Piusbruderschaft
Ukrainischer Lefebvrist exkommuniziert
Daß Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Zeiten von ‘Summorum Pontificum’ exkommuniziert werden, mag erstaunen. Der Grund dafür ist in der Tat eine ganz besondere Todsünde.
Priesterweihe bei der byzantinischen Bruderschaft St. Josaphat
Priesterweihe bei der byzantinischen Bruderschaft St. Josaphat
© dici.org
(kreuz.net, Lemberg) Der westukrainische Pater Wasyl Kowpak ist exkommuniziert worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘ Ukrainian Religious News Service’.

Der Geistliche ist Oberer der griechisch-katholischen Bruderschaft Sankt Josaphat, die ihr Zentrum in der Westukraine besitzt. Diese klerikale Vereinigung des byzantinischen Ritus schloß sich im Jahr 1997 der Priesterbruderschaft Pius X. an.

Im vergangenen Oktober weihte der Generalobere der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, sieben Diakone der Gemeinschaft zu Priestern. Mons. Fellay verwendete dabei den Römischen Ritus in lateinischer Sprache.

Bischof Fellay auf Pastoralreise in Osteuropa
Bischof Fellay weihte kürzlich die neue Kirche der Priesterbruderschaft St. Pius X. in der nordpolnischen Hafenstadt Gdynia ein.Mit seinem Hirtenstab zeichnet Bischof Fellay das griechische und lateinische Alphabet in Asche, die in Form eines Andreaskreuzes ausgestreut ist.Weihe der Kreuzwegstationen.

Der Fall von Pater Wasyl Kowpak beschäftigte die kirchlichen Gerichte bereits seit einigen Jahren. Am 14. Juli 2006 sprach das Kirchengericht der Eparchie – Diözese – von Lemberg den Pater schließlich des „Verbrechens des Schismas“ schuldig und exkommunizierte ihn.

Lemberg – ukrainisch: Lwiw – ist die Hauptstadt der Westukraine.

Pater Kowpak appellierte gegen das Urteil beim Vatikan.

Doch jetzt hat die Glaubenskongregation den Entscheid des Lemberger Kirchengerichtes bestätigt. Das wurde am 19. November vom griechisch-katholischen Erzbischof von Lemberg, Mons. Ihor Wosniak, bekanntgegeben.

Die Exkommunizierung des Oberen der Priesterbruderschaft St. Josaphat war wohl nicht zuletzt eine kirchenpolitische Entscheidung.

Seine Bruderschaft hat sich nämlich in der Zwischenzeit auch in die Mittel- und Ostukraine ausgebreitet.

Sie scheut sich dabei nicht, außerhalb der alten griechisch-katholischen Gebiete und Zirkel zu wirken und auch Orthodoxe zum Katholizismus byzantinischer Ausrichtung zu bekehren.

In einer Zeit, da sich die griechisch-katholischen Kirchen strikt auf eine Pastoral an ihren historischen Gläubigen beschränken, um von den Orthodoxen nicht einer „Proselytenmacherei“ angeklagt zu werden, sind die missionarischen Bemühungen der Priesterbruderschaft Sankt Josaphat höchst brisant und politisch ganz und gar nicht korrekt.

Ein besonderer Stein des Anstoßes war und ist in diesem Zusammenhang die Erklärung von Balamand.

Sie wurde im Juni 1993 von der „Gemeinsamen Internationalen Kommission für den theologischen Dialog zwischen der Katholischen Kirche und der orthodoxen Kirche“ im libanesischen Kloster Balamand angenommen

Die Erklärung weist den „Uniatismus“ – den Versuch, weitere orthodoxe Teilkirchen der Hierarchie der Katholischen Kirche unterzuordnen – und den „Proselytismus“ – die Bekehrung von einzelnen orthodoxen Gläubigen zur Katholischen Kirche – zurück.

Seit dieser Erklärung fristet die Katholische Kirche des lateinischen und des byzantinischen Ritus in Osteuropa das Schicksal einer geschlossenen Gesellschaft, welche die Missionsarbeit nach außen praktisch ganz stark wachsenden neoprotestantischen Gruppierungen und Sekten überläßt.
      
38 Lesermeinungen
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#42   Jörg Guttenberger, Köln   23:39:56 | Montag, 14. Januar 2008
Alois Bischof
Josef Kardinal Slipyi war genauso Großerzbischof der Ukrainer, wie es Lubomir Kardinal Husar heute ist. Die Ukrainer haben unter Slipyi tatsächlich die Patriarchenwürde angestrebt, aber mit Rücksicht auf Moskau nicht bekommen. Slipyi durfte daher aufgrund seiner Wahl zum Patriarchen zwei Panagien und ein Pektorale, wie die Patriarchen tragen, jedoch keine weiteren Patriarchalinsignien. (Die Erz- und Großerzbischöfe sowie die Metropoliten tragen nur eine Panagia und Pektporale, die Bischöfe nur eine Panagia ohne Pektorale. Die Panagia enthält eine Marien-. oder Christusikone).
Da die griechisch-katholische Kirche der Ukraine sui iuris ist und sich daher selbst verwaltet, ergibt sich die Frage, inwieweit der Großerzbischof ohne päpstliche Erlaubnis Bischöfe für seine Jurisdiktion weihen kann. Ein Patriarch darf, ob auch ein Großerzbischof, ist mir nicht bekannt.
Hinzu kommt allerdings, daß die Weihe nicht auf dem Terrirorium des Großerzbistums, sondern auf erzbschöflich-römischen Territorium gespendet wurde. Wegen des Territorialprinzips ergibt sich hier die Frage, ob unabhängig von „sui iuris“ päpstliche Erlaubnis notwendig war. Allerdings lag hier ein Sonderfall vor, weil die ukrainische Kirchenleitung im römischen Exil residierte. Die Frage ist also nicht ganz einfach.
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#41   Tridentinus   10:02:50 | Donnerstag, 22. November 2007
@Gotthard
Über vieles, was Erzbischof Lefebvre sagte, kann man diskutieren und auch zu anderen Schlüssen kommen, dabei aber gleichfalls traditionstreuer Katholik bleiben. vielleicht ist der von Ihnen ausgewählte Text dafür ein mehr oder weniger gutes Beispiel. Als Erzbischof Lefebvre dies sagte, dürfte er allerdings schätzungsweise in ihrem aktuellen Alter gewesen sein…
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#40   Gotthard   00:10:11 | Donnerstag, 22. November 2007
Welch ein Unsinn eines alten Mannes
„Wir sind verraten! Sie sind verraten. Alle ehrlichen Menschen sind verraten. Alle sind verraten, die den katholischen Glauben haben und an Unseren Herrn Jesus Christus glauben. Alle Menschen sind verraten, die Unseren Herrn Jesus Christus, die Moral, die Zehn Gebote und die wahre Heilige Schrift verteidigen wollen. Durch die modernistischen Ideen sind alle diese Menschen verraten! Diese Ideen ersetzen den Glauben durch die Forschung. Eine reine freimaurerische Idee: „Wir befinden uns alle auf der Suche nach der Wahrheit. Sie existiert nicht. Man wird sie niemals finden.“ Wir aber wissen, daß sie existiert. Wir kennen sie. Wir wollen an unserem Glauben festhalten. Man ersetzt die Zehn Gebote Gottes durch die Menschenrechte. Man setzt heute die Religion der Menschenrechte an die Stelle der Zehn Gebote Gottes. Wir wissen sehr gut, daß die Menschenrechte und die Gerechtigkeit auf dieser Welt nur durch die Zehn Gebote Gottes existieren. Wenn wir unsere Pflichten gegen Gott und gegen unseren Nächsten erfüllen, dann wird Gerechtigkeit herrschen. Dies geschieht allerdings nicht durch den Kampf gegen die Autorität Gottes, gegen jede Autorität. Die Menschenrechte sind nichts anderes, als ein Kampf gegen die Autorität. Man ersetzt das Gesetz durch das Gewissen. Jeder macht, was er will. Jeder beruft sich auf sein Gewissen und nicht mehr auf das Gesetz. Das sind die modernistischen Ideen, die man in der Welt verbreitet. So wollte man eine Liturgie in diesem Geist erschaffen, im Geist d…
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#39   r.ruhrgebietler   16:20:32 | Mittwoch, 21. November 2007
@Raphael240889 – Gott segne Sie auf Ihrem Weg
Skt. Michael beschütze Sie auf Ihrem Weg
die Liebende Gottesmutter und Jungfrau Maria nehme Sie unter Ihrem Mantel in Schutz vor den verblendeten Machenschaften Satans und der Welt.
Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Wider V-II und niemals NOM!
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#38   Raphael240889   12:30:58 | Mittwoch, 21. November 2007
Schade um die Menschen
In diesen Zeiten ist es doppelt schade, dass es immer weniger möglich ist, Priester zu finden und zu werden, welche die Menschen vom ganzen Herzen und ganzem Einsatz her zu Gott bringen. Wo es keine Wahrheit gibt, erkaltet die Liebe, denn wo alles drunter und drüber geht, versteht niemand mehr etwas. Schade um den ukrainischen Priester, dass er auf diese brutale Weise zu spüren bekommt, was es heißt, katholisch und Gott ganz ergeben zu sein. Man kann der Piusbruderschaft nur wünschen, dass Sie weiter standhaft bleibt, um am Ende die Menschen wieder von Jesus Christus allein zu überzeugen. Jeremy hat also recht – man soll froh sein um das, was noch ist.
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#37   jeremy   11:27:14 | Mittwoch, 21. November 2007
Sozialkatholisch
Ich glaube, ich verstehe, was Sie meinen.
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#36   Sozialkatholisch   11:22:38 | Mittwoch, 21. November 2007
@ Jeremy
Ja, in der modernen Amtskirche wird Christus nicht so sehr erneut gekreuzigt, sondern vom Kreuz genommen.
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#35   jeremy   11:00:52 | Mittwoch, 21. November 2007
Sozialkatholisch
Stimmt. Seh ich auch so. Ich verstehe auch nicht alles, was Kirche tut und so manche Eucharistiefeier artet im Rummel aus – Dank sei Gott nicht in meiner Heimatgemeinde.
Ich meine nur, der Geist der Hingabe an Gott darf – besser kann – nicht dazu führen, dass man derart hässlich miteinander umgeht. Oder meinen Sie nicht, dass mit der Einstellung gegenüber Christen, die in einer anderen Überzeugung und Weltanschauung leben, Christus auch wider gekreuzigt wird.
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#34   Sozialkatholisch   10:51:48 | Mittwoch, 21. November 2007
@ jeremy
Es geht ja nicht nur um die Liturgie, der Geist der Hingabe an Gott, die Freude an Gottes Geboten und der Glaube allgemein hat ja auch gelitten, zum großen Teil auch Liturgiebedingt.
Und es ist auch viel Schmutz in die Kirche eingezogen und Christus wird z.T. nicht nur verraten, sondern auch erneut ans Kreuz genagelt.
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#33   jeremy   10:37:57 | Mittwoch, 21. November 2007
Und das sind Christen?
Der Häretiker- Homo- und Päderastenschweinestall Konzilskirche hat ja noch nicht einmal den guten Willen zur Selbstreinigung. Stattdessen werden in legalistischer Pharisäermanier noch die letzten glaubenstreuen Priester verfolgt. Wie besessen versucht man, das Strafgericht Gottes auszulösen.
Diese Konzilskirche ist wirklich der Antichrist und die Hure Babylon in Personalunion.
Wenn wir uns schon nicht über die Art der Liturgie einigen können, warum müssen wir dann so miteinander umgehen bzw. so miteinander umgehen lassen? Das ist widerlich und bestimmt nicht das, was in der Bibel unter: Schaut mal, wie lieb sie sich haben“ gemeint ist.
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#32   thaumaturgos   09:19:22 | Mittwoch, 21. November 2007
@tridentinus
warum römische vollmacht, der anhänger und leiter der schismatici impii marcelli hat ja göttliche vollmachten …
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#31   Tridentinus   09:03:47 | Mittwoch, 21. November 2007
Ausserdem braucht man eine päpstliche Bevollmächtigung
wenn ein Priester, der nicht f ü r den römischen Ritus geweiht wird, i m römischen Ritus geweiht werden soll.
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#30   monti   09:03:28 | Mittwoch, 21. November 2007
Pseudonyme
Schon sehr herb, welche Pseudonyme sich hier tummeln: „Graf von Galen“, „Pius XII.“
und natürlich „Pater Lingen“ nicht zu vergessen ! ;-)
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#29   r.ruhrgebietler   07:13:55 | Mittwoch, 21. November 2007
@Graf von Galen – dem ist nichts hinzu zufügen!
Sollte es wirklich so sein, daß ein kath. Priester ex-
kommuniziert wurde, weil er Schismatiker und Ketzer
bekehrte, so wäre dies ein weiterer Tag der Schande für
die VII- Kirche.
Häretiker wie allem Anschein nach Pater Antonio Rosmini
werden selig gesprochen und wahre Katholiken werden
vor die Tür gesetzt.
Die Modernisten schlagen zurück, aber sie werden ihren
Untergang nicht aufhalten können.
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#28   Gotthard   23:50:29 | Dienstag, 20. November 2007
@benedikt
genau diese Frage war Inhalt des 2. Postings in diesem Thread … aber nicht die Spur einer Antwort…
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#27   Benedikt   23:46:24 | Dienstag, 20. November 2007
Merkwürdig
Warum breitet die Redaktion hier lediglich ihre Vermutung aus und verzichtet vollkommmen darauf, die offizielle Begründung für die Exkommunikation aufzuführen?
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#26   Pater Lingen   23:46:18 | Dienstag, 20. November 2007
Wider „Graf von Galen“
Schon sehr herb, welche Pseudonyme sich hier tummeln: „Graf von Galen“, „Pius XII.“ …
Aber zu GvG: Er erklärt im selben Atemzug „Wider den Sedisvakantismus“ und „Wider VII“. Was bleibt übrig? Nichts!
Das ist dann die Religion von GvG.
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#25   Graf von Galen   23:16:05 | Dienstag, 20. November 2007
Wider VII
Sollte es wirklich so sein, daß ein kath. Priester ex-
kommuniziert wurde, weil er Schismatiker und Ketzer
bekehrte, so wäre dies ein weiterer Tag der Schande für
die VII- Kirche.
Häretiker wie allem Anschein nach Pater Antonio Rosmini
werden selig gesprochen und wahre Katholiken werden
vor die Tür gesetzt.
Die Modernisten schlagen zurück, aber sie werden ihren
Untergang nicht aufhalten können.
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#24   Gotthard   23:04:15 | Dienstag, 20. November 2007
@santa rita
Diese Konzilskirche ist wirklich der Antichrist und die Hure Babylon in Personalunion.
wow … DAS hat ja sooooo gut getan!
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#23   matt2 †   22:56:06 | Dienstag, 20. November 2007
korr.: das mit dem altkatholisch war jetzt ein Eigentor…
ich meinte natürlich Priester nach dem Alten Ritus, oder Tradi-Priester, oder wie immer man das nennt.
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#22   monti   22:54:57 | Dienstag, 20. November 2007
Hab ich mirs’s doch gleich gedacht,
auch schon bei seinen anderen Einträgen hier, dass der Jäger ein Sedi ist. Na ja, ein armes verirrtes Schaf, dem keiner nachweint. :-D
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#21   santa rita   22:49:44 | Dienstag, 20. November 2007
Verraten und verkauft
Eine Exkommunikation durch die antichristliche Konzilskirche ist ein
E H R E N T I T E L. Nach dem Zusammenbruch der Konzilsideologie wird man für den Wiederaufbau der Kirche Kräfte benötigen, die nicht kompromittiert sind, die ihre Knie nicht vor Baal gebeugt haben, die vielmehr vom System ausgeschlossen wurden.
Dass ist zur Rettung der Glaubwürdigkeit und Ehre der Kirche unabdingbar.
Der Häretiker- Homo- und Päderastenschweinestall Konzilskirche hat ja noch nicht einmal den guten Willen zur Selbstreinigung. Stattdessen werden in legalistischer Pharisäermanier noch die letzten glaubenstreuen Priester verfolgt. Wie besessen versucht man, das Strafgericht Gottes auszulösen.
Diese Konzilskirche ist wirklich der Antichrist und die Hure Babylon in Personalunion.
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#20   Peter-Pan   22:49:39 | Dienstag, 20. November 2007
Wahnsinn, der Marranenjäger…
Geht stramm auf die Hundert zu der Mann, war Sektenmitglied für dreißig Jahre, Priester für fünfzig, hat einen Doktortitel gemacht und auch sonst nix verpasst.
Und surft noch täglich im Internet, um uns verlorene Seelen zu belehren.
Was für ein Leben!!
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#18   Alois Bischof   22:45:08 | Dienstag, 20. November 2007
Pfarrer Kovpak
ist eigentlich kein Pater, sondern Pfarrer der Pfarrei St. Peter und Paul in Riasne, heute Ortsteil von Lemberg (heutige Westukraine).
Diese Exkommunikation ist eindeutig politisch. Es liegt keine unerlaubte Bischofsweihe oder eine Erklärung von Schisma vor, „nur“ Ungehorsam bestimmten Dekreten Großerzbischofs Lubomyr Husar gegenüber.
Die Ironie will es, daß gerade Großerzbischof von Kiew und der ganzen Ukraine, Lubomyr Husar, selbst 1976 ohne päpstliche Erlaubnis von Kardinal Slipyj in einer Kapelle im Dörfl Castel Gandolfo geweiht wurde.
Und dieser will jetzt ukrainischen Verbündeten der Priesterbruderschaft St. Pius X. Vorwürfe machen. Und Erzbischof Lefebvre hat nicht einmal gewagt wie Slipyj 1976 auch Ämter und Aufgaben aufzulegen. (Übrigens schätze ich Kardinal-Erzbischof Slipyj, ein heiliger Mann, aber nur ein wenig zu patriarchal im Verhalten.)
Diese Nachricht stimmt aber traurig, und wird die Beziehungen zwischen dem modernen Vatikan, den vatikanischen Verhandlungsprälaten und der Führung der FSSPX erschweren bzw. vollständig abbrechen…
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#17   matt2 †   22:43:58 | Dienstag, 20. November 2007
Ich glaube Sie sind so ein Alter Ego
aber bitte, der Phantasie des Menschen sind ja keine Grenzen gesetzt. Die wahren Abenteuer sind schließlich im Kopf. Sind Sie sicher, dass Sie nicht Rudolfus heissen?
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#16   Gotthard   22:43:53 | Dienstag, 20. November 2007
@Marranenjäger
no comment …!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
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#14   matt2 †   22:31:14 | Dienstag, 20. November 2007
ich zähle mal zusammen…
30 Jahre in der Sekte…
50 Jahre altkatholischer Priester…
sind schon mal 80 Jahre… Respekt! Da erfreut sich einer eines hohen Lebensalters und ist immer noch giftig bei der Sache.
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#13   Peter-Pan   22:30:56 | Dienstag, 20. November 2007
@Marranenjäger

Mal eine Frage:
Wenn Sie dreißig Jahre religiös daneben lagen… was macht Sie glauben, Sie hätten’s jetzt raus?
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#12   Gotthard   22:26:20 | Dienstag, 20. November 2007
@Marranenjäger
Ich benötige einen Bischof, um kirchenrechtlich gültig abzuschwören.
Du benötigst wohl eher einen guten Arzt, der sich mit religiösem Wahn auskennt…
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#11   matt2 †   22:22:23 | Dienstag, 20. November 2007
ich glaube der hat versucht Orthodoxe zum Katholizismus zu bekehren…
und das war politisch unkorrekt. Aber ganz habe ich das auch nicht verstanden.
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#9   Defensor Fidei   22:21:34 | Dienstag, 20. November 2007
@ gilbert…pardon…Aleph
Im außerordentlichen Ritus gibt es keine Konzelebration, wie in der Bilderserie behauptet wird
Das ist so leider nur eingeschränkt richtig. Im Alten Ritus gibt es die Konzelebration in der Regel tatsächlich nicht. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Die Priesterweihe. Hierbei konzelebrieren die Neugeweihten mit dem Bischof. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird der Kanon im Weiheritus auch laut gebetet. Daß die Neugeweihten dabei nicht am Altar stehen, ist i.ü. normal.
Die Neugeweihten konzelebrieren angeblich knieend an der Kommunionbank, weil am Altar kein Platz für sie war
Vielleicht habe ich ja doch schwächere Augen als ich ürsprünglich dachte, aber von Ihrer Begründung „weil am Altar kein Platz für sie war“ kann ich dem Artikel und der Bilderserie nicht entnehmen.
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#8   Gotthard   22:16:15 | Dienstag, 20. November 2007
Anklage
Was sind denn die Anklagepunkte gegen diesen Pater?
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#7   Joseph von Eichendorff   22:13:20 | Dienstag, 20. November 2007
@Marranenjäger
*GÄHN*
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#6   Aleph †   22:06:18 | Dienstag, 20. November 2007
Unter der blassen Madonnenfigur
Im außerordentlichen Ritus gibt es keine Konzelebration, wie in der Bilderserie behauptet wird: Die Neugeweihten konzelebrieren angeblich knieend an der Kommunionbank, weil am Altar kein Platz für sie war… Das ist absolute Verballhornung des alten Ritus. Zuviel NOM zelebriert und dann nicht mehr auseinanderhalten können, was ordentlicher und außerordentlicher Ritus ist. Wieso steht in der Serie das Altarkreuz eigentlich unter der blassen Madonnenfigur?
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#4   Robert Ketelhohn   22:05:21 | Dienstag, 20. November 2007
–--
Ein von Kenntnis nicht getrübter Müll-Artikel. Ärgerlich, so was.
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#3   Joseph von Eichendorff   21:56:41 | Dienstag, 20. November 2007
Weihe von Andersrituellen
Das ist kein Problem, die Weihe ist ihrem Wesen nach ja dieselbe.
Welcher Bischof jetzt im Einzelfall weiht, spielt keine Rolle in bezug auf die Gültigkeit der Weihe und auf den Ritus, in welchem die Neugeweihten in Zukunft zelebrieren werden.
So kann Erzbischof Haas auch ohne weiteres Priester für die Petrusbruderschaft weihen, ohne dieser selbst anzugehören, oder der Papst Priester für andere Diözesen irgendwo in der Welt, macht er ja oft genug (zumindest Johannes Paul II., bei Benedikt bin ich mir nicht sicher, aber ich denke, das hat sich nicht geändert).
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#2   Gotthard   21:44:56 | Dienstag, 20. November 2007
wir schwadronieren mal …
Die Exkommunizierung des Oberen der Priesterbruderschaft St. Josaphat war wohl nicht zuletzt eine kirchenpolitische Entscheidung.
Der verehrte Leser ist auch zu doof, um die wirklichen Gründe der Exkommunikation zu erfahren. Dann doch lieber sich in Geschwafel und Verfolgungswahn verlieren…
Wie kann eigentlich ein römischer „Bischof“ Priester für den grichisch-katholischen Ritus weihen?
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#1   Yaoi   21:30:00 | Dienstag, 20. November 2007
Ich finde es absolut richtig…
…das man für ein Schisma mit der Exkommunikation belohnt wird. :-]
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