Neueste Erkenntnisse zur Heiligen Messe: Es geht auch ohne die Wandlung
Der Grazer Bibelwissenschafter Peter Trummer will in seinem Buch „Dies ist mein Leib“ zu neuen Erkenntnissen über die heilige Eucharistie vorgedrungen sein. Der Theologe rechnet mit „Verunsicherungen im bisherigen Rollendenken“. Ein verfrühter Aprilscherz?
(kreuz.net, Graz) In einem am Donnerstag erschienenen Artikel auf der Religionsseite des Österreichischen
Rundfunks stellt der Grazer Assistent für Neues Testament, Peter Trummer, seine neue Publikation „Dies
ist mein Leib“ vor. Anhand des Studiums frühchristlicher Quellen will er auf neue Erkenntnisse gestoßen
sein.Die kirchliche Tradition – erklärt der Bibelwissenschafter – sei davon geprägt, daß sie immer eine klare Definition gesucht habe und daß sie sich immer auf das Wesentliche konzentriert habe. Dabei hätten die Wandlungsworte der Messe „Das ist mein Leib“ eine besonders starke Gewichtung erfahren. Dadurch, so Trummer, sei aber vergessen worden, daß auch andere Teile der Messe – also die Schriftlesungen, die Gebete, die Hymnen – ganz wesentliche Funktion besäßen.
Frühchristliche Quellen bewiesen, daß die Feier der Eucharistie nicht nur das Letzte Abendmahl als Vorlage besitze. Sie knüpfe zum Beispiel auch an biblische Erzählungen wie die wunderbare Brotvermehrung an. Trummer sieht diese Erkenntnis durch sakrale Abbildungen von Broten und Fischen, sowie von Bechern, in denen sich Getränkemischungen bis hin zu klarem Wasser oder purer Milch befänden, belegt.
Unter anderem habe die Eucharistiefeier auch die Brotvermehrung als Vorlage. Daraus schlußfolgert der Bibelwissenschafter, daß die Eucharistie auch ohne „die so genannten Wandlungsworte“ gefeiert worden sei. Für die kirchliche Praxis sieht Trummer in dieser Erkenntnis eine Chance, überforderte Priester, „die immer mehr Gottesdienste feiern müssen“, zu entlasten.
„Wenn Eucharistie als ein Gemeinschaftsmahl gefeiert wird, das den Einsetzungsbericht nicht enthält, dann sehe ich keine besonderen Schwierigkeiten, daß auch Laien ohne den priesterlichen Vorsitz Eucharistie feiern.“ Man müsse aber auch gleich dazu sagen, daß das nicht ohne weiteres gehe, sondern daß auch dafür eigene priesterliche Funktionen ausgeprägt werden müßten. Eine klare Definition dieser priesterlichen Funktionen gab der Wissenschafter nicht an.
Trummer ist sich im klaren, daß seine Thesen „Verunsicherungen im bisherigen Rollendenken“ und im „kirchlichen Selbstverständnis“ auslösen können. Er sieht darin allerdings auch eine Chance auf eine angebliche Rückbesinnung auf die christlichen Quellen und auf Reformen: „Ich sehe diese Erkenntnisse als mögliche Lösungsmodelle für priesterlose Gemeinden und ökumenische Mahlfeiern.“
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Sonntag, 6. Februar 2005 10:07
Bruno-Maria Schulz: Übersetzung
soeben wurde ich angerufen und gefragt
was ist ein Almabtrieb???
Ein Almabtrieb ist im Herbst, wenn die Kuhherden die den Sommer über auf den Hochweiden waren, zusammengetrieben, geputzt und geschmückt in heiterem Fest von den Almen ins Dorf zurück geleitet werden, mit anschließendem Dorffest.
Gegenstück ist der Almauftrieb, wenn die Kühe in großer Herde, im späten Frühling zu den Weiden auf den Almen getrieben werden, wo sie den Sommer über bleiben.
Bruno-Maria Schulz
was ist ein Almabtrieb???
Ein Almabtrieb ist im Herbst, wenn die Kuhherden die den Sommer über auf den Hochweiden waren, zusammengetrieben, geputzt und geschmückt in heiterem Fest von den Almen ins Dorf zurück geleitet werden, mit anschließendem Dorffest.
Gegenstück ist der Almauftrieb, wenn die Kühe in großer Herde, im späten Frühling zu den Weiden auf den Almen getrieben werden, wo sie den Sommer über bleiben.
Bruno-Maria Schulz
Sonntag, 6. Februar 2005 09:56
Bruno-Maria Schulz: Legitimation dafür elektronisch kenntlich zu machen?
Nein – dem Menschen ist Keiner verantwortlich. Gott alleine weiß, wer Sein ist – und dieser Mensch fühlt
es sehr stark.
Kirchliche Funktionärskaste als organisiertes Schmarotzertum mag etwas sarkastisch sein, aber mein Vater sagte immer beim Anblick eines Almabtriebs: HIER KOMMT DER GEMEINDERAT
Und Dolfus hat nun mal recht in der Beurteilung der Beurteilung der Beurteilenden
Wer den unermesslichen Schatz der Eucharistie von Wandlung bis Kommunionempfang antastet, ist würdiger sich einem Almabtrieb einzureihen, als in die Kirche.
Bruno-Maria Schulz
Kirchliche Funktionärskaste als organisiertes Schmarotzertum mag etwas sarkastisch sein, aber mein Vater sagte immer beim Anblick eines Almabtriebs: HIER KOMMT DER GEMEINDERAT
Und Dolfus hat nun mal recht in der Beurteilung der Beurteilung der Beurteilenden
Wer den unermesslichen Schatz der Eucharistie von Wandlung bis Kommunionempfang antastet, ist würdiger sich einem Almabtrieb einzureihen, als in die Kirche.
Bruno-Maria Schulz
Samstag, 5. Februar 2005 20:30
Yersinia: @dolfus: schön, dass du für das „gläubige Fußvolk“ sprichst!
Jetzt wärs natürlich angebracht, die Legitimation dafür elektronisch kenntlich zu machen. Und nicht zuletzt ist ja offensichtlich, dass eine ganze Menge Menschen nicht mit deiner Weltsicht übereinstimmen – die entsprechenden Aussagen über Glaubensverfall, Liturgiemißbrauch und die allgemeine Schlechtigkeit der Welt ist ja allenthalben zu vernehmen.
Samstag, 5. Februar 2005 18:49
Dolfus: Kirchliche Funktionärskaste als organisiertes Schmarotzertum
Das ist der Eindruck des gläubigen Fußvolkes.
Millionen an unnötigen Arbeitsbehelfen, Dokumenten, Stellungnahmen, besonders in den immer noch zu reichen deutschen Diözesen, seit Jahrzehnten.
Als wäre die unüberschaubare Zahl an aufgeblähten Kommissiosapparaten nicht genug, verbieten sie jenen, die Kirchensteuer zahlen, auch noch die überlieferte Hl. Messe.
Wozu haben die Märtyrer ihr Blut vergossen?
Millionen an unnötigen Arbeitsbehelfen, Dokumenten, Stellungnahmen, besonders in den immer noch zu reichen deutschen Diözesen, seit Jahrzehnten.
Als wäre die unüberschaubare Zahl an aufgeblähten Kommissiosapparaten nicht genug, verbieten sie jenen, die Kirchensteuer zahlen, auch noch die überlieferte Hl. Messe.
Wozu haben die Märtyrer ihr Blut vergossen?
Samstag, 5. Februar 2005 12:07
Ottawiani: Nur Mist produzieren?
Da setzen die sog. Bibelwissenschaftler Jahre lang Zeit und Energie dafür ein, am Ende eine Dissertation fertig zu stellen. Und wie bei allen Dingen braucht es auch hier als Unterbau eine materielle Basis der Lebenssicherung ein Stipendium, einen Druckkostenzuschuß, eine kirchliche Gehaltskontoführung etc. Wenn aber am Ende die ganze Zeit dafür aufgewendet wurde, nur Mist zu produzieren, so stellt sich doch die Frage: Wer hat so viel Geld? Wer hat soviel Pinke, Pinke, wer hat so viel Geld?
Samstag, 5. Februar 2005 07:28
Yersinia: Wissenschaft-Polemik und Abwertung
In einer wissenschaftlichen Diskussion braucht es die Fähigkeit, auch wissenschaftlich fundierte Kritik zu üben – aggressive Polemik und Abwertung zeugen höchstens von der Hilflosigkeit und dem Zorn der Schreiber, sind aber der Sache keinesfalls dienlich.
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