Die Nachfrage nach der Alten Messe steigt
An einigen Orten stellt sich heraus, daß keine Ausrede zu dumm und keine Schikane zu schäbig ist, um Bitten um die Alte Messe ins Leere laufen zu lassen.
(kreuz.net, Siebnach) Der Verein ‘Pro Sancta Ecclesia – Inititiative katholischer Laien und Priester’
hat in der November-Ausgabe seines Publikationsorgans ‘IK-Nachrichten’ eine erfreuliche Zwischenbilanz
veröffentlicht.
Die ‘IK-Nachrichten’ erscheinen in einer monatlichen Auflage von gegenwärtig 27.000 Exemplaren – Tendenz steigend.
‘Pro Sancta Ecclesia’ koordiniert Anträgen für Feiern der Messe im Alten Ritus in Deutschland und Österreich.
„Die Behauptung, es bestehe kein ‘Bedarf’ nach der überlieferten Heiligen Messe, ist eindeutig falsch“ – so die ‘IK-Nachrichten’.
Entsprechende Äußerungen – zum Beispiel von Kardinal Joachim Meisner von Köln am 2. Oktober in der ‘Tagespost’ – könne man mit einer Bekanntgabe des Wahlergebnisses vor Öffnung der Wahllokale vergleichen.
In den vergangenen Wochen sei die Nachfrage nach der Alten Messe vielmehr kontinuierlich gestiegen.
In einigen Fällen sind Bitten aus einer einzigen Pfarrei oder einer einzigen Seelsorgeeinheit so zahlreich, daß die kritische Grenze von ungefähr zwei Dutzend Gläubigen auch ohne Anträge aus dem Umland überschritten wird.
Als unerläßlich erweise sich freilich, die Einzelanträge zuerst zu sammeln und den Antrag erst dann bei der Pfarrei zu stellen.
Auf diese Weise besteht in den Sammelstellen eine Kontrolle über die Einzelanträge.
Durch das auch von Papst Benedikt XVI. beklagte intolerante Verhalten gegenüber den Altgläubigen sei das Vertrauensverhältnis zur kirchlichen Hierarchie bei vielen empfindlich gestört.
Man zögere, sich überhaupt an Anträgen zu beteiligen, weil in der Vergangenheit Gruppen von über hundert Personen nicht einmal eine Antwort erhielten.
Das Vertrauen könne nur durch ein großzügiges, entgegenkommendes Verhalten wiederhergestellt werden. Doch das sei an vielen Orten nicht zu erwarten.
In diesem Kontext müssen die Koordinatoren der Anträge zur Kenntnis nehmen, daß an einigen Orten keine Ausrede zu dumm und keine Schikane zu schäbig ist, um die Bitten um die Alte Messe ins Leere laufen zu lassen.
Das bisherige Ergebnis
In Weilheim in Oberbayern konnte laut ‘IK-Nachrichten’ bereits mit der regelmäßigen Sonntagsmesse begonnen werden.
Auch im Münchener Osten und Umland scheint in absehbarer Zeit ein Start gesichert zu sein. Zelebrant ist dort der Geistliche Rat Walter Lang.
An einigen Orten gab es Verhandlungen, die noch zu keinem Ergebnis geführt haben.
An vielen Orten führten die Anträge zu keiner Reaktion oder die Pfarrer hielten sich selber oder die Initiatoren für nicht zuständig.
Hier beauftragte ‘Pro Sancta Ecclesia’ den Mainzer Kirchenrechtler Hw. Georg May als Rechtsvertreter.
In allen Fällen haben die Koordinatoren die Geistlichen freundlich an das vorgebrachte Anliegen erinnert oder ihnen die Rechtslage erläutert.
Weitere Anträge
In der bayrischen Bischofsstadt Eichstätt konnte nach längeren Verhandlungen eine Lösung gefunden werden.
Ab dem ersten Adventssonntag finden dort regelmäßige alte Sonntagsmessen in der Schutzengelkirche, der Eichstätter Universitäts- und Seminarkirche sowie in der Peterskirche statt.
In Regensburg waren die Verhandlungen über eine ständige Sonntagsmesse bei Redaktionsschluß der ‘IK-Nachrichten’ am 20. Oktober noch immer nicht erfolgreich beendet.
Mit den Anträgen aus Stadtrandgemeinden ist dort die Zahl von hundert Bitten überschritten worden.
Ferner wurden oder werden an folgenden Orten Anträge von 21 bis 70 Gläubigen gestellt:
28755 Bremen
38104 Braunschweig
51427 Bergisch Gladbach-Refrath
54552 Dockweiler
56856 Zell-Merl
59581 Warstein
63739 Aschaffenburg
64285 Darmstadt
65193 Wiesbaden
68307 Mannheim-Sandhofen
77736 Zell a. H.
89290 Buch
92637 Weiden
93133 Burglengenfeld
93444 Bad Kötzting
An vielen Orten sammelten Katholiken in ihrem Bekanntenkreis Einzelanträge.
Das ist – so die ‘IK-Nachrichten’ – die wirkungsvollste Methode, um eine ständige Sonntagsmesse zu erhalten.
Wichtig ist, daß der Antrag an die Pfarrei in schriftlicher Form und in Abstimmung mit ‘Pro Sancta Ecclesia’ erstellt wird.
© Titelbild: JD Treat, CC
© Primiz in Berlin: Cathrin Bach/ Institut-Philipp-Neri.de, Creative Commons Lizenz
Die ‘IK-Nachrichten’ erscheinen in einer monatlichen Auflage von gegenwärtig 27.000 Exemplaren – Tendenz steigend.
‘Pro Sancta Ecclesia’ koordiniert Anträgen für Feiern der Messe im Alten Ritus in Deutschland und Österreich.
„Die Behauptung, es bestehe kein ‘Bedarf’ nach der überlieferten Heiligen Messe, ist eindeutig falsch“ – so die ‘IK-Nachrichten’.
Entsprechende Äußerungen – zum Beispiel von Kardinal Joachim Meisner von Köln am 2. Oktober in der ‘Tagespost’ – könne man mit einer Bekanntgabe des Wahlergebnisses vor Öffnung der Wahllokale vergleichen.
In den vergangenen Wochen sei die Nachfrage nach der Alten Messe vielmehr kontinuierlich gestiegen.
In einigen Fällen sind Bitten aus einer einzigen Pfarrei oder einer einzigen Seelsorgeeinheit so zahlreich, daß die kritische Grenze von ungefähr zwei Dutzend Gläubigen auch ohne Anträge aus dem Umland überschritten wird.
Als unerläßlich erweise sich freilich, die Einzelanträge zuerst zu sammeln und den Antrag erst dann bei der Pfarrei zu stellen.
Auf diese Weise besteht in den Sammelstellen eine Kontrolle über die Einzelanträge.
Durch das auch von Papst Benedikt XVI. beklagte intolerante Verhalten gegenüber den Altgläubigen sei das Vertrauensverhältnis zur kirchlichen Hierarchie bei vielen empfindlich gestört.
Man zögere, sich überhaupt an Anträgen zu beteiligen, weil in der Vergangenheit Gruppen von über hundert Personen nicht einmal eine Antwort erhielten.
Das Vertrauen könne nur durch ein großzügiges, entgegenkommendes Verhalten wiederhergestellt werden. Doch das sei an vielen Orten nicht zu erwarten.
In diesem Kontext müssen die Koordinatoren der Anträge zur Kenntnis nehmen, daß an einigen Orten keine Ausrede zu dumm und keine Schikane zu schäbig ist, um die Bitten um die Alte Messe ins Leere laufen zu lassen.
Das bisherige Ergebnis
In Weilheim in Oberbayern konnte laut ‘IK-Nachrichten’ bereits mit der regelmäßigen Sonntagsmesse begonnen werden.
Auch im Münchener Osten und Umland scheint in absehbarer Zeit ein Start gesichert zu sein. Zelebrant ist dort der Geistliche Rat Walter Lang.
An einigen Orten gab es Verhandlungen, die noch zu keinem Ergebnis geführt haben.
An vielen Orten führten die Anträge zu keiner Reaktion oder die Pfarrer hielten sich selber oder die Initiatoren für nicht zuständig.
Hier beauftragte ‘Pro Sancta Ecclesia’ den Mainzer Kirchenrechtler Hw. Georg May als Rechtsvertreter.
In allen Fällen haben die Koordinatoren die Geistlichen freundlich an das vorgebrachte Anliegen erinnert oder ihnen die Rechtslage erläutert.
Weitere Anträge
In der bayrischen Bischofsstadt Eichstätt konnte nach längeren Verhandlungen eine Lösung gefunden werden.
Ab dem ersten Adventssonntag finden dort regelmäßige alte Sonntagsmessen in der Schutzengelkirche, der Eichstätter Universitäts- und Seminarkirche sowie in der Peterskirche statt.
In Regensburg waren die Verhandlungen über eine ständige Sonntagsmesse bei Redaktionsschluß der ‘IK-Nachrichten’ am 20. Oktober noch immer nicht erfolgreich beendet.
Mit den Anträgen aus Stadtrandgemeinden ist dort die Zahl von hundert Bitten überschritten worden.
Ferner wurden oder werden an folgenden Orten Anträge von 21 bis 70 Gläubigen gestellt:
28755 Bremen
38104 Braunschweig
51427 Bergisch Gladbach-Refrath
54552 Dockweiler
56856 Zell-Merl
59581 Warstein
63739 Aschaffenburg
64285 Darmstadt
65193 Wiesbaden
68307 Mannheim-Sandhofen
77736 Zell a. H.
89290 Buch
92637 Weiden
93133 Burglengenfeld
93444 Bad Kötzting
An vielen Orten sammelten Katholiken in ihrem Bekanntenkreis Einzelanträge.
Das ist – so die ‘IK-Nachrichten’ – die wirkungsvollste Methode, um eine ständige Sonntagsmesse zu erhalten.
Wichtig ist, daß der Antrag an die Pfarrei in schriftlicher Form und in Abstimmung mit ‘Pro Sancta Ecclesia’ erstellt wird.
© Titelbild: JD Treat, CC
© Primiz in Berlin: Cathrin Bach/ Institut-Philipp-Neri.de, Creative Commons Lizenz
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Samstag, 17. November 2007 08:17
r.ruhrgebietler: @Franz-Josef Klapdor – undifferenziert
wie nicht anders von einem V-II’ler zu erwarten.
In der Tat werde ich mich bemühen mit ewig gestrigen feinfühliger umzugehen – ich werde in Erinnerung an das Karfreitagsgebet der hlg. röm.-kath. Kirche (unter der Leitung des Hlg. Vaters in Rom) auch für Sie beten – für die Bekehrung der im Glauben irrenden.
Da Sie sich offensichtlich nie mit Fatima, Garabandal, Dozule beschäftigt haben, nie andere Literatur als Karl Rahner lasen, wissen Sie auch nichts über Jesus Christus und Seine Sicht der heutigen Menschheit. Macht ja auch nichts – nach Ihrem Ableben werde Sie im Gegensatz zu mir viele Freunde und Bekannte treffen: im Fegfeuer oder der Hölle. Nein Danke! Da nehme ich liebend jedes Kreuz auf mich um direkt in den Himmel zu gelangen und so einer dauerhaften begegnung der Glaubensschänder auf +.net zu entgehen.
Möge der hlg. Geist die Tippergemeinde hier auf den Irrwegen des Lebens lenken und leiten.
In der Tat werde ich mich bemühen mit ewig gestrigen feinfühliger umzugehen – ich werde in Erinnerung an das Karfreitagsgebet der hlg. röm.-kath. Kirche (unter der Leitung des Hlg. Vaters in Rom) auch für Sie beten – für die Bekehrung der im Glauben irrenden.
Da Sie sich offensichtlich nie mit Fatima, Garabandal, Dozule beschäftigt haben, nie andere Literatur als Karl Rahner lasen, wissen Sie auch nichts über Jesus Christus und Seine Sicht der heutigen Menschheit. Macht ja auch nichts – nach Ihrem Ableben werde Sie im Gegensatz zu mir viele Freunde und Bekannte treffen: im Fegfeuer oder der Hölle. Nein Danke! Da nehme ich liebend jedes Kreuz auf mich um direkt in den Himmel zu gelangen und so einer dauerhaften begegnung der Glaubensschänder auf +.net zu entgehen.
Möge der hlg. Geist die Tippergemeinde hier auf den Irrwegen des Lebens lenken und leiten.
Freitag, 16. November 2007 23:21
Benedikt: @ Ultramontanus
Wollen Sie mich eigentlich verkohlen? Wenn Sie Sedisvakantist sind, wieso argumentieren Sie dann überhaupt
noch mit Quo Primum? Von der Warte des Sedisvakantismus aus sind die liturgischen Änderungen nicht wegen
Quo Primum ungültig, sondern weil die Änderer hierzu nicht befugt waren, weil sie eben nicht Inhaber
der nötigen Amtsgewalt sein.
Da Sie als Sedisvakantist auch davon ausgehen müssen, dass die augenblicklich sichtbare Kirche eben nicht die wahre Kirche ist, ist ihr Verweis auf Quo primum auch deshalb obsolet.
Da Sie als Sedisvakantist auch davon ausgehen müssen, dass die augenblicklich sichtbare Kirche eben nicht die wahre Kirche ist, ist ihr Verweis auf Quo primum auch deshalb obsolet.
Freitag, 16. November 2007 22:05
Ultramontanus: @Bendikt:
Leider wieder Quatsch. Diese „Änderung“ wurde von Roncalli eingefügt, der aus anderen Gründen (pacem in terris sowie Eröffnungsrede zum „Konzil“) garnicht Papst gewesen sein kann.
Freitag, 16. November 2007 21:28
Benedikt: @ Ultramontanus
Quatsch mit Soße. Im eigentlichen Messkanon wurden nie Änderungen vorgenommen, nur an den Festen. Das
war vor dem „Konzil“ Konsens, das solche Änderungen erlaubt sind, mehr nicht!
„Quatsch mit Soße“ fällt auf Sie zurück. Allein die Einfügung des Hl. Josef und einer weiteren Präfation widerlegen Ihre Aussage. Und „Konsens“ ist keine verbindliche Regelung. Im Gegenteil bedeutet ein Konsens immer eine freiwillige Einigung – man könnte also auch anders.
„Quatsch mit Soße“ fällt auf Sie zurück. Allein die Einfügung des Hl. Josef und einer weiteren Präfation widerlegen Ihre Aussage. Und „Konsens“ ist keine verbindliche Regelung. Im Gegenteil bedeutet ein Konsens immer eine freiwillige Einigung – man könnte also auch anders.
Freitag, 16. November 2007 19:10
Franz-Josef Klapdor: Lieber Ruhrpöttler!
Sie haben die Ironie in meinem nickname sicherlich in den falschen Hals gekriegt. Aber Gott sei Dank hat
es gewirkt!
Ihre Anfeindungen stellen Sie doch nur bloß als Verkünder einer überholten Drohbotschaft, die mit dem, was Jesus wollte und auf den Weg brachte, absolut nichts zu tun hat. Da hilft das ewige Gesülze von der „hlg. tridentinischen Opfermesse“ (Was soll dieder untheologische Ausdruck eigentlich bedeuten?) auch nicht weiter.
Gehen Sie soch mit Meinungen und Äußerungen wie z. B. von Aleph und Gotthard etwas christlicher um und orientieren Sie sich ganz einfach an Jesu Beispiel, der doch unsinnige Vorschriften gründlich weggeräumt hat.
Fakt ist, dass Liturgie etwas Veränderbares ist und dass sie immer auf dem Weg ist, sich zu entwickeln. Beton ist höchstens in den Köpfen, wie es bei den Anhängern und Mitgliedern der Pius-Sekte klar ersichtlich ist.
Ihre Anfeindungen stellen Sie doch nur bloß als Verkünder einer überholten Drohbotschaft, die mit dem, was Jesus wollte und auf den Weg brachte, absolut nichts zu tun hat. Da hilft das ewige Gesülze von der „hlg. tridentinischen Opfermesse“ (Was soll dieder untheologische Ausdruck eigentlich bedeuten?) auch nicht weiter.
Gehen Sie soch mit Meinungen und Äußerungen wie z. B. von Aleph und Gotthard etwas christlicher um und orientieren Sie sich ganz einfach an Jesu Beispiel, der doch unsinnige Vorschriften gründlich weggeräumt hat.
Fakt ist, dass Liturgie etwas Veränderbares ist und dass sie immer auf dem Weg ist, sich zu entwickeln. Beton ist höchstens in den Köpfen, wie es bei den Anhängern und Mitgliedern der Pius-Sekte klar ersichtlich ist.
Freitag, 16. November 2007 18:42
Ultramontanus: @Benedikt:
Quatsch mit Soße. Im eigentlichen Messkanon wurden nie Änderungen vorgenommen, nur an den Festen. Das war vor dem „Konzil“ Konsens, das solche Änderungen erlaubt sind, mehr nicht!
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.







