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Montag, 5. November 2007 08:15
kreuzmeldungen
Namensvettern + Kardinäle wie Kasper oder Lehmann + Oder Bischöfe wie Reinelt + Zähne ausgebissen + Homo-Sorgen
Benedikt XVI. in Brasilien.
Benedikt XVI. in Brasilien.
Namensvettern

Vatikan. Papst Benedikt XVI. erinnerte beim gestrigen Angelus an den Heiligen Karl Borromäus († 1584) dessen Gedenktag – außer wenn der Tag auf einen Sonntag fällt – am 4. November gefeiert wird. Der Mailänder Erzbischof stehe für „Nächstenliebe, klare Lehre, apostolischen Eifer und vor allem für das Gebet“. Der Papst nannte in diesem Zusammenhang seinen Vorgänger, der seinen Namenstag am 4. November feierte. Johannes Paul II. – Karol Wojtyla – sei dem Heiligen Karl Borromäus in vielem ähnlich gewesen.

Kardinäle wie Kasper oder Lehmann

Deutschland. Seit gestern tagt in Dresden die ‘Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands’. Im Vorfeld der Synode sprach der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Wolfgang Huber, mit dem Boulevardmagazin ‘Spiegel’. Dabei forderte Huber eine Ökumene der gemeinsamen Spiritualität, des wechselseitigen Respekts und des gemeinsamen Handelns. Die Katholische Kirche dürfe nicht länger an ihrem Kirchenverständnis festhalten. Doch Huber sieht bei Kardinälen wie Walter Kasper und oder Karl Lehmann den Willen, diesen Zustand zu überwinden.

Oder Bischöfe wie Reinelt

Deutschland. Das im Juli von der Glaubenskongregation veröffentlichte Schreiben über das katholische Kirchenverständnis wird von den Protestanten „mit Recht kritisiert“. Das glaubt der Bischof von Dresden, Mons. Joachim Reinelt, in seinem Grußwort an die Synode der ‘Evangelischen Kirche in Deutschland’. Bischof Reinelt erinnert an das Zweite Vatikanum, das „von bindender und bleibender Bedeutung“ sei. Darin sei die Kirche angeblich von ihrem Anspruch zurückgetreten, daß sei allein Kirche Christi „ist“ – behauptete der Bischof.

Zähne ausgebissen

Österreich. Die Münchner Staatsanwaltschaft hat versucht, eine umstrittene Anklage gegen den österreichischen Pornojäger Martin Humer (81) an ihre österreichischen Kollegen abzugeben. Doch die haben abgelehnt. Das berichtete die ‘Süddeutsche Zeitung’. Humer soll 1.200 Euro Strafe zahlen, weil er in einem satirischen Beitrag das Logo der national-sozialistischen Zeitung ‘Stürmer’ und den Ausdruck „Heil Hitler!“ gebraucht hatte. Dagegen erhob Humer Einspruch. Zur Gerichtsverhandlung am 14. September war der Rentner aus religiösen Gründen verhindert. Darauf lehnte der Richter den Einspruch kurzerhand ab. Gegen diese Entscheidung legte Humer seinerseits Beschwerde ein.

Homo-Sorgen

„Seit einiger Zeit habe ich auch selbst Bilder bei flickr veröffentlicht, mit Creative-Commons-Lizenz. Daß jetzt ausgerechnet kreuz.net meine Bilder nutzt, paßt mir aber gar nicht. Kann nicht mal einer der Tausend Internet-Rechtsanwälte eine No-Fascho-, No-Fundi-Lizenz basteln?“

Aus der privaten Webseite eines Homo-Unzüchtigen.
© Bild: Fabio Pozzebom/ABr, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 26 Lesermeinungen:
Mittwoch, 7. November 2007 23:03
Graf von Galen: Wider VII, @ Alkuin
Gemäß dem Konzil von Florenz sind Häretiker und
Schismatiker vom ewigen Heil ausgeschlossen und
damit also auch die Orthodoxen. Sie können also
nicht zur katholischen Kirche gehören. Da die Kirche
aber der mystische Leib Christi ist und Christus nur
einen Leib hat, kann es nur eine Kirche geben,
welche mit der katholische identisch ist.
VII steht also im klaren Widerspruch zu o.g. Dogma.
O.g. schließt jedoch nicht aus, daß Nichtkatholiken
durch das 8. Sakrament, unüberwindlicher Irrtum
gerettet werden können.
Mittwoch, 7. November 2007 09:02
Alkuin: @Graf von Galen
„Die Kirche Jesu Christi im Vollsinn subsistiert – so Kardinal Kasper (Wege der Einheit. Perspektiven für die Ökumene, Freiburg 2005, 60-62. 94-96) – allein in der katholischen Kirche. Während die orthodoxen Kirchen als echte Partikularkirchen anerkannt werden, sind – nach Dominus Iesus – die aus der Reformation hervorgegangenen kirchlichen Gemeinschaften nicht Kirchen im eigentlichen Sinn.“ (Professor Josef Kreiml)

Hier Volltext: http://www.die-tagespost.de/archiv/titel_anzeige.asp?ID=33445

Nichtsdestotrotz meine ich, dass wenn eine Gemeinschaft keine Kirche im eigentlichen Sinn ist, kann logischer weise die Gemeinschaft(en) nicht Die Kirche sein!
Dienstag, 6. November 2007 23:41
Graf von Galen: Wider VII, @ Alkuin
Ökumenismus- Dekret „Unitatis Redintegratio“ :
Ebenso sind diese getrennte Kirchen und
Gemeinschaften troz der Mängel, die ihnen nach
unserem Glauben anhaften, nicht ohne Bedeutung
und Gewicht im Geheimnis des Heiles.“


Dekret über die Kirche „Lumen Gentium“ :
Die einzige Kirche Christi subsistiert in der kath.
Kirche“.
Ist also mit dieser nicht identisch, sonst
hätte man ja „ist die kath. Kirche“ formuliert.

Jedenfalls stehen o.g. Zitate im Widerspruch zum
Dogma „Extra ecclesiam nulla salus“.
Dienstag, 6. November 2007 08:56
Alkuin: @Graf von Galen:
„VII hat die Lehre, daß die kath. Kirche die Kirche ist,
abgeändert.“


Wo haben das den her? Das einzige was VII diesbezüglich gemacht hat war die These (nicht Dogma) „Extra ecclesiam salus non est“ relativiert aber ohne vom Absolutheitsanspruch abzurücken.

Ein blick in die Verschieden Konzilsdokumente zeigt, dass die Kirche nie und keineswegs ihre Anspruch als die von Christi gegründete Kirche verändert hat (vgl. NA, UR, DV).
Montag, 5. November 2007 23:46
Olorin †: Von der Redaktion entfernt
Montag, 5. November 2007 23:44
Graf von Galen: Wider VII, @ Rudolfus
VII hat die Lehre, daß die kath. Kirche die Kirche ist,
abgeändert. Man kann nun natürlich sagen, daß es
hierzu nicht befugt war und von daher sich an der
Lehre der kath. Kirche nichts geändert hat.
Dies ist zweifellos richtig.
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