08:19:29 | Dienstag, 13. November 2007
Fahrplan + Nicht die Lösung + Indianer als Vorbild + Festgeschriebene Interpretation + Sie kamen in Zivilkleidung

Im April reist Benedikt XVI. in die USA.
© Ricardo Stuckert, Agência Brasil, CC FahrplanUSA. Papst Benedikt XVI. besucht vom 15. bis 20. April 2008 Washington und New York. Gestern
präsentierte der Apostolische Nuntius in den USA, Erzbischof Pietro Sambi, das Programm. Am 16. April,
dem 81. Geburtstag des Papstes, hält er eine Rede vor den US-Bischöfen. Am nächsten Tag zelebriert
er in einem Washingtoner Baseball-Stadium eine Messe und besucht ein interreligiöses Treffen im ‘
Johannes
Paul II. Kulturzentrum’. Am 18. April folgt eine Rede vor den Vereinten Nationen in New York und ein ökumenisches
Treffen. Am Morgen des Abreisetages wird der Papst noch ein Denkmal für das von Terroristen zerstörte
Welthandelszentrum besichtigen.
Nicht die LösungFrankreich. Angesichts des Priestermangels könne
man die Frage nach der Priesterehe stellen. Das erklärte der emeritierte französische Kurienkardinal
Roger Etchegaray (85) vor der Pariser Tageszeitung ‘Le Parisien/Aujourd’hui’ vom Sonntag. Der Kardinal
nannte als Beispiel die verheirateten Priester der griechisch-katholischen Kirche. Aber die Abschaffung
des Zölibates sei nicht
die Lösung.
Indianer als VorbildArgentinien. Am Sonntag sprach Staatssekretär
Tarcisio Kardinal Bertone in Argentinien den ersten Ureinwohner des Landes selig. Das berichtete ‘Radio
Vatikan’. Ceferino Namuncura († 1905) war ein Indianer aus dem Stamm der Mapuche. Er wurde Seminarist
bei den Salesianern und starb 19jährig in Rom an Tuberkulose.
Festgeschriebene InterpretationVatikan.
Der Sekretär des päpstlichen Rates für die Migranten, Erzbischof Agostino Marchetto, glaubt, daß das
Zweite Vatikanische Konzil eine „Synthese zwischen Tradition und Erneuerung“ ist. Es sei nicht offen für
freie Interpretationen, wie sie beispielsweise von dem Kirchengeschichtler
Giuseppe Alberigo († 2007)
und der von ihm gegründeten Schule von Bologna propagiert wurden.
Sie kamen in Zivilkleidung„Der Besuch
der Moscheen auf dem Tempelberg am frühen Vormittag war ein rein touristischer Programmpunkt gewesen.
Nur sieben der 15 Mitglieder der Bischofskonferenz nahmen daran teil. Sie kamen in Zivilkleidung – ohne
Bischofstalar und Kreuz auf der Brust.“
Aus einem Bericht des Grazer Lokalblattes ‘Kleine Zeitung’ vom
10. November über die Reise der österreichischen Bischöfe ins Heilige Land.
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#8
methusalix † 23:03:02 | Dienstag, 13. November 2007
#7
Don Camillo 21:31:50 | Dienstag, 13. November 2007
#6
Hyazinth 16:59:52 | Dienstag, 13. November 2007
#5
Gotthard 12:46:53 | Dienstag, 13. November 2007
#4
Alois Bischof 11:42:05 | Dienstag, 13. November 2007
#3
sacerdos helveticus 11:03:51 | Dienstag, 13. November 2007
#2
Alkuin 09:38:49 | Dienstag, 13. November 2007
#1
Tridentinus 09:27:55 | Dienstag, 13. November 2007