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Montag, 26. November 2007 08:59
kreuzmeldungen
Echte Herolde + Gedenkmarsch + Ein neuer Weg + Im Schritt mit der Zeit + Bekehrungsmesse für Tridentiner
Echte Herolde

Vatikan. Gestern hielt Papst Benedikt XVI. das Hochamt Christus König mit den 23 am Vortag kreierten Kardinälen. Während der Liturgie steckte der Papst den Kirchenfürsten den Kardinalsring an den Finger. In seiner Predigt rief er sie auf, der Welt die Wahrheit Christi zu bezeugen: „Auf der Linie des Zweiten Vatikanischen Konzils waren meine verehrten Vorgänger, die Diener Gottes Paul VI., Johannes Paul I. und Johannes Paul II echte Herolde der Herrschaft Christi in der heutigen Welt.“

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Gedenkmarsch

Großbritannien. Letzten Dezember torkelte der anglikanische Bischof von Southwark, Tom Butler, nach einer Weihnachtsfeier in der irischen Botschaft betrunken nach Hause. Dabei verlor er sein Kruzifix und Handy und holte sich ein blaues Auge. Am 8. Dezember wollen Leser des christlichen Magazins ‘Ship of Fools’ das Abenteuer nachstellen. Es handelt sich um einen organisierten Leser-Spaziergang, an dem dreißig Menschen teilnehmen können: „Kostümierung ist freiwillig“. Der Erlös wird einer humanitären Organisation gespendet, für die sich der anglikanische Bischof einsetzt.

Ein neuer Weg

Deutschland. Zum erstenmal hat eine geistliche Gemeinschaft in Deutschland eine Katholische Hochschulgemeinde übernommen. Das berichtete das Kölner ‘Domradio’. Kardinal Joachim Meisner von Köln führte am vergangenen Mittwoch die neuen Seelsorger ein, die der charismatischen Gemeinschaft Chemin Neuf angehören. Wie zu erwarten verurteilte die ‘Konferenz für Katholische Hochschulpastoral’ den Schritt. Chemin Neuf wurde im Jahr 1973 vom Jesuitenpater Laurent Fabre in Lyon als katholische Gemeinschaft mit ökumenischer Ausrichtung gegründet. Die beiden Hochschulpfarrer, Pater Christophe Jakob aus Frankreich, und Pater Hasso Beyer aus Bayern, leben in Bonn zusammen mit zwei evangelischen Frauen in einer Chemin-Neuf-Gemeinschaft.

Polnische Fotoagenturen interessieren sich für besondere Aufführungen im Sitz der Polnischen Bischofskonferenz
Polnische Fotoagenturen interessieren sich für besondere Aufführungen im Sitz der Polnischen Bischofskonferenz
Im Schritt mit der Zeit

Polen. Der Sieger des vierten Wettbewerbes „Pfarrer des Jahres“ in Polen ist Prälat Jan Dziasek von der Pfarrei der Heiligen Königin Hedwig in Krakau. Der Prälat wurde ausgezeichnet „für seine große Offenheit des Herzens und für sein Verständnis und seine Antwort auf die Zeichen der Zeit in einer sich ändernden religiösen Wirklichkeit in Polen“. Während der Schlußfeier zu diesem Anlaß, gab es im Sitz der Polnischen Bischofskonferenz in Warschau auch eine künstlerische Darbietung.

Bekehrungsmesse für Tridentiner

„Der Gottesdienstanzeiger der ‘Basilika St. Aposteln, Köln’ verzeichnete am Fest des Heiligen Gregor des Großen: 19.00 Heilige Messe um die Annahme der Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils bei den Tridentinern. 19.45 Arbeitskreis Gemeindeaufbau.“

Aus den ‘Initiativkreis-Nachrichten’ 11/2007 Seite 3
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 25 Lesermeinungen:
Mittwoch, 28. November 2007 14:50
Benedikt: @ Gotthard
Eine Dankmesse allein ist aber nicht spalterisch und zielt nicht auf eine bestimmte Gruppe und deren Ansichten ab. Es leigt auch keine Istrumentalisierung vor, sondern es wird lediglich Dankbarkeit der Besucher dafür zum Ausdruck gebracht, dass sie ihre Spiritualität nunmehr leichter ausleben können.
Mittwoch, 28. November 2007 14:46
Gotthard: @benedikt
Diese Gemeinde macht mit dieser Messintention genau das gleiche.
völlig richtig erkannt. Drum lehne ich auch solche „Intentionen“ ab – ebenso wie diese Dankmesse für das MP, die auf +.net hochgelobt wurde.
Mittwoch, 28. November 2007 14:34
Benedikt: @ Gotthard
Ich habe nciht die Absicht, jemanden konkret einer Sache zu beschuldigen. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass ich wenig davon halte, sich derart selbstgerecht (wie es diese Messintention macht) zum wahren Anhänger des Konzils zu erklären. Das ist auch nicht besser als die FSSPXler, die sich ständig als allein rechtgläubige gerieren. Wer aber selber nicht besser ist, dem kommt auch kein moralisches Urteil zu.

Desweiteren ist es spalterisch, wenn man eine von der Kirche approbierte Messform in dieser Weise diskreditiert. Unlängst haben SIE sich darüber beschwert, dass die Piusse eine Messfeier zu einer Demonstration benutzten und damit instrumentalisierten. Diese Gemeinde macht mit dieser Messintention genau das gleiche.
Mittwoch, 28. November 2007 14:18
Gotthard: @benedikt
Wer zB für sich eine Rolle in der Liturgie fordert, die ihm/ihr nicht zukommt verstößt bereits gegen SC
ich bitte um Konkretisierungen!
WEr fordert WELCHE ihm nicht zukommenden Rollen in der Liturgie?
Mittwoch, 28. November 2007 14:09
Typ: @ Pius XII
Ich stehe übrigens nicht treu zum Konzil, sondern halte es für die größte Katastrophe der (jüngeren) Kirchengeschichte.

Ah, Sie sind also exkommuniziert, denn Sie nehmen die Lehre der Kirche (II. Vatikanum) nicht an.

Was wollen Sie denn dann hier Katholiken erzählen, was sie zu tun und zu lassen haben, wenn das doch gar nicht Ihre Kirche ist?

Machen Sie ruhig Ihre „Ich such mir aus der Tradition nur das raus, was mir passt“-Kirche auf, aber verschonen Sie die wahren Katholiken, die die GANZE Tradition annehmen, damit.
Mittwoch, 28. November 2007 14:02
Pius XII: Typ: Ganz Ihrer Meinung (beachtlich!)
Wie kann man eigentlich treu zum Konzil stehen und gleichzeitig die Messe von 1962 haben wollen? Schließlich hat das Konzil ja ausdrücklich eine Reform der Liturgie in Auftrag gegeben und dabei sogar namentlich einzelne Reformschritte genannt: Vereinfachung der Riten, Wiedereinführung der Fürbitten, Neuordnung des Offiziums, neue Leseordnung etc.

Richtig! Wer „treu zum Konzil“ steht muß mindestens das M1965 benutzen. Der Gebrauch des M1962 ist immer eine implizite Kritik zumindest an SC.

Ich stehe übrigens nicht treu zum Konzil, sondern halte es für die größte Katastrophe der (jüngeren) Kirchengeschichte.
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