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Montag, 5. November 2007 13:42
Die „Große Aktion“ und der Teppich der Ursl
Um auf die Idee zu kommen, daß Kleinkinder ein Bedürfnis nach Sex haben, muß man gehörig pädophil umnachtet sein. Eine Glosse von Carola Weißkopf.
Das BZGA empfiehlt im aktuell vertriebenen Heft "Über Sexualität reden…" die Masturbation bei Kindern im Vorschulalter zu unterstützen.
Das BZGA empfiehlt im aktuell vertriebenen Heft „Über Sexualität reden…“ die Masturbation bei Kindern im Vorschulalter zu unterstützen.
(kreuz.net) Die Firma ‘Berliner Zentrale für Große Aktionen’ (BZgA) organisierte kürzlich in Fulda eine „Große Aktion“, in der sie ihr Teilsortiment vorstellte.

Die ‘Berliner Zentrale’ wollte nach eigenen Angaben ein in der Bevölkerung, insbesondere bei Kleinkindern, weit verbreitetes Bedürfnis nach Sex befriedigen.

Allerdings gab es schon vor der „Großen Aktion“ heftige Proteste.

Weite Teile der Bevölkerung erkannten spontan, daß die von der ‘Zentrale’ ausgemachten Sexbedürfnisse in Wahrheit nicht aus den Köpfen der Kleinkinder, sondern aus den perversen Hirnen latent pädophiler Erwachsener hervorgegangen waren.

Diesen akuten Verdacht bestätigen Ereignisse aus der Vergangenheit.

So mußte vor einiger Zeit sogar die Verwaltungsratspräsidentin der ‘Berliner Zentrale für Große Aktionen’ – Ursl von der Leiter – eingreifen und gegen sexuelle Wahnvorstellungen ihrer Untergebenen vorgehen.

Die genannten Wahnvorstellungen hatten damals ihren Niederschlag in einem angeblichen „Ratgeber für Eltern“ gefunden.

Ursl nahm die beanstandeten Artikel aus dem Sortiment und versteckte sie – wie es scheint – unter dem Teppich ihres Büro-Vorzimmers. Eine Rückrufaktion für die bereits vertriebenen Broschüren startete sie nicht.

Die jüngste „Großen Aktion“ in Fulda hat jetzt den Beweis geliefert, daß der Sexwahn der ‘Berliner Zentrale für Große Aktionen’ unvermindert anhält.

Doch dieses Mal schritt Ursl nicht ein. Es ist unklar warum.

Vielleicht stolperte sie über den Teppich ihres Vorzimmers und schlug ihren Kopf so heftig gegen den Boden, daß sie kurzfristig kampfunfähig war.

Vielleicht wollte sie ihre Partei, die CDU, nicht in den Ruf bringen, eine konsequente Politik zu Gunsten der Familie zu betreiben.

Oberbürgermeister und Landrat wurden ebenfalls informiert und um Einschreiten gebeten. Doch als kleine, unselbständige Provinz-Tribune nahmen sie sich Ursl zum Vorbild und ließen sich entschuldigen.

Außerdem war der eine gerade damit beschäftigt, den richtigen Umgang mit einer Schaufel zu erlernen, um fachmännisch einen bevorstehenden Spatenstich durchzuführen.

Der andere übte zusammen mit seiner Frau das Hantieren mit einer gefährlichen Schere, die er drei Tage später erfolgreich für das Eröffnen einer Umgehungsstraße verwendete.

Am Schluß protestierte nur der Geschäftsführer eines seit Jahrhunderten in Fulda ansässigen Traditionsbetriebs, der viele Bürgermeister und Landräte hat kommen und gehen sehen.

Empörte Kritiker bliesen daraufhin mächtig ihre Backen auf. Als aber die heiße Luft daraus entströmt war, standen sie mit eingefallenen Gesichtern da.

Die Medien waren – wie üblich bei solchen Anlässen – für das schöne Wetter zuständig. Sie lobten und priesen die „Große Aktion“ nach Leibeskräften. Sie gossen Zuckerguß und taten ihr bestes, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.

Dennoch stellt sich die Frage, was für eine Zukunft die „Große Aktion“ hat, wenn sie unschuldigen Kindern die Sexualkomplexe perverser Erwachsener eintrichtert – und außerdem die Ursl in ihrem Vorzimmer zu Fall bringt.

Doch unbeschadet der brummenden Köpfe der Politiker, scheinen deren Untergebene den Verstand mehrheitlich noch nicht verloren zu haben.

Vierzehn Tag nach der „Großen Aktion“ lag die Zahl der in der ‘Fuldaer Zeitung’ veröffentlichten Leserbriefe bei 10:6 für die Kritiker an der „Großen Aktion“.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 9 Lesermeinungen:
Montag, 5. November 2007 23:21
Graf von Galen: Wider die Verführung der Jugend
Wie schrieb Prälat Mäder in seinem Aufsatz :
„Der König in der Schule“ :
„Ein Volk, das solche noch auf Staatskosten anstellt,
um seine Jugend zu unterrichten hat den letzten
Rest gesunden Sinnes verloren. Mag es noch so sehr
mit seiner demokratischen Weisheit prahlen.“
Montag, 5. November 2007 15:13
Koadjutator †: Lutheraner
Du gehörst wohl sicher der pietistischen Richtung deiner Fraktion an, bei dem Nachholbedarf, was die kindliche Psyche angeht?
Montag, 5. November 2007 15:11
Gunsenum: Doktorspielchen…
Richtiger Einwand…wir müssen über den Begriff umreißen.
Nun, an meine Jugend habe ich keine Erinnerung mehr, es ist ein wenig länger her. Aber ich habe mich gerade an meinen Bücherschrank, Abteilung Pädagogik, Unterpunkt Frühpädagogik begeben. Und wenn ich da nachlese fallen Stichworte wie:
*Berühren/*verbale Auseinandersetzung über unterschiedliche (Jungen vs. Mädchen), Benennung der, Nennung der Geschlechtsorgane/*Manipulieren am Gegenüber/*Frage- und Informationsaustausch zwischen bereits aufgeklärten und nichtaufgeklärten Kindern hinsichtlich der Funktion der Geschlechtsteile.

Diese genannten Punkte werden als „Normalprozeß innerhalb einer Peergroup“ behandelt.
Soweit verschiedene Unterpunkte aus der Literatur. Inwieweit unterscheidet sich denn nun das Muscial hiervon.
Montag, 5. November 2007 14:55
Koadjutator †: Stoßtrauma!
Das hat sie wohl auch noch! Wie sonst wäre ihr Zustand pädophiler Umnachtung zu erklären!
Montag, 5. November 2007 14:48
Kurt K.: Immerhin kitzelt Sie!
Nämlich das Zwechfell.

Montag, 5. November 2007 14:37
Koadjutator †: Von der Redaktion entfernt
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