Trug Papst Johannes Paul II. sein Brustkreuz oder nicht? Ein Rabbiner nimmt es mit der Wahrheit nicht allzu genau.
Johannes Paul II. im Jahr 2000 an der Klagemauer.
(kreuz.net, Jerusalem) Bei der jüngsten Heiligland-Fahrt der Österreichischen Bischofs- konferenz kam
es an der Klagemauer zu einem Eklat.
Nach Angaben der Tageszeitung ‘International Harald Tribune’ wurde
den dreizehn Prälaten der Zugang zur Klagemauer verwehrt, weil sie sich weigerten, ihre Brustkreuze abzunehmen.
Die Bischöfe erhielten von Rabbiner Schmuel Rabinowitz, der für den Ort zuständig ist, ein Ultimatum:
Sie sollten entweder ihre Kreuze verschwinden lassen oder sich hinter die Absperrung begeben, die den
Gebetsplatz vor der Klagemauer abgrenzt.
Die Bischöfe bliesen zum Rückzug. Vor der Grazer ‘Kleinen
Zeitung’ nannte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn den Ort hinter der Abschrankung einen „Ehrenplatz“,
von dem aus die Bischöfe in „angemessenem Abstand“ an den jüdischen Kulthandlungen hätten teilnehmen
können.
Dagegen sprach ein Vertreter der österreichischen Botschaft von einem „enttäuschenden Augenblick“.
Die Bischöfe wurden vorgängig nicht informiert, daß das Tragen von Kreuzen „ein Problem“ wäre.
Rabbiner
Rabinowitz rechtfertigte sich, daß der Ort für alle Religionen offen sei. Doch werde erwartet, daß
das „Empfinden der Juden“ nicht verletzt werde:
Johannes Paul II. mit Brustkreuz an der Klagemauer
„Auf diese Weise [mit Brustkreuzen] auf dem Vorplatz
und beim Treffen mit mir zu erscheinen, ist beleidigend und provokativ“ – so Rabinowitz vor der Tel Aviver
Tageszeitung ‘Maariv’:
„Ich erklärte ihnen, daß der Papst [Johannes Paul II.] an der Klagemauer nicht
mit einem Kreuz erschienen ist, sondern es versteckt hat.“
Johannes Paul II. besuchte die Klagemauer
im Jahr 2000 und betete davor.
Auf Photos ist sichtbar, daß er dabei sein Brustkreuz offen trug.
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64 Lesermeinungen
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#65 Samurai 11:43:06 | Dienstag, 20. November 2007
@ Ofterdingen Wenn man den Evangelien glauben darf, wurde Jesus hingerichtet, weil er behauptete, er sei
der König der Juden. Damit hätte er gegen den vom römischen Kaiser eingesetzten Prokurator Pilatus
gehandelt –> Aufruhr-> Hochverrat. Auf den Stand aber die Todesstrafe. Wenn er gegen die religiösen Auffassungen
der jüdischen Religion gehandelt hätte, wäre der Sanhedrin – und nur (!) der – zuständig gewesen.
Auch unter dem Aspekt, daß es Bevölkerungsgruppen gab, denen der Tod Jesu passte/gepasst hätte, wäre
Jesus – wäre er vom Sanhedrin verurteilt worden (was rechtlich nicht möglich war) – nicht gekreuzigt,
sondern gesteinigt worden. Was Hitler betrifft: Sicher wurden die Geschwister Scholl vom Amtsgericht (!)
München verurteilt bzw. von Richter Freisler, aber die deutschen Justizbeamten – einschliesslich der
Richter – waren nicht auf den Staat, sondern auf den Führer vereidigt, daß heisst, sie dienten direkt
Hitler. Ebenso wie Pilatus, der als Prokurator das Urteil hätte verhindern können, direkt vom Kaiser
eingesetzt worden war und diesem gegenüber verpflichtet war. Samurai
@ Ofterdingen Schwer zu kapieren, was? Die Hinrichter in München waren Vertreter des Staats. Ergo war
auch das Staatsoberhaupt mitverantwortlich. Sie aber machen jene, die unter einem Besatzungsregime standen
(die Juden) für die Taten der Besatzer verantwortlich. Das sind schon logische Purzelbäume, die Sie
hier schlagen.
#62 Benedikt 23:55:30 | Sonntag, 18. November 2007
@ Ofterdingen Ihr Beispiel beweist nur, dass Samurai Recht hat. Genau wie Hitler trugen die Römer in
Person von Pontius Pilatus als Besatzer die Verantwortung für das Todesurteil. Der Römer Pilatus sprach
das Urteil und die Römische Armee führte e aus. Dass Pilatus möglicherweise irgendwelchen Zwängen
unterworfen war mag sein, ändert an seiner Verantwortung jedoch nichts. So oder so waren die Geschehnisse
ohnehin Gottes Wille.
Lieber Samurai, Hinweis!! Jesus wurde von den Römern (!) hingerichtet. Samurai [mehr…] … welche sich
aber in diesem Fall instrumentalieren liessen. Hinweis: Sophie Scholl wurde nicht von Hitler, sondern
von der Vollstreckungsabteilung des Münchner Landgerichts hingerichtet (unwiderlegbar!!!). Hitler trifft
somit, nach Ihrer Logik, überhaupt gar keine Schuld! Zumal er nicht das Urteil gesprochen hat, sondern
der aus Berlin angereisten Richters Roland Freisler des Volksgerichtshofes (dito unwiderlegbar !!!!).
Hitler ist also maximal unschuldig. Oder?
Reise ins Hl.Land. Ich halte das Verhalten des Rabbis an der Klagemauer auch nicht gerade für gelungen.Ich
denke aber das die Reaktion der Österr.Bischöfe angemessen war. Als Gast und die Bischöfe waren Gäste
im Hl.Land benimmt man sich auch wie solche. Andere Länder,andere Sitten: Die Herren Prälaten haben
anscheinend ihr Pektorale nicht verhüllt oder gar ausgezogen,somit mussten sie eben hinter die Absperrung.
In Moscheen zieht man eben die Schuhe aus bevor man diese betritt. In Synagogen zieht man eben eine kleine
Mütze auf bevor man diese betritt. In Christlichen Kirchen zieht man die Mütze ab,bzw.geht nicht mit
T-Shirt oder Shorts hinein. Wenn man nur manche vermeintlichen Kirchgänger bei uns beobachtet,welcher
Kleiderordnung so manche/r unterliegt,wo viele das Haus Gottes mit einem Freibad vertauschen.Mehr als
Vulgär meiner Meinung nach. Ihr seht überall herrschen Regeln und Regularien. Diese sind Gut und angemessen
sonst würde jeder machen was er will. Auch das wäre vielleicht eine Überlegung wert: Wenn ich bei Nachbarn,Bekannten
oder Freunden eingeladen bin ist doch sicher Anstand und Höfflichkeit das oberste Gebot.Ich gehe nicht
in Räume die für mich als Gast eben Tabu sind. Ich meine noch in Erinnerung zu haben das Papst Benedikt
XVI.bei seinem Besuch in einer Moschee in der Türkei sein Pektorale nicht umständlich versteckte. Dem
Iman dort schoß dabei nicht die Zornesröte ins Gesicht. Entweder man akzeptiert die Wünsche des Gastgebers
oder man zieht sich Dezent zurück.
#58 Tarcisius 00:06:06 | Sonntag, 18. November 2007
tja… Rabinowitz wollte wohl nicht durch die Brustkreuze an die Worte seiner Vorgänger erinnert werden:
Ans Kreuz mit Ihm. Wenn Er kein Übeltäter wäre, hätten wir Ihn dir nicht ausgeliefert. Sein Blut komme
über uns und unsere Kinder. Oremus et pro perfidis Judaeis, ut Deus et Dominus noster auferat velamen
de cordibus eorum, ut et ipsi cognoscant Jesus Christum Dominum nostrum.
#57 Nehushtan † 06:31:54 | Freitag, 16. November 2007
Wesentlich… …ist die Weigerung des talmudischen Judentums, mit seiner Schechinah als grosser Hure
Babylon, und auch Jsraels als seinem National-Eggregore, Christus als seinen Messias, den Metathron und
Anthropos des AT, und Logos im Sinne Philon von Alexandriens (einem Bekannten des Paulus) zu aktzeptieren.
Er verkündete El bzw. Elohim als Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs…Ruach Elohim als dessen Heiliger
Geist, weibliche Wortform, wortwörtlich über dem Wasser brütend. Ursprünglicherer Gottesname…in
der Genesis. Das ist wesentlich…die Freimaurerei des schottischen Ritus nach Albert Pike entspricht
dem Satan, Melkart-Moloch, als Luzifer. Sie konkurriert und verbündet sich mit dem Zionismus…ebenso
mit der anti-christlichen Freimaurerei der Muslim-Bruderschaft. „Ich sehe in naher Zukunft eine Krise
heraufziehen. In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation, und in Zeiten der Feindseligkeiten
konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie,
selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methode in Frage
stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen,
und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in
den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.“ So geäußert von Abraham Lincoln,
ehemaliger Präsident der USA, am 21. November 1864
#56 Seefeldt 15:20:16 | Mittwoch, 14. November 2007
nicht schrecklich, bloß bedauerlich Ich bin Christ, aber für mich ist es keineswegs schrecklich, die
jüdische Verstocktheit zu sehen. Da empfinde ich lediglich einiges Bedauern über so viel Verstocktheit.
Da weilte Christus, also Gott, mitten unter ihnen, wirkte Taten ohnegleichen, und doch verweigerten so
viele Juden den Glauben an den wahren Gott, eben Christus. Das ist schon kaum zu verstehen. Und was die
Sache mit den angeblich 2000 Jahren Mord und industrielle Vernichtung angeht: Es waren Juden, die Christi
Kreuzigung erpreßten, und es waren wiederum Juden, die als erste Christen wegen ihres Glaubens ermordeten
(z.B. den heiligen Stephanus, der aber keineswegs das einzige christliche Opfer jüdischer Fanatiker war).
Vergessen wir bei dieser Gelegenheit auch nicht, daß der Jude Karl Marx die schlimmste und verhängnisvollste
Irrlehre verbreitete – nämlich den Kommunismus. Vergessen wir außerdem nicht den überproportionalen
jüdischen Anteil an den bolschewistischen Führungskadern und die von diesen begangenen Massenverbrechen.
Und vergessen wir schon gar nicht, daß Juden selbst seit 1948 Täter sind, nämlich die Palästinenser
unterdrücken, entrechten und terrorisieren. Juden haben schreckliches Leid erlebt, durch Nazis, durch
Polen und viele andere. Aber Juden haben auch schreckliche Untaten begangen. Es gibt sowohl jüdische
Opfer als auch jüdische Täter. Und zum guten Schluß noch: wir Christen haben Gottes Offenbarung angenommen.
Der Glauben ist somit bei uns, der Irrglauben aber u.a. bei den Juden.
#55 Samurai 15:12:55 | Mittwoch, 14. November 2007
@ matt2 Das, was Sie als „Headbanging“ bezeichnen, hat einen im Grunde simplen Grund – eigentlich sogar
zwei Gründe: 1. Die Schüler in den Thoraschulen (den Jeshiwot) besassen früher natürlich nicht jeder
eine Thora, sondern die Schule besass eine. Wenn jemand einen Abschnitt lass, sass er in der Mitte und
die anderen beugten (!) sich abwechselnd darüber, um den Text mitlesen zu können. Darüber hinaus verneigten
sich viele orthodoxe Juden aus zwei Gründen beim Gebet: 1. weil sie sich vor Gott (und seinem Wort, der
Thora) verneigten, und 2. weil sie so mit Leib und Seele beteten. Die „Klagemaurer“ wird teilweise wegen
der Klage über die Zerstörung Jerusalems so genannt, die an der Maurer offensichtlich wird, denn diese
ist der Rest der Westmauer (!) des Tempels. In Israel wird übrigens nicht von der Klagermauer, sondern
von der Westmauer gesprochen. Samurai
Erste Lesung im Jahreskreis: 32. Woche – Mittwoch Lesung aus dem Buch der Weisheit. Hört, ihr Könige,
und seid verständig, lernt, ihr Gebieter der ganzen Welt! Horcht, ihr Herrscher der Massen, die ihr stolz
seid auf Völkerscharen! Der Herr hat euch die Gewalt gegeben, der Höchste die Herrschaft, er, der eure
Taten prüft und eure Pläne durchforscht. Ihr seid Diener seines Reichs, aber ihr habt kein gerechtes
Urteil gefällt, das Gesetz nicht bewahrt und die Weisung Gottes nicht befolgt. Schnell und furchtbar
wird er kommen und euch Bestrafen; denn über die Großen ergeht ein strenges Gericht. Der Geringe erfährt
Nachsicht und Erbarmen, doch die Mächtigen werden gerichtet mit Macht. Denn der Herrscher der Alls scheut
niemand und weicht vor keiner Größe zurück. Er hat klein und groß erschaffen und trägt gleiche Sorge
für alle; den Mächtigen aber droht streng Untersuchung. An euch also, ihr Herrscher, richten sich meine
Worte, damit ihr Weisheit lernt und nicht sündigt. Wer das Heilige heilig hält, wird geheiligt, und
wer sich darin unterweisen läßt, findet Schutz. Verlangt also nach meinen Worten; sehnt euch danach,
und ihr werdet gute Belehrung empfangen. (Weish.6,1-11)
schrecklich Es mußt für die Christen schon schrecklich zu sehen sein, wie auch nach 2000 Jahren Mord
und industrieller Vernichtung die Juden an ihrem Glauben festhalten. Weil sie damit begreifen müssen,
daß ihr Grlauben eine Irrlehre ist, nix, als ein Irrtum in der Person.
#52 franziskus 07:12:00 | Mittwoch, 14. November 2007
Staatskirchenmacht Ein bisschen verliebt sind österreichische Bischofe oder Kapitulare schon in ihre
altehrwürdigen, vergoldeten Brustkreuze, auf denen eingraviert ist, welcher weltliche Herscher oder Kaiser
sie verlien hat.
#51 matt2 † 05:45:56 | Mittwoch, 14. November 2007
Zu beklagen ist nur eines: die Verstocktheit der Juden… wenn sie ihr Headbanging an die Mauer machen,
wie üblich um dabei gesehen zu werden, dass ihre Hüte und Bärte hüpfen, dann sollen sie doch ihren
Eigensinn beklagen. Wir Christen haben diesen Unverständigen und am Herzen Unbeschnittenen keine Besuche
abzustatten und uns den Kultstätten ihres Eigensinns zu unterwerfen. Warum muss der Jude leiden? Weil
er Gott verachtet, deshalb. Die Oberhirten begeben sich ja in ihrer Christusverleugnung ganz auf das Niveau
der Juden. Sie wissen anscheiend nicht mehr welchen Glauben sie vertreten. Wenn es von ihnen gefordert
ist, dann tun sie nur zaghaft.
#50 Seefeldt 03:24:40 | Mittwoch, 14. November 2007
Christus sandte zur Mission ALLER Völker – einschließlich der Juden Christi Auftrag ist klar: alle Völker
sind zu missionieren – und „alle“ schließt eben das jüdische Volk mit ein. Christus selbst sagte zu
den Juden, daß sie Gott nicht kennen (Joh 8, 54f). Und es waren Juden, die Christus als erste missionierte.
Es waren wiederum Juden, die als erste von den Aposteln missioniert wurden. Viele Christen erlitten dabei
den Martyrertod, als erster der heilige Stephanus. Da schon Christus selbst Juden missionierte, da seine
ersten Apostel Juden missionierten, ist es klar, daß Christi Missionsauftrag auch den Juden gilt. Die
Kirche betete ja auch bis in die 1960er in den Großen Fürbitten zum Karfreitag um die Bekehrung der
Juden, die traditionelle Piusbruderschaft tut das bis heute. Vergessen wir nicht: in Christus ist das
Heil, das ewige Leben. Jedem bekehrten Menschen und damit auch jedem bekehrten Juden wird durch die Bekehrung
zu Christus der Weg zu diesem Heil geöffnet. Somit ist jede Bekehrung ein Geschenk für den Bekehrten,
wie es kein größeres geben kann. Vergessen wir auch nicht: Christus mahnte uns Christen, mit anderen
Menschen christlich umzugehen – natürlich auch mit Nichtchristen. Das heißt auch, daß man Andergläubige
zwar möglichst bekehren sollte, sie aber immer respektiert. Und dieser Respekt verbietet es, Heiligtümer
anderer ohne Bekehrungsziel zu schänden. So wäre beispielsweise eine Beschädigung der Klagemauer unchristlich;
dagegen war das Fällen der Donareiche zum Beweis der Machtlosigkeit fremder Götter vertretbar.
@Seefeldt u. der Abgrenzung Jesu von den Juden Sie haben hier erstaunlich nachvollziehbar darlegen können,
wer Jesus eigentlich ist und wie „wenig“ er mit den Juden zu tun hat. Was meinen Sie, könnte diese Ihre
Sichtweise denn nicht einer Argumentation gegen den „Neokatholizismus“ dienlich sein, der lehrt, eine
Judenmission sei unnötig, da die Juden ja schon immer beim Vater (Gottvater) gewesen seien?
#47 engelhardt † 22:41:23 | Dienstag, 13. November 2007
Mal wieder typisch Das uebliche Nazigesochs hat mal wieder einen Vorwand gefunden, seine antsemitische
Jauche abzuladen. Ekliges Pack. Sowas gereicht Deutschland nur zur Schande.
#44 Seefeldt 22:00:02 | Dienstag, 13. November 2007
Davids Nachfolger Zur Frage der Erbfolge von David: als Nachkomme Davids wird nur der heilige Josef benannt,
der ja nur Christi Pflegevater war. Die heilige Gottesmutter Maria hat mit dem Erbfolge Davids nichts
zu tun; sowohl Matthäus als auch Lukas schreiben nur dem heiligen Josef die Herkunft aus dem Hause David
zu. Christus wird eben nach jüdischem Brauch dem Geschlecht des Pflegevaters zugeordnet, was aber mit
Christi Wesen und seiner wirklichen Abstammung nichts zu tun hat.
#43 misterunknown 21:48:08 | Dienstag, 13. November 2007
@Nachtlaterne ja was denn dann? Es ist doch eindeutig, daß er es getragen hat, oder halten Sie das für
eine Fotomontage? Unabhängig davon: es gibt ja auch die entsprechenen Video-Dokumente, ich hab den besuch
an der Klagemauer selbst im TV gesehen, und selbstverständlich trug der Papst sein Pectoralkreuz. Der
Rabbiner hat eine blühende Fantasie.
#41 Nachtlaterne 21:31:19 | Dienstag, 13. November 2007
und wieder wurden… …GEFÜHLE VERLETZT!!!!! Selst der Papst, ich wieder: DER PAPST!!!! trug nicht sein
Brustkreuz, selbst wenn es auf dem Bilde zu sehen ist!!!!!
@Alois Bischof wg. Abstammung Jesus Können sie die „soziologische Abstammung“ von Josef mal etwas genauer
theologisch erläutern. Und wieso bestimmte die Abstammung von der Mutter die „Blutlinie“? Und warum widersprechen
sich in diesem wichtigen Punkt die beiden Evangelisten? Spielt die Erbmasse von „Gott“ in dieser Diskussion
keine Rolle?
#38 Fragender 20:04:05 | Dienstag, 13. November 2007
Etwas verwirrend… Wir Katholiken, die wahren Juden im einzigen Israel, dem Königreich Gottes, der Kirche,
haben den Tempel an jedem Ort, Tempel unseres Gebetes, und der hl. Eucharistie, … ich glaube das ist
für Laien etwas zu schräg…
#37 matt2 † 19:57:35 | Dienstag, 13. November 2007
ich finde es immer wieder erstaunlich… wie es Leute verstehen vom göttlichen Wesen zu schwadronieren
und was Christus nicht alles ist. Wahrer Mensch ist er und wahrer Gott. Eigentlich müssten sie sich bei
all dem Gerede ja schon selbst eingestehen Götter zu sein. Na, das hat Jesus ja auch gesagt. Sie können
ja nicht einmal das Verhältnis von Gott und Mensch vernünftig definieren. Was ist denn jetzt einmal
ganz einfach gefragt das Wesen des Menschen. Der ist ja zumindest laut Bibel Ebenbild Gottes. Wie ist
denn sein Wesen im Verhältnis zum göttlichen, das möcht mich jetzt einmal interessieren.
#36 Alois Bischof 19:41:38 | Dienstag, 13. November 2007
@Waldemar Soziologisch entstammte er Joseph (als Mitglied dessen Familie) dem davidischen Königshaus.
Genetisch entstammte er lauter der Gottesmutter Maria, die aber auch dem davidischen Königshaus und der
königlichen Blutlinie entstammte. Also beiderseits Sohn Davids. Sowohl für die ungläubigen Juden, sowie
für die Christen mit ihrem Wissen über die jungfräuliche Empfängnis und Geburt des Heilandes.
@seefeld Wenn Jesus nun weder von Maria noch von Joseph abstammt, wieso wird er dann in der Erbfolge von
David aufgeführt? Obwohl, hier sind sich die Evangelisten Matthäus und Lukas ja nicht ganz einig, wer
und wieviele Vorfahren zwischen Jesus und David lagen. Und verstanden habe ich diese Abkunft von David
eh nicht, da doch Josef gar nicht sein Vater war. So ein DNA-Test an einer oder mehrerer der Vorhäute
Jesus könnte einen Haufen von Fragen, die seit 2.000 Jahren intensiv diskutiert werden, sicher beantworten.
Verrat Wer an der Klagemauer klagt und weint, ist ein Verräter in meinen Augen. Den Tempelkult brauchen
wir nicht mehr. Die Opfer des alten Bundes sind erfüllt im Kreuzesopfer, täglich erneuert auf den Altären
der Römisch-Katholischen Kirche. Der Untergang des Tempels war prophezeit worden von Unserem Herrgott
und die Talmudiker haben schon gar kein Recht auf eine Kultstätte. Ihre Opfer sind noch wertloser als
die der Juden um 50 n. Chr., und sogar auf deren Tieropfer war nicht Gottes Segen. Wir brauchen kein irdisches
Israel, keinen Tempelkult, mehr. Wir Katholiken, die wahren Juden im einzigen Israel, dem Königreich
Gottes, der Kirche, haben den Tempel an jedem Ort, Tempel unseres Gebetes, und der hl. Eucharistie, auch
sind wir nicht mehr Volk und Etnie gebunden. Deswegen sollte kein katholischer Papst sich an die Klagemauer
begeben, geschweige denn dort ein Gebet einfalten. Als würde es erhört. Der Tempel ist eine schöne
historische Stätte unserer Heilsgeschichte, aber ihr Untergang war dem Willen Gottes nach.
#32 Seefeldt 18:32:34 | Dienstag, 13. November 2007
Christus ist Gott Wenn die Kirche Christi Beschneidung gedachte und die entsprechende Reliquie ehrt, heißt
das doch noch lange nicht, daß sie damit Christus zum Juden macht. Sie verehrt eben alles, was sie an
Christus verehren kann. Da Christus wahrer Mensch ist, hat er natürlich auch als Mensch seinen Chrosomensatz –
der aber ausschließlich seinem göttlichen Wesen entspricht. Wenn hier jemand mich der Dummheit bezichtigt,
weil ich Christi Menschheit geleugnet habe, sollte er sich besser an die eigene Nase fassen. Denn ich
schrieb wiederholt, daß Christus auch wahrer Mensch ist. Wichtig, sehr wichtig sogar ist aber, daß Christus
auch als Mensch sein göttliches Wesen beibehalten hat, eben eines Wesens mit dem Vater ist, wie es das
Große Glaubensbekenntnis verbindlich für alle Christen festlegt. Christus ist Gott und wurde aus dem
Vater geboren vor aller Zeit (so wiederum das Große Glaubensbekenntnis) – und damit stammt er von keinem
Menschen ab, weder von seinem Pflegevater Josef noch von seiner Mutter Maria. Wesensmäßig ist Christus
eindeutig Gott, nicht Jude; konfessionell ist Christus natürlich Christ; aber rein juristisch, vor dem
Gesetz kann man Christus schon als Juden bezeichnen (s. auch die Beschneidung). Doch das Gesetz ist nichts
gegenüber Christi göttlichem Wesen. Darauf, auf Christi göttliches Wesen, kommt es an. Ich bin übrigens
kein Anhänger des Markion; Markion hat sich beispielsweise mit seinem Demiurgen als Weltenschöpfer fürchterlich
geirrt. Aus Platzgründen später mehr
@ Seefeldt Jesus wurde nicht beschnitten, weil er Jude wäre (das ist er nicht, er ist Gott und nur Gott,
auch als Mensch) Das ist so unfassbarer Unsinn, wie es dümmer nicht mehr geht. Und es ist häretisch,
denn Jesus war nicht NUR Gott AUCH als Mensch, sondern er war WAHRER Gott UND WAHRER Mensch. Und wenn
er schon nicht durch seine jüdische Abstammung durch Maria Jude gewesen sollte, wurde er es allerspätestens
durch die Beschneidung. sondern er weil er unter Juden lebte und es dort eben Brauch ist – ein ausgesprochen
übler und widerlicher Brauch übrigens, wie es auch die Scheidenbeschneidung bei Mädchen ist. Ah, Sie
sind als ein Anhänger des Markion und damit ein Häretiker! Denn das, was Sie sagen, fällt auf Gott
selbst zurück – die Beschneidung wurde nämlich von Gott selbst eingeführt (Gen 17,10 et al.). ENTWEDER
müssen Sie also behaupten, dass Gott „üble und widerliche Bräuche“ eingeführt hat, oder aber Sie müssen
den Offenbarungscharakter des AT leugnen und sind damit ein Anhänger des Markion. In beiden Fällen häretisch.
Christi Vater ist Gott Vater, und Jesus wurde von einer Jungfrau geboren – soviel zum genetischen Thema.
Da ja die Vorhaut Christi noch verehrt wird, frage ich Sie: Was für DNA wird man dort finden? Da Christus
wahrer Mensch war (Konzil von Chalkedon), muss er auch DNA gehabt haben wie jeder andere Mensch. Und die
bestand demnach zur Hälfte aus marianischer und zur Hälfte aus göttlicher DNA? Da müsste man bei der
Vorhaut Jesu ja to
@seefeld wegen Beschneidung Wenn Jesus „lediglich“ unter Juden aufwuchs und nicht selbst ein war, warum
hat dann die R.K. Kirche das Fest seiner Beschneidung bis vor etwa 40 Jahren jährlich gefeiert und warum
wird seine Vorhautnicht ur einmal sondern vielfach als eine der höchsten Reliquien angesehen und verehrt?
Und zur Genetik: Ich bin sicher, daß Jesus wie alle anderen Homo Sapiens einen vollständigen Chromosomensatz
hatte, darunter auch die Y-Chromosomen seines Vaters und nicht nur die X-Chromosomen seiner Mutter, sonst
hätte er keinen Penis gehabt und den mußte er wegen der Beschneidung ja gehabt haben. Das Thema der
mütterlichen Jungfrau lassen wir lieber mal hier weg, wird sonst zu kompliziert.
Was war… … eigentlich das Problem? Ich versteh nicht, warum es nicht möglich ist, das Kreuz abzulegen,
während man diese Stätte betritt… Zum vorletzten Kommentar noch meine Meinung: das Christentum wird
nicht durch andere Religionen diffamiert. Das Christentum sorgt schon selbst dafür, dass der Ruf nicht
der allerbeste ist. Ich denke dabei zB an geschiedene Menschen, die teilweise in der Kirche nicht mehr
willkommen sind (u.a. auch schon erlebt) oder die Hostie nicht mehr empfangen dürfen. Wobei ja das ja
das kleinste Übel ist…
#28 Seefeldt 17:36:08 | Dienstag, 13. November 2007
Christus, Kreuzigung, Kleidung, Kreuze und Neujahr Jesus wurde nicht beschnitten, weil er Jude wäre (das
ist er nicht, er ist Gott und nur Gott, auch als Mensch), sondern er weil er unter Juden lebte und es
dort eben Brauch ist – ein ausgesprochen übler und widerlicher Brauch übrigens, wie es auch die Scheidenbeschneidung
bei Mädchen ist. Christi Vater ist Gott Vater, und Jesus wurde von einer Jungfrau geboren – soviel zum
genetischen Thema. Zum Thema Kreuzigung: gerade das ist ein ganz wichtiger Punkt, daß da nicht irgendein
Mensch gekreuzigt wurde, sondern Gott, Gott Sohn in seiner menschlichen Natur. Und genau das steckt wohl
auch in den Versuchen, Jesus zum Juden zu machen, nämlich dem Christentum die Grundlage zu entziehen.
Zum Thema Kleidung an heiligen Stätten: so wie auch ich es ablehne, daß man in unziemlicher Kleidung
in die Kirche geht, so lehne ich es auch ab, in unziemlicher Kleidung in eine Moschee oder beispielsweise
an die Klagemauer zu gehen. Auch wenn man den Glauben anderer nicht teilt, sollte man doch deren Glauben
respektieren. Ich finde es aber dennoch intolerant, den Bischöfen das Kreuztragen zu verbieten. Immerhin
zeigt das aber, wie feindlich viele Juden tatsächlich gegenüber Christus und den Christen eingestellt
sind. Wir Christen sollten das endlich zur Kenntnis nehmen. Der 1.Januar ist mittlerweile der Heiligen
Gottesmutter geweiht – meiner Meinung nach eine weitaus bessere Weihe.
#27 ExBochumer † 17:21:06 | Dienstag, 13. November 2007
Das Kreuz ist den Juden ein Ärgernis – wie dieser Religionsdiener der Juden zeigt: Da ist also einerseits
die Anerkennung der universalen Herrschaft Jesu Christi, dem die Würdigung der ganzen Schöpfung zuteil
wird, die wie ein zu seinen Füßen kniender Untergebener angesehen wird. Anderseits wird durch die Zustimmung
zum Glauben Christus für wesensgleich in der göttlichen Gestalt oder Befindlichkeit erklärt und als
damit anbetungswürdig dargestellt. 4. Die Bezugnahme in diesem Hymnus auf das Ärgernis des Kreuzes (vgl.
1 Kor 1,23) und zuvor auf die wahre Menschheit des fleischgewordenen Wortes (vgl. Joh 1,14) verbindet
sich mit dem Ereignis der Auferstehung und findet in ihm ihren Höhepunkt. Auf den Gehorsam und das Opfer
des Sohnes folgt als Antwort die Verherrlichung durch den Vater, mit der die Anbetung seitens der Menschheit
und der Schöpfung einhergeht. Die Einzigkeit Christi erwächst aus seiner Rolle als Herr der erlösten
Welt, die ihm aufgrund seines vollkommenen Gehorsams »bis zum Tod« verliehen worden ist. Der Heilsplan
findet im Sohn seine endgültige Vollendung, und die Gläubigen sind eingeladen, ihn vor allem in der
Liturgie zu bekennen und seine Früchte zu genießen. Der Christushymnus, den die Kirche seit Jahrhunderten
meditiert, singt und als Leitspruch des Lebens ansieht, führt uns zu diesem Ziel: »Seid untereinander
so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht« (Phil 2,5). Textquelle: www.vatican.va/…aud_20051026_ge.html
#26 Aleph † 17:13:44 | Dienstag, 13. November 2007
Frühmorgens beim ersten Hahnenschrei Die Episteln zum Tage kommen eigentlich recht spät am frühen Abend,
wenn geistliche Lesungen vielleicht keine Wegweisung für den Tag mehr bieten können. Ist es denn nicht
möglich, am Morgen, gleich beim ersten Hahnenschrei eine solche Epistel ins Forum zu stellen zu Genuss
und Belehrung derer, die daran den Tag ausrichten wollen. Das ist effektiver als am späten Nachmittag.
#25 ExBochumer † 17:06:05 | Dienstag, 13. November 2007
Übrigens: Durch die Intoleranz eines Rabbiners wird das gesamte Christentum diffamiert und beleidigt.
Wie wohl ist da die alte Karfreitagsoration von nöten: „Lasset uns auch beten für die treulosen Juden:
Gott, unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf dass auch sie unseren Herrn Jesus
Christus erkennen. / Allmächtiger ewiger Gott, du schließest sogar die treulosen Juden von deiner Erbarmung
nicht aus; erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor dich bringen: Möchten sie
das Licht deiner Wahrheit, welches Christus ist, erkennen und ihrer Finsternis entrissen werden. Durch
ihn, unseren Herrn.“ (Text der seit Jahrhunderten gebeteten Karfreitagsfürbitte von wikipedia übernommen –
einfachheitshalber)
Homecat Ihre Einlassung zeichnet sich durch ein Übermaß an Ethnozentrismus aus. Nur weil es vernünftig
sein mag, das Schuhe-Auszieh-Gebot zu beachten, weil es eben Vernunftgründe dafür gibt, muss eine andere
Respektforderung nicht ebenso vernünftig sein. Das Kreuz verbergen als Vernunfthandlung? Geht’s noch?Wieso
wollte der Rabbi denn die Kreuze nicht sehen? Das ist doch an sich unbegreiflich. ImText wird sein Verhalten
nicht erklärt -leider!
Selbstsucht Wenn ich sowas doch weiß, dann lege ich es doch von mir aus ab. JPII hat es entweder selbst
verschusselt oder war sehr egoistisch. Beides sehr ungeschickt als Papst. Es ist doch auch egal, ob es
was mit Religion zu tun hat oder nicht. Wenn ich bei Japanern zu Gast bin, dann ziehe ich die Schuhe aus,
bei Muslimen wasche ich die Hände vor dem Mahl, im Kongo renn ich 100 Mal um den Brunnen, wenn es sein
muss. Gastfreundschaft und Ehre sind wichtig zu wissen und zu respektieren. Da wird doch der Papst sein
Kettchen ablegen können…
Heutige erste Lesung im Jahreskreis 32. Woche Dienstag Lesung aus dem Buch der Weisheit. Gott hat den
Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen. und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht. Doch durch
den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören. Die Seelen der
Gerechten sind in Gottes Hand, und keine Qual kann sie berühren. In den Augen der Toren sind sie gestorben,
ihr Heimgang gilt als Unglück, ihr scheiden von uns als Vernichtung; sie aber sind in Frieden. In den
Augen der Menschen wurden sie bestraft; doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit. Ein wenig nur werden
sie gezüchtigt; doch sie empfangen große Wohltat. Denn Gott hat sie geprüft und fand sie seiner Würdig.
Wie Gold im Schmelzofen hat er sie erprobt und sie angenommen als ein vollgülitiges Opfer. Beim Endgericht
werden sie aufleuchten wie Funken, die durch ein Stoppelfeld sprühen. Sie werden Völker richten und
über Nationen herrschen. und der Herr wird ihr König sein in Ewigkeit. Alle, die auf ihn vertrauen,
werden die Wahrheit erkennen, und die Treuen werden bei ihm bleiben in Liebe. Denn Gnade und Erbarmen
wird seinen Erwählten zuteil. (Weish. 2,23-3,9)
#21 Samurai 16:36:20 | Dienstag, 13. November 2007
@ HomCat: RE:Regeln Natürlich, beide Seiten hätten entgegenkommen können. Aber es war eben so, daß
der Rabbiner,der für die Betreuung an der „Klagemauer“ zuständig ist, offenbar die Bischöfe darum gebeten
hat, und dann ist es so, daß ich eben darauf eingehe. Und wie schon gesagt: Es waren ja nicht „die Juden“,
die so reagierten, sondern ein (!) Rabbiner. Den Juden also daraus einen Strick zu drehen, was hier manche
leider machen, ist unsinnig. Samurai
#20 Aleph † 16:33:38 | Dienstag, 13. November 2007
Irgendwer hat einen Nutzen vom Nachspiel Wenn das ein solches Sakrileg ist, mit dem Brustkreuz an der
Klagemauer zu erscheinen, sollten die Gastgeber nach Möglichkeit keine Gäste auf diesem Teil des Tempelplatzes
empfangen, wenn ohnehin feststeht, dass Brustkreuze zu deren Ausstattung gehören. Damit wären protokollarische
Engpässe von vorn herein ausgeschlossen. JP II. hat eindeutig ein Brustkreuz getragen. Haben das die
Gastgeber damals beim Papstbesuch willentlich übersehen, oder hat man sich seitens der Gastgeber nicht
gewagt, dem Papst das Entfernen des Brustkreuzes nahezulegen? Nachdem der Besuch der österreichischen
Bischöfe nicht gerade brennend aktuell ist, kommt mir die heiße Story vor, als sei sie gerade dazu ausersehen,
antisemitische Gefühle in Wallung zu versetzen oder um die Bischofsfahrt im Nachhinein in Mißkredit
zu bringen. Irgendwer hat einen Nutzen von dem Nachspiel oder ein diebisches Vergnügen daran.
Regeln Ich finde die Diskussion unnötig. Man sollte IMMER den Nächsten respektieren, gerade, wenn man
Papst ist. Als Papst hätte ich das Kreuz aus Solidarität abgelegt. Ich gebe da den Vorrednern Recht.
Sich selbst zurückstellen ist eine schönere Geste als mit Zwang etwas zu bewirken. Auf der anderen Seite
hätte man ja aber auch für einen hohen katholischen Mann eine Ausnahme machen können. Beide Parteien
verhielten sich streng genommen unreligiös. Was sagt schon ein Kreuz aus? War bei diesem Besuch damals
nicht ein höherer Zweck dahinter? War es nicht die „Entschuldigung“ des Papstes für die Judenverfolgung?
Kann mich aber auch irren…
#18 Pascal123 16:23:05 | Dienstag, 13. November 2007
T- Shirt Ebend der Vorfall dient den Antisemiten und Alt oder Neu Nazis hier wieder als Vorwand Ihre dummen
Vorurteile, wieder hochzuwürgen. Zum kotzen im wahren Sinne des Wortes. Ich würde nie in T-Shirt und
Boxer-Shorts eine Katholische Kirche betreten,obwohl selbst nicht Katholisch, fände ich das unpassend.
Aber was machen Die Redakteure wenn Sie keine dämlichen Artikel schreiben könnten, wie sollen die denn
die Therapiepausen in der Klinik überbrücken. Die haben bestimmt nen eigen Klinikflügel, weil selbst
der größte Irre gegen die noch völlig normal ist.
#17 Karl Rahna 16:22:15 | Dienstag, 13. November 2007
Beschneidung des Herrn Jesus war Mensch und Jude, deshalb wurde er auch im Alter von 7 Tagen beschnitten.
Wieso wird das eigentlich nicht mehr am 1. Januar gebührend gefeiert? Ist das der bekannte Neo-Antisemitismus
von links?
#15 matt2 † 16:19:45 | Dienstag, 13. November 2007
Die Frage ist nciht, wie man sich an jüdischen Kultstädten verhält… die Frage ist, was die Kirche
Christi dort zu suchen hat, was sie sich dabei denkt, wenn sie sich an diesen verruchten Orten erniedrigt.
Natürlich pochen die Juden darauf, dass man „Christus ablegt“, denn sie hassen ihn ja und wollen ihn
nicht vor Augen haben, diese Frevler.
#14 Samurai 16:14:17 | Dienstag, 13. November 2007
@ pascal Genau das ist ja das Problem! Wenn jemand – als Beispiel- mit Shorts und nacktem Oberkörper
in eine Kirche gehen würde, würde es zu Recht beanstandet. Wenn jemand an der „Klagermauer“ in Jerusalem
(einem der heiligsten Orte der Juden) so auftreten würde, würden manche User hier warscheinlich sagen:
Kein Problem, man soll nicht vor den Juden buckeln etc. Zweierlei Maß sind das, leider! Nebenbei: Ich
habe einmal – es war brüllendheisser Sommer – erlebt, daß ein Jugendlicher sonntags mit Shorts und T-Shirt
in die Messe kam und – niemand etwas sagte. Bei den Temperaturen damals um die 35 Grad)? Samurai
#13 Pascal123 16:08:16 | Dienstag, 13. November 2007
Gut Verhalten Wenn ich in eine Katholische Kirche möchte, dann muss ich meine Mütze abnehmen. Frauen
dürfen nicht Schulterfrei bekleidet sein und Röcke tragen die über dem Knie aufhören, das muss ich
respektieren und tue dies gern. Wenn es also das empfinden der Juden verletzt ein Brustkreuz zu tragen,
dann haben die Herren Bischöfe das zu respektieren. Katholiken sind doch auch pingelich wenn es um Ihr
Ehrempfinden geht. Nur bei Juden ist das wieder schlimm. Und der Beitrag von Axtkopf sollte gelöscht
werden, dämlicher Antisemit, sorry aber das musste raus.
#12 Samurai 16:00:51 | Dienstag, 13. November 2007
@ Seefeldt Dann habe ich mich wohl geirrt, denn bisher habe ich angenommen, Jesus wäre beschnitten worden,
aber offenbar wurde lediglich der ewige Gott beschnitten. Andererseits: Starb Jesus am Kreuz, oder ist
dort kein Mensch, sondern nur Gott gestorben, dann läge aber ein Paradoxum vor, denn kann man Gott töten?
Samurai
#11 matt2 † 15:59:56 | Dienstag, 13. November 2007
Die sich heute Juden nennen verachten Christus… Christus war gesandt als Messias für das Volk der Juden,
das Gott sich ausgewählt hat. In seiner Person sollten sie ihren König und die Erfüllung ihrer Gesetzesreligion
erkennen. Manche taten dies auch und wurden Christen, andere blieben verstockt. Diese nennen sich Juden
bis heute. Diese Menschen haben nicht den rechten Glauben und sind verstockt. Sich vor ihnen zu demütigen
ist Unsinn.
@seefeld Jesus war Mensch und Jude, deshalb wurde er auch im Alter von 7 Tagen beschnitten (und das gleich
13 oder 14 Mal, zumindest so oft gibt es seine Vorhaut noch in verschiedenen Reliqiuienschreinen, siehe
z.b. Wikipedia unter dem Suchbegriff Praeputium Sanctum). Eventuell könnte an den Vorhautresten ein DNA-Test
gemacht werden, dann ließe sich seine genetische Abstammung bezüglich Vater und Mutter und weiterer
Vorfahren genauer klären.
#9 Seefeldt 15:44:49 | Dienstag, 13. November 2007
zu Christi Gott- und Menschheit Gott ist ewig, und er wird ewig sein. Auch Christus ist Gott, eines Wesens
mit dem Vater. Somit ist auch Christus ewig und wird ewig sein. Den Homo sapiens gibt es dagegen seit
etwa 160.000 Jahren. Auch der Hebräer (Jude in ethnischem Sinne) ist ein Homo sapiens und kann somit
nicht älter als etwa 160.000 Jahre sein. Gott gibt es also schon lange, bevor es Menschen gab, und das
heißt natürlich auch, daß es Gott schon lange gibt, bevor es Hebräer gab. Da Christus Gott ist, kann
Christus kein Jude sein – auch als wahrer Mensch nicht. Das Große Glaubensbekenntnis beschreibt seine
Menschwerdung sehr genau: „hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist aus Maria der Jungfrau“. Auch
als Mensch ist Christus Gott geblieben, eines Wesens mit dem Vater – und somit auch als wahrer Mensch
kein Jude, sondern eben Gott, wahrer Gott.
@ matt2 Zum einen waren es nicht „die Juden“, die etwas kritisiert haben,sondern ein (!) Rabbiner, also
bitte auf dem Teppich bleiben! Zum anderen waren sowohl Jesus als auch die Jünger JUDEN, auch wenn das
einigen hier offensichtlich entfallen ist. Samurai
@ matt2 Wie ist diese Kirche nur heruntergekommen, wie erniedrigt sie sich vor Menschen, die es garnicht
wert sind, die doch nicht den wahren Glauben haben. Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. Wer
sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden. Was also entspräche christlichem Geist mehr als
sich selbst zu erniedrigen? Ach Moment, das Zitat stammt ja von einem Juden, einem Beschnittenen – dann
gilt es natürlich nicht! Da hört man doch lieber auf die Autorität von matt2 als auf die Worte eines
Juden, selbst wenn Sie in der Bibel stehen…
das ist ja ungeheuerlich… also wieder Arschkriecherei vom Feinsten. Und der liebe Schönborn ist wie
immer an erster Stelle. Wie ist diese Kirche nur heruntergekommen, wie erniedrigt sie sich vor Menschen,
die es garnicht wert sind, die doch nicht den wahren Glauben haben. Sie kommt da angekrochen wie ein Bittsteller
zu den Juden. Wiesehr muss man eigentlich seinen Glauben verachten um sich dermaßen hündischer Unterwürfigkeit
preiszugeben. Diese Oberhirten sind jämmerliche Erscheinungen. Sollen sie doch zuhause bleiben. Was wollen
sie bei den Juden? Eine lächerliche Vorstellung. Die sind wirklich nicht würdig das Kreuz zu tragen.
Man hätte es ihnen dort gleich abnehmen sollen für immer.
@ Axtkopf Da Ihr Beitrag nicht als Ironie zu erkennen ist, bitte ich Sie, sich ausdrücklich zu entschuldigen
oder die Redaktion von kreuz.net, den Beitrag zu entfernen. Denn selbst, wenn der Beitag ironisch gemeint
gewesen sein sollte, wäre er eine Frechheit. Samurai
Axtkopf Ihr Beitrag „um das Heilige Land blutig wieder zu erobern. Man sollte diesem verdammten Pack ihre
Tora zu fressen geben.“ …ist leider nicht deutlich genug als Ironie oder Polemik gekennzeichnet. Sie
sollten sich daher nochmal erklärend zum Inhalt äußern.
#2 virOblationis 14:33:18 | Dienstag, 13. November 2007
Vergleich Man vergleiche dazu die Meldung von 8:19 Sie kamen in Zivilkleidung „Der Besuch der Moscheen
auf dem Tempelberg am frühen Vormittag war ein rein touristischer Programmpunkt gewesen. Nur sieben der
15 Mitglieder der Bischofskonferenz nahmen daran teil. Sie kamen in Zivilkleidung – ohne Bischofstalar
und Kreuz auf der Brust.“