Spanien
Roter Bischof im Alleingang?
Der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz entschuldigte sich gestern für die heroische Rolle der Kirche während des Spanischen Bürgerkrieges.
Der spanische Bischof Ricardo Blazquez
Der spanische Bischof Ricardo Blazquez
(kreuz.net, Madrid) Der scheidende Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Mons. Ricardo Blazquez (65) von Bilbao, hat bei der Vollversammlung der Spanischen Bischofskonferenz eine Vergebungsbitte ausgesprochen.

Sie betraf die Rolle der Katholischen Kirche während des Spanischen Bürgerkrieges (1936 bis 1939). Damals schüttelte das Land die Herrschaft eines kommunistischen Regimes ab.

Mons. Blazquez bezog sich bei seiner Tat ausdrücklich auf das umstrittene ‘Mea Culpa’ von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000.

Die Vergebungsbitte des Bischofs kam – selbst für einige Mitglieder der Bischofskonferenz – überraschend.

Erst Ende Oktober hatte Papst Benedikt XVI. fast 500 spanische Märtyrer seliggesprochen. Sie waren während des Bürgerkrieges von kommunistischen Horden abgeschlachtet worden.

Francisco Franco
Francisco Franco
Während der kommunistischen Regierung in Spanien wurden Hunderte Priester von antiklerikalen Verbänden ermordet und zahllose Kirchen verwüstet und niedergebrannt.

Mons. Blazquez erklärte in seiner Ansprache, daß die Kirche auch für „konkrete Handlungen“ während der Bürgerkriegszeit um Vergebung bitten müsse.

Es gebe viele Gründe, Gott für das, was getan wurde, zu danken. Aber es gebe andere Dinge, für die man um Vergebung bitten müsse.

In vielen Situationen habe man nach dem Evangelium gehandelt, in anderen dagegen Dinge getan, die das Evangelium verurteile.

Die Erinnerung an die Geschichte solle nicht dazu benutzt werden, sich gegenseitig zu beschuldigen, sondern aus ihr zu lernen und zu vergeben.

In diesem Sinn sei auch die kürzliche Seligsprechung von 498 katholischen Märtyrern, die im Bürgerkrieg von kommunistischen Republikanern ermordet wurden, „gegen niemanden gerichtet“ gewesen:

„Obwohl wir uns auf die christlichen Märtyrer beziehen, respektieren wir alle Personen, die bis zum letzten Moment für ihre Ideale gekämpft haben“ – so eine umstrittene Aussage des Bischofs.

Bischof Blazquez lobte außerdem den in Spanien als „roten Bischof“ bekannten Vicente Kardinal Enrique y Tarancon von Madrid († 1994) als „wirksames Instrument der Versöhnung nach dem Tod des Diktators [Francisco] Franco“.

Der progressive Kardinal hatte während seiner Amtszeit sogar gedroht, den katholischen Staatschef zu exkommunizieren.

Die Rede von Mons. Blazquez war offenbar nicht mit allen Bischöfen abgesprochen.
      
29 Lesermeinungen
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#31   Alois Bischof   16:37:20 | Donnerstag, 22. November 2007
Rodolfo Panetta
In der Tat durch das Eingreifen der göttlichen Vorsehung, Die General Franco an Spaniens Spitze einsetzte, ist im II. Weltkrieg die iberische Halbinsel von Krieg verschont geblieben und haben hunderttausende Juden in den Staaten der sog. „Diktatoren“ und angeblichen „Faschisten“ (Corporatisten) Salazar und Franco Unterschlupf und herzlichen Empfang bekommen, und wurden in voller Sicherheit untergebracht. Der Sieg Francos brachte dies mit sich mit. Sonst wären sowieso 1940 die Deutschen in ein rotes Spanien einmarschiert.
Franco hat sehr vielen Juden geholfen, war in diesem Sinne ein Heiliger (wird heute aber öffentlich noch kaum anerkannt, obwohl noch immer von vielen sephardischen Überlebendenorganisationen), genausowie Salazar.
Diese beiden Staatsmänner brauchten keine Propagandamaschinerie wie die Westmarxisten und die Liberalistischen Parteien von heute, sie vertrauten auf das Endgericht am Ende der Welt, dabei werden ihre Taten alle offenbart und beurteilt werden.
Lese-Tipp: ‘Salazar et la terre de Notre-Dame’ in: ‘CRC – La Contreréforme Catholique dans le XXIme siècle’, Juilliet-Août, 2007, S. 5.
Damals hatten die katholischen Hirten noch nicht die Krankheit der Heuchelei mit Sozialismus und Anarchismus und wagten es offen Marxisten, Nationalsozialisten, Rassisten, Nationalisten und Liberalen zu widersprechen wo das Lebensrecht und das Christentum aufs Spiel stand.
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#30   Rodolfo Panetta   10:37:56 | Donnerstag, 22. November 2007
Verblendete Bischöfe
Gewiß ist es für einen Katholiken kein Fehler, stets selbstkritisch zu sein. Doch es gibt auch ein Kritikastertum gegen das Eigene, welches die Unterschiede zwischen Wahrheit und Lüge zu verwischen droht. Im Spanischen Bürgerkrieg mußte jeder wahre Katholik auf der Seite General Francos stehen, und es gibt keinerlei Anlaß, solches aus heutiger Sicht zu kritisieren.
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#29   müllermüller   15:17:22 | Mittwoch, 21. November 2007
Ausspruch von Guntram: Zur Hölle mit ihm
Sie sollten sich wenigstens in Ihrer Schreibweise mäßigen, aber Sie geben gottseidank zu erkennen, wie weit es mit Ihrem „Christsein“ tatsächlich ist. Das Wort Pharisäer ist bei Ihren seltsamen, aggressiven 515 Lesermeinungen völlig untertrieben.
Passen Sie auf, dass Ihr Kommentar „Zur Hölle mit ihm“ nicht eines Tages S i e von jemand zu hören bekommen.
So wie Sie richten, wird Gott Sie richten, das sollten Sie doch wissen.
Noch einen Rat an Sie: Schauen Sie erst einmal in den Spiegel!
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#28   Alois Bischof   22:51:17 | Dienstag, 20. November 2007
Dem Baskischen Rotfrontverbündeten
werden die Anliegen der Einsatzkommandos „unserer“ Allgemeinen SS wohl auch sehr „respektvoll“ erscheinen. Er wird wohl diesen auch „verstehen“ und „respektieren“. Sie kämpften ja auch für ein Ideal. Das hitlersche Ideal eines judenfreien Europas, ein aus katholischer Sicht verbrecherisches Ideal also, aber dieser Baskische Hirte hat Verständnis.
So ein Schwachsinn. Die Roten Horden haben in Spanien Unschuldige ermordet, das Franco-Regime ganz und gar nicht, daß geben heute sogar damalige linke Partisanen zu, die Allgemeinamnestie bekamen.
Daß man anti-zivilistische (hier: rotmarxistische) Terroristen nach Kriegsgericht hinrichtete, ist in einer Bürgerkriegslage nícht verbrecherisch.
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#27   Aleph †   22:10:05 | Dienstag, 20. November 2007

Wenn Maronensammler in Harnisch geraten…
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#26   Vineta   21:39:34 | Dienstag, 20. November 2007
Nebulöses Gefasel
Mons. Blazquez erklärte in seiner Ansprache, daß die Kirche auch für „konkrete Handlungen“ während der Bürgerkriegszeit um Vergebung bitten müsse.
Wäre sicher nicht verkehrt gewesen, wenn er Mann besagte „konkrete Handlungen“ konkretisiert ( lokalisiert, personifiziert, detalliert) hätte!
„Obwohl wir uns auf die christlichen Märtyrer beziehen, respektieren wir alle Personen, die bis zum letzten Moment für ihre Ideale gekämpft haben“
Aha, Hauptsache, man kämpft für ein Ideal!. Egal, für welches. Egal, ob mit, oder ohne Waffengewalt!
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#24   Aleph †   19:56:07 | Dienstag, 20. November 2007
Franco-Opfer
Wissen Sie etwas Konkretes über „Unrühmlichkeiten“ der RKK im Bürgerkriegsspanien. Hat es etwa die „Richtigen“ getroffen, als die Kirchen dem Volkszorn überantwortet wurden? Gibt es hierfür eine neutrale Quelle?
Lorenz @ Von den Richtigen zu sprechen wird wohl nicht richtig sein. Es werden immer beklagenswerte menschliche Opfer sein. Wie zu es zu Zeiten der Republik in Spanien Opfer gegeben hat, die auch zur Kirche gehörten, hat es genauso Opfer im faschistischen Spanien unter Franco gegeben, die ebenfalls zur Kirche gehörten, die aber nicht selig gesprochen wurden. Deshalb habe ich es für unklug gehalten, dass es bei der jüngsten Seligsprechung nur Opfer der Sozialisten waren. Obwohl es auch noch eine ganze Reihe Überlebender gibt, die mit Franco-Opfern verwandt waren. Über die Opfer, die unter Francos Schergen zu Tode kamen, wurde seitens der Kirche bei der Seligsprchung sybillinisch geschwiegen. Als hätte es sie nicht gegeben. Sie gab es sehr wohl, auch zahlreiche Priester waren darunter. Wenn Sie einmal die Biografie des Dichters Federico Garcia Lorca, 1899/1936, („Bernarda Albas Haus“, „Dona Rosita bleibt ledig“, so er Titel von zwei Dramen von ihm) lesen, wird Ihnen einiges aufgehen. Lorca selbst ist auch ein Opfer des Franco-Regimes geworden, weil er Misstände, obwohl selbst Katholik, der spanisch-katholischen Gesellschaft in seinen Dramen angegriffen hat.
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#23   Eunous   18:13:21 | Dienstag, 20. November 2007
Πανγελοιον τοις ευλογιζομενοις ανθρωποις!!!
Wieder mal gelungene Realsatire, ihre Website liegt damit schon vor www.npd.de, aber noch KNAPP zurück hinter www.vegan-central.de. Aber mit eurem Tempo könnt ihr sie noch packen. ^-^
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#22   matt2 †   17:50:29 | Dienstag, 20. November 2007
defendor ist halt ein braver Christ…
das sei ihm ja ungenommen. Jesus wird sich freuen so treue Gefolgschaft zu haben. Aber er muss akzeptieren, dass es Menschen gibt, die die Mittlerschaft Jesu nicht brauchen. Obwohl sie deshalb nicht aufhören gläubig zu sein. Sie leben letztlich konsequent jenen Status in den Jesus ja selbst seine Jünger vor seinem Tod gesetzt hat. Er nannte sie seine Brüder und wusch ihnen gar die Füße. In diesem Sinne ist es einem Menschen auch gegeben die Wahrheit in sich selbst zu suchen und kraft des Geistes voranzuschreiten in der Erkenntnis des göttlichen Bewußtseins. Ja, der Mensch kann sich selbst erlösen. Aber sicher bleibt er dabei den christlichen Mysterien verbunden, die Jesus vollzog in Hinblick auf den Willen des Vaters.
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#21   Kurt K.   17:46:31 | Dienstag, 20. November 2007
Sie verstehen nichts vom Buddhismus, Defendor!
Egoismus – na klar…
Wissen Sie, was Bodhisattvas sind? Ich glaube kaum.
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#20   Pelagius III.   17:34:44 | Dienstag, 20. November 2007
@defendor – Keine Ahnung!
Ihre Ausführungen über den Buddhismus zeigen, dass Sie keinen blassen Schimmer von diesem Weg haben, wenn Sie ihm Egoismus vorwerfen. Im Mahyana, dem Großen Fahrzeug, geht es ausdrücklich darum, zusammenzuwirken zur Rettung *aller* Wesen.
Die unter Christen weitverbreitete Haltung „Rette deine Seele (und sei froh, dass du nicht wie so viele andere in die Hölle kommst)!“ kennt der recht verstandene Buddhismus nicht.
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#19   defendor   17:27:46 | Dienstag, 20. November 2007
@Kurt K.
Ihre Versuch der Verunglimpfung meiner Person in Form eines Rundumschlages ist wohl offensichtlich…ist immer so, wenn jemand in die „Ecke gedrängt wird „ !!!!
Nehmen wir mal den immer so hochgehaltenen Buddhismus :
Friedfertig ?
Wieso nennen wir es nicht gleichgültig ?????
Denn diese Philosophie ( keine Religion ! ) lehrt den Menschen als „Mass aller Dinge“, der sich – durch absurde x-malige Wiedergeburten – „selber erlösen“ solle um schliesslich – welch ein Betrug – im Nirvana – dem Nichts…?! zu enden, das aber wiederum als irgendein dubios nebulöses „Kosmisches“ verkauft wird und somit dem Menschen vorgaukeln will, ein „Teil der“Ewigkeit“ zu sein !
Zur angeblichen „Selbsterlösung“ führen natürlich unzählige „Wege“ : grosser, kleiner , mittlerer…etc…
aber allen ist eines gemeinsam: der völlige EGOISMUS !
Der Buddhismus lehrt den Egoismus !
Jeder ist mit sich selber genug beschäftigt und der Nächste ist nicht von Belang !
Also Herr Kurt K…Friedfertig ? eingebettet im Egoismus wird diese „Friedfertigkeit“ gleichsam wieder zur „Gewalt“ am Nächsten !
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#18   Aleph †   17:25:20 | Dienstag, 20. November 2007
Zotiger Schwachsinn
Marranenjäger@ Gott sei Dank lebt Karl der Große nicht mehr. Die Erinnerung daran können Sie Kindern im Religionsunterricht beibringen. Karl der Große hätte auch für Ihren zotigen Schwachsinn eine Medizin gehabt.
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#17   Sirilo   17:23:22 | Dienstag, 20. November 2007
*Die* Vorsitzende der spanischen Bischofskonferenz…
Kreuz.net schreibt: „Die Vorsitzende der spanischen Bischofskonferenz entschuldigte sich…“
*Die* Vorsitzende? Eine Dame? Was ist da passiert? Wurde der spanische Episkopat vom Frauenpriestertum unterwandert, und keiner hat’s gemerkt?
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#16   Kurt K.   17:15:54 | Dienstag, 20. November 2007
@ Defendor: Es wäre ein Widerspruch, wenn:
Es wäre in der Tat ein Widerspruch, wenn Sie die Lehren anderer Organisationen, Glaubensgemeinschaften ebensogut kennen würden, wie die der Nazis. Auch die Buddhisten nehmen Jesus nicht an – dennoch sind sie weit friedfertiger als die Christen. Ich nehme jedoch an, dass Sie, Defendor, auch die Buddhisten als „Kohorten“ der Hölle ablehnen, oder? Und das, obwohl Sie deren Lehren nicht kennen. Aber sie lehnen ja „Die einzige Wahrheit Jesus Christus“ ab. Ebenso die Híndus, die Juden, die Indianer, die Aborigines, die Rastafari… alles „Kohorten der Hölle“?
Man kann ablehnen, was man nicht aus eigener Erfahrung kennt. Jedoch: Etwas abzulehnen, ohne es überhaupt zu kennen (nur, weil es die Führer der eigenen Religion/Ideologie ablehnen), ist Verblendung.
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#15   defendor   16:57:08 | Dienstag, 20. November 2007
@Kurt K.
Sie verlieren den Faden…und schon folgt der Widerspruch !
Nein, man muss nicht unter den verbrecherischen Nazis gelebt haben, um diese als Kohorten der Hölle abzulehnen !
ABER
EBENSO muss man nicht unter den durchtriebenen Freimaurern gelebt haben bzw. leben, um diese als Kohorten der Hölle abzulehnen !
UND WISSEN SIE WARUM ?????
Weil beide die Einzige Wahrheit JESUS CHRISTUS verleugnet haben bzw. verleugnen und auch dementsprechend handeln !
GEGEN die Einzige Wahrheit…für die Lüge !
Also vielen Dank noch einmal. Herr Kurt K. für Ihre wertvolle „Unterstützung“!!!!
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#14   Kurt K.   16:51:21 | Dienstag, 20. November 2007
Defendor, Sie sind es doch,
der ständig über andere Organisationen allgemeine Pauschalurteile fällt, obwohl Sie diese „von vornherein ablehnen“ und deren Lehre „gar nicht erst kennen“!
Und noch was: Muss man unter den Nazis gelebt haben, um diese abzulehnen??
Ist doch bissl seltsam, wa?
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#13   defendor   16:44:48 | Dienstag, 20. November 2007
@Kurt K.
Ach so !
Dann reicht es ja, wenn SIE bestens über alles informiert sind ????
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#12   Alois Bischof   16:43:17 | Dienstag, 20. November 2007
Baskische Frage
Die katholischen Basken haben, inklusive Priester, schon zur Zeit des Bürgerkriegs mit den Kommunisten paktiert und mitgekämpft in der Volksfront gegen die ‘Rechten’ und ‘Reaktionären’ Spaniens.
Heute zeigt sich das in dieser skandalösen ‘Entschuldigung’ eines baskischen Erzbischofs von Bilbao.
Egal wie man heute steht, ist es einfach historische Tatsache, daß Franco Europa sowohl vor der bolschewistischen Bestie gerettet hat, wie auch Europas Juden in der Zeit der Hitler’schen Verfolgung dieses unglücklichen Volkes breitmutig die spanischen Grenzen zum besetzten Frankreich geöffnet, und in Ungarn, der Slowakei, Rumänien und Jugoslawien seine Diplomaten befohlen alle Juden (vor allem sephardische) zu schützen vor dem NS-Terror. Der Spanische Bürgerkrieg ist mit Churchill ganz einfach zu verantworten: „Wir sind für Franco, weil die andere Seite meine Familie ausrotten möchte.“ Wir als Katholiken wissen zudem, dass die andere Rote Parteien unsere Priester, Bauern und Bischöfe ausrotten wollten.
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#11   Lorenz   16:42:53 | Dienstag, 20. November 2007
@Aleph
Da mich das Thema ernstlich interessiert.
Wissen Sie etwas Konkretes über „Unrühmlichkeiten“ der RKK im Bürgerkriegsspanien. Hat es etwa die „Richtigen“ getroffen, als die Kirchen dem Volkszorn überantwortet wurden? Gibt es hierfür eine neutrale Quelle?
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#10   Kurt K.   16:39:52 | Dienstag, 20. November 2007
@ Defendor: Kritisieren was Sie gar nicht kennen
Wie können Sie etwas kritisieren, das sie gar nicht kennen ?
Wie wollen sie das beurteilen, wenn sie zum Vorneherein die röm katholische Kirche ablehnen oder ihre Lehre gar nicht erst kennen ?
Und das von I h n e n!!!????
LOL LOL ROFL :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#9   defendor   16:34:22 | Dienstag, 20. November 2007
@student
Na sehen Sie !
Warum spielen sich denn Ihre „Bekannten“ nun auf als selbsternannte „Moralisten“ ?
Wie können Sie etwas kritisieren, das sie gar nicht kennen ?
„Klüngelei“ zwischen Kirche und Diktatur ?
Wie wollen sie das beurteilen, wenn sie zum Vorneherein die röm katholische Kirche ablehnen oder ihre Lehre gar nicht erst kennen ?
Wie würden Sie denn das Zusammenspiel der Lügenideologien z.b. im Zusammenhang mit der mörderischen Abtreibung sehen ? ( jährlich 50 Milliionnen Morde an ungeborenen Kindern weltweit !!!)
Lügenideologien jegliche Couleur im einhelligen Chor der Lüge ! „ Tötet sie…gnadenlos !“
Sind dies etwa „ehrbare Vereinbarungen nobler Herrschaften“ ????
Nein, lieber Student, dies sind in der Tat weit mehr als nur „Klüngeleien“, dies ist der zersetzende Atem der Kohorten der Hölle, dies ist schlichtweg die Verachtung des Lebens schlechthin !
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#7   student   16:20:58 | Dienstag, 20. November 2007
@defendor
Nein nicht wirklich, sie selbst haben die Diktatur zwar kaum noch miterlebt aber ihre Eltern kennen die Klüngelei zwischen Diktatur und Kirche noch sehr gut.
Und was soll ein „Hochmut-Kartenhaus“ bitte sein?? Habe alle als Austauschstudenten hier kennengelernt was ich als spannend erlebt habe etwas über die spanische Kultur zu lernen. Ansonsten studieren alle mehr oder weniger erfolgreich aber sind nicht wirklich hochmütig :-)
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#6   Aleph †   15:44:23 | Dienstag, 20. November 2007
Einfach vormachen
Wer andere vor das Inquisitionstribunal wünscht, sollte es erst mal vormachen, wie man sich da so verhält, damit man den Kopf oben behalten kann. Bekanntlich kennt das Inquistionstribunal keine Rechtsgrundsätze, wie sie in allen zivilsierten Staaten bekannt sind, wenn auch nicht immer ganz konsequent angewandt werden. Beim Inquistionstribunal ist der Ankläger gleichzeitig der Richter und in dieser Personaleinheit weiß man, was dem Beklagten „gut“ tun wird und wie er zu ächten ist. Mons. Ricardo Blazquez war sehr klug, sich jetzt erst zu dem unrühmlichen Vorgehen der RKK in Spanien geäußert zu haben.
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#5   stimme der vernunft †   15:41:09 | Dienstag, 20. November 2007
lautlach
Der progressive Kardinal hatte während seiner Amtszeit sogar gedroht, den katholischen Staatschef zu exkommunizieren.
Der hat gedroht, den Diktator mit den blutigen Händen zu exkommunizieren? So ein böser Kardinal aber auch, wo doch Franco immer in die hochheilige tridentinische Opfermesse gerannt ist, da darf man ihm doch nicht übelnehmen dass er ein paar tausend Menschen ermordet hat, das waren doch eh bestimmt keine richtigen Menschen, so wie es etwa befruchtete Eizellen sind, sondern nur Liberale und Linke, die kann man ruhig umbringen, ist ja nicht schade drum! Aber deswegen jemanden exkommunizieren, nein, das wäre ja schlimm! Jesus hätte die Linken und Liberalen auch alle ermordet, soviel ist sicher.
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#4   Guntram   15:33:13 | Dienstag, 20. November 2007
zur Hölle mit ihm!
Das Blut der spanischen Märtyrer zeugt gegen diesen Menschen auf dem Bischofsthron. Er ist eine Schande für die katholische Kirchen und den Klerus.
Ausgerechnet ein spanischer Bischof rechtfertigt die Greultaten und die Perversion der kommunistischen Bestien. Welch eine Verhöhnung! Das ist nun der Dank, daß der heiligmäßige Generalissimus Franco die Kirche und den Klerus vor dem errettet hat, was ihm geblüht hätte wenn die kommunistische Mordmaschine in Spanien weitergelaufen wäre. Anschauungsmaterial genug gibt es ja in Stalins Sowjetunion.
Dieser Mann gehört vor ein Inquisitionstribunal. Aber solange in Rom Demokratenlieblinge und Modernisten sitzen können die Blutzeugen des spanischen Bürgerkrieges weiterhin, ausgerechnet vom Klerus, weiterhin verhöhnt werden.
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#3   defendor   15:29:36 | Dienstag, 20. November 2007
@student
Haben Ihre spanische „Bekannten“ denn die katholische Kirche überhaupt jemals als moralische Instanz angesehen ?
Oder basteln sie – wie die Mehrheit der Verblendeten – fleissig weiter an ihren selbstgestrickten Hochmut-Lebenssinn-Kartehnhäuser, die beim kleinsten Lüftchen in sich zusammenbrechen werden ?
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#2   student   15:25:32 | Dienstag, 20. November 2007
da haben damals alle fröhlich gemetzelt
Sowohl die Kommunisten als auch die Nationalisten, letztere haben dann mit deutscher Unterstützung ja auch gesiegt und die katholische Kirche wurde eine der Stützen des Frank Regimes und der katholische Glauben wurde von ihm als Belohnung ja auch zur Staatsreligion erhoben.
Kein Wunder dass meine spanischen Bekannten die katholische Kirche als moralische Instanz nicht mehr ernst nehmen…
Wurde da nicht vor nem Jahr oder so sogar eine Homoehe eingeführt? Steht Spanien überhauot noch?
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#1   Aleph †   15:21:17 | Dienstag, 20. November 2007
Kurz vor dem Ruhestand
Wenn der scheidende Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Mons. Ricardo Blazquez (65) von Bilbao sich dazu aufgerafft hat, um Vergebung zu bitten, ist das hoch zu veranschlagen und stellt einmal mehr unter Beweis, wie man in Spanien bereit ist, mit der Geschichte. Dahinein passt natürlich die massenweise kürzliche Seligsprechung der Maärtyrer keineswegs. War Benedikt XVI. möglicherweise schlecht informiert? Bezeichnent ist allerdings dass der in Bälde scheidende Vorsitzende der spanischen Bischofskonferenz. Wenn der scheidende Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Mons. Ricardo Blazquez (65), sich dazu aufgerafft hat, erst zum jetzigen Zeitpunkt für notwendig erachtet hat, das dunkle Thema „katholische Kriche und Franco-Regime“ anzusprechen. Da wären bestimmt große Probleme auf ihn zu gekommen, hätte er ein paar Jahre früher um Vergebung gebeten. Jetzt, kurz vor seinem Ruhestand, kann ihm wohl niemand mehr an die Karre fahren.
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