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Samstag, 17. November 2007 08:09
kreuzmeldungen
Schriftsteller-Papst + Dementiert + Mehr als verdoppelt + Schnell mal heilig + Weichgespülte Theologen
Schriftsteller-Papst

Vatikan. Papst Benedikt XVI. soll eine zweite Enzyklika, die über die Hoffnung handelt, fertiggestellt haben. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Catholic News Agency’. Die Enzyklika trägt den Titel „Spe Salvi“ – zu Deutsch: ‘Erlöst durch Hoffnung’ – und wird angeblich noch vor Weihnachten veröffentlicht. Der Papst arbeite gleichzeitig an zwei weiteren wichtigen Texten – einem Dokument zu Fragen der Soziallehre und an dem zweiten Teil seines Jesus-Buches.

Dementiert

Bosnien-Herzegowina. Die Behauptung eines angeblichen Aufenthaltes von Madeleine McCann in Medjugorje ist dementiert. Ein Ire hatte im Ort einen dunklen Mann gesehen, der ein kleines Mädchen gegen ihren Willen in einen Wagen zerrte. Die bosnische Polizei hat die Identität des fraglichen Mädchens inzwischen geklärt. Es handelte sich um die dreieinhalbjährige Tea. Sie soll der verschwundenen Madeleine zum Verwechseln ähnlich sehen. Der Vater erklärte, seiner hyperaktiven Tochter am fraglichen Tag kaum Herr geworden zu sein.

Mehr als verdoppelt

Spanien. Unter dem neuen spanischen Scheidungsgesetz hat sich die Anzahl der Ehescheidungen mehr als verdoppelt. Das berichtete die Tageszeitung ‘El Mundo’. Im Vorjahr wurden 126.000 Ehen geschieden. 2005 waren es 64.000. Das Gesetz zur Erleichterung der Ehescheidung wurde im Juli 2005 verabschiedet.

Schnell mal heilig

Polen. Johannes Paul II. habe wie ein Heiliger gelebt. Das erklärte sein früherer Privatsekretär und jetziger Erzbischof von Krakau, Stanislaw Kardinal Dziwisz, bei einer Pressekonferenz anläßlich des Empfangs der Ehrendoktorwürde von der privaten, der Kirche nahestehenden Universität Abat Oliba CEU in Barcelona. Kardinal Dziwisz bezeichnete es als „außerordentliche Gnade“, eng mit Johannes Paul II. zusammengearbeitet zu haben. Zusammen mit dem Kardinal wurde auch der US-amerikanische Papstbiograph George Weigel ausgezeichnet. Weigel würdigte bei der Pressekonferenz das tiefe geistliche Leben von Kardinal Dziwisz.

Weichgespülte Theologen

„Mit weichgespülten westeuropäischen Theologen, die in schöner Einmütigkeit erklären, die Hölle habe für sie »keine große Bedeutung«, ihre Existenz werde von der Kirche »eigentlich nicht« gelehrt (Jaschke), die »Kritik der Höllenforschung« sei eine der Stärken der modernen Theologie (Huber) und überhaupt sei »die Existenz der Hölle unvereinbar mit der Existenz eines gütigen Gottes« (Geißler) hatte Dawkins sichtlich seine Schwierigkeiten.“

Alan Posener in der Tageszeitung ‘Welt’ vom 16. November über die Talkshow ‘Johannes B. Kerner’, an welcher der britische Atheist Richard Dawkins mit dem evangelischen Bischof von Berlin-Brandenburg, Wolfgang Huber, dem Ratzinger-Schüler und katholischen Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, und mit dem CDU-Pensionisten Heiner Geißler diskutierte.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 11 Lesermeinungen:
Sonntag, 18. November 2007 20:06
Gotthard: @r.ruhrgebietler
hast Du ihm schon eine email geschickt? Er ist für jeden Ratschlag dankbar!
Sonntag, 18. November 2007 19:40
r.ruhrgebietler: Der Papst sollte sich besser um die Re-Missionierung Europas kümmern!
Anstatt Europa kampflos den islamisten preiszugeben!
Sonntag, 18. November 2007 13:16
Arkanum/kreuts.net: Maddie McCann
Danke für die Richtigstellung!
Samstag, 17. November 2007 13:58
taizebesucher: Man kann nur hoffen
das die Spanier diese 2008 abwählen!
Samstag, 17. November 2007 12:48
Arkanum/kreuts.net: Meldung zur Meldung
Kürzlich ist ein etwas ausführlicherer Bericht bei kath.net erschienen.
Samstag, 17. November 2007 12:00
Ultramontanus: Richtig,
es geht um Schöpfung. Und das Christentum ohne „intelligent design“ nicht geht bzw. nicht mehr plausibel ist, ist auch klar. Denn wenn die Spuren des Schöpfers nicht in der Schöpfung erkennbar sein sollen, dann liegt der logisches Schluss nahe, dass es keinen Schöpfer gibt. Deshalb muss, wer den Schöpfungsglauben verteidigen will, „intelligent design“ vertreten, so wie es z.B. Prof. Wolfgang Kuhn getan hat.
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