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Nur die Einheit der Familie + Einer unter vielen? + Der Protestantismus ist nicht wahr + Priester können aufatmen + Jetzt haben wir gar nichts mehr
Nur die Einheit der Familie

Vatikan. Gestern hielt Benedikt XVI. im Vatikan eine Ansprache zu Ehe und Familie. Der Papst sprach vor Delegierten der Gruppe „Neue Familien“. Sie gehören zu der nach dem Zweiten Weltkrieg in Italien gegründeten Laienbewegung der Fokolare. Die Arbeit der Eltern würdigte Benedikt XVI. als „echten Einsatz für eine stille und tiefgehende Evangelisierung“. Nur die Einheit der Familie schaffe ein wahres Nest der Liebe, in dem Kinder empfangen und tugendhaft erzogen werden können.

Einer unter vielen?

Italien. Mitte Oktober tagte eine Theologenkommission des Vatikan und der orthodoxen Gemeinschaften in der mittelitalienischen Stadt Ravenna. Allerdings verließ die Delegation des Moskauer Patriarchats die Konferenz wegen interner Streitigkeiten vorzeitig. Inhalte des Ergebnispapiers sind durch gezielte Indiskretionen bereits vor der Veröffentlichung an die Öffentlichkeit gelangt. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Das Dokument besagt, daß der Vorrang des Papstes keine unüberwindliche Hürde für die Ökumene sei. Die ökumenischen Geister scheiden sich allerdings an der Frage, was dieser Vorrang in der Praxis bedeutet.

Der Protestantismus ist nicht wahr

Schweiz. Die Religion sei als menschliche Kulturschöpfung nicht die Wahrheit. Sie verweise nur auf die Wahrheit. Diese Erkenntnis verbreitete der ‘Schweizerische Evangelische Kirchenbund’ am Freitag bei der Vorstellung eines neuen Dokumentes mit dem Titel „Wahrheit in Offenheit – Der christliche Glaube und die Religionen.“ Die Wahrheitsgewißheit bestehe nicht in festgeschriebenen Dogmen, sondern sei eine Lebensorientierung – wurde weiter verunklart.

Priester können aufatmen

Deutschland. Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ organisiert in der nächsten Fastenzeit vom 11. bis 15. Februar bereits zum dritten Mal Exerzitien. Die Schweige- und Vortragsexerzitien finden in Elkhausen statt – rund siebzig Kilometer südöstlich von Köln. Teilnehmen können Priester und Diakone. Das Thema lautet „Sucht mein Angesicht – Leben in Gottes Gegenwart.“ Referent ist der Spiritual am Eichstätter Priesterseminar, Hw. Lorenz Gadient.

Jetzt haben wir gar nichts mehr

„Wenn Gott verschwindet, stehen wir vor einem Dilemma. Die Werte müssen sich auf etwas beziehen, sie müssen irgendwo herkommen. In einer Welt ohne Gott ist es schwierig, ein ethisches und moralisches System einzurichten. Die Ideologien haben versucht, ein Ersatz zu sein, aber auch sie scheiterten, und jetzt haben wir gar nichts mehr. Und weder iPod noch Handel und Werbung schaffen ein Wertesystem. Die Werte, denen wir mit unserem übertriebenen Konsumverhalten folgen, bedeuten gar nichts. Unserer Gesellschaft gleitet auf dem bißchen Erinnerung daher, einmal zu den Guten gehört zu haben. Sie lebt von den Resten.“

Der französische Schriftsteller Jonathan Littell (40) in einem Interview mit Jesús Ruis Mantilla, ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ vom 3. November 2007.
      
46 Lesermeinungen
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#46   engelhardt †   20:33:59 | Sonntag, 4. November 2007
Oh wow!
auf diese Errungenschaften werden wir über kurz oder lang alle verzichten müssen.
Diese Diskussion ist endgueltig zur Farce verkommen. Willst Du mit jetzt mit apokalyptischen Wahnvorstellungen Angst machen.
Wie gehabt: Behauptungen aufstellen, grosse Sprueche klopfen aber unfaehig, gemachte Behauptungen zu konkretisieren.
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#45   Florian Geyer   20:30:17 | Sonntag, 4. November 2007
engelhardt
„Wenn Du die Wissenschaft also derart gering schaetzt, dann befreie Dich doch von all den Errungenschaften, die uns die wissenschaftliche Methode beschehrt hat.“
auf diese Errungenschaften werden wir über kurz oder lang alle verzichten müssen.
„Mal sehen, wie lange Du in einem Erdloch im Wald ueberlebst.“
Sicher länger als ein blutleerer Kretin mit Hornbrille und Kugelschreiber.
Ich kritisiere nicht die Wissenschaft sondern deren erhebung zur Ideologie
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#44   HeinrichvonOfterdingen   20:29:42 | Sonntag, 4. November 2007
Lieber Engelhardt,
nun werden Sie aber lächerlich. Ich habe für „die Wissenschaft“ vermutlich mehr getan als Sie, ohne, dass ich das je so pathetisch herausposaunt hätte. Dass es uns heute besser geht hängt doch von den vielen Ingenieuren und Meistern, von den vielen Uni-Assistenten und Professoren ab und nicht von den Menschen, die den Fortschritt ideologisch missbrauchen. Man kann an vorderster Front des technischen Fortschritts mitarbeiten und gläubig sein.
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#43   engelhardt †   20:24:50 | Sonntag, 4. November 2007
wissenschaft
kleinliche gartenzwergmethoden (falsifikation bestätigung etc)
Florian, ohne die wissenschaftliche Methode haettest Du weder Computer noch elektrisches Licht und die Wahrscheinlickeit, dass Du Deine ersten 3 Lebensjahre ueberlebt haettest waere sehr gering gewesen.
Wenn Du die Wissenschaft also derart gering schaetzt, dann befreie Dich doch von all den Errungenschaften, die uns die wissenschaftliche Methode beschehrt hat.
Dann koennen wir wenigstens auch auf Deine minderbemittelten Beitraege verzichten.
Mal sehen, wie lange Du in einem Erdloch im Wald ueberlebst.
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#42   Rudolfus   20:21:13 | Sonntag, 4. November 2007
@engelhard / Die katholische Religion ist bezeugt durch die leibliche Auferstehung Christi
und durch unzählige Gnadenerweise Gottes an Seinem Gottesvolk, der Kirche.
Wer die Gnaden Gottes nicht sehen will, ist selbst schuld – und bringt sich nur um das eigene Seelenheil.
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#41   engelhardt †   20:16:14 | Sonntag, 4. November 2007
Naja, haette mich ja gewundert.
Heinrich, dass Christen ihre Behauptungen nicht belegen ist keine Ausnahme, das ist Programm.
Wundert mich nicht, wieso sollten Anhaenger einer derart irrationalen Ideologie auch anders handeln? Sie haben es ja nie gelernt.
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#40   Florian Geyer   20:15:32 | Sonntag, 4. November 2007
engelhardt
belegen in ihrem primitivsinne kann man keine sachen die nicht ins zeitgenössische wisssenschaftskonzept passen. ihnen kommt zu gute dass ihr auffassungssinn auf kleinliche gartenzwergmethoden (falsifikation bestätigung etc) beschränkt sind. auch eine art von behinderung. dennoch will ich ihnen nicht absprechen dass sie nicht bemüht sind und ihr bestes geben…
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#39   Rudolfus   20:14:44 | Sonntag, 4. November 2007
@engelhard / Von katholischer Seite gibt es keine Wahnideen
Wahnideen gibt es nur im Sozialismus und in gottlosen Ideologien, nie von der Kirche, höchstens von verrückten Hierarchen und despotischen Päpsten wie Paul IV. oder Paul VI.
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#38   HeinrichvonOfterdingen   20:14:10 | Sonntag, 4. November 2007
Lieber Engelhardt,
Sie zu widerlegen ist unmöglich. Das würde voraussetzen, dass Sie hier sowas wie eine Meinung und Argumente abgeliefert hätten. Soweit ich das gerade nochmals nachvollzogen habe, haben Sie hier aber nur rumgekotzt. Und Kotze widerlegt sich so schlecht. Sie hat einen penetranten Geruch und kann nicht widerlegt, sondern nur weggeputzt werden.
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#37   engelhardt †   20:09:47 | Sonntag, 4. November 2007
Widerlegt mich!
Zeigt mir doch mal einen Beitrag von Rudi, in dem er seine vorangegangenen Wahnideen belegt.
Na los! Belehrt mich eines besseren und beweisst, wie falsch ich mit meinen Aussagen liege.
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#36   Florian Geyer   20:08:22 | Sonntag, 4. November 2007
engelhardt
sie sind ein Kobold der anderen die Worte im Mund umdreht und sich dabei selbst als Moralapostel präsentiert, wohlwissend den Zeitgeist und somit die Macht auf der eigenen Seite zu haben.
:-@
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#35   HeinrichvonOfterdingen   20:07:51 | Sonntag, 4. November 2007
Lieber Engelhardt,
Heinrich, Rudis Beitraege sind lediglich eine Aneinanderreihung wirrer Wahnideen, onhne erkennbaren Bezug zur Realitaet.
… die Tatsache, dass Sie den Bezug nicht erkennen halte ich nicht für sehr relevant. Um ehrlich zu sein, hätte mich auch gewundert.
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#34   engelhardt †   20:04:46 | Sonntag, 4. November 2007
Bitte?
Heinrich, Rudis Beitraege sind lediglich eine Aneinanderreihung wirrer Wahnideen, onhne erkennbaren Bezug zur Realitaet.
Weist man ihn darauf hin antwortet er entweder mit „wie kannst Du es wagen, meine Aussagen anzuzweifeln“ oder „Du bist zu dumm die Wahrheit zu erkennen“.
Versteh nicht, wie er da irgenwo richtig liegen kann.
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#33   HeinrichvonOfterdingen   20:00:49 | Sonntag, 4. November 2007
Lieber Engelhardt,
Sie haben wirklich keinen Grund hier überheblich zu sein! Rudolfus liegt ja wenigstens im Ergebnis nicht daneben, wenngleich er kein Meister der Argumentation ist. Bei Ihnen stimmt das Ergebnis nicht und Argumente haben Sie ohnehin hier noch nie zum Besten gegeben.
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#32   Rudolfus   19:55:53 | Sonntag, 4. November 2007
Dessen Sie ja …
Die hier aufgezeigte Irrationalitaet ist wirklich endlos. Haette mir vor 10 Jahren jemand erzaehlt, dass er derartig verblendete und merkbefreite Menschen tatsaechlich gibt,
… wohl das beste Beispiel sind.
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#31   engelhardt †   19:52:48 | Sonntag, 4. November 2007
Immer wieder Spass dabei…
Die hier aufgezeigte Irrationalitaet ist wirklich endlos. Haette mir vor 10 Jahren jemand erzaehlt, dass er derartig verblendete und merkbefreite Menschen tatsaechlich gibt, ich haette ihn ausgelacht.
Es lebe das Internet, zeigt es uns doch, dass der Wahnsinn der Menschen keine Grenzen hat.
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#30   Rudolfus   19:49:12 | Sonntag, 4. November 2007
@Engelhard / Ihre Ausfälle zeigen nur,
daß Sie kein sachliches Denken besitzen.
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#29   Florian Geyer   19:43:47 | Sonntag, 4. November 2007
Innerhalb der Bedingungen
der Möglichkeit von Wisenschaft sollte Gott sich hineinzwängen ?
lächerlich, dann müßte sich ja Gott aufs Ameisenniveau der begeben.
nein nein Er selbst diktiert die Möglichkeiten Seiner erfahrung, nicht irgendwelche hornbebrillten blutleeren Kasperl wie unser Engelhard :-D
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#28   Rudolfus   19:39:46 | Sonntag, 4. November 2007
@Obelix / Sie besitzen eine falsche Auffassung der Therie der Wissenschaft.
Ihre behaupteten Tatsachen sind Theorien von Wissenschaften – keine Tatsachen.
Informieren Sie sich, was eine Theorie der Wissenschaft ist,
z.B. auf de.wikipedia.org/wiki/Theorie
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#27   Sozialkatholisch   19:39:18 | Sonntag, 4. November 2007
@ Methobelix
Sie sollten sich nicht immer so blind aus die Beweisbarkeit verlassen, zum einen sind wir alle nur fehlbare Menschen und zum anderen leben wir ja vielleicht doch in der Matrix.
^-^
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#26   engelhardt †   19:36:16 | Sonntag, 4. November 2007
Heinrich!
Ach, Rudi zu seinen wahnhaften Aeusserung zu bringen macht einfach nur Spass. Ich wuesste zu gerne, was in seinem Kopf vorgeht.
Ob sein direktes Umfeld das mitbekommt?
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#25   obelix †   19:35:40 | Sonntag, 4. November 2007
Das ist das Ergebnis Ihrer Gotteshypothese
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Obelix,…
Gott selbst hat sich geoffenbart.
Die Existenz Gottes ist keineswegs eine Tatsache, wie z. B. die Evolutionstheorie. Sie wollen das nur glauben. So wie ein Junkie glaubt, dass der nächste Schuss ihm gut tun wird, oder der letzte sein wird, oder …
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#24   Rudolfus   19:34:57 | Sonntag, 4. November 2007
Die Religion und die Frage nach Gott ist nicht nur eine Offenbarungsfrage
die Herangehensweise ist eine ganz andere. Unser Glaube ist eine Offenbarungsreligion. Gott selbst hat sich geoffenbart.
Die Frage nach Gott ist auch Gegenstand der Wissenschaften, von Philosophie bis Physik.
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#23   HeinrichvonOfterdingen   19:33:31 | Sonntag, 4. November 2007
Lieber Engelhardt,
vergessen Sie was Rudolf zu dem Thema gesagt hat.
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#22   Rudolfus   19:33:30 | Sonntag, 4. November 2007
Informieren Sie sich bei der Wissenschaft
In welcher Wissenschaft, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit un dwelche Parameter liegen der Berechnung zu Grunde??
Sie stellen zumindest bereits eine wissenschaftliche Frage.
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#21   engelhardt †   19:31:53 | Sonntag, 4. November 2007
Theorie?
Daß Gott keine Tatsache wäre, kann niemand widerlegen und ist damit in der Wissenschaft eine Theorie von hoher Wahrscheinlichkeit.
In welcher Wissenschaft, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit un dwelche Parameter liegen der Berechnung zu Grunde??
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#20   HeinrichvonOfterdingen   19:27:37 | Sonntag, 4. November 2007
Lieber Obelix,
die Herangehensweise ist eine ganz andere. Unser Glaube ist eine Offenbarungsreligion. Gott selbst hat sich geoffenbart.
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#19   Rudolfus   19:20:21 | Sonntag, 4. November 2007
@obelix /Gott als Tatsache kann von niemandem ausgeschlossen werden
Ihr Glauben an Gott ist möglicherweise eine Tatsache, Gott selbst nicht.
Daß Gott keine Tatsache wäre, kann niemand widerlegen und ist damit in der Wissenschaft eine Theorie von hoher Wahrscheinlichkeit.
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#18   obelix †   19:02:48 | Sonntag, 4. November 2007
hallo Heinrich!
Wir katholische Christen halten unseren Glauben jedoch für von Gott geoffenbart, was einen erheblichen Unterschiede macht. Es handelt sich um Tatsachen, …
Tatsachen sollten schon elastbare Beweise für ihre Existenz anbieten. Mit Gott, dessen Existenz nicht widerlegbar ist (und somit unbeweisbar ist) ist das Wort Tatsache schlechterdings unvereinbar. Ihr Glauben an Gott ist möglicherweise eine Tatsache, Gott selbst nicht.
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#17   HeinrichvonOfterdingen   18:03:56 | Sonntag, 4. November 2007
Lieber Obelix,
das beste Beispiel ist die Geschichtswissenschaft. Oder können Sie rein aus dem Licht der Vernunft erschließen, dass etwa 1922 in Washington eine Flottenkonferenz stattfand? Es gibt viele Dinge bei denen wir auf ein Zeugnis angewiesen sind, ohne Zeugen können wir von der Tatsache nichts wissen.
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#16   Pünktchen   17:17:37 | Sonntag, 4. November 2007
„Aus der Vernunft“ leiten sich überhaupt
keine Tatsachen her, auch aus dem „Licht der Vernunft“ sind sie keineswegs „erschließbar“.
Das wäre so, als wenn man behaupten würde, aus dem Licht einer Leselampe leitete sich ein Buch her oder dieses ließe sich aus ihm „erschließen“.
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#15   obelix †   16:54:57 | Sonntag, 4. November 2007
Von welchen „Tatsachen“ sprechen Sie, um Gottes Willen?
Es handelt sich um Tatsachen, die rein aus dem Licht der Vernunft nicht erschließbar sind, …
Wenn eine „Tatsache“ nicht mehr „aus dem Licht der Vernunft erschliessbar ist“ ist es keine Tatsache mehr.
Es ist zwar durchaus so, dass es Tatsachen gibt die nicht einfach zu verstehen sind, wie z. B. verschiedene physikalische Tatsachen aus der Quantenmechanik oder, für ein wenig schlichtere Gemüter, die Evolutionstheorie, trotzdem handelt es sich dabei um Tatsachen. Gott ist vom Glauben abhängig, keine beweisbare oder widerlegbare Tatsache.
Unser Gott ist für Mslime genau so wenig Tatsache, wie Allah für uns.
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#14   Peter-Pan   16:36:29 | Sonntag, 4. November 2007
@HeinrichvonOfterdingen
Da stehen Sie aber ziemlich einsam da, wenn Sie die Behauptung, dass Bibel und Kirchenlehre nur selten mit der Realität in Einklang zu bringen sind, für sonderbar halten.
Schauen Sie sich mal um, wie viele Menschen es gibt, die tatsächlich noch glauben, Adam und Eva wären die ersten Menschen gewesen und Eva aus Adams Rippe gemacht. Und dann die Sache mit dem Alter der Welt selbst, dass man recht zuverlässig aus der Bibel errechnen kann und in das sich nicht einmal die dokumentierte und erforschte Menschheitsgeschichte hereinpressen lässt, geschweige denn alles das, was vorher kam.
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#13   HeinrichvonOfterdingen   15:53:34 | Sonntag, 4. November 2007
Lieber pp,
Aber wie man es auch dreht und wendet, Bibel und Kirchenlehre sind mit der Realität selten überein zu bringen.
… wie kommen Sie denn auf so eine sonderbare Aussage?
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#12   Peter-Pan   13:34:35 | Sonntag, 4. November 2007
@HeinrichvonOfterdingen
Ja, aber das ist doch der springende Punkt mit so ziemlichen allen Religionen: Jeder der wirklich gläubig ist, hält seinen Glauben für die alleingültige Wahrheit.
Aber wie man es auch dreht und wendet, Bibel und Kirchenlehre sind mit der Realität selten überein zu bringen.
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#11   HeinrichvonOfterdingen   13:26:07 | Sonntag, 4. November 2007
Lieber pp,
letztlich auch nur eine ziemlich komplexe Idee … Die christlichen Wahrheiten sind ebenfalls Menschenwerk.
… nun da scheiden sich eben die Geister. Wir halten die „Idee“ für ziemlich einfach, außerdem halten wir sie nicht für eine Idee. Die Idee (gr. εἶδος (eidos) / ἰδέα (idea) = Vorstellung, Urbild, Idee) bezeichnet eine geistige Vorstellung, einen Gedanken. Wir katholische Christen halten unseren Glauben jedoch für von Gott geoffenbart, was einen erheblichen Unterschiede macht. Es handelt sich um Tatsachen, die rein aus dem Licht der Vernunft nicht erschließbar sind, die sich aber wenn sie erst einmal bekannt sind durch die Vernunft in ihrer Vernetzung und in ihrem Zusammenhang erwogen werden können. Es ist diesbezüglich so ähnlich wie mit der Geschichtswissenschaft.
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#10   Peter-Pan   12:38:39 | Sonntag, 4. November 2007
@Luther
Ob der Kommunismus mehr Opfer hervorgebracht hat, als der Nationalsozialismus oder verschiedene Religionen ist zweifelhaft. Aber wie auch immer, das Beispiel ist gut. Niemand haßt den Kommunismus, weil er/sie glaubt Karl Marx sei ein schlechter Mensch gewesen – oder weil es an Verständnis mangelt für irgendwelche ausgebeuteten Arbeiter die beginnend im 19. Jahrhundert gegen das Kapital rebellierten (Nun gut, vielleicht mangelt es hier und da an Verständnis).
Aber in der Umsetzung haben die Ideen des Kommunismus natürlich weitgehend versagt (was nicht heißt, dass aus der Arbeiterbewegung nicht auch eine Menge Gutes hervorgegangen ist). Heute kommt man gar nicht umhin, damit Diktaturen und Unrechtsregime in Verbindung zu bringen.
Aber der christliche Glaube ist wie jede andere Religion oder Ideologie letztlich auch nur eine ziemlich komplexe Idee – mit verdammt viel Interpretationsspielraum. Es bringt doch nicht so zu tun, als wäre diese eine Idee größer und wahrer als alle anderen. Das behaupten alle Religinen von sich. Und es gibt ältere und fantasievollere als das Christentum. Die christlichen Wahrheiten sind ebenfalls Menschenwerk.
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#9   Luther   12:23:01 | Sonntag, 4. November 2007
Viele haben in der
Bewertung der Geschichte immer wieder einen großen Fehler gemacht: Sie verwechseln Mittel und Zweck, Ursache und Wirkung!
Sicher, es mag gute humanistische Ideen und Ideale geben, die vollkommen ohne Gott auskommen. Letztendlich bleiben sie jedoch Gedankengut einzelner Menschen und sind nichts als unverbindlich! Sie festigen einen Menschen nicht!
Der Fehler in der Bewertung liegt darin, dass man die Auswüchse der Religion damit vergleicht, was die Religion im Inneren ist. Klar, es gab sehr schlimme Verbechen, die Menschen in der Kirche begangen haben und heute noch begehen. Das rührt jedoch keineswegs das Innere der Religion an, noch ist sie dafür schuldig. Die „Kirche“ ist und bleibt heilig, doch die Menschen darin bringen die Sünde!
Dasgleiche jedoch finden wir doch auch in menschengemachten „Ideologien“: Kommunismus, Marxismus, Anarchie, etc…Auch hier finden wir doch deutlich Tendenzen des Missbrauchs, ja, in DER selbstgestrickten Ideologie überhaupt, dem Kommunismus, sind die weltweit MEISTEN Opfer hervorgegangen (wie auch im Nationalsozialismus)!
Im Grunde jedoch birgt die chrs. Religion die Wahrheit in sich selbst. Ohne die wirkliche Rückbesinnung und die Verantwortung vor diesem Gott gehen wir Menschen verloren. Auch Atheisten suchen sich zu rechtfertigen. Sie machen jedoch oft den Fehler, sich selbst als Gott zu sehen, vor dem sie sich rechtfertigen. Das jedoch ist ein Fehler im Begriff Rechtfertigung! Man kann sich nur VOR jmd. rechtfertigen und zwar VERBINDLICH!!!
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#8   methusalix †   11:45:13 | Sonntag, 4. November 2007
@Romulus
Romulus: @engelhardt
Ich glaube Dir kein Wort, was Du schreibst! Warum sollte ich auch?
Vielleicht weil engelhardt die Wahrheit schreibt? Sie müssen nur versuchen die Wahrheit zu erkennen und wenn Sie sie erkannt haben auch annehmen. So einfach ist das.
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#7   Peter-Pan   11:40:46 | Sonntag, 4. November 2007
Göttlicher Wertebezug?
Warum nur ist es so schwer sich vorzustellen, dass Moral und Ethik keinen geringeren Wert haben, nur weil sie menschliche Schöpfungen sind.
Fast zwei Jahrtausende konnte das Christentum (und andere Relgionen, aber bleiben wir beim christlichen Beispiel) schalten und walten. Und trotzdem oder gerade deswegen blicken wir auf eine unglaublich blutige Geschichte zurück: Auf Kriege, Leibeigenschaft/Sklaverei und den Absolutismus der Machthabenden, auf Völkermord, rücksichtlosen Kolonialismus und Ausbeutung, auf Inquisition, Folter und Mord.
Jetzt rümpfen Menschen wie dieser Littel die Nase über unsere schnelllebige Zeit, über Werbung, Technik-Glaube und Konsumsucht.
Und ja, vielleicht ist das alles auch wirklich nicht der Weisheit letzter Schluß. Es könnte in vieler Hinsicht besser um die Welt bestellt sein.
Aber jetzt so zu tun, als wäre es besser um uns bestellt gewesen, als Gott noch das Alpha und Omega im gesellschaftlichen Leben war – das lässt auf jemanden schließen, der nie ein Geschichtsbuch geöffnet hat.
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#6   Gotthard   11:38:36 | Sonntag, 4. November 2007
„Die Ethik findet ihre Grundlage in der Religion.“
im Judentum, im Taoismus, im Hiduismus, im Buddhismus, im Christentum, im Islam und und und …
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#5   engelhardt †   10:43:42 | Sonntag, 4. November 2007
QED…
Haette nicht gedacht, dass meine Aussage so schnell belegt werden wuerde.
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#4   Romulus   10:40:45 | Sonntag, 4. November 2007
@engelhardt
Ich glaube Dir kein Wort, was Du schreibst! Warum sollte ich auch?
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#3   engelhardt †   10:35:30 | Sonntag, 4. November 2007
Werte
In einer Welt ohne Gott ist es schwierig, ein ethisches und moralisches System einzurichten.
Noe, dass ist ganz einfach. Es ist fuer ideologisch konditionierte Menschen allerdings schwer, sich vorzustellen, dass Menschen aus Einsicht und nicht aus Angst vor Hoellenstrafen ethisch handeln koennen.
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#2   matt2 †   09:52:01 | Sonntag, 4. November 2007
die „Werte“ sind auch im Menschen grundgelegt…
man kann sie ebenso an ihn anknüpfen, weil der Mensch ja als das Kind Gottes die Veranlagung zum göttlichen in sich hat. Um diese Werte hervorzubringen und bewußt zu machen bedarf es aber auch eines Umfelds in dem diese Werte bereits kultiviert sind. Ist das Umfeld gottlos, so wird auch das Göttliche im Mensch geleugnet und sich nur schwer und vereinzelt entfalten können.
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#1   Beobachterin   09:29:40 | Sonntag, 4. November 2007
Die Ethik findet ihre Grundlage in der Religion
Wenn Gott verschwindet, stehen wir vor einem Dilemma. Die Werte müssen sich auf etwas beziehen, sie müssen irgendwo herkommen.
„Die Ethik findet ihre Grundlage in der Religion.“
Papst Benedikt XVI.
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