10:56:29 | Donnerstag, 22. November 2007
Eine radikale Feminismus- Ideologin droht mit weiblicher Rache. Von Dr. Josef Preßlmayer.

Österreichischer Innenminister Günther Platter
(kreuz.net) „Weißt was, Preßlmayer, Dich kriegen wir auch noch dran, merk Dir’s“. Das schrieb eine Stammposterin
des frauenideologischen Internet-Portals ‘die Standard’ entnervt.
Die entnervte anonyme Posterin hört
auf den netten Lesernamen „Immer das Prolife-Gesabbere“.
Sie antwortete mir, weil ich mich erdreistet
habe, auf ‘die Standard’ zum Artikel „Bundesweite Schutzzonen entzweien die Regierung“ zu posten.
In
dem Artikel ging es um die politische Idee, Abtreibungsanstalten mit einer
Todesmeile zu umgeben. Innerhalb
dieser soll Polizeigewalt verhindern, daß abtreibungswilligen Müttern Hilfe angeboten wird.
Kinder-Schlachtroß
Viktoria RothEin anderes Posting auf ‘die Standard’ stammte von dem altgedienten Kinder-Schlachtroß
Viktoria Roth.
Mit dem forschen Anruf „Herr Innenminister!“ forderte die Rabiate den österreichischen
Innenminister Günther Platter auf, den österreichischen Verfassungsschutz auf die Lebensschützer von
‘Human Life International’-Österreich anzusetzen.
„Diese Leute stehen weit rechts. Ihre Taten sind evident.
Die Ärzte und das Personal hätten Ihren Beamten sicher einiges zu erzählen – nicht nur die Frauen und
Mädchen, die tagtäglich schikaniert werden in aller Öffentlichkeit“ – brüllt die aggressive Links-Funktionärin
Richtung Innenminister.
Dieser ging derweil in seinem Palais nichtsahnend Staatsgeschäften nach und
brachte vielleicht gerade einen Toast auf einen honorigen Gast aus.
Das störte die erzürnte Walküre
nicht: „Wieso kümmern Sie sich nicht darum? Wieso scheint diese
‘Human Life International’-Vernetzung
in keinem Verfassungsschutzbericht auf?“
Und weiter: „Schlafen Sie und Ihre Beamten? Auf Kosten der Steuerzahler?“ –
hämmert die unerbittliche Blut-Matrone ruhelos weiter, während der nichtkommunizierende Minister wohl
gerade ein Schlückchen Schaumwein erprobte.
Risikoreicher WiderstandIch wußte um das Risiko, in diesem
gewaltbereiten Forum aufzumucken.
Doch ich nahm allen Mut zusammen und wagte es schließlich ebenfalls,
den fernen Minister im gebotenen devoten Ton mit „Sehr geehrter Herr Innenminister Platter!“ anzusprechen.
Gegen die gebetsmühlenhafte Beschuldigung, daß Mütter vor den Abtreibungsanstalten als „Mörderinnen“
und ähnliches beschimpft würden, führte ich an, daß dies „Projektionen des eigenen schlechten Gewissens“
der Kindermörder seien.
Die Gehsteigberater vor den Kinder-Schlachthöfen würden die wenigen Sekunden,
die ihnen blieben, dazu nützen, „um das Herz der Mutter zu berühren“.
Ich führte auch an, daß in
dem kürzlich vorgestellten Dokumentarfilm
„Maria und ihre Kinder“ die Arbeitsweise von Maria Grundberger
vor der Münchner Abtreibung-Anstalt Stapf gezeigt wird.
Frau Grundberger wurde im Wiener ‘Human Life
International’-Lebenszentrum ausgebildet.
In diesen Schulungen werden die Berater unter Videokontrolle
in professionellen Szenenspielen auf die Gehsteig-Beratung vorbereitet.
Eine Frau bei einer solchen Beratung
zu beschimpfen wäre etwa ebenso effizient, wie wenn ein Bankberater einen Kredit-Kunden mit „Penner sind
hier unerwünscht“ empfangen würde.
Leicht durchschaubare VerleumdungsstrategieTrotzdem wiederholen
Kämpfer für die vorgeburtliche Kindertötung diese Verleumdung unbeirrt: Sie beweisen damit, daß es
ihnen nicht um Wahrheit, sondern um Verunglimpfung geht.
Die sozialistische Frauenministerin Doris Bures
nahm diese billige Verleumdungen dankbar auf und sprach sogar von „Psychoterror“.
Den echten Psychoterror
der Männer, welche die von ihnen geschwängerten Mütter unter Druck setzen und zur Abtreibung schleppen,
verdrängt die Ministerin.
Eine Studie der SPÖ-nahen Frauenbeauftragten der Stadt Wien, Beate Wimmer-Puchinger,
hat festgestellt, daß 40% der Mütter auf Drängen des Partners abtreiben.
Das ist nach macho-sozialistischer
Leseart kein Psychoterror.
So werden verantwortungslose Männer ermutigt, Mütter zur Abtreibung ihrer
Kinder zu nötigen und sich von weiteren Verpflichtungen abzuputzen. Von den Sozialisten erhalten sie
dafür einen Persilschein.
Folgerichtig will die Macho-Ministerin nicht den bedrängten Müttern helfen,
sondern ihnen die letzte Chance rauben, Hilfe zu erhalten.
Auch die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin
Bettina Stadlbauer hat die Quelle der Gewalt mit altbekanntem sozialistischem Scharfsinn ausgemacht:
„Das Vorgehen dieser Aktivistinnen ist eine Form der Gewalt gegen Frauen, die sich in Notsituationen befinden.
Dies ist mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln abzustellen, ist der klare Auftrag des Gesetzgebers.“
Damit hat die Scharfsinnige die Lebensschützer als den wahren bösen Feind identifiziert, der vor den
Abtreibungsanstalten durch Todeszonen ferngehalten werden muß.
Weibliche Rache im AnmarschDoch zurück
zu den Gewalt-Postern auf ‘die Standard’.
Die brüllende Kindermord-Verfechterin Viktoria Roth hat auf
‘kreuz.net’ – von ihr als „Superfundiorgan“ geadelt – den Artikel
„Kardinal Schönborn mit Hans-im Glück-Strategie“
entdeckt.
Darauf alarmierte sie im ‘die Standard’-Leserbereich ihre feministische Schutzstaffel unter
dem Artikel „Schutzzonen für ungewollt Schwangere“ und machte auf mein Baby-Holocaust-Museum aufmerksam.
Dieses laufe „scheinheilig unter der Webseite ‘'“.
Mit anderen Worten: Jetzt bin ich als Kurator des
Museums demaskiert und erwarte Schlimmes.
Denn die Feminismus-Ideologin „Immer das Prolife-Gesabbere“,
die keine Hemmungen hat, ungeborene Kinder zu schlachten, verteidigt ihr Revier dräuend:
„Nur nicht
übermütig werden und hier herumposten“, leitet sie ihren Racheschwur ein.
Dann brüllt sie brutal:
„Es wird evident, WAS IHR TYPEN mit Frauen und Mädchen, Klinikpersonal und Eskorts aufführt!“
Sie krönt
ihre Typen-Diagnose wutschnaubend mit der Gewaltankündigung: „Es schreit nach weiblicher Rache.“
Angstvolle Schiller-LektüreJetzt ist guter Rat teuer. Mir fallen die Worte Schillers ein:
„Da werden
Weiber zu Hyänen
Und treiben mit Entsetzen Scherz“
Angstvoll blättere ich bei Schiller nach, um zu
erfahren, wie das Entsetzen endet:
„Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen
Zerreißen sie des Feindes
Herz.“
Schiller hat gesprochen. So geht es denen, die sich der Tötungsmacht und dem egoistischen Selbstbestimmungswahn
der Feminismus-Ideologen entgegenstellen.
Die Opferzahlen dieser Blutideologie umfaßt jährlich etwa
sechzig Millionen Menschenleben. Das stellt den national-sozialistischen Rassenwahn und den real-sozialistischen
Klassenwahn spielend in den Schatten.
In einem Monat fallen dem Kinder-Holocaust etwa so viele Menschen
zum Opfer wie dem national-sozialistischen Völkermorden.
Doch Frauenministerin Bures und ihre Frauengeschäftsführerin
Stadlbauer haben die Gewalttäter klar ausgemacht: Es sind die Gehsteigberater vor den Kinderschlachthöfen.
Zum Teufel mit ihnen und das Problem ist weg vom Tisch.
Im sozialistischen Arbeiterparadies werden Probleme
immer auf die gleiche Art und Weise gelöst – mit Repression und Polizeigewalt.
Der Autor ist Gesundheitspsychologe
und Kurator des „1. Europäischen Lebensschutz-Museums“.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.