Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei + Mehr Verwirrung + „Ich habe Gott vermißt“ + Noch eine + Unglückliche Konversion
Benedikt XVI. warnte vor eigenständiger Bibelauslegung.
Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei
Vatikan. Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz
zum zweiten Mal über den Kirchenvater Hieronymus († 420). Der Papst stellte Hieronymus als überragenden
Bibelausleger vor. Dabei sei er immer in Einheit mit dem kirchlichen Lehramt vorgegangen: „Wir können
die Schrift nicht alleine interpretieren, weil wir an zu viele verschlossene Türen kommen und in den
Irrtum fallen.“
Mehr Verwirrung
Italien. Die Italienische Bischofskonferenz will den Wortlaut des Vater
Unsers und des Ave Marias ändern. Beim Vater Unser soll das bisherige wörtlich aus dem Griechischen
übersetzte „und führe uns nicht in Versuchung“, in Zukunft von der Phantasieversion „und verlasse uns
nicht in der Versuchung“ ersetzt werden. Das ‘Gegrüßtest seist Du Maria’ soll in Zukunft – wenigstens
von den Priestern – mit „Freu’ dich, o Maria“ begonnen werde. Bei den Gläubigen will man das Ave Maria
nicht ändern, weil es zu sehr verwurzelt sei, erkannten die Bischöfe. Sie arbeiten bereits seit dem
Jahr 2002 an diesen Textänderungen.
„Ich habe Gott vermißt“
Deutschland. Steffen Seibert (47), der
Moderator des Heute-Journals im ‘Zweiten Deutschen Fernsehen’, ist katholisch geworden: „Gott hat durch
eine große Leere zu mir gesprochen, die ich schmerzlich gespürt habe“, berichtet er in der jüngsten
Ausgabe der katholischen Monatszeitschrift ‘stadtgottes’, die von den Steyler Missionaren herausgegeben
wird: „Ich habe ihn vermißt“, sagt er. „Es gab einige Begegnungen mit Menschen zur vielleicht genau richtigen
Zeit. Es haben sich mir die Augen geöffnet, daß dies der Weg für mich sein sollte.“
Königin Elisabeth
Noch eine
Deutschland.
Der islamische Übersetzer Dr. Hamid Beheschti sandte kürzlich das Bild einer verschleierten Frau an
verschiedene Medien und stellte die Frage, wer die abgebildete „Islamistin“ sei.
Unglückliche Konversion
„Die Nachricht von Blairs bevorstehender Konversion macht dennoch viele Katholiken keineswegs glücklich.
Als Premierminister hatte er mehrere Positionen vertreten, die dem katholischen Glauben diametral entgegengesetzt
sind. So unterstützte er die Abtreibung bis zur 24. Woche der Schwangerschaft, legalisierte die Homosexuellen-Ehe
(‘civil partnerships’) und ermöglichte verstärkte Stammzellenforschung an Embryonen.“
Aus einem Bericht
der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ vom 13. November.
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17 Lesermeinungen
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#17 NurEinLeser 23:25:57 | Donnerstag, 15. November 2007
„Schließe jeden aus der Kirche aus…“ „…der in einem dieser oder einem anderen Reizthema einen Standpunkt
vertritt, der nicht mit der offiziellen Kirchenpolitik überein stimmt.“ – das ist nicht nötig, die schließen
sich ja implizit selber von Kirche + Heil aus. „Damit hätte sich die römisch katholische Kirche dann
erledigt.“ – nö, genau umgekehrt – damit „erledigen“ die sich selber.
#16 Gotthard 22:10:54 | Donnerstag, 15. November 2007
@Libertas Ecclesiae Hat sich Steffen Seibert nicht als UNICEF-Pate für den Gebrauch vor Kondomen im Kampf
gegen AIDS ausgesprochen? Was sollte seine Konversion deshalb unmöglich machen?
Klare Botschaft Hat sich Steffen Seibert nicht als UNICEF-Pate für den Gebrauch vor Kondomen im Kampf
gegen AIDS ausgesprochen? Die Botschaft der Katholischen Kirche ist in dieser Hinsicht eigentlich glasklar.
Ob der Fernsehmann das jetzt begriffen hat? Im vergangenen Jahr war er in noch in seiner Funktion als
UNICEF-Pate zusammen mit Heide Simonis auf einer Indienreise. Die UNICEF und Frau Simonis halte ich nicht
unbedingt für glaubwürdige Zeugen im Sinne der Katholischen Kirche.
#13 Aleph † 16:21:24 | Donnerstag, 15. November 2007
Klarere Botschaft? „Die Gleichgültigkeit, die ich in der evangelischen Kirche erfahren habe, spürte
ich nicht mehr in der katholischen Kirche. Sie schien mir eine klarere Botschaft zu vertreten.“ Franziskus
777@: Wenn die katholische Kirche die klarereBotschaft vertritt, ist das, so vermute ich mal, eigentlich
immer noch nicht die Botschaft, die Sie sich erwünscht haben. Das müsste dann die klareBotschaft sein.
Im reziproken Verhältnis absteigend vom Superlativ, kann es nur die klareBotschaft sein. Die klarere
Botschaft ist der mittelprächtige Komparativ. Ist die klare Botshaft wohl noch im Werden, soll die noch
kommen und welche Kirche hätte dann die Ehre die schlichte, klare Botschaft zu vertreten. Die katholische
Kirche kann es ja nicht sein mit der klareren Botschaft, wie Sie schon feststellten. Klarer ist: Etwas
klar schon, aber doch nicht so, das man in vollem Sinn von Klarheit sprechen könnte. Haben Sie das etwa
gemeint?
#12 Seminarist 16:21:15 | Donnerstag, 15. November 2007
Katholischer Vaterunser-Text Zur Vaterunser-Übersetzung ist zu sagen, dass wir einen griechischen Text
haben, der philologisch und sprachpsychologisch richtig zu übersetzen ist. Basta! Hier der Text aus der
NT-Übersetzung von Klaus Berger: „Und führe uns an der Versuchung vorbei und befreie uns von dem Bösen.“
#11 Peter-Pan 15:27:55 | Donnerstag, 15. November 2007
Unglückliche Konversion?? „Die Nachricht von Blairs bevorstehender Konversion macht dennoch viele Katholiken
keineswegs glücklich. Als Premierminister hatte er mehrere Positionen vertreten, die dem katholischen
Glauben diametral entgegengesetzt sind. So unterstützte er die Abtreibung bis zur 24. Woche der Schwangerschaft,
legalisierte die Homosexuellen-Ehe (‘civil partnerships’) und ermöglichte verstärkte Stammzellenforschung
an Embryonen.“ Ich hätte einen Vorschlag an den Papst: Schließe jeden aus der Kirche aus, der in einem
dieser oder einem anderen Reizthema einen Standpunkt vertritt, der nicht mit der offiziellen Kirchenpolitik
überein stimmt. Damit hätte sich die römisch katholische Kirche dann erledigt.
#10 Franziskus777 13:37:08 | Donnerstag, 15. November 2007
Übertritt zur Kirche Christi Der ZDf-Nachrichtenmann „Steffen Seibert“ sagte zu seinem Eintritt in die
katholische Kirche auch dieses: „Die Gleichgültigkeit, die ich in der evangelischen Kirche erfahren habe,
spürte ich nicht mehr in der katholischen Kirche. Sie schien mir eine klarere Botschaft zu vertreten.“
#9 Lorenz 13:14:55 | Donnerstag, 15. November 2007
Vaterunsers Phantasieübersetzung? Die Änderung der sechsten Bitte in „und führe uns in der Versuchung“
halte ich auch für sinnvoll. Bastian Sick sähe das bestimmt genauso. Wenn ich mich dessen richtig erinnere,
wird diese Sprach- und Verständnisregelung auch von B XVI befürwortet. In seinem Jesus-Buch gibt’s ja
einen längeren Abschnitt zum Vaterunser. „Phantasieübersetzung“ ist hier ein sicher unangebrachter Vorwurf.
#8 Tonski 11:41:21 | Donnerstag, 15. November 2007
Mehr Verwirrung Die Neuübersetzung des Vater Unsers -genauer gesagt der Stelle „und führe uns nicht
in Versuchung“ durch die italienischen Bischöfe ist so schlecht nicht. Tatsächlich ist das wirklich
eine Frage der Übersetzung, so haben meines Wissens die Spanier immer gebetet „und führe uns in der
Versuchung“, was soviel ich weiß dem ursprünglichen Text viel näher kommt. Warum sollte uns Gott in
Versuchung führen wollen, das schien mir immer absurd, auch das Evangelium (Jakobusbrief) verneint das
ausdrücklich!
#7 ExBochumer † 10:26:30 | Donnerstag, 15. November 2007
@ santa rita Ob man einfach so irgendwelche „Handschläge“ verallgemeinern kann? Seitens der Freimaurerei
gibt es keine offiziellen Ritenbücher, die in der Öffentlichkeit bekannt sind. – Auch nicht zu den Handschlägen
zwischen zwei Personen. Ich finde das – bei aller Kenntnis der zerstörerischen Kräfte der Freimaurerei –
ein wenig weit hergeholt.
#6 santa rita 10:15:22 | Donnerstag, 15. November 2007
Was will Blair eigentlich mit seiner Konversion bezwecken? Er will die Freimaureragenda betreffend der
Schaffung einer Welteinheitsreligion pushen und wechselt dazu zum Einigungszentrum aller Religionen, der
Konzilskirche. kath.net/detail.php?id=18057 Blair begrüsst sogar den Papst mit Freimaurerhändedruck
fl0wer.net/…lair_meets_with_pope. Wie so ein offizieller secret handshake aussieht, demonstriert der
Herzog von Kent …w.returnofthenephilim.com/…ges/Duke_of_Kent.jpg, der oberste Freimaurer Englands.
#5 Don Camillo 09:50:29 | Donnerstag, 15. November 2007
@ „Piusleute“ Ihr lieben Piusleute! Da Ihr ja sonst auch immer vorzugeben versucht, alles zu wissen, möchte
ich nun endlich eine Antwort auf die Frage, die ich zu diesem Artikel: www.kreuz.net/article.6182.htmlwww.kreuz.net/, gestellt hatte. Was ist die Bedeutung dieser Handschuhe? Jedes liturgische Kleidungsstück
und alle liturgischen Insignien haben eine Bedeutung. Wenn Sie das nicht erklären können, beweisen Sie
wieder einmal, wie viel heisse Luft Sie produzieren können.
#4 ExBochumer † 09:35:06 | Donnerstag, 15. November 2007
Was will Blair eigentlich mit seiner Konversion bezwecken? Eine Antwort darauf findet sich nirgendwo. –
Höchstens: Weil seine Frau katholisch ist? Tony Blair hat in seinen damaligen Amtsentscheidungen keinesfalls
„katholisch“ gehandelt, sprich: die Lehre der katholischen Kirche mißachtet, ja nicht ernstgenommen.
So ein Möchtegern-Katholik kann man nicht ernstnehmen. Höchstens er bereut aus ganzem Herzen – und das
auch öffentlich – seine Vergehen gegen die Morallehre der katholischen Kirche. So wie es die öffentlichen
Büßer in der frühen Kirche taten.
Noch eine? Will die Queen auch endlich zum katholischen Glauben übertreten? Oh, wäre das ein Jubelfest,
wenn die Angelsachsen endlich wieder in den Schoß er römischen Mutterkirche zurückkämen!
Noch eine Deutschland. Der islamische Übersetzer Dr. Hamid Beheschti sandte kürzlich das Bild einer
verschleierten Frau an verschiedenen Medien und stellte die Frage, wer die abgebildete „Islamistin“ sei.
Weiß ich auch nicht wer das ist, aber so richtig deutsch sieht die ja nun wirklich nicht aus!