Das erste Gespräch mit einem Beauftragten des Bischofs und einem örtlichen Kirchenvertreter fand in einer sehr ablehnenden und unfreundlichen Atmosphäre statt. Von Nicola Vandermeer.
(kreuz.net, Mönchengladbach) Die größte Initiative von Gläubigen zur Umsetzung des Motu Proprio ‘Summorum
Pontificum’ auf dem Gebiet des Bistums Aachen existiert in Mönchengladbach.
Sie trägt den Namen „Motu
Proprio in MG“. Die Abkürzung „MG“ steht für Mönchengladbach.
Die kreisfreie Stadt besitzt 265.000
Einwohner und befindet sich am Niederrhein zwischen der holländischen Stadt Roermond und Düsseldorf.
Auf Pfarreiebene wurden die ersten Mönchengladbacher Verhandlungen über die Alte Messe bis in den Oktober
hinein verzögert. Begründung: Das Motu Proprio sei „mitten in der Urlaubszeit“ erschienen.
Man hegte
damals wohl noch die Hoffnung, daß die Bischofskonferenz auf die Bremse treten würde.
Nach Erscheinen
der ‘Leitlinien’ der Deutschen Bischofskonferenz wurde der Mönchengladbacher Antrag nach Artikel 4 dieser
Leitlinien an den Bischof von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, weiterverwiesen.
Die Initiative „Motu
Proprio in MG“ bat im Auftrag der Gläubigen um eine wöchentliche Sonntagsmesse im Alten Ritus. Gewünscht
wurde eine Kirche im Stadtzentrum, da die meisten Antragsteller dort wohnen.
Die Messe sollte am ersten
Adventssonntag 2007 beginnen und in der Gottesdienstordnung sowie in der Aachener Kirchenzeitung angekündigt
werden.
Für den Fall, daß es im Bistum für die Messe keinen Priester geben sollte, erklärte die Initiative,
einen geeigneten Priester einer Ecclesia-Dei-Gemeinschaft benennen zu können, der bereit ist, sonntags
in Mönchengladbach zu zelebrieren.
Die notwendigen liturgischen Geräte und Bücher kann die Initiative
ebenfalls zur Verfügung stellen.
Das Bistum müßte sonntags nur eine der fast fünfzig Kirchen in Mönchengladbach
für den Alten Ritus öffnen.
Das erste Gespräch mit einem Beauftragten des Bischofs und einem örtlichen
Kirchenvertreter fand in einer sehr ablehnenden und unfreundlichen Atmosphäre statt.
Der Bischof von
Aachen wolle nur Priester aus dem eigenen Bistum zulassen – hieß es.
Damit war ein Beginn am ersten
Adventssonntag vom Tisch. Denn das Bistum besitze derzeit keinen geeigneten Priester.
In Mönchengladbach
gibt es jeden Sonntag in einer katholischen Kirche eine Liturgie der griechisch-orthodoxen Gemeinde. Es
ist davon auszugehen, daß der zelebrierende Priester nicht im Bistum Aachen inkardiniert ist.
Ein Priester
der unierten Chaldäer, der in einer Innenstadtpfarrei zelebriert, reist eigens aus Belgien an.
Nächster
Termin in acht Monaten
Der Vertreter des Generalvikariats kündigte an, daß die Nachforschung, ob es
im Bistum Aachen einen geeigneten Priester gebe, unbestimmte Zeit dauern werde.
Erst nach hartem Drängen
benannte er doch einen Termin – den 30. Juni des Jahres 2008. Das wäre in fast acht Monaten.
Sollte
sich am Ende herausstellen, daß es keinen geeigneten Priester gibt, müsse ein Geistlicher gesucht werden,
den man eigens für den Alten Ritus ausbilden müßte – erklärte ein Gläubiger:
‘Basilika minor’ St.Vitus in Mönchengladbach
„Diese Suche dürfte
dann noch einmal acht Monate dauern. Anschließend folgt vermutlich eine ein- bis zweijährige Ausbildung.
Gut Ding will Weile haben.“
Wenn man keinen ausbildungswilligen oder -fähigen Priester findet, kann
das Motu Proprio in Mönchengladbach unter den vom Bischof gewünschten Bedingungen nicht in die Tat umgesetzt
werden.
Es ist auch zu befürchten, daß man in Mönchengladbach sowieso keine geeignete Kirche für
eine Alte Messe am Sonntag morgen finden will.
Es wäre nämlich zu befürchten, daß die Gläubigen
dem morgentlichen Wortgottesdienst eine tridentinische Abendmesse vorzögen: Das würde die Gemeinde spalten.
Die inzwischen bekanntlicherweise mündig gewordenen Christen dürfen nach wie vor nicht selber entscheiden,
welchen Ritus sie bevorzugen.
Die allsonntägliche Spaltung der Gemeinden in 5% sonntägliche Kirchgänger
und 95%, die zuhause bleiben, stört dagegen die wenigsten.
Nicht überall ist es so schlecht wie in
Aachen
Man kann nicht leugnen, daß andere Bistümer in Deutschland bei der Umsetzung des Motu Proprio
effizienter sind.
Ein Antragsteller machte dem Unmut der Aachener Gläubigen Luft:
„Pfarreien werden
aufgelöst und zusammengelegt, warum tut man das gleiche nicht auch mit ineffizient arbeitenden Bistümern?“
Man könne die Suffragandiözese Aachen wie im Jahr 1821 wieder aufteilen – eine Hälfte nach Köln,
die andere nach Münster: „Dann klappt es auch mit der Umsetzung des Motu Proprio schneller.“
Denn im
dreißig Kilometer entfernten Düsseldorf, das zum Erzbistum Köln gehört, gibt es seit kurzem bereits
eine zweite Gemeinde mit der Alten Messe.
In der Zwischenzeit denkt man in Mönchengladbach darüber
nach, einen sonntäglichen Busfahrdienst zu einer Alten Messe im Nachbarbistum zu organisieren.
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68 Lesermeinungen
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#68 carolusmagnus 12:18:03 | Samstag, 23. Februar 2008
Falschmeldung… Leider entspricht die Meldung, daß der Bischof dem Wunsch der Initiative in Mönchengladbach
entsprochen hätte, nicht ganz der Wahrheit, wie in dem Artikel „ Bistum Aachen im Aufwind?“ zu lesen
ist. Die Gläubigen in Mönchengladbach hatten um eine regelmäßige Sonntagsmesse gebeten, ohne eine
plausible Begründung wurde dieser Wunsch verweigert. Die Gläubigen hatten ja einen romtreuen Priester
benannt, der sonntags eigens angereist wäre. Wenn man diesen Priester – aus nicht erklärten Gründen –
nicht will, dann hätte man sich lt. Artikel 7 des Motu Proprio „SummorumPontificum“ an Rom um Hilfe wenden
müssen, damit Rom einen geeigneten Priester hätte benennen können. Die Meldung des Bistums ist in diesem
Punkt nicht ganz ehrlich, was bei Kirchenvertretern, besonders unangenehm auffällt, da das Christentum
doch sonst Wahrhaftigkeit predigt…
#67 Gotthard 16:51:05 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Mönchengladbach Bischof Heinrich Mussinghoff hat Pfarrer P. gebeten, regelmäßig für den Nordbereich
des Bistums Gottesdienste in außerordentlichem Ritus anzubieten. Dieser Gottesdienst wird jeden Montag
um 18 Uhr in Mönchengladbach zelebriert werden. Mit der Beauftragung von Pfarrer P. entspricht der Aachener
Bischof dem Wunsch der Initiative „Motu proprio in MG“, auch für Mönchengladbach eine Tridentinische
Messe nach den liturgischen Büchern von vor 1962 anzubieten. Gefeiert wird diese Gottesdienstform am
ersten Montag im Monat, beginnend nach dem Weißen Sonntag, dem 7. April 2008.
#66 carolusmagnus 22:57:31 | Freitag, 7. Dezember 2007
„Talis hominibus fuit oratio qualis vita“ Betrifft Kommentar von „Gotthard“: Scheinbar wollen oder können
Sie meinen am 2.12.2007 geäußerten Gedanken nicht folgen, daher halte ich eine weitere Konversation
mit Ihnen für unfruchtbar und Zeitverschwendung. Auf ein Niveau, das von Unsachlichkeit und Beleidigungen
geprägt ist, möchte ich mich nicht begeben: „Talis hominibus fuit oratio qualis vita“. Ihre beleidigenden
Worte vom 4.12.2007 will ich Ihnen gerne verzeihen: „Der Siege göttlichster ist das Vergeben“ (Schiller,
Die Braut von Messina).
#65 Gotthard 00:22:02 | Dienstag, 4. Dezember 2007
@carolusmagnus Ich habe konkrete Informationen, sehe aber keine Veranlassung hier zum jetzigen Zeitpunkt
Einzelheiten zu veröffentlichen ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung des Betroffenen. also nur dummes
Geschwätz… eines Wichtigtuers…
#64 carolusmagnus 16:36:25 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Gotthard / Herzogenrath 1. Wenn Sie sich nicht beim Generalvikariat in Aachen oder bei dem betroffenen
Pfarrer von Herzogenrath selbst erkundigen möchten – Ihr Problem. 2. Ich habe konkrete Informationen,
sehe aber keine Veranlassung hier zum jetzigen Zeitpunkt Einzelheiten zu veröffentlichen ohne ausdrückliche
vorherige Zustimmung des Betroffenen. 3. Nach den Gesetzen der Logik wäre aber selbst eine solche Veröffentlichung
meinerseits kein Beweis, wie Sie schreiben. 4. Die etwas polemische Bemerkung „Also bisher nur heiße
Luft“ dient wohl nicht gerade einer sachlichen Auseinandersetzung. 5. Wenn Sie „Du“ groß schreiben, sollten
Sie „deine“ auch groß schreiben, noch korrekter wäre allerdings „Sie“ und „Ihre“.
@Karl den Großen …und dem man ebenfalls unglaubliche Schwierigkeiten macht… ich hatte gedacht, Du
hättest konkrete Informationen, die deine Behauptung bewiesen hätten. Also bisher nur heiße Luft!
#62 carolusmagnus 08:44:09 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Gotthard / Herzogenrath Am besten erkundigen Sie sich selbst beim Bistum Aachen, da wird man Ihnen sicher
über die „Schwierigkeiten“ des betreffenden Pfarrers berichten können, da müßte man sich gut auskennen,
schließlich ist der Bischof als „Oberhirte“ für alle Pfarrer seines Bistums verantwortlich. Habe mir
für Sie die Mühe gemacht die Kontaktdaten im Web herauszusuchen: Bistum Aachen Generalvikariat Klosterplatz
7 Tel. 0241/452-0 Fax. 0241/452-496 Email: bistum-aachen@bistumaachen.de
Herzogenrath Immerhin ist Hw. Rodheudt im Netzwerk katholischer Priester organisiert, da hat er die nötige
Unterstützung (notfalls auch kirchenrechtliche Bedratung) und wird sich nicht von Schikanierungsversuchen
entmutigen lassen.
Situation in Aachen Seitens des Generalvikariates scheinen ja alle möglichen Hindernisse der zelebration
der „alten Messe“ in den Weg gelegt zu werden. Immerhin gibt es in Herzogenrath einen mutigen Priester,
der selber die Initiative ergreift!
#57 carolusmagnus 10:13:19 | Samstag, 1. Dezember 2007
„Alte Messe“ in Aachen Die „Umstäde“ der „Indultmessen“ – zwei im ganzen Bistum Aachen -haben ja schon
die ablehnende Einstellung im Bistum zu dieser Liturgie mehr als deutlich gezeigt. Eine Messe einmal monatlich
(!) in Kloster Steinfeld in der tiefsten Eifel, nicht in der Klosterkirche, sondern in der Hauskapelle.
Die Umstände in der Stadt Aachen wurden erst allgemein bekannt durch einen Zeitungsbericht im Sommer
2007 in der „Aachener Zeitung“: Einmal wöchentlich, abends in der Hauskapelle einer psychiatrischen Fachklinik
(!), lange Zeit nicht in der Aachener Kirchenzeitung oder Gottesdienstordnung angekündigt und zelebriert
von einem Priester namens „Umberto Lovato“, der in der Zeitung auch noch berichtete, daß er diese Messe
„nicht gerne“ zelebriert. Da erübrigt sich eigentlich jeder weitere Kommentar…
#56 Rudolfus 17:43:20 | Donnerstag, 29. November 2007
Die alte Messe spaltet wohl eher nicht die Gemeinde, sondern den Episkopat und den Klerus Es ist etwas
lächerlich, wenn Episkopat und Klerus die Gemeinde als Ausrede vorzuschieben, denn wie läßt sich schon
eine „Gemeinde“, als die katholische Einwohnerschaft einer bestimmten Glaubenseinheit, spalten.
Alte ‘Liturgie in Aachen Der Aachener Bischof, eine schwache Persönlichkeit, der schon in einer anderen
Angelegenheit nicht scheute, sich öffentlich lächerlich zu machen, verstößt mit seiern Anordnung,
nur ein in seinem Bistum inkardinierter Priester dürfe die alte Liturgie feiern, eindeutig gegen päpstliche
Anordnung. Das Argument einer Gemeindespaltung wirkt inzwischen abgegriffen und lächerlich.
#54 matt2 † 01:07:53 | Donnerstag, 29. November 2007
@Gotthard: Alle Achtung! diesmal hast Du Dich ja richtiggehend verausgabt. ich gebe Dir da sehr recht.
Für mich ist dieses Ritual mehr als alles andere eine narzistische Selbstinszenierung der Geistlichkeit
und eigentlich eine Verachtung des quasi unmündigen Volkes, das dem gerade einmal beiwohnen und dabei
möglichst vor Ehrfurcht in die Knie sacken soll. Es ist eigentlich das Schauspiel eines Versagens. Man
ruft die Leute und dann zeigt man ihnen die kalte Schulter. Wendet ein Bräutigam seiner Braut etwa nicht
sein Antlitz zu? Hat er etwa Furcht sie anzuschauen, ihr zu begegnen? Die Kirche sollte die Menschen mit
Liebe und Hingabe empfangen und sie weniger mit der Kreuz-Symbolik erschlagen. „Mit dem Voke zum Altar
hin zelebrieren.“ Für mich ist das ein Unsinn. Eine belanglose Tradition.
#53 Gotthard 00:44:53 | Donnerstag, 29. November 2007
@haher diese Fotostrecken sind wirklich eine Horror-Show… sie sind eine echte Werbung zur Mitfeier der
Eucharistie für Menschen des 21. Jahrhunderts. Nur Christus ist das A und O, der Unwandelbare – nicht
aber die Art der Feier seiner Gegenwart in der Eucharistie! Diese Bildershow zeigt eindeutig die subjektive
Feier der Darsteller ihrerselbst. Die Tendenz der Selbstfeier der Kleriker ist in der Trident_messe ungeheuer
groß. Schon die Idee, dass Pine Gemeinde nicht notwendig ist, begünstigt diese Einstellung. Die Fotoshow
ist ein untrüglicher Beweis dieser klerikalen Verengung der Eucharistiefeier – Gemeinde ist einmal per
knieender Rücken gegenwärtig. Eine solche klerikale Selbstinszenierung lehne ich total ab. Diese Art
der Liturgie ist eine Selbstüberhöhung des Priesters – nur er ist wichtig und kommt in der Liturgie
vor. Eine anwesende Gemeinde kann sein oder auch nicht – ist aber völlig unwichtig. Das heilige Spiel
der Liturgie spielt sich vor einem Altar ab – die Bilder beweisen es. Die Dramaturgie der Liturgie ist
allein auf die Kleriker abgestellt – deren Bekleidung wichtig ist. Diese Art der Liturgie hat ihre Zeit
gehabt – und ist in der Mitte des 20. Jahrhunderts an ihr Ende gekommen. Menschen in einer Demokratie
können und wollen keine fürstlich-barocke Liturgie mehr feiern… Katholiken in Afrika stehen fassungslos
vor diesen europäischen Bestrebungen …
#52 haher 00:11:53 | Donnerstag, 29. November 2007
@Während des gesungenen Credos sitzen die Kleriker soviel zur Andacht. Egal, ob das Gloria, zumal das
Credo gesprochen oder gesungen gebetet wird: DIE Gebetshaltung schlechthin ist das STEHEN, nicht das Sitzen
(oder Knien). Darüberhinaus: was da auf der Fotostrecke zu sehen ist, mag eher einem Film mit Mr. Bean
entsprungen sein als das, was ich unter einer würdigen römischen Liturgie verstehe. Messgewänder, die
an den Schultern schmalbrüstiger Männlein runterrutschen, Spitzen behangene Röcke, viel zu große,
schief sitzende Birettes … ein Bild zum krumm lachen, wäre es nicht so tragisch!
#50 Gotthard 22:35:57 | Freitag, 23. November 2007
Orantenstellung Orantenstellung: Priester, Diakon und Subdiakon stehen in einer Reihe. der katholische
Mensch lernt doch nie aus! Der Sinngehalt dieser „Stellung“ erschließt sich mir allerdings nicht – was
trägt diese „Stellung“ zur höheren Ehre Gottes bei?
Lieber Tridentinus in einem haben Sie recht, feiern können wir Rheinländer wirklich besser, aber das
auch im NOM. Da komt es doch immer auf die innere Einstellung an, und die haben wir als Rheinisch-Katholische
nu mal. Und ich hab ja auch nix dagegen, dass hier Interessierte ihre besondere Mess-Show abziehen wollen.
Jedem Tierchen sein Pläsirchen. Aber laßt mir meinen NOM und erhebt Eure Show nicht zum Dogma. (Bitte,
Tridentinus, nicht auf Sie bezogen…)
#48 Baron Bolligru 19:50:50 | Freitag, 23. November 2007
Scheinbar ist der Papst in Aachen nicht mehr Oberhirte der „römisch-katholischen“ Kirche, dann soll-
te man doch ehrlicherweise das „römisch“ streichen und sich statt dessen „aachen-katholisch“ nennen.
Dazu: ich musste mal in einem Ort leben (ist schon einige Jahre her), in dem der Ortspfarrer den Verweis
auf Anordnungen aus Rom derbe abschmetterte mit der Bemerkung, dort sei eben nicht Rom, sondern … (neee,
sage ich nicht). Aus der dortigen Freikirche habe ich mich recht schnell verabschiedet. Gerne, reuelos
und mit geistlichem Gewinn im römisch-katholischen Glauben wachsend.
#47 carolusmagnus 19:41:53 | Freitag, 23. November 2007
Rom ist weit weg… Da mutet man den Gläubigen, die den außerordentlichen Ritus bevorzugen – das darf
doch wohl jeder Katholik selbst entscheiden – zu, sonntags 60 km zu fahren, Jungen, Alten, Behinderten,
Familien mit Kindern. Und das obwohl in Mönchengladbach inzwischen die ersten Kirchen leerstehen. Die
lokale Presse,„Rheinische Post“, berichtete jüngst von 76 Gläubigen, die auf Einladung der Initiative
aus Mönchengladbach ins Nachbarbistum zu einer „tridentinischen Messe“ fuhren. Da wäre mancher Pfarrer
froh, wenn er sonntags soviele Gläubige in seiner Messe hätte. Es scheitert doch einzig und allein daran,
daß man sonntags nicht eine einzige von ca. 50 Kirchen für diesen Ritus öffnen will. Ein geeigneter
Priester wäre ja da und alles andere auch, man müßte nur eine Kirchentüre aufschließen. Scheinbar
ist der Papst in Aachen nicht mehr Oberhirte der „römisch-katholischen“ Kirche, dann sollte man doch
ehrlicherweise das „römisch“ streichen und sich statt dessen „aachen-katholisch“ nennen. Oder man bietet
den „Bremsern“ aus Aachen einige ruhige Posten in der „Nuntiatur in der Wüste“ an, als würdige Spätnachfolger
Annibale Bugninis.
#46 Berengeria 18:54:00 | Freitag, 23. November 2007
@ Stimme der Vernunft Was hält die „Eiche“ der Kirche zusammen? Der Papst und seine lehramtlichen Verfügungen.
Wer sich dagegen stellt wie die deutschen Bischöfe, spaltet die Kirche – eindeutig, woher die Spaltung
kommt.
einfach Beschwerde nach Rom schicken Denen im Aachener Ordinariat wird der Vatikan schon Beine machen.
Bene weiß was er will. Der läßt sich nicht von irgendwelchen deutschen Feld- Wald- Wiesenbischöfen
verschaukeln
#43 Tridentinus 18:09:15 | Freitag, 23. November 2007
@Johnny (mit Doppel-N, natürlich)! Ich komme sogar von der Mosel, nicht nur vom Rhein oder aus dem Rheinland
im weitesten Sinne: Warum sollte der Usus extraordinarius nicht zur echt rheinischen oder noch besser
moselanischen Mentalität (und Frohnatur!) passen? Natürlich gäbe es noch den Trierischen Ritus von
1610, da haben Sie recht. Und die Kölner haben ja auch einen Eigenritus! Aber generell: Der NOM ist doch
viel zu trist für Rheinländer aller Schattierungen!
Diener des Teufels Ist doch klar: Wer dem ausdrücklichen Willen des Papstes (Motu Proprio) zuwider handelt,
ist ein Diener des Teufels! Da einige Bischöfe dieses tun, muß man fragen „Warum“. Da vieles Taktieren
und Agieren von Kirchenfürsten dahin geht, die Zelebration des überlieferten Ritus zu unterbinden und
den NOM (neue Messe) mit allen Mitteln, zwangsweise, gegen den Willen des Papstes, als einzigen Ritus
(mit kleinen Ausnahmen zur Tarnung) zu erlauben, muß man eigentlich daraus schließen, das der NOM dem
Teufel keine großen Probleme macht, der überlieferte Ritus von ihm aber gehaßt wird. Somit kann es
nur ein „Zurück“ zum alten Ritus geben, zum Heil der Seelen.
#40 Benedikt 16:49:55 | Freitag, 23. November 2007
@ Johnny Um mal ernsthaft zu antworten: Dieses rückwärts-gewandte des gegenwärtigen Pontifikats ist
das völlig falsche Signal. Die Kirche muß sich nicht an den Zeitgeist anbiedern, sie sollte aber Antworten
auf die drängenden Fragen der Gegenwart bieten und sich auf das besinnen, was sie neben der Feier der
Liturgie auch anbieten soll: SEELSORGE! Sie fordern etwas für sich ein, was Sie anderen nicht zugestehen
wollen. In ihrem Empfinden sind nicht alle Gläubigen gleich, dass sollten Sie akzeptieren können.
@stimme Wer nicht verstehen will, der kann es offensichtlich auch nicht. In Aachen darf sogar eine nicht
kath. christliche Gruppierung wie die griechisch – orthodoxe Kirchengebäude der Diözese für ihre Liturgie
verwenden (was ich wohlgemerkt richtig finde). Aber wehe eine Hl. Messe in der überlieferten Liturgie
soll von einem nicht inkarndiniertem katholischem Priester einer Ecclesia Dei Gemeinschaft zelebriert
werden – dann wird das untersagt. Diese Schizophrenie ist es, die nicht zu ertragen ist – und zugegebenermaßen
auch die Borniertheit von Ihnen, „Gotthard“, „Landorgel“ usw.
@Komma Dieses Argument erweist sich natürlich als reine Schikane, wenn man gleichzeitig andere nicht
inkardinierte Priester zelebrieren lässt – z.B. bei der griechisch orthodoxen Liturgie. In Aachen zelebrieren
griechisch-orthodoxe Priester die katholische Messe für katholische Gläubige? Das ist ja wirklich unerhört!
Das solltest du sofort nach Rom melden!
#37 Don Camillo 15:35:42 | Freitag, 23. November 2007
@Giuseppe Würden Sie dann (konsequenterweise) auch dem Folgenden zustimmen? Wem der Ritus Ordinarius
also so wichtig ist und wer das Gefühl hat, einzig in diesem Ritus sein Heil finden zu können […],
für den dürfte es also kein Problem sein, diese nicht allzu weite Distanz zu überwinden. Ja, dem kann
ich gerne zustimmen. Gerade an Orten, wo sonntags aufgrund des Fehlens eines Priesters Wortgottesfeiern
gehalten werden, hätte ich schon die Erwartung, dass sich diese Gläubigen aufmachen in einen Nachbarsort
oder auch weiter, um so ihre Sonntagspflicht erfüllen zu können. Um Einkaufen zu gehen, nimmt man auch
viele x-beliebige Kilometer in Kauf. Dasselbe bei Sportvereinen, etc. Die Lebensräume und die Mobilität
der Menschen haben sich derart vergrössert, dass es keine Zumutung mehr ist, wenn jemand auch weiter
fahren muss für die Messe. Warum darf man nicht die Möglichkeit haben, Hl. Messen beider Formen besuchen
zu können (ohne – besonders für kinderreiche Familien und für Ältere / Behinderte unangenehme – zu
lange Anfahrten zu haben)? Diese Möglichkeiten sind ja gegeben. Nur ist es halt ein Faktum, dass die
Nachfrage nach dem ritus extraordinarius nicht wirklich gross ist. Im obigen Artikel steht nicht, wieviele
Petitionäre diese Form der Messe wollen. Wären es viele, würde es stehen… Und was kinderreiche Familien
und Ältere betrifft: Auch die sind meistens mobil und andernfalls kann eine Gemeinschaft gerade da christliche
Nächstenliebe pflegen, indem man sich organisiert.
Gotthard – ist doch nicht so schwer zu verstehen! Die Gläubigen haben bei ihrer Antragstellung an Bischof
Mussinghoff auch angeboten, einen „eigenen“ Priester einer Ecclesia dei Gemeinschaft besorgen zu können,
falls kein Diözesanpriester zur Verfügung steht. Das wurde mit dem Argument abgelehnt, es müsse ein
in der Diözese Aachen „inkardinierter“ Priester sein. Dieses Argument erweist sich natürlich als reine
Schikane, wenn man gleichzeitig andere nicht inkardinierte Priester zelebrieren lässt – z.B. bei der
griechisch orthodoxen Liturgie. Aber sie können mit ihrem Hass auf die überlieferte Liturgie noch so
schäumen – es wird ihnen und den anderen Ewiggestrigen nichts nutzen. Mit großer Freude habe ich gerade
das Interview von Erzbischof Ranjith auf kath.net gelesen – hier liegt die Zukunft der Liturgie, nicht
in ihrer banalisierten „Stehimbissliturgie“ der post 68er Zeit. Erzbischof Ranijith zur Liturgiefrage
auf kath.net kath.net/detail.php?id=18299
#35 Gotthard 14:40:10 | Freitag, 23. November 2007
Inkardination In Mönchengladbach gibt es jeden Sonntag in einer katholischen Kirche eine Liturgie der
griechisch-orthodoxen Gemeinde. Es ist davon auszugehen, daß der zelebrierende Priester nicht im Bistum
Aachen inkardiniert ist. welch kluge Erkenntnis! Daraus schließe ich, dass die antragstellende Gruppe
sich zu einer anderen christlichen Konfession zugehörig fühlt.
#34 Guiseppe 14:38:35 | Freitag, 23. November 2007
@ „Don Camillo“ „Don Camillo“: „Wem der ritus extraordinarius also so wichtig ist und wer das Gefühl
hat, einzig in diesem Ritus sein Heil finden zu können (was übrigens durchaus nicht der röm. kath.
Lehre entspricht), für den dürfte es also kein Problem sein, diese nicht allzu weite Distanz zu überwinden.“
Würden Sie dann (konsequenterweise) auch dem Folgenden zustimmen? Wem der Ritus Ordinarius also so wichtig
ist und wer das Gefühl hat, einzig in diesem Ritus sein Heil finden zu können (was übrigens durchaus
nicht der röm. kath. Lehre entspricht), für den dürfte es also kein Problem sein, diese nicht allzu
weite Distanz zu überwinden. Warum darf man nicht die Möglichkeit haben, Hl. Messen beider Formen besuchen
zu können (ohne – besonders für kinderreiche Familien und für Ältere / Behinderte unangenehme – zu
lange Anfahrten zu haben)? „Don Camillo“: „Gewisse Kreise legen schon ein ziemlich befremdendes Verhalten
an den Tag. Diese Forderungsmentalität ist sicherlich nicht mehr christlich. Ich und mein Heil… die
andern sind mir egal, können ja krepieren. Auch die Priester. Wichtig ist nur, dass ich zu meinem Heil
komme.“ Ist Ihre Verhaltensweise wirklich eine andere?
@Hans-guck-in-die-Luft Merken Sie eigentlich schon gar nicht mehr, wie arrogant Sie in Ihrem Irrglauben
sind? Der Papst ist also rückwärts gewandt, weil er die forma extraordinaria erlaubt hat? Ich würde
Ihnen beipflichten, hätte er ebendiese zur einzigen Form erhoben. Aber zeugt es nicht gerade von Weltoffenheit
und Toleranz, einer Gruppe von Gläubigen zu gestatten, einen Ritus zu vollziehen, der sie näher zu Gott
bringt, anstatt ihn, wie zwar nicht de iure, aber de facto seit Einführung des Missale Pauls VI. geschehen,
strikt zu verbieten?
@ Monti Wenn es so wäre, ok.! Diejenigen, die eine tridentinische Messe wünschen, feiern die, die anderen
gehen in die nachkonziliare Messe. Aber wenn ich – nicht nur hier,sondern auch auf diversen traditionalistischen
Websites – lese, daß die nachkonzilaire Liturgie kein Liturgie ist etc. dann habe ich den Eindruck, daß
es eben traditionalistische Kreise gibt, die auf Biegen und Brechen die Tridentinische Liturgie als einzige
(!) Liturigeform durchboxen wollen. Übrigens: Normalerweise ist es angeschlagen, ob es sich um eine normale
Messe oder einen Jugendgottesdienst handelt. Samurai
An Alle, die den Alten Ritus ablehnen: 1. wird ja, wie gesagt, niemand gezwungen, hinzugehen. 2. fordert
niemand etwas, der Bischof wird ja wohl gebeten. die Gruppe ist sogar bereit, alles Notwendige, einschließlich
eines Priesters, selbst zu stellen und 3. gehe ich schon allein deshalb nur in eine Messe im außerordentlichen
Ritus, weil ich da genau weiß, was mich erwartet. Nichts ist für mich frustrierender, als sich auf eine
Messe mit Orgelspiel zu freuen und dann in eine Jugendgottesdienst mit (oft stümperhaften) Blockflöten-
und Gitarrenspiel zu geraten. In diesem Sinne: Es lebe die Alte Messe !
@Lingen: Vielleicht hätten Sie besser die E-Gitarre studiert… Lingen sollte sich die Haare färben
und Punk-Klamotten tragen und mit bissigen Hunden an Straßenecken lungern. Er ist ein richtiger Rebell
am Rande der Gesellschaft.
#25 Pater Lingen 13:25:30 | Freitag, 23. November 2007
Die Wichtigkeit der Ausbildung Wer einen Ritus abhalten will, muss im Ritus geschult sein, das sollte
sich von selbst verstehen. Wie diese Schulung im V2-Rahmen aussieht, habe ich in Chur live erlebt, u.z.
bei Vitus Huonder, mein persönlicher „liturgischer Ausbilder“. Mit dem habe ich bis zum Erbrechen Novus
Ordo exerziert. Etwas unzufrieden, habe ich dann gefragt, ob wenigstens in einer der „Übungen“ auch mal
der „alte Ritus“ durchgenommen werden könnte. Doch da weigerte er sich kategorisch. Was wohl aus diesem
Liturgie-Hasser Vitus Huonder geworden sein mag?
#24 Don Camillo 13:21:01 | Freitag, 23. November 2007
Was sind denn 30km? Es gibt viele Gläubige dieser Erde, die um einiges weiter gehen müssen, um an einer
heiligen Messe teilnehmen zu können. Auch im deutschsprachigen Raum, gerade in Diasporagebieten. Wem
der ritus extraordinarius also so wichtig ist und wer das Gefühl hat, einzig in diesem Ritus sein Heil
finden zu können (was übrigens durchaus nicht der röm. kath. Lehre entspricht), für den dürfte es
also kein Problem sein, diese nicht allzu weite Distanz zu überwinden. Gewisse Kreise legen schon ein
ziemlich befremdendes Verhalten an den Tag. Diese Forderungsmentalität ist sicherlich nicht mehr christlich.
Ich und mein Heil… die andern sind mir egal, können ja krepieren. Auch die Priester. Wichtig ist nur,
dass ich zu meinem Heil komme. PS: Ich kenne Priester, die um einiges weiter fahren müssen, um die Eucharistie
zu feiern.
#23 Fabianus 13:19:21 | Freitag, 23. November 2007
@iustus Ja, diese gleichgültigen Antworten bekam ich. Der Unterschied, den Sie nennen leuchtet ein, aber
wo liegt die liturgische Bedeutung, wenn das eine der Priester, das andere die Gemeinde spricht? Dies
interessiert mich.
„Dichter“ wer sagt denn was von Phobie? Um mal ernsthaft zu antworten: Dieses rückwärts-gewandte des
gegenwärtigen Pontifikats ist das völlig falsche Signal. Die Kirche muß sich nicht an den Zeitgeist
anbiedern, sie sollte aber Antworten auf die drängenden Fragen der Gegenwart bieten und sich auf das
besinnen, was sie neben der Feier der Liturgie auch anbieten soll: SEELSORGE! Stattdessen wird für eine
verschwindend kleine und außerdem auch noch aussterbende Minderheit die Messe auf den Kopf – oder zumindest
auf den Rücken gestellt. Braucht kein Mensch. Und dann wundert man sich, dass die Kirche nicht mehr ernst
genommen wird und keiner mehr auf christliche Werte wert legt?
@Fabianus Meinen Sie das ernst? Es ist doch ein riesiger Unterschied, ob meine Bitte gehört wird (so
wie die Bitte der Freunde der alten Messe an Bf. Mussinghoff), oder ob sie erhört wird (so wie die Bitte
der Freunde der alten Messe an Papst Benedikt).
@Tride tinus (wer mein 2.n vergißt)… Wer hat denn von „nur“ finanziellem Bankrott gesprochen? Ich jedenfalls
nicht… Ansonsten: Wenn ich mir die lustigen Bilder in dem Artikel ansehe, muß ich auch sagen, Festspiele
sind das keine. Eher die Aufführung einer Laienspielgruppe. Wer Spaß dran hat, bitte schön, aber verschont
die normalen Leute mit dem Quatsch!, erst recht sonntags und erst recht im Rheinland!
#18 Fabianus 12:46:52 | Freitag, 23. November 2007
etwas abweichend vom Thema habe ich folgende Frage: „Christus höre uns-Christus erhöre uns“ Wo liegt
der Unterschied zwischen dem audi nos und exaudi nos? Gibt es überhaupt einen solchen? Die Liturgiker
an meiner Universität konnten mir nur die unbefriedigende Antwort geben, sie wüssten es nicht genau,
würden aber dahin tendieren, dass es keinen Unterschied gäbe. Danke den Antwortenden und einen gesegneten
Freitag!
Bilderserie Da muss ich jetzt aber doch mal sagen, dass man schon an dem Baustil der Kirche erkennen kann,
dass der gesamte tridentinische Ritus modernistisch, freimaurerisch, rotarisch und protestantisch ist,
weil man sieht, dass diese Kirche von homoaktivistischen und bekanntermaßen kirchenfeindlichen angeblichen
„Architekten“ entworfen und gebaut wurde, um dem teuflischen Kult eine freimaurerische Szene zu geben.
Motu Proprio „Summorum Pontificium“, Artikel 7: Motu Proprio „Summorum Pontificium“, Artikel 7: Wo irgendeine
Gruppe von Laien durch den Pfarrer nicht erhalten sollte, worum sie nach Art. 5 § 1 bittet, hat sie den
Diözesanbischof davon in Kenntnis zu setzen. Der Bischof wird nachdrücklich ersucht, ihrem Wunsch zu
entsprechen. Wenn er für eine Feier dieser Art nicht sorgen kann, ist die Sache der Päpstlichen Kommission
„Ecclesia Dei“ mitzuteilen.
#15 Tridentinus 12:34:43 | Freitag, 23. November 2007
@Johny Das ist nicht nur ein finanzieller Bankrott, und es gibt weltweit und kirchenweit keine „Festspiele“,
an denen Sie teilnehmen müssen. Ich gehe ja auch höchstens (= wenn überhaupt) in eine Liturgie nach
einem überlieferten Ritus/Usus, schon kulturell betrachtet. Dazu muss jeder die Freiheit und Möglichkeit
haben. Dafür behellige ich garantiert niemanden bei einem NOM-Festspiel, versprochen.
@berengeria der Starrsinn mancher deutschen Bischöfe, ganz in den Fuß Luthers, ist imstande, nochmals
eine Kirchenspaltung hervorzubringen Wenn von einer großen Eiche (katholische Kirche) ein Stückchen
morsche Rinde (Traditionalisten) abfällt dann würde ich nicht von einer Spaltung sprechen. @Redaktion:
Hübsches Bild! Wie in der Ebay-Werbung, da hat auch einer ein Hemd an mit dem gleichen Muster wie die
Tapete an der Wand dahinter.
@Tilly 1. Das Wörtchen „wider“ steht immer mit dem Akkusativ. 2. Wer sind Sie, daß Sie sich anmaßen
zu beurteilen, worin die Sünde wider den Heiligen Geist besteht?
Die Sünde wider dem Heiligen Geist Schön langsam glaube ich dass das ganze Moto Propio ein Riesen Betrug
des Vatikans ist! Erstens um die Priesterbruderschaft St. Pius X zu neutralisieren oder kaputt zu machen.
Dies ist nicht gelungen. Zweitens um die Anhänger der überlieferten Katholischen Messe in der VII Kirche
auszumachen und zu registrieren. Und drittens um das „Experiment“ dann irgendwann als gescheitert zu erklären.
Vermutlich stimmt es was viele Seher vorhersagten das Rom der Sitz des Antichristen wird. Denn die Sünde
wider dem Heiligen Geist wird weder in dieser noch in der anderen Welt vergeben werden!
@Tridentinus Den Bankrott und seine Verwaltung durch den Bischof bestreite ich ja gar nicht. Aber wenigstens
verschont er uns vor den Tradi-Köpfen und ihren seltsamen Festspielen…
meint: @Hänschen: Welch ein qualifizierter Beitrag! @alle anderen Leser der Postings: Das war doch klar,
daß Mussinghoff sich mit allen Mitteln gegen das Motu Proprio stemmt, auch wenn diese unlauter und offensichtlich
contra legem sind. Ich kann nur hoffen, daß sich dieser Initiativkreis umgehend in Rom beschwert. Natürlich
unter dem Vorbehalt, daß der obige kreuz.net-Artikel einigermaßen der Wahrheit entspricht.
#8 Tridentinus 12:18:33 | Freitag, 23. November 2007
@Johny Der Aachener Bischof kuppelt alles aus und verwaltet den Bankrott eines überflüssigen Bistums!
Das ist Abbruchstimmung pur. Um das zuerkenn braucht man Tradi zu sein!
#7 Berengeria 12:14:29 | Freitag, 23. November 2007
Der Starrsinn mancher deutschen Bischöfe, ganz in den Fuß Luthers, ist imstande, nochmals eine Kirchenspaltung
hervorzubringen. Wahrscheinlich ist dies von manchen Bischöfen sogar absichtlich bezweckt. Der Lions-Club &
Co. würde sich über ein Gelingen natürlich sehr freuen.
@Der Rotary und Lionsclub sind gegen die alte Messe. Der Papst dafür. Was braucht es noch Beweise, daß
die deutschsprachige Kirche nicht vom Papst gelenkt wird.
#3 Tridentinus 11:45:13 | Freitag, 23. November 2007
Ich kenne mehrere Aachener Diözesanpriester, die „geeignet“ sind oder die Bereitschaft und Fähigkeit
besitzen, diese Eignung zu erwerben. Was ist zB mit dem Diözesanpräses des Kolpingwerkes? Oder mit Pfarrer
Dr. Guido Rodheudt? In Aachen ist man bange, demnächst kommen ja auch böse Lefebvre-OSBler!