Johannes Paul II.
Extremist beschimpft Papst Johannes Paul II. als Rassist
Ein jüdisches Nachrichtenmagazin veröffentlicht eine massive Attacke mit schwersten Anschuldigungen gegen Papst Johannes Paul II. Dieser habe angeblich durch einzelne Selig- oder Heiligsprechungen den Antisemitismus verbreitet.
(kreuz.net) Das jüdische Nachrichtenmagazin „jewishpress.com“ überhäuft den Heiligen Vater Johannes Paul II. in einem Kommentar unter dem Titel „Die Kardinalsünde des Vatikans“ mit schwersten Vorwürfen.

Ein gewisser Michael Freund behauptet im Kommentar, daß Papst Johannes Paul II. Menschen zur Ehre der Altäre erhoben habe, deren Heiligkeit – so der Autor – „durch Antisemitismus befleckt“ sei. Freund nimmt die Seligsprechung von Anna Katharina Emmerich (1774-1827) zum Anlaß für seine Angriffe.

Auch ein schneller Blick in Emmerich’s Aussagen zeige angeblich eine Person, die von Feindschaft gegen die Juden durchdrungen sei. Freund stützt seine Interpretationen auf Aussagen in den Werken Anna Katharina Emmerichs, die von „Grausamkeiten“ und „Gemeinheiten“ der Juden während der Passion Christi sprechen.

Der jüdische Kommentator verdammt den Heiligen Vater auch wegen anderer Selig- oder Heiligsprechungen. Es sei nicht das erste Mal, daß Johannes Paul II. einen „Antisemiten“ in den katholischen Pantheon gewählt habe.

Freund erwähnt Kanonisationen, wie jene des heiligen Josemaria Escriva de Balaguer, des Gründers des Opus Dei, des Seligen Papstes Pius IX. und des heiligen Pater Maximilian Kolbe, der im Konzentrationslager Auschwitz im Hungerbunker starb.

In seinem radikalen Kommentar verschont Freund auch nicht die Heiligsprechung der Jüdin Edith Stein, die während des Zweiten Weltkrieges als Karmelitin im nationalsozialistischen Konzentrationslager umkam. Michael Freund vertritt die Auffassung, daß die heilige Edith Stein den Glauben ihrer Väter verlassen habe. Durch ihre Kanonisation habe der Heilige Vater die Juden nicht nur beleidigt, sondern auch verspottet.
      
4 Lesermeinungen
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#4   GerdEric   09:13:39 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Verleumdungskampagnen
Da sei dann auch an das Machwerk des werten Herrn Mel Gibson erinnert,
der viel aus heidnischen Epen in !seine Passion Christi einbaute…
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#3   GerdEric   09:11:46 | Mittwoch, 2. Februar 2005
als Karmelitin
>> In seinem radikalen Kommentar verschont Freund auch nicht die Heiligsprechung der Jüdin Edith Stein, die während des Zweiten Weltkrieges als Karmelitin im nationalsozialistischen Konzentrationslager umkam.
Sie kam als Jüdin um,
nicht als Kamelitin.
Sie starb nicht wegen ihren katholischen Glaubens,
sondern,
weil sie jüdischer Herkunft war.
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#2   Uwe Schmidt   06:11:02 | Mittwoch, 2. Februar 2005
freund
Und dieser Freund ist ein ganz arger Antikatholik. Wir armen Katholiken können uns gar nicht mehr wehren gegen die antikatholischen Verleumdungskampagnen aus Hollywood und von amerikanischen Juden!
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#1   Dolfus   20:48:00 | Donnerstag, 2. Dezember 2004
Zionismus ist nicht gleich Judentum
Die Zionisten meinen, sich alles erlauben zu dürfen. Leider werden die orthodoxen antizionistischen Juden totgeschwiegen, wie z.B. der Wiener Rabbi Friedmann. Diese von seiner Art sind es, die sich um Völkerverständigung und Toleranz kümmern.
Es ist bedauerlich, daß durch solche Aktionen und Äußerungen der Zionisten das gesamte Judentum in Mißkredit gebracht wird.
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