Konservative Katholiken stehen in Fulda unter massivem Verdacht „Sehnsucht nach dem Gestrigen“ zu hegen. Morgen wird das Problem in einem Vortrag aufgearbeitet. Von Peter M. Leibold.
(kreuz.net) Am Buß- und Bettag, der morgen in Deutschland gefeiert wird, lädt das Franziskanerkloster
Frauenberg in Fulda zu einem Vortrag mit Pater Sigfrid Klöckner OFM ein.
Pater Klöckner beschäftigt
sich vorwiegend als Exerzitienmeister.
Die Veranstaltung steht unter dem Titel: „Sogenannte ‘konservative
Formen’ in der Kirche gesucht? Sehnsucht nach dem Gestrigen?“
Das Veranstaltungsprogramm des Klosters
stellt fest, daß es keiner wissenschaftlichen Nachforschungen bedarf, sondern aufgrund der Alltagsmedien
offensichtlich ist: „Manche möchten manches von gestern wieder heute.“
Dieser Trend beziehe sich vor
allem auf die Liturgie, aber auch auf Brauchtum und – wie das Programm ausdrücklich feststellt – auf
die Glaubenslehre.
Durch amtliche Verlautbarungen aus dem „fernen Rom“ – das doch ganz nahe sei, „seitdem
wir Papst sind“ –, gebe es diesbezüglich immer wieder Gesprächsstoff.
Das führe auch zu Impulsen und
kirchlichen Ereignissen mit nicht geringer Sogwirkung.
Pater Sigfrid will dieses Phänomen in seinem
Vortrag mit einer „Antwortgabe mit Bedacht“ beehren.
Unterdessen hoffen konservative Nostalgiker in Fulda,
daß die Antwortgabe des Franziskaners dem positiven Anliegen des Heiligen Vaters und des Motu proprios
‘Summorum Pontificium’ zur Freigabe der Alten Messe gerecht werden wird.
Jedenfalls würden auf dem Fuldaer
Frauenberg – im Sinne des neuen Trends – bislang keine Heiligen Messen im Alten Ritus stattfinden.
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44 Lesermeinungen
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Libertas eclesiae: Gemeinschaftsmesse Fakt ist, dass 90 Prozent der heutigen Gemeindemessen doch nur nach
dem 0-8-15-Schema abgehalten werden ohne besondere liturgische oder musikalische Ansprüche. Und der aktive
Mitvollzug eines Großteils der Gläubigen, sofern sie überhaupt noch kommen, lässt sehr zu wünschen
übrig. Ihren Ausführungen betreff tridentinischer Messe stimme ich Ihnen gerne zu. Zu Obigem: was heißt
Mitvollzug, wie wollen Sie den Mitvollzug der Liturgieteilnehmer beurteilen? Gerade von Werktagsmessen
geht eine spürbare geistliche Gestimmtheit aus, die sicher von der auch inneren Teilnahme der Liturgieteilehmer
getragen wird, wohingegen in Sonntagsmessen durch die Teilnahme der vielen nur eine äußere Pflicht Erfüllenden
nicht selten eine gewisse innere Leere spürbar ist. Hierbei spielt der äußere Ablauf eine eher nachgeordnete
Rolle, wiewohl natürlich etwa die Krönungsmesse von Mozart (hier möge der Leser bitte Mozart duch seine
eigene Lieblingsmesse ersetzen) ohne Zweifel auch ein künstlerischer Hochgenuß ist, der uns den Weg
zu einer vertieften inneren Teilnahme öffnet. Wir dürfen natürlich nicht an der schönen äußeren
Gestaltung hängen bleiben. Wenn die Gemeinde nicht mitzieht, kann auch der Zelebrant kaum geistliche
Tiefe vermitteln.
Gemeinschaftsmesse Den Unterschied Hochamt – Gemeinschaftsmesse gibt es heute offiziell nicht mehr. Das
bezieht sich auf die Messfeier in der ordentlichen Form des römischen Ritus. Benutzt man das Missale
Romanum von 1962, ist diese Unterscheidung sehr wohl und nach wie vor berechtigt. Der Begriff „Gemeinschaftsmesse“
darf aber nicht dazu verleiten, dass beispielsweise bei einer sogenannten stillen Messe die Gläubigen
nicht aktiv teilnehmen würden. Es gibt eben unterschiedliche Ebenen des Mitvollzugs einer Messe. Fakt
ist, dass 90 Prozent der heutigen Gemeindemessen doch nur nach dem 0-8-15-Schema abgehalten werden ohne
besondere liturgische oder musikalische Ansprüche. Und der aktive Mitvollzug eines Großteils der Gläubigen,
sofern sie überhaupt noch kommen, lässt sehr zu wünschen übrig. Da kann sich die Ausweitung von Messfeiern
nach dem „usus antiquior“ langfristig durchaus heilsam für den Novus Ordo erweisen und auch für die
aktive Teilnahme der Gläubigen.
#49 Gotthard 23:50:31 | Mittwoch, 21. November 2007
@Jörg Guttenberger Den Unterschied Hochamt – Gemeinschaftsmesse gibt es heute offiziell nicht mehr. Ihre
Frage war damit berechtigt. DANKE für die Antwort und Aufklärung.
Gotthard: Hochamt Das Hochamt ist eine missa cantata, d. h. sämtliche Texte werden entsprechend dem benutzten
Messformular gesungen. Da es nach Anerkennung der Landessprachen durch das Konzil noch keine Melodien
für deutsche Texte gab, hat man das Ordinarium teils lateinisch gesungen, teils deutsch rezitiert und
das Proprium durch deutsche Kirchenlieder ersetzt. Die inzwischen laut Freinsberg vorhandene Ausgabe des
mit Choralnoten versehenen Propriums wird nach meiner Erfahrung überhaupt nicht genutzt. Das heutige
GL enthält das für das gesamte Ordinarium mehrere deutsche Choralausgaben, die jedoch ebenfalls kaum
beachtet werden. Eine rühmliche Ausnahme ist der gemeinsame Chor der Minoriten/Columba-Kirche in Köln.
Der Begriff „Gemeinschaftsmesse“ stammt aus der vorkonziliaren Liturgie und ist heute nicht mehr ganz
richtig, weil die gemeinsame Feier vom Priester und Volk heute Standart ist. Es handelt sich um eine Fortführung
der vorkoziliaren Gemeinschaftsmesse, die besagt, daß der Priester zwar seine Messe am Altar las, die
der Gemeinde zukommenden Antworten jedoch von der Gemeinde und nicht mehr ausschließlich von der Altarassistenz
gegeben wurde. Ich meinte mit dem heute nicht mehr ganz richtigen Begriff die weitestgehend von Priester
und Gemeinde rezitierte Messe, unterbrochen von ein paar Kirchenliedern. Den Unterschied Hochamt – Gemeinschaftsmesse
gibt es heute offiziell nicht mehr. Ihre Frage war damit berechtigt. Bis 29.11. kann ich wegen Reiseabwesenheit
leider nicht antworten.
#47 Gotthard 22:04:10 | Mittwoch, 21. November 2007
Hochämter daß Hochämter immer noch entsprechend den nachkonziliaren Provisorien zelebriert werden Was
soll ich mir unter einem Hochamt vorstellen – das gegen eine Gemeinschaftsmesse abgesetzt wird?
Alte und neue Liturgie Der Versuch, den Anhängern der alten Liturgie reaktionäre theologische Gründe
zu unterstellen, schießt weit über das Ziel hinaus, weil die meisten Christen keine Theologen sind.
Es geht einfach um eine schöne Liturgie. Liturgie kann man aber genauso wenig schön machen, wie einen
Menschen durch Kosmetik. Ein Mensch ist nur dann wirklich schön, wenn ihm eine gewisse Geistigkeit aus
den Augen schaut, die etwas Wesentliches offenbart. Nimmt jemand das Göttliche in sich auf, wie Maria,
zeitigt er eine Schönheit, die wir suchen dürfen. Genauso ist es mit der Liturgie! Die alte Lirurgie
ist weitestgehend ein Selbstläufer. Wenn hingegen bei der neuen Liturgie der in persona Christi handelnde
Priester mit dem Gesicht zum Volk zelebriert, bedarf es einer weit anspruchsvolleren inneren Vorbereitung,
damit er als wandelnde Ikone Christi diese Ausstrahlung auf die Gemeinde hat! Wegen der priestermangelbedingten
Überlastung sind die Zelebranten hier schlichtweg überfordert. Hinzu kommt, daß Hochämter immer noch
entsprechend den nachkonziliaren Provisorien zelebriert werden, halb Hochamt und halb Gemeinschaftsmesse,
also weder Fleisch noch Fisch! Es gibt so gut wie kein Hochamt, in dem nicht zwischendurch immer wieder
geredet wird, oft werden „Vater unser“ und andere Gebete von der Gemeinde rezitiert, statt (gegf. vom
Chor) gesungen. Die nachkonziliare Generation hat sich offenbar an solche Provisorien gewöhnt. Für das
deutsche Proprium gibt es inzwischen ernstzunehmende Vertonungen.
1957 geweiht und seit 1962/69 nicht einmal die ordentliche Liturgie der römisch katholischen Kirche gefeiert.
Sich dem Gehorsam verweigert und den eigenen Weg gegangen. Und dann noch behaupten, wahrhaft katholisch
zu sein. Kann ich nicht nachvollziehen. Raindance1 und Googler, bitte nicht gehen.
#42 Gotthard 00:44:20 | Mittwoch, 21. November 2007
@Marranenjäger Außerdem ist er ein Modernist, nachprüfbar in „Einführung in das Christentum“. Dieses
Buch ist eines der besten für Menschen der heutigen Zeit… Für mich war es eine echte Befreiung!
#40 Benedikt 00:22:24 | Mittwoch, 21. November 2007
@ Marranenjäger Sie stehen außerhalb der Kirche, weil Sie den gegenwärtigen Papst nicht anerkennen.
Dass Sie diesen nicht für legitim halten ist dabei völlig irrelevant. Könnte sich jeder so herausreden
wäre diese Lehre ja vollkommen inhaltslos. So wie Sie haben die Schismatiker und Häretiker aller Zeiten
gesprochen – die Kirche, vom Heiligen Geist geführt hat dies niemals aufgehalten.
#36 Benedikt 23:51:14 | Dienstag, 20. November 2007
@ Marranenjäger Da Sie außerhalb der Kirche stehen, sollten Sie sich diesbezüglich einige Gedanken
machen. Wenn Sie 1957 geweiht wurde haben Sie ja nicht mehr lange die Chance zur Umkehr…
#34 Aleph † 21:57:19 | Dienstag, 20. November 2007
Behauptung Können Sie sich vorstellen, wie oft ich diesen Satz in 50 Jahren Pristertum… Das kann ja
wohl nicht sein. Auf die Behauptung hin, sollte man einen Besen verspeisen, damit es nicht mehr weh tut.
#31 raindance1 † 21:42:05 | Dienstag, 20. November 2007
@Ofterdingen, wow jetzt haben Sie es mir aber gegeben jetzt dürfen Sie ja richtig stolz auf sich sein
Lieber googler: einfach nur das lesen was wirklich wichtig und von Bedeutung ist. Den ganzen Rest können
Sie ohne jeden Stolz mit einen müden Lächeln übersehen. Schon in einer Stunde ist das Geschreibs der
meisten hier soweit nach hinten gerückt, das kein Mensch mehr etwas davon liest. Ihr Blick soll auf Gott
ausgerichtet sein, und wenn das nicht immer leicht sein sollte, dann gibt es eine große Hilfe: die allerseligste
Jungfrau Maria.
#30 Googler 21:39:40 | Dienstag, 20. November 2007
nunja es ist nicht möglich sachlich zu diskutieren, weil sich parasiten wir heinrich oder der marranenkiller
sich dazugesellen. nein, das macht keinen Spaß, vor allem, wiel man dabei oft persönlich verletzt wird.
Und wenn sich sowas katholisch nennt…
Lieber raindance, Wer erhobenen Hauptes und mit gesundem Stolz seinen Glauben lebt, der lässt sich nicht
verarschen. Der bettelt auch nicht. Der jammert auch nicht. … nun jammern Sie doch nicht rum. Haben
nicht Sie das Hohelied des Stolzes geschrieben. Dass Sie Ihren eigenen Idealen nicht genügen konnte ich
doch nicht wissen. Oder wollen Sie mich verarschen?
Schade … … dass manche hier nicht einfach sachlich zum Thema diskutieren können. Googler, was bitte
hat kreuz.net jetzt mit der Veranstaltung mit Pater Sigfrid Klöckner zu tun? Kreuz.net hat doch lediglich
darüber berichtet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Warum ist es nicht möglich, über den Sachverhalt
sachlich und ohne Emotionen zu diskutiueren? Schade!
#27 Googler 21:32:28 | Dienstag, 20. November 2007
ich werde hier gar nichts mehr tun! Ich mache dasselbe wie radience1. Ich verabschiede mich von kreuz.net
mit der Bitte, das Gott ihnen verzeiehn möge. Ich habe euch verziehen, den Rest müsst ihr mit euch und
Gott ausmachen. Viel Spaß noch Googler+
#24 Googler 21:28:30 | Dienstag, 20. November 2007
schon wieder ein alter verkorkster „Priester“! Man, wir brauchen sowas wie Sedisvakantisten hier nicht!
Sie wissen mehr als der Papst…jaja…Wahrscheinlich auch mehr als Gott…
#22 raindance1 † 21:26:06 | Dienstag, 20. November 2007
@Ofterdingen, es ist alleine Ihre Behauptung das ich stolz bin. Und es bleibt eine Behauptung. Und damit
ist das ohne Bedeutung. Wenn man so manchen sog. „ Katholiken“ das Wesentliche vor Augen hält, dann kommen
sie nicht mehr klar. Der gerade Blick auf Gott wir als Stolz und Besserwissertum abgetan. Schade. Aber
auch das ist ohne Bedeutung solange es hier geschieht. Diese unwirkliche virtuelle Welt ist für nichts
maßgebend. Und somit dürfen diejenigen, die über ihr jahrelanges verarscht sein jammern, bitte , warum
auch nicht. Ich werde deren Geschreibe nicht weiter lesen, geschweige denn kommentieren.
#21 Googler 21:24:49 | Dienstag, 20. November 2007
das will ich erstmal bewiesen wissen, dass die Veranstaltung Antitridentinisch sein wird! Ich kenne Siegfried
Klöckner persönlich und weiß ihn durchaus einzuschätzen. Und wenn einer Abwägen kann, was positiv
oder negativ zu bewerten ist, dann er!
@ Googler In dem Artikel hier geht es um eine Veranstaltung in Fulda, genauer gesagt im Franziskanerklosetr
Frauenberg, bei der die Anhänger der alten Messe offensichtlich in ein schlechtes Licht gerückt werden
sollen. Vielleicht sollten wir hier einmal darüber diskutieren, anstatt nur besserwisserische Worthülsen
und Luftblasen zu verbreiten.
Lieber raindance, Ofterdingen, Sie haben nichts verstanden. Ihre Demut ist überquellend, gerade bei kreuz.
net. Andernorts sind Sie sicher nicht besonders mutig. na klar, jetzt haben es alle verstanden, Sie sind
stolz und mutig! Typischer Fall von Selbstbetrug.
#18 Googler 21:17:08 | Dienstag, 20. November 2007
wingenfeld Er hat auf jeden Fall meine Bewunderung. Er ist mit die erste wirklich sachlich un dklug denkende
Person bei kreuz.net Das ist hier ein großer Erfolg. Ich stimme ihm auch zu. Wer wirklich für seinen
Glauben ist und zu ihm steht, der gibt sich mit dem kleinsten Erfolg zufrieden und erkennt Gottes große
Güte in jedem Stückchen, dem man ihm näher ist. Statt ein friedliches Nebeneinander oder besser miteinander
beider Riten schließt kreuz.net aus. Und viele, die hier mitschreiben auch.
#17 raindance1 † 20:54:04 | Dienstag, 20. November 2007
Wingenfeld und Ofterdingen ich habe über meine Art nie etwas geschrieben, also gehen Sie Erfolge auch
nichts an. Ofterdingen, Sie haben nichts verstanden. Ihre Demut ist überquellend, gerade bei kreuz. net.
Andernorts sind Sie sicher nicht besonders mutig.
Lieber Raindance, tja, Sie haben Ihren ungesunden Stolz, die Katholiken sind demütig. Wenn ich mir Ihre
Statements so durchsehe, finde ich wieder mal bestätigt, dass Dummheit und Stolz am gleichen Holz wachsen.
#14 raindance1 † 20:37:52 | Dienstag, 20. November 2007
lieber Heinrich verarscht wird wer sich verarschen lässt. Wer erhobenen Hauptes und mit gesundem Stolz
seinen Glauben lebt, der lässt sich nicht verarschen. Der bettelt auch nicht. Der jammert auch nicht.
Er macht den Gang durch welche Institutionen auch immer er gehen muss, nicht zur Hauptsache. Er will was
ihm zusteht: und das ist Gott. Und Gott wird ihm Alles geben. Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer
der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und der gäbe dir lebendiges Wasser
Lieber Raindance, Die Klugen kriegen was sie wollen, sie kriegen auch die alte Messe. Ohne viel Wirbel,
dafür mit dauerhaftem Erfolg. … was die Konservativen, Rechtgläubigen, Traditionalisten (suchen Sie
sich das raus, das Ihnen passt) vor allem satt haben, das ist verarscht zu werden. Was sicher auch eine
Rolle spielt ist, dass man (wie einst die Modernisten) sich nicht mit Anfangserfolgen zufrieden gibt.
Jetzt muss der lange Marsch durch die Institutionen beginnen.
#12 raindance1 † 18:29:08 | Dienstag, 20. November 2007
ich hätte nicht gedacht, dass sich Katholiken die die alte Messe wollen derart blöd und dumm anstellen.
Die einen machen auf Mediengeil und ziehen die Presse mit hinein, die anderen schnappen jedes amtskirchliche
Wort zu diesem Thema auf um sich dann über mangelnde Bereitschaft und Zustimmung aufzuregen… Wer hat
denn erwartet, dass alle Bischöfe jetzt plötzlich Hurra schreien und von einem Tag auf den anderen jedem
Konservativen der rote Teppich ausgerollt wird? Die Klugen kriegen was sie wollen, sie kriegen auch die
alte Messe. Ohne viel Wirbel, dafür mit dauerhaftem Erfolg. Tja, so unterscheidet sich das Tradi-Volk.
#11 Googler 16:01:20 | Dienstag, 20. November 2007
30-50 Gläubige ist wohl um einiges übertrieben. Meine Zählungen ergaben (mit Offiz) imme eine Anzahl
von 20-25 Gläubigen. „Waren“: Aufgrund der Uhrzeit am Sonntag ist es mir nicht mehr möglich, die Messe
zu besuchen.
Interessant … … wie nervös man in Fulda ist wegen der angeblich so marginalen Zahl konservativer
Katholiken. Wenn das alles so unbedeutend und die Sehnsucht nach der alten Messe so gut wie nicht vorhanden
ist, warum widmet man sich dieses Themas in Vortragsveranstaltungen?
@ Googler Wieso „waren“? Warum sind Sie dann nicht mehr dabei? Wenn Sie wirklich dabei gewesen wären,
dann wüssten Sie, dass es in St. Andreas immer 30 bis 50 Gläubige waren. Und wer sagt denn, dass es
jetzt in St. Sturmius nicht noch viel mehr geworden sind?
@ Googler Woher wollen Sie das so genau wissen, dass das in Fulda nicht mehr als 20 Leute sind? Gibt es
da eine Statistik oder eine wöchentliche Zählung?
Eine Verbesserung: Jedenfalls würden auf dem Fuldaer Frauenberg – im Sinne des neuen Trends – bislang
keine Heiligen Messen im Alten Ritus stattfinden. ich kann diesen neuen Trend nicht spüren…die Gemeinde
der Anhänger des alten Ritus in Fulda stagnieren stark seit 4 jahren…nicht mehr als 20 in einer messe…soviel
zum neuen Trend… Etwas gutes kann man dem dann doch abgewinnen: TRENDS sind irgendwann einmal vorbei…früher
oder später…
das ist ja in Ordnung… der Ausspruch besagt ja gerade, dass man es nicht mischen soll, weil es dann
kaputt geht. Ich halte z.B. nichts davon die kath. Kirche zwanghaft zu verjüngen, sodass sie dem Geschmack
der Jugendkultur entspricht. Das passt einfach nicht. Sie soll ruhig so bleiben, wie sie ist. Dagegen
kann für mich dieser junge Geist mit seinen modernen Ausdrucksformen, Lokationen, Veranstaltungen und
Konzerten aber auch beanspruchen Wesen einer neuen und modernen Kirche zu sein, die eigentlich nur noch
zu sich selbst finden und sich ihre Identität einräumen muss.
Linke und Recht einig Ja, ja. „Keinen neuen Wein in alte Schläuche“, gerne von sogenannten Progressiven
zitiert, wird auch jetzt von deren Gegenseite in Anspruch genommen. Ich halte mich an den alten Wein (den
alten Glauben = die alte Wahrheit) in den alten Schläuchen (der Liturgie). Lex orandi, lex credendi.
ich denke vielen Menschen ist der Katholizismus zu langweilig… zu schwerfällig und zu theatralisch.
Das ist eben schon ein altes Gemäuer. Jesus sagt ja selbst man füllt keinen jungen Wein in alte Schläuche.
Jetzt ist eben seine Kirche der alte Schlauch geworden und der junge, schöpferische Geist sucht sich
abseits dessen neue Ausdrucks- und Organisationsweisen.
#2 Pünktchen 14:19:55 | Dienstag, 20. November 2007
„gestern“ und „heute“ sind vielleicht in der Welt der Mode und Popmusik, nicht aber in der Beurteilung
von theologischen Lehren relevante Kategorien. Genauso verhält es sich mit den vielbeschworenen Begriffen
„Fortschritt“ und „Rückschritt“. Eine kurze Überlegung macht dies deutlich: bedeutet „Fortschritt“ wirklich,
daß man immer zum Guten und Besseren „fortschreitet“. Wodurch wäre dieser naive – von der traditionellen
Lehre zu recht als „Progressismus“ gescholtene – Glaube eigentlich gerechtfertigt? Durch Bibel und Tradition
sicher nicht… s. dazu auch: Spaemann, Robert: Was heißt Fortschritt? www.kath-info.de/spaemann_forts.html
Weitere Texte von R. Spaemann s. >>>>>hier www.kreuz.net/bookentry.1117.html<<<<<!
#1 Florian Geyer 13:58:27 | Dienstag, 20. November 2007
Ziel: Vertreibungder Leute aus den Kirche: Mittel: Manifestierter Unglaube in: – psychologisierenden zahnlosen
Gutmenschenpredigten mit Allgemeinstumpfsinn – allerweltstamtam und Lärm als eucharistische Untermalung
– „Seelsorgerinnen“ – Kommunion betrieben als eine psychorituelle Handlung – knuddeliger schäbiger Gemeinschaftskult
statt GottesDIENST getrieben um Leute gezielt aus den Kirchen zu vertreiben. Nützliche Idioten die sich
dabei vor den Karren Spannen lassen: Neotheologen, Zeitgeistpfarrer etc Wichtig: Gegenbewegungen gut organisiert
und gezielt unterstützen !