Kultur
Entartete Kunst in der Katholischen Hochschulgemeinde
Die inzwischen modern gewordene Kirche ist schon lange dafür bekannt, mit angemessener Zeitverzögerung jeder Torheit dieser Welt nachzurennen.
Werk der Ausstellung "Ich liebe Gottvater, Jesus Christus und die Jungfrau Maria".
Werk der Ausstellung „Ich liebe Gottvater, Jesus Christus und die Jungfrau Maria“.
(kreuz.net) Die ‘Katholische Hochschulgemeinde Wien’ lädt zu einer Ausstellung mit entarteter Kunst ein.

Die Ausstellung wird vom Verein ‘Kunstforum Raumacht Ebendorf’ organisiert. Er existiert seit 1998 und präsentiert die sogenannte Kunst in der Cafeteria der ‘Katholischen Hochschulgemeinde Wien’:

„Wir möchten »junge Kunst« zu den Menschen bringen, das heißt in jenen Raum, wo bereits studentisches Leben herrscht.“

Seit dem 19. Oktober sind dort „neueste Arbeiten“ des sogenannten Künstlers Florian Nährer (31) zu sehen.

Nährer war von 1998 bis 2000 Assistent des antikirchlichen Schmierers Hermann Nitsch.

In Wien stellt er Filzstiftzeichnungen, Aquarelle, Acryle, Collagen und Bleistiftzeichnungen, die häufig mit Texten versehen sind, aus.

Ausstellung in der ‘Katholischen Hochschulgemeinde’
Der sogenannte Küntler Nährer stellt seine Werke auch im Internet aus.Auf seiner Webseite zeigt er auch die in der 'Katholischen Hochschulgemeinde' ausgestellten Werke.Ein Bild stellt einen Reiter dar, über den in Kinderhandschrift der Anfang des Glaubensbekenntnisses geschrieben ist.

Nach Angaben der Veranstalter beschäftigt sich Nährer mit den „gesellschaftlichen Problemen der Gegenwart“.

Mit wenigen Worten zeige er die „Priorität der eigenen Stellungnahme, gegenüber Konflikten wie Kommerz, österreichischer Vergangenheitsbewältigung und dem heutigen Verständnis der Liebe.“

Mit der Ausstellung will die ‘Katholische Hochschulgemeinde’ eine „wichtige Botschaft“ vermitteln: „Kunst muß nicht provokant sein, um zu stechen!“

Die Ausstellung steht unter dem Titel: „Ich liebe Gottvater, Jesus Christus und die Jungfrau Maria“.

Die gezeigten Stücke sind meist auf dem Niveau von Kinderzeichnungen.

Ein Bild stellt einen Reiter dar, über den in Kinderhandschrift der Anfang des Glaubensbekenntnisses geschrieben ist.

Der Credo-Stelle „Geboren von der Jungfrau Maria“ ist ein weiteres Bild gewidmet. Es stellt erwartungsgemäß eine nacke Frau in Umrissen dar.

Deren Schritt ist von einer gelben Sonne mit violetten Strahlen im Kinderzeichnungsstil verdeckt. Darüber steht doppeldeutig geschrieben: „Ursprung Gottes in der Welt“.

Auf einem anderen Bild bekämpfen drei rote Engel mit gelben Stangen ein Ungeheuer im Maul eines anderen Ungeheuers. Darüber ist geschrieben: „selbst adolf hitler war ein sünder“.
      
21 Lesermeinungen
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#21   Samurai   11:13:40 | Freitag, 23. November 2007
Stichwort: Kunst
@ Landorganist: Danke!!
@Aufrechter:
Wenn jemand de facto nur mit Farbe ‘rumkleckert empfinde ich das persönlich auch nicht als Kunst.
Aber wenn es z.B. ein Pablo Picasso schafft mit wenigen Strichen ein galoppierendes Pferd auf die Leinwand zu zaubern, dann ist es aus meiner persönlichen Sicht sehrwohl Kunst, während ich z.B. obwohl die Darstellung sehr detailiert-genau ist. mit vielen Bildern von Rubens nicht viel anfangen kann, auch, weil ich die Symbolsprache nicht (mehr) verstehe.
ABer wie schon gesagt:
Was Kunst ist, ist auch sehr Zeit- und Kulturabhängig!
Samurai
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#20   landorganist   10:51:06 | Freitag, 23. November 2007
Wirkliche Kunst wird
eben nur in den Kapellen der Pius-Brüder gezeigt. Süßliche Herz-Jesu- und Marienfiguren in feinstem Gips. Dazu Spitzendeckchen, Fähnchen und viel, viel Tüll.
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#19   Aufrechter †   23:42:48 | Donnerstag, 22. November 2007
@ Samurai
Ich sprach nicht von Geschmack sondern von Können.
Wenn einer einen röhrenden Hirsch samt Wald naturgetreu darstellen kann, so ist das Können, unabhängig vom Gefallen.
Wenn einer aufgrund mangelnder Fähigkeiten aber nur die weiße Fläche bekleckert dann ist er ein Schmierfink und sonst nichts.
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#18   Samurai   23:28:51 | Donnerstag, 22. November 2007
@ Aufrechter: Macke und Co.
Sehen Sie, Aufrechter, das meinte ich.Sie halten van Gogh genau wie ich auch für einen Künstler, für viele seine Zeitgenossen war das wohl anders, oder warum verkaufte er nur ein Bild – an seinen Bruder?
Ähnlich kenne ich manche Zeitgenossen, die über die Werke der Skuplturen-Münster verächtlich sprechen.
Aber ist das, was in Münster ausgestellt wurde, per se keine Kunst, weil es dem Kunstgeschmack mancher Zeitgenossen nicht entsprach?
Samurai
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#17   Aufrechter †   23:24:44 | Donnerstag, 22. November 2007
@ Samurai
zu 1:
Ja.
zu 2:
Macke hätte sich öfter mehr Mühe geben können!
Renoir und van Gogh waren Künstler.
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#16   Samurai   22:54:53 | Donnerstag, 22. November 2007
@ Aufrechter
Zwei Fragen an Sie mit der Bitte um Beantwortung:
1. Sagt Ihnen die „Skulpturen-Projekte Münster“ etwas?
2. Was halten Sie von August Macke, August Renoir und Vincenz van Gogh?
Samurai
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#15   Aufrechter †   22:45:51 | Donnerstag, 22. November 2007
Entartetes Geschmiere…
vor dem dann die typischen schwarzgekleideten „Intellektuellen“ mit Hornbrille und umgewickeltem Schal stehen und sich tiefgreifend darüber auslassen, welch hochwichtige Botschaft der Schmierand verkünden will.
Kunst kommt immer noch von Können und wer nichts kann macht halt moderne, sprich entartete Kunst, da sich genug Schlaumeier finden werden, die da einen tieferen Sinn erkennen wollen.
Dazu fällt mir zum einen das schöne Beispiel ein, bei dem man einen Affen ein „Kunstwerk“ hat malen lassen.
Über die Intention des „Künstlers“ haben sich anschließend die bereits genannten „Sachverständigen“ tiefschürfende Gedanken gemacht, ohne ihn freilich zu kennen.
Zum anderen erinnere ich an den total Bekloppten namens Beuys, dessen Kunst darin bestand, in die Badewanne zu kacken und umzurühren oder so ähnlich.
Der wird ja von gewissen Kreisen auch hochgelobt.
Woanders wäre er in die Ballerburg gekommen.
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#14   Samurai   22:13:29 | Donnerstag, 22. November 2007
Kunst und die Meinung, was Kunst ist
Nun, am Ende der Romanik haben sich Menschen über die „zu großen“ gotischen Kathdralen aufgeregt, später regten sich Kunstkenner(!?) über die „unmöglichen“ Bilder von August Macke auf usw. usf.
Die Bilder aus dem Bericht hängen nicht (!) in einer Kirche, sind nicht (!) kirchenfeindlich (soweit ich es so beurteilen kann)- also: Wozu die Aufregung?
Übrigens:
Die „ „ im Bericht sind unnötig, denn es ist (!) die KHSG und nicht die „sogenannnte“ KSHG.
Samurai
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#13   Hódmezövásárhelykutasipuszta   18:34:06 | Donnerstag, 22. November 2007
Wieder einmal Nachrichten, die die Welt nicht braucht. Und das Vokabular ist natürlich aus feinster
Quelle …
Abgesehen von den üblichen Dingen, über die man sich bei zwei Drittel der Artikel hier aufregen könnte, frage ich mich wirklich, wie tief eine Seite sinken kann, dass sie sich jetzt schon für interne Querelen der Wiener KHG hergibt! Das muss doch wirklich nicht sein, vor allem, wo doch das trinitarische Bekenntnis des Künstlers voll und ganz auf Blattlinie ist: „Ich liebe Gott Vater, Jesus Christus und die Jungfrau Maria“ (ich mein, wenn man mich fragt, ist das eine Trinität, die ein bisserl geist-los ist, aber ich bin ja nur eine viel zu rechtgläubige Theologin, da kann ich mit den Wissenden auf dieser Seite hier natürlich nicht mithalten).
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#12   Erdloyalist   17:16:22 | Donnerstag, 22. November 2007
Gefühle in Töne, in Farben und Worte…Gefühle des Herzens an so vieler Orte
Die ‘Katholische Hochschulgemeinde Wien’ lädt zu einer Ausstellung mit entarteter Kunst ein.
Ein Sprachniveau was man mit denen der Faschisten und Neonazisten gleichsetzen kann.
Kunst liegt im Auge des Betrachters und ist grundsätzlich nicht entartet.
Entartete Kunst ist die Abbildung von Verrätern und Feindung der menschlichen Rasse. Sie stellt das Böse in den Vordergrund und niedrigt Menschen.
Wenn Sie eine solche Kunst nicht mögen sollten Sie sie nicht betrachten.
Die hier gezeigten Kunstobjekte mögen nicht jeden gefallen sind jedoch nicht entartet.
Mit der eindeutigen Haltung des Artikels wird deutliche welche Abneigung der Autor gegen die Vielfalt der Menschheit in all seiner Form hat.
Anstatts alles zu verurteilen und gleich zu hassen sollten einmal auf die Menschen drauf zu gehen.
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#11   Pünktchen   14:38:51 | Donnerstag, 22. November 2007
Text gelesen?
Der „Künstler“ Florian Nährer steht in der Tradition von Hermann Nitsch, dem er auch zwei Jahre lang als Assistent gedient hat! Und ist das www.orf.at/…hiv_cibulka_frey.jpg nicht blutrünstig!?? Ich bin aber sicher, daß dieselben Leute, die solche Aktionen unterstützen, vehement für ein Verbreitungs- und Veröffentlichungsverbor solcher Bilder www.kreuz.net/…5365.attachment3.jpg eintreten würden! Es kommt halt nur auf den ideologischen background und die propagandistische Zwecksetzung an!
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#10   amadeus †   14:34:59 | Donnerstag, 22. November 2007
alles hat seine zeit
welcher skandal muss damals die sixtinische kapelle von Michelangelo gewesen sein. er malte völlig nackte gestalten, dazu muskulös und hocherotisch. dazu war ja michelangelo noch schwul. heute findet die papstwahl darin statt und keiner stört sich mehr an den vielen nackten.ich glaube den meisten eminenzen gefällt das ganz gut. also, vorsicht, wenn man von entarteter kunst spricht.
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#9   Johnny   14:31:44 | Donnerstag, 22. November 2007
Wenn man keine Ahnung von Kunst hat…
…einfach mal Fresse halten! Wäre gesünder!
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#8   Rusty Nail   14:31:15 | Donnerstag, 22. November 2007
Spätestens jetzt
müsste jedem klar sein, dass die Redaktion hier bewusst provoziert und manchen Artikel merklich nur schreibt, um bestimmte „Grenzen“ zu überschreiten. Diese Einstellung ist wirklich das Letzte; ich habe den Support der Seite schon häüfiger darauf angesprochen und keine einzige Antwort erhalten. Was hier gespielt wird – die Verwendung von nationalsozialistisch geprägten Begriffen, obwohl diese gerade erst in den Medien in hartes Kreuzfeuer geraten sind – ist für mich ein Beweis dafür, dass diese Seite mit Gott herzlich wenig zu tun hat. Jeder Besucher von Hass.net sollte sich eine Frage stellen:
Wen betet diese Seite eigentlich an? Gott oder einen „Führer“?
Ziemlich widerlich, was die Red. hier abzieht. Manche Menschen werden wohl nie erwachsen…
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#7   HomCat   14:25:14 | Donnerstag, 22. November 2007
Bilder angesehen?
Wo sind die denn blutrünstig? Nur weil mit roter schrift was geschrieben ist. Das verfehlt doch den Sinn.
Kunst ist ein außerdem Kulturprodukt, eine Hervorbringung von Menschen, das Ergebnis eines kreativen Prozesses, an dessen Ende entweder das Kunstwerk steht oder auch – wie seit der Moderne – der Prozess selbst als Ergebnis gewertet wird.
Wenn der Künstler sich mit Religion, Bibel… beschäftigt und so was dabei herauskommt, dann ist das doch löblich. Andere Menschen befassen sich überhaupt nicht mit Gott… Ist das dann besser?
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#6   semper reformandus   14:20:38 | Donnerstag, 22. November 2007
@redaktion
Ich kritsiere scharf, dass sie diese Exponate als „entartete Kunst“ bezeichnen.
Denn erstens ist jede Verwendung der antichristlichen Nazi-Sprache zu vermeiden, man tut den Braunen sonst zu viel Ehre an und stellt sich abseits ernsthafter Diskussionen.
Zum anderen bezeichnet dieser Ausdruck immer noch „Kunst“, wenn auch degenerierte, und man kann sich bei diesem Schwachsinnsgekleckse durchaus fragen, ob es sich überhaupt um Kunst handelt. So gesehen tut man mit der Verwendung des Ausdrucks auch dem „Künstler“ zu viel Ehre an.
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#5   HomCat   14:20:05 | Donnerstag, 22. November 2007
Recht machen
Euch kann man es auch nicht Recht machen. Es versuchen doch nur Künstler Ihre Gedanken und Gefühle in Bilder zu legen. Aber scheinbar geht das nicht mit dem Heile-Weltbild konform. Schade…
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#4   Pünktchen   14:20:02 | Donnerstag, 22. November 2007
Merkwürdig,
wenn es um Kunst und Kunstfreiheit geht, kann keine Abbildung zu schockierend, brutal und blutrünstig sein, aber wenn es um Fotos von Abtreibungsleichen geht, dann ist höchste Zurückhaltung geboten … ??? :-S
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#3   matt2 †   14:07:10 | Donnerstag, 22. November 2007
ich würde das nicht entartet nennen…
sondern eben kindlich. Zumindest gefällt es mir, dass hier Gottvater einmal an erster Stelle erwähnt wird.
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#2   K.TO   14:02:21 | Donnerstag, 22. November 2007
Entartete Kunst…
…macht blöd, krank und böse. Die offizielle Kunst des offiziellen Systems. Eine Kunst, ein System, die keine Kritik dulden.
Man muss nur die Reaktionen der Verteidiger der entarteten Kunst beobachten: blöd, krank, böse.
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#1   Gotthard   13:59:41 | Donnerstag, 22. November 2007
Umrisse
Der Credo-Stelle „Geboren von der Jungfrau Maria“ ist ein weiteres Bild gewidmet. Es stellt erwartungsgemäß eine nacke Frau in Umrissen dar.
sehr sehr nackt …
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