Alte Messe
Angst vor weiteren Steinen
In der Diözese Regensburg gibt es vielversprechende Ansätze für ein Aufblühen der Alten Messe.
Die erste Alte Messe in Regensburg nach dem Motu Proprio 'Summorum Pontificum'.
Die erste Alte Messe in Regensburg nach dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.
(kreuz.net, Regensburg) Im Bistum Regensburg hat die Alte Messe Potential. Das glaubt die Webseite ‘alte-messe- regensburg’.

Die Homepage wird vom Regensburger ‘Petrus Canisius Kreis’ betrieben. Dieser Kreis setzt sich seit seiner Gründung im Jahre 2001 für die Einführung der Alten Messe in der Diözese Regensburg ein.

Ein Artikel auf der genannten Webseite erinnert an die erste Alten Messe in der Diözese Regensburg, die nach Veröffentlichung des Motu Proprios ‘Summorum Pontificum’ zelebriert wurde.

Sie fand am Fest des Heiligen Erzengels Michael in der vollbesetzten Regensburger Stiftskirche St. Johann statt. An der Messe nahm auch der Bruder von Papst Benedikt XVI., Prälat Georg Ratzinger, teil.

Prälat Ratzinger bei Alter Messe in Regensburg
Der Bruder des Papstes, Mons. Georg Ratzinger, besuchte am 29. September eine Heilige Messe im überlieferten Ritus.Confiteor - Schuldbekenntnis der Messe.Der Bruder des Papstes wohnt den heiligen Handlungen andächtig bei.

Der ‘Kreis’ berichtet auch von einem überdurchschnittlich guten Besuch der alten Werktagsmesse in der Regensburger Kapelle Maria Schnee.

Es seien dort bis jetzt immer dreißig bis vierzig Personen anwesend, obwohl die Messe an einem Mittwoch um 17.00 Uhr zelebriert wird.

Ein großes Interesse für die Alte Messe bestehe auch bei vielen jungen Menschen und Familien. Es gibt nach Angaben des Kreises schon zahlreiche Anfragen für eine regelmäßige Sonntagsmesse.

Der ‘Petrus Canisius Kreis’ ist auch mit dem Ergebnis einer von ihr durchgeführten Unterschriftenaktion zufrieden.

Allein aus dem Stadtgebiet von Regensburg haben sich an die achtzig Personen gemeldet, die sich die Alte Messe wünschen:

Pfarrkirche St. Konrad in Regensburg im Mai 1946
Pfarrkirche St. Konrad in Regensburg im Mai 1946
„Zählt man die Unterschriften aus den Regensburger Umlandgemeinden dazu, kommt man auf über hundert Antragsteller.“

Insgesamt haben im Bistum Regensburg bis jetzt fast zweihundert Personen schriftlich ihr Interesse für die Alte Messe bekundet: „Eine Zahl die sich sehen lassen kann.“

In der Diözese gibt es außerhalb der Stadt Regensburg weitere Gruppen, die Anträge für eine regelmäßige Feier der Alten Messe gestellt haben – so im Bereich der Stadt Burglengenfeld 25 Kilometer nördlich von Regensburg.

Das Städtedreieck, zu dem Burglengenfeld gehört, ist als Filiale von Regensburg gedacht. Mehrere Gläubige aus dieser Gegend setzten sich mit dem ‘Kreis’ in Verbindung. Sie möchten gerne an der Alten Messe teilnehmen, können aber alters- oder familienbedingt nicht leicht nach Regensburg fahren.

Auch in Weiden – im Norden der Diözese – sowie in Bad Kötzting – achtzig Kilometer nordöstlich von Regensburg – besteht Interesse an der Alten Messe.

Damit sollten Wegstrecken von über hundert Kilometern, die bis jetzt von treuen Gläubigen für die Alte Liturgie auf sich genommen wurden, bald der Vergangenheit angehören.

Der ‘Petrus Canisius Kreis’ hofft, daß „uns nicht weiter Steine in den Weg gelegt werden, und endlich auf den Willen des Heiligen Vaters eingegangen wird, dem die Feier der überlieferten Liturgie ein Herzensanliegen ist“.
      
46 Lesermeinungen
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#46   Benedikt   00:28:40 | Samstag, 17. November 2007
@ Vineta
Ich habe irgendwo Verständnis für Ihre Kritik. Dennoch drängte sich mir der Eindruck auf, die Frage der Position im Ritenstreit sei hier zu einer Gesinnungsfrage überhöht worden. Davon halte ich eben nicht viel.
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#45   Vineta   23:44:52 | Freitag, 16. November 2007
@Benedikt
1) Was die Opfer kirchenrechtlicher Änderungen betrifft:
Wie schwerwiegend dieser Punkt wirklich ist, begreift aber nur der, der sich ratlos und verzweifelt über alle daraus sich ergebenden Konsequenzen den Kopf zerbricht!
Wie Sie erkennen, werden die nächsten Verkohlungen bereits eifrig angedacht. Sie erwähnen die Zölibatsabschaffung, und ich möchte nochmals darauf hinweisen: Wenn über die Annäherungsversuche Benedikt XVI an die Orthodoxie geschrieben wird, dann geht es nur um die Frage des Primats, unerwähnt bleibt die Möglichkeit, daß Orthodoxe automatisch ein zweites Mal kirchlich heiraten können. Handelt es sich etwa darum um eine Verhandlungsmasse, die man sich von den Orthodoxen aufdrücken zu lassen schon bereit ist?
2) Es geht doch nicht um die Frage“ alte o. neue Messe“, sondern darum, wie die Erklärung Roms nach dem Tridentinum, es handle sich hiermit um die Messe für alle Zeiten, einfach zerfetzt wurde, wie UNGERECHT, brutal, unchristlich und dumm (denn Latein erfreut sich heute größter Beliebtheit) mit Priestern und Gläubigen verfahren wurde, denen am bezaubernden Geheimnis Latein u. seiner Bindekraft an Rom was lag.Wieso entschied JPII nicht, sonntags Tradition , wer für Experimente ist, kann Samstag abend kommen ??? Ja, JPII! Mal wie ein Barockfürst auftreten, mal den Protestanten einen bloßen Ehrenprimat zugestehen wollen, immer zu Kaspereien aufgelegt, u. was für Bischofsernennungen? Groer, US-Bischöfe, die die Kirche nur um 2,8 Mrd. Dollar erleichterten usw.
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#44   Sirilo   22:05:11 | Freitag, 16. November 2007
@Benedikt, Vineta
Zumindest schon 1969 konnte ein Katholik mit Dispens eine Muslima heiraten. Ein Freund von mir hat das getan – im Altenberger Dom.
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#43   Benedikt   21:33:45 | Freitag, 16. November 2007
@ vineta
Ein Beispiel für zahllose: Ein Katholik kann heute eine Muslima heiraten,während er das vor einigen Jahren nicht konnte. Wer damals dem Kirchenrecht zuliebe seine Liebe aufgab, muß sich heute als verkohltester Depp der Welt vorkommen.
Ich will Ihnen hier in aller Form zustimmen. Das ist ein schwerer Punkt (übrigens auch wieder relevant bezügl. einer Abschaffung des Zölibats).
Vielleicht sind Sie ja Pole, weil Ihnen beim Namen JPII gleich der Begriff Heiligkeit in den Sinn kommt, während andere sich schwer tun, sich ihn überhaupt als Seligen vorstellen zu können, wenn sie an seine Abneigung gegen Traditionen denken, seine geschmacklose Fließbandproduktion von Seligen und Heiligen, seine Verbeugungen vor Rabbinern u. Imamen, das Küssen des Koran, Gesten, die als Einknicken ausgelegt werden u. vieles mehr…
Ich bin kein Pole, auch denke ich bei Johannes Paul II. nicht gleich an Heiligkeit und mir gefällt auch nicht alles, was er getan hat. Aber eine Position in der Frage „alte Messe ja/nein“ sollte man nicht zum Maß über die Heiligkeit eines Menschen machen.
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#42   Vineta   00:22:24 | Donnerstag, 15. November 2007
@Gotthard: Welchen Sinn hat es dann noch, wenn die Kirche sagt, sie sei immer dieselbe?
Ihre Ausdrucksweise kommt mir bekannt vor: Schon vor vier Jahren las ich einmal in einem (kath.!) Pfarrbrief:“ Die heutige Regelung der Ehe ist ein Horror“. Er, der Pfarrer hoffe, es werde bald auf eine Regelung hinauslaufen wie bei den Orthodoxen: Jedem die Chance geben, ein zweites Mal kirchlich zu heiraten! ( Ich könnte jetzt auch noch des langen und breiten über protestantische Pastoren reden, die schon in dritter kirchlich abgesegneter Ehe oder gar Homoehe leben, aber das führte zu weit, womöglich deutet sich ja auch darin schon was zukünftig Katholisches an?)
Aus dem Gesagten erwächst die Frage: Ja wie viele Millionen werden sich denn demnächst bei den nächsten Änderungen wieder verkohlt vorkommen, dann wieder bei der nächsten und ohne Ende so weiter?
Ja müssen sich die Christen überhaupt so von einer Rechtsinstitution dauernd zum Narren halten lassen? Wieso nicht alles in das Gewissen des Einzelnen verlagern? Wozu dann noch diese Kirche?
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#41   Gotthard   23:46:31 | Mittwoch, 14. November 2007
@vineta
für die eine Welt zusammenbricht, weil sie sich, wie gesagt, als verkohlteste Deppen der Welt vorkommen.
Ich habe überhaupt kein Herz aus Stein. Ich stelle allerdings fest, dass unsere Kirche, wie sie sich noch als „feste Burg“ betrachtete, ein Herz aus Stein hatte.
All diese Regelungen zur Eheschließung waren ein Horror!
Gott sei Dank sind sie geändert!
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#40   Vineta   23:09:27 | Mittwoch, 14. November 2007
@ Gotthard
Sie argumentieren
1) ohne sich im geringsten in die Opfer derartiger kirchenrechtlicher Änderungen hineinzuversetzen, für die eine Welt zusammenbricht, weil sie sich, wie gesagt, als verkohlteste Deppen der Welt vorkommen. Ist Ihr Herz etwa aus Stein?
2) ohne sich im geringsten UNSICHER zu fühlen, ob eine geschleifte Festung Kirche , über die sich der Relativismus ergießt, aus dem leicht Unglaube erwachsen kann, wirklich besser ist als eine feste Burg Kirche, in der die Perlen der Wahrheit streng gehütet werden.
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#39   Gotthard   22:45:39 | Mittwoch, 14. November 2007
@vineta
Ein Katholik kann heute eine Muslima heiraten,während er das vor einigen Jahren nicht konnte. Wer damals dem Kirchenrecht zuliebe seine Liebe aufgab, muß sich heute als verkohltester Depp der Welt vorkommen.
Das ist doch ein gutes Beispiel dafür, wie notwendig Änderungen waren.
Genauso erging es Katholiken, die einen Evangelischen heiraten wollten und die katholische Taufe der Kinder nicht garantieren konnten oder wollten: sie konnten damals auch nicht kirchlich heiraten.
Der Bunker-Katholizismus (sooo meine ich es) mußte wirkich überwunden werden.
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#38   Vineta   22:32:52 | Mittwoch, 14. November 2007
@Benedikt: Auch wenn Sie nicht auf die Gehorsamsfrage eingehen:
Das Motu Proprio begründet Benedikt XVI damit, daß es sich dabei um einen Akt der Gerechtigkeit handelt – was für alle logisch denken Könnenden nur bedeuten kann, daß dem auch nach Meinung Benedikt XVI UNGERECHTIGKEITEN des Vorgängerpapstes vorausgegangen sind, die nicht wenige zutiefst verletzte und Emotionen auslöste, wie wir sie hier momentan in den Artikeln über Alois Aßmayr nachlesen können – zumal der brennenden wunden Punkte viele waren, nicht nur der, der das Verschwinden des die Herzen an Rom bindenden Kirchenlateins betrifft.
UNGERECHTIGKEITEN stehen im Raum und nicht ein paar geringfügige kirchenrechtliche Änderungen. Doch auch letztere stoßen die Menschen in schwere Gewissensnöte , die zum Kirchenaustritt oder Haß auf die Kirche führen, die dabei einem regelmäßig zuruft, immer dieselbe zu sein. Ein Beispiel für zahllose: Ein Katholik kann heute eine Muslima heiraten,während er das vor einigen Jahren nicht konnte. Wer damals dem Kirchenrecht zuliebe seine Liebe aufgab, muß sich heute als verkohltester Depp der Welt vorkommen.
Vielleicht sind Sie ja Pole, weil Ihnen beim Namen JPII gleich der Begriff Heiligkeit in den Sinn kommt, während andere sich schwer tun, sich ihn überhaupt als Seligen vorstellen zu können, wenn sie an seine Abneigung gegen Traditionen denken, seine geschmacklose Fließbandproduktion von Seligen und Heiligen, seine Verbeugungen vor Rabbinern u. Imamen, das Küssen des Koran, Gesten, die als Einknicken ausgelegt werden u. vieles mehr…
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#37   Benedikt   15:21:49 | Mittwoch, 14. November 2007
@ Vineta
Frage an Sie: Mußte er das unbedingt freiwillig 24 Jahre lang tun? Mußte er auch noch so weit gehen, eigens Vorschriften aufzuheben, um die Zeit bis zu einem Seligsprechungsprozeß zu verkürzen, die den betreffen, mit dem er nicht im Einklang stand?
Warum glauben Sie, dass eine persönliche Übereinstimmung in einer rechtlichen Frage über die Heiligkeit einer Person entscheidet?
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#36   Vineta   04:04:39 | Mittwoch, 14. November 2007
@Tarcisius – zur Gehorsamsfrage!
Vielen Dank für Ihre beiden Hinweise, die zur Annahme berechtigen, daß schon einem Ratzinger und nicht erst einem Benedikt XVI etwas an der gewachsenen Tridentinischen Messe lag.
ABER: Offen bleibt die Frage des Gehorsams, dessen Notwendigkeit, Beschaffenheit, Berechtigung Sie nicht hinterfragen, so daß man meinen könnte, Ihnen schwebt ein unbedingter, blinder Gehorsam vor ,demzufolge Sie kein Problem damit hätten, jedem Papst zu gehorchen, auch dann nicht, wenn der sich Alexander VI nennt.
Wenn dem so ist, wie Sie sagen, dann diente und gehorchte ja Ratzinger in Rom einem „Chef“, dessen Meinung er in einer ihm wichtigen Herzensangelegenheit nicht teilte.
Frage an Sie: Mußte er das unbedingt freiwillig 24 Jahre lang tun? Mußte er auch noch so weit gehen, eigens Vorschriften aufzuheben, um die Zeit bis zu einem Seligsprechungsprozeß zu verkürzen, die den betreffen, mit dem er nicht im Einklang stand?
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#35   raindance1 †   18:19:00 | Dienstag, 13. November 2007
Hören Sie sich doch mal eine Predigt in einer FSSPX-Kapelle an. Da erfahren Sie, dass beispielsweise
hosentragende Frauen sind eben sehr nah dran an der Frau die die Hosen an hat (auch wenn diese vielleicht gar keine trägt). Das Problem sind nicht die Hosen, sondern die Männer die mit Frau die „die Hosen anhaben“ eben nicht klar kommen weil ihre männliche Schwäche dadurch zum Vorschein kommt.
Im Übrigen gibt es Hosen und Hosen, so wie es Röcke und Miniröcke und Miniminiröcke gibt. Und manche Frau sieht in einer schicken und eleganten Hose weitaus besser aus als in einem unförmigen Rock in dem ihr Arsch noch breiter wirkt als er eh schon ist.
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#34   Benedikt   15:53:18 | Dienstag, 13. November 2007
Das ist doch schön
Wer als Frau eine Hose trägt kommt also ins Fegefeuer…folglich ist sie gerettet und geht in die ewige Herrlichkeit ein. Wer hätte auch gedacht, dass das so einfach ist.
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#33   iustus   15:13:13 | Dienstag, 13. November 2007
@st. georg
Das beeindruckt mich wenig. Ich kenne die KPE auch seit Jahren und viele KPElerinnen, die fröhlich in Hosen rumlaufen.
Also: Wo hat die KPE (und nicht irgendein verirrter Hansel, der ihr angehört) behauptet, hosentragende Mädels kämen deswegen ins Fegedeuer???
Oder ist es wie üblich: Nix Genaues weiß ma net, aber die sind so böse, da ist ihnen auch das zuzutrauen…
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#32   st.georg   14:58:28 | Dienstag, 13. November 2007
@iustus
also ich kenne die kpe schon seit 28 jahren…aus eigener anschaaung!!! …leider…
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#31   iustus   14:49:15 | Dienstag, 13. November 2007
@st. georg
Die KPE verbreitet, dass Hosentragen bei Mädchen ins Fegefeuer führt??? Einen Beleg dafür können Sie sicher nicht beibringen. Aber Hauptsache, mal diffamiert!
Ich glaube übrigens auch, dass Frauen, die Hosen tragen, ins Fegefeuer kommen – wenn sie sündigen. ;-)
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#30   Gotthard   12:43:25 | Dienstag, 13. November 2007
@r.ruhrgebietler
Aber J-XXIII hat dies ordentlich versemmelt (weshalb er ja auch im tiefen Fegfeuer schmort!)
Seit wann ist das Fegefeuer der Aufenthaltsort der Seligen?
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#29   st.georg   12:07:05 | Dienstag, 13. November 2007
@britta
liebe britta, das glaube ich ihnen aufs wort : solchen schwachsinn verbreitet zb. die kpe schon seit jahrzehnten…
geistige verwirrung und angebliche katholische gesinnung schliessen sich halt leider nicht aus…
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#28   Britta   10:57:47 | Dienstag, 13. November 2007
Lieber st. georg,
Ich kann Ihnen eine mögliche Informationsquelle nennen: Hören Sie sich doch mal eine Predigt in einer FSSPX-Kapelle an. Da erfahren Sie, dass beispielsweise hosentragende Frauen ein schweres Fegfeuer zu erwarten hätten. „Das ist sicher“, sagte der Pater wörtlich. Das habe ich mit eigenen Ohren gehört.
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#27   st.georg   09:16:24 | Dienstag, 13. November 2007
@ruhrgebietler
da sie ja wissen, dass päpste im fegefeuer schmoren, können sie uns eventuell ihre quelle verraten, von der sie diese information bezogen haben, bzw. eine direkte telefonnummer in das fegefeuer mitteilen…? :-! >:)
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#26   r.ruhrgebietler   07:34:02 | Dienstag, 13. November 2007
@Tarcisius – Irrtum?
Der alte Ritus ist doch derjenige, der ewig gültig ist! Un der Ratzinger hat in der Tat maßgeblich am V-II mitgewirkt und vieles entrümpelt. Das er sich jetzt, kurz vor seinem Lebensende erinnert, daß dies ein Fehler war soll ihn auszeichnen!
Richtig ist, daß das V-II eine Reform der Liturgie durchführen wollte. Aber J-XXIII hat dies ordentlich versemmelt (weshalb er ja auch im tiefen Fegfeuer schmort!) – im Gefolge dann P-VI erst Recht!
Eine Tugend, die weite Teile der „traditionellen Katholiken“ (und die sich dafür halten) vermissen lassen.
Das ist ein ganz besonderer Irrtum! Zumindest eine unterstellung, die keinen Beweis hat. Und damit ad absurdum geführt ist!
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#25   golfi   23:42:45 | Montag, 12. November 2007
juergens
1,3 Mill. Christen, welche Christen meinen Sie? Von den
noch praktizierenden sind es höchstens 20 %( solche die regelmäßig den sonntägl. Gottesdienst feiern und die Bussakramente in ehren halten), dann bleiben nur noch 260 000 übrig. Davon angagieren sich nur 8 % , dies macht dann 20800.
Nun liegen wir schon bei 1%. Sie sehe wie falsch Ihre Rechnung ist, denn je mehr man den Rechengang verfeinert, desto kleiner wird Ihre Zahl.
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#24   Tarcisius   23:18:31 | Montag, 12. November 2007
@Vineta
Wenn Sie Ratzingers „Vom Geist der Liturgie“ gelesen hätten, sich in Erinnerung rufen würden, daß Ratzinger es war, der maßgeblich an der Gründung der FSSP beteiligt war und daß er in Weimar und in Wigratzbad im „alten Ritus“ Pontifikalämter gehalten hat, würden Sie nicht so über das Liturgieverständnis des Heiligen Vater sprechen.
Außerdem hat das Zweite Vatikanische Konzil eine Reform der Liturgie beschlossen, nicht seine Kurzfassung, wie sie nach dem Konzil unter Paul VI. durchgeführt wurde.
Sie vergessen, daß Joseph Ratzinger nicht immer Papst war, sondern Johannes Paul II. zum Gehorsam verpflichtet. Eine Tugend, die weite Teile der „traditionellen Katholiken“ (und die sich dafür halten) vermissen lassen.
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#23   Vineta   22:55:42 | Montag, 12. November 2007
Alte Messe Herzensangelegenheit?
Dem obigen Artikel ist zu entnehmen, Benedikt XVI sei die Feier der überlieferten Liturgie eine Herzensangelegenheit – leider jedoch nicht, seit wann!
Ich kann mich nicht erinnern, in all den Jahren, in denen sich Ratzinger fast täglich in deutscher Sprache mit dem Papst aus Polen unterhielt, jemals gelesen zu haben, er habe sich für die alte Messe eingesetzt oder gar deren Freigabe erwirken wollen.
Oder hat er vielleicht außerhalb der vatikanischen Mauern mal irgendwo fürs Kirchenlatein Partei ergriffen (das ja auch Nichtlateiner verstehen können, wenn sie ihre Blicke auf die Spalte daneben mit der Übersetzung richten) und gesagt, wie sehr es doch die Verbundenheit der Christen mit Rom und dem Felsen Petrus stärken könnte?
Mir ist allerdings, als hätte ich irgendwo mal gelesen, daß er beim VII zu den eifrigen, gerne Traditionen über Bord werfenden Neuerern gehörte!???
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#22   raindance1 †   21:24:05 | Montag, 12. November 2007
ihre Vergleiche und Rechenkünste sind völlig
unagebracht. Der alte Ritus ist heute für die meisten ein unbekannter Ritus. Die einzige Vorstellung die manche davon haben, ist nur das, was die Amtskirche im lange andauernden kalten Krieg gegen die Tradis proklamiert hat. Deshalb sollten wir fairer Weise darauf verzichten, rechnerisch ermittelte Anteile zu vergeben. Wenn Sie morgen jemand fragt, welches für sie die schönste Rose ist, und sie aber nur die billigen Rosenbüschel vom ALDI kennen, wie wollen sie dann die Frage nach der schönsten beantworten.
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#21   r.ruhrgebietler   21:13:24 | Montag, 12. November 2007
Wären doch alle Kirchen Oasen des Glaubens
wie schon alleine die „Pfarrkirche St. Konrad in Regensburg im Mai 1946“ sehr Eindrucksvoll zeigt. Gott die Ehre!
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligstens Sakrament des Altares!
Wider V-II – niemals NOM
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#20   möchtegern-kathole   20:06:46 | Montag, 12. November 2007
@juergen
Sie machen – natürlich absichtlich – etliche Fehler:
1) sie sollten das mit jenen vergleichen, die überhaupt in die Kirche gehen.
2) Der NOM hat insbsondere deshalb soviele Anhänger, weil viele nach fast 40 Jahren NOM den alten Ritus nicht mehr kennen. Die gehen halt dahin, wo sie immer hingehen.
Deshalb müssen Sie die 200 denjenigen gegenüber stellen, die sich bewußt für den NOM entscheiden, trotz der Wahlmöglichkeit (die offensichtlich Sonntags noch nicht mal besteht).
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#19   juergen   19:51:09 | Montag, 12. November 2007
große Zahlen
Insgesamt haben im Bistum Regensburg bis jetzt fast zweihundert Personen schriftlich ihr Interesse für die Alte Messe bekundet: „Eine Zahl die sich sehen lassen kann.“
200 Personen sind bei 1.3 Mio Katholiken 0.015% –-- Eine Zahl die sich sehen lassen kann.
Bei 770 Pfarreien der Diözese macht das weniger als eine Person auf 3 Pfarreien. –-- Eine Zahl die sich sehen lassen kann.
Und bei einer Fläche von 14665 km² macht das eine Person auf 73km². Wenn also eine Person, die Unterschrieben hat irgendwo in der Landschaft steht, steht die nächste, die unterschrieben hat in 8.5km Entfernung. –-- Eine Zahl die sich sehen lassen kann.
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#18   matt2 †   19:42:08 | Montag, 12. November 2007
@Tridentinus: Nonsense wohl, weil Sie es nicht begreifen…
die Kirche ist ja nicht im Stande das Trinitätsverhältnis sinnvoll darzustellen. Unterbreiten Sie mir doch einmal etwas von Ihrer tollen Theologie.
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#17   Tridentinus   19:19:46 | Montag, 12. November 2007
@matt
Wersoll bitteschön ernsthaft auf Ihren theologischen Nonsense eingehen???
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#16   matt2 †   16:24:58 | Montag, 12. November 2007
und für mich ist der Vater der wahre Gott…
und der Sohn potentieller Gott im Werdegang der Realisierung. Der Sohn hat nicht dasselbe Bewußtsein wie der Vater. Das sagt ja schon die Relation. Was anderes lasse ich mir auch von eingefleischten Trinitariern nicht aufs Aug drücken.
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#15   HomCat   16:11:23 | Montag, 12. November 2007
ähääääm
Gott ist der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Also hat Christus sehr wohl ein Wort mitzureden…
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#14   Aleph †   15:51:01 | Montag, 12. November 2007
Verbale Schlammschlacht
matt2@ Jetzt haben Sie diese Meinung völlig schutzlos hier ins Forum gestellt. Hatten Sie bei keiner Ihrer Zeilen Ängste, womöglich ins offene Messer zu laufen, nicht ganz der Lehre zu entsprechen und womöglich eine verbale Schlammschlacht auszulösen? Ich drücke Ihnen die Daumen, dass der Kelch vorüber geht.
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#13   matt2 †   15:45:29 | Montag, 12. November 2007
@Aleph
Es ist verantwortungslos von den Himmlischen, die Irdischen dermaßen im Dunkel tappen zu lassen, um dann noch von ihnen den richtigen Glauben zu verlangen, wo doch die Himmlischen nichts aber auch gar nichts dafür tun, dass es besser würde.
Da gebe ich Ihnen tendenziell recht. Aber ich sage Ihnen jetzt, dass ich mir denke, dass sie (die Himmlischen) es auch nicht wissen. Sie wissen es einfach nicht. Nur Gott der Vater kennt mit Bestimmtheit den Wert einer Anbetung, Er alleine weiß welche feierliche Huldigung wohlgefällig ist, denn er ist ja der alleinige Maßstab dafür und keiner von den Himmlischen ist ihm in der Weise gewachsen, nicht einmal der Sohn, um das korrekt zu ermessen. Wer weiß schon, wievieles in dieser Welt nicht von Gott inspiriert ist? Ich bin ja ein Rock-Musik-Fan. Wenn ich mir manche von diesen Songs höre und mir die Texte betrachte, dann glaube ich auch, dass das inspiriert ist. Und wieso sollte man etwa so einem Konzert nicht denselben Stellenwert einräumen können, wie der Zelebration einer Messe nach traditioneller Art?
Es bleibt eben dem Menschen überlassen, wie er seine Beziehung mit Gott kultiviert. Sich hinzustellen und zu meinen ein Messritual wäre der ultimative Gottesdienst, ist für mich schlichtweg vermessen und ignorant.
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#12   Aleph †   15:33:17 | Montag, 12. November 2007
Mit Genuss und Belehrung
Guiseppe@ Danke! Ich habe Ihre Ausführungen mit Genuss und Belehrung zur Kenntnis genommen. Hoffentlich stimmt das auch.
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#11   Guiseppe   15:28:38 | Montag, 12. November 2007
@ Aleph
Aleph: „Nach fast einem halben Jahr seit Veröffentlichung des Motu Proprio hätte ich mir massenhafte Veränderungen vorgestellt. Demonstrationen vor Bischöfshäusern, falls die jeweiligen Amtsinhaber es ignorieren sollten, den außerordentlichen Ritus so ganz unter der Hand als den ordentlichen Ritus auszugeben. Was hätte sich sonst noch alles verändern müssen? Eigentlich ist es doch überraschend ruhig geblieben“
Seit dem MP Summorum Pontificum sind gerade mal gut vier Monate vergangen. Seit es in Kraft ist, sind nicht einmal zwei Monate vergangen. Warten Sie mal 3 oder 5 Jahre! Sie werden sehen, dass sich bis dahin einiges getan haben wird.
Sie sagen, es sei „überraschend ruhig“ geblieben. Die Anhänger des Alten Ritus sind offensichtlich doch nicht so, wie Sie sich das wohl dachten. Da werden keine Bischofsresidenzen gestürmt. Man geht stattdessen klug und besonnen vor.
Es geht nicht darum, gegen die Bischöfe oder gegen die Pfarrer etwas durchzusetzen. Man muss behutsam vorgehen und es müssen Lösungen gefunden werden, mit denen möglichst viele klar kommen. Darum braucht es eben Geduld. Es geht nicht darum, die Alte gegen die Neue Messe auszuspielen, sondern darum, beide Formen des einen Ritus möglich zu machen.
Gläubige sollen selbst entscheiden können, wohin sie zur Messe gehen. Und viele Gläubige, die auch weiterhin überwiegend in die Neuen Messe gehen, wollen einfach die Möglichkeit haben, ein, zwei oder drei Mal im Monat ohne lange Anfahrt in eine Alte Messe zu gehen.
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#10   Typ   15:21:16 | Montag, 12. November 2007
@HomCat
Jesus hat bereits gesagt, was er will. Die Kirche hält sich nur nicht dran. Das ist das Problem.
Sehr richtig! Jesus hat gesagt: „Nehmt und TRINKT alle daraus“ (und noch der karolingische Abt Paschasius Radbertus wusste hinzuzufügen: „das heißt: nicht nur die Kleriker“) – und was macht die „tridentinische“ Kirche? Sie verbietet die Kelchkommunion, außer für einige ganz wenige.
DAS ist in der Tat ein Problem.
Sie haben also völlig recht.
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#9   Aleph †   15:21:15 | Montag, 12. November 2007
Mit Zahlen deutlich punkten
Benedikt@ Ein Versäumnis ist es allemal von den Befürwortern des alten Ritus, dass Sie nicht von Anfang an über die anwachsende Zunahme der Gottesdienstbesuche bei außerordentlichen Messen Strichlisten geführt haben. Das wäre doch das mindeste gewesen, um zwei Monate danach mit Zahlen deutlich punkten zu können.
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#8   Benedikt   15:15:51 | Montag, 12. November 2007
@ Aleph
Auch hier ist schon vor der Veröffentlichung des Motu Proprio geäußert worden, dass es für Veränderungen, wie Sie sie sich vorgestellt haben keinerlei Anlass geben würde.
Nach der Veröffentlichung des Motu Proprio vor vier Monaten (in Kraft erst seit 2 Monaten) hat sich schon einiges getan. Wenn erstmal alle Nachfragen beschieden worden sind, dann wird sich zeigen, wie es weitergeht. Wenn man nichts hört, dann muss das nichts unbedingt negatives sein, es wäre ein Zeichen, dass die „Alte Messe“ in der Kirche angekommen ist. Über die Zahl der Rosenkranzandachten und Roratemessen gibt es ja schließlich auch keine öffentlichen Verlautbarungen.
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#7   HomCat   15:15:51 | Montag, 12. November 2007
@matt2
Er hat uns gezeigt, wie er eine Feier zu Gott gerne hätte. Schade, daß Sie fragen, denn die Antwort hätte ich gerne von unseren Strengkatholiken gehört… egal.
Jesus zeigte uns das Abendmal und das Vater unser. Zudem sagte er, daß wenn sich drei, die an ihn glauben, treffen, er unter ihnen sei.
Somit ist für mich klar, daß eine christusgerechte Messe aus einem Treffen von mind. Drei besteht, die zusammen das Abendmal einnehmen und das Vater unser beten. Wo das ist, das ist unwichtig. Man braucht also keine Kirche, keinen Pfarrer und keine geweihten Oblaten.
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#6   matt2 †   15:09:34 | Montag, 12. November 2007
*Homcat
Na so heiß wird es natürlich nicht gegessen. Jesus hat bereits gesagt, was er will. Die Kirche hält sich nur nicht dran. Das ist das Problem.
können Sie mir das bitte näher erläutern, vielleicht frage ich ja nach etwas, das ich wissen sollte, aber es will mir halt nicht einleuchten. Was wollte er denn?
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#5   Aleph †   15:07:31 | Montag, 12. November 2007
Wenn die Himmlischen nur einmal eingriffen
matt 2@ Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn die Querelen wenigstens auf die katholische Kirche beschränkt blieben, ohne nach außen zu dringen. Aber selbst gegen Feiern wie protestantische Abendmähler haben die Himmlischen auch nichts einzuwenden. Es ist verantwortungslos von den Himmlischen, die Irdischen dermaßen im Dunkel tappen zu lassen, um dann noch von ihnen den richtigen Glauben zu verlangen, wo doch die Himmlischen nichts aber auch gar nichts dafür tun, dass es besser würde. Alles ist nur Menschenwerk und -satzung, ohne dass die Himmlischen auch nur einmal aktiv werden würden. Schlimm!
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#4   HomCat   15:02:45 | Montag, 12. November 2007
@matt2
Na so heiß wird es natürlich nicht gegessen. Jesus hat bereits gesagt, was er will. Die Kirche hält sich nur nicht dran. Das ist das Problem.
Jesus Zeit auf Erden war schon. Er muss nicht herabsteigen und uns was zeigen, was er bereits gezeigt hat. Christus ist aber dennoch in den Herzen derer, die ihn spüren wollen.
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#3   matt2 †   14:49:53 | Montag, 12. November 2007
was will eigentlich Jesus?
Soll er doch mal so lieb sein und uns mit einer Privatoffenbarung darüber aufklären, welche Zelebrationsform ihm die liebste ist. Welche Huldigung ist dem Gottessohn genehm? Das wird doch nicht so schwer sein. Soll er halt „owisteigen“ und sagen: so und so will ich das und nicht anders und ihr machts das jetzt so, oder ihr könnts mir den Buckel runterrutschen“. Wieso muss man die Himmlischen eigentlich immer so groß bitten? Wieso müssen das die Irdischen ausfechten, die sich auf diese Dinge doch viel weniger verstehen. Haben die Himmlischen etwa so wenig Selbstvertrauen und hadern sie ständig mit sich, dass sie keine Linie vorzugeben wissen. Fehlt es ihnen an Durchsetzungsvermögen. Was ist denn mit Jesus. Soll er sich mal endlich blicken lassen. Ist eh schon Endzeit, oder nicht?
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#2   Aleph †   14:44:02 | Montag, 12. November 2007
Gebete blieben unerhört?
Es sind wohl immer noch kleine Ansätze, von denen angeblich wahre gemäßigte Freudenwogen intern ausgehen. Nach fast einem halben Jahr seit Veröffentlichung des Motu Proprio hätte ich mir massenhafte Veränderungen vorgestellt. Demonstrationen vor Bischöfshäusern, falls die jeweiligen Amtsinhaber es ignorieren sollten, den außerordentlichen Ritus so ganz unter der Hand als den ordentlichen Ritus auszugeben. Was hätte sich sonst noch alles verändern müssen? Eigentlich ist es doch überraschend ruhig geblieben. Das könnte beruhigen, wenn es nicht so beschämend wäre, dass die heißen Gebete zum Erhalt des alten Ritus möglichlicherweise doch nicht erhört worden sind.
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#1   HomCat   14:33:23 | Montag, 12. November 2007
Alte Messe? Ein Rettungsversuch…
Warum wird eigentlich so viel Rummel um die alte Messe gemacht? Ist man ein besserer Mensch, wenn man danach die Kirche verlässt? MACHT ES DOCH EINFACH! und labert hier nicht ständig drüber… Ich würde mir eine alte Messe auch einmal im monat antun, ich mag aber auch die Eucharisiefeiern, die Prozessionen und gehe ab und an in ein Kloster mit Choralgesang.
Meine Güte, man denkt ernsthaft, daß es hier nur Scheuklappenchristen gibt, die das Wesentliche vergessen…
NACHHILFESTUNDE:
Was sagte Jesus, wo Kirche ist? NAAAA? Wer unsrer Schlaulis ist erster?
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