Völlig überraschend
Wer in einer Sackgasse gelandet ist, sollte den Mut haben, umzudrehen und sich eines Besseren zu bedienen.
(kreuz.net, Münster) Völlig überraschend hat einer der bedeutendsten Pioniere der Reproduktions- technologie,
Ian Wilmut (63) von der Universität Edingburgh, erklärt, sich aus dem therapeutischen Klonen menschlicher
Embryonen zurückzuziehen.
Wilmut war im Jahr 1996 mit dem Klonschaf Dolly weltbekannt geworden.
Der Forscher sieht die Zukunft in einer im letzten Jahr neu entwickelten Methode – der sogenannten „Reprogrammierung“ von Hautzellen.
Diese Zellen können durch das Einschleusen von Genen so verändert werden, daß sie gleiche Eigenschaften wie embryonale Stammzellen herausbilden.
„Wir sind sehr froh über diese neuere Entwicklung. Sie zeigt, daß es in der Stammzellforschung inzwischen aussichtsreiche Alternativen zur verbrauchenden Embryonenforschung gibt“, erklärte dazu die Bundesvorsitzende der ‘Christdemokraten für das Leben’, Mechthild Löhr.
Sie verwies darauf, daß Wilmut in seiner eigenen Begründung für diesen Schritt zwei Hauptmotive genannt habe.
Das erste Motiv sei die weiterhin fehlende Effizienz beim Klonen, da bisher noch kein Klonversuch beim Menschen weltweit erfolgreich nachgewiesen werden konnte.
Zweitens ist für den Forscher auch der große ethische Widerstand relevant, der dem therapeutischen Klonen entgegengebracht wird.
„Die Erkenntnis führender Klonforscher wie Wilmut kann in Deutschland nur zu einer Konsequenz führen, nämlich, daß wir bei unserer klaren gesetzlichen Regelungen bleiben, und keine Ausweitung dieser Forschung zulassen.
Wer in einer Sackgasse gelandet ist, sollte den Mut haben umzudrehen, so wie Wilmut es jetzt für sich entschieden hat“ – so Frau Löhr.
Auch die internationale Wirtschaft hat sich inzwischen schon weitgehend aus der Finanzierung der embryonalen Stammzellforschung zurückgezogen.
Nur die staatliche Unterstützung fließt weiter.
Die neu entwickelte Methode macht Stammzellforschung ohne den Einsatz von menschlichen Embryonen möglich und aussichtsreich.
„Diese wegweisenden Signale aus der Forschung werden hoffentlich auch von den Bundestagsabgeordneten verstanden, die sich in den verschiedenen Parteien weiterhin für eine Verschiebung des Stichtages beim Stammzellimportgesetz stark machen“ – erwartet Frau Löhr:
„Es geht eindeutig darum, Forschungsfreundlichkeit auch zukünftig nicht höher zu bewerten als den Schutz und den Wert menschlicher Embryonen.“
Erst vor wenigen Tagen hatten US-Wissenschaftler einen ersten Erfolg im Klonen von Primaten bekannt gemacht, die sich allerdings allesamt als nicht lebensfähig erwiesen.
Aus den 304 Embryonen konnten zwei embryonale Stammzell-Linien entwickelt werden.
Es bleibe also weiterhin wichtig zu beobachten, daß hier kein Einstieg in das Klonen von Menschen gesucht oder gerechtfertigt werde.
Wilmut war im Jahr 1996 mit dem Klonschaf Dolly weltbekannt geworden.
Der Forscher sieht die Zukunft in einer im letzten Jahr neu entwickelten Methode – der sogenannten „Reprogrammierung“ von Hautzellen.
Diese Zellen können durch das Einschleusen von Genen so verändert werden, daß sie gleiche Eigenschaften wie embryonale Stammzellen herausbilden.
„Wir sind sehr froh über diese neuere Entwicklung. Sie zeigt, daß es in der Stammzellforschung inzwischen aussichtsreiche Alternativen zur verbrauchenden Embryonenforschung gibt“, erklärte dazu die Bundesvorsitzende der ‘Christdemokraten für das Leben’, Mechthild Löhr.
Sie verwies darauf, daß Wilmut in seiner eigenen Begründung für diesen Schritt zwei Hauptmotive genannt habe.
Das erste Motiv sei die weiterhin fehlende Effizienz beim Klonen, da bisher noch kein Klonversuch beim Menschen weltweit erfolgreich nachgewiesen werden konnte.
Zweitens ist für den Forscher auch der große ethische Widerstand relevant, der dem therapeutischen Klonen entgegengebracht wird.
„Die Erkenntnis führender Klonforscher wie Wilmut kann in Deutschland nur zu einer Konsequenz führen, nämlich, daß wir bei unserer klaren gesetzlichen Regelungen bleiben, und keine Ausweitung dieser Forschung zulassen.
Wer in einer Sackgasse gelandet ist, sollte den Mut haben umzudrehen, so wie Wilmut es jetzt für sich entschieden hat“ – so Frau Löhr.
Auch die internationale Wirtschaft hat sich inzwischen schon weitgehend aus der Finanzierung der embryonalen Stammzellforschung zurückgezogen.
Nur die staatliche Unterstützung fließt weiter.
Die neu entwickelte Methode macht Stammzellforschung ohne den Einsatz von menschlichen Embryonen möglich und aussichtsreich.
„Diese wegweisenden Signale aus der Forschung werden hoffentlich auch von den Bundestagsabgeordneten verstanden, die sich in den verschiedenen Parteien weiterhin für eine Verschiebung des Stichtages beim Stammzellimportgesetz stark machen“ – erwartet Frau Löhr:
„Es geht eindeutig darum, Forschungsfreundlichkeit auch zukünftig nicht höher zu bewerten als den Schutz und den Wert menschlicher Embryonen.“
Erst vor wenigen Tagen hatten US-Wissenschaftler einen ersten Erfolg im Klonen von Primaten bekannt gemacht, die sich allerdings allesamt als nicht lebensfähig erwiesen.
Aus den 304 Embryonen konnten zwei embryonale Stammzell-Linien entwickelt werden.
Es bleibe also weiterhin wichtig zu beobachten, daß hier kein Einstieg in das Klonen von Menschen gesucht oder gerechtfertigt werde.
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Mittwoch, 21. November 2007 20:15
Aleph: Der Verstand
sollte den Mut haben, umzudrehen und sich eines Besseren zu bedienen.
Wenn schon Kant, dann aber richtig: „Sapere aude! Habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Kant hat nicht ein numinoses Besseres gemeint, sondern den Verstanddes Menschen, nicht mehr und nicht weniger.
Wenn schon Kant, dann aber richtig: „Sapere aude! Habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“. Kant hat nicht ein numinoses Besseres gemeint, sondern den Verstanddes Menschen, nicht mehr und nicht weniger.
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