Ganz für die Alte Messe
Ein neuernannter Kurienerzbischof hat kürzlich mit heller Begeisterung von der klassischen Römischen Liturgie gesprochen.
(kreuz.net) Erzbischof Gianfranco Ravasi (65) ist der Alten Messe „außerordentlich freundlich“ gesonnen.
Das erklärt er in einem Interview mit der italienischen Webseite ‘Petrus’.
Der aus der Erzdiözese Mailand stammende Bibliothekar und Autor wurde im vergangenen September von Benedikt XVI. zum Präsidenten des Päpstlichen Kulturrates ernannt und noch im gleichen Monat zum Bischof geweiht.
Mons. Ravasi ist auch Präsident der Päpstlichen Kommission für kirchliche Kulturgüter und Präsident der Päpstlichen Kommission für kirchliche Archäologie.
Im Interview erklärte er, daß die Alte Messe ein Denkmal der Kirchengeschichte
und Zivilisation sei: „Wie könnte es möglich sein, diese Tradition zu verleugnen?“
Mons. Ravasi verweist auf die Würde des Gregorianischen Chorals und der lateinischen Sprache: „Es handelt sich bei der Alten Messe um ein Juwel, das verteidigt werden mußte“.
Der Einsatz für den Alten Ritus beinhaltet für Mons. Ravasi keinen Ausschluß des Novus Ordo oder der Messe in der Nationalsprache: „Ich würde sagen, daß es sich um zwei verschiedene Zugänge handelt, die beide zu schätzen sind.“
Der Erzbischof kritisierte im Interview auch die „Kälte der modernen Technologie“, welche die menschliche Fähigkeit behindert, miteinander zu reden:
„Unsere Sprache besitzt 15.000 Vokabeln. Es gibt Schätzungen, wonach Jugendliche davon durchschnittlich 800 bis 1000 verwenden.“
Das Verhältnis von Glauben und Wissen beschreibt Mons. Ravasi im Interview als „Duett“ – nicht als „Duell“.
© Titelbild: Vernon Quaintance, traditionalcatholic.org.uk
Der aus der Erzdiözese Mailand stammende Bibliothekar und Autor wurde im vergangenen September von Benedikt XVI. zum Präsidenten des Päpstlichen Kulturrates ernannt und noch im gleichen Monat zum Bischof geweiht.
Mons. Ravasi ist auch Präsident der Päpstlichen Kommission für kirchliche Kulturgüter und Präsident der Päpstlichen Kommission für kirchliche Archäologie.

Mons. Ravasi verweist auf die Würde des Gregorianischen Chorals und der lateinischen Sprache: „Es handelt sich bei der Alten Messe um ein Juwel, das verteidigt werden mußte“.
Der Einsatz für den Alten Ritus beinhaltet für Mons. Ravasi keinen Ausschluß des Novus Ordo oder der Messe in der Nationalsprache: „Ich würde sagen, daß es sich um zwei verschiedene Zugänge handelt, die beide zu schätzen sind.“
Der Erzbischof kritisierte im Interview auch die „Kälte der modernen Technologie“, welche die menschliche Fähigkeit behindert, miteinander zu reden:
„Unsere Sprache besitzt 15.000 Vokabeln. Es gibt Schätzungen, wonach Jugendliche davon durchschnittlich 800 bis 1000 verwenden.“
Das Verhältnis von Glauben und Wissen beschreibt Mons. Ravasi im Interview als „Duett“ – nicht als „Duell“.
© Titelbild: Vernon Quaintance, traditionalcatholic.org.uk
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Dienstag, 13. November 2007 12:30
Fabianus: @misterunknown
Bedenken Sie bitte auch, dass die Päpste in drei Särge gebettet werden, was das Eindringen von Sauerstoff nahezu unmöglich macht.
Dienstag, 13. November 2007 03:21
misterunknown: @Fabianus / Unverwesheit Sel. Johannes XXIII.
Ih Hinweis auf das Spritzen von Formalin als Begründung für die Unverwesheit des Seligen Johannes XXIII. ist unzutreffend: bei der arteriellen Einbalsamierung Verstorbener wird das Blut ausgetauscht gegen eine konservierende Arterienflüssigkeit mit 2-4%iger Formalinlösung, das meiste ist Wasser; Sinn und Zweck ist eine „Fristverlängerung“ bei der Aufbahrung, daß heißt: durch die Behandlung wird der Autolyse-, Verwesungs- und Fäulnisprozeß gehemmt, jedoch nicht aufgehoben. Je nach Konzentration ist es möglich einen Verstorbenen so zwischen mindestens 10 Tagen und wenigen Monaten vor der Zersetzung zu bewahren, dann beginnt wieder die Verwesung. Einbalsamierung als Argument für die Unverwestheit des Seligen ist sachlich nicht haltbar!
Montag, 12. November 2007 18:24
Fabianus: @Benedikt
Soweit ich weiß, hat ihn nur das kultartige Szenario um die verweste Leiche Pius’XII. irritiert. Allerdings weiß ich nicht, inwiefern sich die Päpste damit weiter beschäftigen. Johannes Paul I. hätte sich mit Sicherheit nicht den prachtvollen Sarkopharg gewünscht, den er dann bekam.
Montag, 12. November 2007 17:48
Benedikt: @ Fabianus
Ja klar, darum ging es mir nicht. Es ging mir darum, ob Johannes grundsätzlich Probleme mit dem öffentlichen Aufbahren hatte.
Montag, 12. November 2007 17:41
r.ruhrgebietler: sollte es ein wahres Schäfchen sein?
dieser Priester??
Dann wird er viel zu leiden haben. Gott segne ihn auf seinem Priesterweg – treu zur hhlg. trid. Opfermesse und Liturgie!!!!!
Dann wird er viel zu leiden haben. Gott segne ihn auf seinem Priesterweg – treu zur hhlg. trid. Opfermesse und Liturgie!!!!!
Montag, 12. November 2007 17:39
Fabianus: @Exbochumer
Mein Beitrag bezog sich nicht auf Sie und wollte Ihnen auch nichts in Abrede stellen.
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