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Donnerstag, 8. November 2007 10:18
Sie wollen nur katholisch sein. Trotzdem sind sie ihrem Bischof ein Dorn im Auge. Von Dr. med. Stephan Puls.
Zurück zum Artikel 23 Lesermeinungen:
Samstag, 10. November 2007 12:43
Tilly: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 10. November 2007 00:57
plexus †: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 9. November 2007 16:16
Typ: @ sacerdos helveticus
Womit nun aber wirklich eindeutigst bewiesen wäre, dass die alten Bittage keineswegs „ersatzlos gestrichen“ sind.
Freitag, 9. November 2007 12:22
sacerdos helveticus: Bittage im Alten und Neuen Ritus
Richtig ist, dass die Feier der Bittage (und der Quatember) dem Gutdünken der einzelnen bischofskonferenzen überlassen wurden, sowohl was ihre Zahl als auch die Termine dafür angeht. Das neue lateinische Messbuch kennt kein Formular für die Bitt- und Quatembermessen mehr, sondern die Texte können von den Bischofskonferenzen aus den Formularen der „Messen für besondere Anliegen“ entnommen werden.
Das Alte Messbuch sah für die Bittmesse am Markustag (25. April) und an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt ein eigenes Formular vor und verwies auf die Prozession. Das Messbuch (Ausgabe von 1962) enthält jedoch die Rubrik, dass der Ortsordinarius die Bittage verlegen kann und im Falle, dass keine Prozession abgehalten werden kann, sollen spezielle Bittgebete stattfinden unter anderem die Allerheiligenlitanei.
Freitag, 9. November 2007 11:02
Benedikt: Die Redaktion kennt das Ziel ihrer Kritik nicht
Die Schwestern hielten an den drei liturgischen Bittagen, die im Neuen Ritus ersatzlos gestrichen sind,

Frag ich mich doch wirklich, welcher Ritus das wohl war, als ich dieses Jahr die drei Bittmessen besuchte…
Freitag, 9. November 2007 09:28
Tridentinus: Wenn Karl Murx’ Beschreibungen stimmen,
dann frage ich mich ernsthaft, wieso im Zuge der geistlichen Betreuung seitens der FSSPX diese nicht in der Lage ist, die beschriebenen liturgischen Mängel abzustellen!
Freitag, 9. November 2007 08:25
Don Camillo: @r.ruhrgebietler
Natürlich sind die[Flurprozessionen] auch in den Großstädten von Nutzen! Warum denn nicht?? Sind dort keine Seelen, die des Segens Gottes bedürfen? Sind dort keine Dinge, die Gott geschaffen hat?
Ich kann Ihre Dummheit nicht nachvollziehen.


Ist ja auch schon, so eine Prozession in der unberührten Natur einer Stadt. Drum heissen diese Prozessionen ja auch Flurprozessionen.
Man kann natürlich eine Prozession in einer Stadt machen, das ist ausser Frage. Doch kommt es schon sehr wohl darauf an, wo genau in einer Stadt.
Freitag, 9. November 2007 08:00
r.ruhrgebietler: @Gotthard – Flurprozessionen!
Natürlich sind die auch in den Großstädten von Nutzen! Warum denn nicht?? Sind dort keine Seelen, die des Segens Gottes bedürfen? Sind dort keine Dinge, die Gott geschaffen hat?
Ich kann Ihre Dummheit nicht nachvollziehen.
Donnerstag, 8. November 2007 21:06
Karl Murx: Alois, bist du Schwachkopf schon einmal da gewesen?
Auf Bildern ist alles schön.

Die Schwestern sind nur für sehr wenige Kranke eingerichtet. Dieser Orden ist kein charitativer Orden und will es auch nicht sein.

Viele Leute gehen dort einfach hin, weil es eine Messe dort gibt, wie ich manchmal auch. Sich so aufzuplustern, wie Sie das tun, wirkt wirklich lächerlich.

Und wenn ich Preise vergleiche, dann tue ich das mit anderen Orden, die ich erlebt habe. Dort langt man nicht so zu.

Angesichts der Tatsache, daß diese Schwestern noch nicht einmal ein traditionelles Offizium haben, meinetwegen das Officium parvum der Muttergottes, erlaube ich mir das Urteil, daß diese Schwestern nicht wirklich traditionell sind.

Bei Messen wurde alles mögliche in Volkssprache gehalten und nicht nur die Lesungen, auch die Orationen.

Auch die Ordenskleidung ist nicht besonders traditionell und riecht nach den 50er Jahren. Da gehören diese Schwestern ja auch hin. Aber was will man von einer Gründung aus dem Jahre 1946 auch groß erwarten.
Donnerstag, 8. November 2007 18:17
Alois Bischof: Für den Sedisvakantisten
Karl Murx/Th.St. sind natürlich alle FSSPX-Klöster „halbtraditionell“. Im Bild habe ich nichts von einer Weltkartenschmuck um den Tabernakel gesehen, nur Kranke, Geistig Behinderte, Greisen, Kinder und alte Priester die dort Pflege und Zusammenhalt finden. Aber natürlich muss der sedisvakantistische Konvertit häretischer Abstammung (aber „glücklicherweise“ nicht jüdisch wie Franco und Mons. Pintonello) wettern über zu hohe Preise für Charité-Verkaufsobjekte. Na, was erwarten Sie denn? Dass die Schwestern gegen China-Ausbeutungspreise an Ihnen, der wahrscheinlich immer mit saurem Zynismuskopf in Nantes an den lachenden lebensfrohen Schwestern vorbeilaufen, verkaufen und dazu noch bespuckt werden von Ihnen.

Travail, famille, patrie, Karlo… Travail, famille, patrie…

Dann sind die Preise der Rosenkränze auch zahlbar.

Diese Schwestern sind wunderbar und echte römisch-katholische Nonnen der Tradition. So wollen wir sie haben, einfach, liebevoll, treu, traditionell, und trotz der Krise und der gesellschaftlichen Perversion immer froh und hoffnungsvoll auf Gottes Rettung, Vorsehung und Hilfe.

Mögen diesen Schwestern viel Wachstum und viele Gnaden gegeben sein!
Donnerstag, 8. November 2007 17:23
Sirilo: @Nachtlaterne
Warum sollten Christen beißen?
Donnerstag, 8. November 2007 16:34
Aleph: Mittel zum Ziel
Karl Murx @ Die fromme Absicht allein genügt, dann sind alle Wege Mittel zum großen Ziel, ob geniert oder ungeniert.
Donnerstag, 8. November 2007 16:31
Nachtlaterne: immer mehr geistliche…
…wünschen, dass die kirche umfirmiert wird. ein oberhaupt wie der dalai lama wäre velen am liebsten. unverbindlich, lächelnd, zeitgeistfreundlich, kurz jemand der niemanden beist und es allen recht macht durch seine auffällige unauffälligkeit.
Donnerstag, 8. November 2007 14:00
Karl Murx: Dieses „Wunder eigener Art“, …
…benutzt ein vom Gründer selbstgebasteltes Offizium in französischer Sprache.

Als ich bei einem Besuch einmal gefragt hatte, worin das spezielle Gepräge des Ordens bestehe, antwortete man mir: „nous avons une vocation socio-culturelle, monsieur!“

Ich wollte dann wissen, was das sei? Ob sie speziell charitativ seien? Nein, nein, eben socio-culturelle!

Ich verstand immer noch nicht recht.

„Nun“, sagte die Schwester, „wenn Sie Student sind und hier ein wenig Ruhe finden wollen, so können Sie sich hier auf ihre Prüfungen vorbereiten. Und außerdem stellen wir ihnen einen Priester zur Verfügung“

Wie schön!

Andere Klöster der Tradition haben auch ein Gästehaus und da kann man dasselbe tun und einen Priester kann ich dort auch konsultieren, noch dazu nicht zu diesen gesalzenen Preisen der halb-traditionellen Schwestern, die rubrikenwidrig den Tabernakel mit einer papiernen Weltkarte aus Schulatlanten schmücken.

Die Schwestern fallen normalerweise im Priorat der FSSPX in Nantes dadurch auf, daß sie die Produkte für ihre „vente de charité“ zu Wucherpreisen anbieten. Es wäre ja in Ordnung, wenn man zu einem Grundpreis eine gewisse Spende erwartet; aber das ist absolut ungeniert.
Donnerstag, 8. November 2007 13:55
landorganist: Das ist kein
Artikel sondern eine Aneinanderreihung von Dummgeschwätz. Erst im letzten Satz wird beiläufig erwähnt woher der Wind weht, nämlich von den Pius-Hanseln. Da muss man sich nicht wundern…
Donnerstag, 8. November 2007 13:51
Aleph: Wunderfitzigkeit
Wurde jetzt die Ernte gerettet wegen den zusätzlichen Prozessionen, dem zweiwöchigen Beteinsatz des Hausgeistes oder dem Einsatz der von Männern bedienten schweren Maschinen?
Waldemar Michael@ Genau das will der Artikel. Auf diese Weise soll dokumentiert werden, dass eine bestimmte Wunderfitzigkeit stets auch Erfolge zeitigt. Einmal ganz abgesehen davon, dass zu DDR-Zeiten ohne Gott und Sonnenschein die Ernte auch eingefahren werden konnte.
Donnerstag, 8. November 2007 13:33
Alkuin: freimaurerische Vorschriften?
„Überzogene staatliche Vorschriften sind für die freimaurerisch und sozialistisch beherrschten Staatsbehörden in Frankreich nicht selten ein Mittel, um den Werken der katholischen Tradition das Leben schwer zu machen.“

So ein dummes Zeug!!!!!!

Frage doch jeden Bauer auf einem Aussiedler Hof!

Diese Vorschriften gibt es auch in ganz Deutschland wenn keine Hydranten vorhanden sind oder die Hydranten haben eine zu geringe Fördermenge für die zu schützenden Anlage.
Es gibt kaum eine Gemeindefeuerwehr der in der Lage ist eine Großbrand nur mit Tanklöschmittel zu bewältigen.
Donnerstag, 8. November 2007 13:01
Tridentinus: Summorum Pontificum Cura
eröffnet in solchen Fällen bei gutem Willen aller Beteiligten sicher die Chance einer völligen kanonischen Regulierung.
Donnerstag, 8. November 2007 12:47
Typ: @ Gotthard: Ergänzung
Die Schwestern hielten an den drei liturgischen Bittagen, die im Neuen Ritus ersatzlos gestrichen sind, Prozessionen.

Also ich weiß nicht, auf welche Quellenlage sich die Kenntnis der „Redaktion“ über die Bittage bezieht, aber in meinem Messbuch stehen sie ab S. 265.

Sie sind also nicht ersatzlos gestrichen.

Die Redaktion lügt – oder sie sagt unwissentlich die Unwahrheit und wird nun, nach dieser Klarstellung, gewiss eine Entschuldigung folgen lassen.
Donnerstag, 8. November 2007 12:35
Gotthard: Schwachsinn
Die Schwestern hielten an den drei liturgischen Bittagen, die im Neuen Ritus ersatzlos gestrichen sind, Prozessionen

ein völliger Unsinn! Natürlich können die Bittage gehalten werden …allerdings erscheinen Flurprozessionen in einer Großstadt wenig sinnvoll zu sein…
Donnerstag, 8. November 2007 12:14
Typ: Versteh ich nicht
Ich verstehe nicht, worin der Kampf der Diözese gegen das Kloster bestehen soll.

1. Keine Kommunität hat irgendeinen Rechtsanspruch auf kanonische Anerkennung.

2. Das Konzept scheint unklar: Es nennt sich „Kloster“, aber laut Artikel findet kein kontemplatives Gebetsleben statt. Da sollte jeder Bischof stutzig werden, was denn wohl dahinterstecke.

3. Obwohl die Schwestern nicht kontemplativ leben, scheinen sie sich zu weigern, in der nächsten Pfarrgemeinde die Sakramente zu empfangen, und holen sich stattdessen suspendierte Priester, die den Ortsbischof nicht anerkennen, sondern sich einem exkommunizierten Bischof verpflichtet fühlen.

Und da beschweren sie sich, sie würden „bekämpft“? Wenn überhaupt, dann scheint eher das Gegenteil vorzuliegen: Die Schwestern versuchen, die Ortskirche zu bekämpfen.

Kanonische Anerkennung können sie daher für ihr „Wir sehen aus wie katholischen Nonnen, leben und beten aber nicht wie katholische Nonnen“-Projekt wohl kaum erwarten.
Donnerstag, 8. November 2007 11:38
Waldemar Michael: @Meldungschreiber
Das hier verstehe ich nicht:

Diesen Sommer bedrohte das regnerische Wetter die Heuernte.

Die Schwestern hielten an den drei liturgischen Bittagen, die im Neuen Ritus ersatzlos gestrichen sind, Prozessionen. Der Hausgeistliche kämpfte weitere zwei Wochen im Gebet. Die Ernte konnte gerettet werden.

Bei Weizen, Himbeeren und Bohnen gab es eine Rekordernte.

Vier Gläubige aus der Umgebung, die im Kloster die Sonntagsmesse besuchen, halfen bei der Ernte.

Danach stellte die Mutter Oberin in ihrem Rundbrief fest, daß Männer mit schweren Maschinen effizienter umgehen können.

Wurde jetzt die Ernte gerettet wegen den zusätzlichen Prozessionen, dem zweiwöchigen Beteinsatz des Hausgeistes oder dem Einsatz der von Männern bedienten schweren Maschinen?

Was will der Artikel eigentlich besagen?
Donnerstag, 8. November 2007 10:54
r.ruhrgebietler: wen wundert’s!!!!!
Alles was auch noch geringste Spuren inniger und echter Katholizität aufweist wird doch hochgradig bekämpft!
Der heilige Geist möge den Nonnen beistehen!
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