Sexualität
Die „Große Aktion“ und der Teppich der Ursl
Um auf die Idee zu kommen, daß Kleinkinder ein Bedürfnis nach Sex haben, muß man gehörig pädophil umnachtet sein. Eine Glosse von Carola Weißkopf.
Das BZGA empfiehlt im aktuell vertriebenen Heft "Über Sexualität reden…" die Masturbation bei Kindern im Vorschulalter zu unterstützen.
Das BZGA empfiehlt im aktuell vertriebenen Heft „Über Sexualität reden…“ die Masturbation bei Kindern im Vorschulalter zu unterstützen.
(kreuz.net) Die Firma ‘Berliner Zentrale für Große Aktionen’ (BZgA) organisierte kürzlich in Fulda eine „Große Aktion“, in der sie ihr Teilsortiment vorstellte.

Die ‘Berliner Zentrale’ wollte nach eigenen Angaben ein in der Bevölkerung, insbesondere bei Kleinkindern, weit verbreitetes Bedürfnis nach Sex befriedigen.

Allerdings gab es schon vor der „Großen Aktion“ heftige Proteste.

Weite Teile der Bevölkerung erkannten spontan, daß die von der ‘Zentrale’ ausgemachten Sexbedürfnisse in Wahrheit nicht aus den Köpfen der Kleinkinder, sondern aus den perversen Hirnen latent pädophiler Erwachsener hervorgegangen waren.

Diesen akuten Verdacht bestätigen Ereignisse aus der Vergangenheit.

So mußte vor einiger Zeit sogar die Verwaltungsratspräsidentin der ‘Berliner Zentrale für Große Aktionen’ – Ursl von der Leiter – eingreifen und gegen sexuelle Wahnvorstellungen ihrer Untergebenen vorgehen.

Die genannten Wahnvorstellungen hatten damals ihren Niederschlag in einem angeblichen „Ratgeber für Eltern“ gefunden.

Ursl nahm die beanstandeten Artikel aus dem Sortiment und versteckte sie – wie es scheint – unter dem Teppich ihres Büro-Vorzimmers. Eine Rückrufaktion für die bereits vertriebenen Broschüren startete sie nicht.

Die jüngste „Großen Aktion“ in Fulda hat jetzt den Beweis geliefert, daß der Sexwahn der ‘Berliner Zentrale für Große Aktionen’ unvermindert anhält.

Doch dieses Mal schritt Ursl nicht ein. Es ist unklar warum.

Vielleicht stolperte sie über den Teppich ihres Vorzimmers und schlug ihren Kopf so heftig gegen den Boden, daß sie kurzfristig kampfunfähig war.

Vielleicht wollte sie ihre Partei, die CDU, nicht in den Ruf bringen, eine konsequente Politik zu Gunsten der Familie zu betreiben.

Oberbürgermeister und Landrat wurden ebenfalls informiert und um Einschreiten gebeten. Doch als kleine, unselbständige Provinz-Tribune nahmen sie sich Ursl zum Vorbild und ließen sich entschuldigen.

Außerdem war der eine gerade damit beschäftigt, den richtigen Umgang mit einer Schaufel zu erlernen, um fachmännisch einen bevorstehenden Spatenstich durchzuführen.

Der andere übte zusammen mit seiner Frau das Hantieren mit einer gefährlichen Schere, die er drei Tage später erfolgreich für das Eröffnen einer Umgehungsstraße verwendete.

Am Schluß protestierte nur der Geschäftsführer eines seit Jahrhunderten in Fulda ansässigen Traditionsbetriebs, der viele Bürgermeister und Landräte hat kommen und gehen sehen.

Empörte Kritiker bliesen daraufhin mächtig ihre Backen auf. Als aber die heiße Luft daraus entströmt war, standen sie mit eingefallenen Gesichtern da.

Die Medien waren – wie üblich bei solchen Anlässen – für das schöne Wetter zuständig. Sie lobten und priesen die „Große Aktion“ nach Leibeskräften. Sie gossen Zuckerguß und taten ihr bestes, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.

Dennoch stellt sich die Frage, was für eine Zukunft die „Große Aktion“ hat, wenn sie unschuldigen Kindern die Sexualkomplexe perverser Erwachsener eintrichtert – und außerdem die Ursl in ihrem Vorzimmer zu Fall bringt.

Doch unbeschadet der brummenden Köpfe der Politiker, scheinen deren Untergebene den Verstand mehrheitlich noch nicht verloren zu haben.

Vierzehn Tag nach der „Großen Aktion“ lag die Zahl der in der ‘Fuldaer Zeitung’ veröffentlichten Leserbriefe bei 10:6 für die Kritiker an der „Großen Aktion“.
      
8 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#9   Graf von Galen   23:21:33 | Montag, 5. November 2007
Wider die Verführung der Jugend
Wie schrieb Prälat Mäder in seinem Aufsatz :
„Der König in der Schule“ :
„Ein Volk, das solche noch auf Staatskosten anstellt,
um seine Jugend zu unterrichten hat den letzten
Rest gesunden Sinnes verloren. Mag es noch so sehr
mit seiner demokratischen Weisheit prahlen.“
Redaktion benachrichtigen
#8   Koadjutator †   15:13:50 | Montag, 5. November 2007
Lutheraner
Du gehörst wohl sicher der pietistischen Richtung deiner Fraktion an, bei dem Nachholbedarf, was die kindliche Psyche angeht?
Redaktion benachrichtigen
#7   Gunsenum   15:11:47 | Montag, 5. November 2007
Doktorspielchen…
Richtiger Einwand…wir müssen über den Begriff umreißen.
Nun, an meine Jugend habe ich keine Erinnerung mehr, es ist ein wenig länger her. Aber ich habe mich gerade an meinen Bücherschrank, Abteilung Pädagogik, Unterpunkt Frühpädagogik begeben. Und wenn ich da nachlese fallen Stichworte wie:
*Berühren/*verbale Auseinandersetzung über unterschiedliche (Jungen vs. Mädchen), Benennung der, Nennung der Geschlechtsorgane/*Manipulieren am Gegenüber/*Frage- und Informationsaustausch zwischen bereits aufgeklärten und nichtaufgeklärten Kindern hinsichtlich der Funktion der Geschlechtsteile.
Diese genannten Punkte werden als „Normalprozeß innerhalb einer Peergroup“ behandelt.
Soweit verschiedene Unterpunkte aus der Literatur. Inwieweit unterscheidet sich denn nun das Muscial hiervon.
Redaktion benachrichtigen
#6   Koadjutator †   14:55:26 | Montag, 5. November 2007
Stoßtrauma!
Das hat sie wohl auch noch! Wie sonst wäre ihr Zustand pädophiler Umnachtung zu erklären!
Redaktion benachrichtigen
#5   Kurt K.   14:48:37 | Montag, 5. November 2007
Immerhin kitzelt Sie!
Nämlich das Zwechfell.
:-]
Redaktion benachrichtigen
#3   Lutheraner   14:31:33 | Montag, 5. November 2007
Berühmte „Doktorspielchen“
Waren die bei Ihnen derart, daß Sie sich als Kinder gegenseitig masturbierten? Erklären Sie doch bitte, was Sie darunter verstehen, damit wir alle etwas über die kindliche Psyche lernen können.
Redaktion benachrichtigen
#2   Koadjutator †   14:06:01 | Montag, 5. November 2007
Ha! Ha ! Ha!
Soll man bei diesem Text lachen? Oder was soll man da? Ist diese Frau Weißköpfin Satirikerin, Autorin, Psychopathin oder einfach nur pädophil, oder wofür hält sie sich??? Primitives, pubertäres Schüleraufsätzchen! Nix als Gelaber im Stil des Hauses!
Redaktion benachrichtigen
#1   Gunsenum   13:57:07 | Montag, 5. November 2007
Laberlaber!
1. Wenn man pädophil sein müsse, um zu behaupten „Kleinkinder ein Bedürfnis nach Sex haben“, dann erklären sie mir bitte die berühmten „Doktorspielchen“. ABER: Interpretieren sie SEX nicht mit SCHMUTZIG, sondern sehen sie in diesem Lemma die eigentliche Lemmalangform „Sexualität“.
2. 10:6…haha! Ihnen dürfte doch sehr bekannt sein, daß Redaktionen Meinungsäußerungen steuern, um eine Debatte am Laufen zu halten. Siehe kreuz.net. Die Zahl heißt rein gar nix.
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
SexualitätWas ist der Grund für den Griff nach den Kleinsten? SexualitätEine Einladung an Kinderschänder? Sex-VerführungsspektakelKein Sturm im Wasserglas SexualitätDer Saal bleibt halbleer SexualitätDer Schirmherr verdrückt sich in die Ferien Sex-VerführungsspektakelAls ob er das gut leiden kann? SexualitätDas neue Zauberwort heißt Lust Aufklärungs-BroschüreSexuelle Umnachtung SexualitätWenn sogar Geistliche schweigen SexualitätWeg mit der Sauberkeitsdressur! Freie Bahn der Sauerei! SexualitätSex mit Gott SexualitätSexualpädagogischer Schund SexualitätAm Strand von Teneriffa oder auf dem Heuboden von Bauer Schulze? Gender-IdeologieDas lassen wir unser Kind selbst entscheiden SexualitätEin Junge mit weiblichen Geschlechtsorganen?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net