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Fahrplan + Nicht die Lösung + Indianer als Vorbild + Festgeschriebene Interpretation + Sie kamen in Zivilkleidung
Im April reist Benedikt XVI. in die USA.
Im April reist Benedikt XVI. in die USA.
© Ricardo Stuckert, Agência Brasil, CC
Fahrplan

USA. Papst Benedikt XVI. besucht vom 15. bis 20. April 2008 Washington und New York. Gestern präsentierte der Apostolische Nuntius in den USA, Erzbischof Pietro Sambi, das Programm. Am 16. April, dem 81. Geburtstag des Papstes, hält er eine Rede vor den US-Bischöfen. Am nächsten Tag zelebriert er in einem Washingtoner Baseball-Stadium eine Messe und besucht ein interreligiöses Treffen im ‘Johannes Paul II. Kulturzentrum’. Am 18. April folgt eine Rede vor den Vereinten Nationen in New York und ein ökumenisches Treffen. Am Morgen des Abreisetages wird der Papst noch ein Denkmal für das von Terroristen zerstörte Welthandelszentrum besichtigen.

Nicht die Lösung

Frankreich. Angesichts des Priestermangels könne man die Frage nach der Priesterehe stellen. Das erklärte der emeritierte französische Kurienkardinal Roger Etchegaray (85) vor der Pariser Tageszeitung ‘Le Parisien/Aujourd’hui’ vom Sonntag. Der Kardinal nannte als Beispiel die verheirateten Priester der griechisch-katholischen Kirche. Aber die Abschaffung des Zölibates sei nicht die Lösung.

Sel. Ceferino Namuncura
Sel. Ceferino Namuncura
Indianer als Vorbild

Argentinien. Am Sonntag sprach Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone in Argentinien den ersten Ureinwohner des Landes selig. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Ceferino Namuncura († 1905) war ein Indianer aus dem Stamm der Mapuche. Er wurde Seminarist bei den Salesianern und starb 19jährig in Rom an Tuberkulose.

Festgeschriebene Interpretation

Vatikan. Der Sekretär des päpstlichen Rates für die Migranten, Erzbischof Agostino Marchetto, glaubt, daß das Zweite Vatikanische Konzil eine „Synthese zwischen Tradition und Erneuerung“ ist. Es sei nicht offen für freie Interpretationen, wie sie beispielsweise von dem Kirchengeschichtler Giuseppe Alberigo († 2007) und der von ihm gegründeten Schule von Bologna propagiert wurden.

Sie kamen in Zivilkleidung

„Der Besuch der Moscheen auf dem Tempelberg am frühen Vormittag war ein rein touristischer Programmpunkt gewesen. Nur sieben der 15 Mitglieder der Bischofskonferenz nahmen daran teil. Sie kamen in Zivilkleidung – ohne Bischofstalar und Kreuz auf der Brust.“

Aus einem Bericht des Grazer Lokalblattes ‘Kleine Zeitung’ vom 10. November über die Reise der österreichischen Bischöfe ins Heilige Land.
      
8 Lesermeinungen
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#8   methusalix †   23:03:02 | Dienstag, 13. November 2007
Vorbild?
Indianer als Vorbild
Argentinien. Am Sonntag sprach Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone in Argentinien den ersten Ureinwohner des Landes selig … und starb 19jährig in Rom an Tuberkulose.
Und an Tuberkulose zu sterben, noch dazu mit neunzehn Jahren, ist für die katholische Hierarchie vorbildlich? Sehr seltsam diese Einstellung.
Mich würde interessieren, wer diesen Ureigentümer Südamerikas mit Tuberkulose angesteckt hat. Die gab es dort nämlich erst nachdem die Katholiken mit Feuer und Schwert über den Subkontinent und seine Eigentümer hergefallen waren. Wahrscheinlich hat ihn irgendein Missionspater damit angesteckt, beim Abhören der Beichte.
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#7   Don Camillo   21:31:50 | Dienstag, 13. November 2007
draussen ist’s
heute recht kalt… :-!
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#6   Hyazinth   16:59:52 | Dienstag, 13. November 2007
Oh ein
emeritierter Kurienkardinal, wie interessant, gäääähhn. :-S
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#5   Gotthard   12:46:53 | Dienstag, 13. November 2007
@alois B.
Wenn ich aber wieder von den Vereinigten Nationen, den Interreligiösen Treffen in den USA, und dem päpstlichen Besuch und Segen höre, rühren sich meine Haare im Nacken.
So ist das nun mal, wenn ein Staatsoberhaupt nach New York fährt – er besucht natürlich die UNO!
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#4   Alois Bischof   11:42:05 | Dienstag, 13. November 2007
Synthese von Neuigkeit und Tradition
…das riecht nach Hegel, nicht nach dem Aquinaten.
Das II. Vatikanische Konzil muß entweder nur katholische Tradition sein (bzw. sich damit versöhnen lassen), mit vielleicht disziplinären Änderungen, oder sie ist eine Räubersynode einer Gegenkirche gewesen. Denn die Päpste des katholischen Rom haben den Hl. Geist nicht als Hilfe bekommen um neue Lehren zu offenbaren oder zu verbreiten, sondern ausschließlich um den existierenden Schatz des Glaubens rechtgläubig und verbindlich auszulegen. (cfr. Pastor Aeternus)
Wenn ich aber wieder von den Vereinigten Nationen, den Interreligiösen Treffen in den USA, und dem päpstlichen Besuch und Segen höre, rühren sich meine Haare im Nacken. Wie geht so etwas? Wie hat die Römisch-katholische Kirche so tief sinken können, wieso kann ein Papst so etwas tun?
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#3   sacerdos helveticus   11:03:51 | Dienstag, 13. November 2007
Was für eine Priesterweihe? @ Tridentinus
Habe in der Meldung nichts von einer Priesterweihe gelesen, nur dass der Seliggesprochene Seminarist war.
verstehe deshalb Ihren beitrag nicht, oder sollte sich in die Meldung ein Fehler eingeschlichen haben, der kurzerhand von der Redaktion (auf Ihre Anmerkung hin) berichtigt wurde?
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#2   Alkuin   09:38:49 | Dienstag, 13. November 2007
Sie kamen in Zivilkleidung
Fast wie zuhause!!!
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#1   Tridentinus   09:27:55 | Dienstag, 13. November 2007
Sel. Namumcua – Priesterweihe mit 19???
Wie soll das möglich sein? Das kanonische Alter ist mW 24, mit Dispens 23.
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