08:54:41 | Sonntag, 11. November 2007
Freund oder Feind? + Verdächtig ähnlich + Wegbereiter des Konzils? + Christus allein + Über den Haufen geworfen?

Benedikt XVI. mit seinem früheren Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini
© Valter Campanato, Agência
Brasil, CC Freund oder Feind?Vatikan. Papst Benedikt XVI. ernannte den Bischof von Angers, Mons. Jean-Louis Bruguès
(63), gestern zum Sekretär der Bildungskongregation und erhob ihn zum Erzbischof. Mons. Bruguès, der
dem Dominikanerorden angehört, war lange Jahre Professor für Fundamentalmoral an der Schweizerischen
Universität Freiburg. Im Jahr 2000 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Bischof von Angers. Das Motu Proprio
‘Summorum Pontificum’ hat der Neuernannte nur widerwillig hingenommen. In einem Brief an die Gläubigen
bekannte er, daß er dem Papst bei einer Audienz im Juni sein Mißfallen erklärt habe. Er werde in seiner
Diözese sicher keine altrituellen Personalpfarreien errichten.
Verdächtig ähnlichDeutschland. Bilder
eines Fotowettbewerbs des Bistum Limburg zeigen eine dort benützte, dreieckige Stola. Sie reicht über
beide Schultern und kommt unter der Brust zu einer Spitze zusammen. Die Form der Stola erinnert an ein
ähnliches Kleidungsstück, daß von der Freimaurer-Sekte verwendet wird.

Die Diözese Linz wirbt mit Frauen als Pseudo-Priestern
Wegbereiter des Konzils?Österreich.
In der liberalen österreichischen Diözese Linz sind bereits seit sechzig Jahren Frauen als sogenannte
Seelsorgehelfer im Einsatz. Das berichtete die Linzer ‘Kirchenzeitung’. Die Diözese feierte das Jubiläum
am Donnerstag mit einem Studientag. Die Personalverantwortliche für die 277 Laien in der Linzer Seelsorge,
Frau Brigitte Gruber-Aichberger, findet den frühen Einsatz von Laien „bemerkenswert“. Damals habe es
„noch keine Spur von Priestermangel“ gegeben. Männer wurden erst ab 1972 als Laien für die Seelsorge
zugelassen.
Christus alleinDeutschland. Am ersten November erneuerten 17 Steyler Missionare aus Afrika
und Asien in Sankt Augustin – in der Nähe von Bonn – ihre zeitlichen Gelübde. Einer von ihnen, der 27jährige
Indonesier Fransiskus Dose, ist seit zwei Jahren in Deutschland. Er trat 19jährig in den Missionsorden
ein. Er erneuerte seine zeitlichen Gelübde für die Dauer eines Jahres bereits zum sechsten Mal: „Für
mich bedeutet dies eine tiefere Verbundenheit mit Christus, dem ich mein Leben als Missionar und Ordensmann
weihen möchte.“
Über den Haufen geworfen?„Aber auch, wer trotz ernsten Bemühens (!) nicht zum christlichen
Glauben kommt, kann gerettet werden, wenn er nach seinem Gewissen lebt. Das hat das letzte Konzil der
katholischen Kirche festgestellt und damit den alten Spruch ‘Außerhalb der Kirche kein Heil’ über den
Haufen geworfen.“
Aus dem Internet-Glaubenskurs des deutschen Steyler-Missionars Pater Karl Neumann (68).
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#12
Jörg Guttenberger, Köln 17:10:25 | Montag, 12. November 2007
#11
litterae sunt divitiae 02:12:29 | Montag, 12. November 2007
#10
Fabian 01:32:23 | Montag, 12. November 2007
#9
Gotthard 22:16:12 | Sonntag, 11. November 2007
#8
gunther maria michel 15:09:08 | Sonntag, 11. November 2007
#7
Benedikt 13:34:50 | Sonntag, 11. November 2007
#6
Aleph † 13:22:25 | Sonntag, 11. November 2007
#5
methusalix † 13:01:35 | Sonntag, 11. November 2007
#4
monti 11:34:20 | Sonntag, 11. November 2007
#3
Aspergil 10:51:56 | Sonntag, 11. November 2007
#2
r.ruhrgebietler 09:43:18 | Sonntag, 11. November 2007
#1
Gotthard 09:31:21 | Sonntag, 11. November 2007