Röschenz
Die Röschenz-Sekte ist weiter auf Siegeskurs
In der Schweiz wächst von Tag zu Tag die Wahrscheinlichkeit, daß das staatskirchliche Pulverfaß, auf dem die Kirche sitzt, schon bald explodieren wird.
Der suspendierte Priester Franz Sabo
Der suspendierte Priester Franz Sabo
(kreuz.net) Am 5. September beschloß das Kantonsgericht Basel-Land, daß die abtrünnige Kirchgemeinde Röschenz im Bistum Basel ihren suspendierten und vom Bischof abgefallenen Priester Franz Sabo weiterhin beschäftigen darf.

Gestern hat der vor Gericht unterlegene ‘Landeskirchenrat Basel-Land’ nach Angabe von Schweizer Medien erklärt, auf ein Appellationsverfahren vor dem eidgenössischen Bundesgericht zu verzichten.

Das Bundesgericht sei weitgehend an die Feststellungen der Vorinstanz gebunden. Darum sei eine Anfechtung des Urteils wenig sinnvoll.

Der Landeskirchenrat ist die vom Staat anerkannte ausführende Behörde der Katholiken, die auf dem Gebiet des Halbkantons Basel-Land wohnen.

Damit ist der letzte Zweifel ausgeräumt, daß der Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch, keine Möglichkeit besitzt, Sabos schismatische Tätigkeit innerhalb der Strukturen einer katholischen Pfarrei, die zu seiner Diözese gehört, zu unterbinden.

Er fungiert in seiner Diözese wie ein repräsentativer Monarch, dem keine wirklichen Weisungsbefugnisse zukommen.

Außergerichtliche Lösung?

Zum September-Gerichtsentscheid kam es, weil die abtrünnige Kirchgemeinde Röschenz gegen Sabos Entlassung, die vom Landeskirchenrat bestätigt wurde, vor Gericht geklagt hatte.

Der Landeskirchenrat kritisiert jetzt diesen Gerichtsentscheid.

Das schriftliche Urteil bestätige den Eindruck, daß das Gericht seiner Pflicht zur sorgfältigen Sachverhaltsermittlung nicht ganz nachgekommen sei – so der Landeskirchenrat.

Die Behauptung des Gerichtes, daß die Gespräche mit Sabo vom Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch, nicht „entscheidungsoffen“ geführt worden seien, beruhten auf aktenwidrigen Überlegungen und einer selektiven Beurteilung der Fakten.

Der Landeskirchenrat will nun außergerichtliche Wege suchen, um „in der verfahrenen Situation“ zu einer Lösung zu kommen.

Es gebe bereits Gespräche „mit den Beteiligten“. Eine Lösung sei aber noch „nicht in Griffweite“.

Hilfloses Bistum

Dem hilflosen Generalvikar des Bistums Basel, Pater Roland-Bernhard Trauffer, blieb gestern nichts anderes übrig, als in einer Pressemitteilung die Bemühungen des Landeskirchenrates zu loben.

Er kündigte für den 12. November eine Stellungnahme des Bischofs von Basel an.
      
17 Lesermeinungen
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#18   Centurio   22:34:50 | Freitag, 9. November 2007
Wie wäre es damit, Sabo zu exkommunizieren.
Und die Pfarrgemeinde gleich mit.
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#17   RJH   11:11:23 | Freitag, 9. November 2007
Es wird doch bereits an einer Lösung gearbeitet
vgl. die Meldung von Radio Vatikan …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=165838
Das deutsche Erzbistum Bamberg, wo der vom Basler Bischof Kurt Koch suspendierte Priester Franz Sabo inkardiniert ist, hat Anfang November gegenüber der Schweizer Sonntagspresse bestätigt, dass man mit dem Bistum Basel daran sei abzusprechen, wie es im Fall Sabo weitergehen soll.
Es hat ja wenig Sinn Sabo einfach abzuziehen und die notorischen Probleme die dieser Mann macht sich wo anders aufzuhalsen. Das Problem liegt zu allererst bei den aufsässigen Röschenzer. Hier muss der das Bistum Basel resp. der dortige Bischof ein Machtwort sprechen und ggf. strenge Maßnahmen verhängen. Die Röschenzer sollen sich halt entscheiden ob sie weiter römisch katholisch bleiben wollen oder nicht.
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#16   swisslinus   01:31:54 | Freitag, 9. November 2007
bla bla bla bla
bla bla bla blabla bli bla blu!
gruss aus dem bistum basel
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#14   Rudolfus   23:25:14 | Donnerstag, 8. November 2007
Nichts geschieht ohne Zulassung Gottes
Wer Papst wird/wurde oder nicht, damit hat/hatte der liebe Gott noch nie etwas zu tun.
Gott muß zumindest Seine Zulassung geben, wenn es zur Einsetzung des Petrusnachfolgers kommt.
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#13   Graf von Galen   23:19:16 | Donnerstag, 8. November 2007
Wider VII
Dann muß der Bischof eben die Aufständischen
exkommunizieren. Oder will er die Schweizer Garde
zu Hilfe rufen ?
Ich verstehe diese Weicheiertour nicht.
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#12   Pascal123   15:03:45 | Donnerstag, 8. November 2007
Papst
Wer Papst wird/wurde oder nicht, damit hat/hatte der liebe Gott noch nie etwas zu tun.
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#11   Aleph †   14:57:28 | Donnerstag, 8. November 2007
Papst werden
Wer ein paar Schrammen in der Biografie aufweist, sollte sich das Vorhaben, Papst zu werden verbrennen oder es sich besser abschminken. Er wird es nicht, auch bei noch so frommer Seelenlage. Da hat auch der liebe Gott keinen Einfluss mehr.
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#10   HomCat   14:53:23 | Donnerstag, 8. November 2007
Einfache Rechnung…
Macht ist der Grund! Der Bischof kann nichts machen, wenn die Gemeinde hinter ihm steht. Eigentlich müsste er ihn abziehen, aber dummerweise würde das zu unrecht geschehen und somit würde er sich den Gram der Gemeinde einhandeln und er würde von oben eine auf den Deckel bekommen. Er würde sicher selbst zurechtgewiesen und so nähme seine Machtstellung ab. Vielleicht will er mal Papst werden… ^-^ Die Unschuld aussprechen kann er auch nicht, dann wäre ja mal wieder eine neuer Kinderschänderskandal vertuscht worden (so würden die Medien berichten). Es ist schon echt bescheuert, wenn man sich in Lügen verstrickt. Und damit meine ich nicht nur diesen Fall. Da kann man sich bis über das Mittelalter hinaus informieren.
Ich dachte eigentlich, daß es da ein Gebot gibt. Warten Sie es hieß… wie war das noch gleich? Das Gebot hieß… Ich komm nicht drauf…
:-]
Ich habs! Du sollst nicht lügen. Oder doch das mit den ehren? :-#
Aber nein, wir lassen einfach Gras drüber wachsen, dann klappts auch mit dem Papst-werden…
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#9   Römisch-Katholisch   14:41:32 | Donnerstag, 8. November 2007
Röschenz
Hoffentlich explodiert dieses Pulverfass auch wirklich bald, denn die Zustände hier werden immer unhaltbarer und das auf der ganzen Linie (nicht nur wegen Röschenz).
Warum um Himmelswillen macht denn der Herr Erzbischof Schick von Bamberg nicht auch mal seinen Mund auf und redet Klartext? Wahrscheinlich ist er froh, dass Franz Sabo nicht in seinem Bistum wütet und er will sich die Finger nicht verbrennen…oder was ist denn sonst der Grund, dass er seinen Priester nicht zurückbeordert oder zurechtweist?
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#8   HomCat   14:29:15 | Donnerstag, 8. November 2007
Wie man es dreht und wendet…
Nein, der Kirchgemeinderat vertrat Sabo ja. Sehr nett, oder? Tolle Vertretung und ganz im Interesse des Schützlings. Also weitet sich die Schuld der vermeindlichen Christen um so mehr. Die Kirche ist doch mittlerweile wirklich billig. Wenn man niemanden hat, den man beschuldigen kann, dann geht’s gegen die eigenen Mitgläubigen. Putsch von innen nennt man das doch, oder nicht?
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#7   Kurt K.   14:22:50 | Donnerstag, 8. November 2007
Eien meist wirksame Keule
Der Kirchgemeinderat von Röschenz machte publik, dass ein unbekannter Informant den Pfarrer beim Bistum wegen Kindsmissbrauchs denunziert hatte.
Wunderbar! Er machte es publik! Toll! Und so christlich!
Wie ist das denn eigentlich in solchen Fällen? Müsste man da nicht eigentlich die Polizei informieren? Ist Kindesmissbrauch (in der Schweiz) kein Offizialdelikt?
Gilt das anonyme anschwärzen eines „Informanten“ als Schuldbeweis?
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#6   HomCat   13:56:31 | Donnerstag, 8. November 2007
Bei Spinat…
…sagt man doch immer man soll ihn nicht aufwärmen. Hier tut man es?
Der Fall ist typisch verlogen von Seiten der Kirche.
Grund für Sabos öffentliche Aufmerksamkeit waren zwei Zeitungsartikel im Jahr 2003 sowie im Februar 2005, in denen Franz Sabo der römisch-katholischen Kirche Erstarrung und den mangelnden Modernisierungswillen vorwarf.
Blöderweise stellte sich die Gemeinde hinter ihn, dann muss man eben härtere Geschütze auffahren, was fällt Herr Durchlaucht dann sofort ein? Richtig…
Der Kirchgemeinderat von Röschenz machte publik, dass ein unbekannter Informant den Pfarrer beim Bistum wegen Kindsmissbrauchs denunziert hatte.
Jeder zweitklassige Leser von Groschenkrimis riecht hier die Verschwörung… und so nahm das Schicksal seinen Lauf.
Lasst die Menschen doch leben und zerstört nicht deren Existenz. Christlichkeit? Nein, Satan würde das tun…
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#5   Botschafter   13:38:59 | Donnerstag, 8. November 2007
Kündigung
Die Staatskirchlichen Fesseln der kath. Kirche waren doch gewollt…
Siehe:
www.katholik.ch
Botschafter
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#4   Aleph †   12:59:27 | Donnerstag, 8. November 2007
Kritische Situation
Sollte man es als Mangel bezeichnen, das es trotz solcher Erscheinungen nicht mehr erlaubt ist, den Scheiterhaufen zu zünden zum großen Autodafé. Damit das Volk auch etwas davon hat. Wenn das Volk aber Mitleid für die Gemarteten empfindet, könnten die Zündlinge in eine kritische Situation kommen. Wollen die das? Manche Vorschläge zu Röschenz schrammen in der Tat haarscharf daneben, so abstus sind sie.
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#3   Typ   12:22:43 | Donnerstag, 8. November 2007
@ Konrad
Da Sabo Priester des Erzbistums Bamberg ist kann der Erzbischof von Bamberg, dem Sabo bei seiner Priesterweihe „Ehrfurcht und Gehorsam“ versprochen hat („mir und meinen Nachfolgern“), umgehend Herrn Sabo zurückbeordern und damit Bischof Koch und die Diözese Basel von diesem Joch befreien.
Vielleicht orientiert sich Sabo aber auch einfach an der Privatlehre der FSSPX: Er kann jederzeit machen, was er will – so wie die exkommunizierten bzw. suspendierten Herren dort es ja auch tun.
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#2   ottaviani   12:17:10 | Donnerstag, 8. November 2007
der Bischof sollte
sich mit dem Vatikan beraten und zumindest das kirchenrecht voll ausnützen
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#1   Konrad   12:15:59 | Donnerstag, 8. November 2007
Da Sabo Priester des Erzbistums Bamberg ist
kann der Erzbischof von Bamberg, dem Sabo bei seiner Priesterweihe „Ehrfurcht und Gehorsam“ versprochen hat („mir und meinen Nachfolgern“), umgehend Herrn Sabo zurückbeordern und damit Bischof Koch und die Diözese Basel von diesem Joch befreien.
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