Evolution
Da läuft einem Psychoanalytiker das Wasser im Mund zusammen
„Die Menschen haben ein unvermeidliches Bedürfnis nach Orthodoxie und Inquisition.“ Der Autor Manfred Lütz über die Kirche von gestern und die Leute von heute.
Werke von Manfred Lütz
Werke von Manfred Lütz
(kreuz.net) Der radikale Atheist Richard Dawkins argumentiert gegen einen amerikanischen Fundamentalismus, „den es bei uns nicht mal im Zoo gibt“ und verkörpere dabei selber „das irritierende Phänomen eines fundamentalistischen Atheismus“.

Das erklärte der Arzt und Autor Manfred Lütz am 16. November in einem Interview mit der Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’.

Lütz hat zahlreiche zum Teil humoristische Bücher über spirituelle Themen verfaßt. Er ist promovierter Theologe und Psychotherapeut. Im Hauptberuf arbeitet er als Chefarzt des Kölner Alexianer-Krankenhauses.

Der Evolutionsideologe Richard Dawkins
Der Evolutionsideologe Richard Dawkins
© Matthias Asgeirsson, CC
Er stellt fest, daß in den Büchern von Dawkins jeder Gegner entweder lächerlich, böswillig oder geistesgestört ist. Auf den 570 Seiten seines letzten Buches kenne Dawkins eigentlich nur ein Argument:

„Gott hält sich nicht an die Evolutionstheorie, denn nach ihr kann ein so komplexes Phänomen wie Gott erst am Ende einer Entwicklung stehen, aber nicht an ihrem Anfang.“

Lütz glaubt, daß das Interesse an Gott in Deutschland wieder zunimmt.

Selbst der unreligiöse deutsche Philosoph Jürgen Habermas, habe darauf hingewiesen, daß die Menschenwürde nur mit dem Begriff der Gottebenbildlichkeit fundiert werden könne.

Die Gottesfrage werde heute sogar von außen an die Kirchen herangetragen:

Gregor Gysi, der Chef der deutschen Ex-Kommunisten, habe sich als Atheist bekannt, der vor vor einer gottlosen Gesellschaft Angst habe.

Einer solchen Gesellschaft könnte die Solidarität abhandenkommen. Die Linke sei für die Wertefrage auf Jahrzehnte diskreditiert.

Nach Lütz ist die funktionalistische Beschreibung Gottes – wie sie Gysi vornimmt – „gewiß nicht vollständig“ – aber auch nicht ganz falsch.

Antikirchliches Aufflackern führt Lütz darauf zurück, daß der vaterlosen Gesellschaft die Protestobjekte abhandengekommen sind:

„Die Österreicher haben schon lange keinen Kaiser mehr, und auch gegen Politiker kann man nicht mehr demonstrieren, weil die bisweilen dazu neigen, sich nach der Lektüre einiger Umfrageergebnisse der Demonstration gegen sich selber anzuschließen.“

Da biete sich die Katholische Kirche als Protestobjekt an, „weil sich in 2000 Jahren genügend wirkliches oder vermeintliches Protestmaterial angesammelt hat.“

Protest gegen eine Institution, die von Männern geleitet wird und an deren Spitze ein „Heiliger Vater“ stehe: „Das läßt einem Psychoanalytiker doch das Wasser im Munde zusammenlaufen.“

Auch die gesellschaftliche Fixierung auf die „Kirche-und-Sex-Themen“, die gerade der katholischen Tradition ziemlich fremd seien, hat aus Sicht von Lütz mit „dieser geradezu pubertären Vaterprojektion“ zu tun.

Doch damit verpasse man das Wesentliche und verschüttet die Schätze christlicher Spiritualität.

Kirchenintern sieht Lütz in der Kirche ein Sprachproblem – „das Problem, in einer ganz normalen Sprache über Gott zu reden“.

„Das klingt immer gleich so feierlich und pathetisch, daß man den Eindruck hat, da ist jemand gestorben.“

Den sich gegenwärtig in Europa mit antikirchlicher Spitze bildenden Wertkanon sieht Lütz halbironisch: „Die Menschen haben offensichtlich ein unvermeidliches Bedürfnis nach Orthodoxie und Inquisition.“

Die political correctness sei die neue Orthodoxie, und die Inquisition sei die öffentliche Meinung, „die über Sie herfällt, wenn Sie nur ein falsches Wort verwenden.“

Jetzt sei ein respektvoller existenzieller Dialog gefragt.
      
31 Lesermeinungen
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#31   Airbag   11:11:04 | Dienstag, 20. November 2007
Ich habe Manfred Lütz bei der Vorstellung des Buches Live erlebt
Einfach Spitze :)3
(es gibt auch einen Kasettenmitschnitt)
Mehr von Manfred Lütz: SWR2 Aula Manuskriptendienst
(Kostenlos Herunterzuladen)
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#30   methusalix †   00:41:26 | Dienstag, 20. November 2007
Eine Meinung von Dr. Werner Fuchs aus Zug zum neuesten Buch von Manfred Lütz: GOTT
zitiert aus der Rezension bei amazon.de: www.amazon.de/…=cm_cr_dp_all_recent?ie=UTF8&custom…
Die zweite Enttäuschung bescherte mir die wissenschaftliche Ebene, auf die sich der Autor beruft. Denn passt ihm eine Erkenntnis nicht in den Kram, putzt er sie mit wenigen, dafür umso flapsigeren Wort hinweg. Und damit stellt er sich selber in eine rhetorische Tradition, die er bei anderen Autoren ins Kreuzfeuer nimmt. Wortgewandt macht er widerspenstige Zweifler zu Befürwortern seines persönlichen Denk- und Glaubensgebäudes. Und wenn ihm sein eigenes Gewissen zu signalisieren scheint, er treibe es mit seiner Taktik allzu bunt, beschließt er den Abschnitt mit einer verbalen Beschwichtigung. Was Manfred Lütz etwa zum kindlichen Wahrnehmungs- und Urteilsvermögen sagt, treibt jedem Entwicklungspsychologen die Schamröte ins Gesicht. Oder wenn er sich zu hirnphysiologischen Vorgängen äußert, muss es Neurowissenschaftlern schaudern. Wieso bleibt er nicht einfach bei seinen persönlichen Bekenntnissen und Erlebnissen? Wieso muss er historische Persönlichkeiten, Wissenschaftler und Stars der Unterhaltungsbranche auf die Bühne locken, wenn diese mit dem gespielten Stück nichts zu tun haben?
Keine Sorge, amazon achtet auf „Ausgewogenheit“. Die wollen ja uns „liberalen“ und „lauen“ Katholiken ihre Bücher verkaufen, als auch den Hexenverbrennern hier. Genau die Hälfte der 14 Rezensionen hat vier oder fünf Sterne.
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#29   Wandregisel   15:15:48 | Montag, 19. November 2007
Nur mal so am Rande…
Gysi ist nach seiner Selbstbezeichnung (meines Wissens) Agnostiker und kein ausgesprochener Atheist. Sprich er beantwortet die Frage nach Gott mit einem „Ich weiß es nicht…“
Nur die Wenigsten (meißt auch die weniger Intellektuellen) innerhalb der „sozialistischen Linken“ kann man wohl als wirkliche Atheisten bezeichnen.
Und häufig wird sogar der grundlegende, christliche Wertekanon (Nächstenliebe etc.) positiv rezipiert (Brecht, Lukas…).
Dies hat zwar wenig mit Kirche zu tun, aber immerhin ;-)
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#28   Dr. A. Glauberecht-Polkor   14:19:24 | Montag, 19. November 2007
Typisch kreuz.net!
Die political correctness sei die neue Orthodoxie, und die Inquisition sei die öffentliche Meinung, „die über Sie herfällt, wenn Sie nur ein falsches Wort verwenden.“
Mit dieser Aussage werden die erheblichen Anstrengungen www.kreuz.net/bookentry.2053.html um einen politisch sensiblen Sprachgebrauch in Kirche und Gesellschaft desavouiert. So soll offenbar rechtslastiges Gedankengut wieder salonfähig gemacht werden. Aber die braune Soße verändert durch erneutes Aufkochen auch nicht ihre Farbe. :-@
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#27   seraphincgn   13:42:54 | Montag, 19. November 2007
Ansgar
Nein meien Orthographie ist ein anzeichen einer neurologische bedingten Legasthenie.
Wobei du teilweise recht hast, ich kann besser schreiben wenn ich mich stärker daruaf konznetrieren würde. Das ist hier aber nicht der fall da ich die Aussage von Sozialkatholik abolut nicht gutheißen kann und mich solche einstellungen nun mal emotional aufwüheln.
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#26   HomCat   13:32:26 | Montag, 19. November 2007
Gehorsam
… was bedeutet denn gehorsam sein? Wenn es bedeutet, daß man dem Gegenüber zuhört und eine Lehre daraus zieht, dann bin auch ich einverstanden. Ein Kind sollte „gehorsam sein“, nur so kann es lernen und Erfahrungen der Eltern behalten.
…bedeutet es das militärische Gehorsam. Also ohne freien Willen dem folgen, was der andere sagt, dann bin ich dagegen.
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#25   Ansgar   13:25:08 | Montag, 19. November 2007
Seraphin
Die Orthographie des „seraphinxyz“ ist ein Spiegel seines Geisteszustands. Bedauernswert.
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#24   seraphincgn   13:22:27 | Montag, 19. November 2007
Sozial
Im Normalfalle, dann defeniere doch mal Normal.
Ein Kind SChuldet seien Erzeugern nichts und Ehre muss man sich verdienen. Ehre ist kei Geburtsrecht, es ist etwas was man sich erarbeiten muss.
Gehorsam, das Verlangt man von Tieren in dem glauben dieses Lebewesen wäre sein Eigentum.
Kinder brauchen Vorbilder, die ihen durch das gelebte Beispiel, die achtung vor allen Leben wesen beibringen. Die ihene zeigen welche Grenzen zu beachten sind, der ihene Liebe und Zuwendung giebt. Die ihnen das Verständniss lehrt das alles Leben die gleiche AChtung verdient. Der ihnen Gesellschaftliche Regeln bei beibringt und ihnen zeigt das man Verantwortung für jedes dieser Leben trägt.
Aber die Geburt ist kein Schuld eingeständniss des Kindes, viel mehr ist es eine Verpflichtung der Erzeuger sich um dieses Neue leben zu schützen und dessen Leben über das eigene zu stellen.
Das einzige was ein Kind haben muss ist Achtung vor dem Leben. Nur weil ein Mensch älter ist verschafft dies ihm kein gesonderten Status. Das Leben der alten ist genau so viel wert wie das der Jugend und umgekehrt.
Ehre die muss man sich verdienen, den es ist ein Gefühl der Tiefsten zuneigung und bewunderung. Es soll ausdrücken das man dem Menschen oder Lebewesen, das man Verehrt, das man diesem Leben verbunden ist udn dessen Taten hoch ansieht.
Aber wer verlangt das ein Kind sich als sache ansieht und den Erzeugern unterwirft der missbraucht das kind.
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#23   Kurt K.   13:19:14 | Montag, 19. November 2007
@ Nachti / @ Sozialkatholisch
@ Nachti:
hätten doch all die ach…so klugen revolutionäre der theologie die klappe gehalten und hätte man mehr auf wahre frömmigkeit geschaut und ehrfurcht und demut und gebet, dann wäre der welt viel an unaussprechlich großen irrtümern, lügen, intrigen und verführungen erspart geblieben. man muss dieses pack dringend geistig aufs maul hauen.
Oh, das wäre in der Tat interessant gewesen – wir hätten noch das UR-Christentum, wenn nicht mancherlei theologische Revolutionäre ihre Klappe aufgerissen höttem, so z.B. Thomas von Aquin, mancherlei Päpste, …
Und wenn ihre Forderung streng durchgezogen worden wäre, dann wäre uns sogar das Christentum erspart geblieben, denn Jesus war der klügste unter den theologischen Revolutionären, die dann die Klappe gehalten hätten. Oder wir hätten vielleicht gar keine Religionen auf Erden – schliesslich sind alle Religionsgründungen auf theologische Revolutionäre zurückzuführen.
@ Sozialkatholisch:
Ich „schulde“ meinen Eltern nichts. Ich liebe sie und daher sorge ich natürlich so gut als möglich für sie. Aber nicht aus einer erzwungenen Schuld heraus. Dass ich auf der Welt bin ist tatsächlich nicht „auf meinem Mist“ gewachsen, sondern war alleine ihre Entscheidung. Daher ists eigentlich andersrum: Eltern schulden ihren Kindern Liebe und Fürsorglichkeit.
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#22   Sozialkatholisch   12:58:43 | Montag, 19. November 2007
@ seraphincgn
Ein Kind schuldet im Normalfall den Eltern Gehorsam und als Erwachsener immer noch die Ehre.
Jedes angenommene und gesunde Kind freut sich über das ihm geschenkte Leben, aber wenn das bei ihnen nicht der Fall war ist da wohl einiges schief gelaufen.
Echt deine Einstellung lässt mich wirklich kotzen und meine Einstellung zur Katholischen Kirche verschlächtert sich durch deine Äußerungen nur noch mehr.
Das ist gar nicht mal so schlecht, je weiter du ohne Bekehrung von der hl. Kirche entfernt bist um so besser.
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#21   seraphincgn   12:47:40 | Montag, 19. November 2007
Sozial
Natürlich?
Warum ist das Natürlich, das Kind hat nicht darum gebeten auf die Welt zu kommen. Du bzw die Erzeuger haben diese Wahl getroffen.
Das soll die SChuld des Kindes sein?
Warum Schuldet das Kind dem Erzeuger den was?
Echt deine Einstellung lässt mich wirklich kotzen und meine Einstellung zur Katholischen Kirche verschlächtert sich durch deine Äußerungen nur noch mehr.
Du hast dem Kind eine Existenz hier auf gezwungen ( ich nähme an du hast kinder)
warum sollte das Kind dir also was Schulden?
Solche einstellungen führen zur MIsshandlung an den Seelen der Kindern.
Ihr betrachtet sie als Euer Eigentum und unterdrückt die Kinder echt toll eure Christliche liebe die nur so lange da ist wie das Kind euren Vorstellungen entspricht und euren Befehelen gehorcht!
Zum Kotzen
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#20   miles immaculatae   12:38:16 | Montag, 19. November 2007
Hough
Gut gesprochen.
Überhaupt ist es schön, daß es nicht nur einen gibt, der gut geschriebe und kluge katholische Bücher schreibt.
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#19   Sozialkatholisch   12:37:24 | Montag, 19. November 2007
@ sera
Ein Kind schuldet seinen Erzeugern was, weil sie es bwirten und ein Dach über den Kopf geben, weil sie ihm liebe und zuwendung geben, kleidung und Bildung. Dafür schuldet das kind dem erzeuger was?
Natürlich!
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#18   seraphincgn   12:29:36 | Montag, 19. November 2007
Sozial
Ich habe garnicht bestätig, der eimzige der Zeigt das er kein Realitätsbezug hat bist du!
Was schuldet rein Kind dem Erzeuger den? ISt das Kind euigentum des ERzeugers?
Ein Kind muss durch gutes Beispiel, liebe und zuwendung lernen welche regeln es einhalten muss. Aber es schuldet dem Erzeuger nichts.
Allein dir Vorstellung, das du echt glausbt, ein Kind würder dir irgend was SChulde, dafür das du es in die Welt gebracht hast, lässt mir die Galle Hochkommen.
Ein Kind muss beschützt und mit Liebe Umgeben werden, man muss ihm Verständniss und Zuneigung geben und ihm grenzen zeigen und regeln lehren. Aber nie, nie Schuldet ein Kind seinem erzeuger was.
Diese Ansciht, eines Schuld verhältnisses zwischen Kind und Erzeuger, diese sorgt für Leid und Ehlend von Kindern. Dies ist Missbruach an den Kindern und ihren Seelen. So werden Kinder misshandelt und unterdrückt.
Ein Kind schuldet seinen Erzeugern was, weil sie es bwirten und ein Dach über den Kopf geben, weil sie ihm liebe und zuwendung geben, kleidung und Bildung. Dafür schuldet das kind dem erzeuger was?
Armseelig wenn du das echt glaubst
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#17   Sozialkatholisch   12:21:25 | Montag, 19. November 2007
@ seraphincgn
seraphincgn ist ungleich gesunder Realitätsbezug!!!
Danke seraphincgn für die Bestätigung.
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#16   seraphincgn   12:18:17 | Montag, 19. November 2007
MAn schuldet als Kind?
Ein Kind Schuldet den Erzeugern garnichts, es wahr nicht die Wahl und der Wille des Kindes gebohren zu werden.
Mir wird immer Kotz Spei Übel wenn ich sowas lese, ein Kind soll seinen Erzeugern irgend was schulden . Als hätte es sich eine Schuld zu kommen lassen, als wäre es das Eigentum der Erzeuger. Grade diese Einstelluing ist es doch die Kinder leiden lässt, solche wahnvorstellungen wie diese.
Es ist eher anders rum, die Erzeuger Schulden dem Kind liebe und Verständniss, den es wahr ihre Wahl das Kind zu Welt zu bringen.
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#15   Sozialkatholisch   12:12:06 | Montag, 19. November 2007
@ Homcat
Man schuldet als Kind seinen Eltern Gehorsam, also solltest du Gott in seinen Geboten schon so gut es geht gehorsam sein und jeden Übertritt bereuen und nach Möglichkeit beichten.
Je mehr sie sich auf Gott einlassen, umso mehr werden sie sehen wie weit sie von dem Ideal entfernt sind was Gott sich von ihnen wünscht.
Jesus hätte übrigens damals Legionen von Engel zu hilfe rufen können!
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#14   HomCat   12:02:31 | Montag, 19. November 2007
Gotteskindschaft…
Was ist denn der Wille Gottes? In der Bibel weiß es nie jemand. Es sind nur Geschichten berichtet, was danach passierte. Niemand kann sagen: Es wird der Wille Gottes sein, daß xyz. Man kann nur sagen: Es ist xyz passiert, es war der Wille Gottes.
Und somit sind wir kein Stück weiter… und ich glaube auch nicht, daß es dafür jemals eine Antwort geben wird. Selbst Jesus hat damals keine Antwort bekommen. Er hat sich dem Schicksal Gottes anvertraut.
Macht das doch auch… Lebt nach seinen Regeln (für Christen ist dies die Bergpredigt, welche ja nach Ratzi die verbesserte Form der 10 Gebote ist) und dem Rest muss man vertrauen…
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#13   Peter-Pan   11:59:26 | Montag, 19. November 2007
@Nachtlaterne
hätten doch all die ach so klugen revolutionäre der theologie die klappe gehalten und hätte man mehr auf wahre frömmigkeit geschaut und ehrfurcht und demut und gebet, dann wäre der welt viel an unaussprechlich großen irrtümern, lügen, intrigen und verführungen erspart geblieben. man muss dieses pack dringend geistig aufs maul hauen.
Und da ist sie wieder, die Romantisierung der Vergangenheit. Als wären die Epochen der Leibeigenschaft, von Inquistion und Folter, von rücksichtslosen Kolonialismus und grenzenlosem Machtmißbrauch tatsächlich besser gewesen, weil doch die Menschen immerhin noch regelmäßig gebetet haben.
Nein danke.
Wenn doch nicht alle Reformer und Revolutionäre in allem Recht hatten, so hatten sie doch zumindest alle ihren Teil daran, dass was war, heute – zum Glück – nicht mehr ist. Das muss man ihnen doch zugute halten.
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#12   Sozialkatholisch   11:55:37 | Montag, 19. November 2007
@ Homcat
Gott ist nicht nur Vater, sondern auch unendlich heilig und die göttliche Majestät.
Unsere Gotteskindschaft bezieht sich nicht darauf wie pubertierende Kinder Gott unseren Willen aufzuzwingen und uns bestimmte Sachen abzutrotzen, unsere Gotteskindschaft sollte aus Gehorsam und der Grundhaltung, das man alles von Gott erwartet bestehen.
@ seraphincgn
Leider keine Satire du hast keinen gesunden Realitätssinn, sonst würdest du u.a. auch die Fehler der Nicht oder Halbchristen sehen.
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#11   seraphincgn   11:49:37 | Montag, 19. November 2007
@ Sozial… @ HomCat
Nette Satiere die du da ablieferst aber eine sachlich korekte Defenetion ist dies nicht, allein schonb aus dem Grund das du versucht einen Menschen als Konstante zu nähmen.
ISt es gesunder Realitätbezug wenn Eltern die Behandlung ihres Kindes verweigern und das Kind dann in eine Kirch e bringen und auf ein Wunder hoffen? Das Kind stirb hätte aber gerättet werden können wenn es behandelt worden wäre. Das ist gesunder Realitätsbezug? Das ist Fanatismus aber kein realitätbezug
Also bitte mal eine genaue Defenetion und nein ich muss dich enttäuschen es war kein scherz.
@ HomCat
Warum Gott wie einen Vater betrachten?
Weil es alles zerstört was Gott angeblich sein soll.
Den ein Vater, er missbraucht einen nur für seine eigen Ziele, man muss seinen erwartunengen entsprächen und wenn man es nciht tut ist man gleich nichts mehr wert. Man wird verletzt unterdrückt und missbraucht.
Väter sehen nur ihre Ziele und interessieren sich nicht für ihr Kind, sie täuschen zwar ein interesse vor aber diese fassade verlieren sie wenn ihr kind ihn enttäuscht
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#10   HomCat   11:39:00 | Montag, 19. November 2007
Über Gott sprechen…
Gott ist unser Vater. So hat es schon sein Sohn ausgedrückt. Warum können wir also nicht so über Ihn reden, als wäre es unerer? So wie Jesus gebetet hat, so sollten wird das auch tun. Persönlich und direkt. keine Umschweife, kein heiliges Tra-ra.
Das einzige Paradoxon ist die Bibel. Viele hier beziehen sich zu sehr darauf oder münzen Sie für sich selbst um. Nur ein Beispiel:
Ein Vegetarier isst kein Fleisch, da ein Tier, ein Geschöpf Gottes, getötet werden muss. Warum isst er aber dann Gemüse? Hat das nicht auch Gott erschaffen?
Warum fressen Krokodile Menschen, wenn doch der Mensch die höchste Schöpfung ist…
All das ist null und nichtig, denn die quälenste Frage ist doch:
Wenn Gott ALLES so geplant hat, wie es ist. Was ist dann noch falsch und was ist rechtens?
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#9   seraphincgn   11:29:48 | Montag, 19. November 2007
Nachtlaterne
Hätten sie die Klappen gehalten, wären wir noch im Mittelalter, Menschen würden noch gefoltert und die Erde wäre noch eine Scheibe.
Kirche und Frömmlichkeit bremst nur
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#8   Sozialkatholisch   11:21:49 | Montag, 19. November 2007
@ seraphincgn
Ein gesunder Bezug zur Realität?
Bitte defeniere das mal.
Wir können ja mal versuchen uns dem Problem mit der Logik zu nähern:
seraphincgn ist ungleich gesunder Realitätsbezug
Na, wird Licht?
^-^
Und ja ich habe genug Realitätsbezug, grade deswegen erinnert mich das genante so sehr an Kreuz net. Das es andere Fraktionen hier giebt die dies weniger realistisch sehen, das ist mir klar und wurde ja auch schon bewiesen.
Wenn das ein Witz sein soll, ist er nicht gelungen, ihre falschen Synapsenverknüpfungen sind einfach nur zum weinen.
:-[
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#7   Nachtlaterne   11:11:54 | Montag, 19. November 2007
hätten doch all die ach…
…so klugen revolutionäre der theologie die klappe gehalten und hätte man mehr auf wahre frömmigkeit geschaut und ehrfurcht und demut und gebet, dann wäre der welt viel an unaussprechlich großen irrtümern, lügen, intrigen und verführungen erspart geblieben. man muss dieses pack dringend geistig aufs maul hauen.
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#6   seraphincgn   11:07:47 | Montag, 19. November 2007
Sozial…
Ein gesunder Bezug zur Realität?
Bitte defeniere das mal.
Und ja ich habe genug Realitätsbezug, grade deswegen erinnert mich das genante so sehr an Kreuz net. Das es andere Fraktionen hier giebt die dies weniger realistisch sehen, das ist mir klar und wurde ja auch schon bewiesen.
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#5   Sozialkatholisch   11:03:57 | Montag, 19. November 2007
@ seraphincgn
Warum
ernnert mich dies hier: „ächerlich, böswillig oder geistesgestört ist.“ nur so sehr an Kreuz net
Weil ein gesunder Bezug zur Realität, wenn du überhaupt schon mal einen gehabt hast, dir wahrscheinlich schon lange abhanden gekommen sein muss!
:-D
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#4   seraphincgn   10:50:37 | Montag, 19. November 2007
Rainer
Es mag sein das ich so bin, ich kann mich nicht ganz von diesem menschlichen Eigenschaften freisprechen, aber meinen eigenen Empfindungen und die Einschätzung der Menschen die mich umgeben sagen mir aber das ich werder Böswillig, noch sonst was der genanten bin.
Mich erinnert das genante nur so sehr an kreuz net weil dies nun mal Stielmittel sind die die SChreiber hier in ihren Artickeln immer wieder Benutzen.
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#3   BJL   10:34:07 | Montag, 19. November 2007
In der Tat…
…für respektvollen, existenziellen Dialog ist diese Seite nicht grade bekannt.
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#2   Rainer Tobak   10:33:36 | Montag, 19. November 2007
Serfina Colonia
Vielleicht weil Sie selber „…“ sind? ^-^
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#1   seraphincgn   10:25:20 | Montag, 19. November 2007
Warum
ernnert mich dies hier: „ächerlich, böswillig oder geistesgestört ist.“ nur so sehr an Kreuz net.
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