„Homo-Liebe“ gibt es in der Bibel nicht
Ein emeritierter protestantischer Theologieprofessor ist auch ein eifriger Verfechter von Homo- Märchen. Kürzlich hat er sogar zu beweisen versucht, daß die Bibel nicht sagt, was sie sagt. Ein Kommentar.
(kreuz.net) Das Thema der „homosexuellen Liebe“, in der zwei Gleichgeschlechtliche „mit ihrem ganzen Wesen
seelisch, leiblich, geistig aufeinander ausgerichtet“ seien, kommt in der Bibel nicht vor.
Das erklärte Werner Kramer in einem Beitrag für die 14tägig erscheinende Zeitschrift ‘Kirchenbote’, die der reformierte Pfarrverein des Kantons Zürich herausgibt.
Kramer ist emeritierter Professor für protestantische Praktische Theologie an der Universität Zürich.
Der alles entscheidenden Frage, warum eine von ihm postulierte „homosexuelle Liebe“ in der Bibel nicht vorkommt, weicht Kramer in seinem Beitrag aus.
Die Antwort darauf wäre: Weil es eine solche „sexuelle Liebe“ genauso wenig gibt, wie eine „sexuelle Liebe“ zwischen Mensch und Tier oder zwischen einem Erwachsenen und einem Kind.
Im Fall von Kinder- und Tierschändungen spricht die Heilige Schrift – so wie bei dem von Kramer angeführten Beispiel der „Homo-Liebe“ – von Greuel und Abscheulichkeit.
Doch das beirrt Kramer in seiner skurrilen Bibelauslegung nicht.
Er findet fünf Bibelstellen, wo der „Geschlechtsverkehr von Menschen des gleichen Geschlechts“ erwähnt ist: „Jedoch in Zusammenhängen, die mit Homosexualität im heutigen Sinne nichts zu tun haben“ – wehrt er sogleich ab.
An zwei Stellen geht es nach Kramer einzig und allein um die Prostitution, unabhängig davon, ob diese „homo- oder heterosexuell“ sei.
Auch der Apostel Paulus, der im ersten Korintherbrief und im ersten Timotheusbrief „Lustknaben und Knabenschänder“ verurteilt, läßt den Theologen kalt.
Kramer glaubt nämlich zu wissen, daß es nur um das Laster an sich, nicht um eine Abgrenzung „im hetero- oder im homosexuellen Sinn“, gehe.
Auch den Bannstrahl gegen die Homo-Unzucht im Buch Levitikus wischt der Pastoraltheologe kurzerhand vom Tisch.
Dort sei nicht der Geschlechtsverkehr als sexueller Ausdruck der „dauernden Verbindung zwischen zwei eindeutig homosexuellen Menschen“ gemeint, sondern offenbar jene Lustmolche, die „zur Abwechslung“ gelegentlich mit einem Vertreter des eigenen Geschlechts schlafen.
Der emeritierte Theologe scheint es – ohne es zu merken – auf die sogenannt bisexuellen abgesehen zu haben.
Er sollte sich gelegentlich auch darüber informieren, was es bei Homo-Unzüchtigen mit „dauernden Verbindungen“ so auf sich hat.
Weil dem Theologen offenbar Restzweifel bleiben, schiebt er noch ein weiteres – häufig gehörtes – Argument nach:
Es gehe nicht an, „die negative Erwähnung des homosexuellen Geschlechtsverkehrs zur allgemeingültigen Verurteilung aller Homosexualität zu erklären, während man die danebenstehenden Speise-, Reinheits- und Beziehungsgebote selbstverständlich als überholt ansieht“.
Von einem Theologen dürfte man erwarten, daß er weiß, daß es im Alten Testament verschiedene Arten von Gesetzen gibt: Kultgesetze, moralische Gesetze und zivile Gesetze.
Kultgesetze wie Speise- und Reinheitsvorschriften sind an die alte Religion gebunden und wurden zusammen mit dieser abgeschafft.
Dagegen gehört das Verbot der Homo-Unzucht – so wie zum Beispiel die Zehn Gebote – zu den moralischen Gesetzen. Diese Gesetze gelten heute noch genauso wie damals: Morden, Lügen, Stehlen, Homo-Unzucht sind im Neuen Testament genauso verboten wie im Alten.
Schließlich stellt sich Kramer der Stelle im Römerbrief 1,26-27, die an Deutlichkeit kaum mehr zu überbieten ist:
Darum hat sie Gott schändlichen Leidenschaften übergeben. Denn ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen.
Desgleichen verließen die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau und entbrannten in Begierde zueinander. Männer trieben mit Männern Schande und empfingen, wie es sein mußte, den Lohn ihrer Verirrung an sich selber.
Auch diese Stelle unterwirft Kramer seinem schamlosen Verdrehungswerk.
Das Ergebnis: Für ihn ist Röm 1 „kein Argument gegen Segnungsgottesdienste“ von Homo-Paarungen. Denn im Römerbrief gehe es um das Thema der rechten Gotteserkenntnis.
In diesem Zusammenhang benütze der Heilige Paulus den Homo-Geschlechtsverkehr – mehr zufällig – nur „als plastische Illustration des Verfallens an sich selbst“.
Doch diese frei gewählte „Illustration“ könne nicht als generelles Urteil der Bibel über „homosexuelle Menschen heute“ gelten – behauptet er frisch drauflos.
Denn – Kramer wiederholt seinen Kehrvers – in der Bibel sei die Homosexualität, „wie sie heute bei ungefähr fünf bis zehn Prozent der Männer und Frauen festgestellt werde“, nirgends ein Thema.
Wie bitte? Nirgends ein Thema?
Wenn die homo-unzüchtige Behauptung, daß Homo-Unzüchtige von Gott geschaffen wurden, stimmt, dann ist höchst erklärungsbedürftig, warum der Schöpfer diese seine angeblichen Geschöpfe in der Heiligen Schrift des Neuen und Alten Bundes so souverän vergessen hat.
Damit erweist sich die These von Professor Kramer als böser Bumerang.
Statt zu behaupten, daß die Bibel nicht sagt, was sie sagt, wäre es für ihn ehrlicher, wenn er die Bibel sein ließe und die Homo-Unzucht aus der moralischen Dekadenz der reichen Staaten des Westens erklären würde.
© Titelbild: „RauchDickson“, CC
Das erklärte Werner Kramer in einem Beitrag für die 14tägig erscheinende Zeitschrift ‘Kirchenbote’, die der reformierte Pfarrverein des Kantons Zürich herausgibt.
Kramer ist emeritierter Professor für protestantische Praktische Theologie an der Universität Zürich.
Der alles entscheidenden Frage, warum eine von ihm postulierte „homosexuelle Liebe“ in der Bibel nicht vorkommt, weicht Kramer in seinem Beitrag aus.
Die Antwort darauf wäre: Weil es eine solche „sexuelle Liebe“ genauso wenig gibt, wie eine „sexuelle Liebe“ zwischen Mensch und Tier oder zwischen einem Erwachsenen und einem Kind.
Im Fall von Kinder- und Tierschändungen spricht die Heilige Schrift – so wie bei dem von Kramer angeführten Beispiel der „Homo-Liebe“ – von Greuel und Abscheulichkeit.
Doch das beirrt Kramer in seiner skurrilen Bibelauslegung nicht.
Er findet fünf Bibelstellen, wo der „Geschlechtsverkehr von Menschen des gleichen Geschlechts“ erwähnt ist: „Jedoch in Zusammenhängen, die mit Homosexualität im heutigen Sinne nichts zu tun haben“ – wehrt er sogleich ab.
An zwei Stellen geht es nach Kramer einzig und allein um die Prostitution, unabhängig davon, ob diese „homo- oder heterosexuell“ sei.
Auch der Apostel Paulus, der im ersten Korintherbrief und im ersten Timotheusbrief „Lustknaben und Knabenschänder“ verurteilt, läßt den Theologen kalt.
Kramer glaubt nämlich zu wissen, daß es nur um das Laster an sich, nicht um eine Abgrenzung „im hetero- oder im homosexuellen Sinn“, gehe.
Auch den Bannstrahl gegen die Homo-Unzucht im Buch Levitikus wischt der Pastoraltheologe kurzerhand vom Tisch.
Dort sei nicht der Geschlechtsverkehr als sexueller Ausdruck der „dauernden Verbindung zwischen zwei eindeutig homosexuellen Menschen“ gemeint, sondern offenbar jene Lustmolche, die „zur Abwechslung“ gelegentlich mit einem Vertreter des eigenen Geschlechts schlafen.
Der emeritierte Theologe scheint es – ohne es zu merken – auf die sogenannt bisexuellen abgesehen zu haben.
Er sollte sich gelegentlich auch darüber informieren, was es bei Homo-Unzüchtigen mit „dauernden Verbindungen“ so auf sich hat.
Weil dem Theologen offenbar Restzweifel bleiben, schiebt er noch ein weiteres – häufig gehörtes – Argument nach:
Es gehe nicht an, „die negative Erwähnung des homosexuellen Geschlechtsverkehrs zur allgemeingültigen Verurteilung aller Homosexualität zu erklären, während man die danebenstehenden Speise-, Reinheits- und Beziehungsgebote selbstverständlich als überholt ansieht“.
Von einem Theologen dürfte man erwarten, daß er weiß, daß es im Alten Testament verschiedene Arten von Gesetzen gibt: Kultgesetze, moralische Gesetze und zivile Gesetze.
Kultgesetze wie Speise- und Reinheitsvorschriften sind an die alte Religion gebunden und wurden zusammen mit dieser abgeschafft.
Dagegen gehört das Verbot der Homo-Unzucht – so wie zum Beispiel die Zehn Gebote – zu den moralischen Gesetzen. Diese Gesetze gelten heute noch genauso wie damals: Morden, Lügen, Stehlen, Homo-Unzucht sind im Neuen Testament genauso verboten wie im Alten.
Schließlich stellt sich Kramer der Stelle im Römerbrief 1,26-27, die an Deutlichkeit kaum mehr zu überbieten ist:
Darum hat sie Gott schändlichen Leidenschaften übergeben. Denn ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen.
Desgleichen verließen die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau und entbrannten in Begierde zueinander. Männer trieben mit Männern Schande und empfingen, wie es sein mußte, den Lohn ihrer Verirrung an sich selber.
Auch diese Stelle unterwirft Kramer seinem schamlosen Verdrehungswerk.
Das Ergebnis: Für ihn ist Röm 1 „kein Argument gegen Segnungsgottesdienste“ von Homo-Paarungen. Denn im Römerbrief gehe es um das Thema der rechten Gotteserkenntnis.
In diesem Zusammenhang benütze der Heilige Paulus den Homo-Geschlechtsverkehr – mehr zufällig – nur „als plastische Illustration des Verfallens an sich selbst“.
Doch diese frei gewählte „Illustration“ könne nicht als generelles Urteil der Bibel über „homosexuelle Menschen heute“ gelten – behauptet er frisch drauflos.
Denn – Kramer wiederholt seinen Kehrvers – in der Bibel sei die Homosexualität, „wie sie heute bei ungefähr fünf bis zehn Prozent der Männer und Frauen festgestellt werde“, nirgends ein Thema.
Wie bitte? Nirgends ein Thema?
Wenn die homo-unzüchtige Behauptung, daß Homo-Unzüchtige von Gott geschaffen wurden, stimmt, dann ist höchst erklärungsbedürftig, warum der Schöpfer diese seine angeblichen Geschöpfe in der Heiligen Schrift des Neuen und Alten Bundes so souverän vergessen hat.
Damit erweist sich die These von Professor Kramer als böser Bumerang.
Statt zu behaupten, daß die Bibel nicht sagt, was sie sagt, wäre es für ihn ehrlicher, wenn er die Bibel sein ließe und die Homo-Unzucht aus der moralischen Dekadenz der reichen Staaten des Westens erklären würde.
© Titelbild: „RauchDickson“, CC
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Donnerstag, 3. April 2008 12:22
klardenker: Menschen
Ich kenne etwa 10 Priester persönlich. Sieben davon sind homosexuell.
Ich denke nicht, dass wir diese Diskussion weiter führen sollten. Homosexuelle sind Menschen. Wer die Menschenwürde missachtet, handelt gegen jegliches Grundgesetz. Die Geschichte lehrt es uns.
Und – by the way: Die Kirche als Institution hat erst vor einigen Jahren anerkannt, dass die Welt keine Scheibe ist …
Ich denke nicht, dass wir diese Diskussion weiter führen sollten. Homosexuelle sind Menschen. Wer die Menschenwürde missachtet, handelt gegen jegliches Grundgesetz. Die Geschichte lehrt es uns.
Und – by the way: Die Kirche als Institution hat erst vor einigen Jahren anerkannt, dass die Welt keine Scheibe ist …
Mittwoch, 16. Januar 2008 10:41
Gerhard: Einspruch
Gerade „entdecke“ ich hier diesen Artikel. Was kreuz.net so vehement bestreitet, das erlebe ich selber als homosexueller Mensch aber sehr wohl ganz konkret: die Liebe zu einem anderen Menschen. Ich frage mich, warum die heterosexuellen Schreiber in kreuz.net so tun, als wüßten sie besser, was homosexuelle Menschen erleben, als diese selbst?!
Mittwoch, 19. Dezember 2007 18:24
Nachtlaterne: mein lieber ziegler,
wenn das wort gottes unwichtig ist dann sind sie weniger als ein neutrum!
Mittwoch, 21. November 2007 22:38
Dr. Lothar Ziegler: Homos in der Bibel
Was in der Bibel dazu steht, ist für einen Christen eigentlich unwichtig. Das Christentum ist eine keine Buchreligion, der Buchstabe tötet bekanntlich. Auslegen kann man so oder so. Bibel ist tautologisch, immer wahr, so oder so. – Wenn alle schwul oder lesbisch werden, nur noch dem Gott Onan huldigen, ist es bald aus mit dem Tier- und Pflanzenfresser; diesen Fall hat der objektive Geist wohl längst durchsimuliert. Nach Helen Fisher ist the sexyiest animal on earth the women, sie part sich schon immer auch mit wo-men, wenn kein men mit meat or money in Sicht. Warum sich Männer paaren, weiß wohl auch nur der liebe Gott oder Objektive Geist, einst als Jesus Christus mal erschienen – sich nach den Berichten unverheiratet wieder davon gemacht. Kurz – die Endzeit der Menschheit ist mit den Grünen Lesben und Schwulen noch nicht eingeläutet, meine Rente und die meines Kindes scheint (noch) gesichert zu sein. Darauf kommt es wohl doch an. Ganz profan oder ?
Sonntag, 18. November 2007 21:47
seraphincgn: Yaoi.
darf ich auch mit kommen ?
ODer will man mich da auch net so wie hier :D
ODer will man mich da auch net so wie hier :D
Samstag, 17. November 2007 11:23
Yaoi: @ raindance1:
Sie können mit mir ja auch die nächste YaYuCo fahren.
Und dort erzählen wir allen anderen Gästen, das wir uns auf kreuz.net kennen gelernt haben. Der größten Homo-Kontaktbörse nach Gayromeo.
Und dort erzählen wir allen anderen Gästen, das wir uns auf kreuz.net kennen gelernt haben. Der größten Homo-Kontaktbörse nach Gayromeo.
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