Schillernde Bekehrung
Einer der führenden Kriegsherren beim Überfall auf den inzwischen ruinierten Irak wird katholisch.
(kreuz.net) Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair (54) wird in den nächsten Wochen in die
Kirche eintreten.
Das erklärte heute die britische Tageszeitung ‘The Guardian’ mit Berufung auf die liberal-katholische Wochenzeitung ‘The Tablet’.
Die Aufnahme des Politikers in die Kirche wird vom Erzbischof von Westminster, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, durchgeführt werden.
Die Zeremonie soll während einer Privatmesse in der Residenz des Kardinals hinter der Westminster Kathedrale in London stattfinden.
Interkommunion
Der Schritt des Politikers kommt nicht überraschend. Schon seit Monaten hieß es, daß Blair nach dem Rücktritt als Britischer Premierminister in die Kirche eintreten wolle.
Der ehemalige Irak-Kriegsherr betätigt sich gegenwärtig als Friedensgesandter im Nahen Osten.
Blair wurde als Anglikaner geboren. Doch schon seit vielen Jahren zeigte er Interesse für den Katholizismus.
Seine Frau Cherie und die vier gemeinsamen Kinder sind katholisch. Als Blair noch im Amt war, begleitete er seine Familie häufig zur Sonntagsmesse.
Gelegentlich besuchte er auch alleine katholische Gottesdienste. In den 80er Jahren empfing er auch die Heilige Kommunion, bevor ihn der ehemalige Erzbischof von Westminster, Basil Kardinal Hume († 1999), davon abhielt.
Keine Reue für politische Entscheidungen?
Während Blairs Regierungszeit gab es jede Menge politische Entscheidungen unmoralischer Natur: die Anerkennung von Homo-Paarungen, die Legalisierung von Menschenversuchen an Kleinstkindern, die Auslieferung von Kindern an Homo-Paare zwecks Adoption, die Verhinderung von Restriktion bei der Kinderabtreibung und der Angriffskrieg auf den Irak.
Der Irak-Überfall ruinierte das Land und halbierte die dortigen christlichen Gemeinden.
Nach Angaben der Webseite ‘Iraq Body Count’ hat der Krieg bisher über 80.000 Zivilisten das Leben gekostet. Doch nach der Webseite ‘ZNet’ ist die wirkliche Anzahl der Getöteten zehnmal höher.
Im März 2006 bemühte Blair sogar den lieben Gott, um den Irak-Überfall zu rechtfertigen.
Konvertitenunterricht
Nach Angaben von ‘The Tablet’ erhält Blair gegenwärtig Konvertitenunterricht bei Hw. John Walsh, einem Kaplan der britischen Luftwaffe, sowie bei Hw. Mark O’Toole, dem Sekretär des Kardinals.
‘The Tablet’ glaubt auch, daß der Einbezug des Kardinals – „als ob er der Pfarrer von Blair wäre“ – darauf hindeutet, daß die Konversion schon geplant wurde, als Blair noch Premierminister war.
Britische Katholiken forderten inzwischen, daß sich der Ex-Politiker bekehren solle, bevor er gedenke, in die Kirche aufgenommen zu werden.
© Titelbild: Antonio Edward, CC
© Blair: makeroadssafe
Das erklärte heute die britische Tageszeitung ‘The Guardian’ mit Berufung auf die liberal-katholische Wochenzeitung ‘The Tablet’.
Die Aufnahme des Politikers in die Kirche wird vom Erzbischof von Westminster, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, durchgeführt werden.
Die Zeremonie soll während einer Privatmesse in der Residenz des Kardinals hinter der Westminster Kathedrale in London stattfinden.
Interkommunion
Der Schritt des Politikers kommt nicht überraschend. Schon seit Monaten hieß es, daß Blair nach dem Rücktritt als Britischer Premierminister in die Kirche eintreten wolle.
Der ehemalige Irak-Kriegsherr betätigt sich gegenwärtig als Friedensgesandter im Nahen Osten.
Blair wurde als Anglikaner geboren. Doch schon seit vielen Jahren zeigte er Interesse für den Katholizismus.
Seine Frau Cherie und die vier gemeinsamen Kinder sind katholisch. Als Blair noch im Amt war, begleitete er seine Familie häufig zur Sonntagsmesse.
Gelegentlich besuchte er auch alleine katholische Gottesdienste. In den 80er Jahren empfing er auch die Heilige Kommunion, bevor ihn der ehemalige Erzbischof von Westminster, Basil Kardinal Hume († 1999), davon abhielt.
Keine Reue für politische Entscheidungen?
Während Blairs Regierungszeit gab es jede Menge politische Entscheidungen unmoralischer Natur: die Anerkennung von Homo-Paarungen, die Legalisierung von Menschenversuchen an Kleinstkindern, die Auslieferung von Kindern an Homo-Paare zwecks Adoption, die Verhinderung von Restriktion bei der Kinderabtreibung und der Angriffskrieg auf den Irak.
Der Irak-Überfall ruinierte das Land und halbierte die dortigen christlichen Gemeinden.
Nach Angaben der Webseite ‘Iraq Body Count’ hat der Krieg bisher über 80.000 Zivilisten das Leben gekostet. Doch nach der Webseite ‘ZNet’ ist die wirkliche Anzahl der Getöteten zehnmal höher.
Im März 2006 bemühte Blair sogar den lieben Gott, um den Irak-Überfall zu rechtfertigen.
Konvertitenunterricht
Nach Angaben von ‘The Tablet’ erhält Blair gegenwärtig Konvertitenunterricht bei Hw. John Walsh, einem Kaplan der britischen Luftwaffe, sowie bei Hw. Mark O’Toole, dem Sekretär des Kardinals.
‘The Tablet’ glaubt auch, daß der Einbezug des Kardinals – „als ob er der Pfarrer von Blair wäre“ – darauf hindeutet, daß die Konversion schon geplant wurde, als Blair noch Premierminister war.
Britische Katholiken forderten inzwischen, daß sich der Ex-Politiker bekehren solle, bevor er gedenke, in die Kirche aufgenommen zu werden.
© Titelbild: Antonio Edward, CC
© Blair: makeroadssafe
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Samstag, 10. November 2007 00:53
Alois Bischof: Keine historische Rache
Trotz seines Fehlentscheidens im Falle des Irak-Angriffs, dürfen wir Tony Blair doch nicht den Britischen
Imperialismus, die Konzentrationslager zur Ausrottung der südafrikanischen Bauern-Siedler (die sog. Afrikaner
Boeren von Paul Kruger), oder den Bombenterror gegen Dresden vorwerfen.
Das geht viel zu weit. Einige scheinen hier zu historistisch-revanchistisch Deutschnational zu sein um Herrn Blair eine gute Bekehrung zu wünschen, für ihn zu beten, daß er auch zum rechtgläubig Römisch-Katholischen Glauben geführt werde. Denn seine katholisch geborene bzw. getaufte Frau Chérie hat leider in der Vergangenheit lebensfeindliche Aussagen gemacht.
Bitte Tony, come home to Rome without the Masonic syndrome.
Das geht viel zu weit. Einige scheinen hier zu historistisch-revanchistisch Deutschnational zu sein um Herrn Blair eine gute Bekehrung zu wünschen, für ihn zu beten, daß er auch zum rechtgläubig Römisch-Katholischen Glauben geführt werde. Denn seine katholisch geborene bzw. getaufte Frau Chérie hat leider in der Vergangenheit lebensfeindliche Aussagen gemacht.
Bitte Tony, come home to Rome without the Masonic syndrome.
Samstag, 10. November 2007 00:53
plexus †: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 9. November 2007 22:07
Rudolfus: Die britischen Ministerpräsidenten verraten doch pausenlos die eigenen Mitbürger
Es ist doch bekannt, daß die Regierung Londons den 1914 erlangten Krieg gegen Berlins 1871 gegründetes
Deutsches Reich wollte, weil das neugeeinte Deutschland seit 1871 zum wirtschaftlich expandierendsten
Staat der Welt aufgestiegen war und sich auch bereits einige Kolonien zugelegt hatte, nach dem Beispiel
der anderen europäischen Weltmächte –
und daß die Regierung Londons auch die NSDAP nach 1918 in Berlin an der Macht sehen wollte, um den II. Krieg zu bekommen, um die gegen Ende des I. Weltkrieges möglichen und bereits ausgearbeiteten Pläne des Luftkrieges gegen Deutschland auszuführen, um Deutschland völlig auszutilgen:
In Völkerausrottungen hatte man in London ja bereits jahrhundertelang Erfahrung.
Auch 1939 und auch noch 1945 hatte der große London-Imperium-Fan Hitler gehofft, London und Washington würden sich angesichts der UdSSR-Weltbedrohung doch noch mit ihm verbünden, und hatte die britischen Luftangriffe gegen Deutschland und gegen Berlin von Mai bis September 1940 militärisch völlig ignoriert.
Aus diesen London- und Washington-Imperien waren dem Kanzler der Jahre 1933 bis 1945 auch die riesigen Geldbeträge für seinen riesigen Propagandawahlkampf bis 1932 zugeflossen: Trotzdem hatte Hitler die Präsidentenwahl gegen Hindenburg verloren, der ihn auch mehrmals als Kanzler ablehnte: 62,6 % der Reichsbürger hatten bei den Parlamentswahlen 1932 die Hitlerpartei nicht gewählt.
und daß die Regierung Londons auch die NSDAP nach 1918 in Berlin an der Macht sehen wollte, um den II. Krieg zu bekommen, um die gegen Ende des I. Weltkrieges möglichen und bereits ausgearbeiteten Pläne des Luftkrieges gegen Deutschland auszuführen, um Deutschland völlig auszutilgen:
In Völkerausrottungen hatte man in London ja bereits jahrhundertelang Erfahrung.
Auch 1939 und auch noch 1945 hatte der große London-Imperium-Fan Hitler gehofft, London und Washington würden sich angesichts der UdSSR-Weltbedrohung doch noch mit ihm verbünden, und hatte die britischen Luftangriffe gegen Deutschland und gegen Berlin von Mai bis September 1940 militärisch völlig ignoriert.
Aus diesen London- und Washington-Imperien waren dem Kanzler der Jahre 1933 bis 1945 auch die riesigen Geldbeträge für seinen riesigen Propagandawahlkampf bis 1932 zugeflossen: Trotzdem hatte Hitler die Präsidentenwahl gegen Hindenburg verloren, der ihn auch mehrmals als Kanzler ablehnte: 62,6 % der Reichsbürger hatten bei den Parlamentswahlen 1932 die Hitlerpartei nicht gewählt.
Freitag, 9. November 2007 21:44
Ortwin Fischer: englischer Blutzoll
Seit ich damals bei dem Eintritt Englands in den Irak-Krieg hörte – Original in Englisch –, wie Blair
sagte, England wäre bereit, seinen Blutzoll (blod toll)zu zahlen, ist der Mann für mich untendurch
. Seine Kinder waren ja noch zu jung und die mindestens 80.000 Briten, die dann wirklich den englischen
Blutzoll entrichteten, gehörten wohl nicht zu seiner Famlie. Wäre ich Brite, ich hätte ihn georfeigt.
Aber die Briten haben ihn sogar wiedergewählt!!!
Ohne Reue, die er angelblich nicht zeigt, wird ihm auch die Konversion nicht in den Himmel helfen.
Ortwin Fischer
Ohne Reue, die er angelblich nicht zeigt, wird ihm auch die Konversion nicht in den Himmel helfen.
Ortwin Fischer
Freitag, 9. November 2007 20:02
Seefeldt: Irakkrieg verbrecherisch!
Die Lüge von den irakischen Massenvernichtungswaffen war definitiv eine Lüge, war doch der Irak seit
dem 1.Irakkrieg (nach der Besetzung Kuweits) jahrelang scharf kontrolliert worden. Die USA wußten genau,
daß der Irak keine Massenvernichtungswaffen hatte – sonst hätten sie ihn ja wahrscheinlich auch gar
nicht angegriffen (in solchen Fällen neigen sie nämlich eher zum Kneifen).
Die Lüge, der Westen sei vom Irak bedroht gewesen, ist auch eine böse Propagandalüge. Im Irak dachte niemand daran, den Westen anzugreifen – warum auch?
Nicht einmal Israel war gefährdet, denn erstens hätte ein irakischer Angriff auf Israel unweigerlich die Palästinenser mitbetroffen, und zweitens und vor allem wußte die irakische Führung genau, was ihr selbst bei einem Angriff auf Israel bevorgestanden hätte.
Das gilt übrigens auch für den Iran. Wer dem Iran Angriffsabsichten auf den Westen oder auf Israel unterstellt, lügt – oder ist einer Lüge aufgesessen.
Daß zumindest einige Mächtige der USA bei dem Angriff auf den Irak auch (oder vor allem) an das irakische Öl dachten, steht auch fest – hat doch Vizepräsident Cheney genau in diesem Gewerbe so seine Beziehungen (Halliburton). Beispielsweise erhielt die Ölfirma Halliburton einen satten 2 Mrd. $ – Auftrag für Ölarbeiten im Irak – ohne Ausschreibung übrigens. Very nice, isn’t it?
Übrigens: die Bomben auf Deutschland (auch die Atombomben auf Japan) wurden nicht von Deutschland, sondern von den USA (auf Deutschland auch von England) geworfen.
Die Lüge, der Westen sei vom Irak bedroht gewesen, ist auch eine böse Propagandalüge. Im Irak dachte niemand daran, den Westen anzugreifen – warum auch?
Nicht einmal Israel war gefährdet, denn erstens hätte ein irakischer Angriff auf Israel unweigerlich die Palästinenser mitbetroffen, und zweitens und vor allem wußte die irakische Führung genau, was ihr selbst bei einem Angriff auf Israel bevorgestanden hätte.
Das gilt übrigens auch für den Iran. Wer dem Iran Angriffsabsichten auf den Westen oder auf Israel unterstellt, lügt – oder ist einer Lüge aufgesessen.
Daß zumindest einige Mächtige der USA bei dem Angriff auf den Irak auch (oder vor allem) an das irakische Öl dachten, steht auch fest – hat doch Vizepräsident Cheney genau in diesem Gewerbe so seine Beziehungen (Halliburton). Beispielsweise erhielt die Ölfirma Halliburton einen satten 2 Mrd. $ – Auftrag für Ölarbeiten im Irak – ohne Ausschreibung übrigens. Very nice, isn’t it?
Übrigens: die Bomben auf Deutschland (auch die Atombomben auf Japan) wurden nicht von Deutschland, sondern von den USA (auf Deutschland auch von England) geworfen.
Freitag, 9. November 2007 18:33
plexus †: Typisch kreuz.net!!!
Als seien am Ruin des Iraks die Interventionsarmeen schuldig! Sie sind es genauso wenig, wie es die Alliierten 1945 am Ruin Deutschlands waren. Das typische neonazistische antidemokratrische Zerrbild von kreuz.net!
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