[ « 117 118 119 120 121 » ]
Donnerstag, 15. November 2007 08:49
kreuzmeldungen
Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei + Mehr Verwirrung + „Ich habe Gott vermißt“ + Noch eine + Unglückliche Konversion
Benedikt XVI. warnte vor eigenständiger Bibelauslegung.
Benedikt XVI. warnte vor eigenständiger Bibelauslegung.
Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei

Vatikan. Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz zum zweiten Mal über den Kirchenvater Hieronymus († 420). Der Papst stellte Hieronymus als überragenden Bibelausleger vor. Dabei sei er immer in Einheit mit dem kirchlichen Lehramt vorgegangen: „Wir können die Schrift nicht alleine interpretieren, weil wir an zu viele verschlossene Türen kommen und in den Irrtum fallen.“

Mehr Verwirrung

Italien. Die Italienische Bischofskonferenz will den Wortlaut des Vater Unsers und des Ave Marias ändern. Beim Vater Unser soll das bisherige wörtlich aus dem Griechischen übersetzte „und führe uns nicht in Versuchung“, in Zukunft von der Phantasieversion „und verlasse uns nicht in der Versuchung“ ersetzt werden. Das ‘Gegrüßtest seist Du Maria’ soll in Zukunft – wenigstens von den Priestern – mit „Freu’ dich, o Maria“ begonnen werde. Bei den Gläubigen will man das Ave Maria nicht ändern, weil es zu sehr verwurzelt sei, erkannten die Bischöfe. Sie arbeiten bereits seit dem Jahr 2002 an diesen Textänderungen.

„Ich habe Gott vermißt“

Deutschland. Steffen Seibert (47), der Moderator des Heute-Journals im ‘Zweiten Deutschen Fernsehen’, ist katholisch geworden: „Gott hat durch eine große Leere zu mir gesprochen, die ich schmerzlich gespürt habe“, berichtet er in der jüngsten Ausgabe der katholischen Monatszeitschrift ‘stadtgottes’, die von den Steyler Missionaren herausgegeben wird: „Ich habe ihn vermißt“, sagt er. „Es gab einige Begegnungen mit Menschen zur vielleicht genau richtigen Zeit. Es haben sich mir die Augen geöffnet, daß dies der Weg für mich sein sollte.“

Königin Elisabeth
Königin Elisabeth
Noch eine

Deutschland. Der islamische Übersetzer Dr. Hamid Beheschti sandte kürzlich das Bild einer verschleierten Frau an verschiedene Medien und stellte die Frage, wer die abgebildete „Islamistin“ sei.

Unglückliche Konversion

„Die Nachricht von Blairs bevorstehender Konversion macht dennoch viele Katholiken keineswegs glücklich. Als Premierminister hatte er mehrere Positionen vertreten, die dem katholischen Glauben diametral entgegengesetzt sind. So unterstützte er die Abtreibung bis zur 24. Woche der Schwangerschaft, legalisierte die Homosexuellen-Ehe (‘civil partnerships’) und ermöglichte verstärkte Stammzellenforschung an Embryonen.“

Aus einem Bericht der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ vom 13. November.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 18 Lesermeinungen:
Freitag, 23. November 2007 04:06
Kolobrikobrakhan †: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 15. November 2007 23:25
NurEinLeser: „Schließe jeden aus der Kirche aus…“
„…der in einem dieser oder einem anderen Reizthema einen Standpunkt vertritt, der nicht mit der offiziellen Kirchenpolitik überein stimmt.“ – das ist nicht nötig, die schließen sich ja implizit selber von Kirche + Heil aus.

„Damit hätte sich die römisch katholische Kirche dann erledigt.“ – nö, genau umgekehrt – damit „erledigen“ die sich selber.
Donnerstag, 15. November 2007 22:10
Gotthard: @Libertas Ecclesiae
Hat sich Steffen Seibert nicht als UNICEF-Pate für den Gebrauch vor Kondomen im Kampf gegen AIDS ausgesprochen?

Was sollte seine Konversion deshalb unmöglich machen?
Donnerstag, 15. November 2007 22:00
Don Camillo: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei
Deutse Sprache swere Sprache…
Donnerstag, 15. November 2007 19:07
Libertas Ecclesiae: Klare Botschaft
Hat sich Steffen Seibert nicht als UNICEF-Pate für den Gebrauch vor Kondomen im Kampf gegen AIDS ausgesprochen? Die Botschaft der Katholischen Kirche ist in dieser Hinsicht eigentlich glasklar. Ob der Fernsehmann das jetzt begriffen hat? Im vergangenen Jahr war er in noch in seiner Funktion als UNICEF-Pate zusammen mit Heide Simonis auf einer Indienreise. Die UNICEF und Frau Simonis halte ich nicht unbedingt für glaubwürdige Zeugen im Sinne der Katholischen Kirche.
Donnerstag, 15. November 2007 16:21
Aleph: Klarere Botschaft?
„Die Gleichgültigkeit, die ich in der evangelischen Kirche erfahren habe, spürte ich nicht mehr in der katholischen Kirche. Sie schien mir eine klarere Botschaft zu vertreten.“
Franziskus 777@: Wenn die katholische Kirche die klarereBotschaft vertritt, ist das, so vermute ich mal, eigentlich immer noch nicht die Botschaft, die Sie sich erwünscht haben. Das müsste dann die klareBotschaft sein. Im reziproken Verhältnis absteigend vom Superlativ, kann es nur die klareBotschaft sein. Die klarere Botschaft ist der mittelprächtige Komparativ. Ist die klare Botshaft wohl noch im Werden, soll die noch kommen und welche Kirche hätte dann die Ehre die schlichte, klare Botschaft zu vertreten. Die katholische Kirche kann es ja nicht sein mit der klareren Botschaft, wie Sie schon feststellten. Klarer ist: Etwas klar schon, aber doch nicht so, das man in vollem Sinn von Klarheit sprechen könnte. Haben Sie das etwa gemeint?
Alle Lesermeinungen anzeigen 12 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net