In der Diözese Regensburg gibt es vielversprechende Ansätze für ein Aufblühen der Alten Messe.
Die erste Alte Messe in Regensburg nach dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.
(kreuz.net, Regensburg) Im Bistum Regensburg hat die Alte Messe Potential. Das glaubt die Webseite ‘alte-messe-
regensburg’.
Die Homepage wird vom Regensburger ‘Petrus Canisius Kreis’ betrieben. Dieser Kreis setzt
sich seit seiner Gründung im Jahre 2001 für die Einführung der Alten Messe in der Diözese Regensburg
ein.
Ein Artikel auf der genannten Webseite erinnert an die erste Alten Messe in der Diözese Regensburg,
die nach Veröffentlichung des Motu Proprios ‘Summorum Pontificum’ zelebriert wurde.
Sie fand am Fest
des Heiligen Erzengels Michael in der vollbesetzten Regensburger Stiftskirche St. Johann statt. An der
Messe nahm auch der Bruder von Papst Benedikt XVI., Prälat Georg Ratzinger, teil.
Der ‘Kreis’ berichtet
auch von einem überdurchschnittlich guten Besuch der alten Werktagsmesse in der Regensburger Kapelle
Maria Schnee.
Es seien dort bis jetzt immer dreißig bis vierzig Personen anwesend, obwohl die Messe
an einem Mittwoch um 17.00 Uhr zelebriert wird.
Ein großes Interesse für die Alte Messe bestehe auch
bei vielen jungen Menschen und Familien. Es gibt nach Angaben des Kreises schon zahlreiche Anfragen für
eine regelmäßige Sonntagsmesse.
Der ‘Petrus Canisius Kreis’ ist auch mit dem Ergebnis einer von ihr
durchgeführten Unterschriftenaktion zufrieden.
Allein aus dem Stadtgebiet von Regensburg haben sich
an die achtzig Personen gemeldet, die sich die Alte Messe wünschen:
Pfarrkirche St. Konrad in Regensburg im Mai 1946
„Zählt man die Unterschriften aus
den Regensburger Umlandgemeinden dazu, kommt man auf über hundert Antragsteller.“
Insgesamt haben im
Bistum Regensburg bis jetzt fast zweihundert Personen schriftlich ihr Interesse für die Alte Messe bekundet:
„Eine Zahl die sich sehen lassen kann.“
In der Diözese gibt es außerhalb der Stadt Regensburg weitere
Gruppen, die Anträge für eine regelmäßige Feier der Alten Messe gestellt haben – so im Bereich der
Stadt Burglengenfeld 25 Kilometer nördlich von Regensburg.
Das Städtedreieck, zu dem Burglengenfeld
gehört, ist als Filiale von Regensburg gedacht. Mehrere Gläubige aus dieser Gegend setzten sich mit
dem ‘Kreis’ in Verbindung. Sie möchten gerne an der Alten Messe teilnehmen, können aber alters- oder
familienbedingt nicht leicht nach Regensburg fahren.
Auch in Weiden – im Norden der Diözese – sowie
in Bad Kötzting – achtzig Kilometer nordöstlich von Regensburg – besteht Interesse an der Alten Messe.
Damit sollten Wegstrecken von über hundert Kilometern, die bis jetzt von treuen Gläubigen für die
Alte Liturgie auf sich genommen wurden, bald der Vergangenheit angehören.
Der ‘Petrus Canisius Kreis’
hofft, daß „uns nicht weiter Steine in den Weg gelegt werden, und endlich auf den Willen des Heiligen
Vaters eingegangen wird, dem die Feier der überlieferten Liturgie ein Herzensanliegen ist“.
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46 Lesermeinungen
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#46 Benedikt 00:28:40 | Samstag, 17. November 2007
@ Vineta Ich habe irgendwo Verständnis für Ihre Kritik. Dennoch drängte sich mir der Eindruck auf,
die Frage der Position im Ritenstreit sei hier zu einer Gesinnungsfrage überhöht worden. Davon halte
ich eben nicht viel.
@Benedikt 1) Was die Opfer kirchenrechtlicher Änderungen betrifft: Wie schwerwiegend dieser Punkt wirklich
ist, begreift aber nur der, der sich ratlos und verzweifelt über alle daraus sich ergebenden Konsequenzen
den Kopf zerbricht! Wie Sie erkennen, werden die nächsten Verkohlungen bereits eifrig angedacht. Sie
erwähnen die Zölibatsabschaffung, und ich möchte nochmals darauf hinweisen: Wenn über die Annäherungsversuche
Benedikt XVI an die Orthodoxie geschrieben wird, dann geht es nur um die Frage des Primats, unerwähnt
bleibt die Möglichkeit, daß Orthodoxe automatisch ein zweites Mal kirchlich heiraten können. Handelt
es sich etwa darum um eine Verhandlungsmasse, die man sich von den Orthodoxen aufdrücken zu lassen schon
bereit ist? 2) Es geht doch nicht um die Frage“ alte o. neue Messe“, sondern darum, wie die Erklärung
Roms nach dem Tridentinum, es handle sich hiermit um die Messe für alle Zeiten, einfach zerfetzt wurde,
wie UNGERECHT, brutal, unchristlich und dumm (denn Latein erfreut sich heute größter Beliebtheit) mit
Priestern und Gläubigen verfahren wurde, denen am bezaubernden Geheimnis Latein u. seiner Bindekraft
an Rom was lag.Wieso entschied JPII nicht, sonntags Tradition , wer für Experimente ist, kann Samstag
abend kommen ??? Ja, JPII! Mal wie ein Barockfürst auftreten, mal den Protestanten einen bloßen Ehrenprimat
zugestehen wollen, immer zu Kaspereien aufgelegt, u. was für Bischofsernennungen? Groer, US-Bischöfe,
die die Kirche nur um 2,8 Mrd. Dollar erleichterten usw.
#43 Benedikt 21:33:45 | Freitag, 16. November 2007
@ vineta Ein Beispiel für zahllose: Ein Katholik kann heute eine Muslima heiraten,während er das vor
einigen Jahren nicht konnte. Wer damals dem Kirchenrecht zuliebe seine Liebe aufgab, muß sich heute als
verkohltester Depp der Welt vorkommen. Ich will Ihnen hier in aller Form zustimmen. Das ist ein schwerer
Punkt (übrigens auch wieder relevant bezügl. einer Abschaffung des Zölibats). Vielleicht sind Sie ja
Pole, weil Ihnen beim Namen JPII gleich der Begriff Heiligkeit in den Sinn kommt, während andere sich
schwer tun, sich ihn überhaupt als Seligen vorstellen zu können, wenn sie an seine Abneigung gegen Traditionen
denken, seine geschmacklose Fließbandproduktion von Seligen und Heiligen, seine Verbeugungen vor Rabbinern
u. Imamen, das Küssen des Koran, Gesten, die als Einknicken ausgelegt werden u. vieles mehr… Ich bin
kein Pole, auch denke ich bei Johannes Paul II. nicht gleich an Heiligkeit und mir gefällt auch nicht
alles, was er getan hat. Aber eine Position in der Frage „alte Messe ja/nein“ sollte man nicht zum Maß
über die Heiligkeit eines Menschen machen.
#42 Vineta 00:22:24 | Donnerstag, 15. November 2007
@Gotthard: Welchen Sinn hat es dann noch, wenn die Kirche sagt, sie sei immer dieselbe? Ihre Ausdrucksweise
kommt mir bekannt vor: Schon vor vier Jahren las ich einmal in einem (kath.!) Pfarrbrief:“ Die heutige
Regelung der Ehe ist ein Horror“. Er, der Pfarrer hoffe, es werde bald auf eine Regelung hinauslaufen
wie bei den Orthodoxen: Jedem die Chance geben, ein zweites Mal kirchlich zu heiraten! ( Ich könnte jetzt
auch noch des langen und breiten über protestantische Pastoren reden, die schon in dritter kirchlich
abgesegneter Ehe oder gar Homoehe leben, aber das führte zu weit, womöglich deutet sich ja auch darin
schon was zukünftig Katholisches an?) Aus dem Gesagten erwächst die Frage: Ja wie viele Millionen werden
sich denn demnächst bei den nächsten Änderungen wieder verkohlt vorkommen, dann wieder bei der nächsten
und ohne Ende so weiter? Ja müssen sich die Christen überhaupt so von einer Rechtsinstitution dauernd
zum Narren halten lassen? Wieso nicht alles in das Gewissen des Einzelnen verlagern? Wozu dann noch diese
Kirche?
#41 Gotthard 23:46:31 | Mittwoch, 14. November 2007
@vineta für die eine Welt zusammenbricht, weil sie sich, wie gesagt, als verkohlteste Deppen der Welt
vorkommen. Ich habe überhaupt kein Herz aus Stein. Ich stelle allerdings fest, dass unsere Kirche, wie
sie sich noch als „feste Burg“ betrachtete, ein Herz aus Stein hatte. All diese Regelungen zur Eheschließung
waren ein Horror! Gott sei Dank sind sie geändert!
@ Gotthard Sie argumentieren 1) ohne sich im geringsten in die Opfer derartiger kirchenrechtlicher Änderungen
hineinzuversetzen, für die eine Welt zusammenbricht, weil sie sich, wie gesagt, als verkohlteste Deppen
der Welt vorkommen. Ist Ihr Herz etwa aus Stein? 2) ohne sich im geringsten UNSICHER zu fühlen, ob eine
geschleifte Festung Kirche , über die sich der Relativismus ergießt, aus dem leicht Unglaube erwachsen
kann, wirklich besser ist als eine feste Burg Kirche, in der die Perlen der Wahrheit streng gehütet werden.
#39 Gotthard 22:45:39 | Mittwoch, 14. November 2007
@vineta Ein Katholik kann heute eine Muslima heiraten,während er das vor einigen Jahren nicht konnte.
Wer damals dem Kirchenrecht zuliebe seine Liebe aufgab, muß sich heute als verkohltester Depp der Welt
vorkommen. Das ist doch ein gutes Beispiel dafür, wie notwendig Änderungen waren. Genauso erging es
Katholiken, die einen Evangelischen heiraten wollten und die katholische Taufe der Kinder nicht garantieren
konnten oder wollten: sie konnten damals auch nicht kirchlich heiraten. Der Bunker-Katholizismus (sooo
meine ich es) mußte wirkich überwunden werden.
@Benedikt: Auch wenn Sie nicht auf die Gehorsamsfrage eingehen: Das Motu Proprio begründet Benedikt XVI
damit, daß es sich dabei um einen Akt der Gerechtigkeit handelt – was für alle logisch denken Könnenden
nur bedeuten kann, daß dem auch nach Meinung Benedikt XVI UNGERECHTIGKEITEN des Vorgängerpapstes vorausgegangen
sind, die nicht wenige zutiefst verletzte und Emotionen auslöste, wie wir sie hier momentan in den Artikeln
über Alois Aßmayr nachlesen können – zumal der brennenden wunden Punkte viele waren, nicht nur der,
der das Verschwinden des die Herzen an Rom bindenden Kirchenlateins betrifft. UNGERECHTIGKEITEN stehen
im Raum und nicht ein paar geringfügige kirchenrechtliche Änderungen. Doch auch letztere stoßen die
Menschen in schwere Gewissensnöte , die zum Kirchenaustritt oder Haß auf die Kirche führen, die dabei
einem regelmäßig zuruft, immer dieselbe zu sein. Ein Beispiel für zahllose: Ein Katholik kann heute
eine Muslima heiraten,während er das vor einigen Jahren nicht konnte. Wer damals dem Kirchenrecht zuliebe
seine Liebe aufgab, muß sich heute als verkohltester Depp der Welt vorkommen. Vielleicht sind Sie ja
Pole, weil Ihnen beim Namen JPII gleich der Begriff Heiligkeit in den Sinn kommt, während andere sich
schwer tun, sich ihn überhaupt als Seligen vorstellen zu können, wenn sie an seine Abneigung gegen Traditionen
denken, seine geschmacklose Fließbandproduktion von Seligen und Heiligen, seine Verbeugungen vor Rabbinern
u. Imamen, das Küssen des Koran, Gesten, die als Einknicken ausgelegt werden u. vieles mehr…
#37 Benedikt 15:21:49 | Mittwoch, 14. November 2007
@ Vineta Frage an Sie: Mußte er das unbedingt freiwillig 24 Jahre lang tun? Mußte er auch noch so weit
gehen, eigens Vorschriften aufzuheben, um die Zeit bis zu einem Seligsprechungsprozeß zu verkürzen,
die den betreffen, mit dem er nicht im Einklang stand? Warum glauben Sie, dass eine persönliche Übereinstimmung
in einer rechtlichen Frage über die Heiligkeit einer Person entscheidet?
@Tarcisius – zur Gehorsamsfrage! Vielen Dank für Ihre beiden Hinweise, die zur Annahme berechtigen, daß
schon einem Ratzinger und nicht erst einem Benedikt XVI etwas an der gewachsenen Tridentinischen Messe
lag. ABER: Offen bleibt die Frage des Gehorsams, dessen Notwendigkeit, Beschaffenheit, Berechtigung Sie
nicht hinterfragen, so daß man meinen könnte, Ihnen schwebt ein unbedingter, blinder Gehorsam vor ,demzufolge
Sie kein Problem damit hätten, jedem Papst zu gehorchen, auch dann nicht, wenn der sich Alexander VI
nennt. Wenn dem so ist, wie Sie sagen, dann diente und gehorchte ja Ratzinger in Rom einem „Chef“, dessen
Meinung er in einer ihm wichtigen Herzensangelegenheit nicht teilte. Frage an Sie: Mußte er das unbedingt
freiwillig 24 Jahre lang tun? Mußte er auch noch so weit gehen, eigens Vorschriften aufzuheben, um die
Zeit bis zu einem Seligsprechungsprozeß zu verkürzen, die den betreffen, mit dem er nicht im Einklang
stand?
#35 raindance1 † 18:19:00 | Dienstag, 13. November 2007
Hören Sie sich doch mal eine Predigt in einer FSSPX-Kapelle an. Da erfahren Sie, dass beispielsweise
hosentragende Frauen sind eben sehr nah dran an der Frau die die Hosen an hat (auch wenn diese vielleicht
gar keine trägt). Das Problem sind nicht die Hosen, sondern die Männer die mit Frau die „die Hosen anhaben“
eben nicht klar kommen weil ihre männliche Schwäche dadurch zum Vorschein kommt. Im Übrigen gibt es
Hosen und Hosen, so wie es Röcke und Miniröcke und Miniminiröcke gibt. Und manche Frau sieht in einer
schicken und eleganten Hose weitaus besser aus als in einem unförmigen Rock in dem ihr Arsch noch breiter
wirkt als er eh schon ist.
#34 Benedikt 15:53:18 | Dienstag, 13. November 2007
Das ist doch schön Wer als Frau eine Hose trägt kommt also ins Fegefeuer…folglich ist sie gerettet
und geht in die ewige Herrlichkeit ein. Wer hätte auch gedacht, dass das so einfach ist.
@st. georg Das beeindruckt mich wenig. Ich kenne die KPE auch seit Jahren und viele KPElerinnen, die fröhlich
in Hosen rumlaufen. Also: Wo hat die KPE (und nicht irgendein verirrter Hansel, der ihr angehört) behauptet,
hosentragende Mädels kämen deswegen ins Fegedeuer??? Oder ist es wie üblich: Nix Genaues weiß ma net,
aber die sind so böse, da ist ihnen auch das zuzutrauen…
@st. georg Die KPE verbreitet, dass Hosentragen bei Mädchen ins Fegefeuer führt??? Einen Beleg dafür
können Sie sicher nicht beibringen. Aber Hauptsache, mal diffamiert! Ich glaube übrigens auch, dass
Frauen, die Hosen tragen, ins Fegefeuer kommen – wenn sie sündigen.
#30 Gotthard 12:43:25 | Dienstag, 13. November 2007
@r.ruhrgebietler Aber J-XXIII hat dies ordentlich versemmelt (weshalb er ja auch im tiefen Fegfeuer schmort!)
Seit wann ist das Fegefeuer der Aufenthaltsort der Seligen?
#29 st.georg 12:07:05 | Dienstag, 13. November 2007
@britta liebe britta, das glaube ich ihnen aufs wort : solchen schwachsinn verbreitet zb. die kpe schon
seit jahrzehnten… geistige verwirrung und angebliche katholische gesinnung schliessen sich halt leider
nicht aus…
Lieber st. georg, Ich kann Ihnen eine mögliche Informationsquelle nennen: Hören Sie sich doch mal eine
Predigt in einer FSSPX-Kapelle an. Da erfahren Sie, dass beispielsweise hosentragende Frauen ein schweres
Fegfeuer zu erwarten hätten. „Das ist sicher“, sagte der Pater wörtlich. Das habe ich mit eigenen Ohren
gehört.
#27 st.georg 09:16:24 | Dienstag, 13. November 2007
@ruhrgebietler da sie ja wissen, dass päpste im fegefeuer schmoren, können sie uns eventuell ihre quelle
verraten, von der sie diese information bezogen haben, bzw. eine direkte telefonnummer in das fegefeuer
mitteilen…?
@Tarcisius – Irrtum? Der alte Ritus ist doch derjenige, der ewig gültig ist! Un der Ratzinger hat in
der Tat maßgeblich am V-II mitgewirkt und vieles entrümpelt. Das er sich jetzt, kurz vor seinem Lebensende
erinnert, daß dies ein Fehler war soll ihn auszeichnen! Richtig ist, daß das V-II eine Reform der Liturgie
durchführen wollte. Aber J-XXIII hat dies ordentlich versemmelt (weshalb er ja auch im tiefen Fegfeuer
schmort!) – im Gefolge dann P-VI erst Recht! Eine Tugend, die weite Teile der „traditionellen Katholiken“
(und die sich dafür halten) vermissen lassen. Das ist ein ganz besonderer Irrtum! Zumindest eine unterstellung,
die keinen Beweis hat. Und damit ad absurdum geführt ist!
juergens 1,3 Mill. Christen, welche Christen meinen Sie? Von den noch praktizierenden sind es höchstens
20 %( solche die regelmäßig den sonntägl. Gottesdienst feiern und die Bussakramente in ehren halten),
dann bleiben nur noch 260 000 übrig. Davon angagieren sich nur 8 % , dies macht dann 20800. Nun liegen
wir schon bei 1%. Sie sehe wie falsch Ihre Rechnung ist, denn je mehr man den Rechengang verfeinert, desto
kleiner wird Ihre Zahl.
#24 Tarcisius 23:18:31 | Montag, 12. November 2007
@Vineta Wenn Sie Ratzingers „Vom Geist der Liturgie“ gelesen hätten, sich in Erinnerung rufen würden,
daß Ratzinger es war, der maßgeblich an der Gründung der FSSP beteiligt war und daß er in Weimar und
in Wigratzbad im „alten Ritus“ Pontifikalämter gehalten hat, würden Sie nicht so über das Liturgieverständnis
des Heiligen Vater sprechen. Außerdem hat das Zweite Vatikanische Konzil eine Reform der Liturgie beschlossen,
nicht seine Kurzfassung, wie sie nach dem Konzil unter Paul VI. durchgeführt wurde. Sie vergessen, daß
Joseph Ratzinger nicht immer Papst war, sondern Johannes Paul II. zum Gehorsam verpflichtet. Eine Tugend,
die weite Teile der „traditionellen Katholiken“ (und die sich dafür halten) vermissen lassen.
Alte Messe Herzensangelegenheit? Dem obigen Artikel ist zu entnehmen, Benedikt XVI sei die Feier der überlieferten
Liturgie eine Herzensangelegenheit – leider jedoch nicht, seit wann! Ich kann mich nicht erinnern, in
all den Jahren, in denen sich Ratzinger fast täglich in deutscher Sprache mit dem Papst aus Polen unterhielt,
jemals gelesen zu haben, er habe sich für die alte Messe eingesetzt oder gar deren Freigabe erwirken
wollen. Oder hat er vielleicht außerhalb der vatikanischen Mauern mal irgendwo fürs Kirchenlatein Partei
ergriffen (das ja auch Nichtlateiner verstehen können, wenn sie ihre Blicke auf die Spalte daneben mit
der Übersetzung richten) und gesagt, wie sehr es doch die Verbundenheit der Christen mit Rom und dem
Felsen Petrus stärken könnte? Mir ist allerdings, als hätte ich irgendwo mal gelesen, daß er beim
VII zu den eifrigen, gerne Traditionen über Bord werfenden Neuerern gehörte!???
#22 raindance1 † 21:24:05 | Montag, 12. November 2007
ihre Vergleiche und Rechenkünste sind völlig unagebracht. Der alte Ritus ist heute für die meisten
ein unbekannter Ritus. Die einzige Vorstellung die manche davon haben, ist nur das, was die Amtskirche
im lange andauernden kalten Krieg gegen die Tradis proklamiert hat. Deshalb sollten wir fairer Weise darauf
verzichten, rechnerisch ermittelte Anteile zu vergeben. Wenn Sie morgen jemand fragt, welches für sie
die schönste Rose ist, und sie aber nur die billigen Rosenbüschel vom ALDI kennen, wie wollen sie dann
die Frage nach der schönsten beantworten.
Wären doch alle Kirchen Oasen des Glaubens wie schon alleine die „Pfarrkirche St. Konrad in Regensburg
im Mai 1946“ sehr Eindrucksvoll zeigt. Gott die Ehre! Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligstens Sakrament
des Altares! Wider V-II – niemals NOM
@juergen Sie machen – natürlich absichtlich – etliche Fehler: 1) sie sollten das mit jenen vergleichen,
die überhaupt in die Kirche gehen. 2) Der NOM hat insbsondere deshalb soviele Anhänger, weil viele nach
fast 40 Jahren NOM den alten Ritus nicht mehr kennen. Die gehen halt dahin, wo sie immer hingehen. Deshalb
müssen Sie die 200 denjenigen gegenüber stellen, die sich bewußt für den NOM entscheiden, trotz der
Wahlmöglichkeit (die offensichtlich Sonntags noch nicht mal besteht).
große Zahlen Insgesamt haben im Bistum Regensburg bis jetzt fast zweihundert Personen schriftlich ihr
Interesse für die Alte Messe bekundet: „Eine Zahl die sich sehen lassen kann.“ 200 Personen sind bei
1.3 Mio Katholiken 0.015% –-- Eine Zahl die sich sehen lassen kann. Bei 770 Pfarreien der Diözese macht
das weniger als eine Person auf 3 Pfarreien. –-- Eine Zahl die sich sehen lassen kann. Und bei einer Fläche
von 14665 km² macht das eine Person auf 73km². Wenn also eine Person, die Unterschrieben hat irgendwo
in der Landschaft steht, steht die nächste, die unterschrieben hat in 8.5km Entfernung. –-- Eine Zahl
die sich sehen lassen kann.
@Tridentinus: Nonsense wohl, weil Sie es nicht begreifen… die Kirche ist ja nicht im Stande das Trinitätsverhältnis
sinnvoll darzustellen. Unterbreiten Sie mir doch einmal etwas von Ihrer tollen Theologie.
und für mich ist der Vater der wahre Gott… und der Sohn potentieller Gott im Werdegang der Realisierung.
Der Sohn hat nicht dasselbe Bewußtsein wie der Vater. Das sagt ja schon die Relation. Was anderes lasse
ich mir auch von eingefleischten Trinitariern nicht aufs Aug drücken.
Verbale Schlammschlacht matt2@ Jetzt haben Sie diese Meinung völlig schutzlos hier ins Forum gestellt.
Hatten Sie bei keiner Ihrer Zeilen Ängste, womöglich ins offene Messer zu laufen, nicht ganz der Lehre
zu entsprechen und womöglich eine verbale Schlammschlacht auszulösen? Ich drücke Ihnen die Daumen,
dass der Kelch vorüber geht.
@Aleph Es ist verantwortungslos von den Himmlischen, die Irdischen dermaßen im Dunkel tappen zu lassen,
um dann noch von ihnen den richtigen Glauben zu verlangen, wo doch die Himmlischen nichts aber auch gar
nichts dafür tun, dass es besser würde. Da gebe ich Ihnen tendenziell recht. Aber ich sage Ihnen jetzt,
dass ich mir denke, dass sie (die Himmlischen) es auch nicht wissen. Sie wissen es einfach nicht. Nur
Gott der Vater kennt mit Bestimmtheit den Wert einer Anbetung, Er alleine weiß welche feierliche Huldigung
wohlgefällig ist, denn er ist ja der alleinige Maßstab dafür und keiner von den Himmlischen ist ihm
in der Weise gewachsen, nicht einmal der Sohn, um das korrekt zu ermessen. Wer weiß schon, wievieles
in dieser Welt nicht von Gott inspiriert ist? Ich bin ja ein Rock-Musik-Fan. Wenn ich mir manche von diesen
Songs höre und mir die Texte betrachte, dann glaube ich auch, dass das inspiriert ist. Und wieso sollte
man etwa so einem Konzert nicht denselben Stellenwert einräumen können, wie der Zelebration einer Messe
nach traditioneller Art? Es bleibt eben dem Menschen überlassen, wie er seine Beziehung mit Gott kultiviert.
Sich hinzustellen und zu meinen ein Messritual wäre der ultimative Gottesdienst, ist für mich schlichtweg
vermessen und ignorant.
@ Aleph Aleph: „Nach fast einem halben Jahr seit Veröffentlichung des Motu Proprio hätte ich mir massenhafte
Veränderungen vorgestellt. Demonstrationen vor Bischöfshäusern, falls die jeweiligen Amtsinhaber es
ignorieren sollten, den außerordentlichen Ritus so ganz unter der Hand als den ordentlichen Ritus auszugeben.
Was hätte sich sonst noch alles verändern müssen? Eigentlich ist es doch überraschend ruhig geblieben“
Seit dem MP Summorum Pontificum sind gerade mal gut vier Monate vergangen. Seit es in Kraft ist, sind
nicht einmal zwei Monate vergangen. Warten Sie mal 3 oder 5 Jahre! Sie werden sehen, dass sich bis dahin
einiges getan haben wird. Sie sagen, es sei „überraschend ruhig“ geblieben. Die Anhänger des Alten Ritus
sind offensichtlich doch nicht so, wie Sie sich das wohl dachten. Da werden keine Bischofsresidenzen gestürmt.
Man geht stattdessen klug und besonnen vor. Es geht nicht darum, gegen die Bischöfe oder gegen die Pfarrer
etwas durchzusetzen. Man muss behutsam vorgehen und es müssen Lösungen gefunden werden, mit denen möglichst
viele klar kommen. Darum braucht es eben Geduld. Es geht nicht darum, die Alte gegen die Neue Messe auszuspielen,
sondern darum, beide Formen des einen Ritus möglich zu machen. Gläubige sollen selbst entscheiden können,
wohin sie zur Messe gehen. Und viele Gläubige, die auch weiterhin überwiegend in die Neuen Messe gehen,
wollen einfach die Möglichkeit haben, ein, zwei oder drei Mal im Monat ohne lange Anfahrt in eine Alte
Messe zu gehen.
@HomCat Jesus hat bereits gesagt, was er will. Die Kirche hält sich nur nicht dran. Das ist das Problem.
Sehr richtig! Jesus hat gesagt: „Nehmt und TRINKT alle daraus“ (und noch der karolingische Abt Paschasius
Radbertus wusste hinzuzufügen: „das heißt: nicht nur die Kleriker“) – und was macht die „tridentinische“
Kirche? Sie verbietet die Kelchkommunion, außer für einige ganz wenige. DAS ist in der Tat ein Problem.
Sie haben also völlig recht.
Mit Zahlen deutlich punkten Benedikt@ Ein Versäumnis ist es allemal von den Befürwortern des alten Ritus,
dass Sie nicht von Anfang an über die anwachsende Zunahme der Gottesdienstbesuche bei außerordentlichen
Messen Strichlisten geführt haben. Das wäre doch das mindeste gewesen, um zwei Monate danach mit Zahlen
deutlich punkten zu können.
@ Aleph Auch hier ist schon vor der Veröffentlichung des Motu Proprio geäußert worden, dass es für
Veränderungen, wie Sie sie sich vorgestellt haben keinerlei Anlass geben würde. Nach der Veröffentlichung
des Motu Proprio vor vier Monaten (in Kraft erst seit 2 Monaten) hat sich schon einiges getan. Wenn erstmal
alle Nachfragen beschieden worden sind, dann wird sich zeigen, wie es weitergeht. Wenn man nichts hört,
dann muss das nichts unbedingt negatives sein, es wäre ein Zeichen, dass die „Alte Messe“ in der Kirche
angekommen ist. Über die Zahl der Rosenkranzandachten und Roratemessen gibt es ja schließlich auch keine
öffentlichen Verlautbarungen.
@matt2 Er hat uns gezeigt, wie er eine Feier zu Gott gerne hätte. Schade, daß Sie fragen, denn die Antwort
hätte ich gerne von unseren Strengkatholiken gehört… egal. Jesus zeigte uns das Abendmal und das Vater
unser. Zudem sagte er, daß wenn sich drei, die an ihn glauben, treffen, er unter ihnen sei. Somit ist
für mich klar, daß eine christusgerechte Messe aus einem Treffen von mind. Drei besteht, die zusammen
das Abendmal einnehmen und das Vater unser beten. Wo das ist, das ist unwichtig. Man braucht also keine
Kirche, keinen Pfarrer und keine geweihten Oblaten.
*Homcat Na so heiß wird es natürlich nicht gegessen. Jesus hat bereits gesagt, was er will. Die Kirche
hält sich nur nicht dran. Das ist das Problem. können Sie mir das bitte näher erläutern, vielleicht
frage ich ja nach etwas, das ich wissen sollte, aber es will mir halt nicht einleuchten. Was wollte er
denn?
Wenn die Himmlischen nur einmal eingriffen matt 2@ Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn die Querelen
wenigstens auf die katholische Kirche beschränkt blieben, ohne nach außen zu dringen. Aber selbst gegen
Feiern wie protestantische Abendmähler haben die Himmlischen auch nichts einzuwenden. Es ist verantwortungslos
von den Himmlischen, die Irdischen dermaßen im Dunkel tappen zu lassen, um dann noch von ihnen den richtigen
Glauben zu verlangen, wo doch die Himmlischen nichts aber auch gar nichts dafür tun, dass es besser würde.
Alles ist nur Menschenwerk und -satzung, ohne dass die Himmlischen auch nur einmal aktiv werden würden.
Schlimm!
@matt2 Na so heiß wird es natürlich nicht gegessen. Jesus hat bereits gesagt, was er will. Die Kirche
hält sich nur nicht dran. Das ist das Problem. Jesus Zeit auf Erden war schon. Er muss nicht herabsteigen
und uns was zeigen, was er bereits gezeigt hat. Christus ist aber dennoch in den Herzen derer, die ihn
spüren wollen.
was will eigentlich Jesus? Soll er doch mal so lieb sein und uns mit einer Privatoffenbarung darüber
aufklären, welche Zelebrationsform ihm die liebste ist. Welche Huldigung ist dem Gottessohn genehm? Das
wird doch nicht so schwer sein. Soll er halt „owisteigen“ und sagen: so und so will ich das und nicht
anders und ihr machts das jetzt so, oder ihr könnts mir den Buckel runterrutschen“. Wieso muss man die
Himmlischen eigentlich immer so groß bitten? Wieso müssen das die Irdischen ausfechten, die sich auf
diese Dinge doch viel weniger verstehen. Haben die Himmlischen etwa so wenig Selbstvertrauen und hadern
sie ständig mit sich, dass sie keine Linie vorzugeben wissen. Fehlt es ihnen an Durchsetzungsvermögen.
Was ist denn mit Jesus. Soll er sich mal endlich blicken lassen. Ist eh schon Endzeit, oder nicht?
Gebete blieben unerhört? Es sind wohl immer noch kleine Ansätze, von denen angeblich wahre gemäßigte
Freudenwogen intern ausgehen. Nach fast einem halben Jahr seit Veröffentlichung des Motu Proprio hätte
ich mir massenhafte Veränderungen vorgestellt. Demonstrationen vor Bischöfshäusern, falls die jeweiligen
Amtsinhaber es ignorieren sollten, den außerordentlichen Ritus so ganz unter der Hand als den ordentlichen
Ritus auszugeben. Was hätte sich sonst noch alles verändern müssen? Eigentlich ist es doch überraschend
ruhig geblieben. Das könnte beruhigen, wenn es nicht so beschämend wäre, dass die heißen Gebete zum
Erhalt des alten Ritus möglichlicherweise doch nicht erhört worden sind.
Alte Messe? Ein Rettungsversuch… Warum wird eigentlich so viel Rummel um die alte Messe gemacht? Ist
man ein besserer Mensch, wenn man danach die Kirche verlässt? MACHT ES DOCH EINFACH! und labert hier
nicht ständig drüber… Ich würde mir eine alte Messe auch einmal im monat antun, ich mag aber auch
die Eucharisiefeiern, die Prozessionen und gehe ab und an in ein Kloster mit Choralgesang. Meine Güte,
man denkt ernsthaft, daß es hier nur Scheuklappenchristen gibt, die das Wesentliche vergessen… NACHHILFESTUNDE:
Was sagte Jesus, wo Kirche ist? NAAAA? Wer unsrer Schlaulis ist erster?