Die altgläubige Föderation ‘Una Voce’ hat einen neuen Präsidenten gewählt: „Sehen Sie, wir sind keine Lefebvristen. Ich möchte das unterstreichen.“
Der Neo-Präsident möchte die neue Messe nicht a priori kritisieren.
(kreuz.net, Rom) Der Brite Leo Darroch ist der neue Präsident der ‘Foederatio Internationalis Una Voce’.
Darroch war bisher der Sekretär der Vereinigung. Er löst als Präsident den Niederländer Jack P. Oostveen
ab.
‘Una Voce’ ist nach eigenen Angaben ein Zusammenschluß, der sich darum bemüht, daß die Alte Messe
als eine der Formen des eucharistischen Gottesdienstes der Kirche geehrt wird.
Die Gruppierung möchte
in der katholischen Liturgie auch das Latein, die Gregorianik und die Polyphonie gefördert wissen.
In
einem Interview mit der italienischen Webseite ‘Petrus’ erklärte der Neo-Präsident von ‘Una Voce’, daß
er die Traditionalisten bekannter machen möchte.
Diese würden von den Massenmedien angeblich häufig
ignoriert: „Das ist nicht nur die Schuld der Säkularisierung, sondern auch unserer Schwierigkeit, uns
griffiger zu präsentieren.“
Darroch will darum auf das Internet setzen, um auch den Boykott jener katholischer
Medien zu überwinden, „die von feindlichen Bischöfen kontrolliert werden“.
Weise Kirchenführung
Klar
distanziert er sich von der Priesterbruderschaft St. Pius X.:
„Sehen Sie, wir sind keine Lefebvristen.
Ich möchte das unterstreichen.“
‘Una Voce’ betrachtet sich in voller Gemeinschaft und in vollem Gehorsam
mit dem Papst:
„Wir glauben, daß der Heilige Vater Benedikt XVI. die Kirche weise lenkt, obwohl einige
Widerstände aus den eigenen Reihen kommen, wie das Schicksal des Motu Proprio es sehr deutlich gezeigt
hat.“
Gutes Konzil – gutes Meßbuch
‘Una Voce’ sei auch „ganz und gar nicht“ gegen das Zweite Vatikanum,
„das wir mit seinen Dokumenten schätzen“:
Der Ökumenismus sei eine fundamentale Wegmarke, die
Leo Darroch:
„Wir
schätzen und ermutigen auch den interreligiösen Dialog, solange man den Synkretismus vermeidet.“
umgesetzt
werden müsse. Dabei sei aber jede Konfusion zu vermeiden. Jeder müsse an seiner eigenen Identität festhalten:
„Wir schätzen und ermutigen auch den interreligiösen Dialog, solange man den Synkretismus vermeidet.“
Darroch ist auch der Auffassung, daß Papst Paul VI. ein „gutes Meßbuch“ geschaffen hat: „Es wäre absurd,
es a priori zu kritisieren.“
„Gewisse Anwendungen und freie Interpretationen – um nicht von Mißbräuchen
zu sprechen – haben mir nicht gefallen“ – schränkt Darroch ein.
Deutlich spricht sich Darroch gegen
die Handkommunion aus: „Ich leugne nicht, daß ich gegen diese Praxis bin.“
Wer die Handkommunion praktiziere,
habe eine protestantische Vorstellung der Eucharistie:
„Ich bin überzeugt, daß die geeignetere Haltung
das Knieen ist – als richtige Haltung der Frömmigkeit und kindlichen Verehrung des Heilandes.“
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#45 Burgorus 18:34:22 | Dienstag, 20. November 2007
Una voce Nachdem die Aussagen von Una Voce in diesem Artikel dementiert wurden, nehme ich auch meine Aussage,
dass Una voce auf die Piusbruderschaft einschlage, zurück. Die Homepage von Una voce www.unacove.de/
ist durchaus empfehlenswert.
„Unselig“ daß Sie Anhänger des unseligen Teilhard de Chardin sind („Punkt Omega“). Alois Bischof @ Dass
Sie damit nichts anfangen können, wusste ich. Es schadet aber nichts, auch nicht Teilhard de Chardin,
den Sie als „unselig“ diffamieren. Das ist wohl eine traditionell-katholische Eigenschaft, andere Menschen
durch den Begriff „unselig“ in Misskredit zu bringen. Sie erinnern sich schon an die NT-Stelle mit Jesus,
wenn er Ihnen bekannt sein sollte, der gesagt haben soll, wann wer dem Feuer oder dem Gericht verfallen
soll… Immerhin ist er, Teilhard de Chardin in der „Messe über die Welt“ zu Erkenntnissen vorgestoßen,
die Ihnen nicht zugänglich sind. Deshalb sollten Sie Teilhard de Chardin und seine theologischen Erkenntnisse
nicht als „unselig“ disqualifizieren. Sonst disqualifizieren Sie sich selbst. Oder ist es nur der Neid,
der bei Ihnen solche Erruptionen hervorruft? „Denn Neid jag’ auf der Stelle fort, durch ihn…“ stand
einmal im alten Ketechismus.
@ Nehushtan Also im Moment bin ich mit den tridentinischen Messen nach dem alten (Heiligen)Kalender ganz
zu frieden. Ich kann dort würdig die hl. Messe und das Bußsakrament empfangen und richtig gut zu Gott
dem Herrn beten.
#42 Nehushtan † 07:23:28 | Freitag, 16. November 2007
@Sozialkatholisch: Ich empfehle dringend, sich mit den Heilig-Geist Messen (die meisten Wunderheilungen
und Wettersegen geschahen dort) und Engels-Messen des Mittelalters auseinanderzusetzen. Eriugena und Nikolaus
von Oresme sind dazu zu nennen…auch Albertus Magnus (der sich auch mit Naturheilkunde auskannte, und
wie die nachfolgenden Grössen mit Edelsteinen heilte, wäre zu nennen), Hildegard von Bingen und Trithemius
als Abt von Sponheim. Das Engelwerk könnte helfen…auch die Greber-Christen! Bereits Paulus predigten
den 4 antiken Engeln der Elemente und unterwarf sie Christi herrschaft laut NT. Auch Berthold von Regensburg
und seine Predigten sind relevant. Der Gottesname EL bzw. ELOHIM muß in der Messe angerufen werden! Bereits
bei Christi Geburt waren Sterndeuter anwesend…die magoi des NT, chaldäischer oder persischer Herkunft.
@ Gotthard Ich habe nie gesagt das konkret du Ehrfurcht vor Eucharistie vermissen lässt, dafür müsste
ich dich und deine Messen schon persönlich kennen. Der NOM verleitet dazu immer mehr die Ehrfurcht vor
der Eucharistie zu verlieren, was man bei vielen Priestern und Gläubigen immer mehr sieht. Mit der Ehrfurcht
schwindet auch der Glaube an der Eucharistie, ohne Glaube an der Eucharistie ist ein röm/kath. sein unmöglich.
Wir beide können uns ja mal nach NOM Messen hinstellen und die Gläubigen über ihr Eucharistieverständnis
befragen und dann dasselbe mit Gläubigen nach tridentinischen Messen.
@ Gotthard Im Jahre 1054 gab es keine einheitliche Liturgie im Osten und im Westen. Im großen und ganzen
gab es in der Ost und Westkirche den byzantinischen und römischen Ritus, zwar noch nicht so einheitlich
aber ich bin auch kein Ritenexperte. Welche Äußerung gegen die Ehrfurcht vor der Eucharistie soll ich
gemacht haben? Der Einwurf kam auch von mir und ich will damit sagen das so locker wie heutzutage, jedenfalls
in den römischen Ritus, altorientalischen Riten und im byzantinischen Ritus, nicht mit der Eucharistie
umgegangen worden ist. Die anderen apostolischen Kirchen haben sich die Ehrfurcht vor der Eucharistie
viel mehr bewahrt als die Amtskirche mit dem NOM (Gemeinden mit dem tridentinischen Ritus natürlich ausgenommen
) Die im tridentinischen Missale vor- und festgeschriebe kann wohl kaum die einzig mögliche sein – wie
ein Blick in die Historie unschwer zeigt. Nein, natürlich nicht, aber sie ist richtig und gut. Wer Ehrfurchtsformen
zwingend vorschreibt, bewirkt Theater. Genau das Gegenteil ist der Fall, wer die Ehrfurcht vor der Eucharistie
nicht vorschreibt lässt die hl. Messe in eine Mahlfeier verkommen. Wer die Ehrfurcht vor der Eucharistie
nicht vorschreibt öffnet dem Missbrauch Tor und Tür, er lässt quasi den Rauch Satans in die Kirche
rein.
#38 Gotthard 22:01:24 | Donnerstag, 15. November 2007
@sozialkatholisch kurz vor dem 11. Jahrhundert kam das große Schisma mit der Ostkirche, diese haben ihre
Liturgie kaum verändert. Im Jahre 1054 gab es keine einheitliche Liturgie im Osten und im Westen. Ehrfurcht
vor der Eucharistie wurde in der Kirche immer hochgehalten, bis vor kurzem jedenfalls. Welche Äußerung
gegen die Ehrfurcht vor der Eucharistie soll ich gemacht haben? Die im tridentinischen Missale vor- und
festgeschriebe kann wohl kaum die einzig mögliche sein – wie ein Blick in die Historie unschwer zeigt.
Wer Ehrfurchtsformen zwingend vorschreibt, bewirkt Theater.
#37 Alois Bischof 21:53:49 | Donnerstag, 15. November 2007
Ich sehe leider schon, Aleph, daß Sie Anhänger des unseligen Teilhard de Chardin sind („Punkt Omega“).
Mit solchen evolutionär-widersprüchlich denkenden Menschen läßt sich nicht logisch argumentieren.
Schade.
@ Aleph Jetzt spielen sie sich mal nicht als Gentleman auf, sagen sie mir lieber wo ich unbiblisch argumentiert
habe. Außerdem erklären sie bitte die große Ehrfurcht vor der Eucharistie in den anderen apostolischen
Kirchen.
#35 Aleph † 20:06:47 | Donnerstag, 15. November 2007
Möge ihm die Erde leicht sein eine verstorbenen Archäologen Alois Bischof @ Wenn Sie schon belieben,
unflätig zu sein, sollten Sie die Gepflogeheit der Höflichkeit nicht außeracht lassen. Haben Sie das
nicht irgendwann einmal gelernt im Katechismusunterricht. Wenn Sie ‘rumproleten, schaffen Sie sich keine
Freunde. Abgesehen davon haben Sie sich decouvriert, wenn Sie von einem verstorbenen Archäologen schreiben,
der es offenbar genau weiß, wie die ersten Christen das Herrenmahl gefeiert haben sollen. Archäologen
sind zunächst einmal gut als Scherbensammler, aber in den wenigsten Fällen als Liturgiewissenschaftler
die Speerspitze. Damit soll nicht in Abrede gestellt werden, dass die Christen der ersten Jahrhunderte
auch ohne tridentinischen Ritus, wie er in der Westkirche entwickelt wurde, bestimmt sehr würdig das
Herrenmahl gefeiert haben. Im Denken und den Umständen ihrer Zeit, wie auch NOM gefeiert wird in der
Kontinuität der Jahrhunderte. Alle anderen Anstrengungen wollen das Rad nur massiv zurückdrehen. Wer
wollte auf diesem Weg zurück aber auch schon zum Punkt Omega kommen?
#34 Don Camillo 20:04:05 | Donnerstag, 15. November 2007
@Alois Bischof Sie sind wohl ein wirklich durchgeknallter Pseudowissenschaftler. Jeder weiß… Tja glücklicherweise
sind Sie ein gestandener Wissenschaftler, der ohne wenn und aber argumentieren kann. Besonders wissenschaftlich
sind dann Argumente, die mit „jeder weiss“ beginnen. In der Wissenschaft geniessen auch jene Beweisführungen
höchstes Ansehen, die vom Hörensagen her kommen. Ich wäre dafür, dass Sie für einen Nobelpreis nominiert
würden.
@ Gotthard kurz vor dem 11. Jahrhundert kam das große Schisma mit der Ostkirche, diese haben ihre Liturgie
kaum verändert. Schauen sie sich mal eine byzantinische Messe an, dann kommen sie von ihrem protestantischen
Mahlfeiertripp runter und können historische Fakten besser einordnen. Ehrfurcht vor der Eucharistie wurde
in der Kirche immer hochgehalten, bis vor kurzem jedenfalls.
#32 Gotthard 19:54:24 | Donnerstag, 15. November 2007
Hostien Bis zum 11. Jahrhundert wurden in der Eucharistiefeier Brot konsekriert, gebrochen und ausgeteilt.
Während des Brotbrechens wurde das Lamm Gottes gesprochen, so lange bis genügend Brotteile für alle
Gläubigen am Altar zur Verfügung stand. Seit dem 11. Jahrhundert wurden täglich so viele Messen gelesen,
dass keine Gläubigen mehr teilnehmen konnten und dass man bis zu 100 Messen am Vormittag organisieren
mußte.Da entstand die praktische Idee, das Brot gleich portionsweise zu backen, so dass langwieriges
Brechen nicht mehr nötig war. Gleichzeitig setzte eine Spiritualisierung ein, die es gebot, alle Ähnlichkeit
mit normalem Brot zu löschen.
#31 Alois Bischof 18:55:14 | Donnerstag, 15. November 2007
Aleph Sie sind wohl ein wirklich durchgeknallter Pseudowissenschaftler. Jeder weiß mit wieviel Ehrfurcht
und Decorum die frühen Christen das eucharistische Opfer und das eucharistische Opfermahl umgeben haben.
Diese Greifzu-Manifestationen der „neuen Kirche“ haben nichts mit dem frühen Christentum zu tun, ebensowenig
wie Luther, Kalvin und Küng dem frühen Christentum ähnelt, außer daß es auch damals schon weitverbreitete
Irrlehren und Irrlehrer gab. Ich kenne eine verstorbenen Archäologen, der mir sagte, die ersten Christen
hätten oft tatsächlich gezittert vor dem Göttlichen Mysterium, man verhüllte es ja auch mit dem Velum
des Stillschweigens in den Urtexten des Christentums (‘Brotbrechung’, ‘Danksagung’), wobei aber deutlich
von der erfüllten Prophezeiung nach Maleachi geschrieben wurde, die ‘Geheimnisse’ seien deren Erfüllung.
#30 Aleph † 17:54:18 | Donnerstag, 15. November 2007
Mahlgemeinschaft Das Bild zeigt doch eine würdige Kommunionszene, bei der noch zarte Anklänge an die
ursprüngliche, leider verlorengegangene, Mahlgemeinschaft sichtbar werden. Diese Art der Kommunionfeier
ist anders als das Abfüttern mit Oblaten bei der Wandelkommunion.
#28 raindance1 † 17:16:22 | Donnerstag, 15. November 2007
Bescheuert Deutlich spricht sich Darroch gegen die Handkommunion aus: „Ich leugne nicht, daß ich gegen
diese Praxis bin.“ Wo sind die Männer und Frauen die entschlossen sagen:ich bin gegen die Handkommunion.
Nein, man sagt das diplomatisch biegsam, man leugnet nicht das man dagegen ist. Damit ist dem dagegen
sein schon mal viel Gewicht genommen. das übliche Wischiwaschi der Sanftlinge
#27 timpressum † 16:30:12 | Donnerstag, 15. November 2007
Habt ihr recht… …ist doch n Katholik. Nicht alles, was schwarz ist, ist evangelisch! Aber was ist
an Handkommunion so schlimm? Werden die ersten Christinnen und Christen auch gemacht haben. Oder ist das
das Erkennungszeichen von katholischen Fundis?
@ Gotthard Im außerordentlichen Ritus wäre das heilige, besondere und ehrfurchtsvolle der Eucharistie
so zur Geltung gekommen das es in diesem Fall gereicht hätte. Außerdem macht wohl nur einer kniend Mundkommunion
der den Heiland empfangen will oder jemand der bewusst Schindluder treiben will.
#22 Gotthard 15:03:49 | Donnerstag, 15. November 2007
@sozialkatholisch wenn der Priester irgendetwas gesagt hätte, wäre e4r bestimmt nicht gegangen. Was
hätte der Priester im außerordentlichen Ritus in welcher Sprache gesagt?
@ Gotthard Das ist kein Unfug, du willst nur nicht die Fehler sehen die im NOM sind. Er sagte mir jedenfalls
das er nicht nach vorne gehen wollte, so wie ich ihn kenne ist er immer bemüht sich korrekt zu verhalten,
wenn der Priester irgendetwas gesagt hätte, wäre e4r bestimmt nicht gegangen. @ DonCamillo Die Aussage
ist echt. Und verunsichert schaut der befreundete Arbeitskollege so gut wie nie aus. Heide ist er eigentlich
auch nicht, das sage ich nur immer zu ihm. Er ist total ungläubig, ein Atheist. @ Stimme Immer wenn man
denkt blöder gehts nicht mehr, schreibt die Stimme einen dümmlichen Kommentar daher. Stimmes Dummheit
kann man wirklich nicht mehr toppen, vielleicht sollte die Redaktion ihn endlich stoppen!
#20 Don Camillo 14:44:07 | Donnerstag, 15. November 2007
Kommunionempfang Vor der Kommunion sollte schon ein Hinweis von Seiten des Priesters kommen, wozu die
Gläubigen eingeladen sind. Ein Hinweis wie: „Wer die liebende Gegenwart unseres Erlösers Jesus Christus
im Sakrament empfangen und dadurch gestärkt werden möchte, ist dazu herzlich eingeladen.“ Der Priester
kann während der Kommunion nur schlecht jeden Einzelnen fragen, ob er/sie auf dem Papier röm. kath.
ist und ob er/sie im Stande der Gnade ist. Da müsste man schon an die Verantwortung und Mündigkeit des
einzelnen Menschen setzen können. Und wenn nun jemand die Kommunion empfängt, der eigentlich nicht röm.
kath. ist (aber getauft), so hat er halt in dem Falle Erstkommunion. Die Gnade Jesu Christi möge in diesem
Falle wirken. Bezüglich des vorhin zitierten „Heiden“, der sich die Hostie eingesteckt hat: Da würde
ich an der Echtheit dieser Aussage schon zweifeln, da im Normalfall schon darauf geachtet wird, dass der
Leib Christi konsumiert wird. Besonders in diesem Falle, wenn jemand kommt, der offensichtlich völlig
verunsichert war (sieht man meistens an der Handstellung).
#19 Airbag 14:38:39 | Donnerstag, 15. November 2007
Heutige erste Lesung 32.Woche im Jahreskreis – Donnerstag Lesung aus dem Buch der Weisheit. In der Weisheit
ist ein Geist, gedankenvoll, heilig, einzigartig, mannigfaltig, zart, beweglich, durchdringend, unbefleckt,
klar, unverletzlich, das Gute liebend, scharf, nicht zu hemmen, wohltätig, menschenfreundlich, fest,
sicher, ohne Sorge, alles vermögend, alles überwachend und alle Geister durchdringend, die denkenden,
reinen und zartesten. Denn die Weisheit bist beweglicher als alle Bewegung; in ihrer Reinheit durchdringt
und erfüllt sie alles. Sie ist ein Hauch der Kraft Gottes und reiner Ausfluß der Herrlichkeit des Allherrschers;
darum fällt kein Schatten auf sie. Sie ist der Wiederschein des ewigen Lichts, der ungetrübte Spiegel
von Gottes Kraft, das Bild seiner Vollkommenheit. Sie ist nur eine und vermag doch alles; ohne sich zu
ändern, erneuert sie alles. Von Geschlecht zu Geschlecht tritt sie in heilige Seelen ein und schafft
Freunde Gottes und Propheten; denn Gott liebt nur den, der mit der Weisheit zusammenwohnt. Sie ist schöner
als die Sonne und übertrifft jedes Sternenbild. Sie ist strahlender als das Licht; denn diesem folgt
die Nacht, doch über die Weisheit siegt keine Schlechtigkeit. Machtvoll entfaltet sie ihre Kraft von
einem Ende zum anderen und durchwaltet voll Güte das All. (Weish.7,22-8,1)
#18 Burgorus 14:37:20 | Donnerstag, 15. November 2007
Hacki hat Recht: Distanzierung von Erzbischof Lefebvre bringt absolut keine „Beliebtheitspunkte“ bei den
Neokonservativen und Altliberalen. Im Gegenteil. Offenes Bekenntnis zur FSSPX und Papst Benedikt verschafft
mehr Respekt. Dann wissen sie, daß man ihnen nichts vorheuchelt. Ergänzendes Beispiel: Wir betrachten
vier Organisationen; je linker, umso kleiner die Nummer: Nr.1: Presse (kirchlich vertreten durch die Organisationen
„Wir sind Kirche“ und „Kirche von der Hölle“) Nr. 2: Amtskriche Nr. 2: Una Voce Nr. 4: Piusbruderschaft
Da wir in einer Medienkratie leben, hat die Presse (Nr. 1) die Macht und schlägt auf alle Organisationen
rechts von ihr ein. Je weiter rechts, umso mehr Schläge: Nr. 2 erhält einen Schlag pro Minute, Nr. 3
zwei und Nummer 4 drei. Je weiter links einer steht (also umso kleiner die Nummer), umso mehr steht man
in der Gunst von Nummer 1. Also gilt es, Organisationen mit kleinerer Nummer zu schonen und auf Organisationen
mit größerer Nummer einzuhauen. Nr. 2 kann auf Nummer 3 und 4 hauen, aber für Nummer 3 bleibt eben
nur Nummer 4 zum Verprügeln. So schlägt also Nummer 3 auf Nummer 4 ein und hofft, von Nummer 2 anerkannt
und von Nummer 1 wenigstens geachtet zu werden. Wird Nummer 2 dafür geachtet? Nein, diese Anbiederung
wird nur belächelt. Respekt erhält man nur mit einer festen Position. Jede Art von Schmeichelei wird
als Schwäche ausgelegt.
Räuberpistole Die hahnebüchenen Räuberpistolen, die die Fundamentalisten über die römisch-katholische
Heilige Messe verbreiten, werden immer haarsträubender. Jetzt werden also schon Heiden gegen ihren Willen
zum Kommunionempfang gezwungen. Was kommt als nächstes?
#16 Gotthard 14:07:49 | Donnerstag, 15. November 2007
@sozialkatholisch Moment, wenn er von den Massen mit nach vorne gezogen wird, er sogar sitzen bleiben
wollte dann hat er sich nicht schlecht benommen, dann hat die Kirche das heilige nicht mehr heilig behandelt.
Was soll denn dieser Unfug? Hat die Messe in einem Stadion stattgefunden und Dein Freund hat sie auf der
Stehplatztribune erlebt und wurde anschließend von den Massen mitgerissen?
#15 Samurai 14:04:34 | Donnerstag, 15. November 2007
@ ExBochumer Betreff: Eucharistie Bistum Münster Werter ExBochumer, Sie schreiben, daß es u.A. im Bistum
Münster so wäre/vorkäme, daß die Gläubigen sich selber bedienen, sich also selber die eucharistischen
Gaben nehmen- bezogen auf den „NOM“, also die nachkonziliare Liturgie. Wo geschieht das denn konkret?
Da ich selber sehr regelmäßig die Sonntagsmesse im Dom zu Münster mitfeier, aber auch andere römisch-katholische
Gemeinden (und -priester) des Bistums kenne, interessiert es mich sehr. Samurai
@ Gotthard Moment, wenn er von den Massen mit nach vorne gezogen wird, er sogar sitzen bleiben wollte
dann hat er sich nicht schlecht benommen, dann hat die Kirche das heilige nicht mehr heilig behandelt.
In einer tridentinischen Messe wäre das nie so passiert! Ich war am Dienstag auf einer Beerdigung – und
da gingen nur sehr wenige zur Hl. Kommunion. Vielleicht weil dort mehr Heiden waren!
#13 Gotthard 13:58:59 | Donnerstag, 15. November 2007
@sozialkatholisch Ein befreundeter Heide der auf einer katholischen Beerdigung war erzählte mir das er
nicht nach vorne gehen wollte aber vom Strom dazu gezwungen wurde, das Stück Brot was er da bekam hat
er in die Tasche gesteckt und später in einem Fluss im Wald entsorgt. Was die Kirche da betreibt ist
Ausverkauf von allen Werten und von allem Heiligen! sorry, was kann denn die Kirche oder die Gemeinde
oder wer auch immer dazu, wenn Dein befreundeter Heide sich so benimmt? Ich war am Dienstag auf einer
Beerdigung – und da gingen nur sehr wenige zur Hl. Kommunion. Es wurde vorher keine Abschreck-Einladung
ausgesprochen!
Der Kommuniongang im NOM erinnernd leider allzu oft nur an reinen Konsum! Da einer der in schwerer Sünde
lebt oder nicht mehr katholisch glaubt wird nicht mehr gesagt. Der Vorwurf den man so oft hört das vor
dem Konzil jeder in die Kirche ging weil Gesellschaftspflichten da waren und man nicht mehr wusste wer
aus liebe zu Gott in die Kirche geht, das gilt für den NOM. Ein befreundeter Heide der auf einer katholischen
Beerdigung war erzählte mir das er nicht nach vorne gehen wollte aber vom Strom dazu gezwungen wurde,
das Stück Brot was er da bekam hat er in die Tasche gesteckt und später in einem Fluss im Wald entsorgt.
Was die Kirche da betreibt ist Ausverkauf von allen Werten und von allem Heiligen!
#11 Aleph † 13:45:01 | Donnerstag, 15. November 2007
Auf sich beziehen Kein weiterer Kommentar … um den Befürwortern irgendwelcher abnormalen Liturgiegebräuchen
nicht zusätzlichen Zündstoff zu liefern. ExBochumer@Wenn Sie das auf sich beziehen, hat es ja Sinn.
Wenn Sie nämlich geschiegen hätten, wären Sie nämlich auch kein Philisoph gewesen.
#8 Aleph † 13:36:29 | Donnerstag, 15. November 2007
Das ist die Irrlehre Nimmt ihn, esst ihn und trinkt ihn. ExBochumer@ Das ist halt die Irrlehre, die Sie
daraus gewirkt haben. Kann ja sein, dass Sie bewusst verkehrt gehört haben. Wenn Sie aber nicht verkehrt
gehört haben, gilt dann das achte Gebot nicht für Sie?
#7 ExBochumer † 13:26:34 | Donnerstag, 15. November 2007
An die Hetzer: Meine Äußerung ist zugedacht den sogenannten „Selbstbedienern“. Wie man in den neuen
Messen oft sieht, herrscht Selbstbedienung. Oftmals halten Priester / Kommunionhelfer den Speisekelche
hin, und Laien „bedienen“ sich selbst. Anfragen an diverse Bistümer blieben unbeantwortet ob der in einigen
Gemeinden geübten „Selbstbedienungspraxis“, was mich überhaupt hier posten läßt.
#4 ExBochumer † 13:07:24 | Donnerstag, 15. November 2007
Nehmt Euch, bedient euch … ist das nicht die Devise, wie sie in vielen Messen des neuen Ritus rüberkommt?
Man bedient sich einfach – Selbstbedienung. Besonders krass in Schweinfurt dargestellt – aber auch in
anderen Gemeinden, wo sich die Laien einem Selbtbedienungsladen gegenübersehen. Nimmt ihn, esst ihn und
trinkt ihn. Das ist die Devise, so wie sie heute in vielen Gemeinden rüberkommt. Ich persönlich, der
sich in vielen Gemeinden umsieht, gehe dann spontan weg und verlasse den Gottesdienst. Aber wenn ich nicht
schon früher gegangen bin, wenn Mängel und Fehler im Hochgebet stattgefunden haben. – Besonders in den
Bistümern Essen und Münster.
Distanzierung von Erzbischof Lefebvre bringt absolut keine „Beliebtheitspunkte“ bei den Neokonservativen
und Altliberalen. Im Gegenteil. Offenes Bekenntnis zur FSSPX und Papst Benedikt verschafft mehr Respekt.
Dann wissen sie, daß man ihnen nichts vorheuchelt.
#1 Aleph † 12:03:58 | Donnerstag, 15. November 2007
Wenig dokumentarische Bilderserie Wie oft schon waren diese nichtssagenden und wenig dokumentasrischen
Bilderserie von angeblicher Handkommunion bei kreuz.net schon zu sehen. Was sollen sie eigentlich bewirken?