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Freund oder Feind? + Verdächtig ähnlich + Wegbereiter des Konzils? + Christus allein + Über den Haufen geworfen?
Benedikt XVI. mit seinem früheren Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini
Benedikt XVI. mit seinem früheren Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini
© Valter Campanato, Agência Brasil, CC
Freund oder Feind?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. ernannte den Bischof von Angers, Mons. Jean-Louis Bruguès (63), gestern zum Sekretär der Bildungskongregation und erhob ihn zum Erzbischof. Mons. Bruguès, der dem Dominikanerorden angehört, war lange Jahre Professor für Fundamentalmoral an der Schweizerischen Universität Freiburg. Im Jahr 2000 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Bischof von Angers. Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ hat der Neuernannte nur widerwillig hingenommen. In einem Brief an die Gläubigen bekannte er, daß er dem Papst bei einer Audienz im Juni sein Mißfallen erklärt habe. Er werde in seiner Diözese sicher keine altrituellen Personalpfarreien errichten.

Verdächtig ähnlich

Deutschland. Bilder eines Fotowettbewerbs des Bistum Limburg zeigen eine dort benützte, dreieckige Stola. Sie reicht über beide Schultern und kommt unter der Brust zu einer Spitze zusammen. Die Form der Stola erinnert an ein ähnliches Kleidungsstück, daß von der Freimaurer-Sekte verwendet wird.

Die Diözese Linz wirbt mit Frauen als Pseudo-Priestern
Die Diözese Linz wirbt mit Frauen als Pseudo-Priestern
Wegbereiter des Konzils?

Österreich. In der liberalen österreichischen Diözese Linz sind bereits seit sechzig Jahren Frauen als sogenannte Seelsorgehelfer im Einsatz. Das berichtete die Linzer ‘Kirchenzeitung’. Die Diözese feierte das Jubiläum am Donnerstag mit einem Studientag. Die Personalverantwortliche für die 277 Laien in der Linzer Seelsorge, Frau Brigitte Gruber-Aichberger, findet den frühen Einsatz von Laien „bemerkenswert“. Damals habe es „noch keine Spur von Priestermangel“ gegeben. Männer wurden erst ab 1972 als Laien für die Seelsorge zugelassen.

Christus allein

Deutschland. Am ersten November erneuerten 17 Steyler Missionare aus Afrika und Asien in Sankt Augustin – in der Nähe von Bonn – ihre zeitlichen Gelübde. Einer von ihnen, der 27jährige Indonesier Fransiskus Dose, ist seit zwei Jahren in Deutschland. Er trat 19jährig in den Missionsorden ein. Er erneuerte seine zeitlichen Gelübde für die Dauer eines Jahres bereits zum sechsten Mal: „Für mich bedeutet dies eine tiefere Verbundenheit mit Christus, dem ich mein Leben als Missionar und Ordensmann weihen möchte.“

Über den Haufen geworfen?

„Aber auch, wer trotz ernsten Bemühens (!) nicht zum christlichen Glauben kommt, kann gerettet werden, wenn er nach seinem Gewissen lebt. Das hat das letzte Konzil der katholischen Kirche festgestellt und damit den alten Spruch ‘Außerhalb der Kirche kein Heil’ über den Haufen geworfen.“

Aus dem Internet-Glaubenskurs des deutschen Steyler-Missionars Pater Karl Neumann (68).
      
12 Lesermeinungen
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#12   Jörg Guttenberger, Köln   17:10:25 | Montag, 12. November 2007
Über den Haufen geworfen
Das stimmt einfach nicht! Was dort über außerhalb der Kirche lebende Menschen festgestellt wird, haben wir im Relgionsunterricht bereits vo dem Konzil gelernt. D. h., das Konzil hat die bis dahin bestehende Lehre der Kirche nur bestätigt.
Diese Auffassung widerspricht auch nicht dem Grundsatz „außerhalb der Kirche kein Heil“, wie die ebenfalls bekannte Lehre von der Geisttaufe (umgangssprachlich: Begierdetaufe) besagt!
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#11   litterae sunt divitiae   02:12:29 | Montag, 12. November 2007
@gunther maria
Was auf dem Foto zu sehen ist, ist keine Stola, und der es trägt, ist kein Priester.
Das habe ich mir auch schon gedacht. Danke, dass Sie darauf hinweisen. Soweit ich weiß, nennt man das – zumindest in unserem Bistum – „Lektorenschal“. Zugegeben sieht der aber von hinten einer Stola zum Verwechseln ähnlich.
Der Wesensunterschied zwischen geweihten Personen und lediglich für kirchliche Dienste vom Bischof bestellte Personen wird äußerlich verwischt.
Soweit ich weiß, ist das Messgewand nach wie vor nur dem Priester vorbehalten, so wie auch die Dalmatik dem Diakon. Wenn sich der Priester „ordentlich“ anzieht, d.h. mit Albe und Messgewand, sieht man den Unterschied schon vom Äußerlichen her direkt. Wenn sich der Priester aber nur mit Mantelalbe und Stola bekleidet an den Altar stellt, ist der äußerliche Unterschied natürlich nicht mehr groß. Dann darf sich der Priester darüber aber auch nicht beschweren. Die standardmäßige und standesgemäße liturgische Kleidung für einen Priester ist schließlich vorgeschrieben und bekannt und sicher in allen Sakristeien in den entsprechenden liturg. Farben vorhanden.
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#10   Fabian   01:32:23 | Montag, 12. November 2007
Skandal!!
Der Papst ist ein böser Freimaurer, die Ähnlichkeit ist frappierend – dieser aufrechte Gang, er lächelt und hat zwei Augen – verbunden mit dem Mund ergeben sie ein DREIECK! Benedikt XVI. ist entlarvt.
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#9   Gotthard   22:16:12 | Sonntag, 11. November 2007
@ruhrgebietler
Vielleicht en Sie besser dir hhlg. trid. Opfermesse am heutigen Skt. Martin’s Tag besuchen sollen!
Hast Du nach der hhlg … Messe auch noch den Martinszug gesehen?
Oder hast Du eine Sühneandacht gehalten, weil am Martinsfeuer ohne Ansehen der Religion und der Konfession „Großer Gott wir loben dich“ gesungen wurde?
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#8   gunther maria michel   15:09:08 | Sonntag, 11. November 2007
Das ist keine Stola.
Was auf dem Foto zu sehen ist, ist keine Stola, und der es trägt, ist kein Priester. Es handelt sich um ein sogenanntes Pastoral-Insigne, und der Träger ist ein Pastoralreferent oder etwas der Art. Der Winkel ist kein Freimaurerwinkel – der ist bekanntlich rechteckig.
Allerdings ist es zu tadeln, dass dieses Insigne, wie es ja auch hier in diesem Beitrag und den Diskussionsbeiträgen geschehen ist, leicht mit einer Stola verwechselt werden kann. Der Wesensunterschied zwischen geweihten Personen und lediglich für kirchliche Dienste vom Bischof bestellte Personen wird äußerlich verwischt.
Diese Pastoralinsignien werden aus denselben Stoffcoupons hergestellt, aus denen auch die Priester- und Diakonstolen angefertigt werden.
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#7   Benedikt   13:34:50 | Sonntag, 11. November 2007
Ohne Witz…
Wo bitte sieht die Redaktion hier eine verdächtige Ähnlichkeit? Es hängt beides um den Hals, das war es dann auch schon.
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#6   Aleph †   13:22:25 | Sonntag, 11. November 2007
Untergang des Abendlandes
Ganz bestimmt ist diese Stolaform der Skandal, der zum Untergang des Abendlandes führt? Da kann nur noch Beten helfen, dass es so sein möge.
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#5   methusalix †   13:01:35 | Sonntag, 11. November 2007
SKANDAL! SKANDAL! SKANDAL!
Verdächtig ähnlich
Die Form der Stola erinnert an ein ähnliches Kleidungsstück, daß von der Freimaurer-Sekte verwendet wird.
Nicht nur das! Sie sieht auch den Amtsketten der Bürgermeister …
… von Tübingen www.tagblatt.de/tool/zoom.tool.php?artikel_id=356…, na ja, ein GRÜNER, was kann man von denen schon erwarten …
… Krefeld www.krefeld.de/…B_Stadtkette_250.jpg?OpenElement …
… eine FRAU als STADTCHEFIN! www.bonn.de/…a_ob_mit_amtske.jpeg Skandal!!!
… Dessau www.dessau.de/…mtskette_Medicus.jpg (sooo lange geht der Skandal schon?) …
… sogar bei Anwesenheit des BUNDESPRÄSIDENTEN upload.wikimedia.org/…und_Kreuzberg001.JPG schämen sie sich nicht dieses Freimaurersymbol zu tragen! …
… und der alten deutschen Kaiserstadt MAGDEBURG www.magdeburg.de/…tom/698_2973_1_m.JPG …
… in Deutschland wahnsinnig ähnlich! Das ist ein Skandal! Diese Amtsketten müssen sofort VERBOTEN werden! Selbstverständlich auch der Amtsschmuck der Freimaurer und alle Ordensstufen, die um den Hals getragen werden müssen, einschliesslich derjenigen des Heiligen Stuhls! upload.wikimedia.org/…9/Gregoriusorden.jpg
:-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#4   monti   11:34:20 | Sonntag, 11. November 2007
weil Ruhrgebietler
damit zum Ausdruck bringen will, dass nur die Alte Messe die wahre Messe ist.
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#3   Aspergil   10:51:56 | Sonntag, 11. November 2007
Es sollte doch auch der Besuch
einer Hl. Messe reichen. Warum so kompliziert mit „hhlg. trid. Opfermesse“???
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#2   r.ruhrgebietler   09:43:18 | Sonntag, 11. November 2007
@Gotthard – Zeitverschwendung
ist Ihr Artikel zumThread.
Vielleicht en Sie besser dir hhlg. trid. Opfermesse am heutigen Skt. Martin’s Tag besuchen sollen!
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#1   Gotthard   09:31:21 | Sonntag, 11. November 2007
von P. Karl Naumann
Als das Gespräch zu Ende war, öffnete Michel die Tür zu einem kleinen Nebenraum, nicht größer als eine Besenkammer. Das war die Kapelle. Natürlich sauber und geschmackvoll eingerichtet. Hier hielt er seine tägliche Anbetung. Er legte die Hostie, die sonst von dem Gold einer Monstranz umgeben ist, ganz einfach in eine Schale aus Holz, und diese auf den Altartisch. So knieten wir beide eine Stunde lang und hielten Anbetung. Ich kann mir vorstellen, dass Michel all die Sorgen, die ihm seine Arbeitskollegen und Nachbarn anvertraut hatten, in dieser Stunde vor Gott brachte. Er schaute den Herrn im Sakrament an, der sich am Kreuz und in der Gestalt des Brotes noch viel tiefer erniedrigt hatte als Michel das tat, und diese Kontemplation (Beschauung) gab ihm Kraft für sein armes Leben unter Armen. Und umgekehrt gab dieses Leben ihm immer neue Nahrung für sein Gebet.
über die „Kleinen Brüder“ in Duisburg-Gleisdreieck
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