Nur die Einheit der Familie + Einer unter vielen? + Der Protestantismus ist nicht wahr + Priester können aufatmen + Jetzt haben wir gar nichts mehr
Nur die Einheit der Familie
Vatikan. Gestern hielt Benedikt XVI. im Vatikan eine Ansprache zu Ehe und
Familie. Der Papst sprach vor Delegierten der Gruppe „Neue Familien“. Sie gehören zu der nach dem Zweiten
Weltkrieg in Italien gegründeten Laienbewegung der Fokolare. Die Arbeit der Eltern würdigte Benedikt
XVI. als „echten Einsatz für eine stille und tiefgehende Evangelisierung“. Nur die Einheit der Familie
schaffe ein wahres Nest der Liebe, in dem Kinder empfangen und tugendhaft erzogen werden können.
Einer
unter vielen?
Italien. Mitte Oktober tagte eine Theologenkommission des Vatikan und der orthodoxen Gemeinschaften
in der mittelitalienischen Stadt Ravenna. Allerdings verließ die Delegation des Moskauer Patriarchats
die Konferenz wegen interner Streitigkeiten vorzeitig. Inhalte des Ergebnispapiers sind durch gezielte
Indiskretionen bereits vor der Veröffentlichung an die Öffentlichkeit gelangt. Das berichtete ‘Radio
Vatikan’. Das Dokument besagt, daß der Vorrang des Papstes keine unüberwindliche Hürde für die Ökumene
sei. Die ökumenischen Geister scheiden sich allerdings an der Frage, was dieser Vorrang in der Praxis
bedeutet.
Der Protestantismus ist nicht wahr
Schweiz. Die Religion sei als menschliche Kulturschöpfung
nicht die Wahrheit. Sie verweise nur auf die Wahrheit. Diese Erkenntnis verbreitete der ‘Schweizerische
Evangelische Kirchenbund’ am Freitag bei der Vorstellung eines neuen Dokumentes mit dem Titel „Wahrheit
in Offenheit – Der christliche Glaube und die Religionen.“ Die Wahrheitsgewißheit bestehe nicht in festgeschriebenen
Dogmen, sondern sei eine Lebensorientierung – wurde weiter verunklart.
Priester können aufatmen
Deutschland.
Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ organisiert in der nächsten Fastenzeit vom 11. bis 15. Februar bereits
zum dritten Mal Exerzitien. Die Schweige- und Vortragsexerzitien finden in Elkhausen statt – rund siebzig
Kilometer südöstlich von Köln. Teilnehmen können Priester und Diakone. Das Thema lautet „Sucht mein
Angesicht – Leben in Gottes Gegenwart.“ Referent ist der Spiritual am Eichstätter Priesterseminar, Hw.
Lorenz Gadient.
Jetzt haben wir gar nichts mehr
„Wenn Gott verschwindet, stehen wir vor einem Dilemma.
Die Werte müssen sich auf etwas beziehen, sie müssen irgendwo herkommen. In einer Welt ohne Gott ist
es schwierig, ein ethisches und moralisches System einzurichten. Die Ideologien haben versucht, ein Ersatz
zu sein, aber auch sie scheiterten, und jetzt haben wir gar nichts mehr. Und weder iPod noch Handel und
Werbung schaffen ein Wertesystem. Die Werte, denen wir mit unserem übertriebenen Konsumverhalten folgen,
bedeuten gar nichts. Unserer Gesellschaft gleitet auf dem bißchen Erinnerung daher, einmal zu den Guten
gehört zu haben. Sie lebt von den Resten.“
Der französische Schriftsteller Jonathan Littell (40) in
einem Interview mit Jesús Ruis Mantilla, ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ vom 3. November 2007.
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46 Lesermeinungen
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#46 engelhardt † 20:33:59 | Sonntag, 4. November 2007
Oh wow! auf diese Errungenschaften werden wir über kurz oder lang alle verzichten müssen. Diese Diskussion
ist endgueltig zur Farce verkommen. Willst Du mit jetzt mit apokalyptischen Wahnvorstellungen Angst machen.
Wie gehabt: Behauptungen aufstellen, grosse Sprueche klopfen aber unfaehig, gemachte Behauptungen zu konkretisieren.
#45 Florian Geyer 20:30:17 | Sonntag, 4. November 2007
engelhardt „Wenn Du die Wissenschaft also derart gering schaetzt, dann befreie Dich doch von all den Errungenschaften,
die uns die wissenschaftliche Methode beschehrt hat.“ auf diese Errungenschaften werden wir über kurz
oder lang alle verzichten müssen. „Mal sehen, wie lange Du in einem Erdloch im Wald ueberlebst.“ Sicher
länger als ein blutleerer Kretin mit Hornbrille und Kugelschreiber. Ich kritisiere nicht die Wissenschaft
sondern deren erhebung zur Ideologie
Lieber Engelhardt, nun werden Sie aber lächerlich. Ich habe für „die Wissenschaft“ vermutlich mehr getan
als Sie, ohne, dass ich das je so pathetisch herausposaunt hätte. Dass es uns heute besser geht hängt
doch von den vielen Ingenieuren und Meistern, von den vielen Uni-Assistenten und Professoren ab und nicht
von den Menschen, die den Fortschritt ideologisch missbrauchen. Man kann an vorderster Front des technischen
Fortschritts mitarbeiten und gläubig sein.
#43 engelhardt † 20:24:50 | Sonntag, 4. November 2007
wissenschaft kleinliche gartenzwergmethoden (falsifikation bestätigung etc) Florian, ohne die wissenschaftliche
Methode haettest Du weder Computer noch elektrisches Licht und die Wahrscheinlickeit, dass Du Deine ersten
3 Lebensjahre ueberlebt haettest waere sehr gering gewesen. Wenn Du die Wissenschaft also derart gering
schaetzt, dann befreie Dich doch von all den Errungenschaften, die uns die wissenschaftliche Methode beschehrt
hat. Dann koennen wir wenigstens auch auf Deine minderbemittelten Beitraege verzichten. Mal sehen, wie
lange Du in einem Erdloch im Wald ueberlebst.
@engelhard / Die katholische Religion ist bezeugt durch die leibliche Auferstehung Christi und durch unzählige
Gnadenerweise Gottes an Seinem Gottesvolk, der Kirche. Wer die Gnaden Gottes nicht sehen will, ist selbst
schuld – und bringt sich nur um das eigene Seelenheil.
#41 engelhardt † 20:16:14 | Sonntag, 4. November 2007
Naja, haette mich ja gewundert. Heinrich, dass Christen ihre Behauptungen nicht belegen ist keine Ausnahme,
das ist Programm. Wundert mich nicht, wieso sollten Anhaenger einer derart irrationalen Ideologie auch
anders handeln? Sie haben es ja nie gelernt.
#40 Florian Geyer 20:15:32 | Sonntag, 4. November 2007
engelhardt belegen in ihrem primitivsinne kann man keine sachen die nicht ins zeitgenössische wisssenschaftskonzept
passen. ihnen kommt zu gute dass ihr auffassungssinn auf kleinliche gartenzwergmethoden (falsifikation
bestätigung etc) beschränkt sind. auch eine art von behinderung. dennoch will ich ihnen nicht absprechen
dass sie nicht bemüht sind und ihr bestes geben…
@engelhard / Von katholischer Seite gibt es keine Wahnideen Wahnideen gibt es nur im Sozialismus und in
gottlosen Ideologien, nie von der Kirche, höchstens von verrückten Hierarchen und despotischen Päpsten
wie Paul IV. oder Paul VI.
Lieber Engelhardt, Sie zu widerlegen ist unmöglich. Das würde voraussetzen, dass Sie hier sowas wie
eine Meinung und Argumente abgeliefert hätten. Soweit ich das gerade nochmals nachvollzogen habe, haben
Sie hier aber nur rumgekotzt. Und Kotze widerlegt sich so schlecht. Sie hat einen penetranten Geruch und
kann nicht widerlegt, sondern nur weggeputzt werden.
#37 engelhardt † 20:09:47 | Sonntag, 4. November 2007
Widerlegt mich! Zeigt mir doch mal einen Beitrag von Rudi, in dem er seine vorangegangenen Wahnideen belegt.
Na los! Belehrt mich eines besseren und beweisst, wie falsch ich mit meinen Aussagen liege.
#36 Florian Geyer 20:08:22 | Sonntag, 4. November 2007
engelhardt sie sind ein Kobold der anderen die Worte im Mund umdreht und sich dabei selbst als Moralapostel
präsentiert, wohlwissend den Zeitgeist und somit die Macht auf der eigenen Seite zu haben.
Lieber Engelhardt, Heinrich, Rudis Beitraege sind lediglich eine Aneinanderreihung wirrer Wahnideen, onhne
erkennbaren Bezug zur Realitaet. … die Tatsache, dass Sie den Bezug nicht erkennen halte ich nicht für
sehr relevant. Um ehrlich zu sein, hätte mich auch gewundert.
#34 engelhardt † 20:04:46 | Sonntag, 4. November 2007
Bitte? Heinrich, Rudis Beitraege sind lediglich eine Aneinanderreihung wirrer Wahnideen, onhne erkennbaren
Bezug zur Realitaet. Weist man ihn darauf hin antwortet er entweder mit „wie kannst Du es wagen, meine
Aussagen anzuzweifeln“ oder „Du bist zu dumm die Wahrheit zu erkennen“. Versteh nicht, wie er da irgenwo
richtig liegen kann.
Lieber Engelhardt, Sie haben wirklich keinen Grund hier überheblich zu sein! Rudolfus liegt ja wenigstens
im Ergebnis nicht daneben, wenngleich er kein Meister der Argumentation ist. Bei Ihnen stimmt das Ergebnis
nicht und Argumente haben Sie ohnehin hier noch nie zum Besten gegeben.
Dessen Sie ja … Die hier aufgezeigte Irrationalitaet ist wirklich endlos. Haette mir vor 10 Jahren jemand
erzaehlt, dass er derartig verblendete und merkbefreite Menschen tatsaechlich gibt, … wohl das beste
Beispiel sind.
#31 engelhardt † 19:52:48 | Sonntag, 4. November 2007
Immer wieder Spass dabei… Die hier aufgezeigte Irrationalitaet ist wirklich endlos. Haette mir vor 10
Jahren jemand erzaehlt, dass er derartig verblendete und merkbefreite Menschen tatsaechlich gibt, ich
haette ihn ausgelacht. Es lebe das Internet, zeigt es uns doch, dass der Wahnsinn der Menschen keine Grenzen
hat.
#29 Florian Geyer 19:43:47 | Sonntag, 4. November 2007
Innerhalb der Bedingungen der Möglichkeit von Wisenschaft sollte Gott sich hineinzwängen ? lächerlich,
dann müßte sich ja Gott aufs Ameisenniveau der begeben. nein nein Er selbst diktiert die Möglichkeiten
Seiner erfahrung, nicht irgendwelche hornbebrillten blutleeren Kasperl wie unser Engelhard
@Obelix / Sie besitzen eine falsche Auffassung der Therie der Wissenschaft. Ihre behaupteten Tatsachen
sind Theorien von Wissenschaften – keine Tatsachen. Informieren Sie sich, was eine Theorie der Wissenschaft
ist, z.B. auf de.wikipedia.org/wiki/Theorie
@ Methobelix Sie sollten sich nicht immer so blind aus die Beweisbarkeit verlassen, zum einen sind wir
alle nur fehlbare Menschen und zum anderen leben wir ja vielleicht doch in der Matrix.
#26 engelhardt † 19:36:16 | Sonntag, 4. November 2007
Heinrich! Ach, Rudi zu seinen wahnhaften Aeusserung zu bringen macht einfach nur Spass. Ich wuesste zu
gerne, was in seinem Kopf vorgeht. Ob sein direktes Umfeld das mitbekommt?
Das ist das Ergebnis Ihrer Gotteshypothese HeinrichvonOfterdingen: Lieber Obelix,… Gott selbst hat sich
geoffenbart. Die Existenz Gottes ist keineswegs eine Tatsache, wie z. B. die Evolutionstheorie. Sie wollen
das nur glauben. So wie ein Junkie glaubt, dass der nächste Schuss ihm gut tun wird, oder der letzte
sein wird, oder …
Die Religion und die Frage nach Gott ist nicht nur eine Offenbarungsfrage die Herangehensweise ist eine
ganz andere. Unser Glaube ist eine Offenbarungsreligion. Gott selbst hat sich geoffenbart. Die Frage nach
Gott ist auch Gegenstand der Wissenschaften, von Philosophie bis Physik.
Informieren Sie sich bei der Wissenschaft In welcher Wissenschaft, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit
un dwelche Parameter liegen der Berechnung zu Grunde?? Sie stellen zumindest bereits eine wissenschaftliche
Frage.
#21 engelhardt † 19:31:53 | Sonntag, 4. November 2007
Theorie? Daß Gott keine Tatsache wäre, kann niemand widerlegen und ist damit in der Wissenschaft eine
Theorie von hoher Wahrscheinlichkeit. In welcher Wissenschaft, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit un
dwelche Parameter liegen der Berechnung zu Grunde??
@obelix /Gott als Tatsache kann von niemandem ausgeschlossen werden Ihr Glauben an Gott ist möglicherweise
eine Tatsache, Gott selbst nicht. Daß Gott keine Tatsache wäre, kann niemand widerlegen und ist damit
in der Wissenschaft eine Theorie von hoher Wahrscheinlichkeit.
hallo Heinrich! Wir katholische Christen halten unseren Glauben jedoch für von Gott geoffenbart, was
einen erheblichen Unterschiede macht. Es handelt sich um Tatsachen, … Tatsachen sollten schon elastbare
Beweise für ihre Existenz anbieten. Mit Gott, dessen Existenz nicht widerlegbar ist (und somit unbeweisbar
ist) ist das Wort Tatsache schlechterdings unvereinbar. Ihr Glauben an Gott ist möglicherweise eine Tatsache,
Gott selbst nicht.
Lieber Obelix, das beste Beispiel ist die Geschichtswissenschaft. Oder können Sie rein aus dem Licht
der Vernunft erschließen, dass etwa 1922 in Washington eine Flottenkonferenz stattfand? Es gibt viele
Dinge bei denen wir auf ein Zeugnis angewiesen sind, ohne Zeugen können wir von der Tatsache nichts wissen.
#16 Pünktchen 17:17:37 | Sonntag, 4. November 2007
„Aus der Vernunft“ leiten sich überhaupt keine Tatsachen her, auch aus dem „Licht der Vernunft“ sind
sie keineswegs „erschließbar“. Das wäre so, als wenn man behaupten würde, aus dem Licht einer Leselampe
leitete sich ein Buch her oder dieses ließe sich aus ihm „erschließen“.
Von welchen „Tatsachen“ sprechen Sie, um Gottes Willen? Es handelt sich um Tatsachen, die rein aus dem
Licht der Vernunft nicht erschließbar sind, … Wenn eine „Tatsache“ nicht mehr „aus dem Licht der Vernunft
erschliessbar ist“ ist es keine Tatsache mehr. Es ist zwar durchaus so, dass es Tatsachen gibt die nicht
einfach zu verstehen sind, wie z. B. verschiedene physikalische Tatsachen aus der Quantenmechanik oder,
für ein wenig schlichtere Gemüter, die Evolutionstheorie, trotzdem handelt es sich dabei um Tatsachen.
Gott ist vom Glauben abhängig, keine beweisbare oder widerlegbare Tatsache. Unser Gott ist für Mslime
genau so wenig Tatsache, wie Allah für uns.
#14 Peter-Pan 16:36:29 | Sonntag, 4. November 2007
@HeinrichvonOfterdingen Da stehen Sie aber ziemlich einsam da, wenn Sie die Behauptung, dass Bibel und
Kirchenlehre nur selten mit der Realität in Einklang zu bringen sind, für sonderbar halten. Schauen
Sie sich mal um, wie viele Menschen es gibt, die tatsächlich noch glauben, Adam und Eva wären die ersten
Menschen gewesen und Eva aus Adams Rippe gemacht. Und dann die Sache mit dem Alter der Welt selbst, dass
man recht zuverlässig aus der Bibel errechnen kann und in das sich nicht einmal die dokumentierte und
erforschte Menschheitsgeschichte hereinpressen lässt, geschweige denn alles das, was vorher kam.
Lieber pp, Aber wie man es auch dreht und wendet, Bibel und Kirchenlehre sind mit der Realität selten
überein zu bringen. … wie kommen Sie denn auf so eine sonderbare Aussage?
#12 Peter-Pan 13:34:35 | Sonntag, 4. November 2007
@HeinrichvonOfterdingen Ja, aber das ist doch der springende Punkt mit so ziemlichen allen Religionen:
Jeder der wirklich gläubig ist, hält seinen Glauben für die alleingültige Wahrheit. Aber wie man es
auch dreht und wendet, Bibel und Kirchenlehre sind mit der Realität selten überein zu bringen.
Lieber pp, letztlich auch nur eine ziemlich komplexe Idee … Die christlichen Wahrheiten sind ebenfalls
Menschenwerk. … nun da scheiden sich eben die Geister. Wir halten die „Idee“ für ziemlich einfach,
außerdem halten wir sie nicht für eine Idee. Die Idee (gr. εἶδος (eidos) / ἰδέα (idea) =
Vorstellung, Urbild, Idee) bezeichnet eine geistige Vorstellung, einen Gedanken. Wir katholische Christen
halten unseren Glauben jedoch für von Gott geoffenbart, was einen erheblichen Unterschiede macht. Es
handelt sich um Tatsachen, die rein aus dem Licht der Vernunft nicht erschließbar sind, die sich aber
wenn sie erst einmal bekannt sind durch die Vernunft in ihrer Vernetzung und in ihrem Zusammenhang erwogen
werden können. Es ist diesbezüglich so ähnlich wie mit der Geschichtswissenschaft.
#10 Peter-Pan 12:38:39 | Sonntag, 4. November 2007
@Luther Ob der Kommunismus mehr Opfer hervorgebracht hat, als der Nationalsozialismus oder verschiedene
Religionen ist zweifelhaft. Aber wie auch immer, das Beispiel ist gut. Niemand haßt den Kommunismus,
weil er/sie glaubt Karl Marx sei ein schlechter Mensch gewesen – oder weil es an Verständnis mangelt
für irgendwelche ausgebeuteten Arbeiter die beginnend im 19. Jahrhundert gegen das Kapital rebellierten
(Nun gut, vielleicht mangelt es hier und da an Verständnis). Aber in der Umsetzung haben die Ideen des
Kommunismus natürlich weitgehend versagt (was nicht heißt, dass aus der Arbeiterbewegung nicht auch
eine Menge Gutes hervorgegangen ist). Heute kommt man gar nicht umhin, damit Diktaturen und Unrechtsregime
in Verbindung zu bringen. Aber der christliche Glaube ist wie jede andere Religion oder Ideologie letztlich
auch nur eine ziemlich komplexe Idee – mit verdammt viel Interpretationsspielraum. Es bringt doch nicht
so zu tun, als wäre diese eine Idee größer und wahrer als alle anderen. Das behaupten alle Religinen
von sich. Und es gibt ältere und fantasievollere als das Christentum. Die christlichen Wahrheiten sind
ebenfalls Menschenwerk.
Viele haben in der Bewertung der Geschichte immer wieder einen großen Fehler gemacht: Sie verwechseln
Mittel und Zweck, Ursache und Wirkung! Sicher, es mag gute humanistische Ideen und Ideale geben, die vollkommen
ohne Gott auskommen. Letztendlich bleiben sie jedoch Gedankengut einzelner Menschen und sind nichts als
unverbindlich! Sie festigen einen Menschen nicht! Der Fehler in der Bewertung liegt darin, dass man die
Auswüchse der Religion damit vergleicht, was die Religion im Inneren ist. Klar, es gab sehr schlimme
Verbechen, die Menschen in der Kirche begangen haben und heute noch begehen. Das rührt jedoch keineswegs
das Innere der Religion an, noch ist sie dafür schuldig. Die „Kirche“ ist und bleibt heilig, doch die
Menschen darin bringen die Sünde! Dasgleiche jedoch finden wir doch auch in menschengemachten „Ideologien“:
Kommunismus, Marxismus, Anarchie, etc…Auch hier finden wir doch deutlich Tendenzen des Missbrauchs,
ja, in DER selbstgestrickten Ideologie überhaupt, dem Kommunismus, sind die weltweit MEISTEN Opfer hervorgegangen
(wie auch im Nationalsozialismus)! Im Grunde jedoch birgt die chrs. Religion die Wahrheit in sich selbst.
Ohne die wirkliche Rückbesinnung und die Verantwortung vor diesem Gott gehen wir Menschen verloren. Auch
Atheisten suchen sich zu rechtfertigen. Sie machen jedoch oft den Fehler, sich selbst als Gott zu sehen,
vor dem sie sich rechtfertigen. Das jedoch ist ein Fehler im Begriff Rechtfertigung! Man kann sich nur
VOR jmd. rechtfertigen und zwar VERBINDLICH!!!
#8 methusalix † 11:45:13 | Sonntag, 4. November 2007
@Romulus Romulus: @engelhardt Ich glaube Dir kein Wort, was Du schreibst! Warum sollte ich auch? Vielleicht
weil engelhardt die Wahrheit schreibt? Sie müssen nur versuchen die Wahrheit zu erkennen und wenn Sie
sie erkannt haben auch annehmen. So einfach ist das.
Göttlicher Wertebezug? Warum nur ist es so schwer sich vorzustellen, dass Moral und Ethik keinen geringeren
Wert haben, nur weil sie menschliche Schöpfungen sind. Fast zwei Jahrtausende konnte das Christentum
(und andere Relgionen, aber bleiben wir beim christlichen Beispiel) schalten und walten. Und trotzdem
oder gerade deswegen blicken wir auf eine unglaublich blutige Geschichte zurück: Auf Kriege, Leibeigenschaft/Sklaverei
und den Absolutismus der Machthabenden, auf Völkermord, rücksichtlosen Kolonialismus und Ausbeutung,
auf Inquisition, Folter und Mord. Jetzt rümpfen Menschen wie dieser Littel die Nase über unsere schnelllebige
Zeit, über Werbung, Technik-Glaube und Konsumsucht. Und ja, vielleicht ist das alles auch wirklich nicht
der Weisheit letzter Schluß. Es könnte in vieler Hinsicht besser um die Welt bestellt sein. Aber jetzt
so zu tun, als wäre es besser um uns bestellt gewesen, als Gott noch das Alpha und Omega im gesellschaftlichen
Leben war – das lässt auf jemanden schließen, der nie ein Geschichtsbuch geöffnet hat.
#3 engelhardt † 10:35:30 | Sonntag, 4. November 2007
Werte In einer Welt ohne Gott ist es schwierig, ein ethisches und moralisches System einzurichten. Noe,
dass ist ganz einfach. Es ist fuer ideologisch konditionierte Menschen allerdings schwer, sich vorzustellen,
dass Menschen aus Einsicht und nicht aus Angst vor Hoellenstrafen ethisch handeln koennen.
die „Werte“ sind auch im Menschen grundgelegt… man kann sie ebenso an ihn anknüpfen, weil der Mensch
ja als das Kind Gottes die Veranlagung zum göttlichen in sich hat. Um diese Werte hervorzubringen und
bewußt zu machen bedarf es aber auch eines Umfelds in dem diese Werte bereits kultiviert sind. Ist das
Umfeld gottlos, so wird auch das Göttliche im Mensch geleugnet und sich nur schwer und vereinzelt entfalten
können.
#1 Beobachterin 09:29:40 | Sonntag, 4. November 2007
Die Ethik findet ihre Grundlage in der Religion Wenn Gott verschwindet, stehen wir vor einem Dilemma.
Die Werte müssen sich auf etwas beziehen, sie müssen irgendwo herkommen. „Die Ethik findet ihre Grundlage
in der Religion.“ Papst Benedikt XVI.