Alles falsch
Eine italienische Webseite hat ein kürzlich veröffentlichtes Interview mit dem neuen Präsidenten der altgläubigen ‘Una Voce’-Föderation im wesentlichen selber erfunden.
(kreuz.net) Am 15. November distanzierte sich Leo Darroch von einem angeblich mit ihm auf der italienischen
Webseite ‘Petrus’ geführten Interview.
Darroch ist der neue Präsident der ‘Foederatio Internationalis Una Voce’, eine große Laienorganisation, die sich für die Alte Liturgie einsetzt.
„Dieses Interview ist eine völlige Verfälschung dessen, was ich dem italienischen Journalisten gesagt habe“ – so Darroch in einer Stellungnahme die auf der traditionalistischen Webseite ‘Angelqueen.org’ veröffentlicht wurde.
Schon während des auf Englisch geführten Interviews mit dem Journalisten Bruno Volpe seien ihm aufgrund von dessen Kommentaren Zweifel gekommen, ob dieser ihn überhaupt sprachlich verstehe.
Den ersten Abschnitt des Interviews, in dem Darroch gefragt wird, ob er mit seiner Wahl zufrieden sei und er sich bei seinem Vorgänger bedankt, sei eine reine Erfindung Volpes.
Denn das kurze Interview habe vor seiner Wahl zum Präsidenten stattgefunden.
Auch die folgende Interview-Frage „Was ist der wichtigste Punkt ihres Regierungsprogramms?“ sei dementsprechend nie gestellt worden.
Volpe habe ihn zuerst gefragt, ob die Mitglieder von ‘Una Voce’ romtreu seien – so Darroch.
Im Interview-Text läßt Volpe den Neo-Präsidenten von ‘Una Voce’ antworten: „Sehen sie, wir sind keine Lefebvristen. Ich möchte diese Tatsache betonen.“
Darrochs Kommentar: „Das ist eine andere Erfindung“.
Es sei nicht seine Aufgabe, öffentliche Kommentare über die Priesterbruderschaft St. Pius X. abzugeben:
„Ich habe die Wörter »Lefebrianer« oder »Lefebvristen« nie benützt, weil ich glaube, daß sie die Erinnerung an Erzbischof Lefebvre, den ich wegen seiner lebenslangen Arbeit für die Kirche bewundere, zutiefst verletzen.“
Er besitze auch unter „vielen guten Priestern und ehrlichen Gläubigen“ der Piusbruderschaft zahlreiche Freunde.
Vor einigen Jahren habe er sogar in einer landesweiten gelesenen katholischen Zeitung in Großbritannien einen Leserbrief publiziert, in dem er den Gebrauch der Wörter „Lefebrianer“ oder „Lefebvristen“ kritisiert habe.
Darroch erklärt ferner, daß ihm auch die Interview-Aussage, daß „wir uns dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht widersetzen, dessen Dokumente wir respektieren“ sowie die Feststellung, daß der „Ökumenismus ein grundlegender Schritt ist, der verwirklicht werden muß“, unterschoben worden sei:
„Hier genügt es zu sagen, daß ein sehr orthodoxer, befreundeter Prälat mir am Telephon erklärt hat, daß er im Artikel zwar meinen Namen sah, sich aber beim Lesen gefragt habe, mit wem genau der Journalist im Interview gesprochen habe.“
Zur Interview-Aussage, wonach das Meßbuch von Paul VI. ein „gutes Meßbuch“ sei und es absurd wäre, es „a priori zu kritisieren“, erklärt Darroch: „Ich habe nichts ähnliches gesagt.“
„In Wahrheit habe ich erklärt, daß jede Messe, die strikt nach den Rubriken des Missales von 1969/70 und mit korrekter Intention zelebriert wird, eine gültige Messe ist. Aber sie ist und bleibt eine bleiche Nachahmung des Missales von 1962.“
Schließlich kritisiert Darroch auch die Interview-Formulierung, wonach er „Zweifel über die Handkommunion geäußert habe“.
Darroch: „Bezüglich der Handkommunion habe ich keinerlei Zweifel. Ich habe immer gesagt, daß ich glaube, daß diese Praxis nicht katholisch ist und so schnell wie möglich gestoppt werden muß.“
Dafür sei sein Hinweis auf Mutter Teresa unerwähnt geblieben, die einmal erklärt hat, daß das größte Problem der heutigen Kirche die Handkommunion sei.
Abschließend erklärt Darroch, daß jemand, der Ansichten vertritt, wie sie ihm in dem Interview untergeschoben wurden, niemals zum Präsidenten einer Vereinigung gewählt würde, die sich zum Ziel gesetzt hat, die jahrhundertealten Traditionen der Kirche zu bewahren und zu fördern.
Darroch ist der neue Präsident der ‘Foederatio Internationalis Una Voce’, eine große Laienorganisation, die sich für die Alte Liturgie einsetzt.
„Dieses Interview ist eine völlige Verfälschung dessen, was ich dem italienischen Journalisten gesagt habe“ – so Darroch in einer Stellungnahme die auf der traditionalistischen Webseite ‘Angelqueen.org’ veröffentlicht wurde.
Schon während des auf Englisch geführten Interviews mit dem Journalisten Bruno Volpe seien ihm aufgrund von dessen Kommentaren Zweifel gekommen, ob dieser ihn überhaupt sprachlich verstehe.
Den ersten Abschnitt des Interviews, in dem Darroch gefragt wird, ob er mit seiner Wahl zufrieden sei und er sich bei seinem Vorgänger bedankt, sei eine reine Erfindung Volpes.
Denn das kurze Interview habe vor seiner Wahl zum Präsidenten stattgefunden.
Auch die folgende Interview-Frage „Was ist der wichtigste Punkt ihres Regierungsprogramms?“ sei dementsprechend nie gestellt worden.
Volpe habe ihn zuerst gefragt, ob die Mitglieder von ‘Una Voce’ romtreu seien – so Darroch.
Im Interview-Text läßt Volpe den Neo-Präsidenten von ‘Una Voce’ antworten: „Sehen sie, wir sind keine Lefebvristen. Ich möchte diese Tatsache betonen.“
Darrochs Kommentar: „Das ist eine andere Erfindung“.
Es sei nicht seine Aufgabe, öffentliche Kommentare über die Priesterbruderschaft St. Pius X. abzugeben:
„Ich habe die Wörter »Lefebrianer« oder »Lefebvristen« nie benützt, weil ich glaube, daß sie die Erinnerung an Erzbischof Lefebvre, den ich wegen seiner lebenslangen Arbeit für die Kirche bewundere, zutiefst verletzen.“
Er besitze auch unter „vielen guten Priestern und ehrlichen Gläubigen“ der Piusbruderschaft zahlreiche Freunde.
Vor einigen Jahren habe er sogar in einer landesweiten gelesenen katholischen Zeitung in Großbritannien einen Leserbrief publiziert, in dem er den Gebrauch der Wörter „Lefebrianer“ oder „Lefebvristen“ kritisiert habe.
Darroch erklärt ferner, daß ihm auch die Interview-Aussage, daß „wir uns dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht widersetzen, dessen Dokumente wir respektieren“ sowie die Feststellung, daß der „Ökumenismus ein grundlegender Schritt ist, der verwirklicht werden muß“, unterschoben worden sei:
„Hier genügt es zu sagen, daß ein sehr orthodoxer, befreundeter Prälat mir am Telephon erklärt hat, daß er im Artikel zwar meinen Namen sah, sich aber beim Lesen gefragt habe, mit wem genau der Journalist im Interview gesprochen habe.“
Zur Interview-Aussage, wonach das Meßbuch von Paul VI. ein „gutes Meßbuch“ sei und es absurd wäre, es „a priori zu kritisieren“, erklärt Darroch: „Ich habe nichts ähnliches gesagt.“
„In Wahrheit habe ich erklärt, daß jede Messe, die strikt nach den Rubriken des Missales von 1969/70 und mit korrekter Intention zelebriert wird, eine gültige Messe ist. Aber sie ist und bleibt eine bleiche Nachahmung des Missales von 1962.“
Schließlich kritisiert Darroch auch die Interview-Formulierung, wonach er „Zweifel über die Handkommunion geäußert habe“.
Darroch: „Bezüglich der Handkommunion habe ich keinerlei Zweifel. Ich habe immer gesagt, daß ich glaube, daß diese Praxis nicht katholisch ist und so schnell wie möglich gestoppt werden muß.“
Dafür sei sein Hinweis auf Mutter Teresa unerwähnt geblieben, die einmal erklärt hat, daß das größte Problem der heutigen Kirche die Handkommunion sei.
Abschließend erklärt Darroch, daß jemand, der Ansichten vertritt, wie sie ihm in dem Interview untergeschoben wurden, niemals zum Präsidenten einer Vereinigung gewählt würde, die sich zum Ziel gesetzt hat, die jahrhundertealten Traditionen der Kirche zu bewahren und zu fördern.
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Mittwoch, 21. November 2007 09:05
monti: raindance,
wie sollen sie Ihrer Meinung nach denn da stehen?
Dienstag, 20. November 2007 18:45
raindance1: das Bild im Artikel ist echt der Hammer…
wieso stehen „Altgläubige“ immer da als wären sie gerade mitten im Winterschlaf?
Montag, 19. November 2007 22:20
Pippifax: Cbr Gotthard nicht nörgeln,
sondern selber suchen. Da ich heute mal nett bin, hier der Link, hoffe Dein italienisch ist noch i.O.:
http://www.papanews.it/news.asp?IdNews=3950#a
und das Dementi
und das Dementi
Montag, 19. November 2007 21:59
Gotthard: wo ist der Link?
wo bleibt denn nun der Link zu dieser italienischen website „Petrus“?
Ich glaube niemandem hier.
Hat dieser Herr ein Interview gegeben, das abgedruckt wurde?
oder
hat er ein Gespräch geführt, das dann Grundlage für einen Artikel wurde – in dem er sich aber vielleicht nicht wiedergefunden hat?
Hat er alles so gesagt – dann viel Gegenwind bekommen und muss jetzt zurückrudern?
Ohne das Original ist alles dummes Geschwätz!!!!!!
Ich glaube niemandem hier.
Hat dieser Herr ein Interview gegeben, das abgedruckt wurde?
oder
hat er ein Gespräch geführt, das dann Grundlage für einen Artikel wurde – in dem er sich aber vielleicht nicht wiedergefunden hat?
Hat er alles so gesagt – dann viel Gegenwind bekommen und muss jetzt zurückrudern?
Ohne das Original ist alles dummes Geschwätz!!!!!!
Montag, 19. November 2007 19:54
Aleph: Unrühmliche Rechtfertigung
Zeilenweise ein Dementi, etwas ganz anderes ähnliches gesagt zu haben. Wer zweimal in der gleichen Sache verneint bejaht sie eigentlich. Was soll also diese klägliche Form von Rechtfertigung. Da ist das lutherische: Ich stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe kraftvoller.
Montag, 19. November 2007 18:52
raindance1: hier hagelt es ja mit „Altgläubigen“ …wo sind
nur die Katholiken geblieben?
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