10:47:01 | Sonntag, 4. November 2007
Im vergangenen Januar wollte ein Pfarrer in den USA in seiner Gemeinde eine Homo-Messe einführen. Doch der Spuk dauerte nicht lange – und brachte interessante Dinge zutage.

Heute kann ein Priester sexuelle Störungen ohne Konsequenzen offen zur Schau tragen.
© John Wigham,
CC(kreuz.net) Im Dezember 2005 beförderte Papst Benedikt XVI. den Erzbischof von Salt Lake City, Mons.
George Niederauer, zum neuen Oberhirten von San Francisco. Mons. Niederauer ist wegen seiner
homolastigen
Positionen umstritten.
Im Januar platzte in seiner ehemaligen Erzdiözese ein Skandal im Zusammenhang
mit einer Homo-Messe.
Das berichtete die Tageszeitung ‘The Salt Lake Tribune’ am 5. März.
Der Pfarrer
des 7000-Seelen-Ortes Park City im US-Bundesstaat Utah wollte einen monatlichen Homo-Gottesdienst einführen.
Nach Angaben der ‘The Salt Lake Tribune’ ist Park City für seine „Verschiedenheit“
Für Mons. Bussen
waren
die Homo-Messen eine
„unglaublich bestärkende Erfahrung“
und „Offenheit“ bekannt.
Der nicht mehr junge
Pfarrer von Park City heißt Mons. Robert Bussen und trägt einen Ohrring.
Seine Homo-Messen stießen
nicht bei allen auf Begeisterung. Dem Priester wurde von Kritikern vorgehalten, die Sodomie während der
Gottesdienste zu beschönigen und die Lehre der Kirche zu verdrehen.
Statt die Lehre der Kirche zur Homo-Unzucht
zu verkündigen, habe er den Sodomismus während seiner Gottesdienste vielmehr gefeiert.
Mons. Bussen
begann die Homo-Messe auch, damit sich die Homo-Unzüchtigen „angenommen fühlten.“
Die erste Homo-Messe
wurde im Januar zelebriert – die zweite einen Monat später.
„Das war eine unglaublich bestärkende Erfahrung“ –
erklärt Mons. Bussen letzten März.
Die Kirche müsse lernen, den Respekt der Homos und ihrer Eltern
zu gewinnen. Letztere würden „keine Rhetorik mehr tolerieren, die ihre Kinder attackiert.“
Widerstand
aus der PfarreiDoch der Geistliche rechnete nicht mit dem Aufruhr in seiner Pfarrei und im ganzen US-Bundesstaat
Utah.
Aufgrund dieser heftigen Reaktionen war die für März angekündigte Homo-Messe die letzte.
In
der Zwischenzeit wurde auch bekannt, daß Mons. Bussen mit der radikalen und sittenfeindlichen Homo-Organisation
‘Dignity’ verhängt ist. Deren Ziel ist es, die kirchliche Lehre über das Homo-Konkubinat zu ändern.
Der Priester nahm im Februar im Rahmen eines Homoaufmarsches auch an einem interreligiösen Gottesdienst
teil.
Eine Gruppe von Pfarreimitgliedern konfrontierte den Priester darum mit ihren Vorbehalten. Doch
Mons. Bussen wich aus.
Darum alarmierten die Gläubigen den Vatikan und den neuernannten Bischof von
Salt Lake City, Mons. John Wester, der am 14. März in sein neues Amt eingesetzt wurde.
Die Gläubigen
stellten ausdrücklich heraus, daß es ihnen nicht um die Person von Mons. Busse gehe, der ein „wunderbarer
Priester“ sei:
„Wir möchten nur sicher sein, daß er kirchliche Positionen vertritt.“
Der Skandal um
die Homo-Messen des Priesters hatte noch einen weiteren Effekt.
Der anonyme Priester im InternetIn
den letzten Jahren publizierte ein anonymer katholischer Priester im Internet ein
Tagebuch, in dem er
sich über seine Homo-Versuchungen ausläßt.
Rat des Bischofs
Der homo-versuchte Priester bekam Hilfe
von seinem Bischof. Mittlerweile ist er „stolz“ auf seine Versuchungen.
Der Geistliche spricht darin auch
über seine Zeit im Priesterseminar, das er in den 70er Jahren besucht hat. Dabei erwähnt er auch das
langsame Erwachen seiner homosexuellen Versuchungen und spricht von einer angeblichen Homo-Feindlichkeit
der Kirche.
Der anonyme Priester schreibt auch, daß er inzwischen mit seiner Homosexualität im Frieden
lebe.
Sein Bischof habe ihm „Rat und Unterstützung“ gegeben: „Ich habe richtig gehandelt, als ich diese
Dimension meines Lebens für mich beansprucht habe, um sie anzunehmen und darüber stolz zu sein.“
„Dieses
heilige Feuer ist geweiht, nicht geheim. Es darf von niemandem weggeworfen werden.“
Im Umfeld der Homo-Messen
von Park City kam die Vermutung auf, daß Mons. Bussen der Schreiber dieses Internet-Tagebuches sei.
Der Priester wurde von Mitgliedern seiner Pfarrei privat darauf angesprochen und bekannte sich dazu. Eine
öffentliche Stellungnahme hat er allerdings abgelehnt.
In der Zwischenzeit ist das Internet-Tagebuch
nur noch über ein Paßwort zugänglich.
Er habe zu Beginn der Homo-Messen die Situation falsch eingeschätzt:
„Wir sind nicht so offen, wie ich gedacht habe“.
Und: „Wir müssen noch in bestimmten Bereichen erwachsen
werden.“
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