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Besser zuhause bleiben + Japanischer Kurienkardinal gestorben + Bischof will Bordelle + Kirche dient Allah + Lesbenmord
Papst Benedikt XVI. bei seiner Ankunft in Brasilien.
Papst Benedikt XVI. bei seiner Ankunft in Brasilien.
© Pedro Duran Meletti – Visitadopapa.org.br
Besser zuhause bleiben

Heiliges Land. Das Lateinische Patriarchat in Jerusalem ist derzeit aus politischen Gründen gegen einen Besuch von Papst Benedikt XVI. Bei einem Gespräch mit österreichischen Journalisten in Jerusalem erklärte Erzbischof Fouad Twal (67), der Koadjutor des Lateinischen Patriarchen, daß der Vatikan eine Anfrage wegen einer Pastoralreise gestellt habe. Derzeit sei die Situation der Katholiken im Land jedoch sehr schwierig. Die israelische Visa-Politik schränke die Bewegungsfreiheit stark ein.

Japanischer Kurienkardinal gestorben

Vatikan. Der japanische Kurienkardinal Stephen Fumio Hamao ist am Donnerstag in Tokio gestorben. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Der emeritierte Präsident des päpstlichen Migrantenrats starb 77jährig an Lungenkrebs. Er wurde erst mit 16 Jahren katholisch. 2003 kreierte ihn Papst Johannes Paul II. zum Kardinal. Kirchenpolitisch galt Kardinal Hamao als äußerst liberal.

Bischof will Bordelle

Großbritannien. Der liberale Bischof von Portsmouth, Mons. Crispian Hollis (71), will eine Legalisierung von Bordellen. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Reuters’. Wenn man pragmatisch sei und sehe, daß Prostitution eine Realität sei, dann müsse man auch sichergehen, daß alles möglichst gut geregelt sei – „für die Gesundheit der beteiligten Menschen und für die Sicherheit der Damen selbst“, wiederholt der Bischof die Meinung der Bordellbesitzer. Für seine Äußerungen erntete Bischof Hollis Beifall von einer ‘Internationalen Vereinigung für Sexarbeiter’.

Kirche dient Allah

Italien. Jeden Freitag benützen Muselmanen die Kirche in der Zehntausend Seelen Ortschaft Ponzano Veneto als Moschee. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur ‘Ansa’ am Freitag. Ponzano Veneto befindet sich in der norditalienischen Provinz Treviso. Die Idee für die interreligiöse Nutzung kam dem dortigen Pfarrer, Hw. Aldo Danieli. Er möchte eine Mauer der Intoleranz niederreißen.

Lesbenmord

Deutschland. Am vergangenen Sonntag erstach die 27jährige Diana C. aus Leverkusen ihre 43jährige Lebensgefährtin. Anschließend unternahm sie einen Selbstmordversuch. Die beiden Frauen wohnten seit etwa einem halben Jahr zusammen. Die Tatverdächtige ist wegen Totschlag angeklagt. Sie behauptete, aus Notwehr gehandelt zu haben.
      
34 Lesermeinungen
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#35   litterae sunt divitiae   16:28:59 | Montag, 12. November 2007
@Seefeld
Vielleicht kann man es so sehen. Aber bestimmt muss man es nicht so sehen. Dafür bleiben bei mir zu viele Fragen offen.
Wissen können wir es ohnehin nicht.
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#34   Seefeldt   15:48:34 | Montag, 12. November 2007
ein Vergleichsversuch
Wenn ein Fußballtrainer seine Mannschaft aufgrund guter Kenntnisse der anderen Mannschaft durch entsprechende Ein- und Aufstellung zu einem Sieg führt, hat er die Eigenschaften der anderen Mannschaft eingeplant, ohne daß die andere Mannschaft im geringsten sein Werkzeug oder sonstwie an seinen Willen gebunden gewesen wäre.
Nun kennt Gott ja die Menschen viel besser als die Menschen ihre Mitmenschen, ja sogar die Menschen sich selbst.
Schon allein deswegen sind Gottes Pläne viel genauer – ohne aber die Willensfreiheit der Menschen einzuschränken.
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#33   litterae sunt divitiae   00:43:21 | Montag, 12. November 2007
@Seefeld
Eines gleich vorweg:
Dieses Problem werden wir heute Abend ohnehin nicht lösen können.
Aber das sind nunmal Fragen, die ich durchaus spannend finde, wenngleich ich auch vermuten muss, dass man auf sie nie eine letztendliche Antwort finden wird.
Ich sehe es so: Wenn Gott den Verrat Judas’ eingeplant hatte, war Judas ein Werkzeug Gottes und konnte sich somit nicht wirklich frei zum Verrat entschließen. Wenn dem aber so war, kann Judas eigentlich nicht für den Verrat von Gott bestraft werden. Wird er aber bestraft, war der Verrat eine Handlung aus freiem Willen. Dann aber konnte Gott es nicht vorher eingeplant haben.
Also Sie sehen, wie kompliziert das ist.
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#32   Seefeldt   00:37:33 | Montag, 12. November 2007
Kein Widerspruch
Es hat doch nichts mit Einschränkung der Willensfreiheit zu tun, wenn Gott die Menschen gut kennt und aufgrund seiner Menschenkenntnisse plant.
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#31   litterae sunt divitiae   00:26:56 | Montag, 12. November 2007
@Seefeld
Gott plant eben auch die Bosheit böser Menschen ein, aber böse ist für ihn böse.
Ist das nicht unfair für die betroffenen Menschen?
Und steht das nicht im Widerspruch zur christl. Lehre des freien Willens?
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#30   Seefeldt   00:17:30 | Montag, 12. November 2007
Gottes Plan
Der Quatsch von Gotthard ist so blöd, daß es wirklich nicht lohnt, darauf einzugehen.
Aber auf engelhardts Einwurf folgender Hinweis:
zu Gottes Plan gehörte auch, daß Judas Iskariot Christus verriet.
Was Christus über Judas sagte, darf ich ja wohl als bekannt voraussetzen.
Gott plant eben auch die Bosheit böser Menschen ein, aber böse ist für ihn böse.
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#29   Graf von Galen   22:55:48 | Sonntag, 11. November 2007
Wider VII, @ Peter Pan
So weit ich weiß, kamen bei dem Erdbeben in Assisi
einige Franziskaner um. Aber selbst wenn Kinder dabei
umgekommen wären, so ist Gott hierzu niemandem
Rechenschaft schuldig gem. dem Ausspruch Hiobs :
„Der Herr hat es gegeben. Der Herr hat es genommen.
Der Herr sei gepriesen.“
Das Erdbeben von 1997 war außergewöhnlich, da jahr-
hundertealte Gewölbe einstürzten. Also Assisi seit dem
Bau der Heiligtümer nicht mehr in dieser Stärke von
einem Erdbeben getroffen wurde. Es fällt übrigens
kein Spatz vom Himmel ohne Zulassung und letztlich,
soweit nicht der freie Wille gegen Gott im Spiel ist,
ohne daß es Gott so angeordnet hat.
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#28   Gotthard   22:21:05 | Sonntag, 11. November 2007
@seefeldt
JP2 hat seine Fehler allerdings niemals eingesehen.
vielleicht hatte er in den Augen Gottes auch nur kleine Fehler, die ihm in der Beichte vergeben worden waren – ohne sie per Groß-Ereignis zu ahnden?
Deine Fehler sind aber verantwortlich für die Orkane dieser Tage an der Nordsee, für den ungeheuren Schnee-Einbruch in den Alpen, die Tanker-Katastrophe von heute im Schwarzen Meer und die wirtschaftlichen Schäden des Streiks der GDL.
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#27   Peter-Pan   21:25:17 | Sonntag, 11. November 2007
@Graf von Galen
Dann informieren Sie sich mal, was 1986 in Assisi
abgelaufen ist. Das Erdbeben von 1997 war nach
meiner Meinung die Antwort auf diesen Frevel an
heiliger Stätte und den Mißbrauch des hl. Franz für
diesen Skandal.
Gratuliere, mit der Fantasie lässt sich jede Naturkatastrophe, jede Krankheit, jeder Krieg, jedes Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Strafe Gottes gegen gottlose Menschen einordnen.
Allerdings scheint Gott nicht besonders gut zu zielen, oder? Weil bei all diesen Unglücken auch Leute draufgehen, die jenseits des Schattens eines Zweifels unschuldig sind. Wie viele Kinder starben bei diesem Erdbeben?
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#26   engelhardt †   21:19:33 | Sonntag, 11. November 2007
Gott?
Juden erpreßten ja sogar Pilatus, Christus und damit Gott kreuzigen zu lassen.
Das war doch angeblich die ganze Zeit der Plan. Stell Dir mal vor, Jesus waere nicht gekreuzigt worden. Waere Dir das lieber gewesen?
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#25   Seefeldt   06:17:55 | Sonntag, 11. November 2007
Gottes Mühlen mahlen langsam, …
… so lautet ein deutsches Sprichwort.
Im Litauischen gibt es folgende Entsprechung:
Gott hat es nicht eilig, aber er vergißt auch nicht.
So geschieht es eigentlich meistens, daß Gott sich Zeit läßt.
Vielleicht will Gott damit immer wieder den Fehlenden die Möglichkeit geben, ihre Fehler von selbst, ohne Bestrafung einzusehen
JP2 hat seine Fehler allerdings niemals eingesehen.
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#24   Kurt K.   23:46:50 | Samstag, 10. November 2007
Huh! Gott ist aber ein ganz schneller…
:-D 11 Jahre später…
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#23   Graf von Galen   23:45:32 | Samstag, 10. November 2007
Wider den antichristlichen Islam, @ Axkopf
Dann informieren Sie sich mal, was 1986 in Assisi
abgelaufen ist. Das Erdbeben von 1997 war nach
meiner Meinung die Antwort auf diesen Frevel an
heiliger Stätte und den Mißbrauch des hl. Franz für
diesen Skandal.
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#22   Axtkopf   23:40:07 | Samstag, 10. November 2007
@Graf von Galen
Johannes Paul hat nichts derartiges getan, nicht einmal etwas ähnliches. Es gab auch kein gemeinsames Gebet oder sonst etwas!
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#21   Graf von Galen   23:25:04 | Samstag, 10. November 2007
Wider den antichristlichen Islam
Jeden Freitag benützen Muselmanen die Kirche in der Zehntausend Seelen Ortschaft Ponzano Veneto als Moschee
Das sind die schlechten Früchte von VII und Dokumenten
wie Nostrae Aetate. Der o.g. Fall ist ein direkter Angriff
aus das erste Gebot : „Du sollst keine anderen Götter
neben mir haben !“
Was sagt denn der Bischof dazu ? Wahrscheinlich nichts,
da ja Johannes Paul II in Assisi ähnlich gehandelt hat.
Es ist eine Schande, was hier passiert.
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#20   Seefeldt   23:20:43 | Samstag, 10. November 2007
Nicht ganz egal
Die Evangelischen, die an Christus als Gottes Sohn glauben, liegen nur halb falsch. Man kann natürlich auch sagen, daß knapp daneben auch vorbei ist.
Aber ich lernte doch so einige Evangelische kennen, die durchaus tief an Gott glauben – an den wahren Gott. Darin unterscheiden sie sich doch von den Mohammedanern und den Juden.
Übrigens: auf die Frage des Pilatus hätte ich natürlich um die Freilassung Christi gebeten, denn ich bin eben kein jüdischer Verblendeter.
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#19   Gotthard   23:14:14 | Samstag, 10. November 2007
@seefeldt
die Juden lehnen ihn -und damit Gott- in aller Verblendung ab; Juden erpreßten ja sogar Pilatus, Christus und damit Gott kreuzigen zu lassen.
Wie hättest Du in Deiner Verblendung denn reagiert?
Was hättest du gerufen auf die Frage des Pilatus?
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#18   Axtkopf   23:13:13 | Samstag, 10. November 2007
Ganz egal!
Ob Juden, Muselmänner oder Protestanten, alle liegen sie falsch, denn sie pfeifen auf die Kirche.
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#17   Seefeldt   23:08:27 | Samstag, 10. November 2007
zum Verständnis:
Es ist doch höchst wichtig, daß Gott aus Liebe zu uns und zu unserer Erlösung Mensch wurde.
Weder die Mohammedaner noch die Juden glauben an Christus, und damit hat ihre Gottesvorstellung einen gewaltigen Defekt.
Die Mohammedaner ehren Christus wenigstens noch als Propheten, aber die Juden lehnen ihn -und damit Gott- in aller Verblendung ab; Juden erpreßten ja sogar Pilatus, Christus und damit Gott kreuzigen zu lassen.
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#16   Kurt K.   23:06:06 | Samstag, 10. November 2007
Kaba!
Kaba ist ein kakaohaltiges Süssgetränk!
Der Schwarze Stein in Mekka heisst Kaaba.
Soviel Zeit muss sein.
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#15   Axtkopf   23:02:40 | Samstag, 10. November 2007
Aleph & Typ
Allah ist ein arabischer Holzgötze aus vorchristlicher Zeit. Der Name „Allah“ bedeutet nicht Gott, sondern „Gott der Götter“, was soviel bedeutet, dass er der mächtigste unter den anderen Götzen ist. Mohammeds Sippe, die Kuraschieten, beteten diesen an. Der Geist dieses Götzen lebt nach muslimischer Lehre in dem schwarzen Stein, übrigens ein Komet, den sie Kaba nennen. In Mekka haben sie früher Menschenopfer in Gegenwart dieses Steines gebracht, einmal 800 Jungfrauen an einem Tag. Allah ist also nicht Jahwe, und in der Bibel kommt der Name Allah nicht vor. Auch hat Jesus nie „Allah“ gesagt, sondern Adonai, was Herr bedeutet.
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#14   Leblhuber   23:01:31 | Samstag, 10. November 2007
Seefeldt:
Halten wir zunächst fest:
Es gibt nur einen Gott.
Insofern -aber auch nur insofern- könnte man sagen, Christen, Mohammedaner und Juden beten denselben Gott an.
Aber: das Gottesverständnis von Christen, Mohammedanern und Juden weicht doch entscheidend voneinander ab.
Gott hat der Menschheit seine Dreifaltigkeit offenbart, doch nur wir Christen haben diese Offenbarung angenommen.
Weder Mohammedaner noch Juden glauben an die Heilige Dreifaltigkeit, und damit glauben weder Mohammedaner noch Juden an Gott, wie er sich in Christus offenbarte.
Allah ist somit eine gottesfremde Gottesvorstellung der Mohammedaner, und Jahwe ist eine gottesfremde Gottesvorstellung der Juden.
Daher sagte auch Christus den Juden, daß sie Gott nicht kennen (Joh 8, 54f).
AMEN! AMEN! AMEN! o^/ o^/ o^/
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#13   Kurt K.   22:56:54 | Samstag, 10. November 2007
@ Seefeld: Wenn es nur einen Gott gibt:
Warum dann dieses Gewese? Dann beten doch alle wirklich denselben an! Nur mit unterschiedlichen Namen eben. Und auch wenn diese oder jene Sekte oder Glaubensrichtung diese oder jene Eigenschaft Gottes stärker betont oder schwächer – Gott wird das egal sein!
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#12   Seefeldt   22:51:29 | Samstag, 10. November 2007
Gott ist weder Allah noch Jahwe
Halten wir zunächst fest:
Es gibt nur einen Gott.
Insofern -aber auch nur insofern- könnte man sagen, Christen, Mohammedaner und Juden beten denselben Gott an.
Aber: das Gottesverständnis von Christen, Mohammedanern und Juden weicht doch entscheidend voneinander ab.
Gott hat der Menschheit seine Dreifaltigkeit offenbart, doch nur wir Christen haben diese Offenbarung angenommen.
Weder Mohammedaner noch Juden glauben an die Heilige Dreifaltigkeit, und damit glauben weder Mohammedaner noch Juden an Gott, wie er sich in Christus offenbarte.
Allah ist somit eine gottesfremde Gottesvorstellung der Mohammedaner, und Jahwe ist eine gottesfremde Gottesvorstellung der Juden.
Daher sagte auch Christus den Juden, daß sie Gott nicht kennen (Joh 8, 54f).
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#10   Aleph †   11:56:48 | Samstag, 10. November 2007
Der gute Willle zur Toleranz
Und außerdem bezeichnet sich der muslimische Gott als „Gott Abrahams“, ist also identisch mit dem jüdisch-christlichen Gott – wenngleich die Vorstellungen, in welcher Form und was dieser Gott über sich offenbart haben soll, in den genannten Religionen unterschiedlich sind.
Typ@ Bevor sich eine Woge der Entrüstung gegen Ihren Beitrag anhebt, sollen Sie wissen, dass Sie mir aus der Seele gesprochen haben. Ich bin sicher, dass die Kirche von dem muslimischen Gebet nicht zerstört werden wird. Es ist vielmehr ein sehr weitherziges, geradezu katholisches (nicht im konfessionellen Sinn) Entgegenkommen der dortigen Pfarrei, Muslimen die Kirche für das Freitagsgebet zur Verfügung zu stellen. Durch diese Geste kommt sehr sinnfällig das Bekenntnis zur Religion Abrahams und deren drei Zweigen: Judentum, Christen, Islamzum Ausdruck.
Während der siebziger Jahre war es mir möglich, an einem Requiem teilzunehmen, das der damalige Augsburger Bischof Dr. Josef Stimpfle zelebriert hat anlässlich eines katastrophalen Brückenunglücks. Weil dabei auch viele muslimische Arbeiter ums Leben kamen, war es selbstverständlich, dass auch der Imam während des Reqiems ein Totengebet auf arabisch sprach. Das hat die Feier in der Kemptener Basilika St. Lorenz in keinster Weise beeinträchtigt, im Gegenteil. Vorausgesetzt ist immer der gute Wille, dass Toleranz und Menschenbegegnung möglich sind, nicht elitäres Katholisch-Sein-Wollen, fragwürdige Rechthaberei und eiskaltes Abschotten.
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#9   Alois Bischof   11:09:14 | Samstag, 10. November 2007
Hamao
Kardinal Hamao ist ein Kind der 65-er kirchenpolitischen Revolution, leider.
Er behauptete vor einigen Monaten z.B., daß in Asien die Leute das Lateinische nicht verstehen, und daß die Handkommunion – die von chinesischen Klerikern und einigen indischen Bischöfen auf der Konferenz im Vatikan als dem Sakrileg zuneigend kritisiert worden war – der asiatischen Praxis entspreche (was Erzbischof Ranjith widerlegte).
Hamao war einer der Partisanen des ‘Novus Ordo Missae’, bedingt wohl dadurch, daß – was hier wenig bekannt ist – im Japan um 1970 (Jahr seiner Bischofsweihe) viele gläubige Laien öffentlich Widerspruch erhoben gegen die de facto Abschaffung der überlieferten römischen Messe, die – so die Japanischen Katholiken – doch ‘das heiligende eucharistische Opfer der Märtyrer des Japan’ sei, die ihre Vorfahren zum Glauben gebracht habe. Auch sagten diese Japaner, daß die Gesten des alten Ritus dem japanischen Ehrfurchtsgefühl entsprechen und mehr noch die japanische Kunst vor allem in der Liturgie zu authentischer Inkulturation geführt habe. Ich kenne z.B. sehr schöne altjapanische Kapellen von Bildern. Wunderbar, inkulturiert, also nicht „imperialistisch-europäisch“ (Hamao), und dennoch universal-römisch-katholisch. Hamao dagegen trat leider oft in modernem „westlichen“ Rahmen auf, denn der Novus Ordo ist ja Ausdruck des schlichten westlichen Utilitarismus, also entartete Kunst in bestimmtem Sinne. (Ja ich verwende ‘entartet’.)
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#8   Typ   11:06:03 | Samstag, 10. November 2007
Kirche dient Allah
Kirche dient Allah
Das sollte sie auch, denn „Allah“ ist die arabische Entsprechung zum hebräischen „El“, was immerhin in der Bibel eine der Bezeichnung für Gott ist. Auch arabischsprachige Christen nennen Gott im privaten Gebet und in der Liturgie „Allah“. Und außerdem bezeichnet sich der muslimische Gott als „Gott Abrahams“, ist also identisch mit dem jüdisch-christlichen Gott – wenngleich die Vorstellungen, in welcher Form und was dieser Gott über sich offenbart haben soll, in den genannten Religionen unterschiedlich sind.
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#7   Aleph †   10:42:33 | Samstag, 10. November 2007
Viel zu langweilig
Kirchenpolitisch galt Kardinal Hamao als äußerst liberal.
Warum hat sich hier im Forum noch niemand über den liberalen Kardinal echauffiert. Nur über über Homos und Lesben werden große Reden gehalten. Das sind wohl die am meisten interessierenden Bereiche. Ein liberaler Kardinal, das ist wohl viel zu langweilig?
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#6   st.georg   10:26:38 | Samstag, 10. November 2007
@beobachterin
sie schrieben :da ja Homosexualität angeblich angeboren sei, wie es immer heißt.
sie stellen damit ja eine angeborene, genbedingte begründung für homosexualität in frage.
dann kann ja homosexualität nur noch durch prägung oder lernen weitergegeben werden
könnten sie mir bitte mitteilen durch was? und warum heterosexuelle gut katholische eltern dann ihre kleinkinder homosexuell prägen sollten oder es ihnen durch lernvermittlung „beibrächten“? über eine antwort wäre ich dankbar… ^-^
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#5   timpressum †   10:21:45 | Samstag, 10. November 2007
Lesbenmord
1. ist die Frau noch nicht verurteilt, deshalb kann man hier nur von einer „mutmaßlichen Täterin“ schreiben
2. gibt es einen Unterschied zwischen „Mord“ (§ 211 StGB) und „Totschlag“ (§ 212 StGB) – es gibt auch noch andere Paragrafen als den 218er und den 175er (weggefallen)
3. was soll uns der Artikel sagen? Daß Lesben sich gegenseitig umbringen? Dann hat kreuz.net bald ein Thema weniger (aber immer noch genug an jüdische kommunistischen Schwulen , die sich gegen die Alte Messe verschworen haben). Oder daß Leseb Menschen sind wie andere auch? Oder daß auch in den besten Familien leider solched Dinge geschehen?
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#4   Beobachterin   09:57:07 | Samstag, 10. November 2007
Homosexueller vergewaltigte und ermordete Frau
Natürlich interessiert uns ein „Lesbenmord“. Die Schwulen-Fangemeinde interessiert sich ja auch in erster Linie dafür, wann wieder einmal ein Priester (das sind übrigens auch nur Menschen) wegen einer Verfehlung angeklagt wird. Dann wird verallgemeinert und sämtliche Priester verhöhnt. Ein bisserl Volksverhetzung könnte man das dann schon nennen.
Und wer austeilt, muß auch einstecken können, liebe homosexuelle Leser (und Freunde).
Übrigens berichtete kreuz.net nicht (oder es ist mir entgangen) über den Mord an „Hannah“ in Königswinter – durch einen Homosexuellen, der, so heißt es, „einmal Lust auf eine Frau hatte.“
Das war wohl kein Hardcore-Homosexueller, der es von Natur aus ist und nicht anders kann, da ja Homosexualität angeblich angeboren sei, wie es immer heißt. Dieser hatte einen genetischer Defekt oder was.
images.zeit.de/…07/09/13/2378805.xml
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#3   möchtegern-kathole   09:38:52 | Samstag, 10. November 2007
@Aspergil
Sie unterstellen den „Möchtegernkatholiken“, also den Nick nach offenkundig mir, ich würde jemand auf dem Scheiterhaufen verbrennen wollen.
Finden Sie Ihre Unterstellung – die sachlich falsch ist, auch bei symbolischer Interpretation – nicht etwas
* geschmacklos
* niveaulos
Frage: wer verbrennt hier – symbolisch – wen auf dem Scheiterhaufen? Doch Sie die Möchtegern-Katholen, und nicht umgekehrt.
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#2   Aspergil   09:01:59 | Samstag, 10. November 2007
Beitrag „Lesbenmord“
Was soll der Beitrag „Lesbenmord“ in den Nachrichten??? Wenn in Wanne-Eickel in eine Wohnung eingebrochen wird, oder in Essen-Kettwig ein Verkehrsunfall passiert, steht das doch auch nicht bei kreuz.net.
Aber: zwei Frauen haben zusammen gewohnt, das ist wohl das besondere dabei. Ob die jetzt in die Hölle kommen??? Die haben bestimmt Angst jetzt und die ganzen „Möchtegernkatholiken“ hier, würden sie sicher gerne auf dem Scheiterhaufen verbrennen.
Na, kreuz.net eben… :-)
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#1   Pippifax   08:50:14 | Samstag, 10. November 2007
Hier der Link:
Damit keiner der Aggiornamento-Faschisten oder sonstigen Linksradikalen, die sich hier tummeln, aufheult, hier der Link bezüglich der Meldung über den Bischof von Portsmouth
Bishop backs brothel regulation www.reuters.com/…dUSN0810738420071108
Gewiss mögen gewisse Vorkehrungen des Gesundheitsschutzes ein kleineres Übel darstellen, allerdings ist dieses kleinere Übel nur dann zu empfehlen, wenn alle Anstrengungen gescheitert sind, das größere Übel, nämlich die Prostitution selbst zu beseitigen. Hier ist Exzellenz beweispflichtig. Außerdem muss bedacht werden, daß das kleinere Übel nicht nur vordergründig sein darf. Wie wir spätestens seit kurzem aus dem Spiegel (ich schon länger) wissen, hat gerade die vollständige Legalisierung der Prostitution in D dazu geführt, daß die Ermittlungsbehörden erheblich größere Schwierigkeiten haben, kriminelle Strukturen etc. aufzudecken.
Als Fazit bleibt wohl nur zu sagen, daß S. Exz. sich hier nur an den Zeitgeist anbierdern wollte und den Boden der kath. Morallehre verlassen hat.
PS:
Mir ist nicht entgangen, daß kreuz.net die „rechtfertigende“ Äußerung des Bischofs, am liebsten gar keine Prostitution haben zu wollen, weggelassen hat. Aber ehrlich, diesen Pseudo-Hegelianismus hätte er sich auch schenken können.
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