Piusbruderschaft
Ein traditionelles Frauenkloster
Sie wollen nur katholisch sein. Trotzdem sind sie ihrem Bischof ein Dorn im Auge. Von Dr. med. Stephan Puls.
Schwestern bei der Komplet.
Schwestern bei der Komplet.
(kreuz.net) Das Kloster der „Petites Servantes de Saint Jean Baptiste“ – Kleine Dienerinnen des Heiligen Johannes des Täufers – liegt etwa zwanzig Kilometer südlich von Nantes. Die Stadt Nantes befindet sich im Westen Frankreichs.

Schon die Entstehung des Klosters ist ein Wunder eigener Art.

Damals verließ die spätere Gründerin Mutter Marie Magdala ihre modernistisch gewordene und mittlerweile zugrundegerichtete Klostergemeinschaft.

Sie fand in einer Privatklinik in Nantes eine Stelle als Sozialarbeiterin. Angestellt wurde sie von der dortigen Pflegedienstleiterin.

Mutter Marie-Antoinette
Mutter Marie-Antoinette
Mit dieser zusammen gründete sie im Jahr 1978 nach ihrer Pensionierung die neue Klostergemeinschaft.

Die damalige Pflegedienstleiterin heißt jetzt Mutter Marie-Antoinette und ist die erste Nachfolgerin der Gründerin.

Die gegenwärtig 27 Schwestern stammen zum Teil aus der Umgebung von Nantes. Das war bis zum Konzil eine der katholischsten Gegenden Frankreichs.

Es gibt aber auch Schwestern aus anderen Teil der Welt: Kanada, Schweiz, Belgien, Gabun oder Mexiko.

Die Klosterfrauen sind im Inneren des Klosters tätig. Sie folgen aber nicht dem umfangreichen Gebetsrhythmus einer kontemplativen Gemeinschaft.

Aufgaben des Klosters

Das Kloster führt ein Gäste- und Tagungshaus. Mehrere Schwestern sind ausgebildete Krankenschwestern. Darum werden auch alte Menschen aufgenommen.

Die Gemeinschaft stellt auch den Kern des Sanitätsdienstes auf den jährlichen Chartres- und Lourdeswallfahrten der Piusbruderschaft.

Im Kloster werden auch Hochzeiten, Familienfeste und sogar Familienferien veranstaltet.

Es gibt auch einen Hauswirtschaftskurs für junge Mädchen.

Wichtig für das finanzielle Überleben der Gemeinschaft ist ein Landwirtschaftsbetrieb.

„Petites Servantes de Saint Jean Baptiste“
Schwestern bei der Arbeit.Die Mutter Oberin Marie- Antoinette (rehts) und ihre Novizenmeisterin (links).Ein Multiple- Sklerose- kranker Priester mit dem schönen Familiennamen "de Sainte Marie" lebt im Kloster und zelebriert sitzend. Die Schwester läutet die Glocke und gibt die Antworten des Ministranten.

Diesen Sommer bedrohte das regnerische Wetter die Heuernte.

Die Schwestern hielten an den drei liturgischen Bittagen, die im Neuen Ritus ersatzlos gestrichen sind, Prozessionen. Der Hausgeistliche kämpfte weitere zwei Wochen im Gebet. Die Ernte konnte gerettet werden.

Bei Weizen, Himbeeren und Bohnen gab es eine Rekordernte.

Vier Gläubige aus der Umgebung, die im Kloster die Sonntagsmesse besuchen, halfen bei der Ernte.

Danach stellte die Mutter Oberin in ihrem Rundbrief fest, daß Männer mit schweren Maschinen effizienter umgehen können.

Schwierigkeiten mit Kirche und Staat

Staatliche Vorschriften zwangen die Gemeinschaft in der Vergangenheit zur teuren Einrichtung eines Löschwasser-Reservoires.

Überzogene staatliche Vorschriften sind für die freimaurerisch und sozialistisch beherrschten Staatsbehörden in Frankreich nicht selten ein Mittel, um den Werken der katholischen Tradition das Leben schwer zu machen.

Das Kloster ist der Diözese Nantes ein Dorn im Auge.

Die Bischöfe von Nantes haben das Bistum seit dem Konzil abgewirtschaftet. Der Priesternachwuchs ist eingebrochen. In den 50er Jahren gab es jährlich noch über hundert Priesterweihen, im Jahr 1965 waren es 17.

Seit den 70er Jahren gibt es zwei bis vier Weihen pro Jahr. Die Zahl der praktizierenden Gläubigen ist im gleichen Verhältnis gefallen.

Ein Ende des Trends ist nicht abzusehen. Eine kanonische Anerkennung des Klosters, das von der Piusbruderschaft betreut wird und einfach nur katholisch sein will, kommt für das Bistum nicht in Frage.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Typ   16:16:30 | Freitag, 9. November 2007
@ sacerdos helveticus
Womit nun aber wirklich eindeutigst bewiesen wäre, dass die alten Bittage keineswegs „ersatzlos gestrichen“ sind.
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#20   sacerdos helveticus   12:22:04 | Freitag, 9. November 2007
Bittage im Alten und Neuen Ritus
Richtig ist, dass die Feier der Bittage (und der Quatember) dem Gutdünken der einzelnen bischofskonferenzen überlassen wurden, sowohl was ihre Zahl als auch die Termine dafür angeht. Das neue lateinische Messbuch kennt kein Formular für die Bitt- und Quatembermessen mehr, sondern die Texte können von den Bischofskonferenzen aus den Formularen der „Messen für besondere Anliegen“ entnommen werden.
Das Alte Messbuch sah für die Bittmesse am Markustag (25. April) und an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt ein eigenes Formular vor und verwies auf die Prozession. Das Messbuch (Ausgabe von 1962) enthält jedoch die Rubrik, dass der Ortsordinarius die Bittage verlegen kann und im Falle, dass keine Prozession abgehalten werden kann, sollen spezielle Bittgebete stattfinden unter anderem die Allerheiligenlitanei.
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#19   Benedikt   11:02:23 | Freitag, 9. November 2007
Die Redaktion kennt das Ziel ihrer Kritik nicht
Die Schwestern hielten an den drei liturgischen Bittagen, die im Neuen Ritus ersatzlos gestrichen sind,
Frag ich mich doch wirklich, welcher Ritus das wohl war, als ich dieses Jahr die drei Bittmessen besuchte…
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#18   Tridentinus   09:28:04 | Freitag, 9. November 2007
Wenn Karl Murx’ Beschreibungen stimmen,
dann frage ich mich ernsthaft, wieso im Zuge der geistlichen Betreuung seitens der FSSPX diese nicht in der Lage ist, die beschriebenen liturgischen Mängel abzustellen!
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#17   Don Camillo   08:25:54 | Freitag, 9. November 2007
@r.ruhrgebietler
Natürlich sind die[Flurprozessionen] auch in den Großstädten von Nutzen! Warum denn nicht?? Sind dort keine Seelen, die des Segens Gottes bedürfen? Sind dort keine Dinge, die Gott geschaffen hat?
Ich kann Ihre Dummheit nicht nachvollziehen.
Ist ja auch schon, so eine Prozession in der unberührten Natur einer Stadt. Drum heissen diese Prozessionen ja auch Flurprozessionen.
Man kann natürlich eine Prozession in einer Stadt machen, das ist ausser Frage. Doch kommt es schon sehr wohl darauf an, wo genau in einer Stadt.
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#16   r.ruhrgebietler   08:00:49 | Freitag, 9. November 2007
@Gotthard – Flurprozessionen!
Natürlich sind die auch in den Großstädten von Nutzen! Warum denn nicht?? Sind dort keine Seelen, die des Segens Gottes bedürfen? Sind dort keine Dinge, die Gott geschaffen hat?
Ich kann Ihre Dummheit nicht nachvollziehen.
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#15   Karl Murx   21:06:07 | Donnerstag, 8. November 2007
Alois, bist du Schwachkopf schon einmal da gewesen?
Auf Bildern ist alles schön.
Die Schwestern sind nur für sehr wenige Kranke eingerichtet. Dieser Orden ist kein charitativer Orden und will es auch nicht sein.
Viele Leute gehen dort einfach hin, weil es eine Messe dort gibt, wie ich manchmal auch. Sich so aufzuplustern, wie Sie das tun, wirkt wirklich lächerlich.
Und wenn ich Preise vergleiche, dann tue ich das mit anderen Orden, die ich erlebt habe. Dort langt man nicht so zu.
Angesichts der Tatsache, daß diese Schwestern noch nicht einmal ein traditionelles Offizium haben, meinetwegen das Officium parvum der Muttergottes, erlaube ich mir das Urteil, daß diese Schwestern nicht wirklich traditionell sind.
Bei Messen wurde alles mögliche in Volkssprache gehalten und nicht nur die Lesungen, auch die Orationen.
Auch die Ordenskleidung ist nicht besonders traditionell und riecht nach den 50er Jahren. Da gehören diese Schwestern ja auch hin. Aber was will man von einer Gründung aus dem Jahre 1946 auch groß erwarten.
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#14   Alois Bischof   18:17:41 | Donnerstag, 8. November 2007
Für den Sedisvakantisten
Karl Murx/Th.St. sind natürlich alle FSSPX-Klöster „halbtraditionell“. Im Bild habe ich nichts von einer Weltkartenschmuck um den Tabernakel gesehen, nur Kranke, Geistig Behinderte, Greisen, Kinder und alte Priester die dort Pflege und Zusammenhalt finden. Aber natürlich muss der sedisvakantistische Konvertit häretischer Abstammung (aber „glücklicherweise“ nicht jüdisch wie Franco und Mons. Pintonello) wettern über zu hohe Preise für Charité-Verkaufsobjekte. Na, was erwarten Sie denn? Dass die Schwestern gegen China-Ausbeutungspreise an Ihnen, der wahrscheinlich immer mit saurem Zynismuskopf in Nantes an den lachenden lebensfrohen Schwestern vorbeilaufen, verkaufen und dazu noch bespuckt werden von Ihnen.
Travail, famille, patrie, Karlo… Travail, famille, patrie…
Dann sind die Preise der Rosenkränze auch zahlbar.
Diese Schwestern sind wunderbar und echte römisch-katholische Nonnen der Tradition. So wollen wir sie haben, einfach, liebevoll, treu, traditionell, und trotz der Krise und der gesellschaftlichen Perversion immer froh und hoffnungsvoll auf Gottes Rettung, Vorsehung und Hilfe.
Mögen diesen Schwestern viel Wachstum und viele Gnaden gegeben sein!
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#13   Sirilo   17:23:01 | Donnerstag, 8. November 2007
@Nachtlaterne
Warum sollten Christen beißen?
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#12   Aleph †   16:34:29 | Donnerstag, 8. November 2007
Mittel zum Ziel
Karl Murx @ Die fromme Absicht allein genügt, dann sind alle Wege Mittel zum großen Ziel, ob geniert oder ungeniert.
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#11   Nachtlaterne   16:31:54 | Donnerstag, 8. November 2007
immer mehr geistliche…
…wünschen, dass die kirche umfirmiert wird. ein oberhaupt wie der dalai lama wäre velen am liebsten. unverbindlich, lächelnd, zeitgeistfreundlich, kurz jemand der niemanden beist und es allen recht macht durch seine auffällige unauffälligkeit.
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#10   Karl Murx   14:00:04 | Donnerstag, 8. November 2007
Dieses „Wunder eigener Art“, …
…benutzt ein vom Gründer selbstgebasteltes Offizium in französischer Sprache.
Als ich bei einem Besuch einmal gefragt hatte, worin das spezielle Gepräge des Ordens bestehe, antwortete man mir: „nous avons une vocation socio-culturelle, monsieur!“
Ich wollte dann wissen, was das sei? Ob sie speziell charitativ seien? Nein, nein, eben socio-culturelle!
Ich verstand immer noch nicht recht.
„Nun“, sagte die Schwester, „wenn Sie Student sind und hier ein wenig Ruhe finden wollen, so können Sie sich hier auf ihre Prüfungen vorbereiten. Und außerdem stellen wir ihnen einen Priester zur Verfügung“
Wie schön!
Andere Klöster der Tradition haben auch ein Gästehaus und da kann man dasselbe tun und einen Priester kann ich dort auch konsultieren, noch dazu nicht zu diesen gesalzenen Preisen der halb-traditionellen Schwestern, die rubrikenwidrig den Tabernakel mit einer papiernen Weltkarte aus Schulatlanten schmücken.
Die Schwestern fallen normalerweise im Priorat der FSSPX in Nantes dadurch auf, daß sie die Produkte für ihre „vente de charité“ zu Wucherpreisen anbieten. Es wäre ja in Ordnung, wenn man zu einem Grundpreis eine gewisse Spende erwartet; aber das ist absolut ungeniert.
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#9   landorganist   13:55:09 | Donnerstag, 8. November 2007
Das ist kein
Artikel sondern eine Aneinanderreihung von Dummgeschwätz. Erst im letzten Satz wird beiläufig erwähnt woher der Wind weht, nämlich von den Pius-Hanseln. Da muss man sich nicht wundern…
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#8   Aleph †   13:51:04 | Donnerstag, 8. November 2007
Wunderfitzigkeit
Wurde jetzt die Ernte gerettet wegen den zusätzlichen Prozessionen, dem zweiwöchigen Beteinsatz des Hausgeistes oder dem Einsatz der von Männern bedienten schweren Maschinen?
Waldemar Michael@ Genau das will der Artikel. Auf diese Weise soll dokumentiert werden, dass eine bestimmte Wunderfitzigkeit stets auch Erfolge zeitigt. Einmal ganz abgesehen davon, dass zu DDR-Zeiten ohne Gott und Sonnenschein die Ernte auch eingefahren werden konnte.
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#7   Alkuin   13:33:24 | Donnerstag, 8. November 2007
freimaurerische Vorschriften?
„Überzogene staatliche Vorschriften sind für die freimaurerisch und sozialistisch beherrschten Staatsbehörden in Frankreich nicht selten ein Mittel, um den Werken der katholischen Tradition das Leben schwer zu machen.“
So ein dummes Zeug!!!!!! :-!
Frage doch jeden Bauer auf einem Aussiedler Hof!
Diese Vorschriften gibt es auch in ganz Deutschland wenn keine Hydranten vorhanden sind oder die Hydranten haben eine zu geringe Fördermenge für die zu schützenden Anlage.
Es gibt kaum eine Gemeindefeuerwehr der in der Lage ist eine Großbrand nur mit Tanklöschmittel zu bewältigen.
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#6   Tridentinus   13:01:44 | Donnerstag, 8. November 2007
Summorum Pontificum Cura
eröffnet in solchen Fällen bei gutem Willen aller Beteiligten sicher die Chance einer völligen kanonischen Regulierung.
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#5   Typ   12:47:13 | Donnerstag, 8. November 2007
@ Gotthard: Ergänzung
Die Schwestern hielten an den drei liturgischen Bittagen, die im Neuen Ritus ersatzlos gestrichen sind, Prozessionen.
Also ich weiß nicht, auf welche Quellenlage sich die Kenntnis der „Redaktion“ über die Bittage bezieht, aber in meinem Messbuch stehen sie ab S. 265.
Sie sind also nicht ersatzlos gestrichen.
Die Redaktion lügt – oder sie sagt unwissentlich die Unwahrheit und wird nun, nach dieser Klarstellung, gewiss eine Entschuldigung folgen lassen.
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#4   Gotthard   12:35:43 | Donnerstag, 8. November 2007
Schwachsinn
Die Schwestern hielten an den drei liturgischen Bittagen, die im Neuen Ritus ersatzlos gestrichen sind, Prozessionen
ein völliger Unsinn! Natürlich können die Bittage gehalten werden …allerdings erscheinen Flurprozessionen in einer Großstadt wenig sinnvoll zu sein…
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#3   Typ   12:14:39 | Donnerstag, 8. November 2007
Versteh ich nicht
Ich verstehe nicht, worin der Kampf der Diözese gegen das Kloster bestehen soll.
1. Keine Kommunität hat irgendeinen Rechtsanspruch auf kanonische Anerkennung.
2. Das Konzept scheint unklar: Es nennt sich „Kloster“, aber laut Artikel findet kein kontemplatives Gebetsleben statt. Da sollte jeder Bischof stutzig werden, was denn wohl dahinterstecke.
3. Obwohl die Schwestern nicht kontemplativ leben, scheinen sie sich zu weigern, in der nächsten Pfarrgemeinde die Sakramente zu empfangen, und holen sich stattdessen suspendierte Priester, die den Ortsbischof nicht anerkennen, sondern sich einem exkommunizierten Bischof verpflichtet fühlen.
Und da beschweren sie sich, sie würden „bekämpft“? Wenn überhaupt, dann scheint eher das Gegenteil vorzuliegen: Die Schwestern versuchen, die Ortskirche zu bekämpfen.
Kanonische Anerkennung können sie daher für ihr „Wir sehen aus wie katholischen Nonnen, leben und beten aber nicht wie katholische Nonnen“-Projekt wohl kaum erwarten.
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#2   Waldemar Michael   11:38:21 | Donnerstag, 8. November 2007
@Meldungschreiber
Das hier verstehe ich nicht:
Diesen Sommer bedrohte das regnerische Wetter die Heuernte.
Die Schwestern hielten an den drei liturgischen Bittagen, die im Neuen Ritus ersatzlos gestrichen sind, Prozessionen. Der Hausgeistliche kämpfte weitere zwei Wochen im Gebet. Die Ernte konnte gerettet werden.
Bei Weizen, Himbeeren und Bohnen gab es eine Rekordernte.
Vier Gläubige aus der Umgebung, die im Kloster die Sonntagsmesse besuchen, halfen bei der Ernte.
Danach stellte die Mutter Oberin in ihrem Rundbrief fest, daß Männer mit schweren Maschinen effizienter umgehen können.
Wurde jetzt die Ernte gerettet wegen den zusätzlichen Prozessionen, dem zweiwöchigen Beteinsatz des Hausgeistes oder dem Einsatz der von Männern bedienten schweren Maschinen?
Was will der Artikel eigentlich besagen?
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#1   r.ruhrgebietler   10:54:15 | Donnerstag, 8. November 2007
wen wundert’s!!!!!
Alles was auch noch geringste Spuren inniger und echter Katholizität aufweist wird doch hochgradig bekämpft!
Der heilige Geist möge den Nonnen beistehen!
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