Angst vor weiteren Steinen
In der Diözese Regensburg gibt es vielversprechende Ansätze für ein Aufblühen der Alten Messe.
(kreuz.net, Regensburg) Im Bistum Regensburg hat die Alte Messe Potential. Das glaubt die Webseite ‘alte-messe-
regensburg’.
Die Homepage wird vom Regensburger ‘Petrus Canisius Kreis’ betrieben. Dieser Kreis setzt sich seit seiner Gründung im Jahre 2001 für die Einführung der Alten Messe in der Diözese Regensburg ein.
Ein Artikel auf der genannten Webseite erinnert an die erste Alten Messe in der Diözese Regensburg, die nach Veröffentlichung des Motu Proprios ‘Summorum Pontificum’ zelebriert wurde.
Sie fand am Fest des Heiligen Erzengels Michael in der vollbesetzten Regensburger Stiftskirche St. Johann statt. An der Messe nahm auch der Bruder von Papst Benedikt XVI., Prälat Georg Ratzinger, teil.
Der ‘Kreis’ berichtet auch von einem überdurchschnittlich guten Besuch der alten Werktagsmesse in der Regensburger Kapelle Maria Schnee.
Es seien dort bis jetzt immer dreißig bis vierzig Personen anwesend, obwohl die Messe an einem Mittwoch um 17.00 Uhr zelebriert wird.
Ein großes Interesse für die Alte Messe bestehe auch bei vielen jungen Menschen und Familien. Es gibt nach Angaben des Kreises schon zahlreiche Anfragen für eine regelmäßige Sonntagsmesse.
Der ‘Petrus Canisius Kreis’ ist auch mit dem Ergebnis einer von ihr durchgeführten Unterschriftenaktion zufrieden.
Allein aus dem Stadtgebiet von Regensburg haben sich an die achtzig Personen gemeldet, die sich die Alte Messe wünschen:
„Zählt man die Unterschriften aus den Regensburger Umlandgemeinden dazu, kommt man auf über hundert Antragsteller.“
Insgesamt haben im Bistum Regensburg bis jetzt fast zweihundert Personen schriftlich ihr Interesse für die Alte Messe bekundet: „Eine Zahl die sich sehen lassen kann.“
In der Diözese gibt es außerhalb der Stadt Regensburg weitere Gruppen, die Anträge für eine regelmäßige Feier der Alten Messe gestellt haben – so im Bereich der Stadt Burglengenfeld 25 Kilometer nördlich von Regensburg.
Das Städtedreieck, zu dem Burglengenfeld gehört, ist als Filiale von Regensburg gedacht. Mehrere Gläubige aus dieser Gegend setzten sich mit dem ‘Kreis’ in Verbindung. Sie möchten gerne an der Alten Messe teilnehmen, können aber alters- oder familienbedingt nicht leicht nach Regensburg fahren.
Auch in Weiden – im Norden der Diözese – sowie in Bad Kötzting – achtzig Kilometer nordöstlich von Regensburg – besteht Interesse an der Alten Messe.
Damit sollten Wegstrecken von über hundert Kilometern, die bis jetzt von treuen Gläubigen für die Alte Liturgie auf sich genommen wurden, bald der Vergangenheit angehören.
Der ‘Petrus Canisius Kreis’ hofft, daß „uns nicht weiter Steine in den Weg gelegt werden, und endlich auf den Willen des Heiligen Vaters eingegangen wird, dem die Feier der überlieferten Liturgie ein Herzensanliegen ist“.
Die Homepage wird vom Regensburger ‘Petrus Canisius Kreis’ betrieben. Dieser Kreis setzt sich seit seiner Gründung im Jahre 2001 für die Einführung der Alten Messe in der Diözese Regensburg ein.
Ein Artikel auf der genannten Webseite erinnert an die erste Alten Messe in der Diözese Regensburg, die nach Veröffentlichung des Motu Proprios ‘Summorum Pontificum’ zelebriert wurde.
Sie fand am Fest des Heiligen Erzengels Michael in der vollbesetzten Regensburger Stiftskirche St. Johann statt. An der Messe nahm auch der Bruder von Papst Benedikt XVI., Prälat Georg Ratzinger, teil.
Der ‘Kreis’ berichtet auch von einem überdurchschnittlich guten Besuch der alten Werktagsmesse in der Regensburger Kapelle Maria Schnee.
Es seien dort bis jetzt immer dreißig bis vierzig Personen anwesend, obwohl die Messe an einem Mittwoch um 17.00 Uhr zelebriert wird.
Ein großes Interesse für die Alte Messe bestehe auch bei vielen jungen Menschen und Familien. Es gibt nach Angaben des Kreises schon zahlreiche Anfragen für eine regelmäßige Sonntagsmesse.
Der ‘Petrus Canisius Kreis’ ist auch mit dem Ergebnis einer von ihr durchgeführten Unterschriftenaktion zufrieden.
Allein aus dem Stadtgebiet von Regensburg haben sich an die achtzig Personen gemeldet, die sich die Alte Messe wünschen:
„Zählt man die Unterschriften aus den Regensburger Umlandgemeinden dazu, kommt man auf über hundert Antragsteller.“
Insgesamt haben im Bistum Regensburg bis jetzt fast zweihundert Personen schriftlich ihr Interesse für die Alte Messe bekundet: „Eine Zahl die sich sehen lassen kann.“
In der Diözese gibt es außerhalb der Stadt Regensburg weitere Gruppen, die Anträge für eine regelmäßige Feier der Alten Messe gestellt haben – so im Bereich der Stadt Burglengenfeld 25 Kilometer nördlich von Regensburg.
Das Städtedreieck, zu dem Burglengenfeld gehört, ist als Filiale von Regensburg gedacht. Mehrere Gläubige aus dieser Gegend setzten sich mit dem ‘Kreis’ in Verbindung. Sie möchten gerne an der Alten Messe teilnehmen, können aber alters- oder familienbedingt nicht leicht nach Regensburg fahren.
Auch in Weiden – im Norden der Diözese – sowie in Bad Kötzting – achtzig Kilometer nordöstlich von Regensburg – besteht Interesse an der Alten Messe.
Damit sollten Wegstrecken von über hundert Kilometern, die bis jetzt von treuen Gläubigen für die Alte Liturgie auf sich genommen wurden, bald der Vergangenheit angehören.
Der ‘Petrus Canisius Kreis’ hofft, daß „uns nicht weiter Steine in den Weg gelegt werden, und endlich auf den Willen des Heiligen Vaters eingegangen wird, dem die Feier der überlieferten Liturgie ein Herzensanliegen ist“.
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Samstag, 17. November 2007 00:28
Benedikt: @ Vineta
Ich habe irgendwo Verständnis für Ihre Kritik. Dennoch drängte sich mir der Eindruck auf, die Frage der Position im Ritenstreit sei hier zu einer Gesinnungsfrage überhöht worden. Davon halte ich eben nicht viel.
Freitag, 16. November 2007 23:44
Vineta: @Benedikt
1) Was die Opfer kirchenrechtlicher Änderungen betrifft:
Wie schwerwiegend dieser Punkt wirklich ist, begreift aber nur der, der sich ratlos und verzweifelt über alle daraus sich ergebenden Konsequenzen den Kopf zerbricht!
Wie Sie erkennen, werden die nächsten Verkohlungen bereits eifrig angedacht. Sie erwähnen die Zölibatsabschaffung, und ich möchte nochmals darauf hinweisen: Wenn über die Annäherungsversuche Benedikt XVI an die Orthodoxie geschrieben wird, dann geht es nur um die Frage des Primats, unerwähnt bleibt die Möglichkeit, daß Orthodoxe automatisch ein zweites Mal kirchlich heiraten können. Handelt es sich etwa darum um eine Verhandlungsmasse, die man sich von den Orthodoxen aufdrücken zu lassen schon bereit ist?
2) Es geht doch nicht um die Frage“ alte o. neue Messe“, sondern darum, wie die Erklärung Roms nach dem Tridentinum, es handle sich hiermit um die Messe für alle Zeiten, einfach zerfetzt wurde, wie UNGERECHT, brutal, unchristlich und dumm (denn Latein erfreut sich heute größter Beliebtheit) mit Priestern und Gläubigen verfahren wurde, denen am bezaubernden Geheimnis Latein u. seiner Bindekraft an Rom was lag.Wieso entschied JPII nicht, sonntags Tradition , wer für Experimente ist, kann Samstag abend kommen ??? Ja, JPII! Mal wie ein Barockfürst auftreten, mal den Protestanten einen bloßen Ehrenprimat zugestehen wollen, immer zu Kaspereien aufgelegt, u. was für Bischofsernennungen? Groer, US-Bischöfe, die die Kirche nur um 2,8 Mrd. Dollar erleichterten usw.
Wie schwerwiegend dieser Punkt wirklich ist, begreift aber nur der, der sich ratlos und verzweifelt über alle daraus sich ergebenden Konsequenzen den Kopf zerbricht!
Wie Sie erkennen, werden die nächsten Verkohlungen bereits eifrig angedacht. Sie erwähnen die Zölibatsabschaffung, und ich möchte nochmals darauf hinweisen: Wenn über die Annäherungsversuche Benedikt XVI an die Orthodoxie geschrieben wird, dann geht es nur um die Frage des Primats, unerwähnt bleibt die Möglichkeit, daß Orthodoxe automatisch ein zweites Mal kirchlich heiraten können. Handelt es sich etwa darum um eine Verhandlungsmasse, die man sich von den Orthodoxen aufdrücken zu lassen schon bereit ist?
2) Es geht doch nicht um die Frage“ alte o. neue Messe“, sondern darum, wie die Erklärung Roms nach dem Tridentinum, es handle sich hiermit um die Messe für alle Zeiten, einfach zerfetzt wurde, wie UNGERECHT, brutal, unchristlich und dumm (denn Latein erfreut sich heute größter Beliebtheit) mit Priestern und Gläubigen verfahren wurde, denen am bezaubernden Geheimnis Latein u. seiner Bindekraft an Rom was lag.Wieso entschied JPII nicht, sonntags Tradition , wer für Experimente ist, kann Samstag abend kommen ??? Ja, JPII! Mal wie ein Barockfürst auftreten, mal den Protestanten einen bloßen Ehrenprimat zugestehen wollen, immer zu Kaspereien aufgelegt, u. was für Bischofsernennungen? Groer, US-Bischöfe, die die Kirche nur um 2,8 Mrd. Dollar erleichterten usw.
Freitag, 16. November 2007 22:05
Sirilo: @Benedikt, Vineta
Zumindest schon 1969 konnte ein Katholik mit Dispens eine Muslima heiraten. Ein Freund von mir hat das getan – im Altenberger Dom.
Freitag, 16. November 2007 21:33
Benedikt: @ vineta
Ein Beispiel für zahllose: Ein Katholik kann heute eine Muslima heiraten,während er das vor einigen
Jahren nicht konnte. Wer damals dem Kirchenrecht zuliebe seine Liebe aufgab, muß sich heute als verkohltester
Depp der Welt vorkommen.
Ich will Ihnen hier in aller Form zustimmen. Das ist ein schwerer Punkt (übrigens auch wieder relevant bezügl. einer Abschaffung des Zölibats).
Vielleicht sind Sie ja Pole, weil Ihnen beim Namen JPII gleich der Begriff Heiligkeit in den Sinn kommt, während andere sich schwer tun, sich ihn überhaupt als Seligen vorstellen zu können, wenn sie an seine Abneigung gegen Traditionen denken, seine geschmacklose Fließbandproduktion von Seligen und Heiligen, seine Verbeugungen vor Rabbinern u. Imamen, das Küssen des Koran, Gesten, die als Einknicken ausgelegt werden u. vieles mehr…
Ich bin kein Pole, auch denke ich bei Johannes Paul II. nicht gleich an Heiligkeit und mir gefällt auch nicht alles, was er getan hat. Aber eine Position in der Frage „alte Messe ja/nein“ sollte man nicht zum Maß über die Heiligkeit eines Menschen machen.
Ich will Ihnen hier in aller Form zustimmen. Das ist ein schwerer Punkt (übrigens auch wieder relevant bezügl. einer Abschaffung des Zölibats).
Vielleicht sind Sie ja Pole, weil Ihnen beim Namen JPII gleich der Begriff Heiligkeit in den Sinn kommt, während andere sich schwer tun, sich ihn überhaupt als Seligen vorstellen zu können, wenn sie an seine Abneigung gegen Traditionen denken, seine geschmacklose Fließbandproduktion von Seligen und Heiligen, seine Verbeugungen vor Rabbinern u. Imamen, das Küssen des Koran, Gesten, die als Einknicken ausgelegt werden u. vieles mehr…
Ich bin kein Pole, auch denke ich bei Johannes Paul II. nicht gleich an Heiligkeit und mir gefällt auch nicht alles, was er getan hat. Aber eine Position in der Frage „alte Messe ja/nein“ sollte man nicht zum Maß über die Heiligkeit eines Menschen machen.
Donnerstag, 15. November 2007 00:22
Vineta: @Gotthard: Welchen Sinn hat es dann noch, wenn die Kirche sagt, sie sei immer dieselbe?
Ihre Ausdrucksweise kommt mir bekannt vor: Schon vor vier Jahren las ich einmal in einem (kath.!) Pfarrbrief:“
Die heutige Regelung der Ehe ist ein Horror“. Er, der Pfarrer hoffe, es werde bald auf eine Regelung hinauslaufen
wie bei den Orthodoxen: Jedem die Chance geben, ein zweites Mal kirchlich zu heiraten! ( Ich könnte jetzt
auch noch des langen und breiten über protestantische Pastoren reden, die schon in dritter kirchlich
abgesegneter Ehe oder gar Homoehe leben, aber das führte zu weit, womöglich deutet sich ja auch darin
schon was zukünftig Katholisches an?)
Aus dem Gesagten erwächst die Frage: Ja wie viele Millionen werden sich denn demnächst bei den nächsten Änderungen wieder verkohlt vorkommen, dann wieder bei der nächsten und ohne Ende so weiter?
Ja müssen sich die Christen überhaupt so von einer Rechtsinstitution dauernd zum Narren halten lassen? Wieso nicht alles in das Gewissen des Einzelnen verlagern? Wozu dann noch diese Kirche?
Aus dem Gesagten erwächst die Frage: Ja wie viele Millionen werden sich denn demnächst bei den nächsten Änderungen wieder verkohlt vorkommen, dann wieder bei der nächsten und ohne Ende so weiter?
Ja müssen sich die Christen überhaupt so von einer Rechtsinstitution dauernd zum Narren halten lassen? Wieso nicht alles in das Gewissen des Einzelnen verlagern? Wozu dann noch diese Kirche?
Mittwoch, 14. November 2007 23:46
Gotthard: @vineta
für die eine Welt zusammenbricht, weil sie sich, wie gesagt, als verkohlteste Deppen der Welt vorkommen.
Ich habe überhaupt kein Herz aus Stein. Ich stelle allerdings fest, dass unsere Kirche, wie sie sich noch als „feste Burg“ betrachtete, ein Herz aus Stein hatte.
All diese Regelungen zur Eheschließung waren ein Horror!
Gott sei Dank sind sie geändert!
Ich habe überhaupt kein Herz aus Stein. Ich stelle allerdings fest, dass unsere Kirche, wie sie sich noch als „feste Burg“ betrachtete, ein Herz aus Stein hatte.
All diese Regelungen zur Eheschließung waren ein Horror!
Gott sei Dank sind sie geändert!
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