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Montag, 19. November 2007 14:13
Juden sind Gutmenschen schlechthin
Natürlich sind die Juden völlig unschuldig, immer zu Unrecht verfolgt und grundlos geschlagen worden. Wo aber steckt der Schuldige? Von Leo G. Schüchter.
Juden an der Klagemauer
Juden an der Klagemauer
(kreuz.net) Nach dem ‘Glaubenssystem des Holocaust’, vom KZ-Überlebenden Elie Wiesel erfunden, wurden und werden die Juden seit 3.000 Jahren verfolgt.

Diese Opfergeschichte kumulierte in der Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten.

In dem Holocaust-Konzept ist es selbstverständlich, daß die Juden in ihrer Geschichte niemals Vergehen oder Verbrechen begangen haben. Sie waren immer nur Opfer. Schuldig waren immer nur die anderen.

Allein der Gedanke an eine ‘Kriminalgeschichte des Judentums’ gilt als antisemitisch und steht unter einem strikten Denkverbot.

Denn solche Überlegungen würden zu dem Schluß kommen, daß Juden Fehler gemacht habe und auch Sünder sind.

Das aber kann nicht sein. Denn Juden müssen in der Glaubenslehre der Holocaust-Religion immer als reine Opfer angesehen werden.

Sie sind – wie Christus im Christentum – das Opferlamm, das die Schuld der Welt auf sich nehmen mußte und jetzt dafür einen kultähnlichen Status empfangen hat.

Das Opferlamm muß ohne Fehl sein – die Juden werden geschichtlich in den Stand der Sündenlosigkeit erhoben.

Selbst wenn im Einzelfall Juden einmal Vergehen nachzuweisen sind – wie etwa Wucherzinsen und Geldbetrug im Mittelalter –, wird ihre Schuld politisch korrekt entschuldigt:

Da ihnen nämlich der Landbesitz vorenthalten und Handwerksberufe verboten wurden, waren sie zu Geldgeschäften – einschließlich gelegentlicher Überziehungswucher – gezwungen.

Der Holocaust-Apostel Elie Wiesel hat es oft betont: Die historischen Judenverfolgungen entstanden ohne Grund – aus reinem Haß der anderen Völker.

Deshalb ist der Holocaust ja so einzig in seiner Einzigartigkeit.

Für die Holocaust-Gläubigen sind Juden die Gutmenschen der Weltgeschichte schlechthin.

Interessanterweise geht man bei der politisch-korrekten Bewertung der Kirche genau umgekehrt vor:

Die Kirche ist seit 2000 Jahren an allen Katastrophen und Verelendungen der Menschheit mindestens mitschuldig: an den angeblich neun Millionen Toten der europäischen Hexenverfolgung genauso wie am Massensterben der indianischen Bevölkerung in Lateinamerika.

Mit dem Kondomverbot sind die Päpste verantwortlich für die afrikanische Bevölkerungsexplosion der letzten Jahrzehnte mit ihren Folgen von Armut und Elend.

Auch für den aktuellen Bevölkerungszusammenbruch durch AIDS im südlichen Afrika sind die Päpste wegen des kirchlichen Verbots von außerehelichem Verkehr und Kondomen verantwortlich.

Wenn die Kirche ausnahmsweise einmal etwas Gutes gemacht hat – wie zum Beispiel das Verbot von Wucherzinsen im Mittelalter –, ist klar, daß auch hier das Schlechte überwiegt.

Denn das kirchliche Wucherverbot habe ein Übertreten dieses Gesetzes provoziert – und sei damit am angeblichen Elend der Massen des Mittelalters schuld – so die deutsche Wochenzeitung ‘Die Zeit’ im Jahr 2003.

Es versteht sich von selber, daß Papst und Kirche an der Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten wesentlichen Anteil hatten.

So wie bei der Geschichte des Judentums immer nur das Positive gesucht und gefunden und das Schlechte und Negative ausgeblendet wird, so kratzen die heutigen Meinungsherren aus der Kirchengeschichte nur die Negativkorinthen zusammen und reihen sie zu einer schwarzen Schuldkette aneinander, bei der kein Licht mehr übrigbleibt.

Wer etwas anderes sagt, wird nicht zur Kenntnis genommen. Mildernde Umstände oder gar Widerlegungen der angeblichen Sachverhalte werden auf die Seite geschoben.

Hier geht es darum, ein Dogma zu verteidigen, an dem es nichts zu rütteln gibt – das universale Dogma vom universalen Sündenbock, der für alle Mißstände dieser Welt verantwortlich ist: die Katholische Kirche.

© Titelbild: „tgraham“, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 213 Lesermeinungen:
Freitag, 7. Dezember 2007 22:24
Anneliese: Der Talmud… http://israel-news.spaces.live.com/?_c11_BlogPart_BlogPart=blogview&_c=BlogPart&partqs
–--schiebt sich im Judentum als Gesetz auch nach Aussage der Rabbis zwischen Gott und Mensch.
Sie drehen es sich dann, unter Ignorierung der göttlichen Führung, nach menschlichen Maßstäben und Bedürfnissen zurecht.

„Der Judaismus ist von einem sehr tiefen Haß auf das Christentum, verbunden mit Unkenntnis über es, durchtränkt. Diese Haltung wurde durch die christlichen Verfolgungen der Juden natürlich verschärft, ist jedoch großenteils unabhängig von ihnen.“ Prof. Israel Shahak in „Jewish History, Jewish Religion“, 3. Aufl., London 1995, S. 97 f

Der Dritte Tempel.
Das Jerusalemer Tempelinstitut gab jetzt die Fertigstellung des Stirnbandes des Hohen Priesters, hebräisch „Zitz“ genannt, bekannt. Es ist für den Dienst im Tempel bereit. Länger als ein Jahr dauerte die Herstellung des „Zitz“ aus reinem Gold durch die Künstler des Institutes und es wartet nun auf den nächsten Hohen Priester, der damit den Dienst im Dritten Tempel durchführen soll. In das Stirnband sind, gleich dem Original aus der Bibel, die Worte aus 2. Mose 28,36 „Heilig dem HErrn“ eingraviert. Rabbiner Chaim Richman, der Direktor des Tempel-Instituts, sagte gegenüber der INN, dass das Stirnband in der Zwischenzeit bis zu seiner tatsächlichen Nutzung, in der permanenten Ausstellung des Instituts ausgestellt wird, zusammen mit den anderen schon vorbereiteten Tempelgeräten und Priestergewändern. Quelle: Israel News, 3. Dezember 2007
Montag, 26. November 2007 11:41
Benedikt: @ Leblhuber
Kurt, ich bin ein Betriebswirt und kein Völkerrechtler. Aber dass Ihr Vergleich hinkt, merkt ein Kind.
Waren im Saarland noch 1880 90% des Landes unbewohnbar? Hätten dort Aliens (Ausländer) unbesiedeltes und wertloses Gebiet, von wem auch immer, erwerben und kultivieren können?


Nein, nein, der Vergleich hinkt keineswegs, eher im Gegenteil. Eine Staatsgründung im Saarland wäre damals absolut möglich gewesen, genau wie im Fall Israel. Wenn ich mich recht entsinne, so gab es auch einen Plan, dass Saarland zum neutralen „UN-Land“ zu machen. Das wollten die Saarländer aber nicht.
Montag, 26. November 2007 10:03
Kurt K.: Nun, Leblhuber
Ich reagiere da etwas allergisch drauf, weil ich noch in einem anderen, normalen Politik-Forum – hin und wieder -schreibe und mir und anderen Kritikern da genau das passiert ist, was ich sagte: Kritik an Israel: Zack! Von einigen Mitdiskutanten in die braune Ecke gestellt, bzw des Antisemitismus beschuldigt.

Und das nur, weil ich wie hier auch, den ungehemmten Millitäreinsatz Israels kritisierte. So versuchen manche Diskutanten, ihre Meinungsgegner zu diskreditieren und mundtot zu machen. Das ging damals so weit, dass die einzige Lösung für mich war, meinen Account zu löschen und mich unter einem anderen Namen neu anzumelden, da diese „netten Menschen“ die meisten meiner Äusserungen mit Nazi-Anschuldigungen „würzten“ – egal um welches Thema es ging.

Also: Wenn ihre Äusserung von einem „besonderen Antisemitismus“ nicht auf nich gemünzt gemeint war, dann entschuldige ich mich hiermit!

LG
Kurt
Montag, 26. November 2007 03:25
Leblhuber: @Kurt K.:
Diese Meinung halten Sie mir vor:

Es ist eine besondere Variante des Antisemitismus/Antijudaismus, von den Juden/ Israelis eine moralischere Haltung zu verlangen, als man sie selbst je praktiziert hat. Die Bedrohung, der Israel ausgesetzt ist, ist unvergleichlich.
Mit“ man“ sind nicht Sie persönlich angesprochen. Das dürfte eigentlich jedem klar sein, nur offensichtlich Ihnen nicht.

Mit „man“ habe ich manche Poster dieses Forums gemeint.

Langsam werden Sie mir zu mühselig. Ich habe keine Lust, mich Ihnen gegenüber zu rechtfertigen. Von den Juden eine, nach allein Ihren ethischen Maßstäben und das auch noch im breiten historischen Kontext, untadelige Haltung zu fordern, ist eine besonders perfide Form des Antijudaismus, Antisemitismus, Antizionismus, wie auch immer!

Kurt, Sie wollen mich hier als Meinungsgegner vorführen, der ich nicht sein möchte.

Gute Nacht
Montag, 26. November 2007 02:32
Kurt K.: @ Leblhuber: Und wie soll ich das verstehen?
Ich schreibe etwas und Sie antworten mir so:

Es ist eine besondere Variante des Antisemitismus/Antijudaismus, von den Juden/ Israelis eine moralischere Haltung zu verlangen, als man sie selbst je praktiziert hat. Die Bedrohung, der Israel ausgesetzt ist, ist unvergleichlich.
Montag, 26. November 2007 02:07
Leblhuber: @Kurt K.:
Egal, in welchem Forum irgendwer Kritik an Israel übt, stets findet sich irgendein toller Mitdiskutant, der den Kritiker sogleich in die braune Ecke stellt. Wirklich nicht förderlich für eine freie, ungezwungene Diskussion.

Das ist ein Schlag in die Magengrube! Ich habe Ihnen nie etwas derartiges unterstellt. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass es in diesem Forum unbestreitbar braune Farbe gibt. Außerdem treibe ich mich nicht in anderen Foren herum. Es fehlt mir schlicht die Zeit!

Offensichtlich sind Sie nicht bereit, zu differenzieren. Lassen wir es dabei!!!

Für mich ist diese Diskussion beendet.
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