hier in Bayern und in Österreich wird ein Rest des ursprünglichen Festes, das die Amis zu Halloween verwurstet haben, immernoch fleißig gefeiert … nennt sich Perchten >:)
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#11   Kurt K.   17:47:35 | Freitag, 2. November 2007
Huh! Umsessen… wie furchtbar!
Romulus: Okkulte Dinge… oje oje… ALLE Amis sind um- bzw besessen…
:-@ :-D
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#10   schulschwänzer   17:46:54 | Freitag, 2. November 2007
Der Bettler und der Domvorsteher
@Gallowglas
Hier ein Link zum Eingenagsportal vom Wiener Stephansdom,
wo gerade der Domvorsteher mit seiner gläsernen Bettelkassa
einen Bettler verjagt:
Der Bettler und der Domvorsteher www.scheiterhaufen.tv/…hansdom-original.jpg
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#9   Benedikt   17:45:49 | Freitag, 2. November 2007
@ Gallowglas
Ihr Animositäten gegenüber der Kirche lassen Sie allmählich realitätsblind werden. Eine Sammelaktion ist etwas genuin anderes als ein Süssigkeiten-Einfordern wie zu Halloween.
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#8   Kurt K.   17:44:33 | Freitag, 2. November 2007
@ ruhrgebietler
Wer verdammt denn was? Ich jedenfalls nicht.
Ich bin eigentlich auch nicht so für Halloween, jedenfalls nicht für das amerikanisierte – was hauptsächlich daran liegt, dass das Ami-Halloween so furchtbar kommerzielisiert ist. Ich finds halt irgendwie einfallslos, sich ne „Freddy-Kruger-Maske“ zu kaufen und dann mit dem Spruch „Süsses oder Saures!“ auf Süssigkeitenjagd zu gehen.
Das mit dem Süssigkeiten sammeln gibts bei uns ja auch – mit fällt grad ums verrecken der Name des Brauchs nicht ein, wo die Kinder sich verkleiden, irgendein Gedicht aufsagen müssen und dann was Süsses bekommen. Find ich persönlich auch schöner als diesen Halloween-Kommerz.
Aber nunja. Jeder wie er will.
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#7   Gallowglas   17:43:50 | Freitag, 2. November 2007
@benedikt
Da wo ich herkomme wird das Geld dieser Dreikönigs-Sammelaktion für wohltätige Zwecke verwendet. Das dürfte dann wohl doch etwas Anderes sein.
Nein, ist es eigentlich nicht … denn auch das ist „Betteln – also Fordern ohne Gegenleistung“, nichts anderes …
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#6   Romulus   17:38:31 | Freitag, 2. November 2007
Vorsicht
Halloween – das Fest der geistig mehr als Unterbelichteten. :-D Oder wie sagte es der evangelische, bayerische Landesbischof so schön in seiner Predigt am Reformationstag in München: „… Halloween, da ist nichts drin und nichts dahinter…“ Genau so ist es auch! :)3
Nebenbei: Das einzelne Kind oben auf dem Bild scheint – wenn man den Gesichtsausdruck betrachtet – vermutlich bereits umsessen zu sein. Ich appelliere an alle Eltern: Bitte seid vorsichtig mit okkulten Dingen. Es fängt harmlos an…
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#5   Benedikt   17:33:32 | Freitag, 2. November 2007
@ GallowglasD
Da wo ich herkomme wird das Geld dieser Dreikönigs-Sammelaktion für wohltätige Zwecke verwendet. Das dürfte dann wohl doch etwas Anderes sein.
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#4   Gallowglas   17:30:23 | Freitag, 2. November 2007
Soso …
Mit der Formel „Süßes oder Saures!“ lernen die Kinder Betteln – also Fordern ohne Gegenleistung
Komisch aber, wenn die gleichen Kinder als 3 Könige verkleidet/als Sternsinger von Haus zu Haus gehen und Geld erbetteln, dann ist es gut christliche Tradition, oder wie ?
Von all den anderen Anlässen, zu denen die Kirchen Leute zum Betteln rum schicken, red ich jetzt erst garnicht …
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#3   r.ruhrgebietler   16:45:32 | Freitag, 2. November 2007
@Kurt K. – mag ja sein
aber deswegen dann auch den
Adventskranz zu verdammen, den
Weihnachtsbaum zu verdammen, den
Mispelzweig zu verdammen, den…
Einer der bescheuert ist, ist der WEIHNACHTSMANN! Den gibt es nun wirklich nicht! Aber wie das so ist… was es nicht gibt ist i.O. und akzeptiert und wird (fälschlicherweise!!!) vergöttert!
je, Leute, Ihr habt Sorgen!
Heute ist Allerseelen – schon ‘nen Ablaß für die armen Seelen im Fegfeuer erwirkt? ‘nen ganz kleinen Ablaß vielleicht?
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#2   Kurt K.   16:00:29 | Freitag, 2. November 2007
HAHAHAHAHAHA wie geil. Dümmer gehts nimmer!
Zitat aus dem „Artikel“:
Die keltische Halloween-Mythologie hat im deutschen Kulturraum keine Basis in Geschichte und Tradition.
Nein? Wo wohnten denn die Kelten? In Amerika? Auf dem Mars? In Nairobi? Oder vielleicht doch auf dem Gebiet… Deutschlands upload.wikimedia.org/…/Celts_800-400BC.PNG?
:-D :-D :-D :-D :-D :-D
Es gibt selbstverständlich auch Traditionen in unseren Regionen, die dem amerikanischen Halloween (was ursprünglich aus Irland kam) ähneln: Halloween-ähnliche Bräuche de.wikipedia.org/wiki/Halloween
Das ursprüngliche Fest der Kelten war Samhain, was heute an manchen Orten auch wieder gefeiert wird (Externsteine in NRW z.B.).
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#1   Fragender   15:55:04 | Freitag, 2. November 2007
naja…
Die keltische Halloween-Mythologie hat im deutschen Kulturraum keine Basis in Geschichte und Tradition.
Ich finde den Rummel und die Kommerzialisierung von Halloween auch sehr sonderbar, aber der Artikel ist auch nicht gerade…
also in dem Bereich des heute deutschen Kulturraums, dem ich entstamme waren die Kelten lange vor den Germanen (genaugenommen den Bajuwaren) … ich weiß aber nicht, ob sie hier schon Halloween gefeiert haben, oder ob das nur ihre irischen Stammengenossen taten.
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