Das kleine blonde Mädchen schrie auf Englisch: „Ich will meinen Papi“, bevor sie von einem dunklen Mann in ein davonfahrendes Auto geschoben wurde. Bericht eines irischen Pilgers.
Madeleine McCann
(kreuz.net, Medjugorje) Ein britischer Pilger will die vierjährige Madeleine McCann Anfang November im
umstrittenen bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje gesehen haben. Das berichtet die britische Tageszeitung
‘The Telegraph’.
Der Mann aus Nordirland erzählte der Polizei, daß er aufmerksam wurde, nachdem er
ein kleines blondes Mädchen sah, das mit einem dunkelhaarigen Paar unterwegs war.
„Ich bin sicher, daß
das nicht ihr Kind war. Ich bin davon überzeugt, daß es Madeleine hätte sein können.“ Das Mädchen
sei sehr aufgeregt gewesen und habe geschluchzt.
Der sechsfache Familienvater versicherte der Polizei,
er habe das kleine blonde Mädchen sagen gehört: „Ich will meinen Papi“. Danach sei sie in ein wegfahrendes
Auto geschoben worden.
„Im Augenblick, als ich sie sah, hüpfte mein Herz, denn
es fiel mir auf, daß sie wie Madeleine McCann aussah“ – so der Pilger.
Der Pilger näherte sich dem
Mädchen sehr weit und war nahe daran, mit ihm zu sprechen. In diesem Moment habe der Mann dem Kind den
Mund zugehalten und es in ein Auto geschoben.
„Er drückte sie auf den Rücksitz und brüllte etwas in
einer Sprache, die ich nicht verstand – es war nicht Englisch.“
„Aber es rann mir eiskalt über den Rücken,
als ich hörte ‘Ich will meinen Papi’.“
Der irische Pilger schrieb daraufhin die Nummerntafel des Autos
nieder – es war ein VW-Golf – und ging zur örtlichen Polizei.
Wegen Sprachschwierigkeiten konnte er
sich jedoch nicht gut erklären.
Er habe daraufhin die britische Polizei informiert und den Vorfall bei
der von den McCanns eingerichteten Hotline gemeldet.
Madeleine McCann wurde Anfang Mai in Südportugal
entführt.
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63 Lesermeinungen
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#63 pfl♥umchen † 19:57:15 | Dienstag, 20. November 2007
moment moment florian wegen „kriminell“: das geht nicht nur um das umfeld sondern um den harten kern,
nämnlich die franziskaner in mostar www.moneyhouse.ch/…neugruendungen_h.htm und s ist auch nicht dass
da nur einer vor der kirche falsch geparkt hat oder ein mini in den opferstock gelangt, sondern millionengeldwäsche
und eine riesenuntrschlagung und kriegsverbrechen und geldsammeln für den nächsten krieg wo der letzte
erst fünf jahre vorbei war *würg* www.tol.cz/…ook/BRR/tolprint.tpl?IdLanguage=1&I… dein glaube in
ehren ,aber blind machen sollt er nicht und ich find auch gut dass die kirche da nicht mitmacht. ich hab
unsren pfarrer gefragt und er sagt, der bischof in mostar findet das gar nicht gut und der papst auch
nicht. er sagt auch der zweck heiligt nicht *jedes* mittel. ist ein ganz netter pfarrer aber trotzdem
schmeißt er die mejdugorjeflugblätter raus wenn sie wer in der kirche ablegt. und ich glaub jetzt erst
recht weil das von der geldwäsche hat er erst von mir gewusst. aber er will sich den artikel genau anschauen.
Wie auch immer, dieser Besucheransturm hat erst gestern eingesetzt und die vielen Leute posten nicht einmal
ihre Meinungen… der Artikel wird nur massenhaft gelesen, sonst nichts. Dabei ist Medjugorje -hier- nur
ein Randthema mit 62 Meinungen; die klassischen kreuz.net-Themen (Schwule, Juden, VOM vs NOM) bringen
es oft auf über 1000 Lesermeinungen. Und durch einfaches Lesen kann man auch keine Kritik vermitteln.
Mich verwundert einfach die enorme Leserzahl. Als stehe Medjugorje seit gestern (nicht schon seit Erscheinen
des Artikels!) im Mittelpunkt des Interesses und als wisse niemand, warum überhaupt. Das extreme Mißverhältnis
zwischen Leser- und Posterzahl fällt einfach ins Auge.
#61 Florian Geyer 13:11:25 | Dienstag, 20. November 2007
Medugorje ist ein Gnadenort, ein Schnittpunkt zwischen unserem Hier und der unsichtbaren Welt. Die Erscheinungen
sind selbstverständlich echt ! Die Marienerscheinungen nehmen überhaupt weltweit konstanz zu. Wo der
Herr stark am Wirken ist formiert sich immer auch gezielt die Gegenseite um die Herde zu verunsichern,
zu verwirren, zu entmutigen. Mit List und Tücke werden „Nachrichten“ verkündet die Leute davon abhalten
sollen genau dorthin zu fahren damit die Seele nicht heil wird. Methodisch werden die Seher diffamiert
(reich, rauchen, etc ) und das Umfeld in ein quasi kriminelles Licht gerückt. Man sieht der Teufel mobilisiert
hier viel Kraft zum Widerstand. Leute die im geistigen Kampf geschult sind sollten eigentlich per se wissen
da überall dort wo ein Licht brennt die Hölle tobt !!
Erklärung gesucht Versteht jemand, warum dieser Artikel seit gestern permanent mehr als jeder andere
gelesen wird, obwohl seit vier Tagen nicht einmal mehr Meinungen gepostet wurden? Hat sich da etwa die
ganze Medjugorje-Gemeinde eingeloggt?
Epilog Schon ‘mal im Netz umgesehen? Bis jetzt gibt es viel weniger Richtigstellungen, als ursprüngliche
Berichte. Den Irrtum zu korrigieren wäre angebracht, nicht nur wegen der Familie McCann, sondern auch
wegen der bosnischen Familie, die völlig zu Unrecht in den Verdacht der Entführung geraten ist.
#58 Kurt K. 20:04:00 | Donnerstag, 15. November 2007
Danke Arkanum! Ich war nie in der Kapelle – die war ausser zu den Prozessionen immer zu. Von aussen ist
sie sehr schön, wie auf dem Foto gezeigt. Was am allerschönsten an ihr ist, ist, dass 500m weiter den
Berg rauf eine Berghütte ist, wo man schön auf ne Schorle einkehren kann. Danke für den Link. Ich
war mir nicht sicher, ob das nicht nur was „regionales“ ist. Jetzt weiss ichs.
zur Annakapelle gibt es eine eigene Seite, die dort www.annakapelle.de/ zu finden ist. Es handelt sich
dabei um einen anerkannten Wallfahrtsort; das erklärt auch das Zusatzschild an der Ortstafel. In Orten
wie Marpingen oder Heroldsbach, die keine kirchliche Anerkennung besitzen, gibt es keine solchen Zusatzschilder
an offiziellen Ortstafeln – dafür müssen, wie bei Kurorten, die Voraussetzungen erfüllt sein.
#56 Kurt K. 19:18:14 | Donnerstag, 15. November 2007
@ Sozialkatholisch Soweit ich weiss ist die Kapelle St. Anna aus folgendem Grund ein Pilgerziel: Um das
Jahr 1750 herum wütete das Fleckfieber (eine Art der Pest) in der Südpfalz und damit in den um die Kapelle
liegenden Dörfern. Daraufhin zogen die Bewohner der umliegenden Dörfer Flemlingen, Gleisweiler, Burrweiler
Godramstein, etc zur Kapelle und beteten dort. Ergebnis: In den Dörfern starb daraufhin niemand mehr
an der Krankheit. Soweit die Geschichte. Seitdem wird jeweila am 1. Mai dahin gepilgert – allerdings ist
das glaub ich auch kein „offizieller“ Wallfahrtsort. Ich weiss es aber nicht genau. Am Dorfschild steht
jedenfalls ein Zusatzschil mit der AUfschrift „Wallfahrtsort“.
#55 Horst Metzker 17:59:14 | Donnerstag, 15. November 2007
Tja liebe Freunde, man muß nur lange genug mit Mist schmeißen, dann bleibt irgendwann auch was hängen.
Doch Mist sollte man den Biologen, Agrarwissenschaftlern und Ökonomen überlassen. Oder sah der Pilger
ein Wunder? Ich hatte mal sechs Flaschen Mineralwasser im Kofferraum, doch als ich ihn für den Zoll öffnete,
war es Rotwein. Schon wieder ein Wunder? Oder bin ich farbenblind?
Richtig erkannt, Sozialkatholisch, die Gründe sind nicht religiöser Art. Eine Verifizierung im streng
naturwissenschaftlichen Sinne ist auch in Lourdes nicht möglich, was im Kirchenrecht Eingang findet:
Selbst kirchlich anerkannte Privatoffenbarungen sind niemals Teil des depositum fidei. Der Unterschied
liegt aus meiner Sicht darin, daß in Lourdes zumindest nichts für gezielten Schwindel spricht, in Medjugorje
hingegen eine ganze Menge; schon im ersten Jahr wurde eine der Seherinnen eines glatten Meineids, und
zwar im Zusammenhang mit den behaupteten Visionen, überführt. Für Lourdes, Fátima oder La Salette
ist mir nichts Vergleichbares bekannt.
@ Arkanum Sie sind doch Agnostiker, warum sperren sie sich so gegen Medjugorje und nicht gegen z.B. Lourdes?
Würde mich wirklich interessieren, nicht das ich für Medjugorje bin, aber sie müssen da doch triftige
Gründe haben, die nicht so sehr mit Religion zu tun haben. @ kurt Na dann können sie ja später im gesetzten
Alter wieder dorthin zurückkehren. Wissen sie denn warum das ein Wallfahrtsort ist?
#52 Kurt K. 17:24:00 | Donnerstag, 15. November 2007
@ Sozialkatholisch: Jaaa… Ja, stimmt. Ein sehr schöner Ort. Direkt am Wald, rundherum Weinberge, leckerer
Wein, nette Waldhütten, Waldwege zum wandern, warm, tolle Aussicht in die Rheinebene, sehr ruhig, mitten
in der Natur, idyllisch… Aber leider am „Arsch der Welt“. Nächste Stadt, die diesen Namen auch verdient,
ist Karlsruhe… 50km. Öffentliche Verkehrsmittel?? Was ist das? Letzte Verbindung Abends um halb 8…
Alles in allem toll, um dort seinen Lebensabend zu geniessen.
Die Meldung des Nordiren war die Falschmeldung, wie gesagt: hier wurde sie lediglich wiedergegeben, allerdings
ohne die schon zuvor bestehenden Zweifelsgründe (z.B. die zu große Entfernung) zu erwähnen. Der Artikel
ist insofern unvollständig, aber meines Erachtens nicht vorsätzlich falsch. Betraf auch nicht nur kreuz.net,
sondern viele andere Seiten zuvor (wie ebenso das mit dem „Wallfahrtsort“, dem einzigen definitiv falschen
Punkt im Artikel). Das ist wiederum nicht die Schuld von kreuz.net (außer, daß nicht genau genug geprüft
wurde), es zeigt aber, wie schwer ein einmal systematisch in die Welt gesetzter Schwindel wieder aus selbiger
zu schaffen ist. In einer Kettenreaktion fällt einer nach dem anderen darauf herein. Unterm Strich war
der Artikel nicht fehlerhafter als viele andere. Da haben Sie recht.
@ Arkanum Wo war die Meldung denn eine Ente? Es hat doch gestimmt das der Nordire Das Mädchen gesehen
haben will und Kreuz.net hat doch nicht gesagt das es Maddie wäre.
Daß die Meldung eine Ente war, Pascal123, konnte kreuz.net bei Erscheinen des Artikels noch nicht wissen,
man ist hier der Falschmeldung aufgesessen, hat sie aber nicht selbst produziert. Für eine bewußte Lüge
sprechen zumindest zwei Punkte (die aber die Lüge noch nicht sicher beweisen): 1.) der Zeuge gab an,
das Kind habe auf Englisch nach seinem Vater verlangt. Warum sollte ein Kind aus Mostar -dorther stammte
es- englisch sprechen? Die Umgangssprache in Mostar ist Kroatisch, das nicht einmal entfernt ähnlich
klingt (und einen Anlaut wie in want gibt es im Kroatischen nicht). 2.) wollte der Herr das Kind genau
verstanden haben, obwohl es 120 Meter entfernt war. Das ist dafür schon eine sehr große Entfernung,
und Medjugorje ist ein vielbesuchter Ort mit entsprechender Geräuschkulisse. Hinzu kommt, daß sich den
„Sehern“ nahestehende Seiten geradezu auffällig einer Berichterstattung enthalten hatten, so als habe
man die Falschheit der Meldung gekannt. Routine ist auf solchen Seiten aber, -mit Verlaub- jeden Pipifax
auf die „übernatürliche Schiene“ zu laden. Zu diesem Fall: nichts, gar nichts… warum?
#47 Peter-Pan 15:09:57 | Donnerstag, 15. November 2007
@Sozialkatholisch Ich wusste nicht, dass es sich um eine Falschmeldung handelt. Schrecklich, wenn jemand
aus einem grausamen Kinderschicksal Kapital zu schlagen versucht oder sich einen Spaß daraus machen will –
aber eben diese Dinge erklären vollkommen, warum kreuz.net einen solchen Artikel posten würde (Der seriöse
Tonfall hatte mich tatsächlich reingelegt, ich hatte wohl für einen Moment vergessen, auf welcher Seite
ich hier bin). Ich hatte mich schon darüber gewundert. Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bevor
die kreutz(net)zügler anfangen dem Mädchen Publicity-Gier vorzuwerfen, so wie die Opfer pädophiler
Priester auf dieser Seite regelmäßig der Geldgier bezichtigt werden.
#46 Guntram 15:04:50 | Donnerstag, 15. November 2007
warten sie es ab Maria ist mir heute erschienen – mit dem verschwundenen Pius X. im Arm. Beide meinten,
daß alle, die die Neue Messe feiern, in die Hölle oder zumindest in den Limbus kommen! Sie gottverdammter
Zyniker, glauben Sie wirklich mit derartigem Unsinn hier besonders geistreich zu sein. Aus Ihren Worten
spricht der Fürst der Finsternis.
#45 Johnny 14:33:16 | Donnerstag, 15. November 2007
Das da keiner drauf eingeht von Laack:Schon ein wenig bedauerlich, dass sich auf der wirklich guten kreuz.net-Seite
immer mal wieder Artikel einschleichen auf einem sehr niedrigen Niveau. Bitte nachbesser und mir nachsprechen:
Schon sehr bedauerlich, dass sich auf dieser wirklich auf sehr niedrigem Niveau befindlichen Seite niemals
wirklich gute Artikel einschleichen. Dann haben wir es!
@ Kurt Das muss wohl einen guten Grund gehabt haben das du da weggezogen bist, so schön wie der Ort auf
den Fotos aussieht. Leider habe ich nichts gefunden warum dies ein Wallfahrtsort ist. Die Mariengrotte
in Weyher ist jedenfalls Lourdesbezogen, wenn ich mich nicht irre.
zum Thema „Wallfahrt“ sei aber nochmals ausdrücklich unterstrichen, daß ein Wal nicht zum Fisch wird,
weil ihn jemand (z.B. weil der Wal wie der Fisch im Wasser schwimmt) für einen solchen hält. Das ist
zwar von der Meinungsfreiheit gedeckt (solange man nicht versucht, damit Geld zu machen wie diverse Reiseveranstalter),
aber nicht vom Kirchen- oder Wettbewerbsrecht. Für letzteres ist bei katholischen Wallfahrtsorten die
kirchliche Anerkennung maßgeblich. Da führt kein Weg vorbei.
#42 Kurt K. 14:09:47 | Donnerstag, 15. November 2007
@ Sozialkatholisch: Gewohnt Ich hab hier www.gleisweiler.de/…utsch/ort/detail.htm gewohnt. Auf dem vorletzten
Bild unten links ist die Wallfahrtskirche St. Anna zu sehen.
@ Kurt Eine Wallfahrt hatt eigentlich immer einen gottbezogenen Grund, sie kann geschehen um Gott näher
kommen zu wollen, um Gott um irgendetwas ganz intensiv zu bitten oder um Gott für eine empfangene Gnade,
Gabe dank zu sagen. In welchen Wallfahrtsort hast du denn gewohnt?
#40 Nixus Minimax 13:50:45 | Donnerstag, 15. November 2007
@ Arkanum & Axtkopf Bitte, lieber Axtkopf, belegen Sie doch mal ihre Behauptung! Arkanum gebe ich insofern
recht, als dass sich die Frage, ob es sich um eine Wallfahrt handelt, im Herzen eines jeden Pilgers selbst
entscheidet! Kardinals Franjo Kuharic: „Wir Bischöfe haben, nach dreijährigen Studien der Komission,
Medjugorje als einen gesegneten Ort, als Heiligtum, angenommen. Das heißt, wir haben nichts dagegen,
wenn jemand hier die Gottesmutter in einer Art und Weise verehrt, die mit dem Glauben und der Lehre der
Kirche übereinstimmt…Daher überlassen wir alles andere weiteren Untersuchungen. Die Kirche hat es
nicht eilig.“ Ich denke, dass man sich dieser Ansicht ohne Probleme anschließen können sollte, aber
natürlich nicht muss… Leider sieht der zuständige Ortsbischof das teilweise anders, sodass Menschen
wie Kard. Hans Urs von Balthasar Briefe schreiben, in denen u.a. folgendes zu lesen ist: „Monsignor! Was
für ein trauriges Dokument haben Sie über die Welt verbreitet! Es hat mir sehr weh getan, daß das Amt
des Bischofs derart degradiert wurde. Anstatt sich in Geduld zu üben, wie es Ihnen von Ihren Vorgesetzten
vorgeschlagen worden war, donnern Sie und schießen Jupiterpfeile, schwärzen namhafte und unschuldige
Menschen an, die sich Ihren Respekt und Ihren Schutz verdient hätten. Sie wiederholen Beschuldigungen,
die sich hundertmal als falsch erwiesen haben.“ (Ljudevit Rupcic, „Die Wahrheit über Medjugorje“, Ljubuski-Humac
1990 Seite 134) noch ein Link:www.kurescek.org/ge/hnilica.html
#39 Kurt K. 13:45:00 | Donnerstag, 15. November 2007
@ Sozialkatholisch: Nach Lourdes fahren Bevor ich nach Lourdes fahre, hab ich ganz andere wichtige Orte
des Christentum (die in Verbindung stehen mit Pilgerfahrten), die ich dringlicher besuchen will: Marienburg,
Rhodos, Syrien, Malta. Aber dennoch: Vielleicht können Sie das Mit den Wallfahrten ja mal erklären.
Ich hab mal in nem Wallfahrtsort gewohnt – da kamen dann einmal im Jahr Hunderte Wallfahrer. Ansonsten
war das Kaff wie ausgestorben.
Die Nachricht war eine Falschmeldung, wie kürzlich veröffentlicht www.europolitan.de/cms/?s=ep_tagesmeld…
wurde! Weder war das Kind Maddie noch lag überhaupt eine Straftat vor. Interessant bleibt, daß die bekannten
Pro-Medjugorje-Seiten den Fall durch die Bank nicht erwähnt hatten (als sei er dort schon als „Ente“
bekannt gewesen, während die religiös neutrale Presse voll darauf angesprungen war). zu Nixus Minimax:
Sie können Medjugorje gerne privat als Wallfahrtsort betrachten, oder einen Wal als Fisch. Das ist so
lange auch rechtlich unbedenklich, wie man private Pilgerreisen nicht als Wallfahrten (analog: Walfleisch
als Fisch) verkauft, was leider immer wieder vorkommt. Da setzt schon die irreführende Werbung ein und
ich denke nicht, daß man das etwa in Lourdes jemals nötig hatte. Die kurze Umschreibung von Axtkopf
ist eine brauchbare Faustregel.
@ Stimme Immer wenn man denkt blöder gehts nicht mehr, schreibt die Stimme einen dümmlichen Kommentar
daher. Stimmes Dummheit kann man wirklich nicht mehr toppen, vielleicht sollte die Redaktion ihn endlich
stoppen! Michael van Laack Ich finde das ist eine falsche Pietät von ihnen.
Na liebe Redaktion… … habt Ihr jetzt erreciht was ihr wolltet – nämlich auf Kosten eines entführten
Kindes ujnd dessen leidenden Eltern eine (leider auch noch brutalst niveaulose) Diskussion über das Pro
und Contra eines „Wallfahrtsortes“ zu führen? Tolle Leistung! Wie ich bereits weiter unten in einem Beitrag
anmerkte: Vielleicht hat die Redaktion den Mut, mal einen eigenen Artikel zu entfernen. Was wollt Ihr
eigengtlich sein. Ein Forum der Tradition oder ein Sammelbecken aller Hedonisten? Wäre echt schade um
das Profil von kreuz.net, wenn Ihr Euch darüber nicht einigen könntet!!!
@ Peter Pan Wieder Ihre Medizin nicht eingenommen? Na ich kann doch nicht schon morgens anfangen zu trinken
um euch Panneköpfe zu ertragen! Aber im Ernst was ist ihr Problem (außer sie selber )? Alles was ich
gesagt habe war das der Pannenpeter glaubt was er hier schreibt. Vielleicht hat er die Situation falsch
verstanden und höchstwahrscheinlich war sein Geschreibsel wirklich nicht die Wahrheit, aber so lange
nichts Gegenteiliges bewiesen ist, gehe ich mal von keiner vorsätzlichen Täuschung aus. Was stört Sie
daran?
#31 Peter-Pan 08:00:29 | Donnerstag, 15. November 2007
@Sozialkatholisch Wieder Ihre Medizin nicht eingenommen? Sie wissen doch was der Arzt verordnet hat. Aber
im Ernst, was ist Ihr Problem (abgesehen von dem Offensichtlichen )? Alles was ich gesagt habe war, dass
ich im Zweifelsfall glaube, dass der sechsfache Familienvater tatsächlich etwas gesehen hat. Vielleicht
hat er die Situation falsch verstanden und höchstwahrscheinlich war es wirklich nicht dieses Mädchen,
aber so lange nichts Gegenteiliges bewiesen ist, gehe ich mal von keiner vorsätzlichen Täuschung aus.
Was stört Sie daran?
Allerdings will ich glauben, dass der Peter-Pan tatsächlich wahrheitsgemäß seine Wahrnehmungen wiedergibt.
Also, dass sein inneres für ihn tatsächlich so aussieht, wie er es beschreibt und nicht irgendeine vorsätzliche
Täuschung dahinter steckt. Aber wer weiß…
#29 Peter-Pan 07:21:41 | Donnerstag, 15. November 2007
Ein unerwarteter Artikel Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was genau dieser Artikel hier soll. Zwar wird
hier ziemlich eifrig über Wallfartsorte diskutiert, aber der Artikel selbst berichtet einfach nur über
eine neue Sichtung in diesem berühmten Entführungsfall – und zwar erstaunlich wertfrei für kreuz.net.
Grundsätzlich sehe ich das Ganze ähnlich „Arkanum/kreuts.net“. Scheint mir nicht sehr wahrscheinlich,
dass ein Entführer das bekannteste Kindergesicht der Welt in einen Touristenort führen würde. Leider
sehe ich es auch ähnlich wie Kurt. Es spricht nicht viel dafür, dass dieses Mädchen noch am Leben ist.
Aber, wie man so schön sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Allerdings will ich glauben, dass der Pilger
tatsächlich wahrheitsgemäß seine Wahrnehmungen wiedergegeben hat. Also, dass es für ihn tatsächlich
so aussah, wie er es beschrieb und nicht irgendeine vorsätzliche Täuschung dahinter steckt. Aber wer
weiß…
@ Kurt Ich muss gestehen, dass ich den Sinn von Wallfahrtsorten überhaupt nicht verstehe. Was genau unterscheidet
denn ein Gebet in Lourdes von dem in Hintertupfingen? Ist mir ein Rätsel. Dann solltest du mal neutral,
also nicht verschlossen nach Lourdes fahen, dann wirst du es wissen.
#27 Axtkopf 03:49:21 | Donnerstag, 15. November 2007
@Nixus Minimax Nur diejenigen,die nicht an die Erscheinungen glauben, dürfen laut Rom nach Medjugorije
pilgern. Es ist nicht erlaubt dort hin zu gehen, wenn man daran glaubt.
#26 Nixus Minimax 00:42:14 | Donnerstag, 15. November 2007
Wallfahrtsort… Sie haben insofern recht, dass es sich um einen von der Kirche (noch) nicht anerkannten
Wallfahrtsort handelt. Aber aufgrund der Tatsache, dass dort _viele_ Pilger seit Jahrzenhnten hinreisen,
rechtfertigt für mich doch durchaus die Bezeichnung Wallfahrtsort (übrigens ist es von der Kirche erlaubt,
dass Pfarrer Wallfahrten nach Medjugorje begleiten – oder darf man das schon nicht mehr als Wallfahrt
bezeichnen?). Wenn wir mit unserer Pfarrei eine Wallfahrt an einen Wallfahrtsort wie z.B. Klausen (falls
der bekannt ist) unternehmen, käme niemand auf die Idee, zu sagen, dass dies kein Wallfahrtsort sei,
weil er keine kirchliche Anerkennung hat. Ich denke also, dass wir die Differenzierung in kirchlich anerkannt
oder nicht ausreichend erörtert haben Zu dem Thema Devotionalienhandel: Es gibt in Medjugorje Geschäfte,
die den Einheimischen gehören und die ihre Familien davon ernähren. Damit habe ich kein Problem. Aber
eine Vielzahl von Geschäften gehören Geschäftemachern von Außerhalb, die Verkäuferinnen für einen
Hungerlohn beschäftigen. Damit und mit den Immobilienspekulationen habe ich ein Problem! Die Dinge, die
Arkanum schildert, kann ich nicht nachvollziehen, weil ich diese Fakten nicht kenne. Aber ich bin mir
sicher, dass, wenn es so sein sollte, dies irgendwann ans Licht käme. Außerdem sehe ich die guten Früchte
dieses Ortes (an mir selbst und Anderen), was mir bis zur kirchlichen Anerkennung vollkommen ausreicht
Ich wünsche allseits eine gute Nacht und Gottes Segen
Gute Nacht, Burgorus, die Sache wird in der Tat immer spannender und ich rechne früher oder später auch
mit Artikeln zu diesem Thema. Größere Neuigkeiten kann ich hier in den Thread stellen, da ich sowieso
den entsprechenden Parallelthread „gegenüber“ moderiere und damit gewissermaßen an der Quelle sitze.
#24 Kurt K. 23:44:58 | Mittwoch, 14. November 2007
Grundsätzliche Frage Ich muss gestehen, dass ich den Sinn von Wallfahrtsorten überhaupt nicht verstehe.
Was genau unterscheidet denn ein Gebet in Lourdes von dem in Hintertupfingen? Ist mir ein Rätsel. Und
was die verschwundene Kleine angeht: Eigentlich kann die nur tot sein. Egal, wers nun war. Ob ein Fremdtäter
oder gar die eigenen Eltern (wobei ich schon lange nichts mehr von diesem Fall gehört habe). Und selbst
wenn sie noch leben sollte: wie dämlich müsste der Entführer dann sein, mit ihr munter durch die Gegend
zu fahren? Schliesslich gibts kein bekannteres Kindergesicht auf der Welt.
#22 Samurai 23:31:16 | Mittwoch, 14. November 2007
@ Nixus Man muss unterscheiden! Ein Ort des Gebetes ist Medjugorje zweifelsohne, warum auch nicht? Ein
Wallfahrtsort ist es aus kirchlicher Sicht erst dann, wenn es seitens der Kirche anerkannt wird. Und wenn
ein Ort schon deshalb ein Wallfahrtsort wäre, weil dort soundsoviele Pilger hinkämen, dann würde das
auch für Marpingen gelten. Übrigens haben Sie recht, in Lourdes gibt es auch Komerz – Lokale, Souvenierläden
mit Devotionalien etc. Aber man muss auch bedenken, daß die Bewohner davon leben. Und von dem Geld, daß
sie dabei verdienen, leben sie auch (!) im Winter, wenn eben keine Pilger nach Lourdes kommen, und aufdringlich
habe ich die Händler dort nie erlebt, im Gegenteil. Und im Heiligen Bezirk wird nichts verkauft. Samurai
… und den Ursprung der Erscheinungen, Burgorus, kann ich ohnehin nicht objektivieren. Worauf ich hinaus
wollte, ist etwas viel Banaleres: Der engere Kreis um Medjugorje (einschließlich der Franziskanerprovinz
Mostar) steckt zur Zeit in zunehmenden Schwierigkeiten, die mit der Qualität der Erscheinungen, auch
mit dem Spannungsfeld Tradition und Moderne, herzlich wenig zu tun haben. Das Beseitigen von älteren
Dokumenten setzt sich auch jetzt, sogar im Internet, fort und ist in den letzten Wochen richtig auf Touren
gekommen. Vor allem Texte aus den Kriegs- und frühen Nachkriegsjahren sind davon betroffen, was mich
erst auf die Idee brachte, nach Verbindungen zu General Gotovina zu suchen. Es gibt sogar ein hübsches
Foto www.hercegovina24.info/…les/news/article.php?storyid=954 von ihm in Medjugorje, aus der Zeit, als
er schon mit Haftbefehl gesucht wurde; jetzt fragt man sich natürlich zu Recht, weshalb niemand zur Polizei
gegangen war… und vor allem, man wird beim Kriegsverbrechertribunal fragen. Die Unterlagenbeseitigung
kann man sogar online sichtbar machen, falls Zweifel bestehen: Man kann die Seite medjugorje.hr (also
das „Flaggschiff“) mit Google www.google.com/search?source=ig&hl=d…= nach Unterseiten auflisten. Beim
Versuch, die einzelnen Unterseiten abzurufen, werden Sie feststellen, daß fast alle älteren Unterseiten
in den letzten Wochen gelöscht wurden, darunter das bekannte Bulletin 142, in dem Pater Barbaric die
schon in Den Haag einsitzenden Gefangenen als „die besten Männer Kroatiens“ bezeichnet hatte… Allerdings
habe ich die Daten aus dem GoogleCache gesichert, nachdem ich die Löschung bemerkt hatte. Die Daten sind
also nicht verloren.
#20 Burgorus 23:03:44 | Mittwoch, 14. November 2007
@Arkanum: Interessant, was Sie da berichten. Ich kenne einen ähnlichen Fall in Kanada, wo ich die Seherin
auch für echt halte, jedoch der Chef des Ordens ein Geld-Hai geworden ist. Daraus darf man aber nicht
schließen, dass die Seherin unecht sei. In Medjugorje halte ich Ähnliches für möglich. Es müssen –
sowie ich einen Bericht und einen Film kenne – zumindest die Erscheinungen der Anfangszeit echt gewesen
sein. Und immer da, wo Großes geschieht, versuchen Gegner der Kirche, es kaputt zu machen oder ein Geschäft
damit zu machen. Es gibt ja Leute, die Seherkinder für Heilige halten, als wäre es ihr Verdienst gewesen,
dass ihnen die Muttergottes erschienen ist, und das spüren die Seherkinder, so werden sie stolz und sind
mehr den Gefahren der Pracht der Welt ausgeliefert als andere Menschen. Dass in Medjugorje einige krumme
Dinge gedreht werden, geht wohl aus Ihren Berichten hervor. Ob jetzt Seherkinder in diese Geschäfte verwickelt
sind, kann ich nicht beurteilen. Das Besitzen von fünf Hotels deutet natürlich darauf hin; das muss
aber immer noch nicht heißen, dass sie illegal Geld erworben haben. Was hier läuft, zeigt meines Erachtens,
wie ernst die Gegner der Kirche Marienerscheinungen nehmen, sodass sie sie völlig in den Griff bekommen
wollen. Dass da von Anfang an ein Schwindel geplant war, um an großes Geld zu kommen, glaube ich nicht.
Ich glaube, dass die übernatürlichen Ereignisse erst die korrupten Geschäftemacher auf den Plan gerufen
haben.
„Wallfahrtsort“ und Etikettenschwindel Seit wann definiert sich ein Wallfahrtsort über die Zahl der (privaten)
Pilger, die dorthin fahren? Es ist ganz einfach. Ein Ort ist dann ein Wallfahrtsort, wenn er vom zuständigen
Ortsbischof -oder dem Papst- als solcher anerkannt ist. Für Medjugorje trifft nichts davon zu. religion.orf.at/…18_medjugorje_fr.htm
Also ist es kein Wallfahrtsort und die Bezeichnung ein Schwindel. Es sei denn, Sie seien Bischof von Mostar
oder Papst geworden, ohne daß dies durch die Medien gegangen wäre. Dann, und nur dann, nehme ich den
„Etikettenschwindel“ zurück!
#18 Nixus Minimax 22:46:47 | Mittwoch, 14. November 2007
Etikettenschwindel? Tut mir leid, aber diese Meinung kann ich nicht teilen (wen wunderts? ) Es handelt
sich definitiv um einen Wallfahrtsort (schließlich fahren dort _sehr_ viele Pilger hin). Der Begriff
„Oase des Friedens“ ist zumindest im Medjugorje-Kontext nicht eindeutig (es gibt am Ort eine Gemeinschaft,
die diesen Namen trägt). Selbst wenn es so wäre, dass die Seher „Hotels“ hätten (was ich mir vorstellen
könnte, ist dass deren Verwandschaft in den Elternhäusern Pensionen betreiben, was mich persönlich
nicht stören würde), trägt das wenig zu den Überlegungen bei, ob die Muttergottes an diesem Ort erscheint
oder nicht. Viel interessanter ist die Frage, ob die Menschen auf die Inhalte der Botschaft hören oder
nicht. Modernismus in Medjugorje: Bereits seit Jahren gibt es eine sich beschleunigende Kommerzialisierung
des Ortes (wie in Fatima, Lourdes, etc. auch), was bedauerlich ist! Interessant ist, dass es aber immer
mehr „Investoren“ aus dem Ausland sind, die in Medjugorje aktiv werden (z.B. Immobiliengeschäfte von
irischen und italienischen Firmen). Aber die Liturgie und das Abendprogramm sind immer noch so, wie sie
sein sollten, so wie die Kirche es vorgibt. Außerdem: Dem Wunsch des Papstes nach mehr lateinischer Sprache
in der Liturgie wird im dortigen Abendprogramm Rechnung getragen. Es gibt (wie an jedem Wallfahrtsort)
auch überdrehte (z.T. psych. kranke) Pilger, Esoteriker (die z.B. auf der Suche nach „Lichtwasser“ sind),
was aber nicht gegen die Echtheit der Erscheinungen spricht!
zu Nixus Minimax Wem Mart Bax nicht genügt, der kann es auch mit der Google-Suche zur Zerstörung des
Klosters Zitomislici versuchen… „Oase des Friedens“ ist ebenso ein Etikettenschwindel wie „Wallfahrtsort“.
zu Burgorus: Bekannt ist lediglich, daß fünf Hotels im Besitz der „Seher“ sind. Leider sind die finanziellen
Strukturen rund um Medjugorje sehr undurchsichtig: Die Auswertung der von bosnischer Polizei und SFOR
sichergestellten Akten der Hercegovacka Banka (sie stehen dank SFOR auch dem Tribunal in Den Haag zur
Verfügung) dauert noch an. Schon jetzt steht aber fest, daß große Geldbeträge noch vor der Razzia
im April 2001 beiseite geschafft wurden. Wie gesagt: Der Prozeß gegen Ante Gotovina, der nach Radovan
Karadzic und Ratko Mladic an 3.Stelle der Fahndungsliste stand, dürfte mehr ans Licht bringen – immerhin
war er selbst Vizekommandant der HVO-Truppen in der „Republik Herceg-Bosna“, wo die Geldwäsche über
besagte Bank lief. Im Hinblick auf die bevorstehende Eröffnung würde es mich nicht wundern, wenn demnächst
noch größere Nebelkerzen als die „Maddie-Sichtung“ abgebrannt würden – warten wir’s ab!
#16 Nixus Minimax 21:43:16 | Mittwoch, 14. November 2007
Warum… … meinen Sie, lieber raindance1, habe ich den Begriff „auftaucht“ in Anführungszeichen gesetzt?
Mal ehrlich! Ersetzen Sie von mir aus dieses Wort durch den Begriff „erscheint“. @Arkanum/kreuts.net:
Natürlich sagt es über die Erscheinungen nichts aus, dass Medjugorje als Gebetsstätte anerkannt ist.
Was ich damit herausstellen wollte, ist, dass die Kirche durch diese Anerkennung zum Ausdruck bringt,
dass sie es gutheißt, wenn Menschen dorthin zum Beten kommen. Und hinsichtlich ihrer Behauptung, dass
von der „Oase des Friedens“ nicht viel übrig bleibt, möchte ich anmerken, dass ich selbst und viele
Menschen die ich kenne (viele, ich selbst auch, sind als Skeptiker hingefahren) dort wieder ihren Weg
zurück in die Kirche und zu einem gesunden Glauben an Gott gefunden haben. Dies Früchte sprechen für
sich, können Sie aber verständlicherweise kaum überzeugen, da Sie den genannten Personenkreis ja nicht
kennen. Waren Sie denn mal in Medjugorje? Die von Ihnen verlinkte PDF-Datei beinhaltet einige sehr seltsame
Sätze (z.B. „Their primary aim was to attend as many Masses as possible at the large parish church“ ???)
und ist von Mart Bax, einem erklärten Gegner von Medjugorje, der an der Uni Amsterdam lehrt. Er ist selbst
in seinen Fachkreisen sehr umstritten! Magnificat-Antiphon des Tages: „Machtvolle Taten vollbringt der
Herr, er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind“. Trauen wir ihm diese Taten doch auch in Medjugorje
zu. Beten wir, dass der Hochmut unseren Herzen fern sei!
#15 Burgorus 21:42:57 | Mittwoch, 14. November 2007
@Nixus Minimax @Arkanum Zuerst möchte ich Nixus Minimax Recht geben. Meiner Meinung nach hat bisher kein
Ort soviele Früchte hervorgebracht wie Medjugorje. Keine kirchliche Autorität hat so den Geist von Gebet
und Fasten verbreiten können wie Medjugorje. Das wichtigste Rettungsmittel der Welt, nämlich der Rosenkranz,
ist durch sog. Medjugorje-Gebetsgruppen auch in Deutschland stark verbreitet worden. Habe vor vielen Jahren
einen Kurzbericht über Medjugorje gelesen; und das war beeindruckend. Ich war aber noch nie in Medjugorje.
Jetzt heißt es aber, dass der Modernismus dort eingezogen sei. Das halte ich aber dann nicht für typisch
Medjugorje, das besagt eben nur, dass Medjugorje eben auch von den heutigen Kirchenkrankheiten heimgesucht
worden ist. Ob da auch spezielle Macher dahinterstecken, kann ich nicht beurteilen. Verwundert hat mich
aber die Aussage von Arkanum, dass fünf der sechs Seher-Kinder bereits Hotel-Besitzer sind. Wie ist es
dazu gekommen?
arkanum Sehe ich ähnlich, aber Medjugorje wird wohl nicht der einzige Schwindel sein, leider gibt es
heutzutage wahrscheinlich nicht nur im religiösen Bereich mehr Schwindel als Wahrheit. Aber das können
wir ja getrost abwarten, denn die Wahrheit wird am Ende siegen. Hoffentlich sind wir alle dann nicht allzuweit
davon entfernt. Am Ende aber noch einen guten Wunsch, ich hoffe wirklich das die kleine Maddie noch lebt
und bald zu ihren Eltern zurückkehrt.
Ob recht wenig oder alles, Sozialkatholisch, scheint mir hier genau der springende Punkt zu sein! Daß
man jedem Hinweis nachgehen muß, stimmt selbstverständlich. Nur spricht in diesem konkreten Fall sehr
vieles für Schwindel und Manipulation, und speziell in Medjugorje dürfte (siehe unten) noch ein sehr
großer Knall bevorzustehen. Und Medjugorje ist wiederum sozusagen ein Synonym für Schwindel und Manipulation.
Wenn die SeherInnen reich und glücklich werden zeugt das nicht unbedingt von der Echtheit der Erscheinung.
Ob Medjugorje echt ist oder nicht hat mit diesem Fall aber eigentlich recht wenig zu tun.
#11 Aleph † 21:13:10 | Mittwoch, 14. November 2007
Wenigstens drei Mal timpressum @:Einmal reicht nicht, wenigstens drei Erscheinungen sollten es mindesten
sein. Die erste mag beim Seher oder bei der Seherin zu einem solchen Schock geführt haben, dass die Erscheinung
nicht korrekt nachgewiesen werden kann. Bei der zweiten Erscheinung ist unbedingt nachzuweisen, dass die
Brille des Sehers vorher ultraschallgereinigt war, damit sich auf dem Brillenglas bloß keine Schlieren
bilden konnten. Wer dann immer noch auf eine Erscheinung pocht: Nun dann in Gottes Namen, wenn es der
Seher unbedingt braucht, soll er damit reich und glücklich werden.
#10 timpressum † 21:03:55 | Mittwoch, 14. November 2007
Maria Maria ist mir heute erschienen – mit dem verschwundenen Pius X. im Arm. Beide meinten, daß alle,
die die Neue Messe feiern, in die Hölle oder zumindest in den Limbus kommen! Krieg ick nun auch n Wallfahrtsort
mit Hotels und kleinen Statuen und nem Konto in der Schweiz?
Stimmt, Herr van Laack, allerdings ist das Gerücht den Eltern schon zu Ohren gekommen (die meisten anderen
Berichte leuchten auch die Hintergründe aus, die hier sehr kurz kommen). Die von Maddies Eltern beauftragten
Detektive sind bereits vor Ort. Bemerkenswerterweise hüten sich sämtliche als Medjugorje-Sprachrohre
bekannten Seiten (einschließlich kath.net) vor der eigenen Veröffentlichung dieses „Vorgangs“ wie der
Teufel vor dem Weihwasser – als wüßten sie jetzt schon, daß nichts dran ist. Wohingegen sonst ja schon
eine heruntergefallene Uhr mit verbogenen Zeigern als „Wunder“ verkauft wird. Zum Stichwort „Gebetsstätte“
weiter unten: Deren Existenz ist mir bekannt, sie sagt nur nichts über die „Erscheinungen“ aus. Eine
Gebetsstätte kann man in Hintertupfing, Medjugorje oder Timbuktu einrichten, ohne daß dort etwas oder
jemand „auftauchen“ müßte. Zu den „Früchten“ (oder neutraler: Resultaten) sollte man der Fairness halber
auch diesen Bericht der Universität Detroit www.cla.wayne.edu/…nik/readings/bax.pdf zählen. Vom Schlagwort
„Oase des Friedens“ bleibt angesichts dieser (und zahlreicher weiterer) Quellen so gut wie nichts mehr
übrig. Außer Humbug.
Der Artikel ist in Ordnung Es ist natürlich immer schrecklich wenn ein Kind verschwindet und die Eltern
können einem immer leid tun. Aber die Eltern von Madeleine McCann haben selbst die Weltöffentlichkeit
eingeschaltet und die hat dann auch ein recht weiter über den Fall informiert zu werden. Es ist zwar
höchst unwahrscheinlich das das eine richtige Spur ist, trotzdem muss ihr nachgegangen werden. Wenn Madeleine
noch lebt ist ein in der Öffentlichkeit halten des Falls auch durchaus positiv.
Bitte löscht diesen Artikel!!! Liebe kreuznet-Redaktion! Habt Ihr schon mal einen Artikel gelösch und
nicht nur Beiträge zu den Artikeln. Wenn nicht, wäre es eine sehr christliche Tat, diesen Artikel zu
löschen!!! Schon ein wenig bedauerlich, dass sich auf der wirklich guten kreuz.net-Seite immer mal wieder
Artikel einschleichen auf einem sehr niedrigen Niveau. Hat schon mal irgendjemand darüber nachgedacht,
wie die Eltern auf solche Lügen-Märchen reagieren, wenn sie ihnen zu Ohren kommen? Neue Hoffnung keimt
auf, das ihr Kind sicher noch lebt – und gleichzeitig verzehren sie sich noch mehr vor Angst um dioe Tochter.
Als Christen sollten wir die Verbreitung solcher Lügen und Gerüchte nichtb unterstützen!!!!!!!!!!!!!!!!!1
#6 raindance1 † 20:34:45 | Mittwoch, 14. November 2007
Ich finde es ferner sehr interessant, dass dort, wo die Mutter Gottes „auftaucht“, sich auch immer d Tja,
da haben Sie die ganze Verlogenheit von Medjugorje in einem Satz bewiesen…da wo die Mutter Gottes auftaucht…die
Mutter Gottes taucht nicht auf und taucht auch nicht ab!!!! Es gibt echte Muttergottes Erscheinungen,
aber niemals ein Auftauchen der Mutter Gottes weder in Medjugorje noch anderstwo.
#5 Nixus Minimax 20:09:51 | Mittwoch, 14. November 2007
An ihren Früchten… werdet ihr sie erkennen. Vielleicht sollte man nicht darüber hinwegsehen, dass
es sich bei Medjugorje zumindest um eine von der Kirche anerkannte Gebetsstätte handelt. Und als solche
verdient sie doch etwas mehr Respekt, als hier im Leserbereich offenbar üblich. Es ist wirklich schade,
dass auf eine solch platte Weise Stimmung gegen einen Ort gemacht wird, der solche schönen Früchte hervorbringt,
wie ich sie nicht nur in meinem eigenen Leben, sondern auch im Leben vieler anderer Menschen erleben durfte.
Schade auch, dass auf eine solch unsägliche Weise Lügen und Unwahrheiten über diesen Ort verbreitet
werden. Ich finde es ferner sehr interessant, dass dort, wo die Mutter Gottes „auftaucht“, sich auch immer
die Gegenseite zu Wort meldet. Meist erkennt man dies an den Früchten – und so muss sich jeder die Frage
gefallen lassen, ob er mit seinen platten Negativaussagen im Frieden mit Gott ist, oder ob seine Ausdrucksweise
nicht vielleicht eher von einem anderen Geist zeugt… Es steht mir fern, jemanden von Ihnen persönlich
anzugreifen und es steht mir auch nicht zu, mir ein Urteil über sie zu erlauben, aber ich wollte diese
Aussagen nicht unkommentiert lassen. Ich lade Sie alle ein, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen und
mit offenem Herzen -wie bereits viele Pilger zuvor- sich von der barmherzigen Liebe Gottes durch die Mittlerin
aller Gnaden reich beschenken zu lassen. Trauen wir Gott etwa nicht zu, dass er an diesem Ort auf diese
Weise wirkt? Herzlichst, Ihr Nixus Minimax
… wobei diese Geschichte keine Erfindung von kreuz.net ist, sondern erstmals in deutscher Sprache von
der Rheinischen Post veröffentlicht wurde; das Thema wurde auch bei uns www.kreuts.net/forum/index.php?topic=530.msg7…
schon aufgegriffen. Die Sache scheint mir trotzdem reichlich dünn. Wer würde das weltweit meistgesuchte
Kind ausgerechnet in einem Touristenort spazierenfahren? Die wahrscheinlichsten Erklärungsansätze sind
m.E. (zumal weil der Zeuge selbst Medjugorje-Anhänger ist): 1.) man verspricht sich Werbung, um neugierige
Touristen heranzuschaffen (fünf der sechs „Seher“ besitzen Hotels am Ort) oder: 2.) man versucht bisherige
Negativschlagzeilen mit einer positiven zu überdecken. Negativschlagzeilen versteht sich keineswegs allein
theologisch: Da war etwa die Geldwaschanlage „Hercegovacka Banka“ (unter Beteiligung der zuständigen
Franziskanerprovinz Mostar), der ungehinderte Aufenthalt des 2004 schon vom Kriegsverbrechertribunal gesuchten
Generals Ante Gotovina, letztlich die offene Sympathie örtlicher Priester für inhaftierte Kriegsverbrecher –
das bevorstehende Verfahren gegen General Gotovina verspricht noch detailreichere Erkenntnisse! Egal ob
1.) oder 2.), man versteht sich dort auf Humbug. Mein alter Diskussionsgegner Mag.Lintner hatte dazu eine
ganze Reihe beachtenswerter Details zusammengestellt, denkt man etwa an den Meineid, den eine der Seherinnen,
Mirjana Dracicevic, schon ganz zu Beginn der „Erscheinungen“ geleistet hatte. Ein kleiner Fehler hat sich
(wohl versehentlich) eingeschlichen: Medjugorje ist kein Wallfahrtsort! Etikettenschwindel, Abzocke pur.
#3 timpressum † 18:58:30 | Mittwoch, 14. November 2007
Kleiner Rätselkrimi Jede Polizei hat vereidigte Dolmetscher zum Übersetzen… Oder heisst es demnächst
in Medjugorje „Jungfrau Maddie, erhöre uns…“ So n Firlefanz! Diese ganze Marienvergötterung eingeschlossen!
#1 st.georg 18:16:22 | Mittwoch, 14. November 2007
tolle headline ! jetzt tun sich den spinnern und geldmachern in medjugorje ganz neue einnahmequellen auf…
jetzt müssen keine gipsfiguren mehr weinen… da drängt sich doch eine neue vermarktungsstrategie auf…