Wenn einer Bedenken äußerte, wußte man, ihn zu beruhigen
„Wohl ist man zuerst recht vorsichtig zu Werke gegangen, damit die Leute nicht merken, auf was man hinaus will“. Ein alter Pfarrer über die Reformen des letzten Konzils. Von Hw. Alois Aßmayr († 1980).
(kreuz.net) Ich glaube, daß es euch schwer fallen wird, noch etwas zu finden, das ihr noch nicht zerstört
habt, vielleicht wird manches aber auch noch kommen.
Angefangen hat dieses Zerstörungswerk eigentlich schon vor dem, „Konzil“. Die feste Grundlage hierfür aber hat das „Konzil“ geschaffen.
Wohl ist man zuerst recht vorsichtig zu Werke gegangen, damit die Leute nicht merken, auf was man hinaus will, um möglichst keinen oder nur geringen Widerstand zu erregen.
Mit Absicht hat man mit den „Reformen“ bei dem Kernstück der katholischen Kirche begonnen: der Liturgie und der Heiligen Messe.
Zu Beginn – so rechnete man – sind viele Konzilsväter noch nicht so hellhörig, um zu merken, worauf die ‘‘Reformen“ abzielen.
Auch hat man ja mit ganz bescheidenen und fast harmlosen Änderungen angefangen, aber doch die Türe für spätere und weiterreichende Veränderungen ein wenig geöffnet, ohne daß es viele Konzilsväter merkten.
Wenn einer Bedenken äußerte, verstand man es, ihn zu beruhigen.
Als dann 1969 die neue Messe auch in der Volkssprache erschien und angeordnet wurde, griffen viele voll Begeisterung danach, manche jedoch – auch ich – schüttelten den Kopf. Andere warnten sehr eindringlich davor.
Mich haben besonders die leeren nichtssagenden, eigentlich verlogenen Opfergebete und die Verfälschung in den Wandlungsworten stutzig gemacht.
Ich habe zum Schott gegriffen. Es kamen dann in einem fort Änderungen.
„Ich laß mich nicht mehr länger zum Narren halten und geh ganz zur alten lateinischen Messe zurück. Dann können die Affen übersetzen, was und wie sie wollen.
Wenn wir bei der Matura so übersetzt hätten, wären wir alle durchgeflogen.
Epistel und Evangelium werde ich an Sonn- und Feiertagen deutsch vorlesen, und ihr könnt hinten beten, was und wie ihr wollt.“
Es ist mir dann „Quo primum“ und „Auctorem fidei“ bekannt geworden.
„Pascendi“ war mir schon früher bekannt, ebenso der ganze Kampf von Papst Pius X. gegen den Modernismus.
Heute steht fest, daß die ganze maßgebende Führung der katholischen Kirche modernistisch ist und daher die Kirche auch. Die „Reformen“ beweisen es.
Auch ist heute bekannt, daß die neue Messe ein Fabrikat von liberalen Protestanten und modernistischen Katholiken ist, die beide den Opfercharakter der Heiligen Messe leugnen und auf deren Zerstörung ausgehen.
Um aber den Gläubigen Sand in die Augen zu streun, hat man eine Messe fabriziert, die noch eine zu sein scheint, in Wirklichkeit aber keine mehr ist.
Hw. Alois Aßmayr war Pfarrer in Biberwier im Bistum Innsbruck.
Angefangen hat dieses Zerstörungswerk eigentlich schon vor dem, „Konzil“. Die feste Grundlage hierfür aber hat das „Konzil“ geschaffen.
Wohl ist man zuerst recht vorsichtig zu Werke gegangen, damit die Leute nicht merken, auf was man hinaus will, um möglichst keinen oder nur geringen Widerstand zu erregen.
Mit Absicht hat man mit den „Reformen“ bei dem Kernstück der katholischen Kirche begonnen: der Liturgie und der Heiligen Messe.
Zu Beginn – so rechnete man – sind viele Konzilsväter noch nicht so hellhörig, um zu merken, worauf die ‘‘Reformen“ abzielen.
Auch hat man ja mit ganz bescheidenen und fast harmlosen Änderungen angefangen, aber doch die Türe für spätere und weiterreichende Veränderungen ein wenig geöffnet, ohne daß es viele Konzilsväter merkten.
Wenn einer Bedenken äußerte, verstand man es, ihn zu beruhigen.
Als dann 1969 die neue Messe auch in der Volkssprache erschien und angeordnet wurde, griffen viele voll Begeisterung danach, manche jedoch – auch ich – schüttelten den Kopf. Andere warnten sehr eindringlich davor.
Mich haben besonders die leeren nichtssagenden, eigentlich verlogenen Opfergebete und die Verfälschung in den Wandlungsworten stutzig gemacht.
Ich habe zum Schott gegriffen. Es kamen dann in einem fort Änderungen.
„Als dann die „ökumenische Übersetzung“ erschien, sagte ich offen:
„Ich laß mich nicht mehr länger zum Narren halten und geh ganz zur alten lateinischen Messe zurück. Dann können die Affen übersetzen, was und wie sie wollen.
Wenn wir bei der Matura so übersetzt hätten, wären wir alle durchgeflogen.
Epistel und Evangelium werde ich an Sonn- und Feiertagen deutsch vorlesen, und ihr könnt hinten beten, was und wie ihr wollt.“
Es ist mir dann „Quo primum“ und „Auctorem fidei“ bekannt geworden.
„Pascendi“ war mir schon früher bekannt, ebenso der ganze Kampf von Papst Pius X. gegen den Modernismus.
Heute steht fest, daß die ganze maßgebende Führung der katholischen Kirche modernistisch ist und daher die Kirche auch. Die „Reformen“ beweisen es.
Auch ist heute bekannt, daß die neue Messe ein Fabrikat von liberalen Protestanten und modernistischen Katholiken ist, die beide den Opfercharakter der Heiligen Messe leugnen und auf deren Zerstörung ausgehen.
Um aber den Gläubigen Sand in die Augen zu streun, hat man eine Messe fabriziert, die noch eine zu sein scheint, in Wirklichkeit aber keine mehr ist.
Hw. Alois Aßmayr war Pfarrer in Biberwier im Bistum Innsbruck.
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2. Wenn einer Bedenken äußerte, wußte man, ihn zu beruhigen
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Montag, 5. November 2007 21:51
Rudolfus: Die Bezeichnung „Novus Ordo Missae“ als Erfindung der Traditionalisten zu bezeichnen, das ist
doch kaum ernstgemeint?
Montag, 5. November 2007 20:54
möchtegern-kathole: Gotthard schrieb:
„NOM ist der abschätzige Kampf-Begriff aller Tradis und der Pius-Hanseln!“
NOM bedeutet Novus Ordo Missae. Der Begriff wird verwendet, um vom Alten Messritus zu Unterscheiden. Oder ist „Alter Messritus“ ein abschätziger Begriff? Sicher nicht. „NOM“ ist deshalb nur treffend, auch Paul 6. verwendete den Terminus bei der Promulgation seines Ritus, um vom alten Ritus abzugrenzen. Oder wie sollte man – auf Latein – sonst den NOM bezeichnen, wenn man vom Alten Ritus abgrenzen möchte?
Dass Gotthard selbst aber den Begriff als „abschätzig“ ansieht, ist ein deutlicher Hinweis, wie die Modernisten selbst im Herzen erkennen, dass das neu Creierte im Vergleich zum Alten wertlos ist.
NOM bedeutet Novus Ordo Missae. Der Begriff wird verwendet, um vom Alten Messritus zu Unterscheiden. Oder ist „Alter Messritus“ ein abschätziger Begriff? Sicher nicht. „NOM“ ist deshalb nur treffend, auch Paul 6. verwendete den Terminus bei der Promulgation seines Ritus, um vom alten Ritus abzugrenzen. Oder wie sollte man – auf Latein – sonst den NOM bezeichnen, wenn man vom Alten Ritus abgrenzen möchte?
Dass Gotthard selbst aber den Begriff als „abschätzig“ ansieht, ist ein deutlicher Hinweis, wie die Modernisten selbst im Herzen erkennen, dass das neu Creierte im Vergleich zum Alten wertlos ist.
Montag, 5. November 2007 19:32
Rudolfus: Die Forma Ordinaria widerspricht der Apostolischen Konstitution Quo primum
Die Forma Ordinaria des Römischen Meßbuches widerspricht allerdings der Apostolischen Konstitution Quo
primum von Papst St. Pius V.
„Wieder falsch“
Die Apostolische Konstitution Quo primum spricht eine klare Sprache.
Die Forma Ordinaria widerspricht der weiterhin gültigen Konstitution Quo primum.
Wer das leugnet, kann nicht lesen.
„Wieder falsch“
Die Apostolische Konstitution Quo primum spricht eine klare Sprache.
Die Forma Ordinaria widerspricht der weiterhin gültigen Konstitution Quo primum.
Wer das leugnet, kann nicht lesen.
Montag, 5. November 2007 18:38
Benedikt: @ Rudolfus
Die Forma Ordinaria des Römischen Meßbuches widerspricht allerdings der Apostolischen Konstitution Quo
primum von Papst St. Pius V.
Wieder falsch
.
Wieder falsch
Montag, 5. November 2007 07:01
Rudolfus: Der Papst hat das Recht auf juristische Definition
der Papst hat in der Kirche das Recht zur Ordnung der Liturgie. Wenn er nun bestimmt, dass die Bücher
von 1062 außerordentliche Form und die von 1970 ordentliche Form des einen Römischen Ritus sind, dann
ist das so.
Das Recht und die Gültigkeit der Definition der beiden verschiedenen Meßbücher als „zwei verschiedene Formen des Römischen Ritus“ oder „des Römischen Meßbuches“ kann man dem Papst auch nicht absprechen,
da es einfach eine juristische Einteilung ist,
die jeder Papst treffen kann.
Die Forma Ordinaria des Römischen Meßbuches widerspricht allerdings der Apostolischen Konstitution Quo primum von Papst St. Pius V.
Das Recht und die Gültigkeit der Definition der beiden verschiedenen Meßbücher als „zwei verschiedene Formen des Römischen Ritus“ oder „des Römischen Meßbuches“ kann man dem Papst auch nicht absprechen,
da es einfach eine juristische Einteilung ist,
die jeder Papst treffen kann.
Die Forma Ordinaria des Römischen Meßbuches widerspricht allerdings der Apostolischen Konstitution Quo primum von Papst St. Pius V.
Montag, 5. November 2007 01:41
Benedikt: @ Frasim
Meist steht doch da was von „Eucharistiefeier“…
Und? Das ist doch ein uralter Begriff für diese Feier.
Und? Das ist doch ein uralter Begriff für diese Feier.
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