(kreuz.net) „Alle großen Streitigkeiten in der Kirche wurden immer mit einer Art Kompromiß geregelt.“
Das schreibt Mons. Richard Williamson von der Priesterbruderschaft St. Pius X. in seiner wöchentlichen
Kolumne auf dem Blog ‘Dinoscopus’.
Mons. Williamson leitet gegenwärtig das Priesterseminar der Piusbruderschaft
in Argentinien.
Gegen den Willen des Papstes wurde er im Jahr 1988 von Erzbischof Marcel Lefebvre zum
Bischof geweiht.
Wenn es darum gehe, dem Papst zu helfen oder den kanonischen Status der Bruderschaft
zu regeln, seien Kompromisse vorstellbar.
Keinen Kompromiß dürfe es dagegen geben, wenn der Glaube
auf dem Spiel stehe. Denn der katholische Glaube sei ein Gefüge objektiver und übernatürlicher Wahrheit.
Ohne einen wenigstens rudimentären Glauben könne keine Seele gerettet werden – zitiert der Bischof
den Hebräerbrief.
Zur Frage, ob in dem Widerstand der Piusbruderschaft
der Kern des Glaubens betroffen sei, zitiert Mons. Williamson den emeritierten Ordinarius für Religions-
und Missionswissenschaft der Universität Münster, Hw. Johannes Dörmann (85).
Hw. Dörmann ist der
Piusbruderschaft nicht verbunden.
Nach ausführlichen Studien aller Ansprachen und Schreiben von Papst
Johannes Paul II. habe er erklärt, „daß es beim ‘Lefebvrismus’ nicht nur um Latein oder die Liturgie
gehe, sondern um das Fundament des Glaubens“.
„Der Neo-Modernismus als eine Form des Subjektivismus,
verwandelt jeden Stein der Wahrheit in Plastik“ – so Mons. Williamson.
Weg aus der Krise
Es gibt nach
Mons. Williamson Probleme, die von den Menschen erzeugt werden und nur von Gott alleine gelöst werden
können.
Wenn ein Elephant in eine Falle gerate, könne er sich nicht mehr alleine aus ihr befreien.
Der Bischof erinnerte in diesem Zusammenhang an Noah und die Sintflut. Die Erde sei damals von den Menschen
komplett verdorben gewesen: „Gott wusch sie rein und führte einen sichtbaren Neubeginn herbei.“
„Sind
im Sodom der heutigen Kirche und Welt rein menschliche Lösungen nicht unmöglich geworden?“ – so Mons.
Williamson.
Der Bischof schlägt deshalb vor, auf die Knie zu gehen und zu beten: „Der Rest, der aus
Gnade erwählt sei“, dürfe nichts wichtiger nehmen als den Glauben zu retten: „Nicht die Liebe zu Rom,
oder zur Familie oder zum Leben.“
Gott zu gehorchen und ihn zu lieben, bedeute den wahren Glauben zu
retten.
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75 Lesermeinungen
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#75 Defensor Fidei 23:32:02 | Freitag, 16. November 2007
@ Gotthard: Si tacuisses, philosophus fuisses – mansisses Bei der Taufe durch Besprengung, besonders beim
gleichzeitigen Besprengen mehrerer Täuflinge, muss mit der Gefahr der Ungültigkeit gerechnet werden.
Dieses Zitat war nun wirklich wieder unterste Kanone. Wenn Sie damit überhaupt etwas bewiesen haben,
dann nämlich höchstens, daß die Taufe durch Besprengung eben gerade nicht a priori ungültig ist. Durch
Ihr Zitat haben Sie sich grandios selbst widerlegt. sacerdos helveticus hat dann sein übriges getan.
Das von Ihnen zitierte Amtsblatt sagt schließlich, daß „mit der Gefahr der Ungültigkeit gerechnet werden
müsse“. Dieser Satz läßt nur den Umkehrschluß zu, daß eine Taufe durch Besprengung grundsätzlich
gerade nicht ausgeschlossen ist. Anderenfalls könne nicht die Gefahr einer Ungültigkeit durch die konkreten
Umstände bestehen. Eine Taufe durch Besprengung ist nämlich dann ungültig, wenn der Täufling kein
Taufwasser abbekommt, was bei dieser Form durchaus denkbar ist. Dies gilt natürlich vor allem für die
Fälle, in denen eine größere Gruppe gleichzeitig besprengt wird. Weil dem nun so ist, schreibt die
Kirche in ihren liturgischen Vorschriften vor, daß die Taufe nicht durch Besprengung erfolgen solle/dürfe.
Dieses Verbot dient jedoch ausschließlich dazu, die bestehende Gefahr bei dieser Form zu meiden.
Gültigkeit der Taufe durch Besprengung Gotthard zitiert eine Stellungnahme des Erzbistums Köln zur Taufspendung
durch Besprengung (Aspersionstaufe): „Bei der Taufe durch Besprengung, besonders beim gleichzeitigen Besprengen
mehrerer Täuflinge, muss mit der Gefahr der Ungültigkeit gerechnet werden.“ Dass bei der Taufe durch
Besprengung die Gefahr der Ungültigkeit grösser ist als bei der Spendung durch Übergiessen ist klar,
aber sie kann nicht a priori als ungültig bezeichnet werden, wie dies Gotthard meinte. Die Apersionstaufe
wird von den Dogmatikern soweit ich sehe einhellig als gültig angesehen und es gibt auch Entscheidungen
der Päpste, die dies aussagen, nicht zuletzt der canon des CIC 1917. All dies heisst natürlich nicht,
dass diese Form, die in der Tat eine „Schrumpfform“ ist, anzuwenden sei, aber es geht um die Beurteilung
der Gültigkeit einer so gespendeten Taufe.
#73 Gotthard 18:40:09 | Freitag, 16. November 2007
@defensor aus dem Amtsblatt der Erzdiözese Köln vom 1.12.2006: „Zur Gültigkeit der Taufe ist die Waschung
mit Wasser in Verbindung mit der trinitarischen Spendeformel erforderlich. Der Taufspender muss die Absicht
haben, zu tun, was die Kirche tut. Die Taufen, die in den nichtkatholischen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften
durch Untertauchen oder Übergießen mit der trinitarischen Formel gespendet werden, sind als gültig
anzuerkennen. Bei der Taufe durch Besprengung, besonders beim gleichzeitigen Besprengen mehrerer Täuflinge,
muss mit der Gefahr der Ungültigkeit gerechnet werden.
#72 Defensor Fidei 16:49:48 | Donnerstag, 15. November 2007
@ Gotthard: „Meine“ Weisheiten sind die Weisheiten der Kirche Ich weiß nicht, woher Du Deine Weisheiten
beziehst, aber Deine Aussage ist schlicht und einfach falsch! CIC 854:… Gotthard, Sie sind wirklich
ein Held. Mit Ihrem CIC-Zitat beweisen Sie nur leider überhaupt gar nichts! Der CIC gestaltet dogmatische
Aussagen z.T. zwar aus, ist aber nicht selber eine unabhängige dogmatische Quelle. Hiervon haben Sie
jedoch ungefähr so viel Ahnung wie…lassen wir’s besser. Trotzdem besitzen Sie immer wieder den Mut
und lehnen sich mit Ihren abenteuerlichen Behauptungen ziemlich weit aus dem Fenster. Der Unterschied
von „Materie“, „Form“ und „ritueller Formvorschrift“ ist Ihnen jedoch völlig unbekannt. Die Materia remota
des Taufsakramentes ist wahres und natürliches Wasser. Hierbei handelt es sich un eine „de fide“ Aussage,
die so auf dem Konzil von Trient gefaßt worden ist (DH 1615). Materia proxima des Taufsakraments ist
die durch physische Berührung vollzogene Abwaschung des Körpers mit Wasser „sent.certa.“ Diese „Abwaschung“
kann nun durch „immersio“, „infusio“ oder aber „aspergio“ geschehen; auch beim „aspergio“ fließt das
Wasser nämlich. Ob der Ritus (ein solcher kann durch den CIC teilweise geregelt werden) diese Variante
als rituelle Form dann auch tatsächlich vorsieht, stet auf einem ganz anderen Blatt, hat aber auf die
tatsächliche Gültigkeit absolut keinen Einfluß, was von sacerdos helveticus bereits sehr schön dargelegt
wurde. Deshalb mein Tip: Kaufen Sie sich endlich eine brauchbare Dogmatik.
Taufe durch Besprengen Die Frage, ob die durch Besprengen gespendete Taufe gültig ist, wurde von der
Kirche bejaht und wird im von Gotthard herangezogenen canon gar nicht beantwortet. Der entsprechende canon
im CIC von 1917 erwähnte die Taufe durch Besprengen, wenngleich sie auch im vorkonziliaren Rituale nicht
vorgesehen war. So der Münsterische kommentar zum CIC (Stand 2003): „…wurde die Aspersionstaufe von
der Kirche als gültig anerkannt, aber nicht propagiert…Die Ursache für die reservierte Haltung gegenüber
der Aspersionstaufe liegt in der mangelnden Symbolik, aber auch in der Unsicherheit, ob das Wasser den
Körper berührt, die Taufe also gültig empfangen wird.“ Die Aspersionstaufe als a priori ungültig zu
bezeichnen geht aber nicht an.
#70 iustus 10:13:48 | Donnerstag, 15. November 2007
Unglaublich wie gesetzestreu Sie auf einmal geworden sind, Gotthard (eine Folge der langen Lektüre von
kreuz.net?): Übergießen ist o.k., besprengen ist ungültig. Also ist die Taufe Ihrer Ansicht nach nur
gültig, wenn der Wassertropfen, den der Täufling abbekommt, auch an ihm wieder abfließt. Das ist ja
herrlich Hoffentlich sind sie auch anderen Vorschriften so treu: Deshalb darf durchaus niemand sonst,
auch wenn er Priester wäre, nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder
ändern. (2. Vat. Konzil, Konstitution über die heilige Liturgie)
#69 Gotthard 20:34:42 | Mittwoch, 14. November 2007
@defensor Materia remota der (Wasser-)Taufe ist nur wahres & natürliches Wasser. Die materia prxima ist
die Abwaschung des Körpers. Eine solche ist nur bei fließendem Wasser denkbar, wobei die Besprengung
ja schon genügt. langsam wird Deine Art peinlich. Ich weiß nicht, woher Du Deine Weisheiten beziehst
(vielleicht aus diesem heißgeliebten Ott?), aber Deine Aussage ist schlicht und einfach falsch! CIC 854:
Die Taufe ist durch Untertauchen oder durch Übergießen zu spenden; dabei sind die Vorschriften der Bischofskonferenz
einzuhalten. Das alleinige Besprengen führt zur Ungültigkeit der Taufe.
#68 Defensor Fidei 16:39:40 | Mittwoch, 14. November 2007
@ Gotthard: Den „Ott“ nicht zu kennen, ist mehr als peinlich Wer auch immer dieser „Ott“ sei… Ludwig
Ott war ein kath. Theologe & Professor für Dogmatik an der bischöflich philosophisch-theologischen Hochschule
in Eichstätt. Mit seinem „Grundriß der Dogmatik“ legte er das Standardwerk für Dogmatik schlechthin
vor. Nach Ott ist die Materie der höheren Weihen allein die Handauflegung. Diese erfolge idR durch physische
Berührung des Hauptes. Auch jemand, der Handschuhe anhat, kann nun aber andere physisch berühren. Oder
würden sie einer Frau, die jemanden beschuldigt, daß er sie mit Handschuhen berührt habe auch entgegenhalten,
daß aus Ihrer Sicht von einer physischen Berührung nicht die Rede sein könne? Schließlich kann auch
aus der Tatsache, daß zur gültigen Spendung im Zweifel auch eine moralische Berührung durch Handausstreckung
genügt, gefolgert werden, daß eine Berührung mit Handschuhen erst recht ausreichend ist. Für eine
gültige Sakramentenspendung müssen nur Materie, Form & regulärer Spender gewahrt bleiben. Die Konkretisierung
der Form erfolgt im Zweifel durch das Kirchenrecht. So war es früher z.B. erlaubt, sich beim Ehevertrag
vertreten zu lassen. Heute dagegen verlangt die Kirche das persönliche Erscheinen. Auf die Form als solche
(Vertrag) hat dies keine Auswirkung. …warum für die Taufe fließendes Wasser… Materia remota der
(Wasser-)Taufe ist nur wahres & natürliches Wasser. Die materia prxima ist die Abwaschung des Körpers.
Eine solche ist nur bei fließendem Wasser denkbar, wobei die Besprengung ja schon genügt.
Stimmt, Aleph. Die Korrektur war überfällig. Aber die Begründung ist weit ernster, als Sie vermuten
: Im alten Kalender gibt es doch keine Hochfeste, sondern nur Feste I. Klasse! Wieder was gelernt.
#66 Aleph † 09:38:51 | Mittwoch, 14. November 2007
Gott sei Dank korrigiert Die Korrektur in hll. war überfällig. Sonst hätten Sie sich dem Vorwurf ausgesetzt,
nicht gewusst zu haben, dass es sich bei Petrus und Paulus um zwei Personen handelt. Das wäre fatales
Nichtwissen.
Nach den Handschuhen habe ich bereits gestern gefragt. Es ist aber offenbar so, dass unsere fundamentamentalistischen
Brüder und Schwestern zwar gerne hetzen und frömmeln, aber keine Anhnung haben, warum sich ihr selbsternannter
„Bischof“ derart ausstaffiert. Ich vermute, er hat irgendwo ein Bild eines feisten Barockfürstbischofs
gesehen und sich gedacht „das waren noch Zeiten, so möcht ich auch sein“
@Don Camillo Die liturgische Farbe dürfte die vom Hochfest Peter und Paul gewesen sein (die Priesterweihe
war am 29. Juni). Es interessiert mich auch, die Bedeutung der Handschuhe zu erfahren. Aber bedenken wir:
Liturgisch ist das völlig ohne Wert. Dass es sinnvoll ist, ist nämlich gar nicht der Maßstab (siehe
M. Mosebach derstandard.at/?url=/?id=30874…: „Einen utilitaristischen Maßstab an Tradition zu stellen,
das wäre, glaube ich, ganz naiv. Es gibt so den Typus des Konservativen, der sagt: Wir bewahren das,
was zu bewahren sinnvoll ist. Und wir erneuern das, was zu erneuern sinnvoll ist. Damit überliefert man
die Tradition einem Augenblicks-urteil und einer utilitaristischen Rechtfertigung, vor der sie eigentlich
nie so richtig bestehen kann. Tradition ist etwas Axiomatisches.“)
#62 Don Camillo 08:22:10 | Mittwoch, 14. November 2007
@Alois Bischof Bei Ihrem reichen Wissen werden Sie mir doch diese einfachen Fragen beantworten können:
Wieso hat dieser Bischof Handschuhe an? Das wird ja wohl irgendeine Bedeutung haben. Und: wieso gerade
diese liturgische Farbe bei einer Priesterweihe?
#61 Alois Bischof 08:11:05 | Mittwoch, 14. November 2007
Gotthard ist in seiner argumentativen Hetze gegen die römisch-katholische Tradition vergessen, daß er
in seine eigene Finger schnitzt. Denn zwischen za. 600 u. 1968 erfolgten alle Bischofs- und Priesterweihen,
außer denen in KZs vielleicht, mit Verwendung der Pontifikalhandsschuhe, wo der Bischof die Hände aufgelegt
hat. Somit dürfe – nach dem Unsinn Gotthards – Gotthard sich nicht länger als Priester ausgeben, denn
seine Vorgängerweihen wären ungültig, somit seine eigene Weihe auch. Daß er nicht weiß wer Dr. Ludwig
Ott, Dr. Jone, Denzinger, Denzinger-Schönmetz usw. sind, spricht schon für seine Idioterie. Ich mag
auch lieber die benediktinische Schlichtheit (wobei aber die Pontifikalhandschuhe nicht weggelassen werden
dürfen), aber wage es nicht wie der despotische Gotthard, meine eigene Präferenzen allen Katholiken
auf zu zwingen. Wer Gold und das beste Kleid für den Herrn als „Firlefanz“ bezeichnet, hat den Geist
des Iudas Iskariot eingeatmet. Und das íst gefährlich. Gotthard is vielleicht auch so einer der sagen
würde: „Ich verkaufe all das für die Armen, ist doch alles Verschwendung“ Um dann seine eigene Rock-„Messe“
zu veranstalten und den Herrn darin zu verraten. Wenn das Volk barocke Messgewänder spendet, so sollten
die Diener der Diener Gottes diese tragen. Jeder weiß, daß das Lamm im Buch Offenbarung auf dem Throne
sitzt, in goldenen Weihrauchgefässen Gebete vor ihm dargebracht werde auf einem Altar, daß die Ältesten
(Priester) dort in weißen Gewand beten. usw.
Handauflegung Warum auf einmal so streng, Gotthard? Das bin ich ja von Ihnen gar nicht gewohnt. Papst
Pius XII hat in „Sacramentum Ordinis“ vom 30. Nov. 1947 bestimmt, daß die einzige Materie der Bischofs-,
Priester- und Diakonsweihe die Handauflegung ist, die einzige Form das Gebet des Bischofs. Für die Handauflegung
ordnete der Papst an, daß sie nach dem Recht in der tatsächlichen Berührung des Hauptes bestehen müsse,
wenn auch für die Gültigkeit die sinnbildliche Handauflegung genüge. Quelle: Erneuerung der Liturgie
aus dem Geist der Seelsorge unter dem Pontifikat Papst Pius XII. Trier 1957, S. 214
#59 Gotthard 23:54:06 | Dienstag, 13. November 2007
@defensor Ein Blick in den „Ott“ läßt jedoch aufatmen: Zur gültigen Spendung des Sakraments genügt
nämlich sogar eine moralische Berührung durch Handausstreckung. Der Handschuh steht einer gültigen
Weihe somit nicht im Wege. Wer auch immer dieser „Ott“ sei … einen solchen Unsinn kann er wohl kaum
geschrieben haben, bestimmt nicht für die von uns diskutierte Causa. Eine „moralische Handauflegung“
kann ich mir nur in einem einzigen Fall vorstellen: im KZ Dachau war in einem Teil ein Bischof eingekerkert
und in einem anderen Teil ein Diakon. Beide Teile waren durch einen Stacheldrahtzaun von einander getrennt…
Die moralische Handauflegung über den Stacheldraht hinweg mag mag mag die direkte Handauflegung ersetzen.
Vorstellen kann ich es mir allerdings nicht. Das gezeigte Bild ist astronomisch fern von einer solchen
Situation. Der „Bischof“ steht konkret in persona vor dem Weihekandidaten – und sollte ihm die Hände
auflegen und nicht sein Haupt mit seinen Pontifikalhandschuhen berühren … Ich bin heilfroh, dass dieser
kurfürstlich-erzbischöflich-barocke Firlefanz aus der katholischen eliminiert worden ist. Handauflegung
ist Handauflegung – und sonst nichts!!!! der „moralischen Handauflegung“ würde heute entsprechen: 1.
die virtuelle Absolution 2. das virtuelle Eheversprechen Ich frage mich, warum für die Taufe fließendes
Wasser Bedingung ist – und für die Priesterweihe eine nur gedachte Handauflegung?
#58 Defensor Fidei 22:40:23 | Dienstag, 13. November 2007
@ st.georg Lesen Sie meine Beiträge doch bitte genauer. Dann kann ich mir lästige Wiederholungen ersparen.
Ich sagte bereits, daß die Priester und die Anhänger der FSSPX kein Schisma erkennen. Sie gehen gutgläubig
davon aus, daß die getroffenen Feststellungen in dem Dekret nicht korrekt sind. Ferner sind die formellen
Vss. für ein Schisma im eigentlichen Sinne bei den Betroffenen nicht gegeben. Selbst die Zustimmung zu
einer einzigen in sich schismatischen Handlung, würde für die Annahme eines formalen SChismas hinten
und vorne nicht ausreichen. Mit Recht hatte, um einen konkreten Theologen zu zitieren, Cajetan erklärt:
„(Bloßer) Ungehorsam, wie hartnäckig auch immer, konstituiert kein Schisma, außer es handelt sich um
eine Rebellion gegen das Amt des Papstes oder das der Kirche, so daß man sich (grundsätzlich) weigert,
ihm untertan zu sein, ihn als Oberen anzuerkennen.“ Denn Schisma bedeutet, eine eigene „Kirche“ zu gründen
oder zumindest grundsätzlich nicht mehr dem Papst oder den Bischöfen untertan sein zu wollen, d.h. also
auch dann nicht, wenn sie korrekt ihres Amtes walten.
#55 Don Camillo 21:35:16 | Dienstag, 13. November 2007
@möchtegern-kathole Jedoch stellt sich die Frage: war JPII der Meinung, dass es ein Shisma ist, wenn
es das Wort entfernte? Dürfte ich Sie darauf hinweisen, dass der Papst kein Neutrum ist?
@st.georg das ist alles etwas merkwürdig. Wohl gibt es ein Dokument vom 1. Juli, unterschrieben von Gantin.
Dann gibt es das MP vom 2. Juli, unterschrieben von JPII. Laut Ihrem Beitrag von vorhin wurde dann das
erste Schreiben am 3. Juli veröffentlicht. Inhaltlich sind die Schreiben ähnlich, vorallem die Struktur.
D.h einer der Verfasser muss das andere gekannt haben, hat es aber abgeändert. Vermutlich hat JPII das
Dokument von Gantin gekannt, den er war sein Chef. Warum hat er das dann abgeändert? Vorallem: warum
hat er das Wort „Schisma“ getilgt, nur den „Schismatischen Akt“ stehen gelassen?
#50 Don Camillo 21:19:17 | Dienstag, 13. November 2007
nochmal Wieso hat dieser Bischof Handschuhe an? Das wird ja wohl irgendeine Bedeutung haben. Ihr lieben
Piusleute, erklärt das doch bitte einmal. Und: wieso gerade diese liturgische Farbe bei einer Priesterweihe?
#49 st.georg 21:18:42 | Dienstag, 13. November 2007
@defensor Die Priester und Gläubigen werden ermahnt, dem Schisma von Msgr. Lefebvre nicht zuzustimmen,
weil sie sich „ipso facto“ die schwere Strafe der Exkommunikation zuziehen würdendann müssten sich ja
alle bischöfe, priester und gläubige der fsspx von lefebvre und seinem – vom papst festgestellten –
schisma distanzieren, bzw. seinen schismatischen handlungen nicht zustimmen… na, das glauben sie doch
wohl selbst nicht – lesen sie die beiträge hier…
#48 Defensor Fidei 21:12:12 | Dienstag, 13. November 2007
@ st.georg also wird nicht! nur von 5 einzelpersonen gesprochen Auch wenn Sie begeisterter Hobby-Kirchenrechtler
zu sein scheinen, so ist der Wunsch sich auszukennen, bedauerlicherweise doch merklich stärker ausgeprägt
als die Fähigkeit. Namentlich genannt werden in dem feststellenden Dekret lediglich fünf Personen. (Die
Richtigkeit dieser Feststellung sei mal dahingestellt.) Was weitere Personen angeht, so wird in dem Dekret
lediglich dargelegt unter welchen Vss. diese sich die Tatstrafe der Exkommunikation zuziehen würden.
Zur Frage, ob diese Vss. bei den Priestern und Gläubigen der FSSPX vorliegen, wird kein Wort verloren.
Vss. für die Exkommunikation wäre eine bewußte (formale) Zustimmung zu einem Schisma. Ob diese vorliegt,
ist Tatfrage im Einzelfall. Weil nun die Priester und die Anhänger der FSSPX kein Schisma erkennen und
nicht die formellen Voraussetzungen erfüllen, trifft das Dekret auch nicht nicht pauschal auf sie zu.
Genau diese Feststellung – nicht mehr und nicht weniger – hat Cardinal Hoyos mehrfach getroffen. Ein Widerspruch
zwischen Dekret -was lediglich die Vss. beschreibt – und den Äußerungen von Cardinal Hoyos – der auf
das Vorliegen dieser Vss. eingeht – ist somit weit und breit nicht erkennbar. Im übrigen bin ich mir
sicher, daß beim genauen Studieren Ihrer Beiträge diverse Äußerungen gefunden werden können, von
denen Konzilien und Päpste sagten: Wer dies glaubt bzw. nicht glaubt, der sei ausgeschlossen
st.georg dieser Text aus dem MP (und diesmal zitieren Sie die offizielle MP-Version, vorhin einen mir
unbekannten Text) macht das nun ganz unverbindlich: „jeder muss wissen dass“ bedeutet nicht, dass dies
ein Schisma ist. Aber nochmal: wo kommt die vorhin von Ihnen kopierte Textversion her??? Wenn sie’s nicht
wissen (oder aus einer unzuverlässigen Quelle abgeschrieben haben), ist es ja auch gut, kein Problem,
nur interessant wär’s halt.
#45 st.georg 20:59:39 | Dienstag, 13. November 2007
@möchtegern der text zu ecclesia dei vom 2. habe ich zusätzlich abgedruckt ( im anhang der rest ) der
vorhin zitierte text ist das vatikanische original aus dem lateinischen übersetzt …Johannes Paul II.
richtete einen Aufruf an all jene „die bisher in irgendeiner Weise mit der Bewegung des Erzbischofs Lefebvre
in Verbindung standen: dass sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter Christi in der Einheit
der katholischen Kirche verbunden zu bleiben und in keiner Weise jene Bewegung weiter zu unterstützen.
Alle müssen wissen, dass die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist
und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchenrecht festgesetzt ist. (Vgl. Codex Iuris Canonici,
can. 1364)“
@st. georg Um 20:06 hatten Sie geschrieben, der dort von Ihnen kopierte Text sei vom 1. Juli, veröffentlicht
am 3. Juli. Nun beziehen sie sich auf den Text des MP „Ecclesia „Dei“, vom 2. Juli. Dieses MP hat aber
einen anderen Text (siehe Vatikan-Seite „www.vatican.va/…ecclesia-dei_ge.html“) Deshalb sstimmt Ihre
nun (20:46) gegebene Behauptung nicht, dass der Text vorhin das MP wäre. Deshalb nochmal: haben sie eine
offizielle Seite mit dem vorhin von Ihnen geposteten Text? Oder ist das frei erfunden?
#42 st.georg 20:46:57 | Dienstag, 13. November 2007
@möchtegern das ist der offizielle text aus dem lateinisch ins deutsche übertragen „Ecclesia Dei Adflicta“
(deutsch: „Die Kirche Gottes hat mit großer Betrübnis“) ist ein Motu Proprio vom 2. Juli 1988, das Papst
Johannes Paul II. in Reaktion auf die von Erzbischof Marcel Lefebvre unerlaubt durchgeführten Bischofsweihen
veröffentlichte. Bezugnehmend auf die Tat Lefebvres erklärte Papst Johannes Paul II.: „Die Tat als solche
war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst
bedeutsamen Sache, wie es die Weihe von Bischöfen ist, mit der die apostolische Sukzession sakramental
weitergegeben wird. Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats
in sich schließt, einen schismatischen Akt (Vgl. Codex Iuris Canonici, can. 751) dar. Da sie diesen Akt
trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für
die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard
Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe
der Exkommunikation verfallen, wie die kirchliche Disziplin vorsieht. (Vgl. Codex Iuris Canonici, can.
1382).Johannes Paul II. richtete einen Aufruf an all jene „die bisher in irgendeiner Weise mit der Bewegung
des Erzbischofs Lefebvre in Verbindung standen: dass sie ihre ernste Pflicht erfüllen, mit dem Stellvertreter
Christi in der Einheit der katholischen Kir…
@st. georg Um meine Frage zu präzisieren: ist das ein offizieller Text, den man bei *.va lesen kann?
Ich habe einen ganz ähnlichen Text früher mal gelesen und so ähnlich, aber nicht genau so in Erinnerung.
Insbesondere die fett gedruckte Passage ist mir in der Form neu.
#40 st.georg 20:36:03 | Dienstag, 13. November 2007
@möchtegern z.b. bei kathpedia unter piusbruderschaft @defensor : Die Priester und Gläubigen werden
ermahnt, dem Schisma von Msgr. Lefebvre nicht zuzustimmen, weil sie sich „ipso facto“ die schwere Strafe
der Exkommunikation zuziehen würden also wird nicht! nur von 5 einzelpersonen gesprochen
#38 st.georg 20:29:45 | Dienstag, 13. November 2007
@möchtegern-kathole dieser text ist im internet frei zugänglich – oder auch über kirchliche stellen ,
z.b. den vatikan zu beziehen im internet meines wissens sogar bei wikipedia oder kath.pedia im wortlaut
abgedruckt
#37 Defensor Fidei 20:28:03 | Dienstag, 13. November 2007
@ st.georg Was für ein bedeutungsloser Beitrag. Das zitierte Dekret beschäftigt sich ausschließlich
mit 5 Einzelpersonen. Von der FSSPX als ganzer ist nicht die Rede. Die ermahnten Priester und Gläubigen
setzen Sie fälschlicherweise mit allen Priestern der FSSPX und Gläubigen gleich, die der FSSPX nahe
stehen. Eine solche Gleichstellung kann aber schon alleine deshalb nicht vorgenommen werden, weil den
genannten Personen wenigstens die subjektive Zustimmung zu einem Schisma fehlt. Nichts anderes ist gemeint,
wenn Cardinal Hoyos von einem fehlenden formalen Schisma spricht. Im übrigen ist es ziemlich heuchlerisch,
wenn Leute, denen die offizielle Lehre sonst am Allerwertesten vorbeigeht, in Fragen die die FSSPX betreffen
päpstlicher sind als der Papst. Lernen Sie lieber wie man Gesetzestexte liest und daß man immer schlecht
beraten ist, wenn man einzelne Dekrete aus dem Gesamtzusammenhang reißt. Die selektive Auslegung einzelner
Stellen der Hl. Schrift ist schon den Protestanten nicht gut bekommen. Auf den Gesamtzusammenhang kommt
es an. Wären Ihre Schlußfolgerungen richtig, so frage ich Sie warum der zuständige Cardinal, dem ich
eine größere Kompetenz als Ihnen zuschreibe das nunmehr das Gegenteil behauptet und warum der Papst
nicht verfügt hat, daß statt Cardinal Hoyos Kardinal Kasper für die FSSPX zuständig ist. Solange Sie
diese Fragen nicht beantworten können, halten Sie sich mit weiteren inkompetenten Äußerungen lieber
zurück.
#35 st.georg 20:25:51 | Dienstag, 13. November 2007
@florian geyer alles unverbindliche einzelmeinungen, auch die von card.hoyos – das verbindliche , bis
heute gültige und frei zugängliche dokument ist unten abgedruckt… weder der papst, noch eine kongregation
haben dieses dokument von 1988 aufgehoben oder abgeändert es ist eindeutig…
#33 Florian Geyer 20:19:45 | Dienstag, 13. November 2007
st.georg – andererseits „Der Tatbestand der Konsekration eines Bischofs ohne päpstliche Erlaubnis ist
in sich keine schismatische Handlung.“ Kardinal Castillo Lara, Doktor des Kirchenrechts und Präsident
der päpstlichen Kommission für die authentische Auslegung des Kirchenrechtes (La Republika, 07. 10.
1988) „Die Situation der Mitglieder dieser Bruderschaft ist eine interne Angelegenheit der katholischen
Kirche. Die Bruderschaft ist nicht eine andere Kirche oder kirchliche Kommunität… Selbstverständlich
sind die von den Priestern der Bruderschaft gefeierten Messen und Sakramente gültig. Die Bischöfe sind
gültig, aber unerlaubt geweiht.“ Kardinal Edward Cassidy, Präsident des päpstlichen Rates für die
Einheit der Christen (Brief vom 03.05.1994) „Er muß mehr tun. Hätte er z.B. seine eigene Hierarchie
aufgebaut, dann wäre es ein schismatischer Akt gewesen. Tatsache ist, daß Erzbischof Lefebvre einfach
gesagt hat: ‘Ich weihe Bischöfe, damit meine Weihegewalt erhalten bleibt. Sie nehmen nicht den Platz
anderer ein, ich schaffe keine Parallelkirche.’ Daher war diese Handlung in sich nicht schismatisch.“
Graf Neri Capponi, Kirchenrechtler, Anwalt an der Apostolischen Signatur (Latin Mass Magazine, Mai-Juni
1993) „Niemand leugnet, daß sie Katholiken sind.“ Msgr. Camille Perl, Sekretär der päpstlichen Kommission
Ecclesia Dei (Le Matin Dimanche, 12.10.1997)
#32 st.georg 20:06:13 | Dienstag, 13. November 2007
@defensor Dekret der Bischofskongregation und Kardinal Gantin vom 1. Juli 1988, veröffentlicht am 3.
Juli im Osservatore Romano: Msgr. Marcel Lefebvre, ermeritierter Erzbischof von Tulle, hat – trotz des
ausdrücklichen Monitums vom 17. Juni und der wiederholten Bitten, er möge von seinem Vorhaben absehen –
durch die Bischofsweihen von vier Priestern ohne päpstlichen Auftrag und gegen den Willen des Papstes
einen Akt schismatischer Natur gesetzt und sich damit die von can. 1364 par. 1 und can. 1382 des Codex
des kanonischen Rechtes vorgesehene Strafe zugezogen. Ich erkläre mit allen rechtlichen Folgen, daß
sowohl der obengenannte Msgr. Marcel Lefebvre als auch Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard
Williamson und Alfonso de Galarreta „ipso facto“ sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation
als Tatstrafe zugezogen haben. Weiter erkläre ich, daß Msgr. Antonio de Castro Mayer, emeritierter Bischof
von Campos, indem er direkt an der Liturgiefeier als Konzelebrant teilnahm und öffentlich dem schismatischen
Akt zustimmte, sich die von ca. 1364 par. 1 vorgesehene Exkommunikation als Tatstrafe zugezogen hat. Die
Priester und Gläubigen werden ermahnt, dem Schisma von Msgr. Lefebvre nicht zuzustimmen, weil sie sich
„ipso facto“ die schwere Strafe der Exkommunikation zuziehen würden.Gegeben von der Kongregation für
die Bischöfe, am 1. Juli 1988 gez. Kardinal Bernardin Gantin Präfekt der Kongregation für die Bischöfe
(Orig. lat. in O.R. 3.7.88)
#31 Defensor Fidei 19:59:31 | Dienstag, 13. November 2007
@ Don Camillo Was sagt denn Rom zur FSSPX? Belegen Sie das doch bitte! Wenn die öffentlich gemachten
Zitate von Cardinal Hoyos außer Ihnen hier wohl jedem bekannt sein dürften, so möchte ich sie trotzdem
gerne noch einmal wiederholen. Cardinal Hoyos sagte: „Wir stehen nicht vor einer Häresie. Man kann auf
eine korrekte, exakte und präzise Weise nicht sagen, daß ein Schisma vorliegt.“ Weiter sagte er, daß
sich die Priesterbruderschaft St. Pius X. „innerhalb der Grenzen der Kirche“ befände. Das Problem sei
lediglich, daß eine vollkommenenere Gemeinschaft fehle. Sie können sich auch bei Gotthard diesbezüglich
informieren. Danke, daß Sie mich zur Klärung dieser Frage an die denkbar inkompetenteste Person des
Forums verweisen. Wenn es nach Gotthard ginge, soll ja selbst der bischöfliche Handschuh der gültigen
Priesterweihe entgegenstehen. Ich verlasse mich da jedoch lieber auf die Aussage eines Kardinals, zumal
es sich dabei um eben jenen Kardinal handelt, der für die FSSPX zuständig ist. Auch diese Zuständigkeit
zeigt im übrigen schon, daß die FSSPX innerhalb der Kirche steht. Für alle schismatischen und häretischen
Gruppen ist nämlich Kardinal Kasper zuständig. Die Kommission Ecclesia Dei befaßt sich dagegen ausschließlich
mit Gruppen innerhalb der Kirche.
#30 Alois Bischof 19:39:01 | Dienstag, 13. November 2007
Don Camillo = Gotthard = Erbitterter ‘moderner’ Diözesankleriker mit zuviel Freizeit Die Fraternitas
Sacerdotalis Sancti Pii X ist nach Angaben des Vatikans aus dem Jahre 2005 nicht in einem „Schisma“ wie
behauptet. Daß man der FSSPX Häresien vorwirft, heißt wohl, daß diese Leute diese Häresien leicht
beweisen bzw. auflisten können. Das tun sie aber nicht. Wer lügt also, der „böse“ Weihbischof Williamson,
ein armer Rektor aus Argentinien, oder die erbitterten deutschen Diözesankleriker die hier hetzen. Wahre
röm.-Katholiken sind doch auf Gedeih und Verderb auf einander angewiesen, hier ist aber diese communio
weit zu spüren. Und speziell die „Lieblichen“, die „Toleranten“ und die „Modernen“ erweisen sich als
fanatische Hetzer gegen alles was nach Tradition und fester Wahrheit riecht.
#29 Florian Geyer 19:25:45 | Dienstag, 13. November 2007
„in Rom“ ist der falsche Ausdruck. Man muß fragen WER in Rom W E R ! Die 1.) antichristlichen Kardinäle
innerhalb des Klerus oder die 2.) Christustreuen. Fraktion 1 hat den Vorteil den Zeitgeist und die Bischöfe
auf der Seite zu heben und hat momentan Oberhand !
#28 Don Camillo 19:20:16 | Dienstag, 13. November 2007
@defensor fidei Eine gewagte These, die man in Rom so offensichtlich nicht teilt. Da fragt sich doch,
wer hier seine Privatmeinung vertritt: die FSSPX oder Sie?! Was sagt denn Rom zur FSSPX? Belegen Sie das
doch bitte! (Sie können sich auch bei Gotthard diesbezüglich informieren. So schwierig kann es doch
nicht sein, das alles zu begreifen.
#26 Defensor Fidei 19:09:48 | Dienstag, 13. November 2007
@ Don Camillo die sich ausserhalb der römisch katholischen Kirche befindet Eine gewagte These, die man
in Rom so offensichtlich nicht teilt. Da fragt sich doch, wer hier seine Privatmeinung vertritt: die FSSPX
oder Sie?! und von sich behauptet, allein zu wissen, was die Kirche zu glauben hat Auch diese These ist
dann doch mehr als gewagt. Schließlich lehrt die FSSPX nichts, was in der Kirche so nicht auch schon
vor dem Konzil gelehrt worden ist. Wird somit auch die Kirche vor 1965 ex tunc zur Häretikerin?
#25 Don Camillo 18:40:40 | Dienstag, 13. November 2007
FSSPX Eine wirklich gute Häresie hält sich ein halbes Jahrtausend (siehe Markion). Schlechtere gehen
vorher wieder weg (siehe Altkatholiken). Und so wird es sich auch mit der FSSPX verhalten. Letztlich ein
riesen Geschrei um eine kleine Splittergruppe, die sich ausserhalb der römisch katholischen Kirche befindet
und von sich behauptet, allein zu wissen, was die Kirche zu glauben hat. Wenn man sichs mal etwas genauer
überlegt, sind sie nicht der Rede wert. R.I.P FSSPX!
#24 Defensor Fidei 18:37:07 | Dienstag, 13. November 2007
@ Gotthard & Sirilo Ich frage mich ernsthaft… Dumm nur, daß wenn eine solche Weihe ungültig wäre,
wir heute keine gültig geweihten Bischöfe & Priester mehr hätten. Ein Blick in den „Ott“ läßt jedoch
aufatmen: Zur gültigen Spendung des Sakraments genügt nämlich sogar eine moralische Berührung durch
Handausstreckung. Der Handschuh steht einer gültigen Weihe somit nicht im Wege. Die Knechte seien nicht
über dem Herrn, hat Jesus einmal gesagt… Da frage ich mich dann doch, ob Sie so ganz begriffen haben,
was in der Liturgie die Stellung des Priesters ist. Wer dies verstanden hat & darüber hinaus weiß, was
die priesterliche Kleidung symbolisiert, der würde solch dumme Bemerkungen nämlich unterlassen. Alles
ist schließlich der göttl. Majestät geweiht (vgl. „Mediator Dei“). Wer glaubt, daß der Herr damit
ein Problem hätte, der lese noch einmal bei Joh 12, 1-11 nach. Dort entgegnet Jesus auf den Einwand des
Judas, der die teure Salbung der Füße des Herrn kritisiert: Laß sie…Die Armen habt ihr immer bei
euch, mich aber habt ihr nicht immer bei euch. Wie schön war das doch damals im Abendmahlssaal… Noch
einmal aus „Mediator Dei“: „…dagegen ist es nicht weise & nicht lobenswert, alles um jeden Preis auf
das Altertum zurückzuführen…Diese Denk- & Handlungsweise läßt jene übertriebene & ungesunde Altertumssucht
wiederaufleben, der die unrechtmäßige Synode von Pistoja Auftrieb gegeben hat.“ Ihnen geht es doch nur
darum, unter dem Vorwand der Rückkehr zum Altertum die Lehren der Kirche zu untergraben.
Liturgische Kleidung Jesus hat selbst soweit möglich nur das Beste getragen, um sein Kleid wurde ja der
Würfel geworfen. Die Leute die hier der Kirche Schlichtheit aufzwingen wollen, sind wie der Verräter
Judas, der das vorenthaltene Geld des kostbaren Ölungsöls nicht den Armen spenden wollte, sondern für
sich behalten. Eifersucht und Neid, das sind die Gründe des Haßes auf den liturgischen Reichtum der
Kirche. Christus wurde sehr wohl in kostbarem Gewande im Himmel gesehen vom Hl. Johannes, und obwohl er
Asket war, hat Er kostbare Kleider als Gabe des Hl. Lazarus angenommen. Die Messgewänder und die Goldfässer
wurden ja gespendet von Gläubigen, und dazu wurde Geld gestiftet, es wurde nicht den Bauern und Armen
gestohlen wie die Marxisten es tun. Und die liturgische Schönheit inspirierte Millionen von Schwestern
und Brüdern um sich freiwillig der Armenverpflegung zu widmen, kostenlos und in voller Darbringung ihrer
eigenen Leben. Und wir als Katholiken, Erben der erfüllten Verheißung Abrahams, wissen ja ob der großen
Schönheit und Kostbarkeit der jüdischen Tempelgegenstände. Barocke Kaseln sind nicht notwendig, und
ich bevorzuge selber die benediktinische Schlichtheit und die gelesene hl. Messe im überlieferten Ritus,
aber wer kann schon etwas gegen eine Pontifikalliturgie mit Barock haben, oder gegen eine Göttliche Liturgie
in Kiew? Nur die Feinde Christi hassen die Würdigkeit des Messopfers, sie wollen Ihn ja erniedrigen.
#22 Alois Bischof 18:20:27 | Dienstag, 13. November 2007
Nie zu groß Die Liebe zum ewigen Rom des Christentums kann nie zu groß sein, oder werden. Der Weihbischof
meint wahrscheinlich eher eine Liebe zum verweltlichten und weltlichen Rom, zum Rom des heidnischen Reiches,
der Synkresis aller Religionen. Da hat er Recht. Aber Rom können wir als Christen, als Katholiken, nie
zu viel lieben. Ich hoffe in der Tat, daß man angesichts des Liberalismus, der fortwährenden Ökumenistischen
Ideologie im Vatikan, des interreligiösen Kompromißes, und der liturgischen und dogmatischen Modernismen
im heutigen Vatikan, stark bleibt und nicht auf einmal nur wegen ‘Summorum pontificum cura’ den ganzen
Widerstand der römisch-katholischen Tradition gegen das neomodernistische Establishment aufgibt. Gott
hat die Zeit. Weihbischof Fellay sagte voraus die Bewältigung der Krise brauche nur intern mehr als vierzig
Jahre. Man kann sich eindenken was eine gesellschaftliche Bewältigung der falschen Ideologien bedarf
was Zeit angeht. Nur durch Eingreifen Gottes wird diese Lage sich ändern. Aber es gibt Grund zur Hoffnung.
Auch unter den wenigen verbliebenen wahren Katholiken, innerhalb und ausserhalb der FSSPX und des Vatikans
usw.
#21 Fragender 18:18:17 | Dienstag, 13. November 2007
Krasse Klamotten jaja- wie oft werden die Gläubigen zur Bescheidenheit und dem Verzicht auf eilte Äußerlichkeiten
aufgefordert… … und das von „Priestern“ in vollem Ornat und mit Klunkern… wie konsequent! ach ja-
und sexuelle Enthaltsamkeit wird auch gepredigt, und erst recht natürlich der Verzicht auf alles, was
„Homo“ ist. Ob die Typen in den krassen Klamotten da auch so konsequent sind?
@sirilo Tja, manchmal erkennen die Knechte eben die Zeichen der Zeit… Dagegen können SIE doch gar nicht
einzuwenden haben – oder verabsolutieren Sie etwa ein bestimmtes Zeitalter?
#19 Aleph † 17:18:27 | Dienstag, 13. November 2007
Zum Ausgleich für die Kärrnerarbeit Wenn Knechte schon nichts anderes haben, als Knechte sein zu dürfen,
sollte man ihnen die prächtigen Kleider , die Hermelinjäckchen und die roten Saffianschuhe großzügiger
als Ausgleich für die stete Kärrnerarbeit, die sie als die Knechte stets zu vollbringen haben, großzügigerweise
lassen.
@iustus Wie schön war das doch damals im Abendmahlssaal, als Jesus, in Spitzenalbe und Goldbrokatkasel
gekleidet, mit seidenen Ponifikalhandschuhen und gelackten Pontifikalschuhen zum Abendmahlstisch trat…
Die Knechte seien nicht über dem Herrn, hat Jesus einmal gesagt, aber seit vielen Jahrhunderten kleiden
sich die Knechte noch viel prächtiger als ihr Herr!
@amadeus Man kann auch mit schlichterer liturgischen Kleidung eine Messe – auch im alten Ritus – feiern.
Für Gott nur das Beste, nicht das Schlichteste. Aber das ist letztlich Geschmackssache. Wenn Sie perönlich –
dem Zeitgeschmack der sechziger Jahre entsprechend – in Kahlheit und Leere den „Glanz edler Einfachheit“
entdecken – bitteschön. Ich suche lieber die hohen Silberleuchter aus der alten Sakristei heraus und
stelle sie wieder auf…
#14 zwobbel 14:33:02 | Dienstag, 13. November 2007
Mein Fehler Oh, Verzeihung. Ich hatte wegen der Fenstergröße nur das obere Bild gesehen. Für diesen
konkreten Fall mache ich also einen Rückzieher, was aber nichts an meiner allgemeinen Einschätzung ändert.
(Anm.: dümmlich ungleich dumm)
#13 amadeus † 14:06:18 | Dienstag, 13. November 2007
Fasching Wenn ich mir diese Bilder anschaue, denke ich unweigerlich an Fasching. Geht es noch etwas bunter?
Was soll denn das? Man kann auch mit schlichterer liturgischen Kleidung eine Messe – auch im alten Ritus –
feiern.
Na was hat es denn nun mit den Handschühchen auf sich. Sind die irgendwie heilsnotwendig, wird da zwischen
rot und weiss gewechselt um irgendwas zu symbolisieren, ist die Weihe ungültig, wenn der Bischof keine
barocken Handschühchen anhat, vielleicht könnte ja mal einer der hier zahlreich vorhandenen Fans des
alten Ritus die moderne Welt aufklären! Oder seid ihr alle zu beschäftigt damit, gegen Homos zu hetzen?
Tut doch ausser Gejammer über den Verlust der alten Messe mal was konstruktives und klärt uns auf! Was
hat es mit den Handschuhen auf sich?
@zwobbel z.B. hier wo gar keine Handauflegung gezeigt wird schwafelt er von Handauflegung Ja, aber da
ist doch eine Handauflegung. Auf dem 2. Bild in dem Artikel.
Der absolut allerdümmlichste Nutzer hier ist uneingeschränkt „gotthard“. 1. Er kann nicht einmal den
Inhalt eines gezeigten Bildes korrekt erfassen/wiedergeben. (z.B. hier wo gar keine Handauflegung gezeigt
wird schwafelt er von Handauflegung) 2. Er beweist in jedem Strang durch seine Bemerkungen das er nicht
die geringste Ahnung von dem Thema hat um das es geht. (Hier Priesterweihe im alten Ritus inkl. Anziehen/Ausziehen
der Handschuhe) Weiterso deibelweich Die Beiträge sind immer wieder die knalligsten Schenkelklopfer.
So dümmlich muß man erst mal sein.
Pascal \ Gewänder Ja, das sieht schon etwas albern aus. Vor allem noch mit diesen roten Handschuhen…
Zum Glück ziehen sich die Geistlichen heute normalerweise nicht mehr so an.
#7 Pascal123 12:50:21 | Dienstag, 13. November 2007
Tolle Gewänder Auch die Stickereien auf den Gewänder. Wundervoll. Echt die geben sich wirklich Mühe
mit Ihren Klamotten, da kann sich manch Tunte mit Ihrem Samstagaben-ich-geh-in-die-Disse-Klamotten aber
nen Scheibchen von abschneiden. Nicht Alltagstauglich aber coll gemacht.
Aber hallo wo kann man den bitte solche geilen Handschuhe her bekommen? Und dazu den dicken Klunker, einfach
schrill! Das führt ja noch nicht mal der hiesige Dragqueen-Ausstatter!
#4 st.georg 11:57:34 | Dienstag, 13. November 2007
die äusserungen im letzten teil des textes, zeigen eindeutig! das williamson ein sektiererisches bild
von kirche und glauben hat , nicht in der einheit mit papst und weltkirche argumentiert und steht, sondern
wie jeder andere freikirchler auch…auf eine traditionelle art eine freikirchliche sekte halt…
#3 Nachtlaterne 11:19:48 | Dienstag, 13. November 2007
gar zu oft habe ich… …das gefühl, dass sich kirchlicherseits sehr eitle und darum auch sehr kalte
menschen bekriegen oder einig sind und dass darum keine echte wärme für gott selber entsteht und kein
wirklicher segen gewirkt werden kann. sowohl der letzte papst als auch der jetzige haben eitelkeit gttob
nicht so sehr gekannt und darum auch menschenfreundicher gewirkt. aufhören mit der eitelkeit und mit
dem faschen stolz!
#2 Tridentinus 10:38:22 | Dienstag, 13. November 2007
Dass Msgr. Williamson zugibt, dass die Kirchengeschichte mit ihren Konflikten eine Kette von Kompromissen
war und dass er eine Kompromisslösung auch heute für die FSSPX und die Gesamtkirche als reale Möglichkeit
ansieht, ist für ihn mindestens eine Überwindung, wenn nicht gar eine positiv anzuerkennende Leistung!
Deo gratias!
#1 Pius XII 10:38:16 | Dienstag, 13. November 2007
Mißverständlich Bischof Williamsson äußert sich hier leider etwas mißverständlich. Seine Äußerungen
können nämlich im Sinne einer letztlich wenig katholischen Endzeiterwartung verstanden werden, deretwegen
nun das Ringen um die Kirche aufgegeben wird. Das entspräche aber weder der Position des Erzbischofs
Lefebvre noch der von Bischof Fellay, wie man seinen Rundbriefen entnehmen kann. Insofern sollte man diesen
Kurzbeitrag nicht so hoch hängen, es handelt sich schließlich nicht um eine offizielle Stellungnahme,
sondern nur um einen ins Internet gestellten Gedanken, ein spotlight. Trotzdem schade, daß solche mißverständlichen
Äußerungen nach außen gelangen.