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Montag, 5. November 2007 11:11
Der Kardinal besucht nie Webseiten der Integristen
Wozu hat das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe in Frankreich geführt? Zu einer Wiederentdeckung der Liturgiereform.
Stille Alte Messe
Stille Alte Messe
(kreuz.net) Die Befürchtungen um das Motu Proprio waren vor dessen Veröffentlichung viel größer als nachher.

Das erklärte der scheidende Präsident der Französischen Bischofskonferenz, Jean-Pierre Kardinal Ricard von Bordeaux, am 30. Oktober vor der katholischen Tageszeitung ‘La Croix’.

Es bestand die Angst, daß die neuen Bestimmungen zum Anlaß genommen würden, die Liturgiereform, die vom letzten Konzil und allen Päpsten seit Paul VI. gewollt worden sei, in Frage zu stellen.

Kardinal Ricard von Bordeaux
Kardinal Ricard von Bordeaux
Doch der Begleitbrief des Papstes, der die „Konzilsliturgie“ als ordentliche Form des Römischen Ritus und die andere als außerordentliche Form definiert, habe „sehr geholfen“.

Der Kardinal erklärt, im direkten Gespräch mit dem Papst gespürt zu haben, daß Benedikt XVI. diese Frage „in einer Perspektive der Zukunft“ betrachte. Er hoffe auf eine gegenseitige Bereicherung der beiden Formen.

Dabei gehe es „absolut nicht“ um eine Rückkehr in die Vergangenheit.

Der Papst sei der Auffassung, daß ein guter Teil der Katholiken, die der Tradition verbunden sind, in eine „Dynamik der Versöhnung“ eintreten könne: „Ich teile diese Überzeugung“.

Kardinal Ricard berichtet, daß sich die französischen Erzbischöfe im September versammelt haben, um die Frage der Umsetzung des Motu Proprio zu beraten:

„Ich war erstaunt über den Willen jeder Diözese, sich zu organisieren, um den Wünschen positiv entgegenzukommen.“

Doch bis zum Augenblick erhielten die Bischöfe – nach Angaben von Kardinal Ricard – nur wenige Anfragen für die Feier der Alten Messe:

„Dagegen hat diese Frage in verschiedenen Diözesen Frankreichs das Interesse der Priester und Gläubigen geweckt, die großen Einsichten des Konzils wiederzuentdecken, die zur Liturgiereform geführt haben.“

Für den Kardinal besteht der schmerzlichste Punkt in dieser Debatte darin, daß der geistliche Weg des Konzils manchmal nicht beachtet, ja sogar abgelehnt wird: „Es gibt da eine Leugnung des Heiligen Geistes.“

Darüber leide er viel mehr als über die Probleme der Anerkennung von Institutionen:

„Im übrigen gestehe ich ihnen, daß ich die Webseiten der Integristen aus Gründen der geistlichen Gesundheit nie besuche:

Ihre verbale Gewalttätigkeit würde in mir den Zweifel aufkommen lassen, daß eine Versöhnung überhaupt möglich ist.“

© Titelbild: Flickr-Benützer „ JD Treat“, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 30 Lesermeinungen:
Dienstag, 6. November 2007 17:25
Benedikt: @ Diener Gottes
Olorin ist ein dutzendfach gesperrter User, der das Forum periodisch mit Links und Verschwörungstheorien vollmüllt.
Dienstag, 6. November 2007 11:57
Sirilo: @Pünktchen: Olorin
Ich glaube, Sie verwechseln „Olorin“ mit „Malachias“/„Antimodernist“.

„Olorin“ war die Reinkarnation von „Bokrug“/„Taran“/„Galahad“/„Seraphim“/„Angelos“/„Mulurin“/„Ysamoran“.
Dienstag, 6. November 2007 11:56
Arkanum/kreuts.net: Das mit den Positionen und der Linie stimmt, Pünktchen,
aber Malachias…Antimodernist und Bokrug…Olorin sind bei allen Ähnlichkeiten zwei verschiedene Personen. Malachias ff ist der mit den vielen Smilies, Bokrug ff der mit den vielen Links.
In der Sache schließe ich mich Ihnen an.
Dienstag, 6. November 2007 11:37
Pünktchen: DG, „Olorin“ ist ein sattsam bekannter, bereits
mehrfach gesperrter Wiederholungstäter, der mit antijudaistsichen Positionen beginnt und in reinem Rassismus (und fast immer: seitenlangen Zitaten aus Hitlers „Mein Kampf“) endet. Ich bin heilfroh, daß kreuz.net hier eine Linie zieht!
Dienstag, 6. November 2007 11:09
DienerGottes: An die Radaktion
Warum sind die Beiträge von olorin gelöscht worden??

Habt ihr angst vor der Wahrheit??
Hat er sich als ungläubig rausgestellt??

Bitte nennt mir einen nachvollziebaren Grund warum die Beiträge gelöscht wurden.
Dienstag, 6. November 2007 01:19
Olorin †: Von der Redaktion entfernt
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