13:51:23 | Mittwoch, 14. November 2007
Ein
kirchenfeindlicher Journalist, der bei einer antikirchlichen Lokalzeitung sein Unwesen treibt, hat wieder zugeschlagen. Ein Kommentar.

Der Journalist Michael Meier wütet gegen den Basler Bischof Kurt Koch.
(kreuz.net) Der Journalist Michael Meier, den sich die Zürcher Lokalzeitung ‘Tages-Anzeiger’ seit Jahren
als Hetzer gegen die Kirche hält, ist wieder einmal seine Aggressionen losgeworden. Diesmal traf sein
Haß den Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch.
In einem verbalen Amoklauf beschimpfte Meier am 12. November
die jüngste Stellungnahme des Bischofs zur abgefallenen Kirchgemeinde
Röschenz als „verbalen Amoklauf“.
Der ‘Tages-Anzeiger’ bezeichnet sich offiziell als „unabhängige Tageszeitung“.
Bischof Koch hatte den
umstrittenen
Entscheid eines lokalen Gerichtes kritisiert. Dieses hatte die Entlassung des suspendierten
Priesters Franz Sabo, der sich gegenwärtig die Pfarrei Röschenz unter den Nagel gerissen hat, verhindert.
In seinem Amoklauf schlägt sich Meier auf die Seite der ungerechten Richter, obwohl diese wesentliche
Argumentationen der Diözese Basel einfach und offensichtlich ignorierten.
Folgerichtig erklärte Bischof
Koch das ungerechte Urteil für „nicht bindend“.
Diese Feststellung des Bischofs bezeichnet Regimejournalist
Meier in seinem emotionalen Beitrag als „starkes Stück“ und „schockierend“.
Das müsse die Regierungen
der Kantone, die zum Bistum Basel gehören, aufhorchen lassen – provoziert Meier die Auseinandersetzung.
Er schlägt sich auch auf die Seite des Kantonsgerichts, das dem Bischof unterstellte, das rechtliche
Gehör des abgefallen Priesters verletzt zu haben:
„Damit hat es auch die Grundrechtsbindung der Kirche
angemahnt“ – so Meier.
Das Grundrechtsdefizit der Römischen Kirche sei „allzu evident“ – so Meier weiter:
„Man denke nur an die Frauenfrage“.
Meier lenkt ab und merkt nicht, daß er sich so in die Karten blicken
läßt. Denn was hat die angebliche „Frauenfrage“ mit dem Sabo-Aufstand in Röschenz zu tun?
Im übrigen
möge Meier – um wieder auf den Boden der Realität zurückzukehren – eine Schweizer Firma nennen, die
einen Franz Sabo, der sich analoge öffentliche Haßtiraden gegen seinen Vorgesetzten geleistet hätte,
noch weiter beschäftigen würde – oder gar von einem Gericht gezwungen würde, dies zu tun.
Das zeigt,
wie erschütternd eindeutig das Urteil des Kantonsgerichtes Basel-Land in Wahrheit ein antikirchlicher
Unrechtsspruch ist.
Deshalb fällt Meiers pathetische Aussage, daß eine angeblich „öffentlich-rechtlich
verfaßte“ Kirche die Grundrechte nicht negieren dürfe, auf ihn selber zurück:
Wie steht es mit dem
Grundrecht von Bischof Koch, sich nicht von einem wildgewordenen und von ihm abhängigen Untergebenen
öffentlich vorführen lassen zu müssen?
Meiers persönlicher Zorn gegen die Kirche trübt auch seinen
Verstand, wenn er behauptet, der Basler Bischof blase nun „zum Kulturkampf“.
Bitte was? Der Kulturkampf
war kein Krieg der Kirche gegen den Staat, sondern des Staates gegen die Kirche.
Werden wir in Kürze
von Meier die Formulierung lesen, daß der Rabbiner von Zürich zu einem neuen Holocaust aufgerufen habe?
Nachdem Meier unter der Gürtellinie gelandet ist, fährt er auf diesem Niveau weiter: „Denn Kurt Koch
scheint zum Märtyrer geboren.“
Beschäftigt der ‘Tagesanzeiger’ eigentlich keine Lektoren? Oder sind
Meiers Artikel Teil einer von einem Psychiater begleiteten verbalen Gewalttherapie?
Es braucht keinen
Psychologen, um festzustellen, woher sein Haß gegen den Bischof von Basel kommt.
Bereits im Jahr 2003
wusch ihm der Bischof nämlich den Kopf und bezeichnete einen von Meier im Meier-Stil verfaßten Hetzbericht
über die Kirche als „reißerisch“ und „bewußt irreführend“.
Die Racheartikel, die Meier seither gegen
Bischof Koch schreibt, beweisen einmal mehr, daß kritische Journalisten es als Majestätsbeleidigung
auffassen, wenn sie selber kritisiert werden.
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lady 20:25:02 | Mittwoch, 14. November 2007
#7
Wood 17:38:52 | Mittwoch, 14. November 2007
#6
taunuß 16:23:05 | Mittwoch, 14. November 2007
#4
Yaoi 15:08:49 | Mittwoch, 14. November 2007