Mons. Schwarz
Bischof unter Druck
Der Bischof von Linz kann leicht unter Druck gesetzt werden: Er verspricht dann verheiratete Priester und sagt, was die Leute gerne hören wollen. Doch wenn der Topf überkocht, passiert das Unerwartete.
Mons. Ludwig Schwarz
Mons. Ludwig Schwarz
© Pressefoto Diözese Linz
(kreuz.net, Linz) Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, hat dem Druck eines rebellischen Pfarrgemeinderates aus der Stadt Steyr – vierzig Kilometer südlich von Linz – nachgegeben.

Das berichtete die Webseite der kirchenfeindlichen österreichischen Tageszeitung ‘Der Standard’ am Dienstag abend.

Die Pfarrei „Heilige Familie“ in Steyr Tabor bekommt vorübergehend einen Priester.

Der bisherige Amtsinhaber, Hw. Alcantara Gracias,
Franz Moser:
„Der Bischof hat uns auch zugesichert, daß die Einführung eines ‘viri probati’-Modells Thema der Herbstvollversammlung der Bischöfe sein wird“.
muß aus gesundheitlichen Gründen für einige Zeit pausieren.

Ende September hatte die Pfarrei mit der Einsetzung eines von seinem Amt abgefallenen Priesters als Messeleser gedroht.

Außerdem forderten Pfarrgemeinderat und Pfarrer damals die Einführung der Priesterehe und der Frauenordination.

Leeres Versprechen?

Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Franz Moser, ist sich vor ‘Der Standard’ sicher:

„Ohne Druck wäre da sicher nichts passiert, und wir stünden ohne Pfarrer da.“

In den nächsten Monaten wird der Nicaraguaner Hw. Gerald I. Etim – der bislang in Steyregg bei Linz tätig war – die Pfarrei in Steyr-Tabor betreuen.

Moser glaubt, noch einen zweiten Sieg gegen den Bischof errungen zu haben:

„Der Bischof hat uns auch zugesichert, daß die Einführung eines ‘viri probati’-Modells Thema der Herbstvollversammlung der Bischöfe sein wird“.

Heiliger Zorn oder überkochender Druck?

Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats erzählte
Franz Moser:
„Der Bischof hat den Zeitungsartikel vor uns zerrissen und gesagt, »Genau das halte er davon«“
vor der Tageszeitung noch eine weitere Begebenheit um Bischof Schwarz.

Als dieser mit seinem Generalvikar zur einer Aussprache in der Pfarrei erschien, habe man gemerkt, daß der Bischof „so richtig sauer“ gewesen sei. Er habe auch den Druck der Medien kritisiert.

Der Bischof hatte sogar einen Artikel dabei, der in einer kirchenfeindlichen Zeitung veröffentlicht worden war und einseitig über die Forderungen des rebellischen Pfarrgemeinderates von Steyr berichtete:

„Der Bischof hat den Zeitungsartikel vor uns zerrissen und gesagt, »Genau das halte er davon«“ – so der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats.

Alltägliche Mißstände in Linz
Der Weblog 'Cathcon.blogspot.com' sammelt regelmäßig den Liturgiealltag in Linz: Viele Bilder zeigen "heimliche Frauenpriester" - Pastoralassistentinnen am Altar.Oberes Bild: Kindergottesdienst in der Pfarrei Urfahr in Linz.

Unteres Bild: "Eine komplett neue Sicht" der Pfarrkirche Karning.Konsekration eines beleuchteten Altars in Linz. 'Cathcon' hofft, daß der "Geist des Konzils" in dem Altar eingesperrt ist.
      
14 Lesermeinungen
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#14   Florian Geyer   10:30:05 | Freitag, 9. November 2007
unerser Pfarre
wollte man so eine schräge lächerliche Figur namens
Pastoralassistentin schicken als der Alte Hw starb. Da wurde aber nix draus nach 1 monat packte sie die Koffer. Lieber in Nachbarpfarren fahren als diesem vorübergehenden Hokuspokus zu unterstützen. In Indien gehen die Leute 30 km zu Fuß in die Messe. Gottseidank haben wir wieder einen richtigen Pfarrer und diese sehr feministische aussehende „reichen wir uns die hände“ und „haben wir uns alle lieb“ urkirchen – woodstock – spirituelle Irrerin ist weg.
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#13   Sozialkatholisch   08:26:36 | Freitag, 9. November 2007
@ sani
lg sani, der nichts so sehr hasst wie Nazitum, Verherrlichung des Deutschtums, Xenophobie, Slawophobie, Antisemitismus… und ähnliche Monströsitäten die so manchem Hirn hier entspringen
Meinten sie Nazitum, Inzitum oder beides?
Meinten sie Nazitum, Inzitum oder beides?
Verherrlichung des Deutschtums? Was haben sie denn dagegen? Wahrheit muss doch gesagt werden! :-]
Xenophobie was ist das? Bestimmt so was eklig fremdes, oder? :-S
Slavophobie, Slave oder Sklaven, natürlich sollte man vor der Versklavung der Menschen Angst haben, ist ja schon mächtig Fortgeschritten.
:-!
Antisemitismus ist schlimm, ich finde es auch schrecklich was mit den armen Palis so gemacht wird.
:)3
Ach, lg was heißt das?
o.O
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#12   sani †   07:17:56 | Freitag, 9. November 2007
so nebenbei gefragt …
… wird diese Homepage auch vom Verfassungsschutz in Deutschland und Österreich wahrgenommen? Ich glaub’ da würde man einerseits bei den „Redakteuren“ :-! andererseits bei den „Postern“ :-! sicher Typen finden, die zu beobachten es sich lohnte. Da schrammen nicht wenige hart am (zumindest in Österreich) bestehenden Verbotsgesetz :-@ :-@ vorbei …
lg sani, der nichts so sehr hasst wie Nazitum, Verherrlichung des Deutschtums, Xenophobie, Slawophobie, Antisemitismus… und ähnliche Monströsitäten die so manchem Hirn hier entspringen
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#11   Rudolfus   20:40:16 | Donnerstag, 8. November 2007
Gott segne diesen mutigen treukatholischen Bischof des Landes Oberösterreich!
Bischof Ludwig Schwarz ist auch ein Heimatvertriebener aus den volksdeutschen Gebieten der späteren „Tschechoslowakei“: Dieser Staat trug den Namen seit dessen Gründung zu Unrecht:
Die Deutschen waren mit 3,2 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Nationalitätengruppe des tschechisch dominierten Prager Staates, an zweiter Stelle nach den Tschechen, aber noch vor den Slowaken!
Zu finden unter anderem in der Dokumentensammlung Verheimlichte Dokumente. Was die Deutschen nicht wissen dürfen von Dr. Gerhard Frey, München, Deutscher Buchdienst.
Die CSR-Deutschen waren als ehemalige habsburgisch-österreichische Deutsche überwiegend Katholiken – Gottlose waren und sind die Tschechen.
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#10   Peter-Pan   20:37:33 | Donnerstag, 8. November 2007
@Master: Nicht ganz…
…aber nah dran :-D
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#9   Master   20:28:55 | Donnerstag, 8. November 2007
Alle Irre!
Alle Irre!!!!
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#8   Rudolfus   00:15:28 | Donnerstag, 8. November 2007
Wenn die lateinisch-katholischen Gläubigen verheiratete Priester wollen,
müssen sie vor allem die protestantischen Pastoren zum katholischen Glauben bekehren.
Die lateinischen Kirche läßt bekanntermaßen seit Papst Pius XII., seit dessen Verkündigung der Kirchenrechtsdispens, verheiratete ex-protestantische Pastoren, die katholisch wurden, zum katholischen Priestertum zu.
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#7   raindance1 †   19:50:02 | Mittwoch, 7. November 2007
Vielleicht
ist der Nicaraguaner ja besser, zumindest in einer Sache…
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#6   Bernd Stromberg   15:45:31 | Mittwoch, 7. November 2007
Liturgische Folklore
Nun, gegen liturgische Folklore bin ich auch. Allerdings hat sich diese doch wohl eher in so manchen Messfeiern des ordentlichen Gebrauchs breitgemacht. Um einem Missverständnis vorzubeugen: Ich lehne den usus ordinarius überhaupt nicht ab, besuche ihn in der Regel, schätze aber zugleich auch sehr den usus extraordinarius. Mich stört die Hetze mancher Leser hier gegen den ersteren ganz genauso wie die mancher Leser gegen den zweiten. Beide sind katholisch. Dass hat unser Hl. Vater doch wohl deutlich genug gesagt. Was ich schlimm finde, ist wenn man Liturgie gleich welchen Usus „verhunzt“. Und dass geschieht mit dem usus ordinarius wohl leider nicht so selten, sei es durch unpassende „Kirchenmusik“, sei es durch EIgenmächtigkeiten des Zelebranten, sei es durch Lieblosigkeit. Es wäre schön, wenn die Bischöfe mal hiergegen ein deutliches Wort sprächen. Die Liturgiereform ist doch kein Freibrief für Anarchie und Bastelliturgie. Ich brauche übrigens keine Bildreihen hier, sondern kenne so manches aus eigener Anschauung. Mit dem Konzil hat der liturgische Verfall wohl nichts zu tun. Ich würde sogar so weit gehen, viele der momentanen Fehlentwicklungen in der ordentlichen Liturgie als „Verrat“ an Sacrosanctum Concilium und der liturgischen Ordnung der Kirche zu bezeichnen. Denn im römischen Messbuch des ordentlichen Ritus finde ich das alles nicht. Vielleicht sollten sich so manche Priester einfach strikt an die Vorgaben halten. Wäre ein Weg aus der Krise…
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#5   Florian Geyer   15:35:28 | Mittwoch, 7. November 2007
In Linz da stinkts !
müßte man mal mit dem Kärcher (zit Sarkozy) drüberfahren !
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#4   Tonski   13:05:05 | Mittwoch, 7. November 2007
Vernaderer
Das mit den Bildern aus der Diözese Linz ist schon ein starkes Stück. Vernaderung der übelsten Sorte nenne ich das: aus dem Gesamtzusammenhang gerissene Bilder-noch dazu mit englischen Texten -erinnert ein wenig an bolschewistische Methoden der Fotomontage!
Wovor habt ihr Fundamentalisten nur so große Angst!
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#3   Josef Preßlmayer   11:26:28 | Mittwoch, 7. November 2007
Den „Standard“ zerrissen? Preiset den Herrn!
Wenn den liebenswürdigen, gemütlichen Bischof Schwarz von Linz, der meine Wanderaustellung „Du sollst leben!“, ein Kernstück meines jetzigen Museums in Oberwaltersdorf eingeweiht und auch gesagt hat: „Abtreibung ist Mord“, jetzt der heilige Zorn packt und den „Standard“ zerreißt, der für viele Kirchenzerstörer ein offenes Ohr hat, dann müssen schon gewaltige Frechheiten vorgekommen sein.
Der „Standard“, kaum ein Stück weiter links als die „Linzer Kirchenzeitung“, welche den Kindermord-Befürwortern in der Kirche, wie der „Aktion Leben“ und der „Katholischen Frauenbewegung“, deren Vorsitzende Margit Haufft von Linz aus Kirchenkarriere machte und schon damals Befürworterin der Kinder-Tötungspille Mifegyne/RU 486 war, eine geneigte Platform bietet, wird noch genug Stoff in Oberösterreich finden.
Noch nicht so lange ist es her, dass Erst-Kirchensteuerzahlern das kirchliche Leben mit einer „Begrüßungs“-CD schmackhaft gemacht worden ist, die mit Links zu Sex- und Homo-Spaß mit gleich mitgeliefertem Abtreibungs-Entledigungsstätten aufgepeppt war.
Da ist viel Unkraut während der Zeit des Dahintreibens unten Bischof Aichern gewachsen! Die Dornen ersticken schon fast den Weizen!
Der arme Bischof Schwarz wird viel Gebet und Baldrian brauchen, um diese „Altlasten“ aufzuarbeiten.
Da hilft vielleicht zuvor ein klares Wort, was im Kathechismus steht und von den Soft-Versionen, wie dem Protestantismus abgrenzt, bevor noch mehr „Standards“ daran glauben müssen!
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#2   sani †   10:31:17 | Mittwoch, 7. November 2007
recht so …
… die pfarrgemeinde: um einer disziplin Willen (Zölibat) schickt sich die Kirche an, das typisch katholische (Amt, Weihe, Sakramente) an die Wand zu fahren. Da können die pseudofrommen liturgiefolkloristiker :-! hier geifern was sie wollen, und lateinbrabbelnde Zivilversager als Muster priesterlichen Daseins hinstellen – aber die Pfarren brauchen Pfarrer(innen >:) >:) >:) :-D :-D ), und nicht diverse Konzepte, welche außer der schon vorprogrammierten Überlastung der Amtsträger sowieso keine Perspektiven aufzeigt – (und noch mal, liturgische Folklore :-! , wie es hier so viele als Ausweg sehen, nützt auch nichts) – so und jetzt heißts für mich Kopf einziehn, weil jetzt formiert sich sicher schon die liturgiefolkloristische Kamarilla – :-D >:) :-D – aber es macht hin und wieder Spaß so richtig derb zu schreiben >:) >:) >:) >:)
lg sani, der jetzt essen geht :)3 :)3 ;-)
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#1   Aleph †   10:08:44 | Mittwoch, 7. November 2007
Bilder aus Kalifornien
Was sollen eigentlich die fremdsprachigen Bilderläuterungen zu den alltäglichen Missständen in Linz. Hatte diekreuz.net.-Redaktion etwa keinen Übersetzer zur Hand. Oder sind die Pictures gar nicht erst in Linz gemacht worden sondern der Einfachheit halber im Sonnenland Kalifornien, um dortige „Misstände“ nach Europa zu transferieren?
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