08:44:51 | Freitag, 23. November 2007
Nicht rein technisch + Alles schon bekannt + Finstere Kirchengeschichte + Schönheitswettbewerbe auf Latein + Urnenkirche im Trend

Papst Benedikt XVI. warnt vor einer wachsenden Armut.
Nicht rein technischVatikan. Daß in einer Welt des Wohlstandes die Armut weiter wachse, sei ein bedrückendes
Paradox unserer Zeit. Das erklärte Papst Benedikt XVI. am gestrigen Donnerstag vor der UNO-Welternährungsorganisation.
Beim Kampf gegen den Hunger dürfe nicht nur auf technische Lösungen gesetzt werden.
Alles schon bekannt
Italien. Im Vatikan erscheint am 30. November die zweite Enzyklika von Papst Benedikt XVI. Die Enzyklika
trägt den Titel ‘Spe Salvi’ – erlöst durch Hoffnung. Das teilte der vatikanische Pressesaal am Freitag
vormittag mit. Die Enyzklika wird gleichzeitig in acht Sprachen veröffentlicht.
Finstere Kirchengeschichte
Kanada. Der Erzbischof von Quebec, Marc Kardinal Ouellet (63), hat sich für angebliche Fehler der Kirche
aus der Zeit vor 1960 entschuldigt. Der Erzbischof verfaßte die Anklage als Offenen Brief. Die Haltung
der Kirche habe Antisemitismus, Rassismus, die Diskriminierung von Frauen und Homosexuellen gefördert –
glaubt der Kardinal. Die Kanadische Bischofskonferenz stellte klar, daß der Brief die persönliche Meinung
des Erzbischofs widerspiegle.
Schönheitswettbewerbe auf LateinVatikan. Der Vatikan hat den besten
Neulateiner der Welt ermittelt. Zum diesjährigen Wettbewerb „Certamen Vaticanum“ haben 400 Lateinexperten
aus Europa und Amerika ihre Texte eingeschickt. Das erklärte der Vorsitzende der vatikanischen Stiftung
‘Latinitas’, Pater Cleto Pavanetto, vor der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’. Der Siegertext
handelt von Schönheitswettbewerben und parodiere die italienische Gesellschaft. Der Wettbewerb beweist
nach Angaben von Pater Pavanetto, daß Latein eine lebendige Sprache ist.
Urnenkirche im TrendDeutschland.
Die Aachener
Grabeskirche St. Josef „trifft den Zeitgeist“. Das berichtete die ‘Aachener Zeitung’ am Mittwoch.
Nach einer von dem Blatt zitierten Umfrage will sich jeder zweite Deutsche nach dem Tod verbrennen lassen.
Im Norden und Osten Deutschlands werden fast 90 Prozent der Toten kremiert. In der Josefskirche kostet
die Grabstelle in einer Betonstele je nach Standort zwischen 2200 und 4100 Euro. Unter der Orgelempore
ist es am teuersten. Über 650 der gut 900 Plätze sind bereits verkauft. Insgesamt sollen einmal etwa
2000 Urnengräber vergeben werden.
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Benedikt 16:59:26 | Freitag, 23. November 2007
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engelhardt † 11:24:07 | Freitag, 23. November 2007
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Benedikt 11:21:58 | Freitag, 23. November 2007
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iustus 11:16:12 | Freitag, 23. November 2007
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engelhardt † 11:05:39 | Freitag, 23. November 2007