Vatikan. Der Vatikan veröffentlichte gestern ein Dokument über die Ökumene
mit der Orthodoxie. Es handelt sich um das Ergebnis eines Treffens, das Mitte Oktober in Ravenna stattfand.
In dem Dokument bejaht die Orthodoxe Gemeinschaft die „universale Ebene der Kirche“. Für diese sei beides
notwendig: Primas und Kollegialität. Die Orthodoxie räumt ein, daß Rom in der Ordnung der Patriarchate
die erste Stelle einnahm und daß der Bischof von Rom deshalb der Erste unter den Patriarchen war. Über
die Interpretation dieser Fakten waren sich die Gesprächspartner allerdings nicht einig.
Die Vorzüge
einer späten Pubertät
Deutschland. Mädchen aus harmonischem Elternhaus pubertieren im Vergleich zu
weniger behüteten Teenagern später. Das berichtete das deutsche Magazin ‘Focus’ Mitte November. Eine
frühe Pubertät birgt Gesundheitsrisiken in sich, die bis zu einem erhöhten Krebsrisiko der Fortpflanzungsorgane
reichen. Jetzt fanden Forscher der Universitäten von Arizona und Wisconsin-Madison unter der Leitung
von Bruce J. Ellis heraus, daß Mädchen dann später pubertieren, wenn ihre Eltern sie unterstützen,
weniger miteinander streiten, und bei ihnen keine psychischen Erkrankungen – etwa Depression – auftreten.
Das Team beobachtete 227 Kinder vom Vorschulalter bis in die Jugend. Die Studie erschien im Fachmagazin
„Child Development“.
Homo-Erpresser verurteilt
Deutschland. Am vergangenen Montag wurde ein 50jähriger
Homo-Unzüchtiger wegen Erpressung eines Homo-Priesters zu einer fast zweijährigen Bewährungsstrafe
verurteilt. Der Priester aus dem Bistum Trier hat über ein Kölner Homo-Stadtmagazin Kontakt zu einem
homo-unzüchtigen Masseur aufgenommen. Der Verurteilte filmte den Priester heimlich bei Massagen und Homo-Perversionen.
Anschließend verlangte er von ihm 2000 Euro Schweigergeld. Der Priester erstattete Anzeige.
Weltuntergang
in Rußland
Rußland. In Rußland haben sich 29 Sektenmitglieder seit Oktober in einer Höhle verbunkert
und warten auf den Weltuntergang. Unter den Anhängern der Gruppierung ‘Wahre russisch-orthodoxe Kirche’
befinden sich auch vier Kinder. Die Mitglieder drohen sich im Fall einer polizeilichen Räumungsaktion
selbst zu verbrennen. In der Höhle befinden sich Gasflaschen, Kerosin und Lebensmittelvorräte. Die Polizei
ermittelt gegenwärtig gegen den Sektenführer, der sich nicht in der Höhle aufhält.
Nicht gekränkt
„Das Platzen des Treffens mit dem Rabbiner an der Klagemauer habe er, Schönborn, »nicht als kränkend
empfunden«.“
Aus einem Bericht des Grazer Lokalblattes ‘Kleine Zeitung’ vom 10. November über die Reise
der österreichischen Bischöfe ins Heilige Land.
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47 Lesermeinungen
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Homo-Inflation Homo-Erpresser Homo-Unzüchtiger Homo-Priester Homo-Stadtmagazin homo-unzüchtiger Masseur
Homo-Perversionen Und das alles in einem Absatz! HERRLICH!
@Romulus … … das Geblubber, wie du es nennst ist gute und uralte patristische Theologie – aber ich
weiß ja schon, die sich so selbst bezeichnende Tradition beginnt ihre Geschichte ja erst mit dem Ultramontanismus
des frühen 19. Jrh. – alles was vorher war wird mit der ultramontanistisch getönten Brille wahrgenommen.
Die Traditionalisten gehen mit der wirklichen Tradition um wie jene Kriminalbeamten, die ein Wildschwein
jagen wollten. Nachdem sie nach etlichen Stunden noch immer keines erlegen konnten, nahmen sie ein Kaninchen
aus den Stall, nahmen es in den Schwitzkasten, verprügelten es und riefen immer wieder: „ Gib’s doch
endlich zu, du bist eine Wildsau; gib’s doch endlich zu …!“ Was nicht passt, wird passend gemacht.
Aber in dem ich hier schreibe, nehm’ ich ja die diversen Wirklichkeitsverweigerer schon wieder zu ernst.
Ich werd’ mich bessern, und mich wieder der Wirklichkeit zuwenden. lg sani
#43 Gotthard 02:22:09 | Samstag, 17. November 2007
@romulus Dieses Geblubber von orthodoxer und katholischer Seite ist seit Paul VI. ständig zu hören.
Genau! Die Orthodoxen sollen doch gefälligst den Primat des Papstes anerkennen – und Schluss ist!
Orthodoxes Geblubber Für diese sei beides notwendig: Primas und Kollegialität. Die Orthodoxie räumt
ein, daß Rom in der Ordnung der Patriarchate die erste Stelle einnahm und daß der Bischof von Rom deshalb
der Erste unter den Patriarchen war. Über die Interpretation dieser Fakten waren sich die Gesprächspartner
allerdings nicht einig. Dieses Geblubber von orthodoxer und katholischer Seite ist seit Paul VI. ständig
zu hören. – Es wiederholt sich von Zeit zu Zeit, ohne dass allerdings etwas dabei herauskommt. Es kann
also getrost ignoriert werden. O:O
@Sozi Die Bischöfe schulden dem Patriarchen auch Gehorsam. Du hast ganz offensichtlich nicht die geringste
Ahnung von der Orthodoxie. Natürlich ist „Patriarch“ eine Beförderung, weil es ein Ehrentitel ist und
er den Ehrenvorsitz unter den Bischöfen führt. Aber er hat nicht die allergeringste Jurisdiktionsvollmacht
über andere Bischöfe oder andere Diözesen. Mach dich mal schlau bevor du hier Dinge behauptest.
Es gibt gute Gründe… … für den Primat der Kirche von Rom im Sinne von „nichts ohne die Kirche von
Rom“ – und es gibt gute Gründe, dass die römische Kirche (sprich Papst) äußerst zurückhaltend im
Sinne von „Pastor Aeternus“ handelt. Es ist ja tatsächlich nicht von der Hand zu weisen, dass vor der
entsprechenden Abstimmung ein erheblicher Teil der Bischöfe abreiste, und so für eine so weitreichende
dogmatische Konstitution ein verhältnismäßig kleines Quorum in Rom blieb – nur so nebenbei, Lumen Gentium
des II. Vatikanums versucht die Unebenheiten des Ersten Vatikanums auszugleichen, obschon letztlich nicht
die dem Vat. I adäquate Formel zu Ergänzung von Pastor Aeternus gefunden wurde – die Interpretationsbedürftigkeit
blieb und bedingt in nicht unerheblichem Maße die jetzt bestehenden Probleme in unserer Mutter Kirche.
Jedenfalls, um’s noch mal zu wiederholen: Die Päpste des 20 Jrh. vermieden es die Rechtsform der Ex cathedra
Erklärung anzuwenden (außer das besagte eine Mal im Jahr 1950) Schwieriger scheint mir tatsächlich
der Jurisdikitionsprimat zu sein. welcher geradezu exzessiv so scheint mir von Joh. P. II ausgeübt wurde
(nicht immer zum Wohl der Kirche – siehe Kurt Krenn z.B.) – aber das dürfte eher ein persönl. Problem
gewesen sein – Stichworte: polnischer Seelsorger in eingeschliffener jahrhunderte alter Bürokratie –
kein Wunder, dass er sich mit Vertrauten umgab, kein Wunder, dass diese dann begannen durchaus auch Macht
und Einfluss zu gewinnen (neben der norm. Hierarchie) … schluss sani
Spricht für Sie! Ich brauch kein Theologisches Seminar zu besuchen, mit meinen Kirchensteuern halte ich
mir Knechte die mir das eigentlich beantworten können sollten, sonst stell ich die Zahlungen vielleicht
ein. Sozialkatholisch@Dieser eine Satz von Ihnen, bereitet mir ganz große Freude, weil er aus dem Bauch
kommt und nicht über die Filter des Katechismuswissens gelaufen ist. Spricht für Sie.
@ Aleph Ich brauch kein Theologisches Seminar zu besuchen, mit meinen Kirchensteuern halte ich mir Knechte
die mir das eigentlich beantworten können sollten, sonst stell ich die Zahlungen vielleicht ein. Aber
im Grunde ist es mir auch egal ob sie daran glauben das der Papst der Stellvertreter Jesu ist oder ob
sie es für wahrhalten. @ Stimme Zuerst wird man Bischof und dann wird pro Kirche nur einer von den Bischöfen
Patriarch, wenn das keine hierarchische Steigerung ist dann weiß ich es auch nicht. Die Bischöfe schulden
dem Patriarchen auch Gehorsam. @ Gotthard Das ist doch nicht alles an was du glaubst, oder?
Harry Potter Auch durch kirchlichen Segen ist an Harry Potter nicht zu glauben, man braucht die Geschichten
derzeit auch noch nicht einmal für wahrzuhalten. Ist das nicht toll?
#36 Gotthard 13:14:11 | Freitag, 16. November 2007
@sozialkatholisch Ich glaube an: * Gott, den Vater, den Allmächtigen * Jesus Christus, seinen eingeborenen
Sohn * den Heiligen Geist Glaube ist Beziehung!
Theologisches Seminar Sozialkatholisch@ Da empfehle ich Ihnen ein theologisches Seminar, um die Unterschiede
zwischen glauben und für wahrhalten kennen zu lernen. Ausschlie0lich die Wahrheiten im nizänischen Glaubensbekenntnis
sind zu glauben.
@ Aleph Was ich ür wahr halte, an das glaube ich und an was ich glaube, das halte ich auch für wahr.
Aber vielleicht können sie mir das ein wenig erläutern.
@sozi Genau und die orthodoxen Patriarchen sind auch bloß Bischöfe und sonst nichts weiter! So ist es.
Der Patriarch von Moskau hat keinerlei Jurisdiktionsvollmacht ausserhalb der Diözese Moskau. Und der
Patriarch von Konstantinopel hat keinerlei Jurisdiktionsvollmacht ausserhalb der Diözese Konstantinopel.
Für wahrhalten Aber wenn man katholisch sein will hat man bestimmte Dinge zu glauben, bzw. nicht bewusst
in Abrede zu stellen. Sozialkatholisch@ Sie verwechseln glauben mit für wahrhalten. Das ist ein großer
Unterschied und so steht es im Katechismus.
@ Aleph Man sollte das was man glaubt natürlich prüfen und dann bewusst glauben. Wenn man bewusst glaubt
kann man damit sogar Komplexe besiegen. Aber wenn man katholisch sein will hat man bestimmte Dinge zu
glauben, bzw. nicht bewusst in Abrede zu stellen.
Komplexbeladen Sozialkatholisch@ trotzdem bin ich der Meinung, dass man viel weniger glauben sollte, bevor
man nicht eigene Erfahrungen gemacht hat. Manches glaubt man halt auch, weil es viel zu komplexbeladen
ist.
@ Aleph Es gibt auch genug Leute die sagen das er nur behauptet das er Bischof sei. Wir Katholiken glauben
aber beides! @ Gotthard Wo du recht hast, hast du recht!
#28 Gotthard 12:28:29 | Freitag, 16. November 2007
@sozialkatholisch Die einen sind Nachfoger der Apostel, der eine Stellvertreter Gottes auf Erden. offizielle
Titel: # Episcopus Romanus – „Bischof von Rom“ # Vicarius Iesu Christi – „Stellvertreter Jesu Christi“
# Successor Principis Apostolorum – „Nachfolger des Apostelfürsten“ und weitere
Es geht um die Konzilianz Sani@Da kann ich Ihnen nur beipflchten. Es geht um die Konzilianz, deren sich
auch das Papsttum befleißigen sollte, in dem es die Bischöfe eben nicht zu Filialleitern des Stellvertreter
Gottes auf Erden degradiert. Noch immer sind Bischöfe die Nachfolger der Apostel, nach katholischer Lehre.
Konziliantes Bemühen ist aber Mangelware bei Personen, die glauben, den Primatsanspruch ständig vor
sich her tragen zu müssen.
Gas runter … Die Infallibilität wurde erst einmal schlagend (1950 – bei der Verkündigung der leiblichen
Aufnahme Mariens in den Himmel – was aber gut im Glauben des Volkes belegt ist) – Vorher und nachher hat
sich der Papst NIE auf den entsprechenden Artikel in „Pastor Aeternus“ berufen. Und alles andere, was
hier so herumgeschmiert wird, ist nichts anderes als Speichelleckerei auf der einen und geiferndes nicht
Verstehenwollen (können) auf der anderen Seite. Der Papst ist Bischof von Rom, und die Bischöfe sind
nicht seine Filialleiter, der Papst wird auch nicht geweiht (also ist das Papstamt auch kein Sakrament) –
ich denk mir, das wirkliche Problem im Diskurs mit den orthodoxen Kirchen ist die Möglichkeit des Papstes,
bis in die Tagesgeschäfte hineinregieren zu können, ohne sich letztendlich dem Kollegium der Bischöfe
stellen zu müssen. Aber das wird womöglich auch noch in den nächsten Jahren gelöst werden. lg sani
Gewissensterror Was Sie als „Gewalt“ bezeichnen bestand darin, einen Text zu formulieren und zu unterzeichnen.
Ist Gewissensterror nicht auch Gewalt? Ein Teil der Bischöfe hat sich damals dieser Attacke entzogen.
Sie sind ihrem Gewissen gefolgt und haben das Konzil rechtzeitig verlassen. Das eigene Gewissen ist nach
katholischer Lehre die Entscheidungsinstanz, auch für mutige Bischöfe. Die müsste man heute lange suchen.
Abstimmung mit den Füßen nennt man das, weil es offenbar keine andere Möglichkeit gab, dem Text zum
Unfehlbarkeitsdogma das Placet vorzuenthalten.
@möchtegern Dass das Primat eine apostolische Tradition hat, bestreiten nicht einmal Orthodoxe oder sogar
Anglikaner. Nur: Zwischen „Primat“ (apostolische Tradition) und „volle und höchste Gewalt in allen Fragen
und über jeden“ (Pastor Aeternus) ist ein himmelweiter Unterschied. Und zwischen „ein Dogma ist nur dann
ein Dogma, wenn auch der Papst zustimmt“ (apostolische Tradition) und „Entscheidungen des Papstes sind
auch ohne Zustimmung der Kirche unfehlbar“ (Pastor Aeternus) ebenfalls.
@ Aleph Sozialkatholisch@ Der Traum ist doch bekannt: damit alles wieder einmal gut werden wird. Und bis
dahin: Selig und süß vom Primat, den Rom einmal hatte, träumen. Nein, so an der Ökumene arbeiten das
es Frucht bringt, so an der Ökumene arbeiten das man keine Wahrheiten über Bord schmeißt, so an der
Ökumene arbeiten das der Papst den autorisierten Vorsitz in der Liebe einer geeinten Christenheit hat.
@Aleph Sie schreiben „mit Gewalt“ Was Sie als „Gewalt“ bezeichnen bestand darin, einen Text zu formulieren
und zu unterzeichnen. Gewalt? Wie kommen Sie auf die Idee? Es wurden keine Armeen gesandt, um die Katholen
zur Anerkennung des Dokuments zu zwingen. @stimme der venunft: Sie schreiben: „Jeder, der fähig ist,
einfache Texte zu lesen und zu verstehen, kann kinderleicht nachvollziehen … nichts als ein Märchen
ist“ Das ist natürlich polemisch. Lassen Sie bitte die Polemik, es bringt nichts – Sie demontieren höchstens
den Ihren eigenen, guten Ruf. Wenn Sie das Erste Vatikanum angreifen, dann empfehle ich Ihnen, zunächst
dessen Dokumnete zu lesen. Darin ist sehr detailliert erklärt, dass das Primat sehr wohl eine Tradition
bis ins Urchristentum hat.
Reines Politikum Wenn ein Papst mit Gewalt durchsetzen kann, dass seine Unfehlbarkeit als Dogma verkündet
wird, ist damit schon ein abgrundtiefer Tiefpunkt erreicht. Wer es nötig hat. Zum Glück hatte eine Reihe
von Bischöfen vor dieser Abstimmung das erste Vaticanum bereits verlassen. Die Infallibilität als Dogma
zu verkünden, war ein reines Politikum des damaligen Papstes, um seine fragwürdigen Machtansprüche
geltend machen zu können.
Ach, da hab ich wohl in ein Wespennest gestochen. Jeder, der fähig ist, einfache Texte zu lesen und zu
verstehen, kann kinderleicht nachvollziehen, dass die Behauptung, ein Jurisdiktionsprimat oder eine Unfehlbarkeit
habe apostolische Tradition, nichts als ein Märchen ist.
Die Kirche … … und speziell das Amt des Papstes ist eine Erfolgsstory ohne Ende. Wo auf Erden bestand
eine Institution so lange? Noch dazu eine so irdisch schwache, die heute nicht mal eine Armee hat? Die
lange blutig verfolgt wurde? Wo auf Erden gab es ein Amt so lange? Wo auf Erden hielt ein Amt so viele
Versager aus?. Auch der Modernismus wird Sie nicht überwinden. Kritiker kommen und gehen, aber Seine
Worte, Seine Kirche und Sein Papsttum werden nicht vergehen. Wer das Wunder der Kirche und des Papsttums
nicht sieht, auf den trifft zu: sie haben Augen, aber sie sehen nicht.
ach was Das erste Vatikanum, der absolute Tiefpunkt des Papsttums: Man erklärt seine Machtpolitik zur
heiligen Glaubenswahrheit. ach hören Sie doch mit ihrer unfeinen Polemik auf, die bringt hier auch nicht
weiter.
Hierarchie Warum ist es denn nur so schwer einzusehen, dass Die Kirche Jesu keine demokratisch oder pluralisitsch
organisierte sein kann. Sie muss eine Monarchie sein, sonst würde sie ordnungslos auseinanderbrechen.
Bald würde sie gleich dem Protestantismus, wo es streng genommen so viele Päpste gibt, wie es Protestanten
gibt, alles Unbequeme abstreifen und sich in einem Wettbewerb um die bequemste und nachgefragteste Glaubensauffassung
befinden. Dann hat jeder Irrtum freies Schalten. Ein Monarch ist kein Diktator, der alles entscheiden
will. Er entscheidet nur dort, wo etwas an ihn herangetragen wird. Das nennt man Subsidiaritätsprinzip.
Ohne dieses zu respektieren, geht alles dahin. Wetten?
Der Traum Sozialkatholisch@ Der Traum ist doch bekannt: damit alles wieder einmal gut werden wird. Und
bis dahin: Selig und süß vom Primat, den Rom einmal hatte, träumen.
@stimme der vernunft Sie dürfen natürlich die Katholische Selbstdefinition bestreiten. Sie dürfen katholische
Glaubenssätze als „Tiefpunkt“ ansehen. Sie dürfen die Kath. Glaubenswahrheiten auch als „Legenden“ abtun,
wie Aleph. Aber: Sie werden den Katholischen Glauben nicht umdefinieren können. Damit werden Sie scheitern.
Das versuchen Apostaten seit 2 Jahrtausenden. Stehen Sie dazu. Katholisch im Glaubenssinne sind Sie nicht
mehr.
Rom hatte den Vorrang! Ja, Rom hatte den Vorrang als die Christen bis auf ein par Irrlehrer noch einig
waren und einig müssen wir Christen wieder werden.
Tiefpunkt das Erste Vat. Konzil, das den Primat des Papstes in Glaubens- und Moralfragen, incl. seiner
Unfehlbarkeit bei Beanspruchung derselben, darlegt und explizit als kath. Glaubensinhalt angibt. Das erste
Vatikanum, der absolute Tiefpunkt des Papsttums: Man erklärt seine Machtpolitik zur heiligen Glaubenswahrheit.
Die herumhurenden Rennaisancepäpste haben zumindest den Glauben unverändert gelassen, nicht einmal einem
Alexander VI wäre es eingefallen, seine politischen Interessen zur göttlichen Offenbarung zu erklären.
Rom hatte nun mal den Vorrang! Von den fünf alten Bischofssitzen Rom, Konstantinopel, Antiochien, Alexandria
und Karthago hatte Rom nun mal den Vorsitz. Zum Vorrang, auch zum Vorrang in der Liebe gehört auch eine
gewisse Autorität. Eine Hierarchie ist außerdem christlich, wir haben ja schließlich auch Christus
als unseren Herrn und dieser hat 72 bzw. 12 Apostel in seine besondere Nähe berufen und mit Autoritäten
ausgestattet. Von den 12 erhielt der Apostel Petrus eine ganz besondere Vormachtsstellung in der Leitung
der Kirche. Heutzutage soll ja auch sogar Christus der Vorrang genommen werden, man hört ja immer öfter
das Christus mit Buddha und Mohammed nur gleicher unter gleichen war.
@Aleph Diese ‘Legenden’ aus ‘düsterer Quelle’ – das ist der katholische Glaube. „Düstere Quellen“ sind
unzähliche Kathechismen, beispielsweise der von PiusX, oder das Erste Vat. Konzil, das den Primat des
Papstes in Glaubens- und Moralfragen, incl. seiner Unfehlbarkeit bei Beanspruchung derselben, darlegt
und explizit als kath. Glaubensinhalt angibt. Darin, dass sie diese „düsteren Quellen“ ablehnen und Ihren
eigenen Glauben konstruieren, der dann freilich ohne Papst-Primat auskommt, entfernen Sie Sich von dem
katholischen Glauben. Genau das ist der Modernismus, der – in Ihrer Person explizit – die kath. Glaubensinhalte
abstreitet.
Die alte Legende vom Primat Wenn dem Papst von Gott dem Allerhöchsten der Primat gegeben wurde, dann
wäre es schmählich, dieses Geschenk zurückzuweisen. Der Liebe Gott hat sicher alle Argumente dafür
und dagegen sorgfältig abgewogen, als er sich für das Papsttum entschied. möchtegern-Kathole@ Aus welchen
düsteren Quellen beziehen Sie diese Binsenweisheiten? Der Primat ist eine jahrhundertelange Behauptung
der römischen Bischöfe, die genauso anfechtbar ist, wie sie als gegeben angenommen wird. Bekanntlich
hat sich im ersten Jahrtausend des Christentums die kirchlich- theolgische Drehscheibe in erster Linie
in Konstantinopel gedreht. Das sollte bei aller römischen Überlegenheit und dem fragwürdigen Primatsanspruch
nicht in Vergessenheit geraten. Die Legende, Gott habe dem Papst den Primat verliehen, erzählen Sie bitte
anderswo, aber nicht in einer halbwegs ernstzunehmenden Diskussion. Der Primatsanspruch war zäher politischer
Kampf über Jahrhunderte hinweg. Lesen Sie doch einmal in der Kirchengeschichte nach, was sich Rom alles
eigenmächtig hat gegen Konstantinopel einfallen lassen, um den Primat zu behaupten. Koscher ist das nicht
immer zugegangen. Deshalb, der Allmächtige habe dem Papst den Primat verliehen, heften Sie mal getrost
im Ordner Legende ab. Auch wenn eine Sache über Jahrhunderte hinweg behauptet wird, ist sie dadurch nicht
wahrer, aber eine Behauptung (?)
@Aleph Wenn dem Papst von Gott dem Allerhöchsten der Primat gegeben wurde, dann wäre es schmählich,
dieses Geschenk zurückzuweisen. Der Liebe Gott hat sicher alle Argumente dafür und dagegen sorgfältig
abgewogen, als er sich für das Papsttum entschied. Ihr Beitrag zeigt kein Verständnis für eben dieses
göttliche Fundament des katholischen Glaubens – darin zeigt sich Ihr modernistischer Glaube, der Kirche
und Glauben zu rein weltlichen Dingen degradiert, die man mal schnell ändern kann.
Auf den Vorrang Pochen Dass Rom den Vorrang einnahm, ja doch. Das könnte Vergangenheit sein und Rom könnte
ganz plötzlich allein da stehen ohne die Unterstützung der orthodoxen Kirchen oder des Ökumenischen
Patriarchen. Wenn Rom der Vorrang streitig gemacht wird, wäre es doch eine großzügige Geste, sich einmal
von diesem Auf-den Vorrang-Pochen zu verabschieden?
endlich… die Orthodoxie steht uns unendlich näher – auch was Liturgie und Tradition – angeht als die
lutherischen Ketzer, die versuchen uns ihre Häresien aufzuoktroyieren. Gebe Gott, daß das große Schisma
zwischen der wahren hl. Mutter Kirche und der Orthodoxie überwunden wird. Nur so können wir den Kampf
gegen den bestialischen Islam und den liberalen Protestantismus siegreich führen.
Die Orthodoxie räumt ein, daß Rom in der Ordnung der Patriarchate die erste Stelle einnahm und daß
der Bischof von Rom deshalb der Erste unter den Patriarchen war. Dieses ist ein großer Schritt für die
Ökumene mit den anderen apostolischen Kirchen. Es war schon immer meine Meinung das die Hand zur Ökumene
viel mehr unseren orthodoxev Brüdern und Schwestern ausgestreckt werden sollte, denn die Prostestanten,
denen die Kirche bis jetzt immer verstärkt die Hand hingehalten hat,schlagen ja doch nur immer auf die
Hand drauf.
Den Vortritt lassen Wäre es nicht einmal an der Zeit, dass Rom einmal nach all den Jahrhunderten auf
die Vorrangstellung verzichten würden und dem Ökumenischen Patriarchen einmal den Vortritt lassen. Biblisch
nachzuweisen ist es nicht, dass Rom für alle Zeiten den ersten Rang einzunehmen hat. Oder sind Gesten
dieser Art in den obersten Rängen der Hierarchie total verpönt?