Medien
Wofür steht TMG?
Jeden Tag gibt es hier viele intensive Gebete. So gut wie nie ist der Raum ohne brennende Kerze. Die Besonderheit: Die Kerzen brennen online.
Die Kerzen in der Kapelle auf "Touch me, Gott"
Die Kerzen in der Kapelle auf „Touch me, Gott“
(kreuz.net) „TMG“ steht für „Touch me, Gott“. Was ist das? „Touch me, Gott“ ist mehr, als eine Website. Das Projekt hat sich zu einem Forum für junge Christen entwickelt. Es wird von der Diözesanstelle ‘Berufe der Kirche’ in Augsburg verantwortet.

Im Kirchenjahr 2003/2004 beging die Diözese Augsburg ein „Jahr der Berufung“.

Dafür wurde der Internet-Glaubenskurs „Touch me, Gott“ für Jugendliche ab 14 Jahre entwickelt.

Die Grundidee ähnelt den „Exerzitien im Alltag“, wurde aber ganz auf das Internet ausgerichtet. So entstand die Homepage www.touch-me-gott.de.

Wer die Homepage anwählt, wird über eine Informationsseite auf die „Straße“ geleitet.

Hier befinden sich das Blueboard, der Eingang zum Internetcafe und die „Soul-Area“, das Herzstück der Seite.

Gott zum Greifen nah
Die "Soul-Area" ist das Herzstück der Webseite "Touch me, Gott".In der "Praystation" brennen immer Kerzen.Im Gebetbuch kann der Gläubige Gast einen Eintrag hinterlassen.

In der Lounge auf einem Teppich, liegt ein Briefkuvert bereit, das während der Kurse den täglichen Brief enthält. Dieser Brief gibt den Teilnehmern Impulse.

In der Adventszeit 2007 geht es um das Thema „Warten“.

Am Ende des Briefes besteht die Möglichkeit, eigene Gedanken in das Kursbuch schreiben. Diese Einträge werden am folgenden Tag veröffentlicht und ermöglichen so, einen Gedankenaustausch.

Die Praystation gibt es seit Weihnachten 2006.

Der Begrüßungstext lädt ein: „Hallo, schön, daß Du da bist. Setzt Dich doch eine Weile zu mir. Du kannst Deine Gedanken ordnen, Dich ausruhen oder mir einen Nachricht ins Gebetbuch schreiben. Glaube mir, alles das wird bei mir ankommen. Es ist keine Einbahnstraße. Ich bin da.“

Jeden Tag gibt es hier viele intensive Gebete. So gut wie nie ist der Raum ohne brennende Kerze.

Seit Ostern 2007 gibt es den Gospelboden. Ein heimeliges Dachzimmer, in dem das aktuelle Sonntagsevangelium zu lesen und auch zu hören ist. Ein Gast schreibt jeweils wöchentlich einen kurzen Impuls zum Bibeltext.

Jeder Besucher kann dann eigene Kommentare im Buch hinterlassen, eine Form des „Bibelteilens“.

Ein weiteres Modul ist der Chatroom. Während des Kurses ist das Internetcafe täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr geöffnet.

Der Chat wird moderiert, das heißt, Begleiter beobachten was passiert, beantworten Fragen, stellen selber welche.

Auch an jedem ersten Wochenende im Monat ist dieser Chat geöffnet. So bleiben die Kontakte auch außerhalb des Kursgeschehens bestehen.

Das Blueboard erfüllt die Funktion eines Gästebuchs, in dem Nachrichten und Grüße der Teilnehmer hinterlassen werden können.

Es ist möglich, die eigene Postleitzahl einzugeben und so heraus zu finden, wer aus dem eigenen Umfeld am Kurs teilnimmt. So werden auch „live“ Verabredungen getroffen.

Das Netzwerk

Das TMG-Netzwerk wird von 17 Diözesen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gebildet. Zwanzig verschiedene Ordensgemeinschaften und Geistlichen Gemeinschaften sind eingebunden. Sie bilden einen wichtigen Bestandteil des Netzwerkes.

Auch Schulen sind zunehmend dabei. Aufgrund der Nachfrage und des großen Interesses von Schülern und Religionslehrern wurden eigene Schulmaterialien entwickelt, die eine Hinführung, zwei Unterrichtsbausteine und drei Modellbriefe enthalten.

Diese stehen aktuell zu jedem Kurs auf der Startseite zum Download zur Verfügung.

Hier sind auch die vielfachen Werbematerialien zu sehen, die auf Bestellung zugesendet werden.

Der nächste Kurs findet vom 2. Bis 23. Dezember 2007 statt, ein weiterer in der Fastenzeit 2008.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Josef Preßlmayer   11:02:09 | Samstag, 24. November 2007
Das Projekt „touch me Gott“ hat mich berührt!
Schon die grafische Gestaltung der Titelseite ist anregend. Wie durch einen Zauberwald tastet man sich an die anderen Informations-Quellen heran.
Die Gedanken auf der Blue-Box sind berührende Zeugnisse der Gegenwart Gottes, der sich suchen und finden lassen will.
Ein weiteres junges Projekt ist www.gloria.tv.at gmx.at/.
Hier hat eine Gruppe junger Menschen, die aus der katholischen Lebensschutz-Bewegung „Jugend für das Leben“ hervorgegangen ist, eine Internet-Kanzel nach dem Vorbild von You-tube („Deine Glotze“) gegründet, in der jeder seine Beitäge nach dem Motto „the more katholik, the better“ ins Netz stellen kann.
Dazu gibt es tägliche Nachrichten aus der katholischen Welt.
Ein junger Priester aus der Saat des langjährigen geistlichen Betreuers dieser Jugendgruppe, Don Reto Ney, gehört ebenfalls zum Team dieser jungen Leute, die – auch in ihrer fröhlichen Ausstrahlung – eine Augenweide sind.
Je früher Sie Stammgast auch dieser Kanzel werden, um so besser!
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#10   Namosh †   20:56:01 | Freitag, 23. November 2007
Holy Shit!
Einfach nur krank! Gott aus dem Internet – Wie lächerlich! Ob es wirklich Leute gibt, die zum Beten den PC anschalten? Eine absolute Perversion von Religion zur Verblödung der Menschheit. Aber genau dazu wurde Religion ja auch erfunden. Zur Volksverdummung!
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#9   Alkuin   09:55:32 | Donnerstag, 22. November 2007
@Romulus
Und jetzt sagen sie uns bitte was Sie wirkliche meinen ^-^
Persönlich finde ich es ganz nett, aber ich werde vorerst das Urteil meiner 11 jährige Tochter abwarten bevor ich mir eine endgültige Meinung bilde. :)3
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#8   Wandregisel   00:27:01 | Donnerstag, 22. November 2007
Sehr schön gemacht…
Eins der besten projekte auf diesem Gebiet, die ich bisher gesehen habe mit einigen guten Features, ohe das wesentliche zu vergessen!
Schade wirklich, dass so viel offline ist, aber der bisherige Eindruck ist :)3
Und sogar der berichtende Artikel auf +net gehört zu dem Besten was ich hier gelesen hab. Weiter so!!!
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#7   Samurai   23:13:31 | Mittwoch, 21. November 2007
Gute Idee!!
Wenn sich Jugendliche auf diesem Weg mit dem christlichen Glauben befassen – prima!
Samurai
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#6   Googler   22:52:01 | Mittwoch, 21. November 2007
einfach nur…
…cool. Die Kirche trifft die Jugendlichen genau, da, wo es nötig ist: Im Internet. Wenn Jugendliche für Gott begeistert werden können, dann da! Ich habe selten sowas geniales gesehen…
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#5   Christian Hüller   21:30:20 | Mittwoch, 21. November 2007
Kommentar
Originell und durchaus keine Geldverschwendung, wie ich meine. Allerdings zur Zeit ist dort einiges nicht zugänglich. Aus Verantwortung vor der nötigen Ruhezeit von Kindern, oder weil sich auch dort obskure Atheisten, Agnostiker und Kirchenätzer ein zu häufiges Stelldichein gaben? Letztere zieht es ja immer zum süßen Kuchen wie die (gottgeliebten) Fliegen.
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#4   Aleph †   20:38:10 | Mittwoch, 21. November 2007
Warum nicht mal TMG?
Auch wenn es nicht jedermanns Sache ist, hat TMG (=Touch me, God) eine ganze Menge für sich. Es gibt keinen Grund, dass die Kirche sich die Vorteile einer Website nicht zunutze macht, um junge Menschen mit religiösen Themen sanft zu konfrontieren. Das ist ein völlig anderer Weg. Aber wer sich selbst nicht auf diesen Weg machen will, aus reiner Bequemlichkeit, aus Denkfaulheit oder -unvermögen oder weil er noch nie etwas anderes gemacht hat, als ausgefahrene Wege zu gehen, sollte mit Kritik mehr als vorsichtig sein, vor allem nicht herumlärmen, das Geld für die Website wäre zum Fenster hinaus geschmissen. Die Offenbarung dieser Denkschiene folgt auf dem Fuße. Und der feuchte Schreiber wird nicht trockener von der Offenbarung, im Gegenteil.
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#3   Gotthard   20:19:53 | Mittwoch, 21. November 2007
endlich!!!!
… mal ein Artikel ohne Tendenz – einfach ein Sachstandsbericht. Danke!
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#2   matt2 †   20:08:16 | Mittwoch, 21. November 2007
Ist doch nett…
viele Jugendliche sind ja eh schon mehr im Internet zuhause als irgendwo sonst. Wieso sollen sie nicht spielerisch zur Beschäftigung mit Glaubensinhalten und zum Gebet animiert werden?
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#1   Romulus   19:50:50 | Mittwoch, 21. November 2007
Rausgeschmissenes Geld
Ich war vor ein paar Wochen mal auf dieser TMG – Website. Total langweilig und öde, eben ne Spielerei. Fazit: Raus geschmissenes (Kirchensteuer-)Geld. Wer denkt sich so was eigentlich aus? Glauben die Verantwortlichen wirklich ernsthaft, dass durch dieses weichgespülte Zeug Jugendliche angezogen werden, einen geistlichen Beruf zu ergreifen und zum Zeichen des Widerspruchs in dieser welt zu werden?
Geht mal lieber auf geistliche und geistige Distanz zu diesem BRDDR-System, haltet ihm den Katholizismus entgegen, werdet zum Zeichen des Widerspruchs, zum Sand im Getriebe dieser agnostischen lustbetonten Spießer-Spaß-Gesellschaft. Dann werdet Ihr mehr Erfolg haben.
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