Viel Ärger für das Oberhaupt der Orthodoxen in Griechenland
Eine Reihe von Skandalen machen dem Erzbischof von Athen, Christodoulos, gegenwärtig das Leben schwer. „Finstere Kräfte“ seien derzeit hinter der orthodoxe Gemeinschaft in Griechenland her.

Der Skandal um Archimandrit Jossakis schlägt in Griechenland auch deshalb hohe Wellen, weil er ein langjähriger Vertrauter und Freund von Erzbischof Christodoulos gewesen ist. Christodoulos ist das Oberhaupt der orthodoxen Gemeinschaft in Griechenland und der Erzbischof von Athen. De facto ist er der mit Abstand einflußreichste griechisch-orthodoxe Erzbischof, während sich der Patriarch von Konstantinopel mit seinem historischen Ehrentitel begnügen muß.
Christodoulos soll als Oberhaupt der orthodoxen Gemeinschaft in Griechenland selber von den Machenschaften des umstrittenen Archimandriten profitiert haben.
Das behauptet jedenfalls ein orthodoxer Bischof. Im Mai 1998 sei es bei der Wahl von Christodoulos zum Oberhaupt der Orthodoxen in Griechenland zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Archimandrit Jossakis habe ihn nämlich vor der Wahl von Christodoulos erpresst, damit er für Christodoulos stimme.
Wegen dieser Behauptungen des Bischofs ging Christodoulos Ende Januar zum Gegenangriff über. In einer vierseitigen Stellungnahme widersprach er der Darstellung des Bischofs. Es habe während der Wahl im Mai 1998 keine Druckversuche gegeben. Christodoulos distanziert sich in seinem Schreiben allerdings auch von Archimandrit Jossakis.
Gegen Archimandrit Jossakis werden in Griechenland seit drei Wochen noch andere Anschuldigungen vorgebracht. Der Archimandrit sei Teil eines Ringes gewesen, der Richter bestochen habe. Archimandrit Jossakis soll dabei als Mittelsmann funktioniert haben. Ausgangspunkt für diese Beschuldigungen waren Fernsehberichte, die zum Teil mit versteckter Kamera aufgenommen wurden. In zwei Fällen soll der Archimandrit von einer Richterin sogar persönlich bevorteilt worden sein.
Gegen Archimandrit Jossakis laufen noch weitere Anklagen. So soll er sich auf der Insel Kythera Antiquitäten unter den Nagel gerissen haben. Deswegen hatten Bewohner der Insel schon im Jahre 1997 Anzeige gegen eine Gruppe von Personen erstattet. Unter diesen Personen befand sich auch der Archimandrit. Später stellten die Kläger erstaunt fest, daß der Name des Archimandriten von der offiziellen Liste des Gerichtes plötzlich verschwunden war. Deshalb veranlaßten die Inselbewohner im Jahre 2003 eine Wiederaufnahme des Verfahrens.
Archimandrit Jossakis ist nicht der einzige, der dem Oberhaupt der Orthodoxen in Griechenland gegenwärtig Sorgen bereitet. Im gleichen Schreiben widersprach Christodoulos auch Behauptungen des orthodoxen Bischofs von Zakynthos, wonach er, Christodoulos, im Jahre 1994 bei einer Bischofswahl in Attika angeblich Stimmzettel gefälscht habe.
Letzte Woche war Christodoulos außerdem wegen eines weiteren Falles in den Schlagzeilen geraten. Der Bischof von Thessaliotis und der ehemalige Leiter des Büros des Erzbischofs wurden des Drogenhandels in einem Nachtclub verdächtigt.
Die Reihe von Anklagen veranlaßte Christodoulos, von „dunklen Kräften“ zu sprechen, die gegenwärtig daran arbeiten, der Kirche zu schaden.
Weiterlesen:
Freitag, 4. Februar 2005 15:57
Bruno-Maria Schulz: Sollte nicht viel mehr Einigendes
statt Trennendes und Problematisches in einem Bord wie diesem stehen?
Wir alle können morgen vor Gott stehen.
Alles reduziert sich dann auf die Frage:
GOTT UND ICH.
Details des Miteinander;
Details unserer verständnislosen Bibelauffassung,
Details unserer ichbezogenen Gottverbindung, treten dann zurück hinter der einzigen, der einzig wahren und einzig existierenden Grundwahrheit Gottes
der Grundwahrheit der Erschaffung der Welt für uns
der Grundwahrheit der Erlösung für uns
der Grundwahrheit unserer Existenz für uns
der Grundwahrheit des ewigen Lebens im Reich Gottes, wenn wir denn glaubten.
Was sollen neben diesen Grundwahrheiten Details diverser Auffassungen?
In der Stunde unseres Todes zählt nur:
>Wie ist MEIN Verhältnis zu Gott<
Zurück zu obigem Artikel:
Jesu Christus gründete EINE Kirche auf Petrus. Dieses ist die von Petris Nachfolgern geführte, römisch katholische Kirche.
Bruno-Maria Schulz
Wir alle können morgen vor Gott stehen.
Alles reduziert sich dann auf die Frage:
GOTT UND ICH.
Details des Miteinander;
Details unserer verständnislosen Bibelauffassung,
Details unserer ichbezogenen Gottverbindung, treten dann zurück hinter der einzigen, der einzig wahren und einzig existierenden Grundwahrheit Gottes
der Grundwahrheit der Erschaffung der Welt für uns
der Grundwahrheit der Erlösung für uns
der Grundwahrheit unserer Existenz für uns
der Grundwahrheit des ewigen Lebens im Reich Gottes, wenn wir denn glaubten.
Was sollen neben diesen Grundwahrheiten Details diverser Auffassungen?
In der Stunde unseres Todes zählt nur:
>Wie ist MEIN Verhältnis zu Gott<
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Jesu Christus gründete EINE Kirche auf Petrus. Dieses ist die von Petris Nachfolgern geführte, römisch katholische Kirche.
Bruno-Maria Schulz
Freitag, 4. Februar 2005 12:26
Stimme aus dem Tradiland: Warum diese Dinge gerade jetzt auffliegen?
Weil sich die Griechisch-orthodoxen noch gegen die Welteinheitsreligion zur Wehr setzen. Die gleiche Vorgangsweise überall auf der Welt. Widerstandsnester werden ausgeräuchert… Die Pyramide läßt grüssen…
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