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Samstag, 5. Februar 2005 15:27
Die Industrie schreit nach Kinderfleisch
Das im November vom Schweizervolk angenommene Gesetz zur Ausbeutung von Kinderzellen wird am 1. März in die Tat umgesetzt.
(kreuz.net, Bern) Der Schweizerische Bundesrat, der im Land die Regierungsgeschäfte führt, hat im Gefolge der jüngsten Volksabstimmung ein Gesetz zur industriellen Ausschlachtung von Kinderzellen verabschiedet. Das erklärte das „Eidgenössische Departement des Inneren“. Das Gesetz tritt am 1. März in Kraft.

Das Gesetz geht auf eine Volksabstimmung im letzten November zurück, bei der 66% der Schweizer Wähler eine entsprechende Vorlage annahmen. Der deutliche Ausgang der Abstimmung war nicht überraschend.

Politische Beobachter führten aus, daß es für die Finanzkraft der Schweizerischen pharmazeutischen Industrie kein Problem sei, in der Schweiz eine Volksabstimmung zu gewinnen. Die pharmazeutische Industrie, die vor allem im Kanton Basel angesiedelt ist, arbeitet auch intensiv in der Biotechnologie. Zu ihr gehören weltweit führende Firmen wie „Novartis“ und „F. Hoffmann-La Roche“.

Nach Angaben des „Eidgenössischen Departements des Inneren“, das in anderen Ländern dem Innenministerium entspricht, erlaubt das neue Stammzellenforschungsgesetz, „unter präzisen Bedingungen“ aus „überzähligen menschlichen Embryonen“ Stammzellen zu gewinnen und diese industriell zu verwerten. Die direkte Erzeugung von Embryonen zu Forschungszwecken bleibe jedoch weiterhin verboten.

„Embryonale Stammzellen“ sind „Alleskönnerzellen“ – Zellen, die sich in jedes beliebige Gewebe ausdifferenzieren können. Die „Alleskönnerzellen“ finden sich in einem embryonalen Kleinstkind. Dieses Kind wird im Alter von 4 Tagen – in diesem Stadium heißt es Blastozyste – mit einem Messer zerteilt, um an die gewünschten Stammzellen heranzukommen. Das Menschenkind kommt bei dieser Zellentnahme ums Leben.

Die neuen Verordnungen erklären im Wesentlichen, wie eine staatliche Bewilligung für die Ausschlachtung von Kinderzellen eingeholt werden muß. Laufende Projekte müssen nach dem neuen Gesetz innerhalb von drei Monaten dem „Bundesamt für Gesundheit“ gemeldet werden. Neue Projekte müssen ein gesetzlich vorgeschriebenes Bewilligungs- und Zustimmungsverfahren durchlaufen.
2 Lesermeinungen:
Sonntag, 6. Februar 2005 11:39
Bruno-Maria Schulz: diese Menschen- und Satansherrschaft ist ja nicht mehr auszuhalten?
Wer aber kann mit Bestimmtheit sagen, ob die Welt jemals besser war?

Wir leben in der besten aller Zeiten. Nur kumuliert das Böse analog der größeren Menschenzahl – insbesondere aber wegen Publikation ist es sichtbarer; zumal Christen mehrheitlich schweigen.

Andererseits war Böses oftmals in der Geschichte, notgedrungen akzeptierter Alleinherrscher, so wie derzeit in vielen Ländern Afrikas und Asiens, die das Mittelalter übersprangen.

Hier kann Jeder Jedem sagen ICH BIN CHRIS UND CHRISTSEIN IST MIR DAS WICHTIGSTE IM LEBEN, ohne dass Christengegner es wagen dürfen, dem mit Gewalt zu begegnen.
Die Christenheit ist nicht so sehr vom Teufel infiltriert wie in so manch früherem Jahrhundert.

Ich möchte daher nicht so schwarz sehen; zumal der Satz Jesu allezeit gilt: UND DIE HÖLLE WIRD SIE NIE ÜBERWINDEN!

Satansherrschaft ist nur da möglich, wo Satan eingeladen und hofiert wird. Meist unwissend.

Bruno-Maria Schulz
Sonntag, 6. Februar 2005 06:37
Uwe Schmidt: Gruselkabinett
Und warum haben 66% mit „Ja“ gestimmt? Weil sie sich von der Embryonenforschung bessere Medikamente und vielleicht sogar ein ewiges Leben hier auf Erden erhoffen…dass da kleine Menschen für geopfert werden müssen, ist offenbar hinnehmbar…neinneinnein, es wird Zeit, dass der Messias bald kommt und seine Herrschaft errichtet, diese Menschen- und Satansherrschaft ist ja nicht mehr auszuhalten!
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