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Nicht rein technisch + Alles schon bekannt + Finstere Kirchengeschichte + Schönheitswettbewerbe auf Latein + Urnenkirche im Trend
Papst Benedikt XVI. warnt vor einer wachsenden Armut.
Papst Benedikt XVI. warnt vor einer wachsenden Armut.
Nicht rein technisch

Vatikan. Daß in einer Welt des Wohlstandes die Armut weiter wachse, sei ein bedrückendes Paradox unserer Zeit. Das erklärte Papst Benedikt XVI. am gestrigen Donnerstag vor der UNO-Welternährungsorganisation. Beim Kampf gegen den Hunger dürfe nicht nur auf technische Lösungen gesetzt werden.

Alles schon bekannt

Italien. Im Vatikan erscheint am 30. November die zweite Enzyklika von Papst Benedikt XVI. Die Enzyklika trägt den Titel ‘Spe Salvi’ – erlöst durch Hoffnung. Das teilte der vatikanische Pressesaal am Freitag vormittag mit. Die Enyzklika wird gleichzeitig in acht Sprachen veröffentlicht.

Finstere Kirchengeschichte

Kanada. Der Erzbischof von Quebec, Marc Kardinal Ouellet (63), hat sich für angebliche Fehler der Kirche aus der Zeit vor 1960 entschuldigt. Der Erzbischof verfaßte die Anklage als Offenen Brief. Die Haltung der Kirche habe Antisemitismus, Rassismus, die Diskriminierung von Frauen und Homosexuellen gefördert – glaubt der Kardinal. Die Kanadische Bischofskonferenz stellte klar, daß der Brief die persönliche Meinung des Erzbischofs widerspiegle.

Schönheitswettbewerbe auf Latein

Vatikan. Der Vatikan hat den besten Neulateiner der Welt ermittelt. Zum diesjährigen Wettbewerb „Certamen Vaticanum“ haben 400 Lateinexperten aus Europa und Amerika ihre Texte eingeschickt. Das erklärte der Vorsitzende der vatikanischen Stiftung ‘Latinitas’, Pater Cleto Pavanetto, vor der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’. Der Siegertext handelt von Schönheitswettbewerben und parodiere die italienische Gesellschaft. Der Wettbewerb beweist nach Angaben von Pater Pavanetto, daß Latein eine lebendige Sprache ist.

Urnenkirche im Trend

Deutschland. Die Aachener Grabeskirche St. Josef „trifft den Zeitgeist“. Das berichtete die ‘Aachener Zeitung’ am Mittwoch. Nach einer von dem Blatt zitierten Umfrage will sich jeder zweite Deutsche nach dem Tod verbrennen lassen. Im Norden und Osten Deutschlands werden fast 90 Prozent der Toten kremiert. In der Josefskirche kostet die Grabstelle in einer Betonstele je nach Standort zwischen 2200 und 4100 Euro. Unter der Orgelempore ist es am teuersten. Über 650 der gut 900 Plätze sind bereits verkauft. Insgesamt sollen einmal etwa 2000 Urnengräber vergeben werden.
      
5 Lesermeinungen
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#5   Benedikt   16:59:26 | Freitag, 23. November 2007
Oh je…
Ja mit der Argumentation kann man auch bestreiten, dass die Feuerwehr Brände bekämpft, immerhin gibt es das Phänomen brandlegender Feuerwehrleute. Und da sind dann auch noch kriminelle Polizisten…
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#4   engelhardt †   11:24:07 | Freitag, 23. November 2007
kirchlich
Sicherlich ist diese Website nicht kirchlich, aber waere es gute Tradition in der kath. Kirche, gegen Diskriminierung vorzugehen, wuerden nicht so viele Katholiken genau das Gegenteil tun.
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#3   Benedikt   11:21:58 | Freitag, 23. November 2007
@ iustus
Ach fordern Sie doch von engelhardt nicht solche komplizierten Differenzierungen. Sie überfordern den armen Mann ja.
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#2   iustus   11:16:12 | Freitag, 23. November 2007
Diese Website
ist doch gerade nicht kirchlich, wie einige nicht müde werden zu betonen.
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#1   engelhardt †   11:05:39 | Freitag, 23. November 2007
nicht zu fassen
Der Erzbischof verfaßte die Anklage als Offenen Brief. Die Haltung der Kirche habe Antisemitismus, Rassismus, die Diskriminierung von Frauen und Homosexuellen gefördert – glaubt der Kardinal.
kreuz.net hat selbstverstaendlich Recht, diese Aussage zu kritisieren, sie ist tatsaechlich falsch.
Die Haltung der Kirche foerdert naemlich nach wie vor Antisemitismus, Rassismus, die Diskriminierung von Frauen und Homosexuellen.
Allerbestes Beispiel ist diese Webseite.
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