Österreichische Bischöfe beleidigten Rabbiner
Trug Papst Johannes Paul II. sein Brustkreuz oder nicht? Ein Rabbiner nimmt es mit der Wahrheit nicht allzu genau.

Nach Angaben der Tageszeitung ‘International Harald Tribune’ wurde den dreizehn Prälaten der Zugang zur Klagemauer verwehrt, weil sie sich weigerten, ihre Brustkreuze abzunehmen.
Die Bischöfe erhielten von Rabbiner Schmuel Rabinowitz, der für den Ort zuständig ist, ein Ultimatum: Sie sollten entweder ihre Kreuze verschwinden lassen oder sich hinter die Absperrung begeben, die den Gebetsplatz vor der Klagemauer abgrenzt.
Die Bischöfe bliesen zum Rückzug. Vor der Grazer ‘Kleinen Zeitung’ nannte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn den Ort hinter der Abschrankung einen „Ehrenplatz“, von dem aus die Bischöfe in „angemessenem Abstand“ an den jüdischen Kulthandlungen hätten teilnehmen können.
Dagegen sprach ein Vertreter der österreichischen Botschaft von einem „enttäuschenden Augenblick“.
Die Bischöfe wurden vorgängig nicht informiert, daß das Tragen von Kreuzen „ein Problem“ wäre.
Rabbiner Rabinowitz rechtfertigte sich, daß der Ort für alle Religionen offen sei. Doch werde erwartet, daß das „Empfinden der Juden“ nicht verletzt werde:

„Ich erklärte ihnen, daß der Papst [Johannes Paul II.] an der Klagemauer nicht mit einem Kreuz erschienen ist, sondern es versteckt hat.“
Johannes Paul II. besuchte die Klagemauer im Jahr 2000 und betete davor.
Auf Photos ist sichtbar, daß er dabei sein Brustkreuz offen trug.
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Dienstag, 20. November 2007 11:43
Samurai: @ Ofterdingen
Wenn man den Evangelien glauben darf, wurde Jesus hingerichtet, weil er behauptete, er sei der König
der Juden.
Damit hätte er gegen den vom römischen Kaiser eingesetzten Prokurator Pilatus gehandelt –> Aufruhr-> Hochverrat. Auf den Stand aber die Todesstrafe.
Wenn er gegen die religiösen Auffassungen der jüdischen Religion gehandelt hätte, wäre der Sanhedrin – und nur (!) der – zuständig gewesen.
Auch unter dem Aspekt, daß es Bevölkerungsgruppen gab, denen der Tod Jesu passte/gepasst hätte, wäre Jesus – wäre er vom Sanhedrin verurteilt worden (was rechtlich nicht möglich war) – nicht gekreuzigt, sondern gesteinigt worden.
Was Hitler betrifft:
Sicher wurden die Geschwister Scholl vom Amtsgericht (!) München verurteilt bzw. von Richter Freisler, aber die deutschen Justizbeamten – einschliesslich der Richter – waren nicht auf den Staat, sondern auf den Führer vereidigt, daß heisst, sie dienten direkt Hitler.
Ebenso wie Pilatus, der als Prokurator das Urteil hätte verhindern können, direkt vom Kaiser eingesetzt worden war und diesem gegenüber verpflichtet war.
Samurai
Damit hätte er gegen den vom römischen Kaiser eingesetzten Prokurator Pilatus gehandelt –> Aufruhr-> Hochverrat. Auf den Stand aber die Todesstrafe.
Wenn er gegen die religiösen Auffassungen der jüdischen Religion gehandelt hätte, wäre der Sanhedrin – und nur (!) der – zuständig gewesen.
Auch unter dem Aspekt, daß es Bevölkerungsgruppen gab, denen der Tod Jesu passte/gepasst hätte, wäre Jesus – wäre er vom Sanhedrin verurteilt worden (was rechtlich nicht möglich war) – nicht gekreuzigt, sondern gesteinigt worden.
Was Hitler betrifft:
Sicher wurden die Geschwister Scholl vom Amtsgericht (!) München verurteilt bzw. von Richter Freisler, aber die deutschen Justizbeamten – einschliesslich der Richter – waren nicht auf den Staat, sondern auf den Führer vereidigt, daß heisst, sie dienten direkt Hitler.
Ebenso wie Pilatus, der als Prokurator das Urteil hätte verhindern können, direkt vom Kaiser eingesetzt worden war und diesem gegenüber verpflichtet war.
Samurai
Montag, 19. November 2007 01:07
Benedikt: @ Ofterdingen
Schwer zu kapieren, was? Die Hinrichter in München waren Vertreter des Staats. Ergo war auch das Staatsoberhaupt mitverantwortlich. Sie aber machen jene, die unter einem Besatzungsregime standen (die Juden) für die Taten der Besatzer verantwortlich. Das sind schon logische Purzelbäume, die Sie hier schlagen.
Montag, 19. November 2007 00:03
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Bebe,
Adolf ist unschuldig! Die Vollstreckungsabteilung des Münchner Landgerichts ist schuld!
Sonntag, 18. November 2007 23:55
Benedikt: @ Ofterdingen
Ihr Beispiel beweist nur, dass Samurai Recht hat. Genau wie Hitler trugen die Römer in Person von Pontius
Pilatus als Besatzer die Verantwortung für das Todesurteil. Der Römer Pilatus sprach das Urteil und
die Römische Armee führte e aus. Dass Pilatus möglicherweise irgendwelchen Zwängen unterworfen war
mag sein, ändert an seiner Verantwortung jedoch nichts.
So oder so waren die Geschehnisse ohnehin Gottes Wille.
So oder so waren die Geschehnisse ohnehin Gottes Wille.
Sonntag, 18. November 2007 23:45
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Samurai,
Hinweis!!
Jesus wurde von den Römern (!) hingerichtet.
Samurai [mehr…]
… welche sich aber in diesem Fall instrumentalieren liessen.
Hinweis: Sophie Scholl wurde nicht von Hitler, sondern von der Vollstreckungsabteilung des Münchner Landgerichts hingerichtet (unwiderlegbar!!!). Hitler trifft somit, nach Ihrer Logik, überhaupt gar keine Schuld! Zumal er nicht das Urteil gesprochen hat, sondern der aus Berlin angereisten Richters Roland Freisler des Volksgerichtshofes (dito unwiderlegbar !!!!). Hitler ist also maximal unschuldig. Oder?
Jesus wurde von den Römern (!) hingerichtet.
Samurai [mehr…]
… welche sich aber in diesem Fall instrumentalieren liessen.
Hinweis: Sophie Scholl wurde nicht von Hitler, sondern von der Vollstreckungsabteilung des Münchner Landgerichts hingerichtet (unwiderlegbar!!!). Hitler trifft somit, nach Ihrer Logik, überhaupt gar keine Schuld! Zumal er nicht das Urteil gesprochen hat, sondern der aus Berlin angereisten Richters Roland Freisler des Volksgerichtshofes (dito unwiderlegbar !!!!). Hitler ist also maximal unschuldig. Oder?
Sonntag, 18. November 2007 23:34
Samurai: @Tarcisius
Hinweis!!
Jesus wurde von den Römern (!) hingerichtet.
Samurai
Jesus wurde von den Römern (!) hingerichtet.
Samurai
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