In einer Bischofstadt kämpft der dortige Oberhirte gegen die Lefebvre- Traditionalisten, die dort zahlreicher sind als die Gläubigen in der Kathedrale.
Das berichtete die Tageszeitung ‘L’Union’ am 19. November.
Als die Bruderschaft von der Ausweisung aus
der Kapelle erfuhr, setzte sie sich mit dem Bischöflichen Ordinariat der Stadt in Verbindung, um eine
Lösung zu finden:
„Nachdem im Oktober bekannt wurde, daß keine Lösung vorgesehen war, sahen wir uns
gezwungen, die Messe auf der Straße zu zelebrieren.“
Das erklärte der Französische Distriktobere der
Piusbruderschaft, Hw. Régis de Cacqueray, vor der Tageszeitung ‘L’Union’:
„Wir haben mit den politischen
Autoritäten verhandelt. Aber das Ordinariat besitzt die Verfügungsgewalt über die Kirchen.“
Hw. de
Cacqueray kann die Haltung des Bischofs von Amiens, Mons. Jean-Luc Bouilleret (54), nicht verstehen:
„Aber ich weiß, daß ihn hohe Amtsträger der Kirche kontaktiert haben oder noch kontaktieren werden,
um eine Lösung zu finden.“
Am vorletzten Sonntag fand die Messe der Lefebvristen auf dem Vorplatz der
Kirche Saint-Germain statt.
Am letzten Sonntag wurde sie um 10.00 Uhr auf dem Vorplatz der Kathedrale
zelebriert. Die fast 500 anwesenden Gläubigen knieten bei klirrender Kälte auf den Pflastersteinen.
Hw. de Cacqueray zelebrierte die Messe.
Der Kommentar von ‘L’Union’: „Das Unverständnis wächst in der
Stadt, wo die Katholiken – die im Inneren der Kathedrale weniger zahlreich sind als die Traditionalisten
draußen – ihre Unzufriedenheit, daß heißt, ihre Empörung, zum Ausdruck gebracht haben.“
Jetzt hoffen
die Traditionalisten von Amiens, daß ihnen die Kirche Saint-Rémi zugewiesen wird.
Ansonsten werden
sie die Messe nächsten Sonntag wieder vor der Kirche Saint-Germain im Freien zelebrieren.
Die Diözese
Amiens besitzt 350 unbenützte Kirchen.
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31 Lesermeinungen
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#31 landorganist 09:57:20 | Donnerstag, 22. November 2007
Warum sollte die Kirche den Pius-Schismatikern eine Kirche zur Verfügung stellen? Diese wettern, allen
voran dieser Williamson, gegen die päpstliche Autorität, dass sich die Balken biegen. Die Entscheidung
des Bischofs ist daher völlig korrekt. Man sehe sich die Kapelle an, die die Piussbrüder 35 Jahre genutzt
haben! Eine Abstellkammer voll von Kitsch und Krempel. Sie hätten wenigstens zwischendurch mal einen
Pinsel in die Hand nehmen können. Aber sowas ist ja bei denen wohl unter der vorkonziliaren klerikalen
Würde…Ich schließe mich der Forderung an: Sie sollen sich ihre eigenen Gipsfiguren-Kabinette bauen.
#30 Agiafortuni 00:25:49 | Donnerstag, 22. November 2007
Weisser Ritter: Unredlichkeit Einen Satz aus dem Zusammenhang zu reissen ist kein Zeichen besonderer Redlichkeit.
Hätte Sie meine ganze Stellungnahme gelesen, hätten Sie festgestellt, dass mein Satz an eine Erklärung
Benedikt XVI aus seinem Begleitschreiben zum Motu proprio anschliesst. Sie können doch nicht erwarten,
dass ein kirchliches Oberhaupt, das sich dem Erbe der Konzilspäpste Johannes XXIII, Paul VI und Johannes
Paul II verpflichtet weiss, eine Gemeinsachaft anerkennt, die sich weigert den Beschlüssen einer dieser
drei Amtsinhaber Folge zu leisten. Darf ich Sie in diesem Zusammenhang auf eine in der KU erschienene
Stellungnahme zu einer Erklärung Kardinal Meisner hinweisen. Sie lautet: Meisner erkennt also implizit
an, dass zur neuen Messe eine neue Theologie gehört, die sich offenbar von der überlieferten unterscheidet.
Und diese wird die Priesterbruderschaft St.Pius X nie und nimmer annehmen! Ich halte die Stellungnahme
für durchaus richtig, denn auch mir ist der NOM zuwider, doch sollte man in einem solchen Falle die Konsequenzen
ziehen und wenigstens von einer selbstgefälligen Verteufelung sedesvakantistischer Thesen absehen,
#29 Gotthard 23:57:36 | Mittwoch, 21. November 2007
21.11.: Mariä Opferung Haben die Pius-Hanseln auch das heutige Fest „Mairä Opferung“ vor den Stufen
der Kathedrale gefeiert? Die Kunde, daß Maria im Alter von 3 Jahren von ihren Eltern in den Tempel gebracht
wurde, um dort im Schatten des Heiligtums erzogen zu werden, findet sich in frühchristlichen Schriften,
wenn auch nicht in den Berichten des Evangeliums. Das liturgische Fest – aus dem griechischen Osten kommend –
wurde durch Papst Gregor XI im Jahr 1372 erstmalig im Westen eingeführt. Ist doch dieses Festgeheimnis
besonders für die katholische Erziehung wichtig. Die christlichen Eltern können ihrem Kind nichts besseres
tun, als es im Schatten des Heiligtums aufwachsen zu lassen, es mit dem Leben der Kirche, besonders dem
liturgischen, vertraut zu machen und es zu eifrigem Sakramentenempfang und zur Benutzung der Sakramentalien
anzuhalten.
#28 Weißer Ritter 23:47:30 | Mittwoch, 21. November 2007
@Agiafortuni Zitat: Der Sache der Piusbruderschaft wäre weitaus mehr geholfen, wenn ihre Oberen sich
endlich einmal die Mühe nehmen würden, sich auf intellektuell redliche Weise mit dem Problem auseinanderzusetzen
und Wunschvorstellungen beiseite lassen würden. Die Behauptung, daß man sich bislang nicht intellektuell
redlich mit dem Problem auseinandergesetzt hat, zeugt entweder von völliger Unkenntnis oder von unglaublicher
Frechheit. Seit der Gründung der FSSPX werden die Probleme beim Namen genannt – nicht nur von Seiten
der FSSPX.
#27 Agiafortuni 15:27:02 | Mittwoch, 21. November 2007
Kohärenz tut weh Der Bischof hält sich streng an die Anweisungen Roms und an das Kirchenrecht. Ob diese
Anweisungen gut oder schlecht sind ist eine andere Frage. Es nützt der Piusbruderschaft wenig, wenn sie
ständig aus plolitischer Korrektheit beteuert sie sei weder gegen das Konzil noch gegen den NOM. Benedikt
XVI spricht in seinem Begleitschreiben eine klare Sprache: Auf das Motu proprio können sich nur jene
Gäubigen berufen, die klar die Verbindlichkeit des II. Vaticanums anerkennen und treu zum Papst und zu
den Bischöfen stehen, sich aber nach der ihnen vertrauten Gestalt der heiligen Liturgie sehnen. Im gleichen
Schreiben kann man aber auch lesen: „Um die volle communio zu leben, können die Priester, die den Gemeinschaften
des alten Usus zugehören, selbstverständlich die Zelebration nach den neuen liturgischen Büchern im
Prinzip nicht ausschließen. Ein völliger Ausschluß wäre nämlich nicht in Übereinstimmung mit der
Anerkennung des Wertes und der Heiligkeit des Ritus in seiner erneuerten Form. „ Der Sache der Piusbruderschaft
wäre weitaus mehr geholfen, wenn ihre Oberen sich endlich einmal die Mühe nehmen würden, sich auf intellektuell
redliche Weise mit dem Problem auseinanderzusetzen und Wunschvorstellungen beiseite lassen würden. Vielleicht
könnte ihr dazu Gadamer’s Wahrheit und Methode als Leitfaden dienen
#26 raindance1 † 12:16:43 | Mittwoch, 21. November 2007
hat die Piusbruderschaft das nötig? vielleicht wurde ein großteil der Gläubigen noch mit Bussen angekarrt…
Da war man in Paris mit St. Nicolas du Chardonnet geschickter und erfolgreicher.
agiafortuni Es geht in Amiens nur um eine Kirche, da die Gemeinschaft keine für die Sonntagsmesse mehr
hat. Es geht hier nicht um hohe Philosophie und Theologie über Oekumenismus usw… Der Bischof meint,
er wäre für alle da, für alle Christen (sogar für nicht Christen). Er hat 350 leere Kirchen in seiner
Diozese. Aber hat kein Verständnis und keine Nächstenliebe für die Tradi-katholiken
#24 Agiafortuni 09:46:20 | Mittwoch, 21. November 2007
Die Tugend des Vergessens Die Tugend des Vergessens wird heute in der Piusbruderschaft eifrig gepflegt.
Im Namen politischer Korrektheit werden frühere Grundsatzerklärungen wie „Vom Ökumenismus zur lautlosen
Apostasie“ stillschweigend übergangen. In seiner Ansprache vom 11.11.07 in Saint Nicolas rügte Bischof
Tissier de Mallerais jene Gläubigen, die glauben durch Kompromisse Vorteile erwirtsachaften zu können.
Aber gerade dies taten jene Priester, die den Diozösanbischof als den Vater aller Gläubigen bezeichneten.
Die Antwort des Bischofs hat nicht lange auf sich warten lassen und lässt an Klarheit nichts zu wünschen
übrig. Auch wenn man kein Anhänger der Konzilskirche ist, würde man sich seitens der Oberen der Piusbruderschaft
etwas mehr Kohärenz wünschen
Gotthard ha ha ha „diese Demo-Veranstaltung diente aber wohl nicht der Verherrlichung Gottes sondern ausschließlich
den sektiererischen Zielen der Pius-Hanseln.“ Diese „Veranstaltung“ (ich war dabei, du nicht : ich weiss
noch besser als du, worum es in Amiens geht !), die man übrigens „Messe“ nennt, wenn man katholisch ist,
dient nur dem Zweck, irgendeine von den 350 leeren Kirchen von Amiens zu erhalten, um einfach am Sonntag
die kath. Messe zu zelebrieren ! Was für ein Verbrechen, du hast recht !
#22 Gotthard 23:58:48 | Dienstag, 20. November 2007
Pius-Event diese Demo-Veranstaltung diente aber wohl nicht der Verherrlichung Gottes sondern ausschließlich
den sektiererischen Zielen der Pius-Hanseln. Diese Veranstaltung wurde für die Presse und die Öffentlichkeit
inszeniert … Dieser Event verlegte nicht die normale Messe der Pius-Hanseln, die bisher in einer Kapelle
stattfand, in die Öffentlichkeit. Für diesen Event wurde alles aufgefahren,was greifbar war … inklusive
der goldenen Messgewänder… Show par excellence!
Stimme der Vernunft es ist schon eigenartig, daß sich die Leute mit einem Prädikat versehen , unter
dem sie am meisten leiden , ja sie haben damit die größten Probleme.
sollte es die erste Stadt sein im Sinne der Tradition?? Welch Segen für diese Stadt! Schade, daß es
nicht Essen, Oberhausen, Mülheim an der Ruhr, oder Duisburg ist!
#18 Don Camillo 18:23:12 | Dienstag, 20. November 2007
@Seminarist Merke: In den Krisenzeiten der Kirche war auf die Bischöfe immer am wenigsten Verlass. Stimmt.
Ein Zeichen dieser Krise war, dass Lefebvre gleich selber begonnen hat, Bischöfe zu weihen. Diese Krise
wird ja auch bei den Priesterinnen- und Bischöfinnenweihen momentan sichtbar. Die Piusleute könnten
sich ja mit den „Rk PRIESTERINNEN EUROPA-WEST“ und „ROMANCATHOLIC WOMENPRIESTS NORTHAMERICA“ zusammenschliessen.
Gemeinsam haben diese Gruppierungen doch, dass sie den Begriff „Gehorsam“ überhaupt noch nie gehört
haben.
#17 Alois Bischof 16:48:07 | Dienstag, 20. November 2007
Trennung von Kirche und Staat… …gab es in Frankreich schon immer nicht, wenn es möglich war der Tradition
Schaden erleiden zu lassen, und wenn es darum ging die Katholische Kirche aus dem öffentlichen Leben
zu verbannen mit Diskriminationsgesetzen. Das sieht man heute wieder. Und was wundert uns nicht? Daß
die ‘Nouvelle Religion’ der ‘Église Vatican II’ zwar öffentlich für die Trennung zwischen Kirche und
Staat wirbt, jedoch gerne die staatlichen Autoritäten anspricht um die Vernichtung der Römisch-Katholischen
Tradition und der ‘reactionaires’ Kleinbürger und Bauern zu bekommen.
#16 Aleph † 14:56:27 | Dienstag, 20. November 2007
Der arme Mesner Gotthard@ Gold ist für alle lutirgische Farben zulässig. Vielleicht verfügten die Eventveranstalter
leider nur über goldene Gewänder. Die grünen Gewänder waren wohl ausgegangen oder in der Reinigung.
Und wenn nur ein grünes dagewesen ist, wer hätte es dann tragen sollen. Der Zelebrant vielleicht, während
die beiden Assistenten die goldenen Gewänder getragen hätten. Das hätte die Hierarchie optisch ganz
empfindlich gestört. Da war es schon gut, dass drei goldene Gewänder zur Verfügung standen, damit wenigstens
damit im wirkungsvollen Goldton Einheit demonstriert werden konnte. Es gibt überhaupt keinen Grund, neidisch
zu sein, über die Notlage, nur goldene Gewänder zur Messe zu haben. Der arme Mesner könnte einem allerdings
leid tun, wenn er sich nachher wegen der goldenen Gewänder hat verteidigen müssen.
#15 Gotthard 14:35:03 | Dienstag, 20. November 2007
Paramente Am 18. November war doch wohl ein ganz normaler Sonntag im Jahreskreis …warum dann die goldenen
Paramente? Gehört eine Demo-Messe vor der Kathedrale zu den Hochfesten im Pius-Kalender?
#14 Seminarist 14:20:04 | Dienstag, 20. November 2007
Modernistische Bischöfe – Randfiguren des katholischen Glaubens Ficinus schrieb: „Es ist immer wieder
interessant, wie sich die extremen Ausläufer am kirchlichen Rand in der Art und Weise ihrer Polemik treffen.“
Die FSSPX steht fest in der Mitte des katholischen Fundaments. Merke: In den Krisenzeiten der Kirche war
auf die Bischöfe immer am wenigsten Verlass.
@Sirilo Was unterscheidet denn die Situation im Beitrag von der Konstellation, die vielerorts in Deutschland
anzutreffen ist: Katholische Gemeinde mit kleiner Kirche möchte ein Hochamt an einem wichtigen Festtag
in großer evangelischer Kirche feiern. Da mag es aus katholischer Sicht auch eine „völlig andere Religion“
sein. Trotzdem verhält sich keine Seite pingelig.
Ist es nicht inkonsequent,… daß die Piusbrüder, die sonst die Ortsbischöfe und deren Anweisungen
völiig ignorieren, sich auf einmal an einen Ortsbischof mit der Bitte um Hilfe wenden? Zumal dieser Ortsbischof
nach Herrn Williamson einer völlig anderen Religion angehört?
Wieso, Die Piusbrüder dürfen doch gerne ebenso wie Muslime, Juden und Protestanten zum ökumenischen
Gebet kommen. Sie wollen das aber ja gar nicht. Und dann jammern sie drüber, dass sie nicht dabei waren.
Ts ts, das nennt man schizophren!
ich war in Amiens am Sonntag Der Bischof grüsst alle Religionen, soger die Mahomedaner, und betet mit
jedem im Namen der Toleranz und Oekumenismus, aber die Katholiken, die der kath. Tradition treu geblieben
sind, die verachtet er ! Er hat fast keine Priester und Gläubige mehr, aver ist unfähig, umzudenken…
Kirche zur verfügung stellen Die Piusbrüder in die Kathedrale lassen ist keine Lösung. Die würden
ja jedesmal bevor sie da einen ihrer „Priester“ die „Messe lesen“ lassen die Kathedrale neu weihen wollen,
weil sie durch den ihrer Meinung nach „protestantischen NOM“ entweiht worden ist. Sie sollen sich lieber
eine eigene Kirche bauen, wie das andere Sekten auch tun.
Man sollte die Kirche im Dorf lassen… @Benedikt, wie immer ein sehr ausgewogener und weitsichtiger Kommentar.
Danke. Ich bin nun wirklich kein Sympathisant der Piusbruderschaft, aber man sollte diese auch nicht dämonisieren.
Wahrscheinlich hätten viele keine Probleme damit, wenn eine kath. Kirche von einer evangelischen Kirchengemeinde
vorübergehend genutzt wird, weil die eigene Kirche renoviert wird o. ä. Und bei allen Konflikten, Verhärtungen
sollte man nicht vergessen, dass die Piusbruderschaft nun schon einen anderen Status hat als die der Reformation
entstammenden kirchl. Gemeinschaften. Natürlich sollte man die bestehenden Differenzen auch nicht herunterspielen,
aber davon zu sprechen, dass die Piusbruderschaft eine kath. Kirche „entweihen“ würde, scheint die gleiche
dümmliche Polemik zu sein, die auch so manche Repräsentanten der Bruderschaft bemühen. Es ist immer
wieder interesant, wie sich die extremen Ausläufer am kirchlichen Rand in der Art und Weise ihrer Polemik
treffen. Der Unterscheid liegt darin, dass die Piusbruderschaft ein formales Schisma begründet hat, das
durch das Motu proprio „Ecclesia Dei“ seinen Ausdruck erhalten hat, während andere Gruppen wie „Kirche
von unten“ u.ä. diesen Schritt nicht gehen, obwohl man deren Stellungnahmen immer wieder entnehmen kann,
dass sie mit der katholischen Kirche nicht viel gemein haben. Für ein Schisma fehlt diesen Leuten vermutlich
die letzte Konsequenz…
#7 Seminarist 12:25:37 | Dienstag, 20. November 2007
Katholische Kirche oder Konzilskirche??? Benedikt schrieb: „Denn wenn eines Tages der Konflikt beigelegt
sein wird, so wird man der Gegenseite besser in die Augen sehen können.“ Wenn es dann noch eine Gegenseite
gibt…
Tarzisiusdienst Traurig, traurig, traurig, kann man da nur sagen. Vielleicht sollten die Standhaften nicht
über die hadern, die ihnen den Zutritt zur Kathedrale oder zur Guten-Hirten-Kapelle verwehrt haben. Wer
sonst hätte von Ihrem Problem Kenntnis nehmen können, hätten sie die Messe in einer Kirche feiern können.
Von daher hat es schon was Gutes. Der Gottesdienst im Freien hat möglicherweise viel mehr Aufmerksamkeit
ausgelöst und den Opfermut und die Märtyrergesinnung der Messebesucher hervorgehoben. Bei wem käme
da keine Regung des Mitleids auf, der müsste wirklich ein HErz aus Stein haben. Immerhin waren die Priester
bei der Feier in Gold gewandet. Das ist doch was. Die Ministranten hatten allerdings eine Schnattertour
durchzustehen, trot der Anoraks, die ja überhaupt nicht zum liturgischen Gewand passten. Trotzdem ist
es wohlgefälliger Tarcisiusdienst.
#5 Benedikt 12:05:06 | Dienstag, 20. November 2007
Konflikte hin oder her… …man sollte das Tischtuch nicht unnötig weiter zerschneiden. Man sollte sich
auch nicht auf das Niveau von Williamson und Co begeben, sondern ein gutes Beispiel sein. Da man nach
Meinung Roms seine Sonntagspflicht bei der FSSPX erfüllen kann und wenn Amiens genügend Kirche hat,
so wäre es nur recht und billig, den Gläubigen eine Kirche zuzuweisen. Denn wenn eines Tages der Konflikt
beigelegt sein wird, so wird man der Gegenseite besser in die Augen sehen können.
#3 silesius 11:44:28 | Dienstag, 20. November 2007
Hl. Franz v. Assisi Tja, die Levebristen ist eine von Roma abgefallene Sekte. Die Treue zum Papst zahlt
sich aber immer aus. Sehen sich das Beispiel von Hl. Franz v. Assisi an.
Piussekte Na dann müssen sich die Piusleute halt eine Kirche bauen. Da sie angeblich mehr Gläubige haben
als die römisch-katholische Kirche in Amiens, wird ihnen das nicht schwer fallen. Jedenfalls sollte die
römisch-katholische Kirche nicht ihre Gotteshäuser durch die Sektierer entweihen lassen.
errinnert mich irgentwie an Nowa Huta Nur das es diesmal nicht die Kommunisten, sondern die eignen Brüder
sind, welche uns nicht das hl. Opfer darbringen lassen.