Schweiz
Die Rache eines kleinen Journalisten
Ein kirchenfeindlicher Journalist, der bei einer antikirchlichen Lokalzeitung sein Unwesen treibt, hat wieder zugeschlagen. Ein Kommentar.
Der Journalist Michael Meier wütet gegen den Basler Bischof Kurt Koch.
Der Journalist Michael Meier wütet gegen den Basler Bischof Kurt Koch.
(kreuz.net) Der Journalist Michael Meier, den sich die Zürcher Lokalzeitung ‘Tages-Anzeiger’ seit Jahren als Hetzer gegen die Kirche hält, ist wieder einmal seine Aggressionen losgeworden. Diesmal traf sein Haß den Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch.

In einem verbalen Amoklauf beschimpfte Meier am 12. November die jüngste Stellungnahme des Bischofs zur abgefallenen Kirchgemeinde Röschenz als „verbalen Amoklauf“.

Der ‘Tages-Anzeiger’ bezeichnet sich offiziell als „unabhängige Tageszeitung“.

Bischof Koch hatte den umstrittenen Entscheid eines lokalen Gerichtes kritisiert. Dieses hatte die Entlassung des suspendierten Priesters Franz Sabo, der sich gegenwärtig die Pfarrei Röschenz unter den Nagel gerissen hat, verhindert.

In seinem Amoklauf schlägt sich Meier auf die Seite der ungerechten Richter, obwohl diese wesentliche Argumentationen der Diözese Basel einfach und offensichtlich ignorierten.

Folgerichtig erklärte Bischof Koch das ungerechte Urteil für „nicht bindend“.

Diese Feststellung des Bischofs bezeichnet Regimejournalist Meier in seinem emotionalen Beitrag als „starkes Stück“ und „schockierend“.

Das müsse die Regierungen der Kantone, die zum Bistum Basel gehören, aufhorchen lassen – provoziert Meier die Auseinandersetzung.

Er schlägt sich auch auf die Seite des Kantonsgerichts, das dem Bischof unterstellte, das rechtliche Gehör des abgefallen Priesters verletzt zu haben:

„Damit hat es auch die Grundrechtsbindung der Kirche angemahnt“ – so Meier.

Das Grundrechtsdefizit der Römischen Kirche sei „allzu evident“ – so Meier weiter: „Man denke nur an die Frauenfrage“.

Meier lenkt ab und merkt nicht, daß er sich so in die Karten blicken läßt. Denn was hat die angebliche „Frauenfrage“ mit dem Sabo-Aufstand in Röschenz zu tun?

Im übrigen möge Meier – um wieder auf den Boden der Realität zurückzukehren – eine Schweizer Firma nennen, die einen Franz Sabo, der sich analoge öffentliche Haßtiraden gegen seinen Vorgesetzten geleistet hätte, noch weiter beschäftigen würde – oder gar von einem Gericht gezwungen würde, dies zu tun.

Das zeigt, wie erschütternd eindeutig das Urteil des Kantonsgerichtes Basel-Land in Wahrheit ein antikirchlicher Unrechtsspruch ist.

Deshalb fällt Meiers pathetische Aussage, daß eine angeblich „öffentlich-rechtlich verfaßte“ Kirche die Grundrechte nicht negieren dürfe, auf ihn selber zurück:

Wie steht es mit dem Grundrecht von Bischof Koch, sich nicht von einem wildgewordenen und von ihm abhängigen Untergebenen öffentlich vorführen lassen zu müssen?

Meiers persönlicher Zorn gegen die Kirche trübt auch seinen Verstand, wenn er behauptet, der Basler Bischof blase nun „zum Kulturkampf“.

Bitte was? Der Kulturkampf war kein Krieg der Kirche gegen den Staat, sondern des Staates gegen die Kirche.

Werden wir in Kürze von Meier die Formulierung lesen, daß der Rabbiner von Zürich zu einem neuen Holocaust aufgerufen habe?

Nachdem Meier unter der Gürtellinie gelandet ist, fährt er auf diesem Niveau weiter: „Denn Kurt Koch scheint zum Märtyrer geboren.“

Beschäftigt der ‘Tagesanzeiger’ eigentlich keine Lektoren? Oder sind Meiers Artikel Teil einer von einem Psychiater begleiteten verbalen Gewalttherapie?

Es braucht keinen Psychologen, um festzustellen, woher sein Haß gegen den Bischof von Basel kommt.

Bereits im Jahr 2003 wusch ihm der Bischof nämlich den Kopf und bezeichnete einen von Meier im Meier-Stil verfaßten Hetzbericht über die Kirche als „reißerisch“ und „bewußt irreführend“.

Die Racheartikel, die Meier seither gegen Bischof Koch schreibt, beweisen einmal mehr, daß kritische Journalisten es als Majestätsbeleidigung auffassen, wenn sie selber kritisiert werden.
      
14 Lesermeinungen
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#14   NurEinLeser   18:22:08 | Donnerstag, 15. November 2007
„Da bleibt doch kaum noch einer übrig“
…das mag so sein – aber ist das dann nicht eher das Problem derjenigen, die nicht „übrigbleiben“, als umgekehrt?
„aber die wenigsten halten Schwule und Lesben für Todsünder“ – weder das persönliche noch das allgemeine Gericht Gottes erfolgt auf Basis einer Meinungsumfrage…
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#13   Peter-Pan   15:23:08 | Donnerstag, 15. November 2007
@Sozialkatholisch

Warum sollte einer der einmal in die Kirche geht ein Kirchenfeind sein?
???
Ich schrieb: „Wer beispielsweise einmal die Kirche oder eine Maßnahme der Kirche angreift, ist gleich ein Kirchenfeind“.
Aber egal. Volle Zustimmung??
Die Sache ist doch die, wenn Sie die Welt wirklich so sehen, müssen Sie ziemlich einsam sein. Weil unter den mehr als sechs Milliarden Menschen auf Erden kaum einer ist, der all Ihre Kriterien erfüllt (oder auch nur die Hälfte).
Allein fünf Milliarden haben schon den falschen Glauben oder die falsche Konfession. Unter dem Rest werden Sie sich schwer tun, viele Menschen zu finden, die wirklich fromm und bibelfest sind, regelmäßig die Kirche besuchen, vermeintliche Gotteslästerung (also was sie darunter verstehen) ablehnen, gegen das Recht auf Abtreibung sind und Homosexuelle lieber wegsperren würden (vielleicht ist nicht jeder für Kinderadoption; aber die wenigsten halten Schwule und Lesben für Todsünder) und und und.
Da bleibt doch kaum noch einer übrig.
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#12   Sozialkatholisch   08:43:19 | Donnerstag, 15. November 2007
@ Peter Pan
Wer beispielsweise einmal die Kirche oder eine Maßnahme der Kirche angreift, ist gleich ein Kirchenfeind, wer sagt, er hätte nichts dagegen, wenn Homosexuelle heiraten oder zum Militär gehen oder Kinder adobtieren wird damit gleich zum „Homo-Ideologen“. Wer seinen Kindern Harry Potter vorliest fördert das Okulte, wer Abtreibung nicht für Mord hält, ist ein Kinderschlächter, usw.
Warum sollte einer der einmal in die Kirche geht ein Kirchenfeind sein? Ansonsten volle Zustimmung!
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#11   Peter-Pan   08:20:35 | Donnerstag, 15. November 2007
So so, ein Kirchenfeind…
Ob dieser Journalist selbst weiß, dass er ein Kirchenfeind ist? Einer der Vorzüge die es offensichtlich hat, ein kreuz.net-Redakteur zu sein, ist wohl, dass man nur eine Handvoll Schubladen braucht, um alle Menschen zuverlässig einzuordnen.
Wer beispielsweise einmal die Kirche oder eine Maßnahme der Kirche angreift, ist gleich ein Kirchenfeind, wer sagt, er hätte nichts dagegen, wenn Homosexuelle heiraten oder zum Militär gehen oder Kinder adobtieren wird damit gleich zum „Homo-Ideologen“. Wer seinen Kindern Harry Potter vorliest fördert das Okulte, wer Abtreibung nicht für Mord hält, ist ein Kinderschlächter, usw.
So einfach ist das, abweichende Meinungen werden nicht toleriert. Weil Michael Meier alle Jubeljahre mal (und wahrscheinlich) zurecht, über Kirche und Bischof meckert, wird ihm Kirchenhaß unterstellt – und das auch noch von der kreuz.net-Redaktion.
Was für ein Witz. Auf kreuz.net wird kaum je ein Artikel veröffentlicht, dem man die kaum (wenn überhaupt) unterdrückte Wut des Autors/der Autorin nicht anmerkt. Haßerfülter als hier wird kaum irgendwo im Internet über andere Menschen hergezogen. Und ausgerechnet hier wird seriösen Journalisten Haß vorgeworfen??
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#10   Axtkopf   03:58:47 | Donnerstag, 15. November 2007
@lady
Was ist mit ihnen los? Sind sie dämlich?
Entweder wiederlegen sie das Behauptete, oder sie halten ihre Schnauze! Es interessiert nicht, was sie denken oder was sie vom Bischof halten. Fakten zählen, nichts anderes!
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#9   lady   20:25:02 | Mittwoch, 14. November 2007
So ein Mist!
Mich würde interessieren, wer der Verfasser dieses Artikels ist? Warum überhaupt steht nicht der Name des Verfassers dabei. Was Michael Meier schreibt ist immer sehr sorgfältig recherchiert und er ist nie ausfällig. Aber was im Kreuz.net steht passt so gut ins Bistum Basel, da werden auch ständig Un- und Halbwahrheiten verfasst und was Bischof Koch über das Kantonsgericht veröffentlicht hat verursacht bei jedem Vernünftigen Menschen ein Kopfschütteln. Alle Politker Staats- und Kirchenrechtler kommentieren die Aussagen Kochs mit Unverständnis. Langsam muss man an seinem Verstand zweifeln ein Rücktritt wäre das Schlauste!
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#8   raindance1 †   18:36:35 | Mittwoch, 14. November 2007
ihr soltet noch den Maddi Artikel lesen
kreuz.net veröffentlicht offenbar jetzt jeden Mist
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#7   Wood   17:38:52 | Mittwoch, 14. November 2007
Autoren?
WER sind eigentlich die WAHNSINNIGEN, die hier ihr unwesen treiben und sowas schreiben dürfen? Die wollen sich doch nicht ernsthaft Autoren oder Journalisten schimpfen, oder? Ich mein, sind die Texte hier wirklich ernst gemeint??? Wie peinlich… nein, eher traurig! Sehr sogar!!!
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#6   taunuß   16:23:05 | Mittwoch, 14. November 2007
Das Schnitzel
Ein Mensch, der sich ein Schnitzel briet,
Bemerkte, daß es ihm mißriet.
Jedoch, da er es selbst gebraten,
Tut er, als wär es ihm geraten,
Und, um sich nicht zu strafen Lügen,
ißt ers mit herzlichem Vergnügen.
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#5   Waldemar Michael   16:13:03 | Mittwoch, 14. November 2007
Lieber Artikelschreiberling …
… ich würde diesen „journalistischen Beitrag“ schnell wieder aus dem Netz nehmen, es ist doch nur noch peinlich …
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#4   Yaoi   15:08:49 | Mittwoch, 14. November 2007
@ Gudrun:
Natürlich reden die von sich selbst. Und zwar von der Überschrift an: „Die Rache eines kleinen Journalisten“!
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#3   Gudrun †   14:20:41 | Mittwoch, 14. November 2007

…ist wieder einmal seine Aggressionen losgeworden. Diesmal traf sein Haß…
faselt Ihr wieder von Euch selbst…kreuz.net?!
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#2   Aleph †   14:02:08 | Mittwoch, 14. November 2007
Kirchenfeind alimentieren
Ein kleiner Journalist kann weniger ausrichten als die hier im Forum versammelten Lästerzungen, die Tag und Nacht und ohne Unterlass nicht etwa heilig, heilig, heilig singen, sondern Verleumdungen und gezielte Verdrehunge ohne Unterlass wie ein Vulkan ausstoßen.
Als wenn es der renommierte Züricher Tagesanzeiger nötig hätte, einen Kirchenfeind zu alimentieren. Die Bemerkung im Artikel ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten und beweist einmal mehr, mit welchen Methoden hier bei kreuz. net. das Netzwerk der Stimmungen und Gegenstimmungen beeinflusst wird.
Katholische Weite (nicht im konfessionellen Sinn verstanden) ist in dem Artikel keine zu finden.
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#1   stimme der vernunft †   14:00:11 | Mittwoch, 14. November 2007
Lach, wirklich lustig
wenn sich ein Hanswurst selbst entlarvt.
Nein, der Hanswurst ist nicht der Journalist, sondern die hetznet-Redaktion.
Und die Entlarvung steckt in dem Satz:
Meier lenkt ab und merkt nicht, daß er sich so in die Karten blicken läßt. Denn was hat die angebliche „Frauenfrage“ mit dem Sabo-Aufstand in Röschenz zu tun?
:-D
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